KONTEXT:Wochenzeitung
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Kontext goes Berlin

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Kontext goes Berlin. Bisher gab´s uns von Bielefeld bis zum Bodensee. Ab Samstag sind wir auch in der Hauptstadt präsent – als wöchentliche Beilage in der erweiterten taz. Das Zielpublikum ist klar: all jene Exilschwaben, die wissen wollen, was Aufregendes in ihrer alten Heimat passiert.

Manche Dinge brauchen eben ihre Zeit. Bisher lag die gedruckte Kontext:Wochenzeitung der taz-Ausgabe West bei, die von Nordrhein-Westfalen, über Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Baden-Württemberg bis nach Bayern reichte. Aber Berlin fehlte. Das hat uns immer geschmerzt, weil dort der Bär tanzt, der Exilschwabe zu Zehntausenden lebt und die große Politik gemacht wird. Sie alle sollten doch wissen, wie munter die Schwaben und Badener sind, die geblieben sind.

Der Erste, der's in der Hauptstadt kapiert hat, war Jakob Augstein. Der Verleger des "Freitag" hat bereits vor einem Jahr gesagt, man müsse auf Baden-Württemberg schauen. Auf jenes Labor, in dem sich bemerkenswerte Dinge tun, die bundesweit von Bedeutung sein könnten. Hier hat er den modernen Bürger entdeckt, der nicht im schwarzen Ressentiment ersticken will.

Und so spricht jetzt auch Karl-Heinz Ruch, der Geschäftsführer der taz. Das "gesellschaftliche Laboratorium Baden-Württemberg", sagt Ruch, sei "überregional von Bedeutung", und deshalb gibt's ab Samstag die Kontext:Wochenzeitung auch in der taz-Ausgabe für Berlin und die neuen Bundesländer. Er wolle auch das Hauptstadtpublikum über die "spannenden Entwicklungen" im neuen Baden-Württemberg informieren, erläutert der Geschäftsführer – "direkt aus Stuttgart". Ja, dann wollen wir mal.

Die ersten Plakate gehen an Boris Palmer

Ein politisches Symbol des Labors könnten die Grünen sein, vor denen kein Amt mehr sicher ist. Nicht von ungefähr haben wir das "Alle-Wetter-Plakat" gemacht, versehen mit dem Hinweis, ihnen auf die Finger zu schauen. Mag sein, dass Boris Palmer diese Zeile überlesen hat – er hat gleich fünf geordert. Ein anderer Leser fand es so schön, dass ihm nur zehn genügten.

Kontext verkauft das Plakat im A2-Format (42 x 59,4 cm). Wir möchten damit auch die eigene finanzielle Basis stärken. Der Preis: fünf Euro, wenn es in der Redaktion (Hauptstätter Straße 57) abgeholt wird. Und zehn Euro, wenn's die Post bringen soll. Bestellungen bitte mit dem Kennwort "Plakat" an abo--nospam@kontextwochenzeitung.de schicken.



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