Ausgabe 294
Medien

Zukunft muss nicht unterirdisch sein

Von unserer Redaktion
Datum: 16.11.2016

Über den Unsinn eines Großprojekts wie Stuttgart 21 haben wir schon berichtet, als die anderen noch seine Sinnhaftigkeit beschworen haben. Kontext war mit dabei, als die Bäume im Park gefällt wurden, bei der Geißler'schen "Schlichtung", bei den vielen Prozesstagen zum Schwarzen Donnerstag, bis zum Umstieg 21. Immer im Bemühen, ein Gegengewicht zu sein, zur scheinbar normativen Kraft des Faktischen der S-21-Befürworter.

Es ist ein Markenzeichen von Kontext, Themen beharrlich fortzuschreiben. Hartnäckig zu sein. Zu recherchieren, was hinter den Kulissen vor sich geht. Auch wenn manche bereits bei der Erwähnung von S 21 abwinken. Wir bleiben dran.

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2 Kommentare verfügbar

  • Jue.So Jürgen Sojka
    am 17.11.2016
    "Eigenlob stinkt!" - was für eine unsinnige Aussage, die bereits bestanden hat, als der "SdZ"(Schreiber dieser Zeilen) geboren wurde (1954)!!

    Selbstdarstellung - sich selbst darstellen! Das Tatsächliche darstellen ist eine Tugend, die nur von jenen nicht gewollt ist, die Vergangenes nicht in der Gegenwart betrachtet wissen wollen - _ihre_ Vergangenheit!! Und schon gar nicht in der Zukunft - siehe die Konservativen.

    Also eine Betrachtung, die, vom "SdZ" aus Selbsterlebtem, an die Öffentlichkeit gehört - "Jetzt beginnt das Gehört werden!" so eine bekannte Aussage!

    Rathaus STUTTGART "Großer Saal" mit der 2ten Veranstaltung
    Zukunftsthema „Wissen für morgen“ I 10. Juli 2012 um 18.00 Uhr
    durch Anmeldung an die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart ist der "SdZ" Teilnehmer.

    Auszug aus dem Programm:
    18.30 Uhr „Bildung“, Dr. Frank Mentrup MdL, Politischer Staatssekretär im
    Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
    19.00 Uhr „Design, Communication, Media“, Jochen Rädeker, Geschäftsführer von
    Strichpunkt, Agentur für visuelle Kommunikation GmbH
    19.30 Uhr Diskussion und Get-together

    Welch eine Gelegenheit zum Dialog, mit diesen zwei Referenten |:-)
    Also ans Mikrofon und ...

    Jochen Rädeker leitete sein Referat mit den Worten ein:
    Der Oberzensor hat mir verboten, hier über STUTTGART 21 zu sprechen - ein weiteres Mal geschickt eingebunden, diese Aussage |;-))
    Tatsächlich hat dieser "Werbefachmann" es verstanden über STUTTGART 21 zu sprechen, ohne "STUTTGART 21" direkt zu nennen!
    Vom Fach eben - Kommunikator: verantwortlich im Umgang mit sich selbst, und im Umgang mit der "Öffentlichkeit".

    Langanhaltender Applaus war sein Lohn für dieses vorzügliche Referat, die Aufgaben seiner Branche den Anwesenden dabei dargestellt.

    Darstellung, liebe KONTEXT-Redaktion, ist im 1ten Eindruck bereits bedeutungsvoll.
    Würde es zu viel verlangt sein, so die Darstellung "weiße Schrift auf schwarzem Grund" überdacht werden würde?

    Es gibt immer noch genug Geschwärztes - dem Braun verwandten (daraus entstanden)!
    Der in Stuttgart geborene Jürgen Sojka wünscht der KONTEXT-Redaktion farbige Vielfalt und stets genügend zahlungskräftige Befürworter für ihre PRESSE-Arbeit.
  • Schwabe
    am 16.11.2016
    Das kreativ aufgemachte und freche Eigenlob von Kontext in Sachen Stuttgart 21 ist m.E. absolut berechtigt und braucht a Gschmäckle, des evtl. hängen bleibt, nicht zu fürchten.
    Ich wünsche Kontext viele neue, dauerhafte Unterstützer.

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