Ausgabe 184
Gesellschaft

Von Kunst und Kommerz

Von Anna Hunger
Fotos: Benny Ulmer
Datum: 08.10.2014
Auf dem Geländes des alten Schlachthofs in Karlsruhe wurde seit 1887 geschlachtet. 2006 widmete die Stadt das Areal in einen "Kreativpark" um. Konversion, getragen durch Kunst, Kultur, vernetzte Kreativität und ein starkes Gemeinschaftsgefühl, so ist das Konzept. Aber mit der Zeit ist aus dem Alten Schlachthof ein hippes Vorzeigeviertel geworden. Ein Steuerberater hat sich dort eingekauft. Und nun auch noch ein großes US-Software-Unternehmen. Ein Fotoporträt einer eigentlich guten Idee.

Sieben Hektar Land umfasst der Alte Schlachthof in Karlsruhe. Die Backsteingebäude sind größtenteils erhalten und renoviert. Mit viel Weiß, viel Glas und viel hellem Holz. Filmfirmen haben dort ihre Räumlichkeiten, Werbeagenturen, Handwerker, Maler und Bildhauer, das überregional bekannte Kulturzentrum Tollhaus, das Substage, eine Konzerthalle für Independent-Musik, Start-up-Unternehmen und Restaurants.

Zwischen alten Schlachthaken, die an rostigen Schienen über das Gelände laufen, arbeiten rund 200 Menschen in circa 70 Unternehmen. 28 Millionen kostete die Stadt Karlsruhe die Konversion vom Schlachtbetrieb zum neuen Stadtteil. Verwaltet wird das Gelände von der städtischen Immobilienverwaltungs-Gesellschaft Fächer GmbH. Die soll den Ort in Zusammenarbeit mit dem Verein "Ausgeschlachtet e. V." gestalten, einem Zusammenschluss von Künstlern und Kulturschaffenden, die das Gelände schon kannten, als dort noch Kühe und Schweine brüllten.

Unter den Begriff Kreativwirtschaft fallen laut Definition des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie die Musik- und Filmwirtschaft, der Buch- und Kunstmarkt, Design, Werbung, Presse, Architektur, Software- und Games-Industrie. Das US-Unternehmen Citrix ist eine Software-Firma, die IT-Anwendungen herstellt. Sie hat sich einen Teil des neuen Karlsruher "Filetstücks für Kreative" gesichert und baut dort. Die alten Schlachthof-Nutzer haben Angst, dass das kreative Biotop doch zum Wirtschaftsstandort umgewidmet wird und der Profit die Kultur verdrängt.

Lucile Schwörer-Merz, bildende Künstlerin und Lehrbeauftragte für Kunst an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Vor ein paar Jahren hatte sie mit einer Gruppe Studenten interessante Arbeitsräume gesucht. Und den Schlachthof gefunden. Damals wurde dort noch geschlachtet. Die Gebäude hatten keine Heizung, die Dächer waren undicht, die Künstler willkommen, weil keiner sonst hierherwollte. Seit Dezember 2013 hat sie ihr Atelier mit einigen anderen Künstlern im Herzen des Geländes in einem verglasten, alten Backsteinhaus. Sie habe viele Jahre kämpfen müssen, bis das Karlsruher Kulturamt einverstanden gewesen sei, das Gebäude zum Atelierhaus zu machen, sagt sie.

Lucile Schwörer-Merz ist Mitglied des Vereins Ausgeschachtet e. V., der laut Leitbild des Areals in die fortlaufende Gestaltung des Geländes involviert sein soll. Wirkliches Mitspracherecht habe der Verein aber eigentlich keines, sagt sie. Aus Datenschutzgründen würden Entscheidungen der Stadt und der zuständigen GmbH erst präsentiert, wenn es schon welche seien. Manchmal fühle sie sich nicht ernst genommen, sagt Schwörer-Merz. "Kunst bringt eben keine ordentliche Gewerbesteuer."

Ruth Rahäuser ist Erzieherin, war Entwicklungshelferin für Unicef und rund um den Globus in Krisengebieten unterwegs. Mitte der Neunziger hat sie ein Eine-Welt-Theater gegründet, das Kindern in Deutschland von Kindern aus anderen Welten erzählt. Von deren Träumen und Realitäten. In ihrem Puppentheater spielt sie mit selbst gemachten Puppen leicht verständliche Stücke über Hunger, Armut, Kindersoldaten, Aids oder fairen Handel, manchmal traurig, manchmal lustig, manchmal besinnlich, "wie das Leben eben so ist", sagt sie.

Eine Bank steht vor dem Atelier, Vögel zwitschern. "Es zieht immer mehr Leute hierher, die den Gemeinschaftsgedanken pflegen wollen. Das ist toll. Und ich wünsche mir, dass es so bleibt und sich entwickelt." Der Schlachthof, eine Perle mitten in der Stadt, mit Luft zum Atmen und Raum für Ideen. Aber sie sagt auch: "Konversion kostet ein Schweinegeld. Irgendwo muss es ja herkommen." Damit Ruth Rahäuser in das Gebäude am Rande des Geländes einziehen konnte, musste eine Keramikerin ausziehen, die die Miete nicht bezahlen konnte. Wenn die sich noch einmal erhöht, muss auch Ruth Rahäuser raus.

"Die Beatles! Das war meine Musik!", ruft Karl Nardon und spielt auf einem alten Klavier ein paar Töne "Let it be". Seit 40 Jahren repariert er Klaviere. Mit seinen Kollegen betreibt er auf dem Schlachthof-Gelände eine Gemeinschaftswerkstatt. Karl Nardon liebt seinen Arbeitsplatz zwischen den Saiten, Werkzeugen, Instrumenten, zwischen dem Club Substage und dem Eine-Welt-Theater von Ruth Rahäuser. Nur die Tür zu seiner Werkstatt, die mag er nicht. Das Gebäude wurde extra für die Werkstatt umgestaltet, und es hätte eigentlich eine große eingebaut werden sollen, erzählt er. Aber irgendwie ist diese Information bei der zuständigen Fächer GmbH unter die Räder gekommen. Jetzt hat er nur eine kleine Tür und muss die Flügel hochkant in seine Werkstatt schieben.

Nardon stellt immer ein altes Klavier vor die Tür, bei dem sich die Reparatur nicht mehr lohnt. Jeder, der möchte, darf darauf spielen. Kürzlich kam ein junger Mann vorbei, sehr still, die Kapuze im Gesicht. "Der spielte plötzlich Bach und Brahms", erzählt Nardon. "Sauschweres Zeug!" Am Abend hatte der Junge einen Auftritt im Club nebenan. Nardon und sein Kollege waren dort, aus Neugierde, um zu schauen, was so ein begnadeter Klavierspieler wohl sonst für Musik macht. Karl Nardon schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. "Schlimmster Death Metal!"

Christian Bundschuh von der "Alten Hackerei". Er ist Tontechniker, viel unterwegs in Deutschland und der Schweiz. Und er ist Punk, ursprünglich aus Rebellion gegen den Vater, erzählt er. Der war Bundesrichter. Seine ersten Konzerte hat er in besetzten Häusern organisiert. Erst illegal, dann legal, irgendwann vor vielen Jahren in der Schweineschlachterei auf dem Schlachthofgelände. Freitags. Samstags kamen die Säue unters Messer. Seit acht Jahren betreibt er in der Alten Hackerei einen Punkrock-Laden.

Laute Bands aus den USA oder Kanada spielen auf der Bühne unter einem Paar Büffelhörner. Seit einer ganzen Weile sitzt Bundschuh die Stadt im Nacken und möchte eine Miterhöhung durchsetzen. Denn mit der Attraktivität eines Stückchens Stadt steigt auch der Preis. Der Name Alte Hackerei stand schon im Grundbuch. Bundschuh hat ihn übernommen, weil es keinen besseren hätte geben können. Das Logo, ein bluttriefendes Hackebeil, hat er sich auf den Unterarm tätowieren lassen. "Wenn ich hier zumachen muss, war es wenigstens eine gute Zeit", sagt er.

Dirk Metzger von K 3, dem Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro, in der Halle des "Perfekt Futur". Er ist der Streetworker zwischen Künstlern, Unternehmern, der Fächer GmbH und der Stadt. "Interessiert, aktiv, kein Sesselpupser", sagt man über ihn. Metzger hat die Pop-Akademie in Mannheim mitbegründet. "Kunst im Bauch, Wirtschaft im Kopf", sagt er über sich selbst. Das Schlachthof-Gelände ist sein Baby. "Eine Shoppingmall füllt man mit einem Elektromarkt, einem Pizzaladen, Klamottengeschäften", sagt er. "Aber wie füllt man ein Gelände mit Dingen, die es noch nicht gibt?"

Das Perfekt Futur war seine Idee. Innen sind Container aufgestellt, wie in einem Hafen. In jedem Container gibt es Steckdosen, einen Schreibtisch, einen Stuhl. Einwegbüros für junge Unternehmer mit Ideen, ohne Geld. Es ist das Schlachthof-Musterbeispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen Stadt, Fächer GmbH und Ausgeschlachtet e. V.. In Sitzungen und Workshops entwickelten sie gemeinsam das Konzept. Heute sind alle zufrieden damit. Auf dem Gelände dahinter soll eine "Festigungs- und Wachstums-Zentrum" entstehen. Für diejenigen, die plötzlich in ihrem Container sitzen und merken, dass der zu klein geworden ist.

Metzger wünscht sich eine Art Stufenmodell für das Gelände. Künstler und Kleingewerbe als Basis. Dann die Aufsteiger mit zwei, drei Mann Personal. Er zeigt auf ein Stück graues Brachland mit Bauzaun drum herum. "Das Sahnestück in der Mitte." Dort würde er gerne bodenständige Unternehmer mit zwanzig bis vierzig Angestellten ansiedeln, "solche, die mit ihren Ideen am Küchentisch saßen", sagt er, die groß wurden und trotzdem noch "emotional sehr nah dran" sind. Er zeigt auf das Skelett des Citrix-Gebäudes im Hintergrund. Das sei "on the top", thront oben drauf, groß, fett, klobig auf seiner Idee. Wenn der Unterbau des Konzepts stimme, würde "das Teil" keinem mehr auffallen.

Das Aurum ist das einzige Gebäude, für das die Stadt Grund verkauft hat. Man sagt, der Steuerberater, der das Grundstück erworben hat, habe gute Kontakte zu einem CDU-Stadtrat gehabt. Das Haus ist golden. Am Anfang gab es im Untergeschoss eine Kunstgalerie. heute ist ein schniekes Restaurant mit weißen Korbstühlen dort untergebracht. Oben drüber haben Rechtsanwälte und das Steuerbüro ihren Sitz. "Ergänzendes Gewerbe" oder "begleitendes Umfeld" nennt man diese Branchen, weil sie jeder Unternehmer drum herum potenziell gebrauchen kann. 35 Prozent des Schlachthof-Geländes darf diese Art des Gewerbes einnehmen. "Da sitzt die Schickeria", sagt man in Künstlerkreisen. Und: "Das Aurum macht sein eigenes Ding."

Rechtsanwalt Markus Schneider ist ein gut gelaunter Mann, Fachrichtung Sport- und Vereinsrecht. Seit 2011 haben er und seine Partner ihre Kanzlei im Aurum. Weil er sich mit Vereinen auskennt, wollte er Ausgeschlachtet e. V." beitreten, erzählt er. Um sich einzubringen und mitzumachen. Dort habe man ihn aber abgelehnt, sagt er. Warum weiß er bis heute nicht genau. Seine Homepage hat die Firma "Netzstrategen" – gleich um die Ecke – entworfen. Auch das Aurum nutzt die Synergien des Geländes. Zum Tag der offenen Tür, zu dem alle Ansässigen gemeinsam das Programm gestaltet haben, hat das Aurum eine Oldtimer-Ralley organisiert. Sei super angekommen, erzählt Schneider. "Autos in einer autofreien Zone", sagt einer, der nicht ins Aurum gehört, hinter vorgehaltenener Hand. Der Schlachthof sei ein Ort, über den man redet, sagt Schneider. Bunt, neu, nicht abgegriffen und gewöhnlich, sondern etwas Besonderes. Nur einer seiner Mandanten kommt nicht mehr. Er ist Vegetarier. Schneider besucht ihn seitdem immer zu Hause.

Bernd Belschner und Britta Velhagen, die Geschäftsführer des Tollhauses, auf ihrer Bühne. 1991 haben sie in einer alten Viehhalle ihr Soziokulturelles Zentrum für Konzerte, Kabarett und Theater gegründet. Heute ist es das wirtschaftlich erfolgreichste Haus seiner Art in Baden-Württemberg.

Nach und nach bekamen sie Nachbarschaft. Sie sind das Samenkorn, aus dem dieser neue Stadtteil erwachsen ist, und die Initiatoren des Vereins Ausgeschlachtet e. V., der das Gelände in Zusammenarbeit mit der Stadt und der zuständigen GmbH entwickeln soll. Viel Wert wird vonseiten der Kultur gelegt auf ein gemeinsames Arbeiten innerhalb des Geländes, gemeinsame Ideen und Synergieeffekte. Es soll ein kreatives Kollektiv sein, in dem jeder jeden kennt und jeder von jedem profitiert. "Wir wollen keinen verdammen, aber wir müssen erreichen, dass sich Wirtschaft und Kultur auf Augenhöhe begegnen und nicht das Geld die Kunst aussticht", sagt Britta Velhagen.

"Die einen kommen eben, weil das Gelände hip ist, die anderen, weil sie ein Gemeinschatsprojekt leben, sich vernetzen und inspirieren lassen wollen." Die Firma Citrix sei ein politisch ganz anderes Konzept. "Aber die werden schon passen, wenn sie da sind", sagt Bernd Belschner. Das Unternehmen macht ihm nur ein bisschen Angst vor der Zukunft.


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4 Kommentare verfügbar

  • Ralf Kiefer
    am 08.10.2014
    @FernDerHeimat
    1980er Jahre in KA: kulturell nahezu tot. Das Badische Staatstheater war der damalige Ausdruck von Kulturförderung, einige kleinere Theater inbegriffen. Dem zu Beginn des Jahrzehnts entstehenden Tollhaus kam keinerlei Unterstützung zugute. Dasselbe Problem hatten auch andere, wie z.B. der Tempel. Subway/Substage und viele andere gab es noch nicht.
    1990er Jahre: Das Tollhaus fand nach 8 Jahren "mobilem Kulturbetrieb" fast zufällig einen prominenten Fürsprecher, den damaligen OB Seiler. Das Ergebnis war die Unterstützung beim Umbau und Betrieb des Gebäudes auf dem Schlachthofareal, das damals teils noch als solches genutzt wurde. D.h. die Umwandlung des Areals war beschlossen. Auch der Tempel erhielt jetzt Unterstützung. Etliche andere Kulturschaffende organisierten sich, z.B. das Subway/Substage. Die bekamen um 1990 herum die ehemalige Fußgängerunterführung am Ettlinger Tor. Ein Kulturangebot in KA wurde ab 1990 erstmals sichtbar, wahr- und angenommen.
    Dann kamen 15 Jahre mit Fenrich als OB. Ich drücke es mal so aus: er hatte andere Schwerpunkte in seiner Amtszeit, und das war Beton, woraus sich schon seine politische Ecke ableiten läßt. Das sind die Parallelen zu Stuttgart. Das übelste Projekt ist das große Loch in der Innenstadt, das Karlsruhe noch Jahrzehnte besonders finanziell prägen wird. Wer solche Ziele mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln umsetzt, verliert durchaus den Blick auf das, was die Menschen in und an einer Stadt schätzen. Das Schlachthofareal hat sich trotzdem entwickelt. Zwar nicht immer so, wie man es als Kunde und Gast erwartet hatte, wenn ich an die bruchstückhaften Informationen denke, die mir zum Stichwort Rockshop noch einfallen ... (Hinweis: der Rockshop ist nicht auf dem Gelände angekommen).

    Es wäre schade, wenn von der ursprünglichen Idee das ehemalige Schlachthofareal den Kulturschaffenden, Künstlern und Artverwandten zu geben, abgewichen werden würde. In Karlsruhe gab es immerhin schon etliche Jahre zuvor ein wegweisendes Experiment, das in seiner Anfangszeit eine ähnliche, thematisch strikt begrenzte Idee gut umsetzen konnte: die Technologiefabrik, die Firmengründungen aus dem technischen Umfeld der Karlsruher Hochschulen erleichtern und ermöglichen konnte. Diese Initiative ist bei heutiger Betrachtung nach über 30 Jahren ein (auch finanzielles) Erfolgsmodell für die Stadt KA geworden.
  • FernDerHeimat
    am 08.10.2014
    @Liane:

    Die Karlsruher Politik scheint mir generell lockerer und kulturfreundlicher zu sein. Nicht so sehr bemüht, irgendeinem Grosskonzern oder einer Lobby hinterherlaufen zu müssen, um sich dabei noch selber zu bereichern.

    Vielleicht liegt es aber auch an der Bevölkerung dort. Die haben sich ja schon früher nicht jeden Unsinn im dumpfen Glauben an die Obrigkeit bieten lassen.
  • Liane
    am 08.10.2014
    FernDerHeimat:
    Schuttgarts Schikeria kann auch- wie bundesseit die Hippen überall gleich- erst dann und dort wo schon mit viel Herz und Schmerz Leute was aufgebaut haben......
    dann kommen diese Hippen-Parasiten und nehmen ein und "vermarkten" eine von anderen kreierte Marke..........
    und wundern sich dann dass das "Gehippte" so runterkommt -so öde wurde/wird!

    Die Wagenhallen durchlaufen den selben Prozess! zuerst alternativ, kreativ, besetzend...... dann aktiv prosperierend vom Widerstand----- nun mittlerweile "in" (und sich oft klar vom Widerstand distanzierend).......... und demnächst: langweilig? Öde? Gleicher als gleich?

    Wenn eine Gemeinde Gemeinsinn hätte würde sie solche Orte unter allen möglichen "Bestandsschutzen" stellen!
  • FernDerHeimat
    am 08.10.2014
    Und Karlsruhe läuft Stuttgart mal wieder den Rang ab...

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