KONTEXT:Wochenzeitung
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Café Kontext

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Raus aus der Redaktion, rein ins Publikum: Dieses Kontext-Credo haben wir zu unserem Herbstmotto gemacht. Zeitung ist keine Einbahnstraße, eine Redaktion lebt vom und im Dialog mit den Lesern. Das haben wir in der Vergangenheit in unserer Veranstaltungsreihe "Wie Medien ticken" mit und in der Stiftung Geißstraße bereits erfahren. Und das wollen wir in diesem Herbst weiter ausbauen.

Raus aus der Redaktion, rein ins Publikum: Dieses Kontext-Credo haben wir zu unserem Herbstmotto gemacht. Zeitung ist keine Einbahnstraße, eine Redaktion lebt vom und im Dialog mit den Lesern. Das haben wir in der Vergangenheit in unserer Veranstaltungsreihe "Wie Medien ticken" mit und in der Stiftung Geißstraße bereits erfahren. Und das wollen wir in diesem Herbst weiter ausbauen.

Zum einen im neu geschaffenen Café-Kontext. Dorthin lädt der Kontext-Verein vom 13. September an regelmäßig zu Veranstaltungen im Jugendzentrum Mitte, bei denen informiert, diskutiert und in die Zukunft gedacht werden soll. Medientransparenz ist uns wichtig. Was passiert hinter den Kulissen? Wie kommt das in die Zeitung, was am nächsten Morgen gelesen werden kann? Wie ist es mit der Unabhängigkeit bestellt und wie kommen Journalisten an ihre Geschichten?

Daran wollen wir auch im ersten Café-Kontext anknüpfen und haben dazu den Reporter und Fotografen Carsten Stormer eingeladen. Ob Darfur, Afghanistan oder Irak - es gibt kaum ein Krisen- oder Kriegsgebiet, aus dem der 39-Jährige nicht berichtet hätte. Zuletzt war Carsten Stormer in Syrien, wo sich das Assad-Regime und die Rebellen blutige Gefechte liefern und der Wahrheit nur schwer auf die Spur zu kommen ist.

Wie funktioniert also Informationsbeschaffung in Kriegsgebieten? Was ist die Wahrheit im Krieg und wie ist sie unter extremen Bedingungen aufzuspüren? Welche Unterstützung bekommen JournalistInnen bei diesem schwierigen Geschäft von ihren Heimatredaktionen? Darüber reden wir mit Carsten Stormer im ersten Café Kontext am Donnerstag 13. September, 20 Uhr, im Jugendhaus Mitte, Hohe Straße 9.

Jawoll, wir wollen auch unser Scherflein zur Kulturhauptstadt Stuttgart beitragen. Auch wenn wir unter Kultur mehr verstehen als das Weltwirtschaftsinstitut in Hamburg, das bei seinem Ranking eher an Museen, Oper und Ausstellungen dachte. Wir denken an politische Partizipation, Aufklärung und Selbstorganisation. Deshalb sind wir als Veranstalter mit dabei, wenn unser Print-Partner taz im Theaterhaus einen Stresstest zur Stuttgarter OB-Wahl durchführt. Taz-Chefredakteurin Ines Pohl wird die OB-Kandidaten Fritz Kuhn (Grüne), Bettina Wilhelm (SPD) und Hannes Rockenbauch (SÖS) kritisch durchleuchten. Mit Zwischenrufen vom Sofa werden die Kandidaten Jens Loewe (Wasserforum), Wolfram Bernhardt (Meisterbürger) und Harald Hermann (Piraten) die Diskussion bereichern. Stuttgart steht seit dem Streit um den tiefergelegten Bahnhof für Bürgerbeteiligung. Wer kann die Stadt am besten regieren? Darüber sollen sich die Interessierten am Donnerstag, 20. September, ab 19.30 im Theaterhaus Stuttgart eine Meinung bilden können.

Und last but not least mischt Kontext im Oktober bei der Stuttgarter Kulturnacht mit. Wenn das Stadtmagazin Lift zum nächtlichen Kulturschnuppern einlädt, stehen auch unsere Redaktionstüren offen. Neugierige können sich einfach umsehen, Kontext-Journalisten löchern - oder aber sich selbst als Journalisten betätigen. Wie? Das verraten wir heute noch nicht.


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