KONTEXT:Wochenzeitung
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Bürgerwille

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Welche Vorschläge zur besseren Bürgerbeteiligung haben die Bürger selbst? Die Kontext:Wochenzeitung und das Stuttgarter Stadtmagazin "Lift" laden gemeinsam ihre Leserinnen und Leser zur Diskussion ein.

Noch ist der Dauerkonflikt um das Milliarden-Bahnhofsprojekt in vollem Gange. Gerade die Turbulenzen in der vergangenen Woche, die wir in dieser Ausgabe beleuchten, zeigen, dass "der Kessel brodelt". Doch es muss und wird ein kommunales Leben nach Stuttgart 21 geben. Und da ist es von essenzieller Bedeutung, dass die Errungenschaften der "Stuttgarter Republik", die bundesweit dieses Bundesland zum direkt-demokratischen "Labor" werden ließen, erhalten bleiben – beziehungsweise weiterentwickelt werden. Wie kann oder soll Bürgerbeteiligung, die in der Programmatik der grün-roten Regierung eine zentrale Rolle spielt, künftig ganz konkret aussehen? Wie kann Partizipation verbessert werden, welche neuen Formen sind sinnvoll und notwendig, damit der Bürgerwille stärker als bisher in politische Entscheidungsprozesse einfließt?

Diese Fragen stellt sich die Redaktion der Kontext:Wochenzeitung – genauso wie die Kolleginnen und Kollegen vom Stuttgarter Stadtmagazin "Lift". Beide Medien gemeinsam laden ihre Leserinnen und Leser dazu ein, eigene Vorschläge zu machen und dieses für die Zukunft der Stadt und des Landes so wichtige Thema zu diskutieren. In der Online-Ausgabe und in der neuen Printausgabe des Stadtmagazins vom 27. Juli sind dazu Beiträge des "Lift"-Chefredakteurs Ingmar Volkmann und des Kontext:Wochenzeitungs-Redakteurs Rainer Nübel nachzulesen.

"Wie werden Verwaltungen in die Lage versetzt, in der Planung auch immer frühzeitig die Bürger mit einzubinden?" Mit dieser Frage setzt sich Gisela Erler auseinander; sie ist gerade dabei, mit den verschiedenen Landesministerien dazu einen Leitfaden zu entwickeln. Mit der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung haben Susanne Stiefel und Rainer Nübel ein "Gipfelgespräch" geführt, bei dem sie von der Villa Reitzenstein hinunter in die Stadt stiegen – zum Denkmal des Bürgerdichters Friedrich Schiller.

Beim Thema Partizipation ist es besonders wichtig, über den Kesselrand hinauszublicken. Welche Formen von Bürgerbeteiligung werden anderswo gelebt? Die Reportage "Elf Fremde" von Eva Wolfangel gibt Einblicke in ein Bürgerrats-Modell, das im österreichischen Vorarlberg getestet wird: Zufällig ausgewählte Bürger erarbeiten auf Einladung der Landesregierung Konzepte und Visionen zur kommunalen Zukunft.

Sie sind gefragt, liebe Leserinnen und Leser: Welche Vorschläge zur besseren Bürgerbeteiligung haben Sie? Diskutieren Sie mit, direkt hier mit einem Kommentar und per E-Mail unter info@lift-online.de.


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