Ausgabe 14
Editorial

Stresstest zum Download

Datum: 06.07.2011
Die DB Netz AG hat die Ergebnisse ihres eigenen – von der Schweizer SMA noch nicht zertifizierten – Stresstestes entgegen früherer Absicht schon jetzt und nicht erst am 11. Juli an die Beteiligten des S-21-Schlichtungsverfahrens weitergeleitet. Das 150 Seiten starke Papier gibt es hier zum Download.

(Stresstest 1, Stresstest 2, Stresstest 3). Aber wer soll so ein Papier – wie das ursprünglich geplant war – eigentlich innerhalb weniger Tage wirklich kapieren?


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2 Kommentare verfügbar

  • buntspext
    am 10.07.2011
    Nachdem ich mich jetzt seit 1.5 Tagen mit den Stresstest beschäftige, sind mir einige Dinge aufgefallen.

    Gibt es die dazugehörigen Rohdaten irgendwo?
  • KaisersNeueKleider
    am 08.07.2011
    Ähnlich der Dissertationen sollten diese Unterlagen jetzt nach VroniPlag o.ä. geladen werden und dann Stück für Stück überpfüft werden.
    Es handelt sich hier zwar nicht um Plagiate, aber anhand dieses Verfahrens um Plagiate offenzulegen, lassen sich durch die Mitarbeit vieler alle Schwachpunkte offenlegen.

    Wunderschön wäre es, wenn im zweiten Schritt, anhand der gegebenen Daten eine Simulation mit dem bestehenden (evtl bereits optimierten Bahnnetz) durchgeführt werden könnte.
    Es ist durchaus real dass sich die nun 49 Züge auch mit der bestehende Infrastruktur abwickeln lassen.
    Dann stehen wir ganz schnell vor der Entscheidung, weshalb bauen wenn es auch so geht.
    Der Nebeneffekt eines "Nicht S21", dh eines K21 ohne NBS wäre die Optimierung des bestehenden Netzes (volle Gütertauglichkeit durch einen Tunnel zwischen Geislingen und Ulm), die Lärmreduzierung der Bestandsstrecke (auch wenn dort dann mehr Züge fahren) als auch eine schnellere Verbindung zwischen Ulm und Stuttgart sowie die Anbindung des Flughafens über Kurswaggons als auch eines ebenerdingen Kopfbahnhofes.

    Womöglich ist der jetzige Bahnhof bereits so leistungsfähig dass 1-2 Gleise des Kopfbahnhofes trotz 30% zusatzlast wegfallen können.

    Optminierungen können immer noch stattfinden wenn einige der Züge den Hbf umgehen und von Bad Cannstadt weiterfahren.

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