Ausgabe 14
Editorial

Drei Monate Kontext: Wochenzeitung, na und?

Datum: 06.07.2011
Seit Anfang April erscheint die Kontext:Wochenzeitung, mittwochs online, samstags als Beilage der tageszeitung. Eine Bereicherung? Oder nur ein Produkt mehr neben vielen anderen? Darüber wollen wir mit unseren Lesern diskutieren.

Debatte im LIteraturhaus. Foto: Martin Storz

Sagt uns, sagen Sie uns offen, was ihr von uns haltet, was Sie von uns halten.

Mit rund 250 Leserinnen/Lesern und Mitgliedern der taz-Genossenschaft haben wir am Mittwoch, 6. Juli, schon diskutiert über drei Monate Kontext:Wochenzeitung. Im Literaturhaus Stuttgart haben wir viel Zuspruch erfahren, aber auch Kritik gehört. Josef-Otto Freudenreich hat für die Redaktion festgestellt, dass unser höchstes Gut die Unabhängigkeit ist, was auch für die Berichterstattung über das Thema Stuttgart 21 gilt. 

Kalle Ruch, Geschäftsführer der tageszeitung, sagte, die Kontext:Wochenzeitung sei ein Geschenk für die taz, ein Projekt, das wunderbar zur taz passe und das er deshalb mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln fördern werde.

Auf dem Podium saßen außerdem Ines Pohl, die Chefredakteurin der taz und der Läufer Dieter Baumann, einer der Förderer des Kontext:Vereins für ganzheitlichen Journalismus, der Träger der Kontext:Wochenzeitung ist. Beate Willms, Leiterin des taz-Ressorts Wirtschaft und Umwelt, moderierte das Gespräch.

fluegel.tv hat die Veranstaltung aufgezeichnet.


Gefällt Ihnen dieser Artikel?

16 Kommentare verfügbar

  • wullex15
    am 19.08.2011
    Hallo Schreiberlinge/Innen ,
    hier ein weiterer Vorschlag zum Immobilien Projekt " S-21" . Da nun die Geschichte inzwischen jedem klar ist, hier möchte man ein neues prestigeträchtiges Immobilienprojekt mit allen Mitteln für unser Städtle als eine Aufwertung der Stadt verkaufen um das Kapital an Land zuziehen . Europas Immobilien-Projekt Nr. 1 mit höchter Immobilien Rendite bundesweit . Dann ist doch klar , dass die Stadt den Gleisbereich für besondere Projekte , wie Erlebnis Konsumtempel errichten möchte. Nun hier ein nicht ganz neuer Vorschlag: Den Cannstatter Bahnhof zu einem Kopfbahnhof ausbauen , mit Schonung der Flächen und das Gelände hinter dem Bahnhof ( Gleiskörper ) wäre für Bebauung frei. Denn Cannstatt gehört auch noch zu Stuttgart. Der Vorteil : Mann gefährtet nicht die Mineral - Wasseradern. Sowioe die Erhaltung des Schlossparks. Doch die Sache kann auch gründlich schief gehen. Wo bleibt dann die Frischluftschneise ???
  • wullex15
    am 19.08.2011
    Hallo Schreiberlinge/Innen ,
    hier ein weiterer Vorschlag zum Immobilien Projekt " S-21" . Da nun die Geschichte inzwischen jedem klar ist, hier möchte man ein neues prestigeträchtiges Immobilienprojekt mit allen Mitteln für unser Städtle als eine Aufwertung der Stadt verkaufen um das Kapital an Land zuziehen . Europas Immobilien-Projekt Nr. 1 mit höchter Immobilien Rendite bundesweit . Dann ist doch klar , dass die Stadt den Gleisbereich für besondere Projekte , wie Erlebnis Konsumtempel errichten möchte. Nun hier ein nicht ganz neuer Vorschlag: Den Cannstatter Bahnhof zu einem Kopfbahnhof ausbauen , mit Schonung der Flächen und das Gelände hinter dem Bahnhof ( Gleiskörper ) wäre für Bebauung frei. Denn Cannstatt gehört auch noch zu Stuttgart. Der Vorteil : Mann gefährtet nicht die Mineral - Wasseradern. Sowioe die Erhaltung des Schlossparks. Doch die Sache kann auch gründlich schief gehen. Wo bleibt dann die Frischluftschneise ???
  • xenamaria
    am 12.07.2011
    Bis jetzt bin ich absoluter Fan dieser Zeitung.
    Die erste Zeitung für die ich auch bezahlen würde.
    Die oberste Prio hat für mich die Unabhängigkeit und die damit verbunde freie Berichterstattung.
    Weiter so.....das ist der richtige Weg....und nur das Internet kann den großen Platzhirschen "Paroli" geben.
  • xenamaria
    am 12.07.2011
    Bis jetzt bin ich absoluter Fan dieser Zeitung.
    Die erste Zeitung für die ich auch bezahlen würde.
    Die oberste Prio hat für mich die Unabhängigkeit und die damit verbunde freie Berichterstattung.
    Weiter so.....das ist der richtige Weg....und nur das Internet kann den großen Platzhirschen "Paroli" geben.
  • RalphSchneider1
    am 08.07.2011
    Das sind in der Tat sehr schöne und lesenswerte Artikel. In meinen kühnsten Träumen wünsche ich mir allerdings eine Online-Zeitung, die aktuelle Themen aufgreift und dem Monopol-Blick der beiden Platzhirsche eine Stimme, ein Korrektiv, hinzufügt (das muss beileibe nicht immer S21 sein). Die z.B. die Stuttgarter Blogger unter einem Dach versammelt, Leserreporter aktiviert usw. Und die Beiträge aus den Federn von Freudenreich & Co als Highlights.
  • RalphSchneider1
    am 08.07.2011
    Das sind in der Tat sehr schöne und lesenswerte Artikel. In meinen kühnsten Träumen wünsche ich mir allerdings eine Online-Zeitung, die aktuelle Themen aufgreift und dem Monopol-Blick der beiden Platzhirsche eine Stimme, ein Korrektiv, hinzufügt (das muss beileibe nicht immer S21 sein). Die z.B. die Stuttgarter Blogger unter einem Dach versammelt, Leserreporter aktiviert usw. Und die Beiträge aus den Federn von Freudenreich & Co als Highlights.
  • lanzelotty
    am 08.07.2011
    Die erste Wochenzeitung, die ich regelmäßig lese - und zwar die meisten Artikel! Sehr guter, fesselnder Journalismus, da kann man was lernen.
    In dieser Ausgabe vermisse ich allerdings Artikel zu aktuellen S-21-Themen: Geschönte Bahn-Zahlen, Stresstest bestanden.
    Trotzdem: Weiter so!
  • lanzelotty
    am 08.07.2011
    Die erste Wochenzeitung, die ich regelmäßig lese - und zwar die meisten Artikel! Sehr guter, fesselnder Journalismus, da kann man was lernen.
    In dieser Ausgabe vermisse ich allerdings Artikel zu aktuellen S-21-Themen: Geschönte Bahn-Zahlen, Stresstest bestanden.
    Trotzdem: Weiter so!
  • Sofi21
    am 07.07.2011
    Mit einem Wort, danke für die Bereicherung der Medienmondlandschaft.
    Ihr/Sie könnt/können die professionelle Schreibarbeit.
    Deshalb macht lesen, auch online viel Freude. An solchen Texten bleibt man dran.
  • Sofi21
    am 07.07.2011
    Mit einem Wort, danke für die Bereicherung der Medienmondlandschaft.
    Ihr/Sie könnt/können die professionelle Schreibarbeit.
    Deshalb macht lesen, auch online viel Freude. An solchen Texten bleibt man dran.
  • Caeruleus
    am 07.07.2011
    Warten am Dienstagabend, bis es Mittwoch ist und die neuen Texte und Bildergalerien online sind - das hat die Kontext-Wochenzeitung schon mit meinem Leben gemacht.
    Am Wochenende dann nochmals Nachlesen in der gedruckten taz-Beilage. Qualitätsjournalismus als Beitrag zur Lebensqualität!
    Aber: Webseite finde ich unübersichtlich. Klicke erst einmal alle Rubriken durch, um zu schauen, welche neuen Beiträge es gibt... Vermisse z.B. eine dynamische Box mit wechselnden Anreissern/Teasern oder einen Kasten auf der Seite oder oder ... fühle mich jedenfalls auf der Webseite noch nicht so wohl.
    Und die Beteiligung von bzw. Diskussion mit Nutzern ist auch noch ausbaufähig, oder?
    Online sehe ich Verbesserungspotenzial.
  • Caeruleus
    am 07.07.2011
    Warten am Dienstagabend, bis es Mittwoch ist und die neuen Texte und Bildergalerien online sind - das hat die Kontext-Wochenzeitung schon mit meinem Leben gemacht.
    Am Wochenende dann nochmals Nachlesen in der gedruckten taz-Beilage. Qualitätsjournalismus als Beitrag zur Lebensqualität!
    Aber: Webseite finde ich unübersichtlich. Klicke erst einmal alle Rubriken durch, um zu schauen, welche neuen Beiträge es gibt... Vermisse z.B. eine dynamische Box mit wechselnden Anreissern/Teasern oder einen Kasten auf der Seite oder oder ... fühle mich jedenfalls auf der Webseite noch nicht so wohl.
    Und die Beteiligung von bzw. Diskussion mit Nutzern ist auch noch ausbaufähig, oder?
    Online sehe ich Verbesserungspotenzial.
  • Otmars
    am 06.07.2011
    Ich bin angenehm überrascht. Nein das soll keiner der üblichen Huldigungsbeiträge sein. Darum auch eine klein Kritik, wie wäre es, fände man mindestens einmal am Tag einen Artike zu aktuellen Themen. Im übrigen fände ich es gut, wenn mehr über S21 berichtet würde.
    Da die Stuttgarter Tageszeitungen ja eher an Jagdhunde gemahnen, die zur Jagd getragen werden müssen.
    Bis auf wenige Ausnahmen ist dort nur Presseerklärung pro und Kontra zu lesen. Richtig investigatives vermisse ich bei den beiden Blättern.
  • Otmars
    am 06.07.2011
    Ich bin angenehm überrascht. Nein das soll keiner der üblichen Huldigungsbeiträge sein. Darum auch eine klein Kritik, wie wäre es, fände man mindestens einmal am Tag einen Artike zu aktuellen Themen. Im übrigen fände ich es gut, wenn mehr über S21 berichtet würde.
    Da die Stuttgarter Tageszeitungen ja eher an Jagdhunde gemahnen, die zur Jagd getragen werden müssen.
    Bis auf wenige Ausnahmen ist dort nur Presseerklärung pro und Kontra zu lesen. Richtig investigatives vermisse ich bei den beiden Blättern.
  • Seemann
    am 06.07.2011
    Von wegen "na und?" ! "Gott sei Dank" sollte es lauten und wenn es sie noch nicht gäbe, müsste sie geschaffen werden.
    Ich empfinde diese Art des kritischen Journalismus als notwendig und wohl tuend. Notwendig im Sinne des Wortes, nämlich die Not zu wenden im Informationseinheitsbrei dieses Landes, wo man eigentlich gar nicht so recht weiß, was Sache ist.
    Manchmal vielleicht ein wenig sehr auf S21 bezogen, aber in der Summe eine tolle Mischung verschiedenster Themen, die allesamt gut und verständlich aufbereitet sind.
    Und wohltuend, weil es einfach gut tut, wenn auch andere die mir eigene Meinung teilen, mit der ich so oft alleine zu stehen scheine.
    Ich wünsche mir für die Zukunft einen Kontext, der noch weiter über den Kesselrand hinaus blickt und von dort berichtet, es brennt an vielen Stellen im Ländle (leider!).

    Wenn ich einen Preis zu vergeben hätte für spannende Medienarbeit.......

    Macht einfach weiter so!

    Frank-Ulrich Seemann
  • Seemann
    am 06.07.2011
    Von wegen "na und?" ! "Gott sei Dank" sollte es lauten und wenn es sie noch nicht gäbe, müsste sie geschaffen werden.
    Ich empfinde diese Art des kritischen Journalismus als notwendig und wohl tuend. Notwendig im Sinne des Wortes, nämlich die Not zu wenden im Informationseinheitsbrei dieses Landes, wo man eigentlich gar nicht so recht weiß, was Sache ist.
    Manchmal vielleicht ein wenig sehr auf S21 bezogen, aber in der Summe eine tolle Mischung verschiedenster Themen, die allesamt gut und verständlich aufbereitet sind.
    Und wohltuend, weil es einfach gut tut, wenn auch andere die mir eigene Meinung teilen, mit der ich so oft alleine zu stehen scheine.
    Ich wünsche mir für die Zukunft einen Kontext, der noch weiter über den Kesselrand hinaus blickt und von dort berichtet, es brennt an vielen Stellen im Ländle (leider!).

    Wenn ich einen Preis zu vergeben hätte für spannende Medienarbeit.......

    Macht einfach weiter so!

    Frank-Ulrich Seemann

Neuen Kommentar schreiben

KONTEXT per E-Mail

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochvormittags unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.JETZT ANMELDEN

Letzte Kommentare:
















Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!