KONTEXT:Wochenzeitung
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Krieg? Liebe?

Krieg? Liebe?
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Im Alltag und in der Literatur finden sich tradierte Lebens- und Denkmuster, die vielen kaum noch bewusst sind. Dabei haben sie eine zeitaktuelle Bedeutung. Vor allem vermitteln sie strukturiertes Denken – eine Kompetenz, die in der Bildung wie im Beruf besonders wichtig ist. Die Kontext:Wochenzeitung putzt diese Denkmuster wieder blank, in einer fortlaufenden Erzählung. In dieser Ausgabe steckt ein Ich in einem tiefen Konflikt: Krieg oder Liebe?

Gebrochene Welt: der Norm folgen oder dem eigenen Gewissen?

Abendstimmung in Florenz. Der mächtige Dom bekam rote Flecken, auch die Ponte Vecchio, überbevölkert wie immer, und der Arno trugen einen leichten Rotstich. Irgendjemand hatte die sonnigen Farbstrahler noch einmal aufgedreht. Bevor die postkartenprächtigen Highlights dieser Stadt langsam überschattet wurden.

Doris war Feuer und Flamme. Sie hatte auf den Florenz-Abstecher ausdrücklich bestanden. Stefans Verdacht, sie wolle doch nur den nackten David sehen, war ihr höchstens ein müdes Lächeln wert gewesen. "Du Banause. Hier lebt die Kunst und Geschichte auf jedem Quadratmeter, in jedem Winkel."

Ihre Worte waren Programm. Stundenlang hatten sie die Blüte der Renaissance in die letzte Ecke hinein beschnuppert, unter ihrer Führung, bis zum finalen Marsch durch die Uffizien. Nur Manuela war vorübergehend geflüchtet: Sie schaute sich die Auslagen der Modegeschäfte an.

Wann wurde das Ich erfunden?

Jetzt saßen sie auf dem Piazzale Michelangelo, unter der David-Kopie, und blickten auf die leicht errötete Stadt der Medici. Stefan hatte Wolf die Erlaubnis erteilt, nun etwas von seinem Kram zu erzählen – bis zum Pizzeriabesuch, bitte nicht länger.

"Die Renaissance ist sicherlich eine faszinierende Epoche", begann Wolf. Doris nickte heftig.

"Doch in einem wichtigen Punkt wird sie meines Erachtens überschätzt." Doris hörte auf heftig zu nicken.

"Sie gilt in der Geistesgeschichte als die Zeit der Entdeckung des Ich, der Individualität – der Mensch als neues Maß der Dinge. Festgemacht wird es etwa am Aha-Erlebnis von Petrarca, als der große Renaissance-Dichter den Mont Ventoux bestieg. Eigentlich ist das der Gipfel – an Missachtung des Mittelalters!" Wolf wusste, dass er in diesem Augenblick ziemlich dick auftrug. Doch ist man als Romantiker heftig berührt, gilt es auch schon mal Denkmäler zu stürzen, dachte er sich.

Mont Ventoux, der Berg der Renaissance.

"Im dunklen Mittelalter, so wird oft suggeriert, hatten die Menschen ein fest gefügtes Denken, nach dem sie wie ferngesteuert handelten", hob Wolf an. "Was von Gott kam oder vom weltlichen Herrn befohlen wurde, war zu tun. Sonst drohte das Fegefeuer oder die Strafe der Mächtigen. Basta. Absoluter Kadavergehorsam also, besinnungs- und bedingungslose Unterwerfung. Klar, es gab damals eine klar definierte Ordnung, den ordo, hierarchisch klar strukturiert: oben Gott, dann die Engel, der Mensch, die Natur, unten treibt der Teufel sein Unwesen. Und es gab die feudale Herrschaft, mit klar geregelten Verpflichtungen und sozialen Abhängigkeiten. Doch die Literatur aus dieser Zeit zeigt, wie selbstbewusst sich schon damals ein Ich ausdrücken konnte – in Bezug zu dieser Ordnung. Um das zu erkennen, darf man freilich nicht nur ein fixes Bild von dieser Zeit im Kopf haben. Man muss die Texte aus dieser Zeit ernst nehmen und aus sich selbst heraus begreifen. Dann liegt das Mittelalter nicht hinterm Mond, sondern kann höchst präsent sein."

Kreuzzugs-Propaganda und die Realität

Das Gesicht von Doris hatte inzwischen fast schon das Abendrot des florentinischen Doms angenommen. Jetzt brachte Wolf den Text, der ihn nie losgelassen hatte. Weil in ihm mächtige Propaganda, Inbegriff befohlener Ordnung und von verordnetem Denken, von einem Ich selbst-bewusst hinterfragt wird. Es war ein Text von Albrecht von Johansdorf: "Die hinnen varen ..." Ein Kreuzzugslied, so heißt die literaturgeschichtliche Schublade, in die man es gesteckt hat. Richtiger wäre: ein Liebeslied zur Zeit der Kreuzzüge, des Ost-West-Konflikts.

Wolf begann, seinen Kram zu erklären: "Die hinnen varen", das sind diejenigen, die zum Kreuzzug aufbrechen, die zuvor das Zeichen des Kreuzes, einen Lappen aus Wolle, sich haben anheften lassen. Die Bezeichnung Kreuzzug ist im Deutschen erst seit Lessings Zeit bekannt, im Mittelalter spricht man von "hinnen varen", von peregrinatio, Wallfahrt, von der Reise ins Heilige Land. In diesem Gedicht ist vom bevorstehenden Kreuzzug des Stauferkaisers Friedrichs I. die Rede, jenem Kreuzzug, von dem später Ludwig Uhland treu-teutsch dichten wird: "Als Kaiser Rotbart lobesam / ins heilige Land gezogen kam, /... / sah er zur Rechten und zur Linken / einen halben Türken heruntersinken." 1187 war Jerusalem gefallen, diesmal in die Hände Salah ad-Dins; zuvor 1099, im ersten Kreuzzug, in die Hand der Christen. Bei den Vorbereitungen zur Operation Barbarossa heißt es wieder: Jerusalem laetare, frohlocke, Jerusalem.

Wie dieses "Frohlocken" aussah, die grausame Realität jener "Wallfahrt", zeigt ein lateinisches Kreuzfahrer-Lied aus der Zeit des ersten Falls Jerusalems:

Von Blut viel Tränen fließen, indem wir ohn Verdrießen das Volk des Irrtums spießen – Jerusalem, frohlocke!

Des Tempels Plastersteine bedeckt sind vom Gebeine der Toten allgemeine – Jerusalem, frohlocke!

Stoßt sie in Feuersgluten! Oh, jauchzet auf, ihr Guten, dieweil die Bösen bluten – Jerusalem, frohlocke!

Noch drastischer geben die Schilderungen von Chronisten aus dem ersten Kreuzzug die Realität wieder: "Am Tage des Festes der Aussendung der Apostel" wurde Jerusalem genommen. Dieser symbolträchtige Tag und die neunte Stunde, "in welcher unser Herr Jesus Christus es nicht verschmähte, für uns den Tod am Kreuzesholz zu leiden", steigerten Eifer und Mordgier noch mehr. Die Verteidiger "flohen von den Mauern durch die Stadt", und "die Unseren trieben sie vor sich her bis zum Tempel Salomonis", zur Omar-Moschee, zum Felsendom. "Dort entstand ein solches Gemetzel, dass die Unseren, tötend und köpfend, bis zu den Knöcheln im Blut wateten." Vor dieser Ausbreitung des Christentums gab es kein Entrinnen: "Frauen, die in betürmten Palästen und in Gebäuden Zuflucht gesucht hatten, machten sie nieder mit der Schärfe des Schwertes. Kinder, Säuglinge noch, traten sie mit dem Fuß den Müttern von der Brust oder rissen sie aus den Wiegen, um sie sodann gegen Mauern oder Türschwellen zu schmettern."

Gott will es?

Am Sonntag Laetare 1188 – "Freu dich, Jerusalem, frohlocke" – wird der Kreuzzug beschlossen: auf dem "Hoftag Christi" in Mainz. Nicht der Kaiser, Friedrich Barbarossa, führt den Vorsitz, sondern der Kreuzzugs-Gott höchstselbst, unsichtbar, vom unbesetzten, freigelassenen Präsidentensessel aus. So sicher sind sie, dass Er dabei ist: "ihr" Christus. Papst Urban II. hatte in der ersten Kreuzzugspredigt in Clermont gerufen: "Ich spreche, aber Christus ist es, der befiehlt. Nicht ich, sondern der Herr bittet und ermahnt euch, dass ihr euch beeilt, sein Land zu befreien." Die Menge rief: "Deus lo volt" – Gott will es!" Auch beim Kreuzzug von Friedrich I. wird es die Menge schreien, die päpstliche Propaganda hat mächtig Wirkung.

"Die hinnen varen, die sagen durch got ..." In den ersten beiden Strophen des Johansdorf-Liedes wird diese Propaganda eins zu eins wiedergegeben. Dazu gehört auch die scharfe Abstrafung der Kritiker, der "Tumben", die spotten, der Herr könnte sich doch selbst helfen, wenn es ihn kränke, dass in Jerusalem Allahs Fahne weht. Um Gottes willen, so nicht. Diejenigen, die sich nicht des Kreuzes und des Grabes erbarmen, so drückt es das Lied zunächst aus, sind arm, gottverlassen, sind Feinde Gottes, Freunde der Heiden, Satans, die haben sich um den Lohn ewigen Lebens gebracht, sind vielmehr dem ewigen Tod verfallen.

Kreuzzüge gegen Muslime – ein dunkles Kapitel der christlich-abendländischen Geschichte.

In der zweiten Strophe wird dieses Szenario ausgeführt. Was für einen Glauben will der haben, der Gott helfen könnte, durch die Kreuzfahrt, und tut das nicht? Wer wird dem zu Hilfe kommen an seinem Ende? Nur eine "êhaft nôt", eine eindeutige Zwangslage, könnte ein Entschuldigungsgrund sein, vor Gottes Gericht. Doch selbst dann, wenn das Grab und das Kreuz, Jerusalem, nicht besetzt wäre, müssten alle ins Heilige Land ziehen. Denn die Muslime, so wird im Lied die Kreuzzugs-Propaganda zitiert, wollen den christlichen Glauben ad absurdum führen. Die sagen, dass die Mutter von Christus keine Jungfrau sei, Christus also nur ein Mensch sei, kein Gott, der vom Tod auferstanden ist. Wer von diesen übelsten Verbalangriffen nicht berührt ist, o weh, mit wem hat der sich verbunden? Mit dem Feind, mit Gottes Feind.

Ein Konflikt, der bis ins Herz geht

Eigentlich scheint alles klar zu sein. Wer da spricht, päpstliche Propaganda brav umsetzend, der muss doch völlig überzeugt sein vom Sinn des "hinnen varen", der zieht doch frohgemut in den Krieg. Doch dann, plötzlich, wie aus heiterem Himmel, diese dritte Strophe: "Mich habent die sorge ûf daz brâht ..." Nicht mehr der Propagandist spricht jetzt, sondern ein Betroffener, einer, der erkannt hat, dass es zur Vorderseite auch eine Hinterseite gibt, der zweifelt – und offen den Konflikt ausspricht, in dem er sich befindet. Sein Herz ist voller "kranken muot", voller Hoffnungslosigkeit. Das Ich, das jetzt redet, fragt sich in vielen Nächten, immer und immer wieder: Was soll ich gegenüber Gott tun, wenn ich bleibe, dass er mir gnädig sei?

Dieses Ich stellt die scheinbar unglaubliche Frage nach dem Bleiben, nach einer Entscheidung gegen die mächtige päpstliche Propaganda. Da redet einer, der noch fähig ist zu fragen, zu hinterfragen. Und er spricht den Konflikt offen aus, der ihn bis ins Herz be-trifft. Von einer "Schuld", in den Augen der Propagandisten, kann er nicht lassen: "Ich minne ein wîp vor al der welt in mînem muote." Vor aller Welt liebt er die Frau, das ist doch ungeheuerlich, die pure Überheblichkeit. Im Kreuzfahrer-Publikum muss das für blankes Entsetzen gesorgt haben. Der scheint die Liebe, den Minnedienst, tatsächlich vor den kirchlich auferlegten, von Christus selbst angeblich geforderten Gottes-Dienst zu stellen. Solch einem kann doch nie geholfen werden, der findet doch nie und nimmer göttliches Erbarmen! Oder doch?

In den ersten beiden Strophen war die Sache ganz klar: entweder "hinnen varen", auf den Kreuzzug gehen, oder ab ins Fegefeuer. Die Propagandisten, diejenigen, die meinen, selbst richten zu können, "lösen" den Konflikt eindeutig dualistisch. Digital, würde man heute sagen. Das sprechende Ich der dritten Strophe, als Betroffener zum Objekt geworden, formuliert am Ende jedoch die Wendung: Gott, erbarme dich. Der Schluss ist appellativ – offen.

Kann denn Liebe Sünde sein?

Es ist das Faszinierende an diesem Text: Das Ich kann auf das göttliche Erbarmen hoffen, weil die wechselseitige Liebe zu einer Frau, zu einem Du, zum "Nächsten" entsprechend ist zu der wechselseitigen Liebe zu Gott – und zur Liebe, die Gott der Welt, den Menschen entgegenbringt. "Vor aller Welt" bekennt das Ich seine Liebe. Und wendet sich an "got herre".

Kann denn Liebe Sünde sein? In einem christlichen Ordnungs-Denken, das die Liebe zum Nächsten als Spiegel der Liebe zu und von Gott sieht, nicht. Der offene Schluss zwingt jeden Zuhörer, gerade darüber nachzudenken. Eine Provokation gegen die mächtig laute Kreuzzugspropaganda, in der Nächstenliebe weggepredigt wird. Und es ist noch mehr: Das Ich verweist selbst-bewusst auf dieses originär christliche Denken und damit auf den enormen Stellenwert einer Liebes-Auffassung, die in der Welt und vor Gott wechselseitige Liebe zum entscheidenden Moment macht.

Die Achse des Bösen

Doris saß unter der David-Kopie auf dem Piazzale Michelangelo und schüttelte den Kopf. "Mensch, so was hätte ich jetzt im Mittelalter wirklich nicht erwartet. Man denkt tatsächlich, dass der damalige Mensch einem Befehl von oben einfach Folge leistete. Vor allem, wenn er angeblich von ganz oben kam."

Sie überlegte, dann sagte sie: "Das hier hat ja fast was Modernes. Da steht jemand in einem Gewissenskonflikt: Soll er in den Krieg ziehen oder dableiben?"

Stefan blickte skeptisch: "Das sind zunächst einmal nur Gedichte. Das heißt noch lange nicht, dass diejenigen, die in diesen Liedern sprechen, in der Realität gegen die Befehle gehandelt haben."

"Darum geht es zunächst gar nicht", entgegnete Doris. "Wichtig ist, dass die ganze Kriegspropaganda nicht nur hingenommen, sondern problematisiert und deren Wahrheitsgehalt sogar bezweifelt wird."

Jahrhunderte vor dem interreligiösen Dialog gab es schon eine Toleranzrede – im gar nicht dunklen Mittelalter.

Jetzt mischte sich Manuela ein. "Doris hat recht. Ich will's mal so sagen: Bei dem Ost-West-Konflikt, den wir heute haben, wäre es mitunter schon ganz gut, wenn Ideologien hinterfragt würden, und zwar die Ideologien auf beiden Seiten. Von mir aus in Gedichten."

Stefan sah Manuela an. Er wirkte enttäuscht. "Der Vergleich mit heute hinkt doch. Man kann die Kreuzzüge doch nicht mit dem Kampf gegen Terrorismus gleichsetzen", sagte er leicht verärgert.

"Vielleicht mag das gewagt sein", antwortete Manuela. Stefans Miene hellte sich auf. "Aber die Frage damals wie heute ist doch, wer bestimmt eigentlich, was die Achse des Bösen ist, und vor allem: wie begründet er einen Krieg gegen das vermeintlich Böse?"

Stefans Miene hatte sich wieder verdunkelt.

Doris hob den Zeigefinger. "Genau. Früher hieß es: Gott will es! Heute heißt es: Die USA wollen es!"

Jetzt verzog Stefan das Gesicht, als ob er in eine florentinische Zitrone gebissen hätte. "Also, das ist doch jetzt reine Polemik!"

Doris schüttelte energisch den Kopf, verzichtete aber auf eine Antwort. Auch Manuela schwieg und schaute wieder hinunter auf die Stadt. Es schien, als ob beide dieses weite Feld nicht weiter betreten wollten. Nicht jetzt auf der Romantik-Reise, nicht hier vor der Renaissance-Kulisse von Firenze.

Eine Toleranzrede mitten im Krieg

"Tatsache ist, dass die Kreuzzüge im Mittelalter ein ganz dunkles Kapitel waren", sagte Wolf. "Eine Schreckensgeschichte – zu ihr gehören auch die ersten Judenprogrome in Deutschland. Schon früh kam es zu brutalen Überfällen auf Juden in rheinischen Städten."

Dann zeigte er in südöstliche Richtung. "Doch es gab auch bewusste Gegenbewegungen zur päpstlichen Hau-drauf-Ideologie, etwa im Bettelorden des Franziskus von Assisi."

Dann legte Wolf ein Blatt Papier auf den Boden. "Und es gab auch das: Im Roman 'Willehalm' von Wolfram von Eschenbach werden Krieg und Hass in weltgeschichtlicher Dimension dargestellt. Mitten im Kriegsrat der Männer hebt eine Frau die Stimme und redet den Kriegs-Gläubigen ins Gewissen. Es ist die grandiose Toleranzrede von Gyburg, Willehalms Frau, die als getaufte Heidin beiden Lagern, beiden Polen verbunden ist: Hoert eins tumben wîbes rât, / schônt gotes handgetât – schont Gottes Geschöpfe. Gott, so wird an dieser Stelle deutlich gemacht, schuf alle Menschen: Juden, Christen und Muslime.

Eine Toleranzrede, Jahrhunderte vor Lessings "Nathan dem Weisen" oder jenem "interreligiösen Dialog", der seit dem 11. September 2001 so wortreich beschworen wird. Eine Toleranzrede im "stockdunklen" Mittelalter.

Der florentinische Dom sah plötzlich blass aus. Dachte Wolf. Vielleicht lag's ja nur daran, dass irgendjemand inzwischen die sonnigen Farbleuchter ausgeschaltet hatte.


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