KONTEXT:Wochenzeitung
KONTEXT:Wochenzeitung

Wir sind drei!

Wir sind drei!
|

Datum:

Nein, eine große Geburtstagsparty wie im vergangenen Jahr im Stuttgarter Theaterhaus wollten wir diesmal nicht feiern. Obwohl es Gründe genug gegeben hätte: Im dritten Jahr ihres Bestehens hat die Kontext:Wochenzeitung zugelegt – in fast allen Belangen. Wir bieten mehr Inhalte (im Schnitt zwölf Beiträge pro Ausgabe gegenüber acht noch vor einem Jahr), wir haben neue Autoren gewonnen, wir haben deutlich mehr Leser und Klicks auf unseren Internetseiten, seit dem Relaunch im Mai 2013 melden sich viel mehr Leser in Kommentaren zu Wort, und seit einem Jahr liegt unsere gedruckte Ausgabe samstags der "taz" deutschlandweit bei in einer Auflage von 60 000 Stück. 

Wir haben zudem zahlreiche neue Soli-Geber gewinnen können, und dem Kontext-Verein sind etliche Mitglieder neu beigetreten. Damit ist zumindest der Status quo finanziell gesichert, Angst, dass es uns bald nicht mehr geben könnte, müssen wir zur Zeit keine haben. Und trotzdem keine Party? 

Nein, denn in der Redaktion sitzt nach wie vor eine zwar schlagkräftige, aber zahlenmäßig ziemlich kleine Truppe, die sich genau überlegen muss, wofür – außer fürs Kerngeschäft von Mittwoch zu Mittwoch – sie sich noch Zeit nimmt. Und da haben wir einiges vor in den kommenden Monaten, was uns wichtiger erschien, als eine Party zu organisieren.

Gefreut haben wir uns natürlich trotzdem herzlich über die vielen Glückwünsche, die uns in Anrufen, als E-Mails und via Twitter erreichten. Und zwei dieser Botschaften wollen wir in der heutigen Ausgabe auch gern mit unseren Lesern teilen: zum einen die Grußbotschaft des Publizisten Albrecht Müller ("Gegen die großen Meinungsmacher"), zu finden auf unserer Startseite, zum anderen der filmische Geburtstagsgruß vom Stuttgarter Medienprojekt cams21, der sich unter diesem Link findet.

Dafür sagen wir ein herzliches Dankeschön ebenso wie allen anderen Unterstützern, Helfern und Freunden unseres Projekts. Und zwar in diesem Sinne: Kontext – weil Sie mitmachen!

                                                                                 ∗

Vergangene Woche haben wir an dieser Stelle berichtet, dass die erste Auflage unseres Buches "Politische Justiz in unserem Land" ausverkauft und ein Nachdruck in Auftrag gegeben ist. Dabei ist uns ein Satz rausgerutscht, der so nun wirklich gar nicht gemeint war. Der Erfolg dieses Buches sei gelungen der Nichtbeachtung durch die hiesigen Altmedien zum Trotz und ohne Verlagswerbung.

Natürlich hat der Peter-Grohmann-Verlag und natürlich hat das Bürgerprojekt Die Anstifter als Mitherausgeber Werbung für das Buch gemacht. 5000 Flyer wurden unter die Leute gebracht und 400 Plakate gehängt.


Zuletzt noch ein Veranstaltungstipp:

Die taz-Wirtschaftsredakteurin Ulrike Herrmann erklärt in ihrem neuen Buch "Der Sieg des Kapitals – Wie der Reichtum in die Welt kam", wie unser Wirtschaftssystem funktioniert, wieso auch die Kommunen für die Finanzkrise zahlen und was unsere Kreissparkassen mit den Spekulationsgeschäften der Landesbank LBBW zu tun haben.

Am Donnerstag, 10. April 2014, 20 Uhr, wird sie im Feuerwehrhaus Stetten im Remstal (Gemeinde Kernen), in der Bachstr. 38, daraus lesen. Eine Veranstaltung der Allmende Stetten zum Kommunalwahlkampf in Zusammenarbeit mit dem Parteifreien Bündnis (PFB).


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT!
KONTEXT unterstützen!

Verbreiten Sie unseren Artikel
Artikel drucken


2 Kommentare verfügbar

  • KChristoph
    am 11.04.2014
    Antworten
    Guten Tag !
    Ich hatte es wohl auch schon einmal in einem anderen Zusammenhang erwähnt:
    So ein intensives Gebilde wie die Kontext-Wochenzeitung wünsche ich mir für den Bereich Hannover, für viele andere Regionen in Deutschland ...
    Herzliche Glückwünsche aus dem Süden, dem Süden von Hannover !
Kommentare anzeigen  

Neuen Kommentar schreiben

KONTEXT per E-Mail

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochvormittags unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Letzte Kommentare:






Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!