KONTEXT Extra:
Auch Hermann will Maut verzögern

Wenn es nach den Grünen geht, wird die Landesregierung gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland versuchen, die Einführung der PKW-Maut über den Bundesrat noch zu verzögern oder gar zu verhindern. Verkehrsminister Winne Hermann kündigte einen entsprechenden Vorstoß an. Er habe bereits im Verkehrsausschuss des Bundesrats Position bezogen und insbesondere kritisiert, dass "die Grenzregionen schwer tangiert sind, ausgerechnet in Zeiten, in denen wir den europäischen Geist betonen wollen". Die "Bürokratie-Maut" passe nicht in die Zeit. Außerdem würden Milliarden eingenommen, Milliarden an deutsche Autofahrer wieder zurückgegeben und "vielleicht bleiben ein paar Millionen übrig".

Saarland, Rheinland-Pfalz oder NRW wollen den Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag anrufen, nachdem letzterer die Maut am Freitag beschlossen hat. Das Gesetz ist allerdings nicht zustimmungspflichtig, weshalb die Einführung der Maut auf diesem Wege lediglich verzögert werden kann. Allerdings könnte Verzögerung am Ende auch das Scheitern bedeuten, weil womöglich nach der Bundestagswahl im September die Karten ganz neu gemischt werden, und die CSU bisher bekanntlich die einzige Partei ist, die die Maut wirklich will. (24.3.2017)


Aras legt sich mit Erdogan an

Die Stuttgarter Grünen-Abgeordnete und Landtagspräsidentin Muhterem Aras hat die deutschtürkische Community aufgefordert, sich mit dem Verfassungsreferendum am 16. April kritisch auseinanderzusetzen. Von den Imamen wünscht sich die Stimmenkönigin ihrer Partei bei den Landtagswahlen 2016, dass die "in den Freitagspredigten zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander aufrufen und die hier geltenden Werte von Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit entschieden weitergeben". Sie selber verzichte derzeit auf Reisen in die Türkei, "weil ich nicht weiß, ob ich mich dort frei bewegen könnte". Zugleich müssten sich Demokraten weigern, sich zu Feinden der Türkei machen zu lassen. Aras nutzte eine Landtagsdebatte zum 60. Geburstag der EU auch zu scharfer Krtik am türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, weil der "auf das Infamste" gebaute Brücken wieder einreißen und die Gesellschaft spalten wolle. Von den Vertretern AKP-naher Institutionen erwartet die Grüne eine öffentliche Distanzierung von den "die Opfer verhöhnenden Nazivorwürfen". Im Südwesten dürfen insgesamt rund 230 000 Türken am Referendum teilnehmen – und zwar vorab: Die Wahl beginnt bereits am 27. März und endet am 9. April. (22.3.2017)

Mehr zum Thema: "Meister der Feindbilder", "Unverschämt und dumm"


Stuttgart 21: Aktionsbündnis warnt Aufsichtsrat

Drei Tage vor einer Sitzung des DB-Aufsichtsrats verlangt das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erneut eine "faktenehrliche Bestandsaufnahme". Sollte sich der Aufsichtsrat wieder um die Auseinandersetzung drücken oder gar unbeirrt den Weiterbau beschließen, so Eisenhart von Loeper, schädige er wider besseres Wissen das Vermögen der Deutschen Bahn AG. "Das würde", erklärt der Bündnissprecher weiter, "den Tatbestand der Untreue erfüllen." Eine strafrechtliche Aufarbeitung sei die Konsequenz; darauf habe das Bündnis zuletzt am 11. März 2017 den Aufsichtsrat per Brief hingewiesen.

Ihren Appell richten die Stuttgart-21-Gegner nicht nur an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Utz-Hellmuth Felcht, sondern auch an den designierten Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz. Als erstes sei "eine Bestandsaufnahme der ungelösten Probleme und hohen Risiken notwendig, die sich an den Realitäten und nicht an den Gesichtswahrungsproblemen der politisch Verantwortlichen orientiert". Von Loeper argumentiert damit, dass sich das Projekt "jenseits aller wirtschaftlichen Rationalität bewegt", und mit dem weiter offenen Brandschutz. Außerdem solle der Aufsichtsrat "endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DB mit S 21 einen Dauerengpass für viel Geld baut, der den Bahnverkehr behindert und den viel beschworenen Deutschlandtakt im Südwesten irreversibel unmöglich macht". Nach der Devise "Politik beginnt mit der Kenntnisnahme der Realität" will das Aktionsbündnis den neuen Bahnchef zu Gesprächen einladen, bei denen sie ihm auch die von der Bürgerbewegung entwickelten Alternativen zum Weiterbau erläutern wollen. Deren "ernsthafte Prüfung" wünscht sich nach einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap in Baden-Württemberg sogar eine Mehrheit der Projektbefürworter. (19.3.2017)

Mehr zum Thema: "Bahnfeinde im Bahnvorstand"


IHK will nicht mehr gegen Kakteen polemisieren

Auch ein Vergleich kann ein Erfolg sein: Vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart akzeptierte die IHK Region Stuttgart die Feststellung, dass sie in der Vergangenheit mit Angriffen gegen die IHK-Rebellen der Kaktus-Initiative ihre Kompetenz überschritten hat. Stein des Anstoßes waren zwei IHK-Pressemitteilungen, in denen Hauptgeschäftsführer Andreas Richter gegen die Kakteen polemisiert habe, so Kaktus-Mitglied Klaus Steinke, der in der Folge Klage eingereicht hatte.

Konkret einigten sich die Streitparteien am heutigen Donnerstag, den 16. März, auf folgenden Vergleich: Die IHK Region Stuttgart erklärt, "dass ohne Beratung und Beschlussfassung durch die Vollversammlung keine weiteren öffentlichen Äußerungen der IHK und ihrer Organe über Binnenkonflikte, die keine wirtschaftspolitischen Positionen betreffen, abgegeben werden", und dass es den beiden strittigen Pressemitteilungen "an einer solchen Beratung und Beschlussfassung mangelte". Außerdem trägt die IHK trägt die Kosten des Verfahrens von 5000 Euro.

Für Steinke ist es "ein gutes Ergebnis, weil es die Transparenz innerhalb der IHK stärkt, und weil es deutlich die Frage artikuliert, was Geschäftsführer und Präsident dürfen und was nicht". Zwar wäre es, so Steinke, spannend gewesen, wenn das Gericht in einem Urteil Grundsatzregeln für die Öffentlichkeitsarbeit der IHK aufgestellt hätte. Aber er sei mit dem Vergleich zufrieden, "weil es mir in der Sache nicht darum geht, zu siegen, sondern eine Veränderung innerhalb der IHK zu bewirken". Zudem habe das Ergebnis, so hofft Steinke, auch "eine Signalwirkung auf andere IHKs".

Die Kaktus-Initiative, 2011 gegründet, kritisierte in den letzten Jahren immer wieder intransparente Wahlverfahren und die offizielle Pro-Haltung der IHK zu Stuttgart 21. (16.3.2017)

Mehr zum Thema: "Rebellen im Weinberghäusle" und "Die IHK wackelt nicht".


Afghanistan-Rückkehrer bekommt zweimonatiges Arbeitsvisum

Es ist ein kleines Wunder. Denn trotz der mannigfaltigen Unterstützung in den vergangenen Wochen, glaubten nicht viele seiner Freunde wirklich daran, dass der Zahnarzt Ahmad Shakib Pouya, der in einem französischen Krankenhaus in Herat gearbeitet hat, zurück in die Bundesrepublik kommen kann. Pouya war in seiner früheren Heimat von den Taliban bedroht, floh 2010 nach Deutschland. Hier war er einer der Hauptdarsteller in der vielbeachten Produktion der Mozart-Oper "Zaide" und hatte eine doppelte Zusage auf Festanstellung – vom Münchner Gärtnerplatztheater und der IG Metall. Dennoch wurde er zur Abschiebung vorgesehen, weshalb er am 20. Januar 2017 ausreiste. Seither machten seine Unterstützer vom im Mai 2014 gegründeten Stuttgarter Verein "Zuflucht Kultur. Entweder. Oder. Frieden." bundesweit auf sein Schicksal aufmerksam. Auch mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mit der Bitte um "ein Visum und ein langfristiges Bleiberecht als wertvoller Bürger unseres Landes".

Jetzt kam die gute Nachricht. Der 33-Jährige kann für zwei Monate zurück nach Deutschland. Mitausschlaggebend dürfte ein Schreiben von Georg Podt gewesen sein, dem Intendanten des kommunalen Münchner Kinder- und Jugendtheaters "Schauburg", der Pouya in einer Neuinszenierung von Rainer Werner Fassbinders "Angst essen Seele auf" als Hauptdarsteller besetzt hat. Die Proben sollen in der kommenden Woche beginnen, Premiere wird am 22. April sein. Mitte Mai läuft das Visum aus. Pouya will gemeinsam mit dem Verein die Zeit nutzen, um das angestrebte dauerhafte Bleiberecht zu bekommen. Die Chancen stehen angesichts der 2015 eigentlich gelockerten Regelungen gar nicht so schlecht. Allerdings werden die nach den Erkenntnissen von Pro Asyl oder dem Flüchtlingsrat viel zu selten von den Behörden angewandt.


KONTEXT
per E-Mail:
Immer informiert:

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Datenschutz-Hinweis

Alles klar in Rottenburg, keiner sieht mehr ein Problem. Foto: Joachim E. Röttgers

Alles klar in Rottenburg, keiner sieht mehr ein Problem. Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 248
Gesellschaft

"Die Leute sind feige"

Von Anna Hunger
Datum: 30.12.2015
Im September hat eine Flüchtlingsunterkunft in Rottenburg gebrannt. Kontext hat darüber berichtet. Und über das Engagement der örtlichen SPD. Die hat sich zum ersten Mal gegen die Zündler des rechten Kopp-Verlags zur Wehr gesetzt.

Was die Wohncontainer der Flüchtlinge auf dem Gelände von DHL in Brand gesetzt hat, ist bis heute unklar. Auf einen Brandanschlag jedenfalls gebe es keine Hinweise, teilt die Staatsanwaltschaft Tübingen mit. Kontext hat über das Feuer berichtet. Zur gleichen Zeit nämlich hatte der ortsansässige, rechte Kopp-Verlag seine Hetzparolen gegen Flüchtlinge im Netz derart überstrapaziert, dass es der örtlichen SPD reichte. Die Politiker schrieben einen offenen Brief an den Verlag, die andere Fraktionen des Gemeinderats und der Oberbürgermeister schlossen sich an.

Das ist vier Monate her. Seitdem sei wenig passiert, sagt der SPD-Stadtrat Hermann Josef Steur, der den Brief initiiert hatte. "Es gab bisher keinen Anlass, sich noch einmal zu äußern", sagt er. "Aber wenn es zu einem ähnlichen Vorfall kommt, sind wir wieder da."

Einer, der immer da ist, wenn es um Kopp geht, ist Albert Bodenmiller. Der ehemalige Rottenburger Stadtrat von "Bürgerfreundliche Heimat"/Die Linke war der erste, der Bedenken angemeldet hatte und dazu aufrief, sich den Verlag vor der eigenen Haustür einmal genauer anzusehen. Das war 2011 und damit begann für den Mittesiebzigjährigen eine wahre Hetzjagd: Seine Ratskollegen stempelte ihn zum Querulanten, er bekam Hassbriefe und Drohungen, weil der Kopp-Verlag seine Adresse im Netz veröffentlicht hatte, die Plattform PI schüttete kübelweise Häme und Hass über ihm aus, gegen den Rechtaußenblogger Michael Mannheimer saß er monatelang vor Gericht. "Für mich war das brutal hart", sagt Bodenmiller.

Ans Aufgeben hat er nie gedacht. Über den jüngsten Vorfall, die Flüchtlingshetze, hat Bodenmiller mit den Pfarrern am Ort gesprochen, weil die Frage nach den Flüchtlingen ja eine christliche sei: "Jesus sagt, du sollst Fremde aufnehmen" – und nicht Hetze gegen sie im Internet verbreiten. Aber die Pfarrer hätten nur gesagt, da könnten sie sich nicht einmischen.

Die Volleyballer des TVR Rottenburg mischen sich auch nicht ein, denn der Kopp-Verlag hält sie mit seinem Sponsoring in der Bundesliga. 2013 hatte der Verlag seine Zuschuss-Zahlungen kurzzeitig eingestellt. Grund, so hieß es mit einigem medialen Getöse, sei Albert Bodenmillers Anti-Kopp-Engagement. So kam es, dass der Alt-Stadtrat auch noch den heimischen Sportverein zum Feind hatte. "Dabei hat sich der Sport in Deutschland doch verpflichtet, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu sein", sagt Bodenmiller.

Seit einiger Zeit rennen die Volleyballer des TVR wieder mit Kopp-Werbung auf den Trikots übers Spielfeld. Die Kontext-Anfrage an den Verein zu den knallroten Shirts blieb unbeantwortet. "Die Leute sind halt feige", sagt Bodenmiller.

Die Flüchtlinge, die durch den Brand obdachlos wurden, leben nun übrigens wohlbehalten im Gebäude von DHL. Die Container wurden entsorgt.


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

Kommentare

U. Gerhardt, 08.01.2016 10:30
Wenn ich den Artikel lese, frage ich mich wer hier der "Zündler" ist.
Schon alleine die Wortwahl der Autorin unterstreicht, daß Sie selbst die Rolle übernimmt.
Nachdem unsere Leitmedien oder Mainstream-Medien oder wie
immer man sie nennen will, keine objektive, ausgewogene Berichterstattung mehr anbieten, muß man geradezu froh sein, daß es einen Kopp-Verlag gibt, der die Dinge - und damit meine ich Probleme - beim Namen nennt, die ansonsten lieber tabuisiert werden. Man muss die Meinung nicht in allen Facetten teilen, aber zumindest zulassen, Probleme zu benennen und auf mögliche problematische Konsequenzen hinzuweisen. Die Realität hat uns doch in vielen Punkten schon eingeholt, wie es u. a. am aktuellen Beispiel der Silvesternacht in Köln und anderen Städten drastisch verdeutlicht wird.
Von daher ist der obige Artikel - mit Verlaub - ein billiger Versuch
einen Verlag zu diskreditieren und mundtot zu machen.

Rolf Steiner, 06.01.2016 19:15
Nochmal zum Kopp-Verlag und dessen Verschwörungsfan Ulfkotte, der sich selbst als "wiedergeborenen Christen" bezeichnet. Dazu meine ich, dass es genau jene Leute sind, die derzeit ihre/unsere „Werte“ unserer „christlich abendländisch geprägten“ Kultur mit Füßen treten, indem sie über Grenzschließungen, Kontingente, Burkas, wie-sich-andere-verhalten und weitere Scheinwichtigkeiten debattieren. Im umstrittenen Kopp Verlag wird mit noch manipulativeren Mitteln gearbeitet.

Wenn wir schutzbedürftige Menschen in unserem Land die soziale Aufmerksamkeit verweigern, sie verhungern und erfrieren lassen, haben wir die Werte, die wir erhalten wollen, bereits aufgegeben. Niemand mit Verstand kann „Schutz unserer Kultur“ verlangen, wenn diese (Schein-)Kultur es für richtig hält, andersgläubige, andersfarbige Menschen sterben zu lassen, weil sie eben anders sind und bei bestimmten Kleingeistern Angst verbreiten könnten. Auch das von Pegida-und sonstwie braun Verkappten so gerne zitierte staatliche Versagen für die eigene Angst/Hilflosigkeit vorzuschieben, ist nichts anderes als eine sehr billige Ausrede zu der eigenen Untätigkeit. Bequem nach dem Motto „wieso sollte ich helfen, wenn der Staat es nicht hinbekommt?“. Doch dadurch hilft man eben auch niemendem, sondern immunisiert sich nur gegen jede Kritik an der eigenen Untätigkeit und noch öfters Unfähigkeit. Meine Antwort darauf ist einfach: Aus christlicher/humanitär säkulärer Nächstenliebe auf die bei uns Schutz suchenden Menschen zugehen und handeln.

Ich habe das Gefühl, manche Deutsche werden selbst zu jenen Extremisten, die wir eigentlich von uns fern halten wollen. Und dabei ohne dies persönlich zu merken. Oder im Falle des demagoisch nicht unerfahrenen Kopp- Verlages auch ohne dabei Reue zu verspüren.

invinoveritas, 05.01.2016 20:48
@bernhard Meyer


1. Linke sind nicht schon vertreter der mitte und schon gar nicht deren propagandisten, wenn sie daran erinnern, dass die weimarer demokratie vorrangig zugrunde ging, weil sie objektiv von ganz links und ganz rechts verachtet, bekämpft und sturmreif geschossen wurde.
2. diese feststellung bedeutet keineswegs, dass aus dieser perspektive "alle kritiker gleich" sind - ein schmarren, den Sie verzapfen.
3. dennoch wachsen heute wieder die inhaltlichen schnittmengen an den rändern. pegida, jürgen elsässer, ken jebsen u.v.a.m. sind beispiele dafür, auch dann, wenn Sie und andere das nicht wahrhaben wollen.
4. bestimmte fehler und irrtümer der bundesregierung sind das eine und kritikwürdig genug. sie zu dämonisieren (z.b. durch den unsinn, es würden fast alle ökonomischen entscheidungen nach brüssel ausgelagert) das andere und ebenfalls kritikwürdig.

someonesdaughter, 05.01.2016 17:48
"Wenn hier ein Propagandist der "Mitte" vom "hasserfülltem Gestammel von Rechts außen" schreibt, dann ist das weit übers Ziel geschossen."

Nein, ist es nicht. Vielleicht haben Sie auch nur die übelsten Entgleisungen verpasst, die inzwischen entfernt wurden. Invinoveritas konnte die noch lesen.

"Das ist die hinlänglich beschriebene Propagandamasche mit der sogenannten "Querfront"."

Zwei Kampfbegriffe in einem Satz, nur leider fehlt jedre Beleg für die Behauptung. Man könnte auch das als "hinlänglich beschriebene Propagandamasche" bezeichnen, nicht wahr?

https://de.wikipedia.org/wiki/Querfront

"Nicht die anderen sind die Maden, die unsere leidlich vertraute Demokratie immer wurmstichiger machen, sondern die derzeitigen Parteien der Mitte:"

Aus einem Vorgang – dem 'madig machen' machen Sie flugs Menschen zu "die Maden" – Ihr Sprachgebrauch ist schlicht faschistoid. Auch solche LTI wurde entfernt und Invinoveritas' Bezeichnung ist dafür noch viel zu schwach.

"aber nur aus dem Blickwinkel von Ideologen der Mitte sind die Kritiker alle gleich."

Oder ist nur aus dem Blickwinkel von Ideologen "die Mitte" der "Mainstream" und hölt die Demokratie aus?

Bernhard Meyer, 05.01.2016 10:40
Wenn hier ein Propagandist der "Mitte" vom "hasserfülltem Gestammel von Rechts außen" schreibt, dann ist das weit übers Ziel geschossen. Und richtig hinterhältig empfinde ich die Behauptung, Linke und Rechte handelten "arm in arm". Das ist die hinlänglich beschriebene Propagandamasche mit der sogenannten "Querfront". Schon die Behauptung, jemand außerhalb der Mitte würde die "Demokratie madig machen", ist falsch. Die Demokratie wird im Gegenteil genau von den mittigen Parteien, also von der Linie des Mainstream Schritt für Schritt ausgehöhlt. Nicht die anderen sind die Maden, die unsere leidlich vertraute Demokratie immer wurmstichiger machen, sondern die derzeitigen Parteien der Mitte: Einsätze out of aerea, TTIP, ÖPP, nahezu unkontrollierte Spionage, Auslagerung fast aller ökonomischen Entscheidungen nach Brüssel und dort in demokratisch nicht legitimierte Gremien usw.

Kritik erhält diese Politik von verschiedenen Seiten, aber nur aus dem Blickwinkel von Ideologen der Mitte sind die Kritiker alle gleich.

Kornelia, 31.12.2015 21:16
nachdenkenswert!
http://www.parkschuetzer.de/statements/187638:
"Bemerkenswert: Seit dem 11. Nov. feiert das "christliche Abendland" mit einem ungarisch-römischen Soldaten (Heiligen Martin), einem türkischen Bischof (6.12. Heiliger Nikolaus), einem aramäischen Wanderprediger (24.12. Jesus), ein paar jüdische Hirten (25.12.) und drei persisch-arabische Sterndeuter (6.1. Heilige Drei Könige). Abendland+Morgenland-Hand in Hand ;-)!"

Und dazu auch noch: eine Frau, die von einem Fremden schwanger ist und mit dem Neuen schon in Inzucht lebt, tz,tz,tz..

(Erinnert mich an die Plakat Aktion vom VFB: Ausländer raus...und -ich glaub- 3 ReinDeutsche saßen noch auf dem Rasen!)


Und hier der erschreckende Menschenleben verachtende Tatsachenbestand! Anzünden, vernichten, Mordanschlag... Gewalt-Orgien!
Hier gibt es die "Liste der Schande":
http://www.taz.de/Liste-der-Brandanschlaege-auf-Unterkuenfte/!5235937/

Barolo, 31.12.2015 17:22
Hi vino,
da haben sie ja schon recht, ich hätte ausführlicher schreiben sollen.
1. Einfach mal die offiziellen Polizeiberichte anschauen. Da gibt es tolle Zusammenfassungen die auch mit Wein verständlich sind.
2. Nicht der Kopp Verlag wars, sondern der Kopp Verlag ist quasi dafür (mit)verantwortlich.
3. Und mit dem cui haben Sie aber sowas von recht. Kein Wunder war mein Lateinlehrer nicht so richtig zufrieden mit mir.

Aber wie immer gilt: Wer Schreibfehler findet darf Sie behalten und muss sich nicht als Verteidiger der alten Römer aufplustern.

Fürs neue Jahr wünsche ich mir einfach mehr wichtige Fakten von Ihnen und weniger kneifen und Polemik gegen Andersdenkende. Sic tacuisses oder so ähnlich ;-)
P.S.: Wie war das nochmal mit den Beweisen wg Uwe Mördern?

holger reile, 31.12.2015 17:13
Geschätzte Kontext-KollegInnen,

Ich muss mich schon sehr wundern, dass Ihr hier "Kommentare" frei schaltet, die man genauso auch auf rechtsextremen Hetzseiten lesen kann. Schwer zu ertragen, was hier anonyme Feiglinge und Heckenschützen von sich geben. Mit Meinungsfreiheit hat das nichts zu tun, das ist überwiegend übelste Meinungsmache von armseligen Figuren, denen zumindest eines nicht droht: Gehirnerschütterung.
Nachdenkliche Grüße aus Konstanz
Holger Reile

Rolf Steiner, 31.12.2015 13:52
Gereon: "Schicklgrubers (Hitlers) Faschismus ist links." Wer solche hanebüchenen Dummheiten verbreitet, darf sich nicht wundern, wenn man ihn als unzurechnungsfähig erklären sollte. Wenn es nach solch verlogenen Argumenten ginge, dann wären die Nazi-Verbrecher alle links - und die Stalinisten alle rechts. Wer solch dämlichen Unsinn verzapft, findet vielleicht am verqualmten braunen Stammtisch ein paar verluderte Zuhörer, aber nicht in der über die Nazi-Verbrechen aufgeklärten Öffentlichkeit.

Rolf Steiner, 31.12.2015 13:46
Toll, wie sich bestimmte Smyathisanten des rechts außen zu verortenden Kopp-Verlags an einer entlarvenden konzertierten "Persilschein"-Aktion beteiligen. Eine schäbige Methode, die nach 1945 die belasteten Nazis zu "Widerstandskämpfern" wundersam verwandelte. Oder wie vor 1933, als sich künstlich empörte, vom braunen Bazillus befallene Hakenkreuzritter sich gegen Menschen wandten, die die antisemitischen Exkremente des "Stürmer" als demokratiefeindlich bezeichneten. Manche waren bezahlte Lohnschreiber......



I

Joseph Breitenbach, 31.12.2015 13:43
Hinweis: Es gibt kein 11. Gebot "Du sollst Fremde aufnehmen", und in der Bergpredigt, die Jesus persönlich gehalten hat, sucht man vergeblich eine Lobpreisung "Selig sind die, die Fremde aufnehmen ..."

invinoveritas, 31.12.2015 11:59
das hasserfüllte gestammel von rechtsaußen, das man hier lesen kann, wäre insofern von nutzen, als es die systemverächter von linksaußen, die es in diesem forum ja auch gibt, dazu anstiften könnte, mal in sich zu gehen und sich zu fragen, ob es verantwortbar ist, arm in arm mit derart grauenvollen dumpfbacken diese ziemlich unvollkommene demokratie madig zu machen.

bei der wahrheitsfindung ungemein behilflich sein kann ein längerer blick in ein geschichtsbuch über die weimarer republik. dies unter besonderer berücksichtigung des umstands, dass diese ziemlich unvollkommene deutsche demokratie von 2016 in nahezu jeder beziehung als fortschrittlicher anzusehen ist als jene vor hundert jahren.

Thomas Lederer, 31.12.2015 10:58
Ich habe auch schon ein Buch beim Kopp Verlag bestellt. Das Anti Krebs Buch. Es ist ein weit verbreitetes Buch und von vielen Ärzten empfohlen. Ich habe bei der Suche nach diesem Buch natürlich auch gesehen dass dieser Verlag seltsames und auch nationalistisches Lesematerialien anbietet. Das hat mich nicht aus der Fassung gebracht.
Doch die Kommentare zu diesem Artikel, die sind zum Teil so eindeutig Rechtsradikal, mit faschistischem Gedankengut geschrieben dass ich keine Zweifel mehr hab dass diese Leute das Hauptklientel des Kopp Verlages sind und damit will ich ganz sicher nichts zu tun haben. Außer sie nach dem Motto - wehret den Anfängen - zu bekämpfen.
Rechtsradikal=Linksradikal, das ist die dümmste Lüge. Wer war in den KZs, wer würde erhängt, vergast? Wer hat im Kampf gegen den Faschismus sein Leben gegeben. Es waren Gewerkschafter, Christen, Sozialdemokraten allen Voran die Kommunisten.
Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Faschismus- das ist keine Meinung, Ideologie, das ist Verbrechen.
Also, meine eigene Lehre, genau schauen was mit diesem Koppverlag ist, was ist sein Zweck und Schlussfolgerungen ziehen.

Zeilenpeiniger, 30.12.2015 23:38
Was wollen Sie uns mit diesem Artikel sagen? Dass der Kopp-Verlag rechtsextrem, rassistisch und fremdenfeindlich sei? Dass er mit seinen eigenen Beiträgen und den Verweisen auf andere Medien (Focus, Die Welt, Spiegel, usw.) für Brandanschläge mitverantwortlich wäre oder gar dazu anstiftet? Im Beispiel Rottenburg schreiben Sie selbst dass die Staatsanwaltschaft Tübingen einen Brandanschlag mehr oder weniger ausschliesst. Dennoch wittern Sie einen Zusammenhang mit einem Bericht des Kopp-Verlags, der zuvor erschien. Die offiziellen Ermittlungsergebnisse scheinen Sie nicht zu befriedigen. Also was soll das hier werden? Wollen Sie den Kopp-Verlag wegen seiner thematischen Ausrichtung verbieten lassen, ebenso all die anderen genannten Medien, wenn sie über Fakten in der Flüchtlingskrise schreiben? Jedem, der nicht linksliberal eingestellt ist gehört der Mund verboten!? Nein, so weit ist es zum Glück noch nicht in unserem Land! Aber genauer betrachtet könnte man entsprechend Ihrer linksliberal gefärbten Darstellung umgekehrt geistige Brandstiftung gegen den Kopp-Verlag annehmen um diesen öffentlich zu diskreditieren. Um bei den Tatsachen zu bleiben!

BRCS, 30.12.2015 23:06
Ich bin dem Kopp-Verlag sehr dankbar für die Infos, die ich von den öffentlich-rechtlichen Medien entweder gar nicht oder nur entstellt bekomme. Klar muss man für sich selbst entscheiden, was man glauben kann oder will, ich jedenfalls glaube den GEZ-Medien gar nichts mehr.....! Und den Politikern auch nicht, ganz gleich, welche Partei sich gerade wieder einmal äussert! "Opium für das Volk", wo eigentlich ein klarer Kopf und konsequentes Handeln nötig wäre. Zum Glück bin ich nicht rauschgiftsüchtig!

by-the-way, 30.12.2015 20:43
@ Gereon

Zitat: "Wenn eine Organisation (Antifa) , die sich betätigt, wie die SA vom Staat , seinen Institutionen und seinen Parteien gehalten und gefördert wird, dann schreit niemand."

Sie haben offensichtlich erhebliche Wahrnehmungsprobleme!

Wo bitte, wird die Antifa staatlich gefördert?

Sie meinen sicherlich die staatliche Förderung durch Polizeieinsätze bei rechtradikalen Veranstaltungen, wo die Antifa großzügig mit Polizeiknüppeln und Pfefferspray "gefördert" wird.

Da betätigen sich dann die staatlichen Schlägertruppen, wie die SA (um Ihren absurden Vergleich mal klarzustellen), für die "schützenswerten" National-"Demokraten".

Aber, schon klar, aus Ihrer rechtnationalen Sicht können Sie das ja nicht anders wahrnehmen...

Peter Ha., 30.12.2015 20:33
Liebe Anne, ich mag den Namen, denn so heißt auch meine Tochter, sehr gerne. Doch was ihren Artikel betrifft, halte ich ihnen für nicht sonderlich gut gelungen. Sie sollten bedenken, wer auf der Suche nach der Wahrheit ist, bedarf vieler Quellen, denn eine Quelle schmeckt immer nach dem Ort, an dem sie entsprungen ist und welche Landschaften sie durchflossen hat. Denn es gibt auf dieser Welt vielfältige e Landschaftsverschmutzer. Nur wenn ich das Wasser vieler Quellen zu kosten vermag, kann ich die Qualität des Wassers einer Quelle richtig einordnen. Und so verhält es sich auch mit dem Kopp Verlag, er ist eine Quelle aus der ich Informationen schöpfen kann, andere Quelle dagegen sind die vielen Mainstreammedien, die mittlerweile alle einen ähnlich gleichen bitteren Nebengeschmack besitzen, der mich nur noch angewidert das Wasser oder besser die Information ausspeien lässt. Daher bin ich ganz froh, dass es das Wasser (Information) des Kopp Verlages gibt, was meinen Durst wenigstens lindern kann. Liegt nicht der Erfolg des Kopp Verlages darin begründet, dass sie ihr Wasser nach besten Möglichkeiten nicht mit der Bitternis der Lüge vergiften. In einer Welt der Propaganda, des Hasses und in der alles von den Füßen auf dem Kopf gestellt wurde, sollten sie das auch bitte bedenken, vielleicht hätten sie dann nicht so einen Artikel geschrieben.

Karl Biermann, 30.12.2015 20:07
@invinoveritas
zum Thema 2 "aus diesem Artikel nicht herauslesen, was gar nicht drinsteht, nämlich dass "es" der kopp-verlag war," steht ganz oben im Beitrag:
"Die hat sich zum ersten Mal gegen die Zündler des rechten Kopp-Verlags zur Wehr gesetzt."

Bitte Lesen lernen bevor sie wieder ihre Unwissenheit zur Kenntnis tragen um ihre unwahre Propaganda und ihre gelogenen Ausreden zu verbreiten!

Gereon, 30.12.2015 19:44
2/3 der Brände in Asylbetrügerheimen wurden von den Insassen selbst gelegt, das sind die Zahlen, wenn man alle Fälle zusammen trägt und die OFIZIELLEN Untersuchungsergebnisse anlegt.

Das immer, wenn es dort brennt, FEUER VON RECHTS geschieen wird ist ein unbelastbares Vorurteil, was sich nur für ideologisch denkverhinderte plausibel anhört.

Aber wenn die Antifa Häuser ansteckt, in denen Kinder schlafen, weil der Vater Wirt ist und Räumlichkeiten für die Zusammenkunft einer demokratischen Partei vermietet hat, was immerhin seinen Lebensunterhalt sichert, dann schreit niemand, dann schweigen alle.

Wenn im Bundestag vertretene Parteien zu Unrecht und Gesetzesbruch, zur Verhinderung demokratischer Betätigung aufrufrn, dann schreit auch niemand.

Wenn die Bundesregierung Recht und Gesetz bricht, ja die Verfassung ausser Kraft setzt, dann schreit niemand, vor allem niemand aus der Beamtenschaft, die auf die Verfassung eingeschworen ist.

Wenn eine Organisation (Antifa) , die sich betätigt, wie die SA vom Staat , seinen Institutionen und seinen Parteien gehalten und gefördert wird, dann schreit niemand.

Doppelmoral und Heuchelei ist links. Verlogen ist Links. Gewalt ist links. Verrat ist links. Und da kommt ihr her und werft jemadem, der die Wahrheit schreibt, vor, das man sich für Wahrheit, Recht und Gesetz einsetzt.

All das gab es auch schon mal unter dem Schicklgruber. Faschismus ist links. Der hat sich ebenfalls als links bezeichnet und so verstanden. Ihr seit seine treuen Nachfolger!

Julius, 30.12.2015 18:31
"1. skeptischer sein gegenüber gerüchten von heime ansteckenden Ausländern, "

Gerüchte braucht's nicht. Wie wäre es mit Beispielen aus der Tagespresse?

"Ravensburg: Asylbewerber zündet Heim an"
http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Asylbewerber-zuendet-Heim-an-_arid,4168928_toid,535.html

"Schwäbisch Hall: Flüchtling zündet offenbar Heim an"
http://www.mittelbayerische.de/panorama/fluechtling-zuendet-offenbar-heim-an-21933-art1201973.html

"Flüchtlinge legen Feuer, um an Pässe zu kommen"
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150088254/Fluechtlinge-legen-Feuer-um-an-Paesse-zu-kommen.html

Google findet übrigens ca. 9900 Suchergebnisse. Aber das sind in Ihren Augen sicher alles Verschwörungstheorien", habe ich recht?

Kommentar hinzufügen




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.


* Pflichtfeld!

Letzte Kommentare:

Ausgabe 312 / Das große Fressen / Peter S, 28.03.2017 13:52
Stimme tauss und Kornelia zu. Man ändert an dem Leid Afrikas null wenn sich der Tourismus ändert, egal ob auf den Kanaren oder in Afrika oder der Türkei. Die meide ich allerdings bis auf weiteres auch. Wir (also BRD, Nato und...

Ausgabe 312 / Der zweite Verrat / Udo Sürer, 28.03.2017 11:38
Kappler war nicht der Eínzige. Auch Walter Reder war in Gaeta, bis 1985. Katholiken verkennen tendenziell die heilende Funktion von Gerechtigkeit und meinen, stattdessen mit "Gottes Gnade und Vergebung" alles unter den Teppich kehren zu...

Ausgabe 311 / Sehnsucht nach Franz Josef Strauß / Kornelia, 28.03.2017 11:37
http://www.deutschlandfunk.de/politisch-korrekte-sprache-die-eliten-betreiben-eine.691.de.html?dram:article_id=381780 "Jürgen Trabant: Die Sprachwaschmaschine ist ein gesellschaftliches Spiel, wenn Sie so wollen, in dem Sprache, die...

Ausgabe 312 / Reiche auf der Flucht / Peter S, 28.03.2017 11:18
Also rein geografisch ist der Wempe nach einem Umzug an die Stiftskirche aber noch näher am Primark als heute.

Ausgabe 312 / Wohnen am Anschlag / Schwabe, 28.03.2017 09:28
Jeder wohnt (irgendwie), doch das Thema scheint niemanden zu interessieren. Jedenfalls nicht so sehr das es einen Leserkommentar wert ist. Vielleicht denken sich die meisten "Scheiße, ich will auch so wohnen" oder "Mittelstand 3.500 €...

Ausgabe 312 / Kritik und Klausur / josef tura, 28.03.2017 09:22
Ein Herr Produzent, der grammatikalischen Blödsinn wie "weder...sondern..." schreibt, sollte sich nicht über das makellose Deutsch eines renommierten Kritikers mokieren. Aber natürlich sind Verleihfirmen, deren Pressefuzzies und auch...

Ausgabe 312 / Meckerärsche, die Augen rechts! / andromeda, 28.03.2017 00:22
@ Schleiermacher, exakt so ist es . Allerbesten Dank für den hervorragenden Link und Folgelinks bis zu den Beweihräucherungen von pulseofeurope im Bundestag. Die Verträge von Lissabon / Neo"liberalismus" (Neofeudalismus) /CETA /...

Ausgabe 312 / Die unheiligen Apostel / Jupp, 27.03.2017 22:22
Na prima ... Jetzt haben wir es also wieder geschafft, von einem kleinen städtebaulichen Thema auf globale Missstände und Bankenbillionen etcpp zu kommen. Super. Nicht mal die Farbe einer einzigen Parkbank könnte man hier diskutieren...

Ausgabe 312 / Lipps Liste / Zaininger, 27.03.2017 22:14
Zu Ziegler: So, wie viele vor 1945 "dem Führer eifrig zugearbeitet" haben gab es im deutschen Beamtenapparat auch nach 1945. g Genügend Eifrige, die dem zeitgemäß aktualisierten Kampf gegen den "Bolschewismus" übereifrig zur Hand...

Ausgabe 312 / Afrika kommt / andromeda, 27.03.2017 21:49
Wie Entwicklungshilfe funktioniert : Beispiel 1 ARTE-Dokumentation "Milliarden für den Stillstand" https://www.youtube.com/watch?v=3Q7piBiWENk Vorsicht , nicht den SW -Film (ist zum Ende hin einseitige Propaganda) Beispiel...

Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!