Kontext hat einen Rekord zu melden – in den Kommentarspalten. 77 LeserInnen haben sich an den Computer gesetzt und geschrieben. So viel wie nie zuvor. Das freut die Redaktion aus zwei Gründen: Zum einen treffen die Themen offenbar den Nerv, zum andern erleichtert der Relaunch den Zugang zu Kontext. Die Klagen, an der Technik zu scheitern, gehören jedenfalls der Vergangenheit an.
Damit geht ein Wunsch in Erfüllung, den Kontext von Anfang an hatte: den Austausch mit seinen LeserInnen. So ist eine Zeitung keine Einbahnstraße, kein Blatt, das Deutungshoheit für sich beansprucht, sondern ein lebendiges Medium, das sich in seinem Ansinnen, vernünftigen Journalismus zu machen, im ständigen Dialog befindet.