KONTEXT Extra:
SWMH-Personalchef kann nicht mehr entlassen

Wieder einer weniger: Der Personalchef der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH), Ulrich Bensel, muss gehen. Vor einem Monat war bereits Geschäftsführer Martin Jaschke von der Payroll gerutscht. Eine Begründung für den Rauswurf gibt es nicht, nur den Dank für seine "engagierte Arbeit", ausgesprochen von SWMH-Geschäftsführer Richard Rebmann. Bensel war seit 2008 im Stuttgarter Pressehaus und dort vor allem mit der Aufgabe betraut, Mitarbeitern mitzuteilen, dass sie nicht mehr benötigt werden. Der Jurist, so heißt es, sei von der Entwicklung kalt erwischt worden.

Zuletzt hat er bei den Münchner Medientagen im Oktober 2014 von sich reden gemacht, als er den Verlagen vorwarf, sie hätten ihre Beschäftigten "in den letzten 50 Jahren blöd gehalten". Inzwischen sei es schwierig, junge Digitale für das Unternehmen zu gewinnen, womit die Verlage Gefahr liefen, "gegen die Wand" zu fahren, sollten sie nicht attraktiver werden. Das dürfte Rebmann weniger geschmeckt haben als die Aktion "Jetzt weiß-rot", die Bensel im April 2014 ins Leben gerufen hat. Im damaligen Abstiegskampf des VfB sollten sich Mitarbeiter von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" in den Vereinsfarben präsentieren. Der Zuspruch war allerdings spärlich.


Filmpremiere: "Unser Mut wird langen - nicht nur in Mutlangen"

Mutlangen wurde in den Achtzigerjahren mit Blockade- und Protestaktionen gegen die Stationierung von Atomraketen zu einem Nukleus der Friedensbewegung. Die Regisseurin Isabell Huber und Schüler des Hochbegabten Gymnasiums Schwäbisch Gmünd haben in Zusammenarbeit mit der Friedenswerkstatt Mutlangen einen Dokumentationsfilm über den Protest gedreht: "Unser Mut wird langen - nicht nur in Mutlangen". Das Filmteam drehte in Mutlangen, reiste nach Genf und Büchel, traf ehemalige Blockierer und heutige Friedensarbeiter und zeichnete ein bemerkenswertes Portrait der Anti-Atomwaffen-Bewegung gestern und heute.

Am Freitag, 10. April, um 18.30 Uhr feiert der Film Premiere im Turmkino in Schwäbisch Gmünd. Im Anschluss wird Kontext-Redakteurin Anna Hunger ein Gespräch mit Zeitzeuge und den Filmemachern moderieren.

Mehr zum Film gibts unter diesem Link.

Mehr zu Mutlangen im Artikel "Demonstrationsfreie Zone".


Auch Kretschmann beim Weingartener Blutritt

"Hoher Besuch" beim Weingartener Blutritt, verkündet die "Schwäbische Zeitung". Als politischer Ehrengast sei Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am 15. Mai zugegen, wenn in der oberschwäbischen Gemeinde die Wallfahrt zur Heilig-Blut-Reliquie stattfindet. Er werde von seiner Ehefrau Gerlinde sowie zwei seiner erwachsenen Kinder begleitet, und schon am Tag zuvor anreisen, um auch noch die Lichterprozession zu erleben und die Festpredigt zu hören. Sehr erfreut zeige sich der örtliche Dekan ebenso über die Zusage von Bischof Gebhard Fürst und des Kurienkardinals Kurt Koch, der als Nachfolger von Walter Kasper im Vatikan fungiert. An der Reiterprozession nimmt auch Kretschmanns Herausforderer Guido Wolf (CDU) gerne teil - auf dem Pferd und sicher im Sattel. Die Organisatoren teilen mit, dass die Schadensfälle reduziert werden konnten und die finanziellen Reserven auf mehr als 100 000 Euro angewachsen seien.

Mehr zum "King of BaWü" gibts unter diesem Link, mehr zum Blutreiter Wolf unter diesem.


Sonntag Aktuell: Hängepartie bis zum Herbst

Die Zukunft von  Sonntag Aktuell liegt weiter im Dunkeln. Die Gesellschafter der Stuttgarter Sonntagszeitung konnten sich bei ihrer letzten Versammlung im März zu keiner Entscheidung durchringen.  Bis Herbst soll die Hängepartie weiter gehen.

Seit Martin Jaschke, Noch-Geschäftsführer der Südwestdeutschen Medienholding (SWMH), kurz vor Weihnachten 2014, auf einer Betriebsversammlung über fehlende Gewinne klagte,  steht Sonntag Aktuell zur Disposition.  Die Devise heißt  Sparen, die Frage lautet: raus aus dem Sonntagsmarkt, rein ins Wochenende (Kontext berichtete). Kundige Betriebsräte, die schon 2009 das lange Sterben einer eigenständigen Sonntag-Aktuell-Redaktion begleitet haben, gehen seit dem Jaschke-Überfall („Wir sind keine caritative Einrichtung“) davon aus, dass das Ende der 36 Jahre alten Sonntagszeitung längst beschlossen ist. Doch sagen will das keiner.

Natürlich habe man sich Gedanken über Samstag und Sonntag gemacht, versichert Ullrich Villinger, der Geschäftsführer der Waiblinger Kreiszeitung. Mehr nicht. Weitere Anfragen beantworte Manager Bernhard Reese,  der wiederum auf den Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten,  Christoph Reisinger,  verweist. Und der sagt: „Im Moment erarbeiten wir konzeptionell, mit welchen publizistischen Angeboten wir unsere Leserinnen und Leser am Samstag und Sonntag… versorgen wollen. Eine Facette dabei ist, welchen Beitrag Sonntag Aktuell in Zukunft leisten soll.“  Reisinger verrät immerhin, dass die Gesellschafter im Herbst  „ausschließlich“ über Sonntag Aktuell sprechen werden.


StN-Lokalchef wird neuer Sprecher von "Stuttgart 21"

Ein konsequenter Schritt: Neuer Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart 21 wird Jörg Hamann, Leiter der Lokalredaktion der "Stuttgarter Nachrichten". Der 52-jährige Journalist wird Nachfolger von Wolfgang Dietrich und soll seine Geschäfte spätestens zum 1. Oktober 2015 aufnehmen. Hamann hat sich in seinen Leitartikeln stets als Befürworter von S 21 hervor getan, unabhängig davon, was seine untergebenen Kollegen recherchiert hatten. Volker Kefer, Technikvorstand bei der Deutschen Bahn, lobt seinen neuen Mitarbeiter als "erfahrenen und professionellen Journalisten", der in der Region "bestens vernetzt" sei. Nachdem Georg Brunnhuber (CDU) zum Vorsitzenden des Vereins Bahnprojekt Stuttgart - Ulm e.V. gewählt sei, sei das Kommunikationsteam der Bahn nun komplett.


Sieben Jahre später: Petition abgelehnt

Mehr als sechs Jahre nach Einreichung hat der Bundestag eine Petition zum vollständigen Erhalt des Stuttgarter Hauptbahnhofs abschlägig beschieden. Nachdem der Nordflügel seit viereinhalb und der Südflügel seit drei Jahren abgerissen ist, nimmt der Petitionsausschuss damit die 3.133 Mitzeichnungen, 42 Diskussionsbeiträge, rund 5.000 Unterschriften und mehr als 50 inhaltsgleiche Eingaben nun endlich zur Kenntnis - um sich für unzuständig zu erklären: Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Finanzierung und Wettbewerbssituation des ÖPNV seien Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg. Die achtseitige Begründung erweckt den Eindruck, sie sei über Jahre hinweg aufgesetzt und immer wieder verändert worden. "Der Nordflügel wurde mittlerweile abgerissen", heißt es an einer Stelle - vom Südflügel ist keine Rede.


Pistole, Machete, Schlüsselbund

Sprachlos und überrascht, sagt NSU-Ausschusschef Wolfgang Drexler (SPD), hätten alle Abgeordneten reagiert, als er am Mittwoch in nichtöffentlicher Sitzung von seinem Treffen mit Florian Heiligs Familie am Vortag berichtete. Denn Vater, Mutter und Schwester haben in Begleitung des Berliner Rechtsextremismus-Experten Hajo Funke insgesamt zwölf Gegenstände übergeben, die sie selber am vergangenen Wochenende aus jenem Peugeot holten, in dem der 21-Jährige Anfang September 2013 auf dem Cannstatter Wasen verbrannt war. Die Polizei wollte das Auto nur zwei Tage später verschrotten lassen. Jetzt haben sich darin der bislang verschollene Schlüsselbund, der Fahrzeugschein, ein Feuerzeug, ein Handy-Deckel, Pillenplättchen, ein Kanisterdeckel, der Bauteil eines Handys, Turnschuhe, Sicherheitsarbeitsschuhe, eine Pistole und eine Machete gefunden. Alle diese Objekte sind jetzt in der Obhut des Landtagsausschusses und werden ausgewertet, unter anderem von einem Spezialisten im westfälischen Lüdenscheid. Generell, so Drexler, sei sein Vertrauen in die Polizei nicht erschüttert, aber er müsse schon sagen: "Ich habe mir Ermittlungsarbeit immer anders vorgestellt." Außerdem nannte die Familie den Namen einer weiteren Zeugin. Der Ausschuss wird sich entgegen seiner ursprünglichen Planung im April weitere vier Tage mit Heiligs Tod wenige Stunden vor seiner polizeilichen Vernehmung zum NSU und dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter befassen.


Achtung gierige Internetvermieter

Wer seine vier Wände im Netz als "Ferienwohnung" anbietet, läuft Gefahr, fristlos gekündigt zu werden. So hat das Landgericht Berlin gegen einen Mieter entschieden, der sein Domizil für Touristen ausgelobt hatte. Der Trend, aus Mietwohnungen Ferienunterkünfte zu machen, ist auch in Stuttgart zu beobachten. Der Mieterverein schätzt die entsprechende Zahl in der Landeshauptstadt auf rund 1000. Dabei sind die Profite groß. Für eine Dreizimmer-Wohnung im Süden, die laut Mietspiegel 750 Euro kosten darf, werden im Internet bei "airbnb" 3537 Euro verlangt. In diesem Zusammenhang kritisiert der Mieterverein erneut die Grünen, CDU und FPD im Stadtrat, die kein Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum wollen. Stuttgart ist bundesweit die einzige Landeshauptstadt, die sich dagegen wehrt.

Mehr zum Thema im Artikel "Der grünbürgerliche Block". Wie es auch anders geht, steht in der kommenden Kontext-Ausgabe, in der über solidarisches Wohnen berichtet wird.


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Fremde beflügeln die Fantasie

Von Stefanie Järkel Fotos: Joachim E. Röttgers

Seit einem knappen halben Jahr leben rund 1000 Flüchtlinge in Meßstetten auf der Alb. Viele Bürger hatten Angst, dass die Asylbewerber den Ort überfordern würden. Eigentlich kam alles besser als gedacht. Doch nun wartet die Stadt besorgt auf den Sommer – und die Gerüchteküche brodelt.

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Überm Meer kein Paradies

Von Susanne Stiefel

Gerade in Suhl – wo ein großes Flüchtlingsheim steht und der Pegida-Ableger Sügida mit neun Aufmärschen seine rassistische Hetze auf den Marktplatz trug –, gerade im thüringischen Suhl las und berichtete der "Zeit"-Reporter Wolfgang Bauer von seiner Flucht mit Syrern übers Mittelmeer.

Oskar Farny – der Allgäuer Januskopf

Von Gastautor Frank Raberg

Er war der König des Allgäus: Oskar Farny (1891–1983), Minister, Bierbrauer und Freund von Generalfeldmarschall Erwin Rommel. Dass der CDU-Politiker und Ehrendoktor der Uni Hohenheim ebenso wenig ein Widerstandskämpfer war wie der "Wüstenfuchs", belegen neue Forschungen.

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Löschtrupp mit Bahncard

Von Jürgen Lessat

Wenn ein Brand das Leben vieler Menschen gefährden oder großen Sachschaden anrichten könnte, dann verlangt das Gesetz von Firmen, eine eigene Werkfeuerwehr aufzustellen. Ausnahmefall Stuttgart 21: Beim Tunnelbahnhof hält die Aufsichtsbehörde keine bahneigenen Feuerwehrmänner für nötig.

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Rechte Sehschwäche

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Eva Högl irrte nicht. Als die SPD-Bundestagsabgeordnete Ende Januar im NSU-Ausschuss von strukturellem Rassismus bei der Polizei sprach, mochten ihr längst nicht alle Stuttgarter Kollegen folgen. 20 Zeugenauftritte später leugnet niemand mehr, dass auch hierzulande die Bereitschaft, rechtsradikale Tendenzen wahrzunehmen, erschreckend unterentwickelt ist.

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Nichts sehen, nichts hören, nichts tun

Von Annette Ohme-Reinicke

Ausländerfeindlichkeit und rechte Gewalt sind der böse Stachel im Fleisch einer demokratischen Gesellschaft. Aber woher kommt das eigentlich? Eine Betrachtung bundesdeutscher Realitäten aus soziologischer Sicht.

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Kamera-Cops im Anmarsch

Von Steve Przybilla

Bodycams gelten in den USA als Allheilmittel gegen Polizeigewalt. Hierzulande sollen sie vor allem Beamte gegen Übergriffe schützen, demnächst auch in Baden-Württemberg. Doch die Körperkameras sind umstritten, wie ein Pilotprojekt in Hessen zeigt.

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"Es lebe die Gemütlichkeit"

Von Oliver Stenzel Fotos: Louis Raemaekers Foundation

Während des Ersten Weltkriegs war er der bekannteste Karikaturist der Welt: Mit seinen antideutschen Zeichnungen sorgte der Holländer Louis Raemaekers nicht nur für diplomatische Verstimmungen zwischen Deutschland und den Niederlanden, sondern hatte auch großen Anteil daran, die Stimmung in den USA für einen Kriegseintritt gegen Deutschland zu drehen. Rund hundert Jahren danach ist ihm nun erstmals in Deutschland eine Ausstellung gewidmet.

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Letzte Kommentare:

Ausgabe 211 / Rechte Sehschwäche / Barolo, 17.04.2015 16:26
Den musste ich noch nachreichen.Hab ihn gerade erst gesehen :-)http://swrmediathek.de/player.htm?show=bc07d450-e46f-11e4-8bce-0026b975f2e6Da werden zwar nicht auf alle Ungereimtheiten wie die vielen BfEler, die zwar Urlaub...

Ausgabe 211 / Kamera-Cops im Anmarsch / DoriDK, 17.04.2015 16:14
Viel wichtiger für die Vertrauensschaffung ist eine Kennzeichnungspflicht der Polizei, besonders bei Großeinsätzen. Leider Verweigert sich hier insbesondere die Polizeigewerkschaft.Seit dem 30.9.10 ist bei vielen das Vertrauen in...

Ausgabe 211 / Fremde beflügeln die Fantasie / Herbert F., 17.04.2015 14:20
@Kurt Scholz:Die Angaben der Autorin sind richtig. Demnach Ihre falsch. Ein Mindestmaß an Sachverstand ist zu empfehlen.- Taschengeld: ca. 140 Euro/monatlich (Nahverkehr, Freizeit und Kosten für Telefonate und Internetnutzung)-...

Ausgabe 211 / Rechte Sehschwäche / Barolo, 17.04.2015 10:28
Werter Dominik, Sie haben recht und ich denke wir liegen nicht so weit auseinander. Wir (Bürger) können die Morde nicht aufklären. Ist auch nicht unsere Aufgabe. Aber wir können auf die Widersprüche hinweisen. Und dazu haben...

Ausgabe 211 / Nichts sehen, nichts hören, nichts tun / zarad, 17.04.2015 09:07
Ein lesenswerter Artikel, der über die Losung - Nazis raus - weit hinaus geht. Die Spiegelung der eigenen Wünsche nach Fürsorge trifft man ja auch ansonsten im menschlichen Miteinander. Ich finde, dass das Wissen hierum einem helfen...

Ausgabe 211 / Fremde beflügeln die Fantasie / Kurt Scholz, 17.04.2015 03:56
Zitat:"Asylbewerber erhalten maximal 143 Euro Taschengeld pro Monat."Komisch. Als ich Zuschauer bei einer Gerichtsverhandlung war, erhielt der Asylant 330,- Euro bei freier Wohnung und freien Heizkosten und Wasser, also knapp unter...

Ausgabe 211 / Alte Kameraden / dedee, 17.04.2015 03:08
es geht nicht um die CDU es geht um das UNS in der vergangenheit. wenn es um vergangenheit geht wendet jeder gerne den blurfilter an aber es nutzt nichts. ein hoch auf die historiker.

Ausgabe 211 / Rechte Sehschwäche / Dominik, 17.04.2015 00:10
Lieber Barolo,nun ja, selbst wenn ich die Morde aufklären wollte, hätte ich kaum die geeigneten rechtsstaatlichen Möglichkeiten dazu wie Hausdurchsuchungen, DNA-Analyse, etc. Und wie wir ja eben an dem "Heilbronner Phantom" gesehen...

Ausgabe 211 / Rechte Sehschwäche / Ulrich Frank, 16.04.2015 16:52
Aus dem bisher recht eindeutigen Resultat des Untersuchungsausschusses daß Vertreter/Innen von Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden auch hierzulande gar nicht bei der Sache waren und insbesondere aus der Empörtheit der...

Ausgabe 211 / "Es lebe die Gemütlichkeit" / Schwabe, 16.04.2015 16:43
Ohne die Zustimmung der Zivilbevölkerung kein Krieg (im übrigen auch kein S 21) und deshalb wird - damals wie heute - von den Verantwortlichen und den Profiteuren manipuliert und gelogen was das Zeug hält um die Bevölkerung auf ihre...

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