KONTEXT Extra:
Mit klassischer Musik gegen Kampfdrohnen

Mit Cello und Bratsche rücken 80 MusikerInnnen vor der US-Kommandozentrale in Stuttgart-Möhringen an. Am kommenden Montag, 29. 8., 10 Uhr, wollen sie dem "Drohnenmord den Schlussakkord" setzen. Sie sammeln sich seit 30 Jahren unter dem Namen "Lebenslaute" und finden sich überall dort ein, wo sie Menschen bedroht sehen: auf Militärübungsplätzen, Abschiebeflughäfen, vor Atomkraftwerken und Raketendepots. Ihr Konzert ist verbunden mit einer Demonstration, bei der die Organisatoren von "Ohne Rüstung Leben" 13 000 Unterschriften an einen Vertreter von Africom und Eucom übergeben wollen. Sie fordern die Schließung der Kommandozentralen. Mit der "stillschweigenden Duldung" von Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) werde hier der Einsatz von tödlichen Kampfdrohnen koordiniert, schreibt das Bündnis. (26. 8.)


Versprochen, gebrochen!

Was kommt da eigentlich noch?, fragt sich die designierte SPD-Landesvorsitzende und mit ihr die politisch interessierte Öffentlichkeit im Land. Vor vier Wochen waren die ersten Nebenabreden öffentlich geworden, die Grüne und CDU nicht in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hatten (Kontext berichtete). Ministerpräsident Winfried Kretschmann musste in einer Landtagsdebatte alle Register ziehen, um deren Notwendigkeit mehr schlecht als recht gerade auch vor den Regierungsfraktionen und der eigenen Klientel zu rechtfertigen. Ungenutzt ließ er die Chance, reinen Tisch zu machen, alles zu offenbaren, was er mit CDU-Landeschef Thomas Strobl ausbaldowert hat. Die Aufregung wäre groß gewesen - und doch deutlich kleiner als der Ärger, den sich die beiden jetzt eingehandelt haben. Drei Tage, sagt der Regierungschef gern, lägen zwischen "Hosianna" und "Kreuziget ihn!", was schon immer zweideutig war, weil er damit die Verantwortung für einen Niedergang auch dem Publikum zuschreibt. Jetzt tragen Kretschmann und Strobl diese ganz allein. Der Grüne allerdings deutlich schwerer als der Schwarze, weil er - siehe Persönlichkeitswerte - sehr vielen Menschen als Inbegriff der Redlichkeit galt. Mit seiner "Politik des Gehörtwerdens" war ein Transparenzversprechen verbunden, und das hat er höchstpersönlich gleich mehrfach gebrochen.


AfD kann nicht rechnen

Zu ihrer 100-Tage-Bilanz im Landtag legen die Abgeordneten der AfD-Fraktion, also jene, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit nicht gefolgt sind, eine arg geschönte Bilanz ihrer Arbeit vor. "Seit Beginn der Legislaturperiode haben wir bereits 37 Anfragen gestellt, über die wir künftig berichten werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Das übertrifft die SPD-Fraktion bei weitem, die gerade einmal 14 Anfragen eingereicht hat, oder auch die FDP, die beide aufgrund ihrer Parlamentshistorie mit einer deutlich größeren Mannschaft im Hintergrund agieren."

Wahr ist, dass die Fraktionsgröße die Zahl der Beschäftigten bestimmt und vor allem, dass die AfD-Fraktion seit der Abspaltung der "Alternative für Baden-Württemberg" (ABW) acht Kleine Anfragen gestellt hat und die ABW seit ihrer Gründung Anfang Juli neun. Davor hatte es die noch geeinte AfD auf 34 Kleine Anfragen gebracht. SPD und FDP kommen aber auf jeweils über 70 Initiativen in ihren ersten 100 Tagen, darunter Kleine Anfragen, Große Anfragen, Anträge und Gesetzentwürfe. "Nachdem die AfD bis zur Stunde mit ihren ungeheuerlichen Mätzchen dem Parlament und seiner demokratischen Kultur nur Schaden zugefügt hat, kommt sie nun mit einer vor lauter Selbstbeweihräucherung triefenden 100-Tage-Bilanz daher, die aber noch nicht mal korrekte Rechenkünste vorweisen kann", reagiert Martin Mendler, der Fraktionssprecher der Sozialdemokraten, scharf. Der SPD würden fälschlicherweise lediglich 14 Anfragen zugeordnet, wohingegen es laut Parlamentsdokumentation des Landtags von Mai bis August in der 16. Legislaturperiode mehr als fünf Mal so viele seien.


Mit Wolfgang Dietrich naht die Rettung

Die Rettung rückt immer näher: Jetzt hat der Aufsichtsrat des Stuttgarter Fußballvereins VfB den früheren S-21-Sprecher Wolfgang Dietrich offiziell zum Präsidenten-Kandidaten erhoben. Gewählt wird er am 9. Oktober, so sich nicht irgendwelche Ultras zu einem Block zusammen rotten. Nicht so ganz schlüssig sind sich die beiden Fusionsblätter vor Ort, ob sie den 68-jährigen Streithansel gut oder schlecht finden sollen. Zum einen sei Dietrich ein "gewiefter Geschäftsmann", gar ein "Universalstratege", zum anderen ein "Polarisierer" und eine "Reizfigur", meinen die StZN, und sprechen von der "Altlast S 21". Sie mögen sich von den Parkschützern Mut zur Meinung machen lassen. Wenn das Neckarstadion unter die Erde gelegt werde, schreiben sie, könne man "oben Luxuswohnungen und Einkaufstempel" bauen.


Brigitte Lösch im Visier der AfD

Die beiden AfD-Gruppierungen im baden-württembergischen Landtag wollen ihre Spaltung nutzen, um mit einem Untersuchungsausschuss unter anderem gegen die frühere grüne Landtagsvizepräsidentin und Stuttgarter Abgeordnete Brigitte Lösch vorzugehen. Hintergrund ist ihr Engagement gegen die Bildungsplangegner der "Demo für alle" und für das Bündnis "No Pegida Stuttgart".

Gegenstand der parlamentarischen Untersuchung sollen auch die Ereignisse vom vergangenen Oktober sein, als Künstler und Beschäftigte aus Protest gegen die "Demo für alle" ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt" vom Dach des Großen Hauses der Württembergischen Staatstheater entrollten (Kontext berichtete). Die beiden AfD-Fraktionen verlangen Auskunft darüber "wieso das Opernhaus Stuttgart durch Gegendemonstranten besetzt werden konnte". Grundsätzlich will die "Alternative für Deutschland", die mit ihren zur Zeit zwei Fraktionen allein einen Untersuchungsausschuss beantragen kann, dem "Linksextremismus in Baden-Württemberg" nachgehen und einer möglichen Nähe zu "der gewesenen oder derzeitigen Landesregierung, Parteien, der Verwaltung, der Behörden oder dem Landtag".

Die vier demokratischen Fraktionen sehen darin einem Missbrauch der parlamentarischen Möglichkeiten. Bereits ins Auge gefasst ist eine Überprüfung des Vorgehens der Rechtsnationalisten durch den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof. Nach geltendem Recht kann ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden, wenn mindestens zwei Fraktionen oder ein Viertel aller Abgeordneten dafür sind. Er ist allerdings nur zulässig zu Sachverhalten, "deren Aufklärung im öffentlichen Interesse liegt" und wenn sie geeignet sind, "dem Landtag Grundlagen für eine Beschlussfassung im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten zu vermitteln".

Drei vom Landtag bestellte Gutachter sahen Ende Juli auf Basis der geltenden Geschäftsordnung keinen Weg, der AfD die Bildung zweier Fraktionen zu verwehren. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke warnte schon damals, die "Alternative für Deutschland" könnte ihren doppelten Fraktionsstatus missbrauchen. Jetzt sieht er sich bestätigt: Die AfD nutze ihre Spaltung, "um sich Vorteile zu erschleichen".

Die stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Christina Baum, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit um Wolfgang Gedeon nicht in die neue Fraktion gefolgt ist, bewertet das gemeinsame Vorgehen als "positives Signal für alle bürgerlichen Schichten im Land". Beide Fraktionen verhehlen auch nicht, dass der jetzt vorgelegte Antrag eine "Vorbereitung der Wiedervereinigung" (Baum) ist. Nach dieser, die für den Herbst und im Zuge einer gerade gestarteten Mediation von beiden Seiten in Aussicht gestellt wurde, könnte der Untersuchungsausschuss aber nicht mehr durchgesetzt werden.


KONTEXT
per E-Mail:
Immer informiert:

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Datenschutz-Hinweis

Quelle: youtube.de

Quelle: youtube.de

Ausgabe 171
Politik

Tülays Tunnel: Patin ohne Patina

Von Jürgen Lessat
Datum: 09.07.2014
Es ist wieder so weit: am kommenden Donnerstag ist erneut Tunneltaufe in der Landeshauptstadt. Weil First Landeslady Gerlinde Kretschmann wegen des umstrittenen Tunnelbaus zu Stuttgart 21 nicht wollte, springt Tülay Schmid ein. Kontext wünscht der Ehefrau von Finanzminister Nils Schmid (SPD) eine glückliche Patenschaft.

Liebe Tülay Schmid,

lange mussten die Bauherren von Stuttgart 21 nach einer Patin für den mit 9468 Metern längsten Tunnel des umstrittenen Bahnprojekts suchen. Ihre Wunschkandidatin, die Gerlinde, Gattin des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, ließ sich nicht vor den S-21-Karren spannen und taufte lieber einen Tunnel der ICE-Neubaustrecke nahe Ulm. Stuttgart 21 steckte vor einem Jahr mal wieder ziemlich im Dreck. Zusätzliche zwei Milliarden hatten die Bahn-Aufsichtsräte locker machen müssen, damit der Tunnelbau zu Stuttgart weitergehen konnte. Dem Volker Kefer ging es damals auch recht dreckig, weil er als Super-Bahnvorstand entmachtet wurde und das Technikressort abgeben musste. Seither kann sich Kefer noch intensiver um das Milliardengrab in der Landeshauptstadt kümmern.

Und das macht er, beziehungsweise seine Leute, super. Seither ging's voran: Sie fragten beim (kleinen) Nils an, ob nicht Sie für Gerlinde einspringen würden wollen. Ihren Mann, den Herrn Finanzminister, verbindet ja einiges mit dem umtriebigen Bahn-Kefer. Das viele Geld der Steuerzahler etwa und die Liebe zu wahnsinnig teuren Prestigeprojekten. Ob der Ingenieur ein Soze wie Ihr Mann ist, wissen wir nicht. Ist auch egal, es ist ja ein GroKo-Bahnhofsprojekt.

Sie, liebe Frau Schmid, haben das Angebot, als zweite Wahl bei Stuttgart 21 einzuspringen, sofort angenommen. "Die Ehefrau von Finanzminister Nils Schmid (SPD) freut sich auf diese Aufgabe", ließ das Ministerium Ihres Mannes im Juli 2013 stolz die Öffentlichkeit wissen. Sie hätten das Projekt schon immer unterstützt, war in der Pressemeldung zu lesen. Und, dass Sie "sehr froh" seien, "dass der Vorschlag meines Mannes, eine Volksabstimmung durchzuführen, den gesellschaftlichen Konflikt befriedet hat". Soso. Ein bisschen Eigenlob, kann es wirklich nie schaden?

Ziemliches Durcheinander: Portal des Fildertunnels mit Herrenknecht-Riesenbohrer. Foto: W. Rüter
Ziemliches Durcheinander: Portal des Fildertunnels mit Herrenknecht-Riesenbohrer. Foto: W. Rüter

Wenn Sie am Donnerstagmorgen in aller Herrgottsfrühe zur Taufe auf der Baustelle auf den Fildern stehen, sollten Sie sich trotzdem warm anziehen. Es soll kälter werden, prophezeien die Wetterfrösche. Knapp 11 Grad nur, mitten im Hochsommer. Was für ein Zufall: Die Zahl 11 ist die Zahl der Spiritualität, der Magie und Mystik. "Aus spiritueller Sicht symbolisiert die 11 die Unvollkommenheit", heißt es wohl wahr auf www.herzvertrauen.de, einem Portal für Lebensberatung mit Numerologie.

Tiefe Temperaturen werden wohl auch die hitzigsten Gemüter unter den S-21-Gegner kühlen, die zuhauf Ihrer Tunneltaufe beiwohnen wollen. Was wiederum den Einsatzleiter der Ordnungskräfte beruhigen dürfte, der sie auf sicheren Abstand zu den offiziellen Taufgästen halten muss. Die Wahrscheinlichkeit, unmittelbaren Zwang anordnen zu müssen, und danach, wie aktuell zwei seiner Kollegen beim Wasserwerferprozess, vor Gericht zu landen, dürfte gegen null tendieren.

Spott auf Twitter: Schoßpatin Gerlinde Kretschmann.
Spott auf Twitter: Schoßpatin Gerlinde Kretschmann.

Denn mitbringen zum Tunnelportal wollen die S-21-Gegner nicht Krawall und Gewalt, sondern Klobürsten und Glöckchen. Um ihr eigenes Weihwasser zu verspritzen. Als Alternative zu dem der Kirchen, die bei der Taufparty das Bauwerk mithilfe der Heiligen Barbara ökumenisch segnen. Was zu der Frage führt, ob und wie Sie als gläubige Muslimin Tunnelpatin sein können. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Als investigativer Journalist habe ich recherchiert und herausgefunden, dass der Islam im Gegensatz zum Christentum keine Taufe kennt. 

Sie sollten auf jeden Fall in Gummistiefeln zum Tauftermin kommen. Denn nicht nur der heftige Regen der vergangenen Tage hat den fruchtbaren Filderboden zum Schlammassel verwandelt. Ein Streit um Tausende Tübbinge hatte zuvor bereits für wahre Schlammschlachten gesorgt. Die Stadt Stuttgart hat verboten, die Betonschalen zur Auskleidung der Tunnelwände vor Ort in einem Landschaftsschutzgebiet zu gießen. Stattdessen muss die Bahn die Teile nun aus der Opferpfalz herankarren lassen. Doch durch solch projekttypischen Untiefen müssen nicht Sie, sondern die VIPs von Bahn und Baufirmen sowie die S-21-Proler aus der Politik stiefeln.

Wie etwa Martin Herrenknecht, dessen kolossale Schildvortriebsmaschine sich zum Stuttgarter Talkessel hinunter und wieder hinauf auf die Fildern mahlen soll. Falls Sie mit dem Oberbohrer der Nation während des Festakts sprechen, dann sollten Sie, wie die Fußballer es gerade machen, die Hand vor den Mund halten. Damit Lippenleser nicht erfahren, was gemeinsam geschwätzt wird. Zu viel Vertrautheit mit dem Schwanauer Dickschädel könnte Ihrem Mann, dem Nils, schaden. Denn zum einen ist Herrenknecht CDU-Mitglied. Andererseits polterte er erst vor kurzem im "Forum Stuttgart 21" der "Stuttgarter Nachrichten" gegen weitere EU-Hilfen für Griechenland und die Ukraine. Stattdessen solle man die Milliarden lieber im Stuttgarter Tiefbahnhof versenken, pardon: investieren, bruddelte Herrenknecht. Das klingt schon verdammt nach AfD. Also passen Sie auf.

Für alles ist gesorgt beim Festakt. Foto: Wolfgang Rüter.
Für alles ist gesorgt beim Festakt. Foto: Wolfgang Rüter.

Denn schon einmal sind Sie wegen zweifelhafter Nähe zu Extremisten in die Schlagzeilen geraten. Während des Landtagwahlkampfs 2011, als Organisatorin und Dolmetscherin bei einer Veranstaltung des Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins in Nürtingen, in Ihrer Heimatstadt. Erst die Presse deckte auf, dass der gastgebende Verein zur Förderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF) gehört. Die Vereine, von denen es knapp 40 hierzulande gibt, sind besser bekannt unter dem Namen Graue Wölfe. Wegen ihrer nationalistischen Einstellung werden sie von hiesigen Sicherheitsbehörden beobachtet. 

Doch auf den Fildern feiern keine Grauen Wölfe, sondern eher klamme Wühlmäuse. So brauchen wir uns zumindest in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Doch nehmen Sie eine Tunneltaufe nicht auf die leichte Schulter. Ihre Taufkollegin Susanne Ramsauer kann davon ein Lied singen. Bei der Taufzeremonie des Albaufstiegtunnels Steinbühl der Neubaustrecke nach Ulm platzte die Sektpulle erst beim vierten Wurf. Ihr Mann, Peter, ist heute kein Verkehrsminister mehr.

Beim Tülay-Tunnel geht bestimmt alles gut: toi, toi, toi! Trotz quellfähiger Gipskeuperschichten, die Gebäude an der Oberfläche sprengen können. Trotz bislang fehlender Genehmigungen für die Bauabschnitte, die unten im Stuttgarter Talkessel (Tiefbahnhoftrog) und oben auf der Filderebene (Flughafenbahnhof) an den Fildertunnel anschließen. Sei's drum. Hauptsache schwäbisch-politisch korrekt: Schaffe, schaffe, Tunnel bauen – und nicht nach Geld und Sinn schauen! 

Viel Glück und Erfolg als Taufpatin wünscht

Ihr Jürgen Lessat


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

Kommentare

ewald moses, 19.08.2014 00:14
Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15

Was mich wundert sind die unglaublichen Behauptungen anonym ohne Name aber zwingend erforderlich ist er nicht obwohl selber fordernd.

leo loewe, 21.07.2014 14:49
"Vor der Hacke ist es dunkel!"

Die Herren Grube, Kefer, Bopp, Herrenknecht und Dietrich freuen sich zusammen mit OB Fritz Kuhn und diversen Landespolitikern, dass jetzt endlich der Fildertunnel via Flughafen hinab in den Kessel gebaut wird. Bauen an sich ist ja an sich nicht schlecht, denn es bedeutet schließlich Umsatz und Gewinn (prozentual zur Bausumme) für die DB-Projektbau und für die beauftragten Firmen innerhalb der ARGE. Und wegen der vielen Arbeit und dem vielen Beton ist u. a. die Landes-SPD von Anfang an mehrheitlich für den Umbau des Bahnknotens, auch wenn es im Prinzip ein Rückbau ist.

Was aber passiert wohl, wenn das Gestein am Kesselrand doch anfängt zu "drücken" und zu "schaffen"? -- Im inzwischen schon sanierungsbedürftigen Engelberg-Basistunnel (A81 / zwischen Leonberg und Ditzingen) sind die Betonwände zum Teil sogar 3 Meter dick und trotzdem bekommen sie immer wieder neue Risse ...

Wie sieht die noch ungenehmigte Planung am Flughafen (Stichwort: Brandschutz, Fluchtwege, Besucherlenkung bei Messen) im dortigen U-Bahnhof eigentlich aus?

Die Mischverkehr-Lösung auf der Zufahrt von Stuttgart-Rohr zum Flughafen ist weiterhin unklar (Bahnhof Vaihingen als regionaler Knoten?) und der durchgehende S-Bahn-Viertelstundentakt auf der Gäubahn wird wohl nicht kommen.

Und wie soll die bestehende Gäubahn-Trasse am Ende ins S21-Gesamtprojekt miteinbezogen werden (auch als dringend benötigte By-Pass-Trasse für Notfälle)?

Es wäre hilfreich, wenn man vom Projektsprecher mal wieder ein bisschen "Klartext" zum aktuellen Stand der Dinge hören könnte. -- Fürs Jubeln und Feiern ist es im Sommer 2014 sowieso noch viel zu früh (Stichworte: Kostendeckel, Sprechklausel, Barrierefreiheit & demografischer Wandel, Zeitrahmen etc.). -- OBEN BLEIBEN!

# leo löwe

Normalbürger, 15.07.2014 22:47
@ Protest im Hamsterrad, 14.07.2014 14:35

...wohl was "verwechselt"?

Ulrich Frank, 15.07.2014 20:37
@Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15h - Das merkwürdige Gefühl im online-Forum zu einem StZ-Artikel mit dem vorgeschalteten Vermerk ""nicht freigeg. (ch)" doch veröffentlicht zu werden führt in den dunklen Tunnel der S21-Berichterstattung und der wohl vorhandenen S-21 SWMH-Blattline die, in ihren Hintergründen (man wüßte vor allem gern noch mehr das Weinberghäuschen-Abkommen) wohl leider nie völlig aufgeklärt werden wird.

Auf diesbezügliche Nachfrage gibt es auch keine Antwort von der StZ-Online-Redaktion. Robuste Beschimpfungen durch S21-Befürworter wurden, trotz angeblicher Etikette, in der Vergangenheit vielfach freigeschaltet. Angesichts des Eifers mancher Pro-S21Kommentor/innen hat man auch den Eindruck die Beflissenheit habe gelegentlich die interessierte Absicht ins Geflecht aufgenommen zu werden.- All dies braucht aber im einzelnen nicht überbewertet zu werden. Das Bild ist einigermaßen klar: neben dem glänzenden S21-ICE mit all seinen Störungen und dem Bankrott von Bahn und Politik im Hintergrund - und wie gehabt auch den nicht sonderlich thematisierten Toten bei Oberleitungsarbeiten wg. Mängeln bei der Arbeitssicherheit* - darf die K21-Bahn auch ein bißchen fahren.

Derentweilen die dekorativen events (Tunneltaufen) weitergehen und diverse Persönlichkeiten sich - mehr oder weniger freiwillig - in den Sog des Projekts, welches ansonsten nur hinkend vorangeht, begeben. Glückselige Bezirksvorsteher/innen sowieso - bei deren (geheimer) Auswahl scheint eh der Maßstab der letztendlichen Einpassung ins Verwaltungsgefüge am wichtigsten zu sein. Herr Kuhn hat sich kompetent in die Umfaller-Rolle eingearbeitet seit Beginn seiner Amtszeit: nachdem die Gemeinderatswahl, vor welcher Herr Kuhn sich nach Kräften vom Milliardengrab und Rückbauprojekt Stuttgart 21 distanzierte, mit den üblichen betörenden Versprechungen bewältigt wurde wird die Ausdruckweise immer priesterlicher: von "robuster Verkrustung" ist die Rede und Stuttgart 21 erscheint als Gottesakt, wie Erdbeben. - All das hätte Herr Kuhn gerne herbeigeredet, mit eingehämmerten Sprachregelungen - er, der neben (oder genauer unter) Herrn Schairer und einer amtsvorgängerdominierten Verwaltung das OB-Amt impersoniert und wie Herr Kretschmann hofft, er würde schon befürwortet oder gewählt werden von der Mehrheit, oder könnte diese hinter sich versammeln, gleich auf welche Weise. - Auf die deshalb bevorstehenden "harmonischen Zeiten" im "schönen Stuttgart", auf das ewige Sommermärchen, freut man sich schon jetzt.

*von einem Kommentator hier erwähnt, siehe z.B. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schwere-vorwuerfe-deutsche-bahn-nahm-toedliche-unfaelle-in-kauf-1.2040655; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-soll-mit-laxen-richtlinien-das-leben-von-arbeitern-riskiert-haben-a-980492.html

Protest im Hamsterrad, 14.07.2014 14:35
Nannten die Autoren Markus Heffner und Erik Raidt einen Artikel in der StZ und trafen dabei, wie man auch hier nachvollziehen kann, mitten in das Mark.

Es brach dann ein entsprechendes Astroturfing aus und die immer gleichen, unter verschiedenen Namen agierenden Schreiber des "Wi(e)derstandes" schafften die Veröffentlichung von fast 200 Leserbeiträgen.

Welchen Sinn soll es eigentlich ergeben,, 14.07.2014 08:43
wenn hier in einer online-Zeitung der Projektgegner wie ein Mantra immer wieder die gleichen Parolen herunter gebetet werden?

Wieso agitieren die Projektgegner sich seit Jahren gegenseitig?

Auch auf den Montagstreffen tauschen diese nun seit Jahren wechselseitig ihre Handzettel und versuchen sich gegenseitig in ihrem Eifer zu übertrumpfen - ohne sich überhaupt noch zu bemühen, mit Außenstehenden auch nur in Kontakt zu kommen - geschweige denn, sich mit anderen sachlich auseinander zu setzen.

Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15
die „Eisenbahner pro S21“, „Gregor Hermanns“ und „Paul Peters“, die uns in ihren unzähligen Online-Kommentaren die vermeintlichen Vorzüge von Stuttgart 21 schmackhaft machen wollen? Die Kreativität, mit der sie ihre guten Argumente zu Taktzügen, Kostendeckeln und linkem Kartell garnieren, wird lediglich durch ihre Offenheit gegenüber Andersdenkenden übertroffen. Dass sich ihre unermüdliche Schreiberei in den einschlägigen Internet-Foren nicht ganz unkoordiniert vollzieht, wird schon seit längerem vermutet. Das böse Wort vom Astroturfing machte bereits die Runde. Nun findet sich in einem StZ-Artikel über die Stuttgarter Straßenbahnen (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nahverkehr-in-stuttgart-neue-wege-fuer-stadtbahnen.73963855-fe02-46de-8d28-632be9a7c346.html) ein bemerkenswerter Kommentar von Ewald Moses: „nicht freigeg. (ch) Was hat ihr Kommentar mit dem Text zu tun?Ulrich Frank, 14:34 Uhr.“ Nochmals, der Titel wird mit den Worten „Nicht freigeg. (ch)“ eingeleitet. Unterlief der Online-Redaktion ein Fehler beim Freischalten? Wohl kaum, beachtet man den feinen, aber entscheidenden Unterschied von „freigeben“ und „freischalten“. Der Verdacht liegt nahe, dass Ewald Moses‘ Kommentar einer zentralen Freigabe unterliegt, demnach Teil eines größeren Ganzen ist. Also doch Astroturfing in den Stuttgarter Online-Medien? Abwegig ist dieser Verdacht keinesfalls. Wer aber sollte derartige Kommentare koordinieren? Das Akronyn „ch“ weckt Assoziationen zu einem gewissen „Chefheizer“, der mit seinem fundierten Faktenwissen an anderer Stelle regelmäßig als Forist in Erscheinung tritt. Ihm werden Verbindungen zur SSB nachgesagt (vgl. http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/157/wie-christdemokraten-zum-halali-blasen-2118.html). Bei aller öffentlichen Zurückhaltung ist es wahrlich kein Geheimnis, wie intensiv sich der SSB-Vorstand auf politischem Parkett für Stuttgart 21 einsetzte. Kurz: Ohne SSB gäbe es kein S21. Liebe Kontext-Redaktion, recherchieren Sie weiter. Das mit dem Astroturfing könnte eine spannende Geschichte werden …

Wolle, 13.07.2014 19:58
soso, es nennt sich also Sachlichkeit, wenn mann S21, die NSA, den Klimawandel, das Freihandelsabkommen, den arabischen Frühling, den Ukrainekonflikt, die Atomkraft, den Tahirplatz, alles Übel der Welt und weißgottwasalles in einen Topf wirft und alles umrührt.
Sorry Leute. Ihr seid in der modernen Informationswelt wohl etwas überfordert.
Ihr müsst lernen die Dinge isoliert zu betrachten und zu bewerten. So kann man ja kein Thema mit euch diskutieren, wenn ihr vollkommen wirr alles durcheinanderbringt.
Hysterie ist der Feind des klaren Gedankens (Wolle, Juli 2014)

Oli, 13.07.2014 10:13
@CharlotteRath
vergeudete Liebesmüh!
Sachlichkeit zugunsten des Gemeinwohls interessiert unseren Herrn Wolle nicht - er schaut nach vorne um mit zu "gestalten". Das man aber SINNVOLL gestaltet wenn man sinnloses, dem Gemeinwohl großen Schaden zufügendes abwendet, versteht er nicht (will er nicht verstehen). Wir werden sehen. Also Wolle anstrengen und immer schön den Kopf heben beim nach vorne schauen!

CharlotteRath, 12.07.2014 22:10
Ach Wolle,
geht's noch ein bissele allgemeiner?
Das Volk steht also auf Demokratie.
Auf welche denn, auf die repräsentative mit monarchistischen Elementen (hier: Gattin eines stellvertretenden Ministerpräsidenten), deren Repräsentanten auch gerne mal "das Volk" öffentlich abduschen (wie am 30.09.2010) und Steuermilliarden verpulvern, um den gemeinen Bürger millionenfach auf Vorrat zu bespitzeln (z.B. Mitschnitte von Telefongesprächen und E-Mails, Videoüberwachung des öffentlichen Raums, Entwicklung von Überwachungsdrohnen usw.)?
Oder steht "das Volk" womöglich in jüngerer Zeit doch etwas zu sehr auf die direkte, wie beispielsweise Online-Petitionen andeuten oder gar der angestrebte Bürgerentscheid zu S 21 im Jahr 2007 befürchten ließ? Der Bürgerentscheid - damals übrigens gefordert von einem Drittel der aktiven Wählerinnen und Wähler in Stuttgart; so viel Zustimmung findet hier keine einzige Partei bei Kommunalwahlen - war trickreich abgewiegelt worden vom damaligen Oberbürger Dr. Schuster, der auch gerne und unwidersprochen von "seinen Bürgern" sprach. Eigentlich sieht unsere Verfassung das anders herum vor: Sie stellt sich mündige Bürger vor, keinen Paternalismus. Von uns, dem Volk, solle alle Staatsgewalt ausgehen ... Es sind Menschen wie Peter Grohmann oder Gangolf Stocker, die eine solche Demokratie zu leben.
Wolle, was hätten Sie gerne für eine Demokratie?
Ist mit Ihrer Demokratie womöglich die real existierende Filzokratie gemeint, deren Fädchenspinnen das gemeine Volk doch bitte nicht stören soll?

Oli, 12.07.2014 20:10
Wolle ist mal wieder überfordert

Betrug ist keine Demokratie, 12.07.2014 16:02
Über die Vertuschungen und Fehlinformationen im Rahmen des Verlaufs des Projekts 21 werden die Befürworter nich hinwegspringen können. Mantraartige Wiederholdungen - so hoffe ich - werden langfristig nicht helfen. Da sei die wahre Demokratie vor. Unterwürfige Anpassung an die Erwartungen - und Segnungen - des Kapitals? Hoffentlich ebenso nicht mehr lang erfolgreich. Individuell gesprochen: so kommt keine/r in den Himmel. Aber wer will da schon hin, wer sich so verhält? Papbst, geh Du voran.

Wolle, 12.07.2014 15:16
@sven
Ach so...
Wenn ich früher gewusst hätte dass S21 am Ukraine-Konflikt schuld ist...
S21 ist also an allem Unheil der Welt schuld...
Dann hätte ich natürlich mein Kreuzle für den Ausstieg gemacht.
War der U-Bahn-Bau am Vietnamkrieg schuld?

Sven H., 12.07.2014 11:26
Es mag für viele verstörend und fremdartig klingen und man/frau will so etwas nicht hören oder wahr haben. Das verstehe ich, denn ich möchte so etwas auch nicht wahr haben - doch ich verschließe meine Augen nicht!
Es ist m.E. nun einmal eine Tatsache, dass "die Wirtschaft" bzw. "das (Groß)Kapital" zugunsten seiner Profitinteressen über (schwer)verletzte und Leichen geht - unterstützt durch die Politik. Wo noch einzelne Privatpersonen das Sagen haben bzw. verantwortlich gemacht werden können mag es noch Ausnahmen geben (Ausnahmen bestätigen die Regel)!
Das ausbeuten, zerstören, verletzen und töten aufgrund von Profitinteressen läuft ähnlich eines Krieges der mit high tech Waffen geführt wird. Das Unheil wird aus großer Entfernung und oft emotionslos befohlen und ausgeführt. Oft wird später dann Reue und Mitgefühl geheuchelt, doch Verantwortliche scheint es später nicht mehr zu geben - hauptsache der Profit ist gesichert! Super Strategie!
Gute Beispiele hierfür sind S21 mit Herr Wagner (verantwortlich die Bahn und die Politik), über Jahre mehrere tote Arbeiter von Fremdfirmen bei Arbeiten an Oberleitungen der Bahn (verantwortlich die Bahn durch bewußtes nicht handeln - siehe Artikel auf www.bei abriss aufstand.de), tausende Tote in der Ukraine (verantwortlich die Politik der EU Kommission - insbesondere Deutsche Politiker - und die NATO, als Folge des unterbreiteten Assoziierungsabkommens).

Frau Tülay Schmid, vielen Dank für Ihre Unterstützung und damit für Ihr fortschrittliches, zukunftsorientiertes und sicherlich wohlüberlegtes handeln.

Wie oft will Ulrich Scheuffele den Unsinn, 11.07.2014 22:10
die Proler hätten das Quorum nicht erreicht, denn noch wiederholen?

Dieser Herr sollte sich doch wenigstens mal ein paar grundlegende Kenntnisse aneignen und ggf. wenigstens mal die Landesverfassung lesen.

Selbstverständlich ist die VA gültig.

Da die Mehrheit gegen den Gesetzesentwurf stimmte, kommt es gar nicht mehr darauf an, dass die Befürworter des Ausstieges - wohlbemerkt nur für den Fall, dass der Kostendeckel nicht halten sollte - das Quorum nicht erreichten.

Letztlich lautet das Ergebnis der Abstimmung also, dass das Land für den Fall, dass der Kostenrahmen überschritten werden sollte, nicht von dann möglicherweise eintretenden Kündigungsmöglichkeiten Gebrauch machen soll, sondern im Rahmen des Vertrages nebst Sprechklausel eine Lösung finden soll, das Projekt fertig zu stellen.

Wolle, 11.07.2014 19:49
@Ulrich Scheufele
Da bin ich sogar in sehr guter Gesellschaft. Das Volk steht auf Demokratie. Etwas besseres haben wir Menschen zum Zusammenleben nicht gefunden.
Und S21 wurde zigfach mit z.T. 80% Zustimmung durch die gewählten Volksvertreter entschieden.
Um eine Minderheit zu beruhigen und die "wir sind das Volk"-Lüge zu entkräften hat man den Volksentscheid hinterher geschoben.
Ergebnis.... bekannt und von allen akzeptiert.

Von allen?
Nein! Die Montagsdemonstranten schmollen und schimpfen über die böse Demokratie, halten sich für die geistigen Übermenschen, lassen uns aber leider ratlos zurück wenn wir fragen welche Staatsform sie denn hätten....

Peter Boettel, 11.07.2014 15:14
Was ist mit den Mitarbeitern, die ihr Leben lassen mussten, weil der Bahn die Beachtung von Sicherheitsvorschriften (Abstand von Oberleitungen) zu teuer war? Für S 21 werden Millarden ausgegeben, ohne dass es Sinn macht.

Ulrich Scheuffele, 11.07.2014 14:01
@Wolle, welcher Auftrag des Volkes? Etwa die Volksabstimmung? Schade, dass ihr Proler es immer noch nicht begriffen habt, bei der VA wurde das Quorum nicht erreicht und somit ist die VA ungültig. Aber ihr seid in guter Gesellschaft, die Grünen haben es nähmlich auch nicht begriffen.

n'est pas Witzig, wenn Schreiber versuchen,, 11.07.2014 11:27
eine gar nicht vorhandene Bildung vorzutäuschen und bereits mit der Muttersprache kläglich scheitern.

Wolle, 10.07.2014 22:50
Wie man in den vielen Medienberichten heute erfahren hat war die Taufe heute wohl ein gelungener Festakt. Sehr gute Rede von Kuhn. Man hat langsam die Hoffnung, dass wieder harmonische Zeiten in unserem schönen Stuttgart anstehen. Die Grünen nehmen den Auftrag des Volkes an und fördern das Projekt.
Selbst die laut Stz/n 50-150 Gegner waren wohl erstaunt über die Baden-Württemberger Ingenieurskunst und liesen sich von den (echten) Experten informieren.
Es fühlt sich einfach gut an wenn man sieht wie der Großteil von uns Schwaben wieder an einem Strang zieht.
Auf eine moderne Zukunft mit Park statt Schienen und mit dringend benötigtem Wohnraum für uns Menschen statt Schotterfeld ohne Leben.
Da gönn ich mir doch glatt noch ein Gläschen. Stößchen!

Kommentar hinzufügen




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.


* Pflichtfeld!

Letzte Kommentare:

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Ulrich Herbst, 26.08.2016 21:28
Ich wünschte mir, es gäbe mehr von solchen Unternehmern. Es wird Zeit, der Mafia von IOC, FIFA und anderen 'ehrenwerten Sportfunktionären' die rote Karte zu zeigen, wenn schon die Regierungen der Veranstaltungsorte zu blöd, zu...

Ausgabe 281 / Fernbus-Boom und Schienen-Desaster / Sven, 26.08.2016 15:09
Zitat von jetztredichklartext: »Ein Zug selbst in der ersten Klasse würde als Hotel keinen einzigen Stern bekommen, fehlende Hygiene, stinkende Sanitärbereiche, sofern diese überhaupt zur Verfügung stehen. Vom unfreundlichen Personal...

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Andrea, 26.08.2016 13:09
Super Statement dass dem NOK/IOC die olympische Idee völlig abhanden gekommen ist. SIOUX Schuhe kaufen wir auch so, ohne dass diese Firma Olympiaausstatter ist, denn Qualität spricht für sich

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Marion Aust, 26.08.2016 10:43
Viele kleine Dinge machen das Große aus, deshalb sollten wir Sioux beim Kampf unterstützen und das tun was wir Frauen eh gerne machen...... Schuhe kaufen......hab schon so schöne Grashopper entdeckt!

Ausgabe 282 / Links oder rechts? / Sascha Munk, 26.08.2016 07:55
Linke sind Optimisten, sie möchten die Welt verbessern. Rechte sind Realisten und wollen Schlimmeres verhindern...

Ausgabe 282 / Politische Luxusreisen / Dr. Dierk+Helmken, 26.08.2016 06:45
Dies ist ein Stück exzellenten Journalismus. Hier wurde die Funktion der vierten Gewalt, die Inhaber der politischen Macht zu kontrollieren und zu verbellen, wenn sie dabei sind, den Versuchungen dieser Macht zu erliegen, mustergültig...

Ausgabe 282 / Politische Luxusreisen / Argonautiker, 25.08.2016 23:24
Nun das Märchen, des, "wir müßten Sparen", hat leider nur den Sinn, die Menschen zu schwächen, denn mit „wir“ sind eben „die“ nicht gemeint. Dabei sind jedoch diese private Eskapaden recht unwichtig, wirklich nur Peanuts. Viel...

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Zaininger, 25.08.2016 21:47
Dass sich da jemand derart und mit solchem wirtschaftlichen Risiko mit den Paten der fünf Ringe anlegt , hätte ich nicht gedacht. Und zu Grinse-Mann Vesper lässt sich seit seinen Zeiten als Geschäftsführer der 1990er Grünen...

Ausgabe 282 / "Das haben wir versemmelt" / Zaininger, 25.08.2016 21:29
Dass die KPD spätestens seit Ende der 20er Jahre (und später die DKP) ideologisch und finanziell von den jeweiligen Machthabern in Moskau abhingen, ist die eine Seite. Die andere besteht darin, dass sich auch in ihren Reihen unzählige...

Ausgabe 282 / Links oder rechts? / Uwe R., 25.08.2016 20:48
"Eine emanzipatorische Linke" ist ein weisser Schimmel. Linke sind entweder emanzipatorisch oder nicht links. Naturrechte gehen auf Gott zurück und sind nicht die Grundlage für Linke. Denn die Geschichte zeigt, dass Rechte stets...

Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!