KONTEXT Extra:
Korntal: Opfervertreter verlangen mehr Engagement der Landeskirche

Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der evangelischen Brüdergemeinde Korntal ist unterbrochen. Die Opfervertreter verlangen einstimmig, dass sich Frank Otfried July endlich entscheidend einbringt. "Wir werden nicht mehr mit den Brüdern sprechen", so Netzwerk-Sprecher Detlev Zander. Jetzt müsse "der Oberhirte, also der Bischof, ran". Im Betroffenen-Netzwerk organisiert, werfen mehr als 300 ehemalige Heimkinder der Brüdergemeinde vor, in den 1950er- bis 1980er-Jahren in deren zwei Einrichtungen sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt worden zu sein.

Dass mehr Engagement von July gefordert wird, ist nicht neu. Im Sommer 2016 hatte einer der Betroffenen in einem langen Schreiben an den Landesbischof appelliert: "Die Kir¬che ist mit in der Verantwortung und wenn Sie als Oberhirte weiter schweigen, machen Sie sich persönlich schuldig. Die Heimopfer warten auf ein klärendes Wort von Ihnen." Denn die Korntaler Fürsorge habe "einen menschlichen Scherbenhaufen hinterlassen". (20.02.2017)


NSU-Ausschuss will weitere Akten

Der zweite parlamentarische Untersuchungsausschuss zum "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) geht auf die Suche nach zusätzlichen Akten, um dessen Verbindungen nach Baden-Württemberg besser auszuleuchten. Die Abgeordneten meinen, beim Generalbundesanwalt und/oder im Bundesamt für Verfassungsschutz fündig werden zu können. Beauftragt ist Bernd von Heintschel-Heinegg. Der Rechtswissenschaftler war schon für den ersten Ausschuss des Landtags und als Sonderermittler auch für den Bundestag tätig.

Zurückgestellt wurde in diesem Zusammenhang die Ladung von Mike Markus Friedel. Vor allem der NSU-Experte Hajo Funke hatte immer wieder darauf gedrängt, dass der gebürtige Sachse gehört wird. Dessen Name stand auf der sogenannten Garagenliste, die 1998 in Jena sichergestellt, aber erst mit großer zeitlicher Verzögerung detailliert ausgewertet wurde. Vor fast zwanzig Jahren zog er nach Heilbronn. "Markus Friedel war mit 'Erbse' (V-Mann), Torsten Ogertschnig, zusammen im Ländle im Gefängnis", schreibt Funke. Und von Friedel habe "Erbse" seine Kenntnisse über den NSU und Mundlos.

Bei einer Veranstaltung der "Anstifter" im Stuttgarter Kunstverein hat Rainer Nübel, der im ersten Ausschuss als Sachverständiger aufgetreten war, erneut von den Abgeordneten verlangt, sich ernsthafter mit der Anwesenheit ausländischer Geheimdienste am 25. April 2007 in Heilbronn zu befassen. An diesem Tag waren die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet und ihr Kollege Martin Arnold schwer verletzt worden. Der zweite Ausschuss hat bereits mehrere Zeugen vernommen. Jetzt ist ein Bericht beim Bundesnachrichtendienst angefordert.

Die nächste Ausschusssitzung beginnt am Freitag, den 24. Februar, um 9.30 Uhr im Landtag. Zwei Kriminalbeamtinnen sollen Auskünfte über die rechte Szene geben und die Verbindungen des NSU in den Südwesten. Geladen sind außerdem drei Zeuginnen, die Kontakt zu Beate Zschäpe gehabt haben sollen.

Auch die weiteren Sitzungstermine bis zur parlamentarischen Sommerpause sind festgelegt: 20. März, 28. April, 15. Mai, 19. Juni und der 17. Juli 2017.

Mehr zum Thema: "Geheimdienste im Fokus", "Eh-wurscht-Akten" 


WKZ liest mit

Anfang Januar hatte der Waiblinger Lokalhistoriker und Anstifter Ebbe Koegel sich darüber beschwert, dass das Land dem Firmengründer Andreas Stihl eine Kunstmedaille gewidmet hat. "Andreas Stihl war ein überzeugter Nazi, NSDAP-Mitglied seit 1933, seit 1935 SS-Mitglied mit dem Rang eines Hauptsturmführers (seit 1939)", schrieb er an Finanzministerin Edith Sitzmann. Die Waiblinger Kreiszeitung (WKZ) schwieg dazu - bis Kontext den Fall am 25. Januar aufgriff. Nun erschien am 11. Februar ein zweiseitiges Extra mit ausdrücklichem Bezug auf den Kontext-Artikel. Der Redakteur Peter Schwarz zitiert darin aus der 100-seitigen Entnazifizierungsakte. Die beiden Kinder Stihls, der langjährige IHK-Präsident Hans Peter Stihl und seine Schwester Eva Mayr-Stihl wurden befragt. Die Recherche ergibt, wie die WKZ selbst schreibt, ein "außerordentlich schillerndes Bild."

Der Redakteur zitiert mehrere Fremdarbeiter - den Begriff Zwangsarbeiter meidet er - die sich im Verfahren positiv über Stihl geäußert haben. Ein Slowake berichtet, Stihl habe einem Freund geholfen zu fliehen, der sich den Partisanen anschließen wollte. Ein Jugoslawe meinte, der Patriarch habe sich "mit großer Empörung geäußert über die Gemeinheit und den Terror des dritten Reiches", ein Holländer, er habe "gelitten, als er sehen musste, wie schmutzig dieses System war, und konnte doch nicht mehr von demselben weg." Der Betriebsrat sagte dagegen aus, Stihl sei "100 Prozent Nationalsozialist" gewesen, habe "mehrere seiner Lehrlinge zum Eintritt in die SS" bewogen und Regimekritiker als "Eiterbeulen" bezeichnet, denen er "in die Fresse" schlagen wolle. (16.2.2017)


Wüstenjubiläum: Fünf Jahre Parkräumung

Vor genau fünf Jahren, am 14. Februar 2012, räumten rund 2500 Polizeibeamte das Protestcamp der Stuttgart-21-Gegner im Mittleren Schlossgarten. Drei Tage später waren rund 180 teils bis zu 300 Jahre alte Bäume gefällt oder (ein kleiner Teil der jüngeren) verpflanzt, und einer der ehemals schönsten innerstädtischen Parks Deutschlands hatte sich in eine Schlammwüste verwandelt.

Zum fünften Jahrestag der Parkräumung wollen die Parkschützer am heutigen Dienstag daran erinnern, mit einer Versammlung und Kundgebung an der Lusthausruine im Mittleren Schlossgarten um 17 Uhr. Es soll Reden, Musik und Gedichte geben, anschließend einen Demozug durch die Königstraße.

Kontext hat damals mit einer Reportage von der Parkräumung berichtet – und danach immer wieder von der erstaunlich langen Untätigkeit oder auch von Baufortschritt vorgaukelnden Alibi-Arbeiten. (14.2.2017)


Jörg Meuthen weiter an Björn Höckes Seite

Im vergangenen Sommer hatte der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke seinen Bundesparteichef als "meinen verehrten Freund" begrüßt. Und Jörg Meuthen rückte sich selbst, auf dem Kyffhäuser-Treffen, zu dem ihn die Ultras geladen hatte, in die Nähe der besonders weit rechts stehenden parteiinternen Gruppierung "Der Flügel": Er wolle gar nicht als liberaler Kopf der Partei bezeichnet werden, sondern er stehe für "ein gemeinsames Wertefundament". Da hatte Höcke gerade alle anderen Parteien in Deutschland für "inhaltlich entartet" erklärt. Der Schulterschluss hält auch aktuell: Meuthen stellt sich gegen den Rausschmiss, den – wie am Montag bekannt wurde – der Bundesvorstand gegen den Thüringer Landes- und Fraktionschef anstrengt.

Nicht zum ersten Mal. Denn Höcke sollte 2015 schon einmal mit einem Verfahren überzogen werden. Da ging es ebenfalls um eine rassistische Rede, um Aussagen wie, man könne "nicht jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen" und um den Vorwurf, Höcke schreibe unter Pseudonym für NPD-Publikationen. Meuthen äußerte sich reichlich schwammig, nahm für sich in Anspruch "als erster aus dem Bundesvorstand scharf reagiert zu haben". Zugleich erklärte er allerdings, dass Höckes "Äußerungen ohne weiteres als rassistisch interpretiert werden können – wobei man darüber diskutieren kann, ob sie es tatsächlich sind". Hans-Olaf Henkel, damals noch AfD-Mitglied, konterte unmissverständlich: "Herr Meuthen ist für mich ein klassischer Schattenboxer." Nach außen tue er immer wieder so, als würde er sich gegen den rechtsnationalen Flügel stellen, nach innen agiere er völlig anders. (13.2.2017)


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Ausgabe 171
Politik

Tülays Tunnel: Patin ohne Patina

Von Jürgen Lessat
Datum: 09.07.2014
Es ist wieder so weit: am kommenden Donnerstag ist erneut Tunneltaufe in der Landeshauptstadt. Weil First Landeslady Gerlinde Kretschmann wegen des umstrittenen Tunnelbaus zu Stuttgart 21 nicht wollte, springt Tülay Schmid ein. Kontext wünscht der Ehefrau von Finanzminister Nils Schmid (SPD) eine glückliche Patenschaft.

Liebe Tülay Schmid,

lange mussten die Bauherren von Stuttgart 21 nach einer Patin für den mit 9468 Metern längsten Tunnel des umstrittenen Bahnprojekts suchen. Ihre Wunschkandidatin, die Gerlinde, Gattin des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, ließ sich nicht vor den S-21-Karren spannen und taufte lieber einen Tunnel der ICE-Neubaustrecke nahe Ulm. Stuttgart 21 steckte vor einem Jahr mal wieder ziemlich im Dreck. Zusätzliche zwei Milliarden hatten die Bahn-Aufsichtsräte locker machen müssen, damit der Tunnelbau zu Stuttgart weitergehen konnte. Dem Volker Kefer ging es damals auch recht dreckig, weil er als Super-Bahnvorstand entmachtet wurde und das Technikressort abgeben musste. Seither kann sich Kefer noch intensiver um das Milliardengrab in der Landeshauptstadt kümmern.

Und das macht er, beziehungsweise seine Leute, super. Seither ging's voran: Sie fragten beim (kleinen) Nils an, ob nicht Sie für Gerlinde einspringen würden wollen. Ihren Mann, den Herrn Finanzminister, verbindet ja einiges mit dem umtriebigen Bahn-Kefer. Das viele Geld der Steuerzahler etwa und die Liebe zu wahnsinnig teuren Prestigeprojekten. Ob der Ingenieur ein Soze wie Ihr Mann ist, wissen wir nicht. Ist auch egal, es ist ja ein GroKo-Bahnhofsprojekt.

Sie, liebe Frau Schmid, haben das Angebot, als zweite Wahl bei Stuttgart 21 einzuspringen, sofort angenommen. "Die Ehefrau von Finanzminister Nils Schmid (SPD) freut sich auf diese Aufgabe", ließ das Ministerium Ihres Mannes im Juli 2013 stolz die Öffentlichkeit wissen. Sie hätten das Projekt schon immer unterstützt, war in der Pressemeldung zu lesen. Und, dass Sie "sehr froh" seien, "dass der Vorschlag meines Mannes, eine Volksabstimmung durchzuführen, den gesellschaftlichen Konflikt befriedet hat". Soso. Ein bisschen Eigenlob, kann es wirklich nie schaden?

Ziemliches Durcheinander: Portal des Fildertunnels mit Herrenknecht-Riesenbohrer. Foto: W. Rüter
Ziemliches Durcheinander: Portal des Fildertunnels mit Herrenknecht-Riesenbohrer. Foto: W. Rüter

Wenn Sie am Donnerstagmorgen in aller Herrgottsfrühe zur Taufe auf der Baustelle auf den Fildern stehen, sollten Sie sich trotzdem warm anziehen. Es soll kälter werden, prophezeien die Wetterfrösche. Knapp 11 Grad nur, mitten im Hochsommer. Was für ein Zufall: Die Zahl 11 ist die Zahl der Spiritualität, der Magie und Mystik. "Aus spiritueller Sicht symbolisiert die 11 die Unvollkommenheit", heißt es wohl wahr auf www.herzvertrauen.de, einem Portal für Lebensberatung mit Numerologie.

Tiefe Temperaturen werden wohl auch die hitzigsten Gemüter unter den S-21-Gegner kühlen, die zuhauf Ihrer Tunneltaufe beiwohnen wollen. Was wiederum den Einsatzleiter der Ordnungskräfte beruhigen dürfte, der sie auf sicheren Abstand zu den offiziellen Taufgästen halten muss. Die Wahrscheinlichkeit, unmittelbaren Zwang anordnen zu müssen, und danach, wie aktuell zwei seiner Kollegen beim Wasserwerferprozess, vor Gericht zu landen, dürfte gegen null tendieren.

Spott auf Twitter: Schoßpatin Gerlinde Kretschmann.
Spott auf Twitter: Schoßpatin Gerlinde Kretschmann.

Denn mitbringen zum Tunnelportal wollen die S-21-Gegner nicht Krawall und Gewalt, sondern Klobürsten und Glöckchen. Um ihr eigenes Weihwasser zu verspritzen. Als Alternative zu dem der Kirchen, die bei der Taufparty das Bauwerk mithilfe der Heiligen Barbara ökumenisch segnen. Was zu der Frage führt, ob und wie Sie als gläubige Muslimin Tunnelpatin sein können. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Als investigativer Journalist habe ich recherchiert und herausgefunden, dass der Islam im Gegensatz zum Christentum keine Taufe kennt. 

Sie sollten auf jeden Fall in Gummistiefeln zum Tauftermin kommen. Denn nicht nur der heftige Regen der vergangenen Tage hat den fruchtbaren Filderboden zum Schlammassel verwandelt. Ein Streit um Tausende Tübbinge hatte zuvor bereits für wahre Schlammschlachten gesorgt. Die Stadt Stuttgart hat verboten, die Betonschalen zur Auskleidung der Tunnelwände vor Ort in einem Landschaftsschutzgebiet zu gießen. Stattdessen muss die Bahn die Teile nun aus der Opferpfalz herankarren lassen. Doch durch solch projekttypischen Untiefen müssen nicht Sie, sondern die VIPs von Bahn und Baufirmen sowie die S-21-Proler aus der Politik stiefeln.

Wie etwa Martin Herrenknecht, dessen kolossale Schildvortriebsmaschine sich zum Stuttgarter Talkessel hinunter und wieder hinauf auf die Fildern mahlen soll. Falls Sie mit dem Oberbohrer der Nation während des Festakts sprechen, dann sollten Sie, wie die Fußballer es gerade machen, die Hand vor den Mund halten. Damit Lippenleser nicht erfahren, was gemeinsam geschwätzt wird. Zu viel Vertrautheit mit dem Schwanauer Dickschädel könnte Ihrem Mann, dem Nils, schaden. Denn zum einen ist Herrenknecht CDU-Mitglied. Andererseits polterte er erst vor kurzem im "Forum Stuttgart 21" der "Stuttgarter Nachrichten" gegen weitere EU-Hilfen für Griechenland und die Ukraine. Stattdessen solle man die Milliarden lieber im Stuttgarter Tiefbahnhof versenken, pardon: investieren, bruddelte Herrenknecht. Das klingt schon verdammt nach AfD. Also passen Sie auf.

Für alles ist gesorgt beim Festakt. Foto: Wolfgang Rüter.
Für alles ist gesorgt beim Festakt. Foto: Wolfgang Rüter.

Denn schon einmal sind Sie wegen zweifelhafter Nähe zu Extremisten in die Schlagzeilen geraten. Während des Landtagwahlkampfs 2011, als Organisatorin und Dolmetscherin bei einer Veranstaltung des Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins in Nürtingen, in Ihrer Heimatstadt. Erst die Presse deckte auf, dass der gastgebende Verein zur Förderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF) gehört. Die Vereine, von denen es knapp 40 hierzulande gibt, sind besser bekannt unter dem Namen Graue Wölfe. Wegen ihrer nationalistischen Einstellung werden sie von hiesigen Sicherheitsbehörden beobachtet. 

Doch auf den Fildern feiern keine Grauen Wölfe, sondern eher klamme Wühlmäuse. So brauchen wir uns zumindest in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Doch nehmen Sie eine Tunneltaufe nicht auf die leichte Schulter. Ihre Taufkollegin Susanne Ramsauer kann davon ein Lied singen. Bei der Taufzeremonie des Albaufstiegtunnels Steinbühl der Neubaustrecke nach Ulm platzte die Sektpulle erst beim vierten Wurf. Ihr Mann, Peter, ist heute kein Verkehrsminister mehr.

Beim Tülay-Tunnel geht bestimmt alles gut: toi, toi, toi! Trotz quellfähiger Gipskeuperschichten, die Gebäude an der Oberfläche sprengen können. Trotz bislang fehlender Genehmigungen für die Bauabschnitte, die unten im Stuttgarter Talkessel (Tiefbahnhoftrog) und oben auf der Filderebene (Flughafenbahnhof) an den Fildertunnel anschließen. Sei's drum. Hauptsache schwäbisch-politisch korrekt: Schaffe, schaffe, Tunnel bauen – und nicht nach Geld und Sinn schauen! 

Viel Glück und Erfolg als Taufpatin wünscht

Ihr Jürgen Lessat


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Kommentare

ewald moses, 19.08.2014 00:14
Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15

Was mich wundert sind die unglaublichen Behauptungen anonym ohne Name aber zwingend erforderlich ist er nicht obwohl selber fordernd.

leo loewe, 21.07.2014 14:49
"Vor der Hacke ist es dunkel!"

Die Herren Grube, Kefer, Bopp, Herrenknecht und Dietrich freuen sich zusammen mit OB Fritz Kuhn und diversen Landespolitikern, dass jetzt endlich der Fildertunnel via Flughafen hinab in den Kessel gebaut wird. Bauen an sich ist ja an sich nicht schlecht, denn es bedeutet schließlich Umsatz und Gewinn (prozentual zur Bausumme) für die DB-Projektbau und für die beauftragten Firmen innerhalb der ARGE. Und wegen der vielen Arbeit und dem vielen Beton ist u. a. die Landes-SPD von Anfang an mehrheitlich für den Umbau des Bahnknotens, auch wenn es im Prinzip ein Rückbau ist.

Was aber passiert wohl, wenn das Gestein am Kesselrand doch anfängt zu "drücken" und zu "schaffen"? -- Im inzwischen schon sanierungsbedürftigen Engelberg-Basistunnel (A81 / zwischen Leonberg und Ditzingen) sind die Betonwände zum Teil sogar 3 Meter dick und trotzdem bekommen sie immer wieder neue Risse ...

Wie sieht die noch ungenehmigte Planung am Flughafen (Stichwort: Brandschutz, Fluchtwege, Besucherlenkung bei Messen) im dortigen U-Bahnhof eigentlich aus?

Die Mischverkehr-Lösung auf der Zufahrt von Stuttgart-Rohr zum Flughafen ist weiterhin unklar (Bahnhof Vaihingen als regionaler Knoten?) und der durchgehende S-Bahn-Viertelstundentakt auf der Gäubahn wird wohl nicht kommen.

Und wie soll die bestehende Gäubahn-Trasse am Ende ins S21-Gesamtprojekt miteinbezogen werden (auch als dringend benötigte By-Pass-Trasse für Notfälle)?

Es wäre hilfreich, wenn man vom Projektsprecher mal wieder ein bisschen "Klartext" zum aktuellen Stand der Dinge hören könnte. -- Fürs Jubeln und Feiern ist es im Sommer 2014 sowieso noch viel zu früh (Stichworte: Kostendeckel, Sprechklausel, Barrierefreiheit & demografischer Wandel, Zeitrahmen etc.). -- OBEN BLEIBEN!

# leo löwe

Normalbürger, 15.07.2014 22:47
@ Protest im Hamsterrad, 14.07.2014 14:35

...wohl was "verwechselt"?

Ulrich Frank, 15.07.2014 20:37
@Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15h - Das merkwürdige Gefühl im online-Forum zu einem StZ-Artikel mit dem vorgeschalteten Vermerk ""nicht freigeg. (ch)" doch veröffentlicht zu werden führt in den dunklen Tunnel der S21-Berichterstattung und der wohl vorhandenen S-21 SWMH-Blattline die, in ihren Hintergründen (man wüßte vor allem gern noch mehr das Weinberghäuschen-Abkommen) wohl leider nie völlig aufgeklärt werden wird.

Auf diesbezügliche Nachfrage gibt es auch keine Antwort von der StZ-Online-Redaktion. Robuste Beschimpfungen durch S21-Befürworter wurden, trotz angeblicher Etikette, in der Vergangenheit vielfach freigeschaltet. Angesichts des Eifers mancher Pro-S21Kommentor/innen hat man auch den Eindruck die Beflissenheit habe gelegentlich die interessierte Absicht ins Geflecht aufgenommen zu werden.- All dies braucht aber im einzelnen nicht überbewertet zu werden. Das Bild ist einigermaßen klar: neben dem glänzenden S21-ICE mit all seinen Störungen und dem Bankrott von Bahn und Politik im Hintergrund - und wie gehabt auch den nicht sonderlich thematisierten Toten bei Oberleitungsarbeiten wg. Mängeln bei der Arbeitssicherheit* - darf die K21-Bahn auch ein bißchen fahren.

Derentweilen die dekorativen events (Tunneltaufen) weitergehen und diverse Persönlichkeiten sich - mehr oder weniger freiwillig - in den Sog des Projekts, welches ansonsten nur hinkend vorangeht, begeben. Glückselige Bezirksvorsteher/innen sowieso - bei deren (geheimer) Auswahl scheint eh der Maßstab der letztendlichen Einpassung ins Verwaltungsgefüge am wichtigsten zu sein. Herr Kuhn hat sich kompetent in die Umfaller-Rolle eingearbeitet seit Beginn seiner Amtszeit: nachdem die Gemeinderatswahl, vor welcher Herr Kuhn sich nach Kräften vom Milliardengrab und Rückbauprojekt Stuttgart 21 distanzierte, mit den üblichen betörenden Versprechungen bewältigt wurde wird die Ausdruckweise immer priesterlicher: von "robuster Verkrustung" ist die Rede und Stuttgart 21 erscheint als Gottesakt, wie Erdbeben. - All das hätte Herr Kuhn gerne herbeigeredet, mit eingehämmerten Sprachregelungen - er, der neben (oder genauer unter) Herrn Schairer und einer amtsvorgängerdominierten Verwaltung das OB-Amt impersoniert und wie Herr Kretschmann hofft, er würde schon befürwortet oder gewählt werden von der Mehrheit, oder könnte diese hinter sich versammeln, gleich auf welche Weise. - Auf die deshalb bevorstehenden "harmonischen Zeiten" im "schönen Stuttgart", auf das ewige Sommermärchen, freut man sich schon jetzt.

*von einem Kommentator hier erwähnt, siehe z.B. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schwere-vorwuerfe-deutsche-bahn-nahm-toedliche-unfaelle-in-kauf-1.2040655; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-soll-mit-laxen-richtlinien-das-leben-von-arbeitern-riskiert-haben-a-980492.html

Protest im Hamsterrad, 14.07.2014 14:35
Nannten die Autoren Markus Heffner und Erik Raidt einen Artikel in der StZ und trafen dabei, wie man auch hier nachvollziehen kann, mitten in das Mark.

Es brach dann ein entsprechendes Astroturfing aus und die immer gleichen, unter verschiedenen Namen agierenden Schreiber des "Wi(e)derstandes" schafften die Veröffentlichung von fast 200 Leserbeiträgen.

Welchen Sinn soll es eigentlich ergeben,, 14.07.2014 08:43
wenn hier in einer online-Zeitung der Projektgegner wie ein Mantra immer wieder die gleichen Parolen herunter gebetet werden?

Wieso agitieren die Projektgegner sich seit Jahren gegenseitig?

Auch auf den Montagstreffen tauschen diese nun seit Jahren wechselseitig ihre Handzettel und versuchen sich gegenseitig in ihrem Eifer zu übertrumpfen - ohne sich überhaupt noch zu bemühen, mit Außenstehenden auch nur in Kontakt zu kommen - geschweige denn, sich mit anderen sachlich auseinander zu setzen.

Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15
die „Eisenbahner pro S21“, „Gregor Hermanns“ und „Paul Peters“, die uns in ihren unzähligen Online-Kommentaren die vermeintlichen Vorzüge von Stuttgart 21 schmackhaft machen wollen? Die Kreativität, mit der sie ihre guten Argumente zu Taktzügen, Kostendeckeln und linkem Kartell garnieren, wird lediglich durch ihre Offenheit gegenüber Andersdenkenden übertroffen. Dass sich ihre unermüdliche Schreiberei in den einschlägigen Internet-Foren nicht ganz unkoordiniert vollzieht, wird schon seit längerem vermutet. Das böse Wort vom Astroturfing machte bereits die Runde. Nun findet sich in einem StZ-Artikel über die Stuttgarter Straßenbahnen (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nahverkehr-in-stuttgart-neue-wege-fuer-stadtbahnen.73963855-fe02-46de-8d28-632be9a7c346.html) ein bemerkenswerter Kommentar von Ewald Moses: „nicht freigeg. (ch) Was hat ihr Kommentar mit dem Text zu tun?Ulrich Frank, 14:34 Uhr.“ Nochmals, der Titel wird mit den Worten „Nicht freigeg. (ch)“ eingeleitet. Unterlief der Online-Redaktion ein Fehler beim Freischalten? Wohl kaum, beachtet man den feinen, aber entscheidenden Unterschied von „freigeben“ und „freischalten“. Der Verdacht liegt nahe, dass Ewald Moses‘ Kommentar einer zentralen Freigabe unterliegt, demnach Teil eines größeren Ganzen ist. Also doch Astroturfing in den Stuttgarter Online-Medien? Abwegig ist dieser Verdacht keinesfalls. Wer aber sollte derartige Kommentare koordinieren? Das Akronyn „ch“ weckt Assoziationen zu einem gewissen „Chefheizer“, der mit seinem fundierten Faktenwissen an anderer Stelle regelmäßig als Forist in Erscheinung tritt. Ihm werden Verbindungen zur SSB nachgesagt (vgl. http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/157/wie-christdemokraten-zum-halali-blasen-2118.html). Bei aller öffentlichen Zurückhaltung ist es wahrlich kein Geheimnis, wie intensiv sich der SSB-Vorstand auf politischem Parkett für Stuttgart 21 einsetzte. Kurz: Ohne SSB gäbe es kein S21. Liebe Kontext-Redaktion, recherchieren Sie weiter. Das mit dem Astroturfing könnte eine spannende Geschichte werden …

Wolle, 13.07.2014 19:58
soso, es nennt sich also Sachlichkeit, wenn mann S21, die NSA, den Klimawandel, das Freihandelsabkommen, den arabischen Frühling, den Ukrainekonflikt, die Atomkraft, den Tahirplatz, alles Übel der Welt und weißgottwasalles in einen Topf wirft und alles umrührt.
Sorry Leute. Ihr seid in der modernen Informationswelt wohl etwas überfordert.
Ihr müsst lernen die Dinge isoliert zu betrachten und zu bewerten. So kann man ja kein Thema mit euch diskutieren, wenn ihr vollkommen wirr alles durcheinanderbringt.
Hysterie ist der Feind des klaren Gedankens (Wolle, Juli 2014)

Oli, 13.07.2014 10:13
@CharlotteRath
vergeudete Liebesmüh!
Sachlichkeit zugunsten des Gemeinwohls interessiert unseren Herrn Wolle nicht - er schaut nach vorne um mit zu "gestalten". Das man aber SINNVOLL gestaltet wenn man sinnloses, dem Gemeinwohl großen Schaden zufügendes abwendet, versteht er nicht (will er nicht verstehen). Wir werden sehen. Also Wolle anstrengen und immer schön den Kopf heben beim nach vorne schauen!

CharlotteRath, 12.07.2014 22:10
Ach Wolle,
geht's noch ein bissele allgemeiner?
Das Volk steht also auf Demokratie.
Auf welche denn, auf die repräsentative mit monarchistischen Elementen (hier: Gattin eines stellvertretenden Ministerpräsidenten), deren Repräsentanten auch gerne mal "das Volk" öffentlich abduschen (wie am 30.09.2010) und Steuermilliarden verpulvern, um den gemeinen Bürger millionenfach auf Vorrat zu bespitzeln (z.B. Mitschnitte von Telefongesprächen und E-Mails, Videoüberwachung des öffentlichen Raums, Entwicklung von Überwachungsdrohnen usw.)?
Oder steht "das Volk" womöglich in jüngerer Zeit doch etwas zu sehr auf die direkte, wie beispielsweise Online-Petitionen andeuten oder gar der angestrebte Bürgerentscheid zu S 21 im Jahr 2007 befürchten ließ? Der Bürgerentscheid - damals übrigens gefordert von einem Drittel der aktiven Wählerinnen und Wähler in Stuttgart; so viel Zustimmung findet hier keine einzige Partei bei Kommunalwahlen - war trickreich abgewiegelt worden vom damaligen Oberbürger Dr. Schuster, der auch gerne und unwidersprochen von "seinen Bürgern" sprach. Eigentlich sieht unsere Verfassung das anders herum vor: Sie stellt sich mündige Bürger vor, keinen Paternalismus. Von uns, dem Volk, solle alle Staatsgewalt ausgehen ... Es sind Menschen wie Peter Grohmann oder Gangolf Stocker, die eine solche Demokratie zu leben.
Wolle, was hätten Sie gerne für eine Demokratie?
Ist mit Ihrer Demokratie womöglich die real existierende Filzokratie gemeint, deren Fädchenspinnen das gemeine Volk doch bitte nicht stören soll?

Oli, 12.07.2014 20:10
Wolle ist mal wieder überfordert

Betrug ist keine Demokratie, 12.07.2014 16:02
Über die Vertuschungen und Fehlinformationen im Rahmen des Verlaufs des Projekts 21 werden die Befürworter nich hinwegspringen können. Mantraartige Wiederholdungen - so hoffe ich - werden langfristig nicht helfen. Da sei die wahre Demokratie vor. Unterwürfige Anpassung an die Erwartungen - und Segnungen - des Kapitals? Hoffentlich ebenso nicht mehr lang erfolgreich. Individuell gesprochen: so kommt keine/r in den Himmel. Aber wer will da schon hin, wer sich so verhält? Papbst, geh Du voran.

Wolle, 12.07.2014 15:16
@sven
Ach so...
Wenn ich früher gewusst hätte dass S21 am Ukraine-Konflikt schuld ist...
S21 ist also an allem Unheil der Welt schuld...
Dann hätte ich natürlich mein Kreuzle für den Ausstieg gemacht.
War der U-Bahn-Bau am Vietnamkrieg schuld?

Sven H., 12.07.2014 11:26
Es mag für viele verstörend und fremdartig klingen und man/frau will so etwas nicht hören oder wahr haben. Das verstehe ich, denn ich möchte so etwas auch nicht wahr haben - doch ich verschließe meine Augen nicht!
Es ist m.E. nun einmal eine Tatsache, dass "die Wirtschaft" bzw. "das (Groß)Kapital" zugunsten seiner Profitinteressen über (schwer)verletzte und Leichen geht - unterstützt durch die Politik. Wo noch einzelne Privatpersonen das Sagen haben bzw. verantwortlich gemacht werden können mag es noch Ausnahmen geben (Ausnahmen bestätigen die Regel)!
Das ausbeuten, zerstören, verletzen und töten aufgrund von Profitinteressen läuft ähnlich eines Krieges der mit high tech Waffen geführt wird. Das Unheil wird aus großer Entfernung und oft emotionslos befohlen und ausgeführt. Oft wird später dann Reue und Mitgefühl geheuchelt, doch Verantwortliche scheint es später nicht mehr zu geben - hauptsache der Profit ist gesichert! Super Strategie!
Gute Beispiele hierfür sind S21 mit Herr Wagner (verantwortlich die Bahn und die Politik), über Jahre mehrere tote Arbeiter von Fremdfirmen bei Arbeiten an Oberleitungen der Bahn (verantwortlich die Bahn durch bewußtes nicht handeln - siehe Artikel auf www.bei abriss aufstand.de), tausende Tote in der Ukraine (verantwortlich die Politik der EU Kommission - insbesondere Deutsche Politiker - und die NATO, als Folge des unterbreiteten Assoziierungsabkommens).

Frau Tülay Schmid, vielen Dank für Ihre Unterstützung und damit für Ihr fortschrittliches, zukunftsorientiertes und sicherlich wohlüberlegtes handeln.

Wie oft will Ulrich Scheuffele den Unsinn, 11.07.2014 22:10
die Proler hätten das Quorum nicht erreicht, denn noch wiederholen?

Dieser Herr sollte sich doch wenigstens mal ein paar grundlegende Kenntnisse aneignen und ggf. wenigstens mal die Landesverfassung lesen.

Selbstverständlich ist die VA gültig.

Da die Mehrheit gegen den Gesetzesentwurf stimmte, kommt es gar nicht mehr darauf an, dass die Befürworter des Ausstieges - wohlbemerkt nur für den Fall, dass der Kostendeckel nicht halten sollte - das Quorum nicht erreichten.

Letztlich lautet das Ergebnis der Abstimmung also, dass das Land für den Fall, dass der Kostenrahmen überschritten werden sollte, nicht von dann möglicherweise eintretenden Kündigungsmöglichkeiten Gebrauch machen soll, sondern im Rahmen des Vertrages nebst Sprechklausel eine Lösung finden soll, das Projekt fertig zu stellen.

Wolle, 11.07.2014 19:49
@Ulrich Scheufele
Da bin ich sogar in sehr guter Gesellschaft. Das Volk steht auf Demokratie. Etwas besseres haben wir Menschen zum Zusammenleben nicht gefunden.
Und S21 wurde zigfach mit z.T. 80% Zustimmung durch die gewählten Volksvertreter entschieden.
Um eine Minderheit zu beruhigen und die "wir sind das Volk"-Lüge zu entkräften hat man den Volksentscheid hinterher geschoben.
Ergebnis.... bekannt und von allen akzeptiert.

Von allen?
Nein! Die Montagsdemonstranten schmollen und schimpfen über die böse Demokratie, halten sich für die geistigen Übermenschen, lassen uns aber leider ratlos zurück wenn wir fragen welche Staatsform sie denn hätten....

Peter Boettel, 11.07.2014 15:14
Was ist mit den Mitarbeitern, die ihr Leben lassen mussten, weil der Bahn die Beachtung von Sicherheitsvorschriften (Abstand von Oberleitungen) zu teuer war? Für S 21 werden Millarden ausgegeben, ohne dass es Sinn macht.

Ulrich Scheuffele, 11.07.2014 14:01
@Wolle, welcher Auftrag des Volkes? Etwa die Volksabstimmung? Schade, dass ihr Proler es immer noch nicht begriffen habt, bei der VA wurde das Quorum nicht erreicht und somit ist die VA ungültig. Aber ihr seid in guter Gesellschaft, die Grünen haben es nähmlich auch nicht begriffen.

n'est pas Witzig, wenn Schreiber versuchen,, 11.07.2014 11:27
eine gar nicht vorhandene Bildung vorzutäuschen und bereits mit der Muttersprache kläglich scheitern.

Wolle, 10.07.2014 22:50
Wie man in den vielen Medienberichten heute erfahren hat war die Taufe heute wohl ein gelungener Festakt. Sehr gute Rede von Kuhn. Man hat langsam die Hoffnung, dass wieder harmonische Zeiten in unserem schönen Stuttgart anstehen. Die Grünen nehmen den Auftrag des Volkes an und fördern das Projekt.
Selbst die laut Stz/n 50-150 Gegner waren wohl erstaunt über die Baden-Württemberger Ingenieurskunst und liesen sich von den (echten) Experten informieren.
Es fühlt sich einfach gut an wenn man sieht wie der Großteil von uns Schwaben wieder an einem Strang zieht.
Auf eine moderne Zukunft mit Park statt Schienen und mit dringend benötigtem Wohnraum für uns Menschen statt Schotterfeld ohne Leben.
Da gönn ich mir doch glatt noch ein Gläschen. Stößchen!

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Ausgabe 307 / Entfesselte Kettenhunde / GelA, 20.02.2017 18:42
Was ist denn nun der grundsätzliche Unterschied zwischen der Denke von Trump (Denken kann man das ja nicht nennen), der alles verachtet und verdammt, was ihm nicht paßt und dieser Verallgemeinerung von @era und anderen, die alles in...

Ausgabe 307 / Pforzheim – Stadt der Extreme / Henny Deckmann, 20.02.2017 18:05
Das ist aber ein sehr negativer Bericht. So kenne ich meine Heimatstadt nicht.

Ausgabe 307 / Verbote werden kommen / Schwabe, 20.02.2017 16:50
@Feinstaub "es geht hier nicht um neoliberale Rohstoffverteilungskriege." Doch, genau darum geht es! Wo ist Ihr sachliches Argument das es nicht so ist? Sie sind jemand der diese ursächlichen Zusammenhänge von Öl-Verteilungskriegen,...

Ausgabe 307 / Entfesselte Kettenhunde / Rolf Steiner, 20.02.2017 15:17
Erst kürzlich - 17.2.17 - musste das Bundeskriminalamt ein Fake der AfD-Vorsitzenden Petry deutlich korrigieren. Sie behauptete, dass das BKA verlauten ließ, Flüchtlinge wären krimineller als Deutsche. Das BKA zeigte Petrys Fake auf...

Ausgabe 307 / Sitzen verboten / F. Stirling, London, 20.02.2017 14:54
Die Totenruhe ist gestört Die wiederkehrenden Erschütterungen am Grabe von Sir James Frazer Stirling, die vor einigen Jahren in London zu zahlreichen Vermutungen Anlass gab, scheinen nun eine plausible Erklärung zu finden: sie...

Ausgabe 307 / Kritik ist Lüge / Rolf Steiner, 20.02.2017 14:42
Wie armselig dieser Gorka "diskutiert", zeigt das Interview des BBC-Journalisten Evan Devis, das seit 16.2.17 im Netz ist und auch bei Stefan Niggemeier angesehen werden kann: https://twitter.com/niggi/status/832475880622428161 Ein...

Ausgabe 307 / Kritik ist Lüge / Rolf Steiner, 20.02.2017 14:21
Als anständiger Demokrat sollte man sich gegen die mit Flüchtlingshetze, Fremden- und Europa-Feindlichkeit sich nicht gerade zurückhaltenden vom Kopp-.Verlag vertriebenen Publikationen deutlich positionieren. Schädliche Angriffe auf...

Ausgabe 306 / "Die Ungerechtigkeit schreit zum Himmel" / Stefan Elbel, 20.02.2017 11:33
Laut der Bundesregierung geht es den Menschen in Deutschland so gut wie noch nie? Sind das nicht Fake-News? Diese Bundesregierung will es einfach nicht wahrhaben. Sie lobt sich selber, die geringste Arbeitslosenquote seit Jahren zu...

Ausgabe 307 / Schlagstock und Stimmvieh / Peter Meyerholt, 20.02.2017 08:00
kannitverstan: irgendein afrikanischer künstler kann doch jederzeit ein kunstprojekt in der stadt realisieren. kunst ist frei. da ist sicherlich eine amt davor, und damit das ganze nicht umkippt, auch der tüv. aber sonst? das hat...

Ausgabe 307 / Verbote werden kommen / Feinstaub, 20.02.2017 07:19
Lieber Herr Schwabe, es geht hier nicht um neoliberale Rohstoffverteilungskriege. Und ich werde mit meiner Kreativität wohl kaum innerhalb eines Jahres das Infrastrukturproblem einer pulsierenden Metropolregion lösen. Vielleicht...

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