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Ein Zeichen für Europa

Über Stuttgart wehen EU-Flaggen! Mit der Verkündung des amtlichen Endergebnisses der Volksabstimmung in Großbritainnien über den Austritt aus der EU werden auf der Villa Reitzenstein und dem Neuem Schloss in Stuttgart europäische Flaagen gehisst. Die grün-schwarze Koalition möchte damit ein Zeichen für Europa setzen. "Wir wollen unsere proeuropäische Haltung deutlich zeigen", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die gehöre in Baden-Württemberg "zur Staatsräson". Als "überzeugten Europäer" treffe ihn die Entscheidung der Briten "ganz persönlich ins Mark". Europa sei in den Grundfesten erschüttert.


AfD-Fraktion schließt Gedeon vorerst nicht aus

Die Zerreißprobe in der "Alternative für Deutschland" (AfD) ist aufgeschoben. Ihr Bundesvorsitzender Jörg Meuthen, zugleich Chef der baden-württembergischen Landtagsfraktion, hatte am Dienstag jedenfalls keine erforderliche Zweidrittelmehrheit für den Ausschluss von Wolfgang Gedeon. Über die Äußerungen Gedeons, Anhänger der antisemitischen "Protokolle der Weisen von Zion", wird jetzt statt dessen ein Gutachten bei drei Fachleuten in Auftrag gegeben – von Religionswissenschaftlern ist die Rede, ein Experte soll jüdischen Glaubens sein –, um die von Meuten selbst erhobenen Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Singener Mediziner zu überprüfen. Der lässt vorerst seine Mitgliedschaft in der Fraktion ruhen und wird im Plenarsaal auch einen neuen Platz erhalten.

Fraktionsgeschäftsführer Bernd Grimmer erklärte nach den dreistündigen Beratungen, die für einen Ausschluss notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit sei nicht klar gewesen und etwa ein Drittel der Abgeordneten nicht bereit gewesen, Meuthen zu folgen. Sie schätzten den Stellenwert von Meinungsfreiheit höher ein als den einer "politisch korrekten Ausdrucksweise". Sollte die Fraktion nach der Sommerpause und der Bewertung des Gutachtens abermals nicht bereit sein, dem von Meuthen seit Tagen vehement verlangten Antrag auf Ausschluss Gedeons zuzustimmen, bleibt der dabei, seinerseits die Fraktion verlassen zu wollen. Außerdem gibt es Gerüchte, dass eine Handvoll Abgeordneter Gedeon – im Falle seines Ausschlusses – nicht allein gehen lassen, sondern mit ihm aus der Fraktion ausscheiden wolle.

Nicht nur im Internet tobt seit Tagen eine heftige Auseinandersetzung über den künftigen Kurs der Partei, die sich zur Retterin Deutschlands ernannt hat. Meuthens Co-Vorsitzende auf Bundesebene Frauke Petry hat sich öffentlich gegen ihn gestellt, ist damit aber im Bundesvorstand isoliert. Zahlreiche Mitglieder des rechten Flügels verlangen von dem Kehler Wirtschaftsprofessor, von sich aus die AfD zu verlassen. "Die Bewegung muss sich von Volksverrätern wie Meuthen trennen", postet ein Thorsten Baeuml. Und weiter: "Linksversiffte Gutmenschen braucht die Bewegung nicht! Ein Krebsgeschwür wird auch entfernt, so lange es noch geht und Meuthen hat sich zur Selbstoperation verdonnert. Gut so!" Den Ausdruck "linksversifft" hatte Meuthen selbst vor Wochen benutzt, ihn allerdings auf die ganze Bundesrepublik bezogen.


S 21: BUND verlangt "Öffnung in Richtung Kombi-Lösung"

Der BUND Baden-Württemberg hat am Montag ein Positionspapier zu Stuttgart 21 vorgelegt, um "konstruktive Lösungen aus der Sackgasse" aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht der "Einstieg in eine Kombi-Lösung". Wie die Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender erläutert, könnten damit "einerseits die Kosten und Risiken von Stuttgart 21 deutlich gesenkt und andererseits finanzielle Spielräume zur Realisierung eines tatsächlich zukunftsfähigen Bahnknotenpunkts gewonnen werden". Außerdem sieht das Konzept vor, auf den unterirdischen Flughafenbahnhof zu verzichten und stattdessen einen oberirdischen Halt beim Messeparkhaus zu errichten. Zudem soll die Gäubahn über die bestehende Panoramabahn oberirdisch in den Hauptbahnhof geführt werden und "die Zuführungsstrecken zum Hauptbahnhof und die Wendlinger Kurve sollen leistungsfähig ausgebaut werden".

Dahlbender, die für die Tiefbahnhofgegner 2010 in der Schlichtung saß, nennt S 21 ein "auch heute noch in ganz wesentlichen Teilen weder vollständig geplantes noch vollständig genehmigtes Projekt". Es gebe weiterhin keine qualifizierten Aussagen zu Kosten und zum Zeitablauf. Für die SPD-Politikerin und Ulmer Gemeinderätin steht fest, dass deutlich mehr als acht Bahnsteiggleise unverzichtbar sind für einen Großknoten Stuttgart und eine Entmischung der S-Bahn, des Regional- und des Fernverkehrs. Eine nachhaltige Mobilitätswende müsse sich an den Wünschen der Bahnkunden und der tatsächlichen Verkehrsströme orientieren, "und das bedeutet einen Einstieg in die Diskussion einer Kombi-Lösung".

Mehr dazu unter diesem Link.


Jetzt offiziell: Kefer geht späestens im Herbst 2017

Von einem "Eingeständnis des Scheiterns" sprechen die Parkschützer, von "großem Respekt und Wertschätzung" der Aufsichtsratsvorsitzende der DB Utz-Hellmuth Felcht. Auf jeden Fall wirft der für Stuttgart 21 zuständige Bahnvorstand Volker Kefer das Handtuch. Er stehe für eine Verlängerung seines im September 2017 auslaufenden Vertrags nicht zur Verfügung, teilte er dem Aufsichtsrat am Mittwochvormittag mit. Möglicherweise wird er, wenn seine Nachfolge geregelt ist, den Konzern aber schon deutlich früher verlassen. Hier werde kein "Bauer geopfert", so der Sprecher der Parkschützer Matthias von Herrmann. Vielmehr nehme sich ein "allzu stolzer Turm selbst aus dem Spiel": Der für Stuttgart 21 verantwortliche oberste Bahnmanager ziehe "nun offenbar seine persönliche Notbremse vor dem sicheren Aufprall auf dem Prellbock eines baulich, finanziell und kommunikativ völlig unkontrolliert taumelnden Projekts". Kefer ist seit 2009 bei der Deutschen Bahn und galt lange Zeit als möglicher Nachfolger von Bahnchef Rüdiger Grube, dessen Stellvertreter er auch ist. Kritisiert wird intern vor allem, dass der frühere Siemens-Vorstand den Aufsichtsrat zu spät über die Kostenexplosionen und die immer neuen Risiken bei Stuttgart 21 informiert hat.

Insider in Berlin sehen auch Grube selber nicht mehr sicher im Sattel, weil der nicht nur das nach seinen vielzitierten Worten "bestgerechnete" Milliardenprojekt nie wirklich in den Griff bekommen hat. Matthias von Herrmann erinnert an des marode, dringend sanierungsbedürftige Schienennetz und daran, dass trotz der groß angekündigten fernverkehrsoffensive nicht einmal mehr 78 Prozent der Züge pünktlich fahren: "Wir brauchen endlich wieder eine gute zuverlässige Bahn statt Tunnelwahn." Zum Vergleich: In der Schweiz treffen knapp 97 Prozent der Züge pünktlich im Bahnhof ein. (15.6.2017)


Hermann kritisiert S-21-Befürworter scharf

Der grüne Verkehrsminister Winne Hermann wirft den Befürworter von Stuttgart 21 "in der Politik und bei der Bahn" vor, jahrelang die Kosten heruntergerechnet und die Risiken des Milliardenprojekts nicht ernst genommen zu haben. Jetzt zeige sich immer mehr, wie richtig die Kritiker gelegen hätten. Als Beispiel nennt der S-21-Gegner seit Mitte der Neunziger im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk den Tunnelbau. Zehn Jahre sei über die Schwierigkeiten in dem Gestein diskutiert worden, das die Bahn aktuell für einen Teil der Kostensteigerungen verantwortlich mache.

Der DB wirft er zudem vor, die Glaubwürdigkeit zu "zerstören", wenn an die Landesregierung "kurz vor der Veröffentlichung dieser neuen Dinge beruhigende fünf Zeilen" geschickt würden, dass letztendlich alles in Ordnung sei. "Und dann liest man einen Tag später, es wird wieder teurer, und es wird wieder später", so Hermann weiter. Das mache misstrauisch. Einem Ausstieg erteilt er dennoch eine Absage: Die Bevölkerung habe "keinen Ausstieg beschlossen", und seitdem sei es für jeden in der Regierung Pflicht, das Projekt zu begleiten und zu befördern.


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Quelle: youtube.de

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Ausgabe 171
Politik

Tülays Tunnel: Patin ohne Patina

Von Jürgen Lessat
Datum: 09.07.2014
Es ist wieder so weit: am kommenden Donnerstag ist erneut Tunneltaufe in der Landeshauptstadt. Weil First Landeslady Gerlinde Kretschmann wegen des umstrittenen Tunnelbaus zu Stuttgart 21 nicht wollte, springt Tülay Schmid ein. Kontext wünscht der Ehefrau von Finanzminister Nils Schmid (SPD) eine glückliche Patenschaft.

Liebe Tülay Schmid,

lange mussten die Bauherren von Stuttgart 21 nach einer Patin für den mit 9468 Metern längsten Tunnel des umstrittenen Bahnprojekts suchen. Ihre Wunschkandidatin, die Gerlinde, Gattin des grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, ließ sich nicht vor den S-21-Karren spannen und taufte lieber einen Tunnel der ICE-Neubaustrecke nahe Ulm. Stuttgart 21 steckte vor einem Jahr mal wieder ziemlich im Dreck. Zusätzliche zwei Milliarden hatten die Bahn-Aufsichtsräte locker machen müssen, damit der Tunnelbau zu Stuttgart weitergehen konnte. Dem Volker Kefer ging es damals auch recht dreckig, weil er als Super-Bahnvorstand entmachtet wurde und das Technikressort abgeben musste. Seither kann sich Kefer noch intensiver um das Milliardengrab in der Landeshauptstadt kümmern.

Und das macht er, beziehungsweise seine Leute, super. Seither ging's voran: Sie fragten beim (kleinen) Nils an, ob nicht Sie für Gerlinde einspringen würden wollen. Ihren Mann, den Herrn Finanzminister, verbindet ja einiges mit dem umtriebigen Bahn-Kefer. Das viele Geld der Steuerzahler etwa und die Liebe zu wahnsinnig teuren Prestigeprojekten. Ob der Ingenieur ein Soze wie Ihr Mann ist, wissen wir nicht. Ist auch egal, es ist ja ein GroKo-Bahnhofsprojekt.

Sie, liebe Frau Schmid, haben das Angebot, als zweite Wahl bei Stuttgart 21 einzuspringen, sofort angenommen. "Die Ehefrau von Finanzminister Nils Schmid (SPD) freut sich auf diese Aufgabe", ließ das Ministerium Ihres Mannes im Juli 2013 stolz die Öffentlichkeit wissen. Sie hätten das Projekt schon immer unterstützt, war in der Pressemeldung zu lesen. Und, dass Sie "sehr froh" seien, "dass der Vorschlag meines Mannes, eine Volksabstimmung durchzuführen, den gesellschaftlichen Konflikt befriedet hat". Soso. Ein bisschen Eigenlob, kann es wirklich nie schaden?

Ziemliches Durcheinander: Portal des Fildertunnels mit Herrenknecht-Riesenbohrer. Foto: W. Rüter
Ziemliches Durcheinander: Portal des Fildertunnels mit Herrenknecht-Riesenbohrer. Foto: W. Rüter

Wenn Sie am Donnerstagmorgen in aller Herrgottsfrühe zur Taufe auf der Baustelle auf den Fildern stehen, sollten Sie sich trotzdem warm anziehen. Es soll kälter werden, prophezeien die Wetterfrösche. Knapp 11 Grad nur, mitten im Hochsommer. Was für ein Zufall: Die Zahl 11 ist die Zahl der Spiritualität, der Magie und Mystik. "Aus spiritueller Sicht symbolisiert die 11 die Unvollkommenheit", heißt es wohl wahr auf www.herzvertrauen.de, einem Portal für Lebensberatung mit Numerologie.

Tiefe Temperaturen werden wohl auch die hitzigsten Gemüter unter den S-21-Gegner kühlen, die zuhauf Ihrer Tunneltaufe beiwohnen wollen. Was wiederum den Einsatzleiter der Ordnungskräfte beruhigen dürfte, der sie auf sicheren Abstand zu den offiziellen Taufgästen halten muss. Die Wahrscheinlichkeit, unmittelbaren Zwang anordnen zu müssen, und danach, wie aktuell zwei seiner Kollegen beim Wasserwerferprozess, vor Gericht zu landen, dürfte gegen null tendieren.

Spott auf Twitter: Schoßpatin Gerlinde Kretschmann.
Spott auf Twitter: Schoßpatin Gerlinde Kretschmann.

Denn mitbringen zum Tunnelportal wollen die S-21-Gegner nicht Krawall und Gewalt, sondern Klobürsten und Glöckchen. Um ihr eigenes Weihwasser zu verspritzen. Als Alternative zu dem der Kirchen, die bei der Taufparty das Bauwerk mithilfe der Heiligen Barbara ökumenisch segnen. Was zu der Frage führt, ob und wie Sie als gläubige Muslimin Tunnelpatin sein können. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Als investigativer Journalist habe ich recherchiert und herausgefunden, dass der Islam im Gegensatz zum Christentum keine Taufe kennt. 

Sie sollten auf jeden Fall in Gummistiefeln zum Tauftermin kommen. Denn nicht nur der heftige Regen der vergangenen Tage hat den fruchtbaren Filderboden zum Schlammassel verwandelt. Ein Streit um Tausende Tübbinge hatte zuvor bereits für wahre Schlammschlachten gesorgt. Die Stadt Stuttgart hat verboten, die Betonschalen zur Auskleidung der Tunnelwände vor Ort in einem Landschaftsschutzgebiet zu gießen. Stattdessen muss die Bahn die Teile nun aus der Opferpfalz herankarren lassen. Doch durch solch projekttypischen Untiefen müssen nicht Sie, sondern die VIPs von Bahn und Baufirmen sowie die S-21-Proler aus der Politik stiefeln.

Wie etwa Martin Herrenknecht, dessen kolossale Schildvortriebsmaschine sich zum Stuttgarter Talkessel hinunter und wieder hinauf auf die Fildern mahlen soll. Falls Sie mit dem Oberbohrer der Nation während des Festakts sprechen, dann sollten Sie, wie die Fußballer es gerade machen, die Hand vor den Mund halten. Damit Lippenleser nicht erfahren, was gemeinsam geschwätzt wird. Zu viel Vertrautheit mit dem Schwanauer Dickschädel könnte Ihrem Mann, dem Nils, schaden. Denn zum einen ist Herrenknecht CDU-Mitglied. Andererseits polterte er erst vor kurzem im "Forum Stuttgart 21" der "Stuttgarter Nachrichten" gegen weitere EU-Hilfen für Griechenland und die Ukraine. Stattdessen solle man die Milliarden lieber im Stuttgarter Tiefbahnhof versenken, pardon: investieren, bruddelte Herrenknecht. Das klingt schon verdammt nach AfD. Also passen Sie auf.

Für alles ist gesorgt beim Festakt. Foto: Wolfgang Rüter.
Für alles ist gesorgt beim Festakt. Foto: Wolfgang Rüter.

Denn schon einmal sind Sie wegen zweifelhafter Nähe zu Extremisten in die Schlagzeilen geraten. Während des Landtagwahlkampfs 2011, als Organisatorin und Dolmetscherin bei einer Veranstaltung des Deutsch-Türkischen Freundschaftsvereins in Nürtingen, in Ihrer Heimatstadt. Erst die Presse deckte auf, dass der gastgebende Verein zur Förderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF) gehört. Die Vereine, von denen es knapp 40 hierzulande gibt, sind besser bekannt unter dem Namen Graue Wölfe. Wegen ihrer nationalistischen Einstellung werden sie von hiesigen Sicherheitsbehörden beobachtet. 

Doch auf den Fildern feiern keine Grauen Wölfe, sondern eher klamme Wühlmäuse. So brauchen wir uns zumindest in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. Doch nehmen Sie eine Tunneltaufe nicht auf die leichte Schulter. Ihre Taufkollegin Susanne Ramsauer kann davon ein Lied singen. Bei der Taufzeremonie des Albaufstiegtunnels Steinbühl der Neubaustrecke nach Ulm platzte die Sektpulle erst beim vierten Wurf. Ihr Mann, Peter, ist heute kein Verkehrsminister mehr.

Beim Tülay-Tunnel geht bestimmt alles gut: toi, toi, toi! Trotz quellfähiger Gipskeuperschichten, die Gebäude an der Oberfläche sprengen können. Trotz bislang fehlender Genehmigungen für die Bauabschnitte, die unten im Stuttgarter Talkessel (Tiefbahnhoftrog) und oben auf der Filderebene (Flughafenbahnhof) an den Fildertunnel anschließen. Sei's drum. Hauptsache schwäbisch-politisch korrekt: Schaffe, schaffe, Tunnel bauen – und nicht nach Geld und Sinn schauen! 

Viel Glück und Erfolg als Taufpatin wünscht

Ihr Jürgen Lessat


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Kommentare

ewald moses, 19.08.2014 00:14
Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15

Was mich wundert sind die unglaublichen Behauptungen anonym ohne Name aber zwingend erforderlich ist er nicht obwohl selber fordernd.

leo loewe, 21.07.2014 14:49
"Vor der Hacke ist es dunkel!"

Die Herren Grube, Kefer, Bopp, Herrenknecht und Dietrich freuen sich zusammen mit OB Fritz Kuhn und diversen Landespolitikern, dass jetzt endlich der Fildertunnel via Flughafen hinab in den Kessel gebaut wird. Bauen an sich ist ja an sich nicht schlecht, denn es bedeutet schließlich Umsatz und Gewinn (prozentual zur Bausumme) für die DB-Projektbau und für die beauftragten Firmen innerhalb der ARGE. Und wegen der vielen Arbeit und dem vielen Beton ist u. a. die Landes-SPD von Anfang an mehrheitlich für den Umbau des Bahnknotens, auch wenn es im Prinzip ein Rückbau ist.

Was aber passiert wohl, wenn das Gestein am Kesselrand doch anfängt zu "drücken" und zu "schaffen"? -- Im inzwischen schon sanierungsbedürftigen Engelberg-Basistunnel (A81 / zwischen Leonberg und Ditzingen) sind die Betonwände zum Teil sogar 3 Meter dick und trotzdem bekommen sie immer wieder neue Risse ...

Wie sieht die noch ungenehmigte Planung am Flughafen (Stichwort: Brandschutz, Fluchtwege, Besucherlenkung bei Messen) im dortigen U-Bahnhof eigentlich aus?

Die Mischverkehr-Lösung auf der Zufahrt von Stuttgart-Rohr zum Flughafen ist weiterhin unklar (Bahnhof Vaihingen als regionaler Knoten?) und der durchgehende S-Bahn-Viertelstundentakt auf der Gäubahn wird wohl nicht kommen.

Und wie soll die bestehende Gäubahn-Trasse am Ende ins S21-Gesamtprojekt miteinbezogen werden (auch als dringend benötigte By-Pass-Trasse für Notfälle)?

Es wäre hilfreich, wenn man vom Projektsprecher mal wieder ein bisschen "Klartext" zum aktuellen Stand der Dinge hören könnte. -- Fürs Jubeln und Feiern ist es im Sommer 2014 sowieso noch viel zu früh (Stichworte: Kostendeckel, Sprechklausel, Barrierefreiheit & demografischer Wandel, Zeitrahmen etc.). -- OBEN BLEIBEN!

# leo löwe

Normalbürger, 15.07.2014 22:47
@ Protest im Hamsterrad, 14.07.2014 14:35

...wohl was "verwechselt"?

Ulrich Frank, 15.07.2014 20:37
@Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15h - Das merkwürdige Gefühl im online-Forum zu einem StZ-Artikel mit dem vorgeschalteten Vermerk ""nicht freigeg. (ch)" doch veröffentlicht zu werden führt in den dunklen Tunnel der S21-Berichterstattung und der wohl vorhandenen S-21 SWMH-Blattline die, in ihren Hintergründen (man wüßte vor allem gern noch mehr das Weinberghäuschen-Abkommen) wohl leider nie völlig aufgeklärt werden wird.

Auf diesbezügliche Nachfrage gibt es auch keine Antwort von der StZ-Online-Redaktion. Robuste Beschimpfungen durch S21-Befürworter wurden, trotz angeblicher Etikette, in der Vergangenheit vielfach freigeschaltet. Angesichts des Eifers mancher Pro-S21Kommentor/innen hat man auch den Eindruck die Beflissenheit habe gelegentlich die interessierte Absicht ins Geflecht aufgenommen zu werden.- All dies braucht aber im einzelnen nicht überbewertet zu werden. Das Bild ist einigermaßen klar: neben dem glänzenden S21-ICE mit all seinen Störungen und dem Bankrott von Bahn und Politik im Hintergrund - und wie gehabt auch den nicht sonderlich thematisierten Toten bei Oberleitungsarbeiten wg. Mängeln bei der Arbeitssicherheit* - darf die K21-Bahn auch ein bißchen fahren.

Derentweilen die dekorativen events (Tunneltaufen) weitergehen und diverse Persönlichkeiten sich - mehr oder weniger freiwillig - in den Sog des Projekts, welches ansonsten nur hinkend vorangeht, begeben. Glückselige Bezirksvorsteher/innen sowieso - bei deren (geheimer) Auswahl scheint eh der Maßstab der letztendlichen Einpassung ins Verwaltungsgefüge am wichtigsten zu sein. Herr Kuhn hat sich kompetent in die Umfaller-Rolle eingearbeitet seit Beginn seiner Amtszeit: nachdem die Gemeinderatswahl, vor welcher Herr Kuhn sich nach Kräften vom Milliardengrab und Rückbauprojekt Stuttgart 21 distanzierte, mit den üblichen betörenden Versprechungen bewältigt wurde wird die Ausdruckweise immer priesterlicher: von "robuster Verkrustung" ist die Rede und Stuttgart 21 erscheint als Gottesakt, wie Erdbeben. - All das hätte Herr Kuhn gerne herbeigeredet, mit eingehämmerten Sprachregelungen - er, der neben (oder genauer unter) Herrn Schairer und einer amtsvorgängerdominierten Verwaltung das OB-Amt impersoniert und wie Herr Kretschmann hofft, er würde schon befürwortet oder gewählt werden von der Mehrheit, oder könnte diese hinter sich versammeln, gleich auf welche Weise. - Auf die deshalb bevorstehenden "harmonischen Zeiten" im "schönen Stuttgart", auf das ewige Sommermärchen, freut man sich schon jetzt.

*von einem Kommentator hier erwähnt, siehe z.B. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schwere-vorwuerfe-deutsche-bahn-nahm-toedliche-unfaelle-in-kauf-1.2040655; http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-soll-mit-laxen-richtlinien-das-leben-von-arbeitern-riskiert-haben-a-980492.html

Protest im Hamsterrad, 14.07.2014 14:35
Nannten die Autoren Markus Heffner und Erik Raidt einen Artikel in der StZ und trafen dabei, wie man auch hier nachvollziehen kann, mitten in das Mark.

Es brach dann ein entsprechendes Astroturfing aus und die immer gleichen, unter verschiedenen Namen agierenden Schreiber des "Wi(e)derstandes" schafften die Veröffentlichung von fast 200 Leserbeiträgen.

Welchen Sinn soll es eigentlich ergeben,, 14.07.2014 08:43
wenn hier in einer online-Zeitung der Projektgegner wie ein Mantra immer wieder die gleichen Parolen herunter gebetet werden?

Wieso agitieren die Projektgegner sich seit Jahren gegenseitig?

Auch auf den Montagstreffen tauschen diese nun seit Jahren wechselseitig ihre Handzettel und versuchen sich gegenseitig in ihrem Eifer zu übertrumpfen - ohne sich überhaupt noch zu bemühen, mit Außenstehenden auch nur in Kontakt zu kommen - geschweige denn, sich mit anderen sachlich auseinander zu setzen.

Wer kennt sie nicht …, 14.07.2014 00:15
die „Eisenbahner pro S21“, „Gregor Hermanns“ und „Paul Peters“, die uns in ihren unzähligen Online-Kommentaren die vermeintlichen Vorzüge von Stuttgart 21 schmackhaft machen wollen? Die Kreativität, mit der sie ihre guten Argumente zu Taktzügen, Kostendeckeln und linkem Kartell garnieren, wird lediglich durch ihre Offenheit gegenüber Andersdenkenden übertroffen. Dass sich ihre unermüdliche Schreiberei in den einschlägigen Internet-Foren nicht ganz unkoordiniert vollzieht, wird schon seit längerem vermutet. Das böse Wort vom Astroturfing machte bereits die Runde. Nun findet sich in einem StZ-Artikel über die Stuttgarter Straßenbahnen (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nahverkehr-in-stuttgart-neue-wege-fuer-stadtbahnen.73963855-fe02-46de-8d28-632be9a7c346.html) ein bemerkenswerter Kommentar von Ewald Moses: „nicht freigeg. (ch) Was hat ihr Kommentar mit dem Text zu tun?Ulrich Frank, 14:34 Uhr.“ Nochmals, der Titel wird mit den Worten „Nicht freigeg. (ch)“ eingeleitet. Unterlief der Online-Redaktion ein Fehler beim Freischalten? Wohl kaum, beachtet man den feinen, aber entscheidenden Unterschied von „freigeben“ und „freischalten“. Der Verdacht liegt nahe, dass Ewald Moses‘ Kommentar einer zentralen Freigabe unterliegt, demnach Teil eines größeren Ganzen ist. Also doch Astroturfing in den Stuttgarter Online-Medien? Abwegig ist dieser Verdacht keinesfalls. Wer aber sollte derartige Kommentare koordinieren? Das Akronyn „ch“ weckt Assoziationen zu einem gewissen „Chefheizer“, der mit seinem fundierten Faktenwissen an anderer Stelle regelmäßig als Forist in Erscheinung tritt. Ihm werden Verbindungen zur SSB nachgesagt (vgl. http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/157/wie-christdemokraten-zum-halali-blasen-2118.html). Bei aller öffentlichen Zurückhaltung ist es wahrlich kein Geheimnis, wie intensiv sich der SSB-Vorstand auf politischem Parkett für Stuttgart 21 einsetzte. Kurz: Ohne SSB gäbe es kein S21. Liebe Kontext-Redaktion, recherchieren Sie weiter. Das mit dem Astroturfing könnte eine spannende Geschichte werden …

Wolle, 13.07.2014 19:58
soso, es nennt sich also Sachlichkeit, wenn mann S21, die NSA, den Klimawandel, das Freihandelsabkommen, den arabischen Frühling, den Ukrainekonflikt, die Atomkraft, den Tahirplatz, alles Übel der Welt und weißgottwasalles in einen Topf wirft und alles umrührt.
Sorry Leute. Ihr seid in der modernen Informationswelt wohl etwas überfordert.
Ihr müsst lernen die Dinge isoliert zu betrachten und zu bewerten. So kann man ja kein Thema mit euch diskutieren, wenn ihr vollkommen wirr alles durcheinanderbringt.
Hysterie ist der Feind des klaren Gedankens (Wolle, Juli 2014)

Oli, 13.07.2014 10:13
@CharlotteRath
vergeudete Liebesmüh!
Sachlichkeit zugunsten des Gemeinwohls interessiert unseren Herrn Wolle nicht - er schaut nach vorne um mit zu "gestalten". Das man aber SINNVOLL gestaltet wenn man sinnloses, dem Gemeinwohl großen Schaden zufügendes abwendet, versteht er nicht (will er nicht verstehen). Wir werden sehen. Also Wolle anstrengen und immer schön den Kopf heben beim nach vorne schauen!

CharlotteRath, 12.07.2014 22:10
Ach Wolle,
geht's noch ein bissele allgemeiner?
Das Volk steht also auf Demokratie.
Auf welche denn, auf die repräsentative mit monarchistischen Elementen (hier: Gattin eines stellvertretenden Ministerpräsidenten), deren Repräsentanten auch gerne mal "das Volk" öffentlich abduschen (wie am 30.09.2010) und Steuermilliarden verpulvern, um den gemeinen Bürger millionenfach auf Vorrat zu bespitzeln (z.B. Mitschnitte von Telefongesprächen und E-Mails, Videoüberwachung des öffentlichen Raums, Entwicklung von Überwachungsdrohnen usw.)?
Oder steht "das Volk" womöglich in jüngerer Zeit doch etwas zu sehr auf die direkte, wie beispielsweise Online-Petitionen andeuten oder gar der angestrebte Bürgerentscheid zu S 21 im Jahr 2007 befürchten ließ? Der Bürgerentscheid - damals übrigens gefordert von einem Drittel der aktiven Wählerinnen und Wähler in Stuttgart; so viel Zustimmung findet hier keine einzige Partei bei Kommunalwahlen - war trickreich abgewiegelt worden vom damaligen Oberbürger Dr. Schuster, der auch gerne und unwidersprochen von "seinen Bürgern" sprach. Eigentlich sieht unsere Verfassung das anders herum vor: Sie stellt sich mündige Bürger vor, keinen Paternalismus. Von uns, dem Volk, solle alle Staatsgewalt ausgehen ... Es sind Menschen wie Peter Grohmann oder Gangolf Stocker, die eine solche Demokratie zu leben.
Wolle, was hätten Sie gerne für eine Demokratie?
Ist mit Ihrer Demokratie womöglich die real existierende Filzokratie gemeint, deren Fädchenspinnen das gemeine Volk doch bitte nicht stören soll?

Oli, 12.07.2014 20:10
Wolle ist mal wieder überfordert

Betrug ist keine Demokratie, 12.07.2014 16:02
Über die Vertuschungen und Fehlinformationen im Rahmen des Verlaufs des Projekts 21 werden die Befürworter nich hinwegspringen können. Mantraartige Wiederholdungen - so hoffe ich - werden langfristig nicht helfen. Da sei die wahre Demokratie vor. Unterwürfige Anpassung an die Erwartungen - und Segnungen - des Kapitals? Hoffentlich ebenso nicht mehr lang erfolgreich. Individuell gesprochen: so kommt keine/r in den Himmel. Aber wer will da schon hin, wer sich so verhält? Papbst, geh Du voran.

Wolle, 12.07.2014 15:16
@sven
Ach so...
Wenn ich früher gewusst hätte dass S21 am Ukraine-Konflikt schuld ist...
S21 ist also an allem Unheil der Welt schuld...
Dann hätte ich natürlich mein Kreuzle für den Ausstieg gemacht.
War der U-Bahn-Bau am Vietnamkrieg schuld?

Sven H., 12.07.2014 11:26
Es mag für viele verstörend und fremdartig klingen und man/frau will so etwas nicht hören oder wahr haben. Das verstehe ich, denn ich möchte so etwas auch nicht wahr haben - doch ich verschließe meine Augen nicht!
Es ist m.E. nun einmal eine Tatsache, dass "die Wirtschaft" bzw. "das (Groß)Kapital" zugunsten seiner Profitinteressen über (schwer)verletzte und Leichen geht - unterstützt durch die Politik. Wo noch einzelne Privatpersonen das Sagen haben bzw. verantwortlich gemacht werden können mag es noch Ausnahmen geben (Ausnahmen bestätigen die Regel)!
Das ausbeuten, zerstören, verletzen und töten aufgrund von Profitinteressen läuft ähnlich eines Krieges der mit high tech Waffen geführt wird. Das Unheil wird aus großer Entfernung und oft emotionslos befohlen und ausgeführt. Oft wird später dann Reue und Mitgefühl geheuchelt, doch Verantwortliche scheint es später nicht mehr zu geben - hauptsache der Profit ist gesichert! Super Strategie!
Gute Beispiele hierfür sind S21 mit Herr Wagner (verantwortlich die Bahn und die Politik), über Jahre mehrere tote Arbeiter von Fremdfirmen bei Arbeiten an Oberleitungen der Bahn (verantwortlich die Bahn durch bewußtes nicht handeln - siehe Artikel auf www.bei abriss aufstand.de), tausende Tote in der Ukraine (verantwortlich die Politik der EU Kommission - insbesondere Deutsche Politiker - und die NATO, als Folge des unterbreiteten Assoziierungsabkommens).

Frau Tülay Schmid, vielen Dank für Ihre Unterstützung und damit für Ihr fortschrittliches, zukunftsorientiertes und sicherlich wohlüberlegtes handeln.

Wie oft will Ulrich Scheuffele den Unsinn, 11.07.2014 22:10
die Proler hätten das Quorum nicht erreicht, denn noch wiederholen?

Dieser Herr sollte sich doch wenigstens mal ein paar grundlegende Kenntnisse aneignen und ggf. wenigstens mal die Landesverfassung lesen.

Selbstverständlich ist die VA gültig.

Da die Mehrheit gegen den Gesetzesentwurf stimmte, kommt es gar nicht mehr darauf an, dass die Befürworter des Ausstieges - wohlbemerkt nur für den Fall, dass der Kostendeckel nicht halten sollte - das Quorum nicht erreichten.

Letztlich lautet das Ergebnis der Abstimmung also, dass das Land für den Fall, dass der Kostenrahmen überschritten werden sollte, nicht von dann möglicherweise eintretenden Kündigungsmöglichkeiten Gebrauch machen soll, sondern im Rahmen des Vertrages nebst Sprechklausel eine Lösung finden soll, das Projekt fertig zu stellen.

Wolle, 11.07.2014 19:49
@Ulrich Scheufele
Da bin ich sogar in sehr guter Gesellschaft. Das Volk steht auf Demokratie. Etwas besseres haben wir Menschen zum Zusammenleben nicht gefunden.
Und S21 wurde zigfach mit z.T. 80% Zustimmung durch die gewählten Volksvertreter entschieden.
Um eine Minderheit zu beruhigen und die "wir sind das Volk"-Lüge zu entkräften hat man den Volksentscheid hinterher geschoben.
Ergebnis.... bekannt und von allen akzeptiert.

Von allen?
Nein! Die Montagsdemonstranten schmollen und schimpfen über die böse Demokratie, halten sich für die geistigen Übermenschen, lassen uns aber leider ratlos zurück wenn wir fragen welche Staatsform sie denn hätten....

Peter Boettel, 11.07.2014 15:14
Was ist mit den Mitarbeitern, die ihr Leben lassen mussten, weil der Bahn die Beachtung von Sicherheitsvorschriften (Abstand von Oberleitungen) zu teuer war? Für S 21 werden Millarden ausgegeben, ohne dass es Sinn macht.

Ulrich Scheuffele, 11.07.2014 14:01
@Wolle, welcher Auftrag des Volkes? Etwa die Volksabstimmung? Schade, dass ihr Proler es immer noch nicht begriffen habt, bei der VA wurde das Quorum nicht erreicht und somit ist die VA ungültig. Aber ihr seid in guter Gesellschaft, die Grünen haben es nähmlich auch nicht begriffen.

n'est pas Witzig, wenn Schreiber versuchen,, 11.07.2014 11:27
eine gar nicht vorhandene Bildung vorzutäuschen und bereits mit der Muttersprache kläglich scheitern.

Wolle, 10.07.2014 22:50
Wie man in den vielen Medienberichten heute erfahren hat war die Taufe heute wohl ein gelungener Festakt. Sehr gute Rede von Kuhn. Man hat langsam die Hoffnung, dass wieder harmonische Zeiten in unserem schönen Stuttgart anstehen. Die Grünen nehmen den Auftrag des Volkes an und fördern das Projekt.
Selbst die laut Stz/n 50-150 Gegner waren wohl erstaunt über die Baden-Württemberger Ingenieurskunst und liesen sich von den (echten) Experten informieren.
Es fühlt sich einfach gut an wenn man sieht wie der Großteil von uns Schwaben wieder an einem Strang zieht.
Auf eine moderne Zukunft mit Park statt Schienen und mit dringend benötigtem Wohnraum für uns Menschen statt Schotterfeld ohne Leben.
Da gönn ich mir doch glatt noch ein Gläschen. Stößchen!

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@blender Sie haben nach mir gerufen... Gerne. 2014 wurde erst richtig mit dem Vortrieb begonnen. Schwuppdiwupp sind schon 15km gebohrt und gebaggert. Probleme? Keine. Mehrfach wurde bereits der Teufelskeuper durchdrungen. Die...

Ausgabe 273 / Trumps Luftnummer / Müller, 25.06.2016 10:21
@blender Selbstverständlich benötigt ein Hochhaus sehr viel Energie. Aber nur wenn man es mit einem Einfamilienhaus vergleicht. Wenn ich es aber mit mehreren hundert Einfamilienhäusern vergliche, dann ist es ein Energiesparwunder....

Ausgabe 273 / Ausgelächelt / Blender, 25.06.2016 00:53
Ich nehme an, dass der Bahnhof schon wieder sanierunsbedürftig ist bevor der erste Zug fährt. Zum Glück für die Bahn gehört das saure-Regen-empfindliche Betonkelch-Glasaugen-Betondach als Untergrundfläche der "Parkerweiterung" der...

Ausgabe 273 / Trumps Luftnummer / Blender, 25.06.2016 00:10
@Müller: "Prinzipiell sind Hochhäuser die ökologischte Art...." Da haben Sie vielleicht sogar Recht, aber nur, weil sich Insekten wie Kakerlaken und Bettwanzen, Bakterien woe Legionellen und Viren wie Varizellen oder Masern in einem...

Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Blender, 24.06.2016 23:47
Das einzig Richtige wäre die bereits gebauten Tunnelröhren für den Autoverkehr zu nutzen um die Autos zweispurig und kreuzungsfrei aus der Stadt bzw. auf die A8/A81 zu bringen, den Kopfbahnhof zu modernisieren, und im Park nach Vorbild...

Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Blender, 24.06.2016 23:35
Ich vermisse die an dieser Stelle das so oft von Alias @Müller geäußerte Hohelied auf die deutsche Ingenieurskunst. Aber Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen von S21/22/23/.. wegen unerwartet gefundenem Gipskeuper ließen Menschen...

Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Fred Heine, 24.06.2016 21:04
Peter S., 23.06.2016 15:46 "@Fred Heine, wollten Sie mir nicht noch eine Antwort geben aus der letzten Woche? Stichwort "Täuschung und Lüge"?" Ich stehe zu dem, was ich sage. Auch mit meinem Namen. Das bringt mich bisweilen in eine...

Ausgabe 273 / Jeden Tag ein guter Freund / noch ein Insider, 24.06.2016 18:17
Wem die halbe Wahrheit reicht, der kann diesen Artikel (und auch die zugehörigen Beiträge auf seemoz und bei der StZ) getrost weiter feiern. Jeder sieht, was er sehen will, gell... Absurd, dass ausgerechnet diese Zeitgenossen das Schild...

Ausgabe 273 / Jeden Tag ein guter Freund / holger reile, 24.06.2016 14:30
Werter Dieter Kief, Tut mir leid - aber ich habe Ihre Texte noch nie verstanden, und den schon gleich gar nicht. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass Sie bei Ihrem jahrzehntelangen Bemühen, aufgepumpte Intellektualität mit Witz zu...

Ausgabe 273 / Trumps Luftnummer / Horst Ruch, 24.06.2016 13:09
.....Glücklicherweise gibt es @ Müller, einer der wenigen Optimisten unter den Kommentatoren. Er kennt die Welt wie kein anderer bei Kontext. Leider vermisse ich öfters seinen Realitätsverlust zu Stuttgarts Stadtgestaltung. Die lose ...

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