KONTEXT Extra:
Auch Hermann will Maut verzögern

Wenn es nach den Grünen geht, wird die Landesregierung gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland versuchen, die Einführung der PKW-Maut über den Bundesrat noch zu verzögern oder gar zu verhindern. Verkehrsminister Winne Hermann kündigte einen entsprechenden Vorstoß an. Er habe bereits im Verkehrsausschuss des Bundesrats Position bezogen und insbesondere kritisiert, dass "die Grenzregionen schwer tangiert sind, ausgerechnet in Zeiten, in denen wir den europäischen Geist betonen wollen". Die "Bürokratie-Maut" passe nicht in die Zeit. Außerdem würden Milliarden eingenommen, Milliarden an deutsche Autofahrer wieder zurückgegeben und "vielleicht bleiben ein paar Millionen übrig".

Saarland, Rheinland-Pfalz oder NRW wollen den Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag anrufen, nachdem letzterer die Maut am Freitag beschlossen hat. Das Gesetz ist allerdings nicht zustimmungspflichtig, weshalb die Einführung der Maut auf diesem Wege lediglich verzögert werden kann. Allerdings könnte Verzögerung am Ende auch das Scheitern bedeuten, weil womöglich nach der Bundestagswahl im September die Karten ganz neu gemischt werden, und die CSU bisher bekanntlich die einzige Partei ist, die die Maut wirklich will. (24.3.2017)


Aras legt sich mit Erdogan an

Die Stuttgarter Grünen-Abgeordnete und Landtagspräsidentin Muhterem Aras hat die deutschtürkische Community aufgefordert, sich mit dem Verfassungsreferendum am 16. April kritisch auseinanderzusetzen. Von den Imamen wünscht sich die Stimmenkönigin ihrer Partei bei den Landtagswahlen 2016, dass die "in den Freitagspredigten zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander aufrufen und die hier geltenden Werte von Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit entschieden weitergeben". Sie selber verzichte derzeit auf Reisen in die Türkei, "weil ich nicht weiß, ob ich mich dort frei bewegen könnte". Zugleich müssten sich Demokraten weigern, sich zu Feinden der Türkei machen zu lassen. Aras nutzte eine Landtagsdebatte zum 60. Geburstag der EU auch zu scharfer Krtik am türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, weil der "auf das Infamste" gebaute Brücken wieder einreißen und die Gesellschaft spalten wolle. Von den Vertretern AKP-naher Institutionen erwartet die Grüne eine öffentliche Distanzierung von den "die Opfer verhöhnenden Nazivorwürfen". Im Südwesten dürfen insgesamt rund 230 000 Türken am Referendum teilnehmen – und zwar vorab: Die Wahl beginnt bereits am 27. März und endet am 9. April. (22.3.2017)

Mehr zum Thema: "Meister der Feindbilder", "Unverschämt und dumm"


Stuttgart 21: Aktionsbündnis warnt Aufsichtsrat

Drei Tage vor einer Sitzung des DB-Aufsichtsrats verlangt das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erneut eine "faktenehrliche Bestandsaufnahme". Sollte sich der Aufsichtsrat wieder um die Auseinandersetzung drücken oder gar unbeirrt den Weiterbau beschließen, so Eisenhart von Loeper, schädige er wider besseres Wissen das Vermögen der Deutschen Bahn AG. "Das würde", erklärt der Bündnissprecher weiter, "den Tatbestand der Untreue erfüllen." Eine strafrechtliche Aufarbeitung sei die Konsequenz; darauf habe das Bündnis zuletzt am 11. März 2017 den Aufsichtsrat per Brief hingewiesen.

Ihren Appell richten die Stuttgart-21-Gegner nicht nur an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Utz-Hellmuth Felcht, sondern auch an den designierten Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz. Als erstes sei "eine Bestandsaufnahme der ungelösten Probleme und hohen Risiken notwendig, die sich an den Realitäten und nicht an den Gesichtswahrungsproblemen der politisch Verantwortlichen orientiert". Von Loeper argumentiert damit, dass sich das Projekt "jenseits aller wirtschaftlichen Rationalität bewegt", und mit dem weiter offenen Brandschutz. Außerdem solle der Aufsichtsrat "endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DB mit S 21 einen Dauerengpass für viel Geld baut, der den Bahnverkehr behindert und den viel beschworenen Deutschlandtakt im Südwesten irreversibel unmöglich macht". Nach der Devise "Politik beginnt mit der Kenntnisnahme der Realität" will das Aktionsbündnis den neuen Bahnchef zu Gesprächen einladen, bei denen sie ihm auch die von der Bürgerbewegung entwickelten Alternativen zum Weiterbau erläutern wollen. Deren "ernsthafte Prüfung" wünscht sich nach einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap in Baden-Württemberg sogar eine Mehrheit der Projektbefürworter. (19.3.2017)

Mehr zum Thema: "Bahnfeinde im Bahnvorstand"


IHK will nicht mehr gegen Kakteen polemisieren

Auch ein Vergleich kann ein Erfolg sein: Vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart akzeptierte die IHK Region Stuttgart die Feststellung, dass sie in der Vergangenheit mit Angriffen gegen die IHK-Rebellen der Kaktus-Initiative ihre Kompetenz überschritten hat. Stein des Anstoßes waren zwei IHK-Pressemitteilungen, in denen Hauptgeschäftsführer Andreas Richter gegen die Kakteen polemisiert habe, so Kaktus-Mitglied Klaus Steinke, der in der Folge Klage eingereicht hatte.

Konkret einigten sich die Streitparteien am heutigen Donnerstag, den 16. März, auf folgenden Vergleich: Die IHK Region Stuttgart erklärt, "dass ohne Beratung und Beschlussfassung durch die Vollversammlung keine weiteren öffentlichen Äußerungen der IHK und ihrer Organe über Binnenkonflikte, die keine wirtschaftspolitischen Positionen betreffen, abgegeben werden", und dass es den beiden strittigen Pressemitteilungen "an einer solchen Beratung und Beschlussfassung mangelte". Außerdem trägt die IHK trägt die Kosten des Verfahrens von 5000 Euro.

Für Steinke ist es "ein gutes Ergebnis, weil es die Transparenz innerhalb der IHK stärkt, und weil es deutlich die Frage artikuliert, was Geschäftsführer und Präsident dürfen und was nicht". Zwar wäre es, so Steinke, spannend gewesen, wenn das Gericht in einem Urteil Grundsatzregeln für die Öffentlichkeitsarbeit der IHK aufgestellt hätte. Aber er sei mit dem Vergleich zufrieden, "weil es mir in der Sache nicht darum geht, zu siegen, sondern eine Veränderung innerhalb der IHK zu bewirken". Zudem habe das Ergebnis, so hofft Steinke, auch "eine Signalwirkung auf andere IHKs".

Die Kaktus-Initiative, 2011 gegründet, kritisierte in den letzten Jahren immer wieder intransparente Wahlverfahren und die offizielle Pro-Haltung der IHK zu Stuttgart 21. (16.3.2017)

Mehr zum Thema: "Rebellen im Weinberghäusle" und "Die IHK wackelt nicht".


Afghanistan-Rückkehrer bekommt zweimonatiges Arbeitsvisum

Es ist ein kleines Wunder. Denn trotz der mannigfaltigen Unterstützung in den vergangenen Wochen, glaubten nicht viele seiner Freunde wirklich daran, dass der Zahnarzt Ahmad Shakib Pouya, der in einem französischen Krankenhaus in Herat gearbeitet hat, zurück in die Bundesrepublik kommen kann. Pouya war in seiner früheren Heimat von den Taliban bedroht, floh 2010 nach Deutschland. Hier war er einer der Hauptdarsteller in der vielbeachten Produktion der Mozart-Oper "Zaide" und hatte eine doppelte Zusage auf Festanstellung – vom Münchner Gärtnerplatztheater und der IG Metall. Dennoch wurde er zur Abschiebung vorgesehen, weshalb er am 20. Januar 2017 ausreiste. Seither machten seine Unterstützer vom im Mai 2014 gegründeten Stuttgarter Verein "Zuflucht Kultur. Entweder. Oder. Frieden." bundesweit auf sein Schicksal aufmerksam. Auch mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mit der Bitte um "ein Visum und ein langfristiges Bleiberecht als wertvoller Bürger unseres Landes".

Jetzt kam die gute Nachricht. Der 33-Jährige kann für zwei Monate zurück nach Deutschland. Mitausschlaggebend dürfte ein Schreiben von Georg Podt gewesen sein, dem Intendanten des kommunalen Münchner Kinder- und Jugendtheaters "Schauburg", der Pouya in einer Neuinszenierung von Rainer Werner Fassbinders "Angst essen Seele auf" als Hauptdarsteller besetzt hat. Die Proben sollen in der kommenden Woche beginnen, Premiere wird am 22. April sein. Mitte Mai läuft das Visum aus. Pouya will gemeinsam mit dem Verein die Zeit nutzen, um das angestrebte dauerhafte Bleiberecht zu bekommen. Die Chancen stehen angesichts der 2015 eigentlich gelockerten Regelungen gar nicht so schlecht. Allerdings werden die nach den Erkenntnissen von Pro Asyl oder dem Flüchtlingsrat viel zu selten von den Behörden angewandt.


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Hat die Absicht eine Mauer zu bauen: US-Präsident Donald Trump. Foto: gemeinfrei

Hat die Absicht eine Mauer zu bauen: US-Präsident Donald Trump. Foto: gemeinfrei

Ausgabe 306
Wirtschaft

Auf die Mauer lauern

Von Minh Schredle
Datum: 08.02.2017
Trump macht ernst mit dem Mauerbau und die Aktienkurse von Zementherstellern aus aller Welt schießen in ungeahnte Höhen. Vorne mit dabei ist HeidelbergCement AG, deren Chef schon früh Interesse am Bollwerk bekundete.

Wie war das schön, als man noch spotten konnte. Damals, vor wenigen Monaten, als ein Präsident Trump noch zu abwegig erschien, um Wirklichkeit zu werden, als der Wahlkämpfer Trump den Mauerbau zu Mexiko ausrief, um "Vergewaltiger und Drogendealer" fernzuhalten. Als ihm entfesselte Menschenmengen beseelt zujubelten: "We want that wall! We want that wall!" Und selbst nach Trumps Wahlsieg verblieb zumindest ein bisschen Hoffnung, dass sein Geschwätz bloß Geschwätz bleiben würde.

Aber der Mann meint es ernst. Seit der Amtseinführung unterschreibt er Dekrete in einem Tempo, bei dem andere schon längst eine Sehnenscheidenentzündung hätten. Nur fünf Tage nach seinem Einzug ins Weiße Haus hat er die executive order zum Mauerbau auf den Weg gebracht. Die treuen Trump-Fans freut's, die finden: "Endlich ein Politiker, der seine Wahlversprechen einhält." In der Gesamtbevölkerung hingegen hat der 45. Präsident zwei Wochen nach Amtsantritt die niedrigsten Zustimmungswerte in der Geschichte der USA.

Manche allerdings profitieren von Präsident Donald Trump. Einer davon ist Bernd Scheifele, der Chef von HeidelbergCement. Der hat bisher zwei größere Auftritte geschafft. Einmal im August 2010, als er auf Initiative von E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW den sogenannten Energiepolitischen Appell unterzeichnete, der eine Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke forderte. Und zuletzt, als er sich im Herbst 2016, unmittelbar nach Trumps Wahlerfolg, "mittelfristig positive Effekte für unsere Industrie" versprach – unter anderem durch den Mauerbau.

Recht sollte er behalten: Die Aktienkurse von Zementherstellern weltweit werden vom Trumpschen Bauwerk beflügelt und HeidelbergCement ist ganz vorn mit dabei. Innerhalb einer Woche steigerte sich der Aktienwert um satte zehn Prozentpunkte und schoss noch am 10. November auf ein Jahreshoch von 94,59 Euro, nur einen Tag nach der US-Wahl. Danach ging's wieder ein wenig bergab, aber seit Trump am 25. Januar den Mauerbau anordnete und den Beschluss per Twitter verkündete, herrscht neue Konjunktur: plus 4,4 Prozentpunkte, vom einen Tag auf den andren. Derzeit steht die Aktie des größten deutschen Baustoffherstellers bei knapp 90 Euro pro Stück, Anfang November 2016 kosteten sie 84 Euro und vor exakt einem Jahr noch 60,94 Euro.

Eine Steigerung von rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, schon das lässt Unternehmer-Herzen schneller schlagen. In welche schwindelerregende Höhen würden die Kurse da erst emporschnellen, wenn man sich tatsächlich den Auftrag zum Mauerbau sichert, mit geschätzten Kosten irgendwo zwischen 15 und 40 Milliarden Dollar?

Wenn der Auftrag kommt, prüft HeidelbergCement

Vielleicht ist Scheufele aber auch nur missverstanden oder überinterpretiert worden, und das Unternehmen hat, gerade nach der deutschen Geschichte, gar kein Interesse an dem 3200 Kilometer langen Bollwerk? Lassen wir seinen Sprecher Andreas Schaller sprechen. "Die Themen Grenzsicherung und illegale Einwanderung in die USA über die Grenze zu Mexiko sind in erster Linie eine Angelegenheit zwischen den USA und Mexiko", betont er gegenüber Kontext. Übersetzt heißt das wohl so viel wie: Gewissensfragen sind unsere Sache nicht. Und ob gebaut wird oder nicht, das werde nicht Deutschland entscheiden, erläutert Schaller darüber hinaus: "Die Verantwortung für das Geschäft auf lokaler Ebene liegt beim lokalen Management." Sollte tatsächlich ein Auftrag kommen, werde selbiger geprüft und darüber entschieden. Immerhin hat Chef Scheifele dem "Handelsblatt" schon im November gesagt, wenn der Mauerbau komme, sei man mit Zementwerken in Texas und Arizona "gut aufgestellt".

Das nennt man wohl Geschäftssinn. Kai Lange, Chef vom Dienst beim "Manager Magazin", adelt Scheifele bereits als einen "nüchtern kalkulierenden Mann" und meint, es könne "ein Vorteil sein im Rennen um den lukrativen Großauftrag", dass sich "die Deutschen im Mauerbau auskennen". Dagegen spricht allerdings das Trumpsche Credo: "America first." Überzeugte Patrioten würde es wahrscheinlich nicht erfreuen, wenn den Auftrag für das Leuchtturmprojekt, Sinnbild des neuen amerikanischen Nationalstolzes, ein ausländisches Unternehmen einheimsen würde.

Und wenn doch, dann kommt die schärfste Konkurrenz ausgerechnet aus Mexiko. Der Branchenriese Cemex, mit einem Jahresumsatz von etwa 18 Milliarden Dollar, ist emsig auf beiden Seiten der Grenze zu Gange, hat gewissermaßen einen Heimvorteil. Ob der Baustoffhersteller mit Hauptsitz im mexikanischen Monterrey ein solches Angebot aber tatsächlich annehmen würde? Seitens der deutschen Pressestelle heißt es dazu auf Anfrage von Kontext: kein Kommentar.

Eine Absage sieht freilich anders aus. Wie das geht, zeigt der milliardenschwere Immobilienmogul Jorge Peréz. Der hat im Auftrag Trumps zwar schon einige Luxuswohnungen in die Welt gesetzt, eine Mauer will der in Argentinien geborene Sohn kubanischer Eltern allerdings nicht für ihn bauen. Die Mail-Anfrage des US-Präsidenten dazu habe er höflich zurückgewiesen, berichtet "Bloomberg". Im Interview mit dem wirtschaftsnahen Magazin legt Peréz nach und sagt über den Mauerbau: "Das ist die idiotischste Sache, die mir je unter die Augen gekommen ist."


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Kommentare

andromeda, 14.02.2017 02:58
Zu HeidelbergCement und tabuisierten Mauerbauten :

1.

Auch die EU , (Friedensnobelpreisträger !) , verhandelt ,

lt. Vortrag Jürgen Grässlin ,

mit allen nordafrikanischen Mittelmeer-Anrainerstaaten ,

- ob Foltermonarchie oder - oligarchie, ob failed state oder Putsch-Militärdiktatur ,

über die Errichtung einer Sperranlage an den Südgrenzen dieser Staaten quer durch die Sahara (Vorstufe zum Mauerbau) .

Gleichzeitiges Thema der Qaulitätsmedien ? Fehlanzeige .


2.

HeidelbergCement und seine Tochtergesellschaft Hanson/Israel.

Seit Jahren ist die HCement über Hanson an der Ausbeutung eines palästinensischen Steinbruchs im Westjordanland beteiligt .
Lt. int. Recht eindeutig illegal. Naturgemäß sieht das israelische oberste Gericht dies anders .
(Erschütternd auch der Fall "tentofnations.org").

Die rechtmäßigen Eigentümer dürfen nur Zuschauen , wie ihr Eigentum von Hansonmit Hilfe von Israel/Militärverwaltung geplündert wird.
Die "kritischen Aktionäre" und "Pax Christi" berichten und protestieren seit Jahren bei der Aktionärsversammlung dagegen.
Ansonsten ist Aktionären das Recht auf Eigentum immer "heilig" .

Zur Trennmauer quer durch Palästina : Auch sie erregt seit Jahren kaum mehr Medienpräsenz . Trotz friedlicher Demonstrationen und Toter.
Gleichzeitiges Thema der Qualitätsmedien ? Fehlanzeige.

Sie meandert illegal durch fremdes Territorium . Dies lt. internationalem Recht und Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 2004 (mit 14:1 Richter-Stimme ).

http://palaestina-portal.com/mauer_20104%20Gutachten%20-%20Internationaler%20Gerichtshof%20Den%20Haag.htm und Bildern usw.

Sie ist eine reines Segregations./Apartheidsbauwerk , daß die jahrhundertelange indigene Bevölkerung von ihrem Besitz trennt ,
enteignet und wirtschaftlich und psychisch verelenden lässt .

Ein eigener palästinensischer Staat wurde , egal von welcher
israelischen Regierung , nie in Erwägung gezogen .

Siehe auch Avi Primor -Artikel : "Israel will keinen Frieden" , denn für die national-kolonialistische Doktrin des Zionismus existieren keine Palästinenser.
(Shlomo Sand, Moshe Zuckermann , Illan Pappe , Moshe Zimmermann, Noam Chomsky , Norman Finkelstein )

Es gibt kein Palästina oder Palästinenser , keine einzige israelische Landkarte/Skizze/Entwurf eines palästinensischen Staates.
Benutzt man das Wort Palästina/palästinensisch, z.Bsp. beim Sicherheitscheck am Flughafen orly/Paris , darf man nicht mehr fliegen/einreisen .
(Die Sprachregelung lautet immer "Araber/arabisch", auch in deutschen Medien zunehmend).

Nach der Wahl Trumps erschien Israel nicht mal mehr zur Friedenskonferenz in Paris (bestätigt Avi Primor).

Bis auf Israel , die USA und einige von US-Hilfszahlungen abhängige pazifische Inselstaaten stimmt die gesamte Welt jedes Jahr für die 2-Staaten-Lösung in den Grenzen von 1967 + Rückkehrrecht oder Entschädigung der Vertriebene von 1948 . Dies alleinig am Veto der USA scheiternd jährlich .

Gerne wird "der Sicherheitsaspekt" für Israel als Argument für den "Mauerbau" angeführt .
Aber ,
- warum wurde sie nicht auf den Grenzen von 1967 errichtet , wäre doch viel billiger und v.a.schneller ,-und damit schneller Sicherheit für Israel gewährleistend - ?

- warum geht es nie um Sicherheit für Palästinenser ?
- um die Anerkennung ihres Existenzrechts ?

- warum reisen täglich , bzw. halten sich aus den besetzten Gebieten täglich 15-20 Tausend Palästinenser in Israel , mit Billigung und Duldung der israelischen Behörden ,
und organisiert durch palästinensische und israelische "Arbeitsvermittler" dort auf ,
um als billige Taglöhner sich mangels Alternativen dort ausbeuten zu lassen .

Hier existieren plötzlich keine Sicherheitsbedenken mehr.

Bericht von Nirit Sommerfeld, damals in Tel Aviv lebend ,über ihre Begegnung als Israelin mit palästinensischen Bauarbeitern aus den besetzten Gebieten bei bib-jetzt.de :

http://www.bib-jetzt.de/bib-blog.html#blog
http://www.bib-jetzt.de/index.html#gruendungsmitglieder

Fritz, 13.02.2017 06:59
Mensch, Schwabe, was erzählen Sie da!

> Trump macht eine Politik gegen MigrantInnen (Abschiebungen/Mauerbau)

*Illegale Einwanderer* sind *alle* Migranten?

> die Fluchtbewegungen aus Mexiko sind nicht zuletzt dem Freihandelsabkommen NAFTA geschuldet

Das wären dann folglich Wirtschaftsflüchtlinge?

> gegen Frauen (streicht Verbänden die Frauen bei der Abtreibung unterstützen die Zuschüsse)

Die "Mexico City Policy". Die verhindert, daß INTERNATIONALE NGOs von den USA finanziert werden, die Frauen IM AUSLAND u.a. auch Abtreibungen ermöglichen. Nun, dieser Präsident hatte sich schon vorher gegen Abtreibungen ausgesprochen - genauso wie Ronald Reagan oder die beiden Bushs. Was aber die Regelungen innerhalb der USA angeht, werden die von den Bundesstaaten geregelt. Ein landesweites Abtreibungsverbot KANN und WIRD es also nicht geben. In der EU kann man das von Polen oder Irland übrigens nicht sagen.

> gegen die Umwelt (der Stopp umweltschädlicher Pipeline-Baus wird rückgängig gemacht

Diese Pipeline wurde in ihrem Verlauf bereits mehrfach geändert, um den Wünschen der "native Americans" gerecht zu werden. Erst nachdem sich Aktivisten von ausserhalb eingemischt hatten, ist die Situation eskaliert. Davor hat sich kaum jemand dafür interessiert und eine Einigung lag bereits nahe.

Und in diesem Fall wäre die "umweltfreundlichere" Alternative den Transport des Öls auf Tanklastwägen zu verlagern. Der Bau der Pipeline hatte übrigens schon unter Obama begonnen, das wollen Sie Trump in die Schuhe schieben?

> gegen Menschenrechte (Trump findet "Folter funktioniert")

Meinen Sie die Folter hat unter den zwei Vorgängern je aufgehört? Und was ist mit den Drohneneinsätzen unter Obama, bei denen Tausende unschuldiger Zivilisten ermordet wurden?

> und er macht eine Politik FÜR Reiche und Kapitalisten (Steuersenkungen für Reiche und Unternehmen).

Dann würde er ja genau auf Linie liegen mit all den Präsidenten vor ihm. Meinen Sie unter Hillary Clinton wäre das anders geworden?

> Reiche hat er sich auch ins Kabinett geholt. Die US-Regierung ist ein Club von Milliardären, die mehr besitzen, als die ärmsten 43 Millionen US-Haushalte zusammen genommen

Trump rekrutiert seine Regierung aus dem Personal, das ihm zur Verfügung steht. Was erwarten Sie?

> die schlimmsten Science Fiktion Filme scheinen Wirklichkeit zu werden)!

Ja, Panikmache und Propaganda, die völlig unreflektiert nachgeplappert werden.

> Auch nachdem Adolf Hitler an die Macht kam gabs einen gewaltigen Konjunkturschub.

Auch als George W. Bush in den Irak einmarschierte, gab es einen gewaltigen Konjunkturschub!

Auch als Obama Baracks die US-Luftwaffe in Syrien Bombenangriffe fliegen liess, gab es einen gewaltigen Konjunkturschub!

Wissen Sie wann es keinen gewaltigen Konjunkturschub gab? Als Hillary Clinton meinte, daß man die Flugverbotszone über Syrien notfalls auch mit allen Mitteln durchsetzen müsste. Den Dritten Weltkrieg als "Option" findet nämlich noch nicht einmal die Wall Street "aussichtsreich".

> Aber muss ein Konjunkturschub den immer mit einer (negativen) nationalistischen Gesinnung nach dem Motto "Amerika first", "Heil Hitler" oder mit der (negativ) nationalen AfD einhergehen?!

Entschuldigung, aber ein US-Präsident, für den das Wohl seines Landes die höchste Priorität hat, wird mit einem irren Kriegstreiber wie Hitler gleichgesetzt? Wann hat die Machtübernahme stattgefunden? Wann wurde das Parlament und die Bundesräte ausgehebelt? Wann fand die Gleichschaltung der Medien statt?

> Es gibt viele notwendige, friedlichere und damit menschlichere Großprojekte

Ja, die gibt es. Und ein US-Präsident, der nicht gleich als erstes die nächsten Kriege vom Zaun brechen und mit seinem Land noch stärker Druck auf die Weltwirtschaft ausüben möchte, ist schon mal ein besserer Anfang als eine Frau, die einen Konflikt mit Russland um jeden Preis vorantreiben wollte.

Schwabe, 12.02.2017 11:21
Trump macht eine Politik gegen MigrantInnen (Abschiebungen/Mauerbau) - die Fluchtbewegungen aus Mexiko sind nicht zuletzt dem Freihandelsabkommen NAFTA geschuldet, gegen Frauen (streicht Verbänden die Frauen bei der Abtreibung unterstützen die Zuschüsse), gegen die Umwelt (der Stopp umweltschädlicher Pipeline-Baus wird rückgängig gemacht, gegen Menschenrechte (Trump findet "Folter funktioniert") und er macht eine Politik FÜR Reiche und Kapitalisten (Steuersenkungen für Reiche und Unternehmen).
Reiche hat er sich auch ins Kabinett geholt. Die US-Regierung ist ein Club von Milliardären, die mehr besitzen, als die ärmsten 43 Millionen US-Haushalte zusammen genommen (die schlimmsten Science Fiktion Filme scheinen Wirklichkeit zu werden)!

"...seit Trump am 25. Januar den Mauerbau anordnete und den Beschluss per Twitter verkündete, herrscht neue Konjunktur: plus 4,4 Prozentpunkte,...". Kommt das niemandem bekannt vor?! Auch nachdem Adolf Hitler an die Macht kam gabs einen gewaltigen Konjunkturschub.
Aber muss ein Konjunkturschub den immer mit einer (negativen) nationalistischen Gesinnung nach dem Motto "Amerika first", "Heil Hitler" oder mit der (negativ) nationalen AfD einhergehen?! Was letztlich immer im Krieg endete. Meines Erachtens ganz klar NEIN. Es gibt viele notwendige, friedlichere und damit menschlichere Großprojekte die nicht nur die Konjunktur ankurbeln sondern darüber hinaus die Bedürfnisse der eigenen Bevölkerungsmehrheit sichern, nachhaltig sind und Frieden stiften bzw. gute, länderübergreifende nachbarliche Verhältnisse schaffen - sprich sich am Wohle aller orientieren.

Horst Ruch, 11.02.2017 19:37
...was sind 3000 km gegenüber 21 000 km Chinesische Mauer.
Von den 3000 km ist ein Drittel Flußgrenze, also wird Trump nie auf dem Siegerpodest der Guinessrekorde stehen, schon aus dem Grund, weil der Mauerbau- ohne Heidelbergzement- lange (ich glaube 10 Jahre) vor seiner Zeit begonnen wurde.
Also Vorsicht mit dem journalistischem Nachplappern von Trumps Twittereien.
Gilt auch für Kontext: Nicht alles was in anderen Zeitungen steht entspricht der Wahrheit. Besonders augenfällig : wenn uns hierzulande eine Meinung nicht passt, sind es meistens Themen außerhalb Deutschlands, deren (Um)-Deutungen uns -im Gegensatz zur eigenen Gesellschaftskritik- ganz besonders am Herzen liegen.

Fritz, 11.02.2017 11:57
Darf's noch ein bisschen mehr Hintergrund zu dieser Mauer sein, oder passt das nicht ins derzeitige, flächendeckende Anti-Trump-Narrativ?

Dieser Grenzwall (!) ist nämlich schon wesentlich länger im Aufbau.

Am besten fängt man mit dem passenden Wikipedia-Eintrag an:

https://en.wikipedia.org/wiki/Mexico%E2%80%93United_States_barrier

(Nein, keine deutsche Version. Zuviele Kopiloten.)

Im jetzigen Sinn massgeblich initiiert und vorangetrieben wurde der Grenzwall unter George W. Bush im Jahr 2006 ("Secure Fence Act of 2006").

Und der wichtigste Satz daraus sollte auch einmal hier gesagt werden:

"The structure was not designed as a border barrier per se but was intended to divert smugglers and illegal immigrants to places where the authorities can halt entrance into the United States."

Die meisten denken bei "illegalen Einwanderern" jetzt an Grenzflüchtlinge a la DDR. Dem ist aber NICHT so! Die absolute Mehrheit der Illegalen wird von Schleusern angeleitet und geführt. Diese Schleuser stehen fast immer im Dienst der mexikanischen Verbrecherkartelle. Die anschliessende - illegale - Beschäftigung der Immigranten kommt dann auch fast immer diesen Kartellen zugute. Da den Illegalen kein Mindestlohn bezahlt werden muss, profitieren allerlei schmierige Unternehmen entlang der Grenze von den billigen Arbeitskräften. Die sind natürlich auch nicht daran interessiert, daß sich daran etwas ändert.

Zum Thema Drogenschmuggel muss wohl hoffentlich auch nichts weiter gesagt werden. Bzw. wer davon profitiert.

Zuständig für den Grenzwall sind - im Gegensatz zur DDR - nicht etwa die US-Streitkräfte, sondern die "Border Patrol". Wer einen AUTHENTISCHEN Bezug zur Arbeit dieser Leute bekommen möchte, kann sich gern einmal die Videos auf YouTube anschauen. Das sind ganz gewiss keine stumpfen Befehlsempfänger, die gleich auf Befehl das Feuer eröffnen.

Ach ja, und die Rolle der einheimischen Zementfirma HeidelbergCement AG mag man sehen, wie man will. Aber mit der Firma Heckler & Koch beispielsweise - und genauso aus dem Ländle - kann man sie wohl sicherlich nicht gleichsetzen.

Jmat17, 10.02.2017 13:16
Pedro Amigo, bitte was? "über die Mauern in Israel ( die ist weit aus gigantischer)" Es sind 2% Mauer, der Rest ist Zaun. "auf Zypern und der Ukraine. " Ich wußte überhaupt nincht nicht, dass Israel über 3000 km lang ist und bei Zypern bin ich mir auch nicht so sicher.

Christoph Silber, 10.02.2017 11:12
Kapitalistenbashing mag ja bei Kontext en vogue sein.

Dem unternehmerischen Risiko steht eben auch das unternehmerische Glück gegenüber, sonst würde sich das Ganze möglicherweise unterm Strich nicht rechnen.

Fazit: es läge also tatsächlich im Bereich des Möglichen, dass ein Zementhersteller eventuell von den Dummheiten politischer Akteure profitiert.

Noch ist aber weder eine Anfrage eingegangen noch ein Angebot abgegeben noch ein Zuschlag erteilt worden. Diese Form der vorauseilenden Prevorverurteilung ist doch sehr an den Haaren herbeigezogen und ich bezweifle ob solches Gebaren dem eigenen Renomee förderlich ist.

Pedro Amigo, 09.02.2017 05:44
Und als nächstes erhoffe ich mir von Euch, einen Beitrag ,über die Mauern in Israel ( die ist weit aus gigantischer) auf Zypern und der Ukraine.

Zaininger, 08.02.2017 23:02
"... schade, dass Beton nicht brennt..." aber vielleicht gibt es ja doch andere Möglichkeiten und Gelegenheiten den Scheifeles und Konsorten Feuer unter dem Arsch zu machen - natürlich ganz gewaltfrei auf dem Boden des Grundgesetzes (versteht sich von selbst) ... but who cares worldwide?

Rolf Steiner, 08.02.2017 10:16
Wenn künftige Erträge die gierigsten Unternehmer aus ihren Luxus-Bungalows locken, dann wird in deren geistige Betonwände die eigene Primitivität eingemeißelt: "Gewissensfragen sind unsere Sache nicht."

Da lob ich mir Sportler wie den Patriots-Football-Profie Benett. Aus Protest gegen die Politik von Donald Trump wird dieser nach dem Super-Bowl-Sieg seine Mannschaft ausdrücklich nicht zur Ehrung ins Weiße Haus zu Trumps Sieger-Party begleiten.

Bennett hat sich über Twitter wiederholt äußerst kritisch zur Politik von Präsident Trump geäußert. Nach dem Einreisestopp für Bürger einiger muslimischer Länder twitterte er Ende Januar: „Amerika wurde auf Einbeziehung errichtet, nicht auf Ausschluss“.

HeidelbergCement hätte wohl gerne auch an U l b r i c h t s Mauer verdient? Weshalb hat es damals nicht geklappt? Eigentlich schade für Scheifele und seine gierigen Aktionäre, dass sie 1961 auf einen so interessanten Profit verzichten mussten.

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