KONTEXT Extra:
Kretschmann Schirmherr für 199 kleine Helden

Ihr Dokumentarfilm hat bei drei Kinderfilmfestivals Preise abgeräumt, zuletzt in Chicago. Klar, dass sich die Regisseurin Sigrid Klausmann über diese Auszeichnungen freut. Seit Jahren begleitet die Stuttgarterin für ihr Filmprojekt "199 kleine Helden" Kinder weltweit auf ihrem Schulweg. Sie redet mit ihnen über ihre Ängste und Wünsche und darüber, wie sich die kleinen Protagonisten die Zukunft vorstellen. Daraus hat Klausmann den preisgekrönten Dokumentarfilm "Nicht ohne uns!" gemacht. Bereits diesen Sonntag (4.12.) wird er im Stuttgarter Metropol Kino gezeigt (16 Uhr), der offizielle Kinostart ist am 19. Januar.

Dass Stuttgart so früh dran ist, liegt mit daran, dass der Stuttgarter OB Fritz Kuhn die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Zusammen mit der Schauspielerin Senta Berger, die sich nun allerdings altersbedingt zurückzieht. Demnächst werden Sigrid Klausmann und ihre kleinen Helden neue Schirmeltern bekommen: Winfried Kretschmann und Hannelore Kraft, die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Beide Länder unterstützen die kleinen Helden über ihre Landesfilmförderung.

Die Stuttgarter Preview am Sonntag wird ein Familienfest werden. Die Regisseurin Sigrid Klausmann wird ebenso vor Ort sein wie ihr Mann Walter Sittler (Produzent) und die Tochter Lea. Die Musikerin hat den Titelsong zum Film der Mutter komponiert. (2.12.2016)


Im Hajek-Haus soll wieder Feuer brennen

Das Trauerspiel um das Hajek-Haus mag jetzt zumindest die Fraktion SÖS/Linke/Plus nicht mehr mit ansehen. Sie will, per Antrag im Stuttgarter Gemeinderat, dass die Stadt das Kultur-Denkmal "vor dem Verfall" rettet. Wie in Kontext ausführlich berichtet steht die Villa an der Hasenbergsteige 65 seit dem Tod des Bildhauers (2005) leer. Vor fünf Jahren kaufte sie der Möbelfabrikant Markus Benz und ließ sie – Denkmalschutz hin oder her – entkernen. Das wiederum gefiel den behördlichen Denkmalschützern nicht, die sich auf den Gerichtsweg machten, bis heute ohne Ergebnis.

Und seitdem rottet das Haus in bester Halbhöhenlage vor sich hin. Die kulturpolitische Sprecherin der Fraktionsgemeinschaft, Guntrun Müller-Enßlin, vermutet, dass der Möbelmensch auf einen Abriss, und damit eine "verdeckte Immobilienspekulation" hin arbeitet. Stadträtin Laura Halding-Hoppenheit erinnert an die Tradition des Hauses, in dem auch schon Willy Brandt Rotwein trank. Die Villa sei ein Treffpunkt für Menschen gewesen, die etwas bewegen wollten, und dieses "Feuer muss weiter brennen", sagt sie.(30.11.2016)


Das Geschäft mit Waffen läuft

Heckler & Koch hat einen Großauftrag erhalten und wird französische Soldaten aller drei Teilstreitkräfte ab 2017 zehn Jahre lang mit 100 000 Sturmgewehren vom Typ HK 416 ausstatten. Es soll um ein Volumen von 300 Millionen Euro gehen. Der Rüstungsauftrag, heißt es in Paris, werde "die soliden Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich im Verteidigungssektor und besonders in der Rüstungsindustrie" stärken. Die Nachbarn stehen also auf der Liste der sogenannten "grünen Länder", denn – immerhin – nur die sollen weiter beliefert werden.

Am Montagmorgen wurde bekannt, dass der Oberndorfer Waffenhersteller Neugeschäfte allein mit Staaten abschließen will, die demokratisch und nicht korrupt sind. Nach einer Meldung der Deutsche-Presse-Agentur würden damit Kunden wie Saudi-Arabien, Mexiko, Brasilien, Indien oder die Türkei wegfallen. Alte Aufträge sollen allerdings abgewickelt werden, gerade auch mit den Saudis. Das Unternehmen wartet aktuell auf die Genehmigung deutscher Behörden zur Ausfuhr unter anderen von Bauteilen für eine Gewehrfabrik.

Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte bei seinem Auftritt kürzlich auf dem Bundesparteitag der Grünen in Münster ausdrücklich die Politik in der Pflicht gesehen: "Wohin wir exportieren, das muss die Politik entscheiden." Zugleich machte er klar, dass es für sein Unternehmen um 3500 von 100 000 Trucks gehe. Appelle, freiwillig auf deren Verkauf zu verzichten, verhallten bisher ungehört. (28.11.2016)


Bahnchef Grube mag Stuttgart 21 nicht mehr

Da rennt der Mann jahrelang rum und erzählt, wie großartig der Tiefbahnhof ist - und jetzt? Jetzt sagt Rüdiger Grube laut "Spiegel": "Ich habe Stuttgart 21 nicht erfunden und hätte es auch nicht gemacht". Nun wird schon spekuliert, ob es vielleicht ein Doppelgänger war, der diesen Satz beim Bundesverband Führungskräfte Deutscher Bahnen gesprochen hat, oder hier ein Fall von Persönlichkeitsspaltung vorliegt? Aber nein, es war der leibhaftige Grube.

Auf die Reaktionen all seiner Freunde darf man gespannt sein. Vorneweg auf jene seiner Chefin Angela Merkel, die mit S 21 die Zukunftsfähigkeit Deutschlands verband. Oder auf die von Teufel, Oettinger, Mappus, Gönner usw., die stets vor dem Abseits warnten, sollte der unterirdische Bahnhof nicht kommen. Nur der amtierende Ministerpräsident Kretschmann kann heimlich sagen, dass er auch schon immer dagegen war. (25.11.2016)


S 21: Kein neuer Deal mit der Bahn

Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart zeigen der Deutschen Bahn die kalte Schulter und wollen die sogenannte Verjährungshemmungsvereinbarung nicht unterzeichnen. Damit versuchte die Bahn eine frühzeitige Entscheidung darüber zu vermeiden, ob sie eine Beteiligung von Stadt, Land und Region an den Mehrkosten des Milliardenprojekts einklagt. Alle Partner sollten einer Verlängerung der Verjährung für mögliche Ansprüche der Bahn auf zusätzliche Gelder für Stuttgart 21 zustimmen. Für die Stadt Stuttgart schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat vor, diese Verlängerung abzulehnen. Endgültig entschieden wird am 8. Dezember.

"Die Vertragspartner sind der Auffassung, dass die DB Bauherrin ist und dass die Vertragspartner begrenzte und vor allem freiwillige Zuwendungen gewähren", erläuterte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den mit der Stadt abgestimmten Standpunkt. Man werde sich "grundsätzlich auch gemeinsam gegen die Bahn verteidigen". Das Land sei mit der Stadt und der Region der Ansicht, "dass es ein falsches Signal wäre, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, weil die Vertragspartner die Ansprüche der DB für unbegründet halten".

Hermann erwartet jetzt eine vergleichsweise schnell eingereichte Klage, aber "viel länger hätte die DB ohnehin nicht gewartet". Denn bis zu einem letztinstanzlichen Urteil würden voraussichtlich mehrere Jahre vergehen, nach der Prognose des Minister werden aber "in ungefähr drei Jahren die vertraglichen Finanzierungsbeiträge der Vertragspartner erschöpft sein". Im Finanzierungsvereinbarung zu Stuttgart 21 ist der Kostenrahmen inklusive Risikopuffer auf 4,526 Milliarden Euro begrenzt. Bei weiteren Kostensteigerungen sind, unter Nutzung der Sprechklauseln, Gespräche vorgesehen. Im März 2013 hat der DB-Aufsichtsrat den Finanzierungsrahmen auf 6,526 Milliarden Euro erhöht und zugleich die Projektpartner aufgefordert, über weitere Beiträge zu verhandeln. Das lehnen diese allerdings strikt ab. (24.11.2016)


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S 21 macht viel Dreck. Fotos: Joachim E. Röttgers

S 21 macht viel Dreck. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 252
Politik

Klimakiller Tiefbahnhof

Von Jürgen Lessat
Datum: 27.01.2016
Stuttgart 21 ist ein ökologisches Projekt, behauptet die Deutsche Bahn seit jeher. Tatsächlich beschleunigt das Baggern, Bohren und Betonieren den globalen Klimawandel: Allein beim Bau von Tiefbahnhof und Tunnelstrecken entweichen rund 1,6 Millionen Tonnen Treibhausgase.

"Dieser Bahnhof ist ein Beweis dafür, dass nachhaltige Bauweise und modernste Ausstattung Hand in Hand gehen können. Das ist ein Modell für die Zukunft!", lobte Bahnchef Rüdiger Grube zur Eröffnung im Juni 2014. Grube muss wissen, wovon er spricht: als "Chief Sustainability Officer", kurz CSO, verantwortet er auch das Thema Nachhaltigkeit im Konzern. Grube sprach von der Haltestation Kerpen-Horrem, westlich von Köln, wo Regionalzüge und S-Bahnen halten. 

Grün darf sich der 4,3 Millionen Euro teure Bahnhofsneubau nennen, weil er klimaneutral ist. Solarpanels liefern Strom, Geothermie heizt und kühlt. Öko ist auch die Architektur. Tragende Teile sind aus Holz, die Schieferfassade stammt vom nahen Steinbruch. Große Glasflächen lassen Tageslicht einfallen, bei Dunkelheit leuchten effiziente LEDs. Gespart wird auch auf dem Klo: Regenwasser spült die Toiletten.

Frischer Beton für die Bahnhofsbaustelle.
Frischer Beton für die Bahnhofsbaustelle.

Nimmt man Grube beim Wort, dann begeht der Staatskonzern drei Zugstunden weiter südlich gerade einen unverzeihlichen Sündenfall. Beim Bau von Stuttgart 21. Denn der neue Tiefbahnhof erfüllt kaum ein Kriterium für nachhaltiges Bauen. Schlimmer noch: Stuttgart 21 ist ein respektabler Klimakiller. Nach Kontext-Berechnungen entweichen allein in der Bauphase der Superstation rund 1,6 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre. Das ist mehr als die Hälfte dessen, was Industrie, Handel, Verkehr und private Haushalte in Stuttgart in einem Jahr an klimaschädlichen Gasen emittieren.

Das "neue Herz Europas" schlägt rabenschwarz

Auch auf die gesamte Nutzungsdauer betrachtet, schlägt das "neue Herz Europas" nicht grün, sondern eher rabenschwarz. Der Tiefbahnhof wird den Klimawandel mehr befeuern, als ihn durch Verkehrsverlagerung auf die umweltfreundliche Bahn abbremsen. Die Berechnungen basieren auf einer Studie des Öko-Instituts zu Treibhausemissionen der Schieneninfrastruktur sowie öffentlich zugänglichen S-21-Daten.

Schuld an der miesen Klimabilanz ist ein Konstruktionsfehler: Die künftige Durchgangsstation und ihre 60 Kilometer langen Zulauftrassen werden weitgehend unter die Erde verlegt. Dafür müssen 20 Millionen Tonnen Gesteins- und Erdmassen bewegt werden. Dies schlägt schon mit rund 300 000 Tonnen Treibhausgasen zu Buche. Das jahrelange Bohren und Baggern im Stuttgarter Untergrund, der Abtransport des Abraums auf Lkws und Zügen in Hunderte Kilometer entfernte Steinbrüche, all das frisst enorme Mengen an Energie.

Der Roh- und Ausbau von Tunnel und Tiefbahnhöfen verschlingt ebenfalls Unmengen an Ressourcen. So braucht es allein für die riesige Bahnsteighalle, die Tunnelgewölbe am Nord- und Südkopf sowie die Dükerbauwerke rund 300 000 Kubikmeter Transportbeton. Das ist mehr als sechs Mal so viel, wie im Mercedes-Benz-Museum verbaut wurde. Allein in die innerstädtischen Baustellen, zu denen neben dem Bahnhofstrog die nördlichen Eisenbahntunnel nach Feuerbach und Bad Cannstatt zählen, fließen fast eine Million Kubikmeter Beton.

Dabei ist Beton alles andere als ökologisch, auch wenn Hersteller dies gern behaupten. Zum Anmischen braucht es Zement, dessen Herstellung viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) freisetzt. Ein Teil entweicht dabei auf natürliche Art beim Entsäuern des Zementrohstoffs Kalkstein, die andere Hälfte beim energieintensiven Mahlen und Brennen des Zementklinkers. Im Schnitt setzt ein Kubikmeter Beton so 324 Kilogramm Treibhausgase frei. Die Betonierung der neuen Bahnsteighalle und der Zulauftunnel im Norden Stuttgarts belastet das Klima mit rund 324 000 Tonnen Schadgasen.

Beton und Stahl sind echte Dreckschleudern

Daneben fällt auf den Baustellen auch Stahl in ökologischer Hinsicht ins Gewicht. In Tunnelwänden und Gebäudedecken, in den Kelchstützen der Bahnsteighalle, in den Betonschwellen der Gleistrassen, überall bedarf es stählernen Armierungen. Riesige Mengen Stahl werden auch für die 18 Brücken benötigt, die für Stuttgart 21 erstellt werden.

Beispiel Neckarbrücke, mit 345 Metern die zweitlängste Talbrücke des Projekts: In die markante Stahlsegelbrücke, entworfen vom Stuttgarter Ingenieurbüro Schlaich, Begermann und Partner (shp), werden neben 13 000 Kubikmeter Beton rund 7300 Tonnen Beton- und Baustahl verbaut. Das hat seinen Klimapreis, weil Eisenerzgewinnung und Stahlwerke viel Energie verschlingen: Pro Kilogramm Baustahl entweichen zwei Kilogramm CO2, bei Armierungsstahl sind es etwa 1,5 Kilogramm. Die Klimabilanz der Neckarbrücke liegt bei 16 000 Tonnen Treibhausgasen.

Betonmischanlage für Stuttgart 21 auf dem Abstellbahnhof der Firma Godel.
Betonmischanlage für Stuttgart 21 auf dem Abstellbahnhof der Firma Godel.

Nicht nur der Bau, auch der Betrieb und die Instandhaltung von Stuttgart 21 sind klimarelevant. Mehr als es beim oberirdischen Kopfbahnhof der Fall ist. Zwar betont die Bahn auf Kontext-Anfrage, dass beim Tiefbahnhof weder für die natürliche Klimatisierung, noch für Beleuchtung oder Belüftung CO2-Verbräuche anfallen. Dass die Züge im weit verzweigten Tunnelsystem wegen höherer Luftwiderstände deutlich mehr Traktionsenergie verbrauchen, verschweigt sie dagegen.

Auch das Trassenprofil des neuen Bahnknotens lässt die Stromzähler schneller rotieren: Vom Tiefbahnhof zum Flughafen müssen die Züge aus dem Stand energiezehrend steil bergauf beschleunigen. Ein Höhenunterschied von 155 Meter ist zu überwinden. Die Energierückgewinnung moderner Lokomotiven bei gebremster Talfahrt gleicht diesen Kraftakt längst nicht aus.

Während der Schlichtung im Herbst 2010 spielte die Klimabilanz nur eine Nebenrolle. Kritisch hinterfragen konnten die Projektgegner diesen Aspekt ohnehin kaum, denn die Bahn behielt alle Daten mit Hinweis auf anstehende Vergabeverfahren unter Verschluss. Entscheidend für ein sachgerechtes Urteil ist jedoch die Gesamtökobilanz des Projekts. Der "ökologische Rucksack" wurde nie berechnet, wie die Bahn offen zugab. Auch weil die konkrete Bilanzierung von Energieverbräuchen und CO2-Emissionen nicht Teil der Planfeststellungsverfahren war. Die Umweltverträglichkeit wurde nur auf lokale Effekte geprüft. Bis heute hat sich im Baurecht daran nichts geändert.

Schneller nach Bratislava – und schon gibt's weniger Autoverkehr

Während der Schlichtung erwähnte die Bahn als "maßgeblichen Punkt" in der Klimabilanz von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke nach Ulm die Verkehrsverlagerung von der Straße und vom Flugzeug auf den Schienenverkehr. Aus ihr resultiere eine "jährliche CO2-Minderung gegenüber dem jetzigen Stand von knapp 170 000 Tonnen". Auf aktuelle Nachfrage bestätigt die Bahn die Zahl, was den ökologischen Rucksack des Projekts in weniger als acht Jahren neutralisieren würde. "Die infolge des Bahnprojekts ermöglichten steigenden Angebote im öffentlichen Verkehr werden den motorisierten Individualverkehr reduzieren und so CO2-Emissionen verringern", betont ein Bahnsprecher. 

Doch das ist Zahlentrickserei. Die CO2-Reduktion von angeblich 170 000 Tonnen stammt aus einem Gutachten der Universität Karlsruhe vom März 2009, erstellt im Auftrag der damaligen CDU-Landesregierung. Die Autoren um den Wirtschaftswissenschaftler Werner Rothengatter hatten darin die CO2-Vermeidungseffekte der Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm einfach dem Projekt Stuttgart 21 zugerechnet. Die Effekte sind jedoch zu trennen, weil die Schnellfahrstrecke auch mit bestehendem Kopfbahnhof realisierbar gewesen wäre. Korrekt berechnet, spart Stuttgart 21 weit weniger CO2, nämlich rund 78 000 Tonnen jährlich.

Aber selbst diese Zahl schönt die Klimaeffekte von Stuttgart 21. Denn Rothengatter verwendete veraltete Datenquellen und ließ entscheidende Einflussgrößen außen vor. Etwa den technologischen Fortschritt, der Motoren effizienter macht. Rothengatter rechnete mit einer mittleren CO2-Emission von 200 Gramm je Pkw-Kilometer im Fernverkehr und 235 Gramm im Nahverkehr. Bis zum Jahr 2021, in dem Stuttgart 21 in Betrieb gehen soll, müssen Autohersteller den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte auf 95 Gramm pro Kilometer drosseln. Je weniger fossilen Sprit die Autos der Zukunft schlucken, je weniger Klimagase die Motoren ausstoßen, desto geringer fällt der Klima-Benefit von Stuttgart 21 aus.

Das Gutachten ignorierte auch den Verlagerungseffekt hin zum Flugzeug. "Der Flughafen Stuttgart unterstützt das Projekt mit insgesamt 359 Millionen Euro, weil wir uns von Stuttgart 21 bis zu 1,5 Millionen neue Passagiere versprechen", hofft Flughafen-Geschäftsführer Walter Schoefer bis heute auf den S-21-Projektseiten im Internet. Was das für das Klima bedeutet, lässt sich am Umwelt-Mobil-Check der Bahn ablesen: Von Stuttgart bis München verursacht ein Reisender 10,9 Kilogramm CO2 mit der Bahn, 36 Kilogramm mit dem Auto, 51,5 Kilogramm mit dem Flugzeug.

Zudem konnte Rothengatter nicht vorhersehen, dass ein neues Verkehrsmittel die Ökobilanz des Milliardenprojekts beeinträchtigt. Seit Anfang 2013 konkurriert der Fernbus mit der Bahn, und das mit wachsendem Erfolg: Im vergangenen Jahr transportierten Fernbusse erstmals rund 20 Millionen Menschen. Laut Bundesverkehrsministerium sind dabei 30 bis 40 Prozent von der Bahn umgestiegen. Stuttgart 21 könnte also weit weniger Menschen als versprochen dazu bewegen, mit dem Zug nach Ulm, München oder gar bis Bratislava zu fahren.


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Kommentare

Müller, 03.02.2016 09:09
@blender
Vor dem Volksentscheid haben die Gegner die Medien mit einer Präsentation überschwemmt: das kam sogar im SWR zur besten Sendezeit!

https://m.youtube.com › WerZahltS21

Einfach nochmal anschauen. Hier werden Sie gut informiert.

Das Ergebnis: S21 kostet die Bahn kein Geld. Die Bahn verdient durch S21.
Also werden durch S21 die Tickets billiger.
Interessantes Video, oder?

Aber ich muss zugeben, dass ich in diesem Fall eher Ihrer Argumentation folgen kann. Ich bin zwar kein Betriebswirt, aber ich glaube auch hier eher den offiziellen Zahlen als den Gegnern.
Ja S21 kostet die Bahn viel Geld.
Hier liegen die Vorteile klar bei K21. Und durch die Komplexität treten auch finanzielle Risiken ein.
Wobei auch kleinr öffentliche Prohekte, wie der Theaterumbau, selten im Kostenrahmen bleiben.

Ich wünsche eine schöne Restwoche!

Blender, 02.02.2016 13:59
@Müller, 01.02.2016 19:06
@..keine Kontakte zu S21

Ich gebe zu, ich profitiere vom S21-Stopp, durch preiswertere Bahntickets und eine geringere Steuerlast. Zumindest die Kostenentwicklung ist jetzt schon nicht mehr planmäßig, da widerspreche ich Ihnen ein weiteres Mal. ... und wenn die gleichen Leute die Statik ausgerechnet haben (z.B.: Bodenplatte oder Kelchsäulen) wird mir himmelangst.

Müller, 01.02.2016 19:06
@blender
Schon seltsam, dass jeder der mal einen Kommentar schreibt der nicht die Weltuntergangsmeinung widerspiegelt ein Lohnschreiber ist.
Sie dürfen nicht vergessen, dass fast 60% pro S21 sind.
Nein. Ich habe keine Kontakte zu S21 und verdiene nicht daran.
Aber ich kann einfach nicht der Logik folgen, dass alles was jemals auf dem Planeten schiefgelaufen ist ein Argument gegen S21 liefert.
Es gibt tausende Projekte die einfach glatt laufen. Darüber schreibt aber keiner. Es wird nicht gelesen, dass auf der Alb alles nach Plan läuft. Trotz den schlimmen Prognosen vom Lastwagen.
Und in Stuttgart läuft bisher auch alles prima.
Über 12km Tunnelvortrieb ohne irgendein nennenswertes Problem. Und das in ca. einem Jahr.

Und da die Gegner ja mal mit reinem Herzen für Stuttgart auf die Straße gingen, werden sich montags hoffentlich auch alle freuen, dass alles super läuft, oder?

Aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass manche es ärgert wenn alles gut läuft.

Frage an Sie: vom Protest profitiert? Ein Pöstchen im Rathaus oder vielleicht Webmaster bei den Parkschützern?

Blender, 01.02.2016 11:54
@Müller, 28.01.2016 07:08
@Ich glaube manche sind schlicht wegen der Komplexität dagegen.

Ja Herr Müller, was ist dagegen einzuwenden, wegen der Komplesität dagegen zu sein? Man sollte meinen, dass der Bau eines Flughafens in Anbetracht so vieler funktionierender Flughäfen zu Meistern sein sollte:
Nicht so in Berlin (Brandschutz, Insolvenzen).
Man sollte meinen dass der Bau einer Philharmonie zu meistern sein sollte:
Nicht so in Hamburg (Streit mit Hoch-Tief).
Man sollte meinen dass der Bau einer U-Bahn zu Meistern sein sollte:
Nicht so in Köln (Einsturz des Stadtarchivs, Kontakt zum Fundament des Doms).
Man sollte meinen dass der Bau eines Flugzeugs zu meistern sein sollte:
Nicht so beim A380 (Kabelkanal), Euro Hawk Drohne (keine Zulassung),
Und jetzt sollen wir Nettozahler (über Steuern, Bahntickets, etc.) den Stuttgarter Planern einfach nur vertrauen, dass ausgerechnet bei einem Projekt für das es keine Blaupause gibt (z.B. Kelchstützen) alles glatt läuft. Ich frage Sie, Herr Müller, WARUM? Aber, so intensiv wie sie sich morgens kurz nach 7 schon um Kommentare kümmern, vermute ich, dass Sie vielleicht persönlich an S21 was verdienen. Darf ich fragen, woher kommen ihre tiefen Einsichten in S21, was machen Sie beruflich?

Horst Ruch, 31.01.2016 11:26
Ah ha...@ Müller...ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß auch Sie bei Lessats Thema Feinstaub durch S21 auf Dr Engelhardt mit den von ihm berechneten Personenströmen ausgewichen sind. Hat das mit Feinstaub zu tun?
Der beste Beweis, wie undurchsichtig das Gestrüpp aus Dichtung und Wahrheit S21 zumindest für die Stuttgarter Bevölkerung ist.
Die 20 000 Löffelkratzerarbeitskräfte von Frederike Groß waren doch nur das Symbol für die Desinformation der Werbung. Einerseits die 20 000 für Ökonomie, die Kratzer für Ökologie.

Müller, 28.01.2016 07:08
@Hr Ruch
Volksabstimmung, Kretschmann, Künstler, Wendehälse, Ex-OBs und Ehrenprofessoren, Löffelkratzerarbeitskräfte, Karikaturen von Frederike Groß, das bestgeplante Projekt Europas"....
Sorry, ich verstehe überhaupt nicht was Sie mir mitteilen möchten.
Im Artikel und in meinem Kommentar geht es um S21 und Umweltschutz.
Das ist übrigens eine Schwäche nahezu aller Gegner.
Es gibt bei einem großen Infrastrukturprojekt tausende Pros und Contras.
Es ist meist unmöglich, mit einem Gegner über einen einzelnen Punkt zu diskutieren.
Wenn ich nicht in der Lage bin einzelne Punkte isoliert zu betrachten, wie soll ich dann das Große und Ganze bewerten können.
Ich glaube manche sind schlicht wegen der Komplexität dagegen.
Nach dem Motto: "Was ich nicht verstehe ist doof!:

D. Hartmann, 27.01.2016 19:12
@ Ande Leucht:
"Zur Zeit des römischen Reiches waren die Alpen bekanntermaßen eisfrei."
Echt!? Jetzt wird's richtig spannend!
Wie kam dann der Ötzi wieder ins Eis, nachdem er zur Römerzeit schon ca. 3000 Jahre tot aber bereits aufgetaut war?

Erklärung:
Vor lannger, langer (Römer-) Zeit, als das Eis in den Alpen schmolz, fanden die Römer den Ötzi auf dem Gletscher und trugen ihn ins Tal. Sie legten ihn in Formalin ein (Römertopf?) und bauten ein schönes Museum drumherum. Das, erzählt man sich, sollen auch hunderttausende Römer auf ihrem Weg über die (eisfreien) Alpen besucht haben.
Als das Eis dann wiederkam und Römer verschwanden, haben sich die Tiroler gesagt: "Jetzt ist die Zeit gekommen, den Ötzi auf den neuen Gletscher zurückzubringen und wieder in sein kaltes Grab Eis einzubetten, damit auch unsere Nachfahren ihn finden und in Bozen ausstellen können". Gesagt getan.
Ja, solche Schlawiner sind es, diese Tiroler.

Ande Leucht, 27.01.2016 14:26
Schwachsinn den Klimawandel mit S 21 in Verbindung zu bringen. Klimawandel hat es immer gegeben. Zur Zeit des römischen Reiches waren die Alpen bekanntermaßen eisfrei. Die Auswirkungen der CO2-Freisetzung auf das Weltklima sind reine Spekulation. CO2 ist für sich genommen kein Gift sondern eine unabdingbare Vorraussetzung für das Funktionieren der Photosynthese, aufgrund derer wir alle letztich überhaupt existieren können. Allerdings wird CO2 von Politik und Industrie inzwischen gerne benutzt um von wirklichen Luftschadstoffen, wie z.B. Schwefelverbindungen, abzulenken.

Horst Ruch, 27.01.2016 13:51
...oh,je, @ Müller, wenn das Dr.E. erführe, was wäre dann? Dann hätte man doch endlich eine diskutierbare Ausgangslösung zu beurteilen. Wer hat wen belogen. Kretschmann als noch MP wäre genötigt, die ehrenwerte kollegiale Professur an Dr. Schuster- verliehen im Rausch seines Erfolges als Wendehals-MP postwendend zurückzufordern. Peinlich. Denn es war zunächst ExOB Schuster mit seinen Schwärmereien für das ökologischste Projekt aller Zeiten, natürlich wo? Mitten im Herzen Europas, besser noch der Mittelpunkt der Welt, regiert eben von dem oben genannten. Logisch, daß die Bahn solche Schmeicheleien als Werbekonzept dankbar übernommen hat, und die Konzeption S21 erst nach der mißglückten "VA" mit den intensiven Planungen weiterverfolgt hat. Mit diesem Placed war endlich die freie Fahrt Ins Ungewisse ohne jegliche Beschränkung und Kostenlimit möglich. Wie wir alle, -außer den politischen Akteuren- wissen, hätte das Quorum erfüllt sein müssen, um Rechtskräftig Bestand zu haben. Aber auch bis heute Dementi über Dementi. Wo die Milliarden sprudeln für was" Ökologisches" war GRÜNROT geblendet, hat sich verzaubern lassen, offensichtlich von der Werbung die uns weismachen wollte "das bestgeplante Projekt Europas". Auch gilt: die Mehrheit zählt, da zählen auch die Zahlen. Bei soviel Milliarden für was "Ökologisches", da ist ihre Welt doch in Ordnung. Nun, Ironie beiseite, der ganze Artikel von Lessat zeigt doch im Grunde nur ein Pünktchen aus dem Konvolut S21 aus.
Auch hier wurde -höflich ausgesagt: gemogelt,- verständlicher gesagt gelogen, oder wie kürzlich auf der Montagsdemo vorgetragen, es waren Lügen"Künstler" am Werk.
Echte Künstler gab's allerdings auch, die sich satirisch mit den S21-Münchhausensymptom auseinandergesetzt hatten:
Man denke nur zurück an die Zeit als die Stuttgarter Zeitung noch die herrlichen Karikaturen von Frederike Groß zeigen durfte. Zum heutigen Thema: wer kennt sie nicht,
die Zeichnung mit den 20 000 -von ExOB Schuster prognostizierten- Löffelkratzerarbeitskräften für die Tunnelarbeiten wo F. Groß Ökonomie und Ökologie unter einen Hut gebracht hat. Wahrlich eine Weissagung.
Überschneidungen von Dichtung und Wahrheit sind leider erst ab der übernächsten Generation durch Chronisten -sofern das Geld bis dahin noch nicht ausgegangen ist- erklärbar.
"Kunst" darf eben Alles. Auch den Pakt zum Lügen bilden.

Blender, 27.01.2016 09:03
Was auch nicht berücksichtigt wurde ist die Feinstaubbelastung durch S21. Baumaschinen benötigen ja bekanntlich keine "Grüne Plakette" um nach Stuttgart einfahren zu dürfen, und sind deshalb regelrechte Dreckschleudern.
Herr OB Kuhn und Herr Landesminister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann (beide B90/Grüne), wie wäre es mit einem S21 Baustopp bei Feinstaubalarm, der Stuttgarter zuliebe..., das würde mehr bringen als die paar offenen Kamine die in den Wohnzimmern stillzulegen.

Müller, 27.01.2016 07:17
Hihi, in den letzten Ausgaben wird gejammert, dass die Normverbräuche der PKWs nicht plausibel sind.
Aber für tendenziöse Berechnungen werden sie gerne benutzt.
Mit diesen und anderen wilden mathematischen Konstrukten wird herbeigerechnet was wir alle schon lange wussten:
S21 ist schuld am Klimawandel!

Aber da hechelt der Autor dem Trend hinterher:
Die Feinstaubbelastung ist auf allen Kanälen die Nummer1.
Es gibt sogar Leute, die sich selbst Messstationen zusammenlöten.

Und für all diejenigen, die sich wirklich um das Städtle sorgen kommt jetzt die gute Nachricht:
S21 reduziert den Feinstaub in Stuggi:

https://www.pro-rheintal.de/bahnlaerm_weitere-umweltthemen_feinstaubbelastung.html

Wer für S21 ist gestimmt hat dem liegt auch die Gesundheit der Stuttgarter am Herzen.


Aber auch sonst findet man tolle Thesen im Artikel:
Am Ende wird tatsächlich die Theorie aufgestellt, dass die Bahn in Zukunft weniger Fahrgäste transportiert.
Oh mein Gott.. Wenn das Dr. E erfährt. Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass S21 vollkommen überdimensioniert ist.
Also brauchen wir die Kapazitätslügensau zukünftig nicht mehr durchs Kontextdorf jagen, oder?

Außerdem: Hätte (hätte Fahrradkette) man sich für K21 entschieden, würde man z.B. bei der Anbindung an die NBS 10km böse Klimakillertunnels und div. Brücken errichten. Ganz zu schweigen von den restlichen Baumaßnahmen des Milliardenprojekts K21. Also steht auch hier wieder etwas auf der anderen Seite der Gleichung. Für die Bilanz muss man das abziehen.
Mathematik fünfte Klasse.
Bei S21- Genern gibt es stets nur eine Seite. Setzen. Sechs.

Und K21 hat keine positiven Effekte bei der Minderung Feinstaubbelastung.

Wer also nicht möchte, dass tausende Menschen in Stuttgart den Feinstaubtod sterben ist Proler.

Ferdl, 27.01.2016 01:40
Leider ist an dem kompletten Projekt - wie man es auch dreht und windet, für den Verkehr und für die Bürger kein reeller Vorteil. Auch wenn sich noch so viele Politkier dafür prostituieren! Wenn es wenigstens Mist wäre, könnte man damit die Weinberge düngen.

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Ausgabe 296 / S 21: Ein bodenloses Projekt / Thomas A, 02.12.2016 18:21
Da sind sie wieder - die 51 % Eintrittswahrscheinlichkeit. Die KPMG beziffert die Wahrscheinlichkeit der Überschreitung von 6,5Mrd mit gerade noch 45%. Damit wird ein juristischer Notausgang für den Aufsichtsrat konstruiert. (Außerdem...

Ausgabe 296 / Rechtsrock in Filderstadt / Rolf Steiner, 02.12.2016 17:43
Ist der "Patriotismus" eines Thompson denn nicht in Wirklichkeit ein widerlicher Faschismus, der einen irgendwann vielleicht möglichen Heilungsprozess auf dem Balkan nicht nur behindert, sondern unmöglich macht? In Wahrheit ist es...

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