KONTEXT Extra:
Ein Zeichen für Europa

Über Stuttgart wehen EU-Flaggen! Mit der Verkündung des amtlichen Endergebnisses der Volksabstimmung in Großbritainnien über den Austritt aus der EU werden auf der Villa Reitzenstein und dem Neuem Schloss in Stuttgart europäische Flaagen gehisst. Die grün-schwarze Koalition möchte damit ein Zeichen für Europa setzen. "Wir wollen unsere proeuropäische Haltung deutlich zeigen", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die gehöre in Baden-Württemberg "zur Staatsräson". Als "überzeugten Europäer" treffe ihn die Entscheidung der Briten "ganz persönlich ins Mark". Europa sei in den Grundfesten erschüttert.


AfD-Fraktion schließt Gedeon vorerst nicht aus

Die Zerreißprobe in der "Alternative für Deutschland" (AfD) ist aufgeschoben. Ihr Bundesvorsitzender Jörg Meuthen, zugleich Chef der baden-württembergischen Landtagsfraktion, hatte am Dienstag jedenfalls keine erforderliche Zweidrittelmehrheit für den Ausschluss von Wolfgang Gedeon. Über die Äußerungen Gedeons, Anhänger der antisemitischen "Protokolle der Weisen von Zion", wird jetzt statt dessen ein Gutachten bei drei Fachleuten in Auftrag gegeben – von Religionswissenschaftlern ist die Rede, ein Experte soll jüdischen Glaubens sein –, um die von Meuten selbst erhobenen Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Singener Mediziner zu überprüfen. Der lässt vorerst seine Mitgliedschaft in der Fraktion ruhen und wird im Plenarsaal auch einen neuen Platz erhalten.

Fraktionsgeschäftsführer Bernd Grimmer erklärte nach den dreistündigen Beratungen, die für einen Ausschluss notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit sei nicht klar gewesen und etwa ein Drittel der Abgeordneten nicht bereit gewesen, Meuthen zu folgen. Sie schätzten den Stellenwert von Meinungsfreiheit höher ein als den einer "politisch korrekten Ausdrucksweise". Sollte die Fraktion nach der Sommerpause und der Bewertung des Gutachtens abermals nicht bereit sein, dem von Meuthen seit Tagen vehement verlangten Antrag auf Ausschluss Gedeons zuzustimmen, bleibt der dabei, seinerseits die Fraktion verlassen zu wollen. Außerdem gibt es Gerüchte, dass eine Handvoll Abgeordneter Gedeon – im Falle seines Ausschlusses – nicht allein gehen lassen, sondern mit ihm aus der Fraktion ausscheiden wolle.

Nicht nur im Internet tobt seit Tagen eine heftige Auseinandersetzung über den künftigen Kurs der Partei, die sich zur Retterin Deutschlands ernannt hat. Meuthens Co-Vorsitzende auf Bundesebene Frauke Petry hat sich öffentlich gegen ihn gestellt, ist damit aber im Bundesvorstand isoliert. Zahlreiche Mitglieder des rechten Flügels verlangen von dem Kehler Wirtschaftsprofessor, von sich aus die AfD zu verlassen. "Die Bewegung muss sich von Volksverrätern wie Meuthen trennen", postet ein Thorsten Baeuml. Und weiter: "Linksversiffte Gutmenschen braucht die Bewegung nicht! Ein Krebsgeschwür wird auch entfernt, so lange es noch geht und Meuthen hat sich zur Selbstoperation verdonnert. Gut so!" Den Ausdruck "linksversifft" hatte Meuthen selbst vor Wochen benutzt, ihn allerdings auf die ganze Bundesrepublik bezogen.


S 21: BUND verlangt "Öffnung in Richtung Kombi-Lösung"

Der BUND Baden-Württemberg hat am Montag ein Positionspapier zu Stuttgart 21 vorgelegt, um "konstruktive Lösungen aus der Sackgasse" aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht der "Einstieg in eine Kombi-Lösung". Wie die Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender erläutert, könnten damit "einerseits die Kosten und Risiken von Stuttgart 21 deutlich gesenkt und andererseits finanzielle Spielräume zur Realisierung eines tatsächlich zukunftsfähigen Bahnknotenpunkts gewonnen werden". Außerdem sieht das Konzept vor, auf den unterirdischen Flughafenbahnhof zu verzichten und stattdessen einen oberirdischen Halt beim Messeparkhaus zu errichten. Zudem soll die Gäubahn über die bestehende Panoramabahn oberirdisch in den Hauptbahnhof geführt werden und "die Zuführungsstrecken zum Hauptbahnhof und die Wendlinger Kurve sollen leistungsfähig ausgebaut werden".

Dahlbender, die für die Tiefbahnhofgegner 2010 in der Schlichtung saß, nennt S 21 ein "auch heute noch in ganz wesentlichen Teilen weder vollständig geplantes noch vollständig genehmigtes Projekt". Es gebe weiterhin keine qualifizierten Aussagen zu Kosten und zum Zeitablauf. Für die SPD-Politikerin und Ulmer Gemeinderätin steht fest, dass deutlich mehr als acht Bahnsteiggleise unverzichtbar sind für einen Großknoten Stuttgart und eine Entmischung der S-Bahn, des Regional- und des Fernverkehrs. Eine nachhaltige Mobilitätswende müsse sich an den Wünschen der Bahnkunden und der tatsächlichen Verkehrsströme orientieren, "und das bedeutet einen Einstieg in die Diskussion einer Kombi-Lösung".

Mehr dazu unter diesem Link.


Jetzt offiziell: Kefer geht späestens im Herbst 2017

Von einem "Eingeständnis des Scheiterns" sprechen die Parkschützer, von "großem Respekt und Wertschätzung" der Aufsichtsratsvorsitzende der DB Utz-Hellmuth Felcht. Auf jeden Fall wirft der für Stuttgart 21 zuständige Bahnvorstand Volker Kefer das Handtuch. Er stehe für eine Verlängerung seines im September 2017 auslaufenden Vertrags nicht zur Verfügung, teilte er dem Aufsichtsrat am Mittwochvormittag mit. Möglicherweise wird er, wenn seine Nachfolge geregelt ist, den Konzern aber schon deutlich früher verlassen. Hier werde kein "Bauer geopfert", so der Sprecher der Parkschützer Matthias von Herrmann. Vielmehr nehme sich ein "allzu stolzer Turm selbst aus dem Spiel": Der für Stuttgart 21 verantwortliche oberste Bahnmanager ziehe "nun offenbar seine persönliche Notbremse vor dem sicheren Aufprall auf dem Prellbock eines baulich, finanziell und kommunikativ völlig unkontrolliert taumelnden Projekts". Kefer ist seit 2009 bei der Deutschen Bahn und galt lange Zeit als möglicher Nachfolger von Bahnchef Rüdiger Grube, dessen Stellvertreter er auch ist. Kritisiert wird intern vor allem, dass der frühere Siemens-Vorstand den Aufsichtsrat zu spät über die Kostenexplosionen und die immer neuen Risiken bei Stuttgart 21 informiert hat.

Insider in Berlin sehen auch Grube selber nicht mehr sicher im Sattel, weil der nicht nur das nach seinen vielzitierten Worten "bestgerechnete" Milliardenprojekt nie wirklich in den Griff bekommen hat. Matthias von Herrmann erinnert an des marode, dringend sanierungsbedürftige Schienennetz und daran, dass trotz der groß angekündigten fernverkehrsoffensive nicht einmal mehr 78 Prozent der Züge pünktlich fahren: "Wir brauchen endlich wieder eine gute zuverlässige Bahn statt Tunnelwahn." Zum Vergleich: In der Schweiz treffen knapp 97 Prozent der Züge pünktlich im Bahnhof ein. (15.6.2017)


Hermann kritisiert S-21-Befürworter scharf

Der grüne Verkehrsminister Winne Hermann wirft den Befürworter von Stuttgart 21 "in der Politik und bei der Bahn" vor, jahrelang die Kosten heruntergerechnet und die Risiken des Milliardenprojekts nicht ernst genommen zu haben. Jetzt zeige sich immer mehr, wie richtig die Kritiker gelegen hätten. Als Beispiel nennt der S-21-Gegner seit Mitte der Neunziger im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk den Tunnelbau. Zehn Jahre sei über die Schwierigkeiten in dem Gestein diskutiert worden, das die Bahn aktuell für einen Teil der Kostensteigerungen verantwortlich mache.

Der DB wirft er zudem vor, die Glaubwürdigkeit zu "zerstören", wenn an die Landesregierung "kurz vor der Veröffentlichung dieser neuen Dinge beruhigende fünf Zeilen" geschickt würden, dass letztendlich alles in Ordnung sei. "Und dann liest man einen Tag später, es wird wieder teurer, und es wird wieder später", so Hermann weiter. Das mache misstrauisch. Einem Ausstieg erteilt er dennoch eine Absage: Die Bevölkerung habe "keinen Ausstieg beschlossen", und seitdem sei es für jeden in der Regierung Pflicht, das Projekt zu begleiten und zu befördern.


KONTEXT
per E-Mail:
Immer informiert:

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Datenschutz-Hinweis

S 21 macht viel Dreck. Fotos: Joachim E. Röttgers

S 21 macht viel Dreck. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 252
Politik

Klimakiller Tiefbahnhof

Von Jürgen Lessat
Datum: 27.01.2016
Stuttgart 21 ist ein ökologisches Projekt, behauptet die Deutsche Bahn seit jeher. Tatsächlich beschleunigt das Baggern, Bohren und Betonieren den globalen Klimawandel: Allein beim Bau von Tiefbahnhof und Tunnelstrecken entweichen rund 1,6 Millionen Tonnen Treibhausgase.

"Dieser Bahnhof ist ein Beweis dafür, dass nachhaltige Bauweise und modernste Ausstattung Hand in Hand gehen können. Das ist ein Modell für die Zukunft!", lobte Bahnchef Rüdiger Grube zur Eröffnung im Juni 2014. Grube muss wissen, wovon er spricht: als "Chief Sustainability Officer", kurz CSO, verantwortet er auch das Thema Nachhaltigkeit im Konzern. Grube sprach von der Haltestation Kerpen-Horrem, westlich von Köln, wo Regionalzüge und S-Bahnen halten. 

Grün darf sich der 4,3 Millionen Euro teure Bahnhofsneubau nennen, weil er klimaneutral ist. Solarpanels liefern Strom, Geothermie heizt und kühlt. Öko ist auch die Architektur. Tragende Teile sind aus Holz, die Schieferfassade stammt vom nahen Steinbruch. Große Glasflächen lassen Tageslicht einfallen, bei Dunkelheit leuchten effiziente LEDs. Gespart wird auch auf dem Klo: Regenwasser spült die Toiletten.

Frischer Beton für die Bahnhofsbaustelle.
Frischer Beton für die Bahnhofsbaustelle.

Nimmt man Grube beim Wort, dann begeht der Staatskonzern drei Zugstunden weiter südlich gerade einen unverzeihlichen Sündenfall. Beim Bau von Stuttgart 21. Denn der neue Tiefbahnhof erfüllt kaum ein Kriterium für nachhaltiges Bauen. Schlimmer noch: Stuttgart 21 ist ein respektabler Klimakiller. Nach Kontext-Berechnungen entweichen allein in der Bauphase der Superstation rund 1,6 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre. Das ist mehr als die Hälfte dessen, was Industrie, Handel, Verkehr und private Haushalte in Stuttgart in einem Jahr an klimaschädlichen Gasen emittieren.

Das "neue Herz Europas" schlägt rabenschwarz

Auch auf die gesamte Nutzungsdauer betrachtet, schlägt das "neue Herz Europas" nicht grün, sondern eher rabenschwarz. Der Tiefbahnhof wird den Klimawandel mehr befeuern, als ihn durch Verkehrsverlagerung auf die umweltfreundliche Bahn abbremsen. Die Berechnungen basieren auf einer Studie des Öko-Instituts zu Treibhausemissionen der Schieneninfrastruktur sowie öffentlich zugänglichen S-21-Daten.

Schuld an der miesen Klimabilanz ist ein Konstruktionsfehler: Die künftige Durchgangsstation und ihre 60 Kilometer langen Zulauftrassen werden weitgehend unter die Erde verlegt. Dafür müssen 20 Millionen Tonnen Gesteins- und Erdmassen bewegt werden. Dies schlägt schon mit rund 300 000 Tonnen Treibhausgasen zu Buche. Das jahrelange Bohren und Baggern im Stuttgarter Untergrund, der Abtransport des Abraums auf Lkws und Zügen in Hunderte Kilometer entfernte Steinbrüche, all das frisst enorme Mengen an Energie.

Der Roh- und Ausbau von Tunnel und Tiefbahnhöfen verschlingt ebenfalls Unmengen an Ressourcen. So braucht es allein für die riesige Bahnsteighalle, die Tunnelgewölbe am Nord- und Südkopf sowie die Dükerbauwerke rund 300 000 Kubikmeter Transportbeton. Das ist mehr als sechs Mal so viel, wie im Mercedes-Benz-Museum verbaut wurde. Allein in die innerstädtischen Baustellen, zu denen neben dem Bahnhofstrog die nördlichen Eisenbahntunnel nach Feuerbach und Bad Cannstatt zählen, fließen fast eine Million Kubikmeter Beton.

Dabei ist Beton alles andere als ökologisch, auch wenn Hersteller dies gern behaupten. Zum Anmischen braucht es Zement, dessen Herstellung viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) freisetzt. Ein Teil entweicht dabei auf natürliche Art beim Entsäuern des Zementrohstoffs Kalkstein, die andere Hälfte beim energieintensiven Mahlen und Brennen des Zementklinkers. Im Schnitt setzt ein Kubikmeter Beton so 324 Kilogramm Treibhausgase frei. Die Betonierung der neuen Bahnsteighalle und der Zulauftunnel im Norden Stuttgarts belastet das Klima mit rund 324 000 Tonnen Schadgasen.

Beton und Stahl sind echte Dreckschleudern

Daneben fällt auf den Baustellen auch Stahl in ökologischer Hinsicht ins Gewicht. In Tunnelwänden und Gebäudedecken, in den Kelchstützen der Bahnsteighalle, in den Betonschwellen der Gleistrassen, überall bedarf es stählernen Armierungen. Riesige Mengen Stahl werden auch für die 18 Brücken benötigt, die für Stuttgart 21 erstellt werden.

Beispiel Neckarbrücke, mit 345 Metern die zweitlängste Talbrücke des Projekts: In die markante Stahlsegelbrücke, entworfen vom Stuttgarter Ingenieurbüro Schlaich, Begermann und Partner (shp), werden neben 13 000 Kubikmeter Beton rund 7300 Tonnen Beton- und Baustahl verbaut. Das hat seinen Klimapreis, weil Eisenerzgewinnung und Stahlwerke viel Energie verschlingen: Pro Kilogramm Baustahl entweichen zwei Kilogramm CO2, bei Armierungsstahl sind es etwa 1,5 Kilogramm. Die Klimabilanz der Neckarbrücke liegt bei 16 000 Tonnen Treibhausgasen.

Betonmischanlage für Stuttgart 21 auf dem Abstellbahnhof der Firma Godel.
Betonmischanlage für Stuttgart 21 auf dem Abstellbahnhof der Firma Godel.

Nicht nur der Bau, auch der Betrieb und die Instandhaltung von Stuttgart 21 sind klimarelevant. Mehr als es beim oberirdischen Kopfbahnhof der Fall ist. Zwar betont die Bahn auf Kontext-Anfrage, dass beim Tiefbahnhof weder für die natürliche Klimatisierung, noch für Beleuchtung oder Belüftung CO2-Verbräuche anfallen. Dass die Züge im weit verzweigten Tunnelsystem wegen höherer Luftwiderstände deutlich mehr Traktionsenergie verbrauchen, verschweigt sie dagegen.

Auch das Trassenprofil des neuen Bahnknotens lässt die Stromzähler schneller rotieren: Vom Tiefbahnhof zum Flughafen müssen die Züge aus dem Stand energiezehrend steil bergauf beschleunigen. Ein Höhenunterschied von 155 Meter ist zu überwinden. Die Energierückgewinnung moderner Lokomotiven bei gebremster Talfahrt gleicht diesen Kraftakt längst nicht aus.

Während der Schlichtung im Herbst 2010 spielte die Klimabilanz nur eine Nebenrolle. Kritisch hinterfragen konnten die Projektgegner diesen Aspekt ohnehin kaum, denn die Bahn behielt alle Daten mit Hinweis auf anstehende Vergabeverfahren unter Verschluss. Entscheidend für ein sachgerechtes Urteil ist jedoch die Gesamtökobilanz des Projekts. Der "ökologische Rucksack" wurde nie berechnet, wie die Bahn offen zugab. Auch weil die konkrete Bilanzierung von Energieverbräuchen und CO2-Emissionen nicht Teil der Planfeststellungsverfahren war. Die Umweltverträglichkeit wurde nur auf lokale Effekte geprüft. Bis heute hat sich im Baurecht daran nichts geändert.

Schneller nach Bratislava – und schon gibt's weniger Autoverkehr

Während der Schlichtung erwähnte die Bahn als "maßgeblichen Punkt" in der Klimabilanz von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke nach Ulm die Verkehrsverlagerung von der Straße und vom Flugzeug auf den Schienenverkehr. Aus ihr resultiere eine "jährliche CO2-Minderung gegenüber dem jetzigen Stand von knapp 170 000 Tonnen". Auf aktuelle Nachfrage bestätigt die Bahn die Zahl, was den ökologischen Rucksack des Projekts in weniger als acht Jahren neutralisieren würde. "Die infolge des Bahnprojekts ermöglichten steigenden Angebote im öffentlichen Verkehr werden den motorisierten Individualverkehr reduzieren und so CO2-Emissionen verringern", betont ein Bahnsprecher. 

Doch das ist Zahlentrickserei. Die CO2-Reduktion von angeblich 170 000 Tonnen stammt aus einem Gutachten der Universität Karlsruhe vom März 2009, erstellt im Auftrag der damaligen CDU-Landesregierung. Die Autoren um den Wirtschaftswissenschaftler Werner Rothengatter hatten darin die CO2-Vermeidungseffekte der Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm einfach dem Projekt Stuttgart 21 zugerechnet. Die Effekte sind jedoch zu trennen, weil die Schnellfahrstrecke auch mit bestehendem Kopfbahnhof realisierbar gewesen wäre. Korrekt berechnet, spart Stuttgart 21 weit weniger CO2, nämlich rund 78 000 Tonnen jährlich.

Aber selbst diese Zahl schönt die Klimaeffekte von Stuttgart 21. Denn Rothengatter verwendete veraltete Datenquellen und ließ entscheidende Einflussgrößen außen vor. Etwa den technologischen Fortschritt, der Motoren effizienter macht. Rothengatter rechnete mit einer mittleren CO2-Emission von 200 Gramm je Pkw-Kilometer im Fernverkehr und 235 Gramm im Nahverkehr. Bis zum Jahr 2021, in dem Stuttgart 21 in Betrieb gehen soll, müssen Autohersteller den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte auf 95 Gramm pro Kilometer drosseln. Je weniger fossilen Sprit die Autos der Zukunft schlucken, je weniger Klimagase die Motoren ausstoßen, desto geringer fällt der Klima-Benefit von Stuttgart 21 aus.

Das Gutachten ignorierte auch den Verlagerungseffekt hin zum Flugzeug. "Der Flughafen Stuttgart unterstützt das Projekt mit insgesamt 359 Millionen Euro, weil wir uns von Stuttgart 21 bis zu 1,5 Millionen neue Passagiere versprechen", hofft Flughafen-Geschäftsführer Walter Schoefer bis heute auf den S-21-Projektseiten im Internet. Was das für das Klima bedeutet, lässt sich am Umwelt-Mobil-Check der Bahn ablesen: Von Stuttgart bis München verursacht ein Reisender 10,9 Kilogramm CO2 mit der Bahn, 36 Kilogramm mit dem Auto, 51,5 Kilogramm mit dem Flugzeug.

Zudem konnte Rothengatter nicht vorhersehen, dass ein neues Verkehrsmittel die Ökobilanz des Milliardenprojekts beeinträchtigt. Seit Anfang 2013 konkurriert der Fernbus mit der Bahn, und das mit wachsendem Erfolg: Im vergangenen Jahr transportierten Fernbusse erstmals rund 20 Millionen Menschen. Laut Bundesverkehrsministerium sind dabei 30 bis 40 Prozent von der Bahn umgestiegen. Stuttgart 21 könnte also weit weniger Menschen als versprochen dazu bewegen, mit dem Zug nach Ulm, München oder gar bis Bratislava zu fahren.


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

Kommentare

Müller, 03.02.2016 09:09
@blender
Vor dem Volksentscheid haben die Gegner die Medien mit einer Präsentation überschwemmt: das kam sogar im SWR zur besten Sendezeit!

https://m.youtube.com › WerZahltS21

Einfach nochmal anschauen. Hier werden Sie gut informiert.

Das Ergebnis: S21 kostet die Bahn kein Geld. Die Bahn verdient durch S21.
Also werden durch S21 die Tickets billiger.
Interessantes Video, oder?

Aber ich muss zugeben, dass ich in diesem Fall eher Ihrer Argumentation folgen kann. Ich bin zwar kein Betriebswirt, aber ich glaube auch hier eher den offiziellen Zahlen als den Gegnern.
Ja S21 kostet die Bahn viel Geld.
Hier liegen die Vorteile klar bei K21. Und durch die Komplexität treten auch finanzielle Risiken ein.
Wobei auch kleinr öffentliche Prohekte, wie der Theaterumbau, selten im Kostenrahmen bleiben.

Ich wünsche eine schöne Restwoche!

Blender, 02.02.2016 13:59
@Müller, 01.02.2016 19:06
@..keine Kontakte zu S21

Ich gebe zu, ich profitiere vom S21-Stopp, durch preiswertere Bahntickets und eine geringere Steuerlast. Zumindest die Kostenentwicklung ist jetzt schon nicht mehr planmäßig, da widerspreche ich Ihnen ein weiteres Mal. ... und wenn die gleichen Leute die Statik ausgerechnet haben (z.B.: Bodenplatte oder Kelchsäulen) wird mir himmelangst.

Müller, 01.02.2016 19:06
@blender
Schon seltsam, dass jeder der mal einen Kommentar schreibt der nicht die Weltuntergangsmeinung widerspiegelt ein Lohnschreiber ist.
Sie dürfen nicht vergessen, dass fast 60% pro S21 sind.
Nein. Ich habe keine Kontakte zu S21 und verdiene nicht daran.
Aber ich kann einfach nicht der Logik folgen, dass alles was jemals auf dem Planeten schiefgelaufen ist ein Argument gegen S21 liefert.
Es gibt tausende Projekte die einfach glatt laufen. Darüber schreibt aber keiner. Es wird nicht gelesen, dass auf der Alb alles nach Plan läuft. Trotz den schlimmen Prognosen vom Lastwagen.
Und in Stuttgart läuft bisher auch alles prima.
Über 12km Tunnelvortrieb ohne irgendein nennenswertes Problem. Und das in ca. einem Jahr.

Und da die Gegner ja mal mit reinem Herzen für Stuttgart auf die Straße gingen, werden sich montags hoffentlich auch alle freuen, dass alles super läuft, oder?

Aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass manche es ärgert wenn alles gut läuft.

Frage an Sie: vom Protest profitiert? Ein Pöstchen im Rathaus oder vielleicht Webmaster bei den Parkschützern?

Blender, 01.02.2016 11:54
@Müller, 28.01.2016 07:08
@Ich glaube manche sind schlicht wegen der Komplexität dagegen.

Ja Herr Müller, was ist dagegen einzuwenden, wegen der Komplesität dagegen zu sein? Man sollte meinen, dass der Bau eines Flughafens in Anbetracht so vieler funktionierender Flughäfen zu Meistern sein sollte:
Nicht so in Berlin (Brandschutz, Insolvenzen).
Man sollte meinen dass der Bau einer Philharmonie zu meistern sein sollte:
Nicht so in Hamburg (Streit mit Hoch-Tief).
Man sollte meinen dass der Bau einer U-Bahn zu Meistern sein sollte:
Nicht so in Köln (Einsturz des Stadtarchivs, Kontakt zum Fundament des Doms).
Man sollte meinen dass der Bau eines Flugzeugs zu meistern sein sollte:
Nicht so beim A380 (Kabelkanal), Euro Hawk Drohne (keine Zulassung),
Und jetzt sollen wir Nettozahler (über Steuern, Bahntickets, etc.) den Stuttgarter Planern einfach nur vertrauen, dass ausgerechnet bei einem Projekt für das es keine Blaupause gibt (z.B. Kelchstützen) alles glatt läuft. Ich frage Sie, Herr Müller, WARUM? Aber, so intensiv wie sie sich morgens kurz nach 7 schon um Kommentare kümmern, vermute ich, dass Sie vielleicht persönlich an S21 was verdienen. Darf ich fragen, woher kommen ihre tiefen Einsichten in S21, was machen Sie beruflich?

Horst Ruch, 31.01.2016 11:26
Ah ha...@ Müller...ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß auch Sie bei Lessats Thema Feinstaub durch S21 auf Dr Engelhardt mit den von ihm berechneten Personenströmen ausgewichen sind. Hat das mit Feinstaub zu tun?
Der beste Beweis, wie undurchsichtig das Gestrüpp aus Dichtung und Wahrheit S21 zumindest für die Stuttgarter Bevölkerung ist.
Die 20 000 Löffelkratzerarbeitskräfte von Frederike Groß waren doch nur das Symbol für die Desinformation der Werbung. Einerseits die 20 000 für Ökonomie, die Kratzer für Ökologie.

Müller, 28.01.2016 07:08
@Hr Ruch
Volksabstimmung, Kretschmann, Künstler, Wendehälse, Ex-OBs und Ehrenprofessoren, Löffelkratzerarbeitskräfte, Karikaturen von Frederike Groß, das bestgeplante Projekt Europas"....
Sorry, ich verstehe überhaupt nicht was Sie mir mitteilen möchten.
Im Artikel und in meinem Kommentar geht es um S21 und Umweltschutz.
Das ist übrigens eine Schwäche nahezu aller Gegner.
Es gibt bei einem großen Infrastrukturprojekt tausende Pros und Contras.
Es ist meist unmöglich, mit einem Gegner über einen einzelnen Punkt zu diskutieren.
Wenn ich nicht in der Lage bin einzelne Punkte isoliert zu betrachten, wie soll ich dann das Große und Ganze bewerten können.
Ich glaube manche sind schlicht wegen der Komplexität dagegen.
Nach dem Motto: "Was ich nicht verstehe ist doof!:

D. Hartmann, 27.01.2016 19:12
@ Ande Leucht:
"Zur Zeit des römischen Reiches waren die Alpen bekanntermaßen eisfrei."
Echt!? Jetzt wird's richtig spannend!
Wie kam dann der Ötzi wieder ins Eis, nachdem er zur Römerzeit schon ca. 3000 Jahre tot aber bereits aufgetaut war?

Erklärung:
Vor lannger, langer (Römer-) Zeit, als das Eis in den Alpen schmolz, fanden die Römer den Ötzi auf dem Gletscher und trugen ihn ins Tal. Sie legten ihn in Formalin ein (Römertopf?) und bauten ein schönes Museum drumherum. Das, erzählt man sich, sollen auch hunderttausende Römer auf ihrem Weg über die (eisfreien) Alpen besucht haben.
Als das Eis dann wiederkam und Römer verschwanden, haben sich die Tiroler gesagt: "Jetzt ist die Zeit gekommen, den Ötzi auf den neuen Gletscher zurückzubringen und wieder in sein kaltes Grab Eis einzubetten, damit auch unsere Nachfahren ihn finden und in Bozen ausstellen können". Gesagt getan.
Ja, solche Schlawiner sind es, diese Tiroler.

Ande Leucht, 27.01.2016 14:26
Schwachsinn den Klimawandel mit S 21 in Verbindung zu bringen. Klimawandel hat es immer gegeben. Zur Zeit des römischen Reiches waren die Alpen bekanntermaßen eisfrei. Die Auswirkungen der CO2-Freisetzung auf das Weltklima sind reine Spekulation. CO2 ist für sich genommen kein Gift sondern eine unabdingbare Vorraussetzung für das Funktionieren der Photosynthese, aufgrund derer wir alle letztich überhaupt existieren können. Allerdings wird CO2 von Politik und Industrie inzwischen gerne benutzt um von wirklichen Luftschadstoffen, wie z.B. Schwefelverbindungen, abzulenken.

Horst Ruch, 27.01.2016 13:51
...oh,je, @ Müller, wenn das Dr.E. erführe, was wäre dann? Dann hätte man doch endlich eine diskutierbare Ausgangslösung zu beurteilen. Wer hat wen belogen. Kretschmann als noch MP wäre genötigt, die ehrenwerte kollegiale Professur an Dr. Schuster- verliehen im Rausch seines Erfolges als Wendehals-MP postwendend zurückzufordern. Peinlich. Denn es war zunächst ExOB Schuster mit seinen Schwärmereien für das ökologischste Projekt aller Zeiten, natürlich wo? Mitten im Herzen Europas, besser noch der Mittelpunkt der Welt, regiert eben von dem oben genannten. Logisch, daß die Bahn solche Schmeicheleien als Werbekonzept dankbar übernommen hat, und die Konzeption S21 erst nach der mißglückten "VA" mit den intensiven Planungen weiterverfolgt hat. Mit diesem Placed war endlich die freie Fahrt Ins Ungewisse ohne jegliche Beschränkung und Kostenlimit möglich. Wie wir alle, -außer den politischen Akteuren- wissen, hätte das Quorum erfüllt sein müssen, um Rechtskräftig Bestand zu haben. Aber auch bis heute Dementi über Dementi. Wo die Milliarden sprudeln für was" Ökologisches" war GRÜNROT geblendet, hat sich verzaubern lassen, offensichtlich von der Werbung die uns weismachen wollte "das bestgeplante Projekt Europas". Auch gilt: die Mehrheit zählt, da zählen auch die Zahlen. Bei soviel Milliarden für was "Ökologisches", da ist ihre Welt doch in Ordnung. Nun, Ironie beiseite, der ganze Artikel von Lessat zeigt doch im Grunde nur ein Pünktchen aus dem Konvolut S21 aus.
Auch hier wurde -höflich ausgesagt: gemogelt,- verständlicher gesagt gelogen, oder wie kürzlich auf der Montagsdemo vorgetragen, es waren Lügen"Künstler" am Werk.
Echte Künstler gab's allerdings auch, die sich satirisch mit den S21-Münchhausensymptom auseinandergesetzt hatten:
Man denke nur zurück an die Zeit als die Stuttgarter Zeitung noch die herrlichen Karikaturen von Frederike Groß zeigen durfte. Zum heutigen Thema: wer kennt sie nicht,
die Zeichnung mit den 20 000 -von ExOB Schuster prognostizierten- Löffelkratzerarbeitskräften für die Tunnelarbeiten wo F. Groß Ökonomie und Ökologie unter einen Hut gebracht hat. Wahrlich eine Weissagung.
Überschneidungen von Dichtung und Wahrheit sind leider erst ab der übernächsten Generation durch Chronisten -sofern das Geld bis dahin noch nicht ausgegangen ist- erklärbar.
"Kunst" darf eben Alles. Auch den Pakt zum Lügen bilden.

Blender, 27.01.2016 09:03
Was auch nicht berücksichtigt wurde ist die Feinstaubbelastung durch S21. Baumaschinen benötigen ja bekanntlich keine "Grüne Plakette" um nach Stuttgart einfahren zu dürfen, und sind deshalb regelrechte Dreckschleudern.
Herr OB Kuhn und Herr Landesminister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann (beide B90/Grüne), wie wäre es mit einem S21 Baustopp bei Feinstaubalarm, der Stuttgarter zuliebe..., das würde mehr bringen als die paar offenen Kamine die in den Wohnzimmern stillzulegen.

Müller, 27.01.2016 07:17
Hihi, in den letzten Ausgaben wird gejammert, dass die Normverbräuche der PKWs nicht plausibel sind.
Aber für tendenziöse Berechnungen werden sie gerne benutzt.
Mit diesen und anderen wilden mathematischen Konstrukten wird herbeigerechnet was wir alle schon lange wussten:
S21 ist schuld am Klimawandel!

Aber da hechelt der Autor dem Trend hinterher:
Die Feinstaubbelastung ist auf allen Kanälen die Nummer1.
Es gibt sogar Leute, die sich selbst Messstationen zusammenlöten.

Und für all diejenigen, die sich wirklich um das Städtle sorgen kommt jetzt die gute Nachricht:
S21 reduziert den Feinstaub in Stuggi:

https://www.pro-rheintal.de/bahnlaerm_weitere-umweltthemen_feinstaubbelastung.html

Wer für S21 ist gestimmt hat dem liegt auch die Gesundheit der Stuttgarter am Herzen.


Aber auch sonst findet man tolle Thesen im Artikel:
Am Ende wird tatsächlich die Theorie aufgestellt, dass die Bahn in Zukunft weniger Fahrgäste transportiert.
Oh mein Gott.. Wenn das Dr. E erfährt. Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass S21 vollkommen überdimensioniert ist.
Also brauchen wir die Kapazitätslügensau zukünftig nicht mehr durchs Kontextdorf jagen, oder?

Außerdem: Hätte (hätte Fahrradkette) man sich für K21 entschieden, würde man z.B. bei der Anbindung an die NBS 10km böse Klimakillertunnels und div. Brücken errichten. Ganz zu schweigen von den restlichen Baumaßnahmen des Milliardenprojekts K21. Also steht auch hier wieder etwas auf der anderen Seite der Gleichung. Für die Bilanz muss man das abziehen.
Mathematik fünfte Klasse.
Bei S21- Genern gibt es stets nur eine Seite. Setzen. Sechs.

Und K21 hat keine positiven Effekte bei der Minderung Feinstaubbelastung.

Wer also nicht möchte, dass tausende Menschen in Stuttgart den Feinstaubtod sterben ist Proler.

Ferdl, 27.01.2016 01:40
Leider ist an dem kompletten Projekt - wie man es auch dreht und windet, für den Verkehr und für die Bürger kein reeller Vorteil. Auch wenn sich noch so viele Politkier dafür prostituieren! Wenn es wenigstens Mist wäre, könnte man damit die Weinberge düngen.

Kommentar hinzufügen




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.


* Pflichtfeld!

Letzte Kommentare:

Ausgabe 273 / 500 Euro zum Ersten / era, 25.06.2016 20:22
Die beiden schreiben lustig und deutlich. Leider haben sie einen oder mehrere blinde Flecke. In "Der größte Raubzug der Geschichte" wiederholt sich z.B. ständig die Angst vor Staatsbankrotten, vor Inflation und vor Schulden. Beider...

Ausgabe 273 / Jeden Tag ein guter Freund / Bibi, 25.06.2016 18:49
Lieber Insider, wie geht sie denn, die ganze Wahrheit? So lange eine Chefredaktion/Verlagsleitung nicht öffentlich Stellung nimmt, gibt es eben nur die eine Seite. Und die ist für den Außenstehenden doch recht merkwürdig: ein...

Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Müller, 25.06.2016 14:25
@blender Sie haben nach mir gerufen... Gerne. 2014 wurde erst richtig mit dem Vortrieb begonnen. Schwuppdiwupp sind schon 15km gebohrt und gebaggert. Probleme? Keine. Mehrfach wurde bereits der Teufelskeuper durchdrungen. Die...

Ausgabe 273 / Trumps Luftnummer / Müller, 25.06.2016 10:21
@blender Selbstverständlich benötigt ein Hochhaus sehr viel Energie. Aber nur wenn man es mit einem Einfamilienhaus vergleicht. Wenn ich es aber mit mehreren hundert Einfamilienhäusern vergliche, dann ist es ein Energiesparwunder....

Ausgabe 273 / Ausgelächelt / Blender, 25.06.2016 00:53
Ich nehme an, dass der Bahnhof schon wieder sanierunsbedürftig ist bevor der erste Zug fährt. Zum Glück für die Bahn gehört das saure-Regen-empfindliche Betonkelch-Glasaugen-Betondach als Untergrundfläche der "Parkerweiterung" der...

Ausgabe 273 / Trumps Luftnummer / Blender, 25.06.2016 00:10
@Müller: "Prinzipiell sind Hochhäuser die ökologischte Art...." Da haben Sie vielleicht sogar Recht, aber nur, weil sich Insekten wie Kakerlaken und Bettwanzen, Bakterien woe Legionellen und Viren wie Varizellen oder Masern in einem...

Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Blender, 24.06.2016 23:47
Das einzig Richtige wäre die bereits gebauten Tunnelröhren für den Autoverkehr zu nutzen um die Autos zweispurig und kreuzungsfrei aus der Stadt bzw. auf die A8/A81 zu bringen, den Kopfbahnhof zu modernisieren, und im Park nach Vorbild...

Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Blender, 24.06.2016 23:35
Ich vermisse die an dieser Stelle das so oft von Alias @Müller geäußerte Hohelied auf die deutsche Ingenieurskunst. Aber Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen von S21/22/23/.. wegen unerwartet gefundenem Gipskeuper ließen Menschen...

Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Fred Heine, 24.06.2016 21:04
Peter S., 23.06.2016 15:46 "@Fred Heine, wollten Sie mir nicht noch eine Antwort geben aus der letzten Woche? Stichwort "Täuschung und Lüge"?" Ich stehe zu dem, was ich sage. Auch mit meinem Namen. Das bringt mich bisweilen in eine...

Ausgabe 273 / Jeden Tag ein guter Freund / noch ein Insider, 24.06.2016 18:17
Wem die halbe Wahrheit reicht, der kann diesen Artikel (und auch die zugehörigen Beiträge auf seemoz und bei der StZ) getrost weiter feiern. Jeder sieht, was er sehen will, gell... Absurd, dass ausgerechnet diese Zeitgenossen das Schild...

Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!