KONTEXT Extra:
Parkschützer helfen Wolfgang Dietrich beim VfB

Überraschende Hilfe für den früheren S 21-Sprecher Wolfgang Dietrich: Ermuntert durch das Kontext-Editorial ("Dietrich for President") finden sich im Bahnhofsgegner-Forum "Parkschützer" bereits Vorschläge für Sprechakte, die der 68-Jährige als VfB-Präsident vornehmen könnte. Besonders hübsch die Ansage, der Zweitligist plane den Kauf von Messi, Ronaldo und Ibrahimovic - "die Kosten dafür werden unseren Etat nicht belasten". Sehr schön auch der Plan, keinen Torwart einzusetzen, denn: "Ich bin sicher, wir bekommen eine Sondergenehmigung, unser Tor mit Brettern vernageln zu dürfen". Außerdem brauche der VfB keine elf Spieler - "unsere Mannschaft ist mit sechs Spielern 30 Prozent leistungsfähiger". Grundsätzlich habe der Abstieg in die 2. Liga keinerlei Auswirkungen auf das Ziel, 2017 Deutscher Meister zu werden: "Wir liegen da voll im Zeitplan". (28.7.2016)


Zwei Afd-Fraktionen im Landtag zulässig

Nach dem von der Landtagsverwaltung in Auftrag gegebenen Gutachten zur Vertretung der "Alternative für Deutschland" (AfD) im baden-württembergischen Parlament gibt es keine Handhabe gegen die Parallelfraktion. Die Professoren Christofer Lenz, Martin Morlok und Martin Nettesheim schreiben in ihrer 35-seitigen Stellungnahme: Der unter der Bezeichnung "Fraktion der Alternative für Baden-Württemberg im Landtag von Baden-Württemberg" auftretende Zusammenschluss von 14 der AfD angehörenden Abgeordneten sei "seit seiner Konstituierung am 06.07.2016 eine Fraktion im Sinne der Geschäftsordnung des Landtags". Einer Anerkennung bedürfe es nicht. Es bestünden keine über den Wortlaut Geschäftsordnung "hinausgehende, rechtliche Anforderungen an die Zulässigkeit einer Fraktionsbildung".

Auch das "Verbot der Fraktionsvermehrung" greift nach Einschätzung der Gutachter nicht. "Der Landtag würde die verfassungsrechtlichen Grenzen seiner Geschäftsordnungsautonomie aber nicht überschreiten", heißt es weiter, "wenn er eine Regelung erließe, die die Gründung einer 'Parallelfraktion' untersagt." Einer bereits bestehenden Fraktion ist der Status aber auch dadurch nicht zu nehmen. Denn: "Eine derartige Regelung dürfte nur mit Wirkung für die Zukunft erlassen werden, zweckmäßigerweise zum Zeitpunkt des Zusammentritts des neuen Landtag."

Damit müssen sich die anderen Fraktionen, wenn der AfD-Bundes- und Landessprecher Jörg Meuthen mit den Bemühungen eines Zusammenschlusses unter seiner Führung keinen Erfolg hat, weiterhin mit mindestens zwei rechtspopulistischen Rednern und Rednerinnen zu jedem Tagesordnungspunkt abfinden. Die geschätzen Kosten der Spaltung für die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen liegen bei drei Millionen Euro. Denn auch die zweite AfD-Fraktion hat ein Recht auf die allen anderen zustehende finanzielle Ausstattung. (25.7.2016)


Zweiter NSU-Ausschuss: Geheimdienste auf der Theresienwiese?

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags hat in seiner konstituierenden Sitzung am Donnerstag die ersten zwei Zeugen benannt. Sie sollen nach den Worten des Vorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) Auskunft darüber geben, "ob sich am Tag des Anschlags auf die beiden Polizeibeamten in Heilbronn Geheimdienste am oder in der Nähe des Tatorts befunden" haben.

Im ersten Ausschuss in der vergangenen Legislaturperiode hatte der Journalist und NSU-Experte Rainer Nübel als Sachverständiger dazu Stellung genommen. "Er verwies", wie es im Abschlussbericht heißt, "zunächst auf die mutmaßliche Anwesenheit der Defence Intelligence Agency (DIA) zur Tatzeit am Tatort". Mitte November 2011 habe er, wie Nübel weiter zitiert wird, eine Nachricht von der "Stern"-Redaktion in Hamburg erhalten, wonach ein dort vorliegendes Papier ein mutmaßliches Observationsprotokoll des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA darstelle. Daraus gehe hervor, dass zur Tatzeit eine Observation von "M. K." und einer weiteren, nicht näher definierten Person durch US-Agenten stattgefunden habe. Zumindest eine dieser beiden Personen habe zuvor bei der Santander-Bank 2,3 Millionen Dollar oder Euro abgeholt. Und weiter: "Sicherheitsbeamte entweder aus Baden-Württemberg oder Bayern sollten präsent gewesen sein und die Operation aufgrund eines 'Shooting Incident' zwischen 'White Wings', also Neonazis bzw. Rechtsextremisten, und einer Polizeistreife abgebrochen worden sein."

Nübel hatte bei seinem Auftritt als Sachverständiger umfangreiche Ausführungen zu den eigenen Recherchen gemacht. Aus Zeitgründen und angesichts des Endes der Legislaturperiode, so Drexler, der auch den ersten Ausschuss führte, habe diesem Komplex aber nicht mehr detailliert nachgegangen werden können. Im Einsatzbeschluss des zweiten Gremiums heißt es jetzt, insbesondere sei zu klären, ob "Angehörige von ausländischen Sicherheitsbehörden auf der Theresienwiese oder in der Umgebung im Umfeld des Mordanschlags am 25. April 2007 anwesend waren, ob und welche Rolle diese beim Tatgeschehen gespielt und welche Erkenntnisse dazu bei deutschen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden vorgelegen haben". Die erste öffentliche Sitzung des Untersuchungsausschusses findet am 19. September statt. Gehört werden zum Auftakt auch noch einmal vier Sachverständige.


Keine Nebenabsprache zu Stuttgart 21

Um Streit zu vermeiden, sind laut Winfried Kretschmann die bis zum Wochenanfang geheimen Nebenabreden mit der CDU zusätzlich zum Koalitionsvertrag getroffen worden. Die Aufregung darüber, dass Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro ohne Finanzierungsvorbehalt an der Öffentlichkeit vorbei festgeschrieben wurden, versuchte der Regierungschef mit neuen Einblicken in seinen Politikstil zu kontern: "Auch ich muss mal mauscheln, auch ich muss mal dealen." Kein Mensch auf der Erde, der vernünftig Politik machen wolle, kriege das hin ohne Absprachen hinter den Kulissen. Da habe er kein schlechtes Gewissen, denn es sei "unspektakulär", einzelne Maßnahmen zu priorisieren, die grundsätzlich ohnehin im Koalitionsvertrag vereinbart seien.

Unter anderem ist im Detail aufgeführt, dass 325 Millionen Euro ohne Finanzierungsvorbehalt in die Digitalisierung fließen sollen, 100 Millionen in die bessere Ausstattung der Polizei oder 40 Millionen in die Elektromobilität. Der mit 500 Millionen Euro größte Betrag ist allerdings nicht mit konkreten Informationen versehen, die Summe steht für "Investieren/Sanieren (Straße/Schiene, Hochbau, Hochschulen, ...)" zur Verfügung. Der Ministerpräsident widersprach Mutmaßungen, dass in dieser halben Milliarde auch zusätzliche Mittel für Stuttgart 21 über den Kostendeckel hinaus versteckt sein könnten. Für die laufenden Zahlungen gebe es einen Sonderposten im Haushalt. Nebenabsprachen zu diesem Thema hätten nicht stattgefunden.

(19.07.2016)


Die Reichen sind noch viel reicher

Einkommenserhebungen bei Spitzenverdienern aus mehr als 1300 Firmen haben ergeben, dass alle offiziellen Einschätzungen zur wachsenden sozialen Kluft in der Bundesrepublik die Situation beschönigen. Nach den Zahlen, die das ARD-Magazin "Monitor" in diesen Tagen veröffentlichte, verdienen Manager und Vorstände im Durchschnitt nicht 200 000 Euro jährlich, sondern rund eine halbe Million. Die 200 000 Euro sind aber offiziell im sogenannten Sozioökonomischen Panel (SOEP) ausgewiesen, welches wiederum wichtiger Eckpfeifer der bisherigen Armuts- und Reichtums-Berichterstattung in Bund und Ländern ist.

Das Bundesarbeitsministerium will die Daten dort jetzt einfließen lassen, ebenso wie die Erkenntnisse einer in der vergangenen Woche von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie. Danach verdienen die einkommensstärksten zehn Prozent der Bevölkerung mehr als die unteren 40 Prozent zusammen. Und die Einkommensungleichheit wächst weiter. In "Monitor" präsentierte Wirtschaftsweise Peter Bofinger eine vergleichsweise einfache Lösung: "Aus meiner Sicht würde es naheliegen, wieder zu den Steuersätzen zurückzukehren, die wir in den Neunzigerjahren hatten, und das war ein Spitzensteuersatz in der Einkommenssteuer von 53 Prozent." Zurzeit liegt er bei 42 Prozent. Ab einer bestimmten Einkommenshöhe werden drei Prozentpunkte Reichensteuer hinzugerechnet. Von ihr sind aber nicht einmal ein halbes Prozent der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen betroffen.


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S 21 macht viel Dreck. Fotos: Joachim E. Röttgers

S 21 macht viel Dreck. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 252
Politik

Klimakiller Tiefbahnhof

Von Jürgen Lessat
Datum: 27.01.2016
Stuttgart 21 ist ein ökologisches Projekt, behauptet die Deutsche Bahn seit jeher. Tatsächlich beschleunigt das Baggern, Bohren und Betonieren den globalen Klimawandel: Allein beim Bau von Tiefbahnhof und Tunnelstrecken entweichen rund 1,6 Millionen Tonnen Treibhausgase.

"Dieser Bahnhof ist ein Beweis dafür, dass nachhaltige Bauweise und modernste Ausstattung Hand in Hand gehen können. Das ist ein Modell für die Zukunft!", lobte Bahnchef Rüdiger Grube zur Eröffnung im Juni 2014. Grube muss wissen, wovon er spricht: als "Chief Sustainability Officer", kurz CSO, verantwortet er auch das Thema Nachhaltigkeit im Konzern. Grube sprach von der Haltestation Kerpen-Horrem, westlich von Köln, wo Regionalzüge und S-Bahnen halten. 

Grün darf sich der 4,3 Millionen Euro teure Bahnhofsneubau nennen, weil er klimaneutral ist. Solarpanels liefern Strom, Geothermie heizt und kühlt. Öko ist auch die Architektur. Tragende Teile sind aus Holz, die Schieferfassade stammt vom nahen Steinbruch. Große Glasflächen lassen Tageslicht einfallen, bei Dunkelheit leuchten effiziente LEDs. Gespart wird auch auf dem Klo: Regenwasser spült die Toiletten.

Frischer Beton für die Bahnhofsbaustelle.
Frischer Beton für die Bahnhofsbaustelle.

Nimmt man Grube beim Wort, dann begeht der Staatskonzern drei Zugstunden weiter südlich gerade einen unverzeihlichen Sündenfall. Beim Bau von Stuttgart 21. Denn der neue Tiefbahnhof erfüllt kaum ein Kriterium für nachhaltiges Bauen. Schlimmer noch: Stuttgart 21 ist ein respektabler Klimakiller. Nach Kontext-Berechnungen entweichen allein in der Bauphase der Superstation rund 1,6 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Atmosphäre. Das ist mehr als die Hälfte dessen, was Industrie, Handel, Verkehr und private Haushalte in Stuttgart in einem Jahr an klimaschädlichen Gasen emittieren.

Das "neue Herz Europas" schlägt rabenschwarz

Auch auf die gesamte Nutzungsdauer betrachtet, schlägt das "neue Herz Europas" nicht grün, sondern eher rabenschwarz. Der Tiefbahnhof wird den Klimawandel mehr befeuern, als ihn durch Verkehrsverlagerung auf die umweltfreundliche Bahn abbremsen. Die Berechnungen basieren auf einer Studie des Öko-Instituts zu Treibhausemissionen der Schieneninfrastruktur sowie öffentlich zugänglichen S-21-Daten.

Schuld an der miesen Klimabilanz ist ein Konstruktionsfehler: Die künftige Durchgangsstation und ihre 60 Kilometer langen Zulauftrassen werden weitgehend unter die Erde verlegt. Dafür müssen 20 Millionen Tonnen Gesteins- und Erdmassen bewegt werden. Dies schlägt schon mit rund 300 000 Tonnen Treibhausgasen zu Buche. Das jahrelange Bohren und Baggern im Stuttgarter Untergrund, der Abtransport des Abraums auf Lkws und Zügen in Hunderte Kilometer entfernte Steinbrüche, all das frisst enorme Mengen an Energie.

Der Roh- und Ausbau von Tunnel und Tiefbahnhöfen verschlingt ebenfalls Unmengen an Ressourcen. So braucht es allein für die riesige Bahnsteighalle, die Tunnelgewölbe am Nord- und Südkopf sowie die Dükerbauwerke rund 300 000 Kubikmeter Transportbeton. Das ist mehr als sechs Mal so viel, wie im Mercedes-Benz-Museum verbaut wurde. Allein in die innerstädtischen Baustellen, zu denen neben dem Bahnhofstrog die nördlichen Eisenbahntunnel nach Feuerbach und Bad Cannstatt zählen, fließen fast eine Million Kubikmeter Beton.

Dabei ist Beton alles andere als ökologisch, auch wenn Hersteller dies gern behaupten. Zum Anmischen braucht es Zement, dessen Herstellung viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) freisetzt. Ein Teil entweicht dabei auf natürliche Art beim Entsäuern des Zementrohstoffs Kalkstein, die andere Hälfte beim energieintensiven Mahlen und Brennen des Zementklinkers. Im Schnitt setzt ein Kubikmeter Beton so 324 Kilogramm Treibhausgase frei. Die Betonierung der neuen Bahnsteighalle und der Zulauftunnel im Norden Stuttgarts belastet das Klima mit rund 324 000 Tonnen Schadgasen.

Beton und Stahl sind echte Dreckschleudern

Daneben fällt auf den Baustellen auch Stahl in ökologischer Hinsicht ins Gewicht. In Tunnelwänden und Gebäudedecken, in den Kelchstützen der Bahnsteighalle, in den Betonschwellen der Gleistrassen, überall bedarf es stählernen Armierungen. Riesige Mengen Stahl werden auch für die 18 Brücken benötigt, die für Stuttgart 21 erstellt werden.

Beispiel Neckarbrücke, mit 345 Metern die zweitlängste Talbrücke des Projekts: In die markante Stahlsegelbrücke, entworfen vom Stuttgarter Ingenieurbüro Schlaich, Begermann und Partner (shp), werden neben 13 000 Kubikmeter Beton rund 7300 Tonnen Beton- und Baustahl verbaut. Das hat seinen Klimapreis, weil Eisenerzgewinnung und Stahlwerke viel Energie verschlingen: Pro Kilogramm Baustahl entweichen zwei Kilogramm CO2, bei Armierungsstahl sind es etwa 1,5 Kilogramm. Die Klimabilanz der Neckarbrücke liegt bei 16 000 Tonnen Treibhausgasen.

Betonmischanlage für Stuttgart 21 auf dem Abstellbahnhof der Firma Godel.
Betonmischanlage für Stuttgart 21 auf dem Abstellbahnhof der Firma Godel.

Nicht nur der Bau, auch der Betrieb und die Instandhaltung von Stuttgart 21 sind klimarelevant. Mehr als es beim oberirdischen Kopfbahnhof der Fall ist. Zwar betont die Bahn auf Kontext-Anfrage, dass beim Tiefbahnhof weder für die natürliche Klimatisierung, noch für Beleuchtung oder Belüftung CO2-Verbräuche anfallen. Dass die Züge im weit verzweigten Tunnelsystem wegen höherer Luftwiderstände deutlich mehr Traktionsenergie verbrauchen, verschweigt sie dagegen.

Auch das Trassenprofil des neuen Bahnknotens lässt die Stromzähler schneller rotieren: Vom Tiefbahnhof zum Flughafen müssen die Züge aus dem Stand energiezehrend steil bergauf beschleunigen. Ein Höhenunterschied von 155 Meter ist zu überwinden. Die Energierückgewinnung moderner Lokomotiven bei gebremster Talfahrt gleicht diesen Kraftakt längst nicht aus.

Während der Schlichtung im Herbst 2010 spielte die Klimabilanz nur eine Nebenrolle. Kritisch hinterfragen konnten die Projektgegner diesen Aspekt ohnehin kaum, denn die Bahn behielt alle Daten mit Hinweis auf anstehende Vergabeverfahren unter Verschluss. Entscheidend für ein sachgerechtes Urteil ist jedoch die Gesamtökobilanz des Projekts. Der "ökologische Rucksack" wurde nie berechnet, wie die Bahn offen zugab. Auch weil die konkrete Bilanzierung von Energieverbräuchen und CO2-Emissionen nicht Teil der Planfeststellungsverfahren war. Die Umweltverträglichkeit wurde nur auf lokale Effekte geprüft. Bis heute hat sich im Baurecht daran nichts geändert.

Schneller nach Bratislava – und schon gibt's weniger Autoverkehr

Während der Schlichtung erwähnte die Bahn als "maßgeblichen Punkt" in der Klimabilanz von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke nach Ulm die Verkehrsverlagerung von der Straße und vom Flugzeug auf den Schienenverkehr. Aus ihr resultiere eine "jährliche CO2-Minderung gegenüber dem jetzigen Stand von knapp 170 000 Tonnen". Auf aktuelle Nachfrage bestätigt die Bahn die Zahl, was den ökologischen Rucksack des Projekts in weniger als acht Jahren neutralisieren würde. "Die infolge des Bahnprojekts ermöglichten steigenden Angebote im öffentlichen Verkehr werden den motorisierten Individualverkehr reduzieren und so CO2-Emissionen verringern", betont ein Bahnsprecher. 

Doch das ist Zahlentrickserei. Die CO2-Reduktion von angeblich 170 000 Tonnen stammt aus einem Gutachten der Universität Karlsruhe vom März 2009, erstellt im Auftrag der damaligen CDU-Landesregierung. Die Autoren um den Wirtschaftswissenschaftler Werner Rothengatter hatten darin die CO2-Vermeidungseffekte der Neubaustrecke zwischen Wendlingen und Ulm einfach dem Projekt Stuttgart 21 zugerechnet. Die Effekte sind jedoch zu trennen, weil die Schnellfahrstrecke auch mit bestehendem Kopfbahnhof realisierbar gewesen wäre. Korrekt berechnet, spart Stuttgart 21 weit weniger CO2, nämlich rund 78 000 Tonnen jährlich.

Aber selbst diese Zahl schönt die Klimaeffekte von Stuttgart 21. Denn Rothengatter verwendete veraltete Datenquellen und ließ entscheidende Einflussgrößen außen vor. Etwa den technologischen Fortschritt, der Motoren effizienter macht. Rothengatter rechnete mit einer mittleren CO2-Emission von 200 Gramm je Pkw-Kilometer im Fernverkehr und 235 Gramm im Nahverkehr. Bis zum Jahr 2021, in dem Stuttgart 21 in Betrieb gehen soll, müssen Autohersteller den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte auf 95 Gramm pro Kilometer drosseln. Je weniger fossilen Sprit die Autos der Zukunft schlucken, je weniger Klimagase die Motoren ausstoßen, desto geringer fällt der Klima-Benefit von Stuttgart 21 aus.

Das Gutachten ignorierte auch den Verlagerungseffekt hin zum Flugzeug. "Der Flughafen Stuttgart unterstützt das Projekt mit insgesamt 359 Millionen Euro, weil wir uns von Stuttgart 21 bis zu 1,5 Millionen neue Passagiere versprechen", hofft Flughafen-Geschäftsführer Walter Schoefer bis heute auf den S-21-Projektseiten im Internet. Was das für das Klima bedeutet, lässt sich am Umwelt-Mobil-Check der Bahn ablesen: Von Stuttgart bis München verursacht ein Reisender 10,9 Kilogramm CO2 mit der Bahn, 36 Kilogramm mit dem Auto, 51,5 Kilogramm mit dem Flugzeug.

Zudem konnte Rothengatter nicht vorhersehen, dass ein neues Verkehrsmittel die Ökobilanz des Milliardenprojekts beeinträchtigt. Seit Anfang 2013 konkurriert der Fernbus mit der Bahn, und das mit wachsendem Erfolg: Im vergangenen Jahr transportierten Fernbusse erstmals rund 20 Millionen Menschen. Laut Bundesverkehrsministerium sind dabei 30 bis 40 Prozent von der Bahn umgestiegen. Stuttgart 21 könnte also weit weniger Menschen als versprochen dazu bewegen, mit dem Zug nach Ulm, München oder gar bis Bratislava zu fahren.


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Kommentare

Müller, 03.02.2016 09:09
@blender
Vor dem Volksentscheid haben die Gegner die Medien mit einer Präsentation überschwemmt: das kam sogar im SWR zur besten Sendezeit!

https://m.youtube.com › WerZahltS21

Einfach nochmal anschauen. Hier werden Sie gut informiert.

Das Ergebnis: S21 kostet die Bahn kein Geld. Die Bahn verdient durch S21.
Also werden durch S21 die Tickets billiger.
Interessantes Video, oder?

Aber ich muss zugeben, dass ich in diesem Fall eher Ihrer Argumentation folgen kann. Ich bin zwar kein Betriebswirt, aber ich glaube auch hier eher den offiziellen Zahlen als den Gegnern.
Ja S21 kostet die Bahn viel Geld.
Hier liegen die Vorteile klar bei K21. Und durch die Komplexität treten auch finanzielle Risiken ein.
Wobei auch kleinr öffentliche Prohekte, wie der Theaterumbau, selten im Kostenrahmen bleiben.

Ich wünsche eine schöne Restwoche!

Blender, 02.02.2016 13:59
@Müller, 01.02.2016 19:06
@..keine Kontakte zu S21

Ich gebe zu, ich profitiere vom S21-Stopp, durch preiswertere Bahntickets und eine geringere Steuerlast. Zumindest die Kostenentwicklung ist jetzt schon nicht mehr planmäßig, da widerspreche ich Ihnen ein weiteres Mal. ... und wenn die gleichen Leute die Statik ausgerechnet haben (z.B.: Bodenplatte oder Kelchsäulen) wird mir himmelangst.

Müller, 01.02.2016 19:06
@blender
Schon seltsam, dass jeder der mal einen Kommentar schreibt der nicht die Weltuntergangsmeinung widerspiegelt ein Lohnschreiber ist.
Sie dürfen nicht vergessen, dass fast 60% pro S21 sind.
Nein. Ich habe keine Kontakte zu S21 und verdiene nicht daran.
Aber ich kann einfach nicht der Logik folgen, dass alles was jemals auf dem Planeten schiefgelaufen ist ein Argument gegen S21 liefert.
Es gibt tausende Projekte die einfach glatt laufen. Darüber schreibt aber keiner. Es wird nicht gelesen, dass auf der Alb alles nach Plan läuft. Trotz den schlimmen Prognosen vom Lastwagen.
Und in Stuttgart läuft bisher auch alles prima.
Über 12km Tunnelvortrieb ohne irgendein nennenswertes Problem. Und das in ca. einem Jahr.

Und da die Gegner ja mal mit reinem Herzen für Stuttgart auf die Straße gingen, werden sich montags hoffentlich auch alle freuen, dass alles super läuft, oder?

Aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass manche es ärgert wenn alles gut läuft.

Frage an Sie: vom Protest profitiert? Ein Pöstchen im Rathaus oder vielleicht Webmaster bei den Parkschützern?

Blender, 01.02.2016 11:54
@Müller, 28.01.2016 07:08
@Ich glaube manche sind schlicht wegen der Komplexität dagegen.

Ja Herr Müller, was ist dagegen einzuwenden, wegen der Komplesität dagegen zu sein? Man sollte meinen, dass der Bau eines Flughafens in Anbetracht so vieler funktionierender Flughäfen zu Meistern sein sollte:
Nicht so in Berlin (Brandschutz, Insolvenzen).
Man sollte meinen dass der Bau einer Philharmonie zu meistern sein sollte:
Nicht so in Hamburg (Streit mit Hoch-Tief).
Man sollte meinen dass der Bau einer U-Bahn zu Meistern sein sollte:
Nicht so in Köln (Einsturz des Stadtarchivs, Kontakt zum Fundament des Doms).
Man sollte meinen dass der Bau eines Flugzeugs zu meistern sein sollte:
Nicht so beim A380 (Kabelkanal), Euro Hawk Drohne (keine Zulassung),
Und jetzt sollen wir Nettozahler (über Steuern, Bahntickets, etc.) den Stuttgarter Planern einfach nur vertrauen, dass ausgerechnet bei einem Projekt für das es keine Blaupause gibt (z.B. Kelchstützen) alles glatt läuft. Ich frage Sie, Herr Müller, WARUM? Aber, so intensiv wie sie sich morgens kurz nach 7 schon um Kommentare kümmern, vermute ich, dass Sie vielleicht persönlich an S21 was verdienen. Darf ich fragen, woher kommen ihre tiefen Einsichten in S21, was machen Sie beruflich?

Horst Ruch, 31.01.2016 11:26
Ah ha...@ Müller...ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß auch Sie bei Lessats Thema Feinstaub durch S21 auf Dr Engelhardt mit den von ihm berechneten Personenströmen ausgewichen sind. Hat das mit Feinstaub zu tun?
Der beste Beweis, wie undurchsichtig das Gestrüpp aus Dichtung und Wahrheit S21 zumindest für die Stuttgarter Bevölkerung ist.
Die 20 000 Löffelkratzerarbeitskräfte von Frederike Groß waren doch nur das Symbol für die Desinformation der Werbung. Einerseits die 20 000 für Ökonomie, die Kratzer für Ökologie.

Müller, 28.01.2016 07:08
@Hr Ruch
Volksabstimmung, Kretschmann, Künstler, Wendehälse, Ex-OBs und Ehrenprofessoren, Löffelkratzerarbeitskräfte, Karikaturen von Frederike Groß, das bestgeplante Projekt Europas"....
Sorry, ich verstehe überhaupt nicht was Sie mir mitteilen möchten.
Im Artikel und in meinem Kommentar geht es um S21 und Umweltschutz.
Das ist übrigens eine Schwäche nahezu aller Gegner.
Es gibt bei einem großen Infrastrukturprojekt tausende Pros und Contras.
Es ist meist unmöglich, mit einem Gegner über einen einzelnen Punkt zu diskutieren.
Wenn ich nicht in der Lage bin einzelne Punkte isoliert zu betrachten, wie soll ich dann das Große und Ganze bewerten können.
Ich glaube manche sind schlicht wegen der Komplexität dagegen.
Nach dem Motto: "Was ich nicht verstehe ist doof!:

D. Hartmann, 27.01.2016 19:12
@ Ande Leucht:
"Zur Zeit des römischen Reiches waren die Alpen bekanntermaßen eisfrei."
Echt!? Jetzt wird's richtig spannend!
Wie kam dann der Ötzi wieder ins Eis, nachdem er zur Römerzeit schon ca. 3000 Jahre tot aber bereits aufgetaut war?

Erklärung:
Vor lannger, langer (Römer-) Zeit, als das Eis in den Alpen schmolz, fanden die Römer den Ötzi auf dem Gletscher und trugen ihn ins Tal. Sie legten ihn in Formalin ein (Römertopf?) und bauten ein schönes Museum drumherum. Das, erzählt man sich, sollen auch hunderttausende Römer auf ihrem Weg über die (eisfreien) Alpen besucht haben.
Als das Eis dann wiederkam und Römer verschwanden, haben sich die Tiroler gesagt: "Jetzt ist die Zeit gekommen, den Ötzi auf den neuen Gletscher zurückzubringen und wieder in sein kaltes Grab Eis einzubetten, damit auch unsere Nachfahren ihn finden und in Bozen ausstellen können". Gesagt getan.
Ja, solche Schlawiner sind es, diese Tiroler.

Ande Leucht, 27.01.2016 14:26
Schwachsinn den Klimawandel mit S 21 in Verbindung zu bringen. Klimawandel hat es immer gegeben. Zur Zeit des römischen Reiches waren die Alpen bekanntermaßen eisfrei. Die Auswirkungen der CO2-Freisetzung auf das Weltklima sind reine Spekulation. CO2 ist für sich genommen kein Gift sondern eine unabdingbare Vorraussetzung für das Funktionieren der Photosynthese, aufgrund derer wir alle letztich überhaupt existieren können. Allerdings wird CO2 von Politik und Industrie inzwischen gerne benutzt um von wirklichen Luftschadstoffen, wie z.B. Schwefelverbindungen, abzulenken.

Horst Ruch, 27.01.2016 13:51
...oh,je, @ Müller, wenn das Dr.E. erführe, was wäre dann? Dann hätte man doch endlich eine diskutierbare Ausgangslösung zu beurteilen. Wer hat wen belogen. Kretschmann als noch MP wäre genötigt, die ehrenwerte kollegiale Professur an Dr. Schuster- verliehen im Rausch seines Erfolges als Wendehals-MP postwendend zurückzufordern. Peinlich. Denn es war zunächst ExOB Schuster mit seinen Schwärmereien für das ökologischste Projekt aller Zeiten, natürlich wo? Mitten im Herzen Europas, besser noch der Mittelpunkt der Welt, regiert eben von dem oben genannten. Logisch, daß die Bahn solche Schmeicheleien als Werbekonzept dankbar übernommen hat, und die Konzeption S21 erst nach der mißglückten "VA" mit den intensiven Planungen weiterverfolgt hat. Mit diesem Placed war endlich die freie Fahrt Ins Ungewisse ohne jegliche Beschränkung und Kostenlimit möglich. Wie wir alle, -außer den politischen Akteuren- wissen, hätte das Quorum erfüllt sein müssen, um Rechtskräftig Bestand zu haben. Aber auch bis heute Dementi über Dementi. Wo die Milliarden sprudeln für was" Ökologisches" war GRÜNROT geblendet, hat sich verzaubern lassen, offensichtlich von der Werbung die uns weismachen wollte "das bestgeplante Projekt Europas". Auch gilt: die Mehrheit zählt, da zählen auch die Zahlen. Bei soviel Milliarden für was "Ökologisches", da ist ihre Welt doch in Ordnung. Nun, Ironie beiseite, der ganze Artikel von Lessat zeigt doch im Grunde nur ein Pünktchen aus dem Konvolut S21 aus.
Auch hier wurde -höflich ausgesagt: gemogelt,- verständlicher gesagt gelogen, oder wie kürzlich auf der Montagsdemo vorgetragen, es waren Lügen"Künstler" am Werk.
Echte Künstler gab's allerdings auch, die sich satirisch mit den S21-Münchhausensymptom auseinandergesetzt hatten:
Man denke nur zurück an die Zeit als die Stuttgarter Zeitung noch die herrlichen Karikaturen von Frederike Groß zeigen durfte. Zum heutigen Thema: wer kennt sie nicht,
die Zeichnung mit den 20 000 -von ExOB Schuster prognostizierten- Löffelkratzerarbeitskräften für die Tunnelarbeiten wo F. Groß Ökonomie und Ökologie unter einen Hut gebracht hat. Wahrlich eine Weissagung.
Überschneidungen von Dichtung und Wahrheit sind leider erst ab der übernächsten Generation durch Chronisten -sofern das Geld bis dahin noch nicht ausgegangen ist- erklärbar.
"Kunst" darf eben Alles. Auch den Pakt zum Lügen bilden.

Blender, 27.01.2016 09:03
Was auch nicht berücksichtigt wurde ist die Feinstaubbelastung durch S21. Baumaschinen benötigen ja bekanntlich keine "Grüne Plakette" um nach Stuttgart einfahren zu dürfen, und sind deshalb regelrechte Dreckschleudern.
Herr OB Kuhn und Herr Landesminister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann (beide B90/Grüne), wie wäre es mit einem S21 Baustopp bei Feinstaubalarm, der Stuttgarter zuliebe..., das würde mehr bringen als die paar offenen Kamine die in den Wohnzimmern stillzulegen.

Müller, 27.01.2016 07:17
Hihi, in den letzten Ausgaben wird gejammert, dass die Normverbräuche der PKWs nicht plausibel sind.
Aber für tendenziöse Berechnungen werden sie gerne benutzt.
Mit diesen und anderen wilden mathematischen Konstrukten wird herbeigerechnet was wir alle schon lange wussten:
S21 ist schuld am Klimawandel!

Aber da hechelt der Autor dem Trend hinterher:
Die Feinstaubbelastung ist auf allen Kanälen die Nummer1.
Es gibt sogar Leute, die sich selbst Messstationen zusammenlöten.

Und für all diejenigen, die sich wirklich um das Städtle sorgen kommt jetzt die gute Nachricht:
S21 reduziert den Feinstaub in Stuggi:

https://www.pro-rheintal.de/bahnlaerm_weitere-umweltthemen_feinstaubbelastung.html

Wer für S21 ist gestimmt hat dem liegt auch die Gesundheit der Stuttgarter am Herzen.


Aber auch sonst findet man tolle Thesen im Artikel:
Am Ende wird tatsächlich die Theorie aufgestellt, dass die Bahn in Zukunft weniger Fahrgäste transportiert.
Oh mein Gott.. Wenn das Dr. E erfährt. Das bedeutet ja im Umkehrschluss, dass S21 vollkommen überdimensioniert ist.
Also brauchen wir die Kapazitätslügensau zukünftig nicht mehr durchs Kontextdorf jagen, oder?

Außerdem: Hätte (hätte Fahrradkette) man sich für K21 entschieden, würde man z.B. bei der Anbindung an die NBS 10km böse Klimakillertunnels und div. Brücken errichten. Ganz zu schweigen von den restlichen Baumaßnahmen des Milliardenprojekts K21. Also steht auch hier wieder etwas auf der anderen Seite der Gleichung. Für die Bilanz muss man das abziehen.
Mathematik fünfte Klasse.
Bei S21- Genern gibt es stets nur eine Seite. Setzen. Sechs.

Und K21 hat keine positiven Effekte bei der Minderung Feinstaubbelastung.

Wer also nicht möchte, dass tausende Menschen in Stuttgart den Feinstaubtod sterben ist Proler.

Ferdl, 27.01.2016 01:40
Leider ist an dem kompletten Projekt - wie man es auch dreht und windet, für den Verkehr und für die Bürger kein reeller Vorteil. Auch wenn sich noch so viele Politkier dafür prostituieren! Wenn es wenigstens Mist wäre, könnte man damit die Weinberge düngen.

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Als gebürtiger Karlsruher und KSC Fan könnte ich mich ja fast freuen...mit Dietrich haben wir ja vielleicht mal eine Chance....doch vorher wird S 21 gestoppt, bis der KSC mal beim VfB gewinnt....so ischs halt..Lebbe geht weiter...am...

Ausgabe 278 / Nette Pharmareferenten / gesders, 28.07.2016 10:30
meine fortbildungen zahl ich selber. das sind dann schon ´mal 500,- bis 1000,- € fuer 1 bis 2 tage. am wochenende! sonst hab ich auch noch verdienstausfall. dazu unterkunft und verpflegung. das gilt auch fuer die fortbildungen meiner...

Ausgabe 278 / Winfried I. / Schwabe, 28.07.2016 10:09
Was ne Empörung. Nach seiner Wahl 2011 hat Kretschmann (unser Hobbyschreiner) öffentlichkeitswirksam jeden wissen lassen "Wir sind eine bürgerliche Partei". Wer da noch fragen hat sollte an seiner politischen Bildung arbeiten. Und...

Ausgabe 278 / 300 Euro gegen die Schmerzen / karl, 28.07.2016 00:16
Gab es nicht von vielen Menschen die Hoffnung aus dem schwarzen Sumpf mit einem Politikwechsel raus zu kommen? Es hat sich nichts verändert, Politikersumpf bleibt Politikersumpf, egal mit welcher Farbe. Die Zivilgesellschaft muss die...

Ausgabe 278 / Kill, kill, kill / Spielerin, 27.07.2016 23:50
"Immer weiter dürfen die Fans von Ballern, Töten oder Vergewaltigen in der virtuellen Welt damit argumentieren(..)" Wenn Sie eine sachliche Diskussion wollen, gerne. Dann sollten Sie allerdings aufhören, selbst zu polemisieren. Dazu...

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