KONTEXT Extra:
Jetzt doch ein Koalitionsausschuss zu Afghanistan

Vor Weihnachten hatten Grünen und CDU eine inhaltliche Aussprache über die Abschiebepraxis nach Afghanistan vermieden. Stattdessen wurde im Koalitionsausschuss vor allem darüber diskutiert, ob Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand es "schäbig" nennen darf, wenn sein CDU-Pendant, Innenminister Thomas Strobl, auch alte oder kranke Menschen abschieben will. Zur bisher einzigen Sammelabschiebung wurde ein Mann sogar aus einer Psychiatrischen Klinik geholt, dann allerdings doch nicht ins Flugzeug nach Kabul gesetzt.

Am kommenden Dienstag werden dieser und andere Fälle sowie die grundsätzliche Vorgehensweise im Koalitionsausschuss diskutiert. Die Grünen, die die Debatte durchgesetzt haben, erinnern an die geltenden Leitlinien des Landes zu Abschiebungen und Rückführungen, nach denen eine Einzelfallprüfung ohnehin zwingend ist. Bisher hatte sich Strobl gegen eine inhaltliche Behandlung der von ihm mitinitiierten verschärften Abschiebepraxis im Koalitionsausschuss ausgesprochen. Die Grünen gehen davon aus, dass die Leitlinien und damit die Einzelfallprüfung bestätigt werden.

Auf dem Tisch liegt auch ein Papier der sogenannten G-Länder, also aller Koalitionen, an denen Grüne beteiligt sind. Diesem zufolge muss gewährleistet sein, "dass Ausreisepflichtige keinen Schaden an Leben und Gesundheit nehmen". Die Regierungspartner in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen "betonen eine Reihe von Grundlinien und Anforderungen bezüglich Rückführungen nach Afghanistan". Sie fordern die Bundesregierung aber auch auf, die Sicherheitslage in Afghanistan "erneut zu überprüfen". (14.1.2017)


Ein zweites Raumwunder für Geflüchtete

Engagement kann sich lohnen. Im September hatte Kontext über die Initiative der Künstlerin Martina Geiger-Gerlach berichtet, eine Wohnung in einem zum Abriss vorgesehenen Haus im Stuttgarter Stadtteil Steckfeld monatsweise Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig finden dort immer Ausstellungen statt, die Nachbarn und Interessierten Gelegenheit geben, Künstlern und Geflüchteten zwanglos zu begegnen. Nun hat der Vermieter, das katholische Siedlungswerk, der Künstlerin eine zweite Wohnung im selben Haus als Lernwohnung zur Verfügung gestellt, damit Geflüchtete, die im Trubel ihrer Unterkunft nicht zur Ruhe kommen, eine Rückzugsmöglichkeit finden. Zudem bleibt das Haus länger stehen: voraussichtlich zwei Jahre. Dem Siedlungswerk gefällt das Projekt so gut, dass Martina Geiger-Gerlach gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könnte, im Quartiersraum des Neubauareals an Stelle des früheren Olgahospitals eine Aufgabe zu übernehmen. Und: Ihr Wohnungs-Projekt ist für den Stuttgarter Bürgerpreis der Bürgerstiftung vorgeschlagen worden. Am 20. Januar um 19 Uhr eröffnet in der Karlshofstraße 42 in Steckfeld die nächste Ausstellung mit Gemälden von Ivan Zozulya und dem DJ Roman Levin. Am 31. Januar wird die Entscheidung zum Bürgerpreis bekannt gegeben. Jeder kann mit abstimmen!


Der Gewitterwanderer im Glück

Mitte November hatte der 33-jährige Göppinger Schriftsteller Kai Bleifuß noch geschimpft wie ein Rohrspatz. Der promovierte Goethe-Experte rackert sich seit Jahren mit Schreiben ab. Fabrizierte zuletzt einen Roman über den Dichterfürsten und wie der so wäre, würde er in unserer Zeit leben. "Goethes Mörder" heißt das gute Stück. Gutes Zeug. Guter Mann. Das weiß auch Bleifuß selbst. Kontext gegenüber machte er keinen Hehl daraus, dass er sich selbst für einen ziemlich duften Typen hält. Doch bislang schlug ihm seitens des ganzen "Literaturzirkus" und der Verlage kalter Wind entgegen. Niemand wolle mehr ein Risiko eingehen. Literatur würde immer mehr unter ökonomischen Abwägungen betrachtet, konstatierte der resolute Literaturnerd. "Schreiben ist das Idiotischste, was man machen kann. Nicht schreiben aber auch."

Ein Bleifuß lässt sich aber nicht unterkriegen – und jetzt hat es gerappelt im Karton: Am vergangenen Sonntag sackte der Göppinger für seinen Text "Fünf Variationen auf das Unsagbare" den Autorenpreis "Irseer Pegasus 2017" ein. 150 Schriftsteller aus dem ganzen Land hatten sich mit ihren Werken beworben, doch Bleifuß hat den mit 2000 Euro dotierten Preis gewonnen. Neben ihm auf dem Siegertreppchen der Preisverleihung im Kloster Irsee im Allgäu strahlte David Krause aus Kerpen.

"Der glücklose Autor hatte endlich einmal Glück!", schrieb Goethe-Glücksbärchen Bleifuß voller Freude an Kontext, mit der Bitte unseren LeserInnen mitzuteilen, dass man am 27.1. ab 21:05 Uhr im BR2 sein Hörspiel "Pinball" senden werde. Machen wir doch gerne. (11.1.2017) 


Abstand halten von den Volksverrätern

Aus 594 Wörtern haben die Sprachwissenschaftler um die Darmstädter Professorin Nina Janich das Unwort des Jahres 2016 ausgesucht: "Volksverräter". Aus dem Erbe der NS-Diktatur werde das Wort von Pegida, AfD und anderen Rechtsaußen verwendet, um PolitikerInnen  zu diffamieren. Mit der Folge, dass das "ernsthafte Gespräch" und notwendige Diskussionen in der Gesellschaft abgewürgt würden, begründet die Jury. Auf den weiteren Plätzen folgen "postfaktisch", "Populismus", "Gutmensch" sowie eine "Armlänge Abstand". Mit in der fünfköpfigen Jury saß auch Kontext-Autor Stephan Hebel. (10.1.2016)


Sichere Herkunftsstaaten: Kretschmann schon lange für längere Liste

Winfried Kretschmann hat sich mit jüngsten Äußerungen zur Einstufung von Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsländer derart in die Nesseln gesetzt, dass sich sein Staatsministerium zu einer "Klarstellung" aufgerufen sah. Tatsächlich handelt es sich um einen durchsichtigen Versuch der Schadensbegrenzung. Der grüne Regierungschef hatte auf Anfrage der "Rheinischen Post" in einer Stellungnahme zur aktuellen Sicherheitsdebatte erklärt: "Die kriminelle Energie, die von Gruppierungen junger Männer aus diesen Staaten ausgeht, ist bedenklich und muss mit aller Konsequenz bekämpft werden." Zugleich sprach er sich für die Aufnahme der drei Maghreb-Staaten auf die Liste sicherer Herkunftsländer aus: "Baden-Württemberg wird der Ausweitung zustimmen, sofern die Bundesregierung das Ansinnen in den Bundesrat einbringt."

Die Wirkung beider Sätze im Zusammenhang sind ihm und "meinen Leut", wie er seine engsten Mitarbeiter gern nennt, offenbar entgangen. Jedenfalls stellte "das Staatsministerium klar, dass die signalisierte Zustimmung weder aus aktuellem Anlass beschlossen wurde, noch ihre Begründung in der Gewaltbereitschaft mancher Gruppen junger Männer aus diesen Ländern hat". Vielmehr sei die Entscheidung "schon im Frühsommer 2016 nach einem langen Abwägungsprozess, in dem vor allem der Frage nachgegangen wurde, ob es angesichts der Menschenrechtssituation in den besagten Ländern vertretbar wäre, diese zu sicheren Herkunftsländern zu erklären (...), als sich die Bundesregierung dem Ministerpräsidenten gegenüber bereit erklärte, in einer Protokollerklärung festzuhalten, Personen aus sogenannten vulnerablen Gruppen wie Homosexuellen, verfolgten Journalisten, religiösen Minderheiten mit gleicher Sorgfalt zu prüfen wie Flüchtlinge aus sonstigen Ländern". Das Staatsministerium sagt allerdings nichts dazu, ob die Forderung erfüllt wurde und warum das Thema nicht längst endgültig ausgetreten ist. Denn laut dem Bundesamt für Flüchtlinge und Migration werden die drei Länder in der Statistik überhaupt nicht mehr einzeln ausgewiesen, weil die Zahl der einreisenden Asylbewerber so niedrig ist. Und bereits 2015 gehörten die drei Staaten nicht zu jenen zehn Ländern, aus denen die meisten Flüchtlinge nach Deutschland kamen. (5.1.2017)


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Foto: Joachim E. Röttgers

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Ausgabe 209
Gesellschaft

"Ich bin die Ratte"

Von Hans Hoff
Datum: 01.04.2015
Wer die Berichterstattung über die Germanwings-Katastrophe verfolgt hat, wird bemerkt haben, unter welchem Druck Journalisten und Redaktionen standen. Dass aus Fehlern gelernt wird, ist kaum zu erwarten, sagt der Medienjournalist Hans Hoff.

Ich möchte mich verabschieden vom Journalismus. Er war mir jahrzehntelang ein treuer Weggefährte. Er gab mir Halt, er zimmerte mir Leitplanken, die dafür sorgten, dass ich nicht vom Weg abkam. Ich konnte mich geborgen fühlen als Journalist, aufgehoben in einem Ordnungssystem, das für Werte stand. Zu diesen Werten bekannte sich die Mehrheit meiner Kollegen, weshalb ich es als ehrenhaft empfand, mich als Journalist bezeichnen zu dürfen.

Das ist vorbei. Nicht erst seit den Ereignissen der vergangenen Woche. Es ist schon länger vorbei. Ich hätte das schon lange sehen können, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Der Journalismus, so wie ich ihn kennen- und schätzen gelernt habe, existiert nicht mehr. Journalismus ist nur mehr ein hohles Gefäß, in das jeder füllt, was er mag oder was er meint, im Auftrag seiner Nutzer einfüllen zu müssen. Das dadurch entstehende Gemisch ist mir unerträglich geworden. Es sind Dinge zusammengekommen, die nicht zusammenkommen sollten. Ich fand mich als Journalist wieder in enger Nachbarschaft zu widerlichsten Existenzen. Ich möchte das nicht mehr. Ich bin kein Journalist mehr.

Call me motherfucker, but spell my name right

Ich weiß nicht, was ich stattdessen gerne wäre, ich habe noch keinen neuen Begriff für das, was mich und mein Tun ausmacht, aber ich glaube ohnehin nicht, dass es die Zeit ist für schnelle Reaktionen. Ich muss das nicht entscheiden, nicht hier und nicht jetzt. Nennt mich wie ihr wollt. Call me Motherfucker, but spell my Name right.

Schnelle Reaktionen gab es in der vergangenen Woche jede Menge. Schnelle Reaktionen sind wohl wichtig, wenn man in einem schnellen Gewerbe arbeitet. Am besten man hat schon einen Plan, wie man Dinge angeht, wenn etwas Unfassbares geschieht. Dann muss man nicht mehr lange reden, dann kann man den Kollegen A nach B schicken und den Kollegen C nach D. So wie man das immer gemacht hat.

So wie immer. Das ist die fatale Regel, die in vielen, auch in sehr vernünftig strukturierten Köpfen eingraviert scheint, die aber fatale Folgen hat. Wenn ich einen Kollegen an einen Unglücksort oder in eine Trauergemeinde schicke, dann ist nichts so wie immer. Dann muss ich auch bedenken, dass der einzelne, mit ehrenwerten Absichten angereiste Reporter am Ort des Geschehens beinahe zwangsläufig zum Teil jener Meute wird, die Betroffene nicht ohne Grund als sehr bedrohlich empfinden.

Auch 50 sehr ehrenwerte und sehr vernünftige Journalisten können eine Meute sein. Das will keiner, aber es passiert beinahe zwangsläufig und wäre nur zu vermeiden, wenn ehrenwerte Kollegen zur durchaus auch ehrenwerten Auffassung gelangten, dass aus solchen Situationen niemals ehrenwerte Arbeit sprießen wird.

Dazu kommt der Zwang berichten zu müssen, den eigenen Dreh zu finden. Die in der heimischen Redaktion warten, die brauchen Futter. Beinahe zwangsläufig ergibt sich daraus, dass jene, die mit der Meute laufen, die anderen quasi ermutigen besonders aggressiv aufzutreten, auf dass sie ganz vorne mitspielen. Jeder will die Geschichte für sich. Möglichst als erster. Wer mal gesehen hat wie Hyänen sich gegenseitig von der Beute wegbeißen, hat eine Ahnung davon, wie sich Fotografen und Kamerateams manchmal aufführen.

Es ist aber nicht nur die ewige Routine, die das alles so unerträglich macht, es ist vor allem die Art und Weise, wie Gewissheiten verbreitet werden. Ein jeder weiß, wie es geht. Und wer es nicht weiß, tut halt so als wüsste er es. Zuhören, abwägen, dazulernen, das sind nicht die Tugenden des Tages. Da wird munter geurteilt, werden Ungewissheiten im Brustton der geilen Schlagzeile weggepustet.

Natürlich stehen die Mitglieder der Meute unter Druck. Der Druck kommt aus den Redaktionen. Die wiederum stehen auch unter Druck. Der Verleger. Die Intendanten. Was weiß ich wer. Druck aber hemmt die Fähigkeit, verantwortungsvoll zu handeln. Nicht selten führt dieser Druck auch dazu, dass die Akteure Allmachtsphantasien ausleben, dass sie sich erheben zu omnipotenten Erkenntnisgurus, zu Richtern, die letztgültige Urteile fällen.

Journalisten schütteln Witwen und belästigen Trauernde

Niemand weiß wirklich, was geschah in der vergangenen Woche. Niemand kann das wissen, so lange immer noch Wrackteile in den Alpen herumliegen, so lange Untersuchungen nicht abgeschlossen sind. Trotzdem laufen da draußen Menschen herum, die sich Journalisten nennen, die Gewissheiten verschleudern, die Witwen schütteln und Trauernde belästigen.

Mit denen möchte ich nicht länger in einen Topf geworfen werden. Es gibt nichts, was mich mit denen einen könnte. Wie immer die auch heißen, für wen auch immer sie ihr übles Werk vollenden. Da können noch so sympathische Moderatoren kommen und mir erzählen, dass man die Angehörigen der Opfer nicht bedränge, dass diese durchaus ein Bedürfnis hätten, öffentlich zu reden. Ich glaube das nicht.

Natürlich gibt es auch ehrenwerte Kollegen, die alles daran setzen, abzuwägen, Zweifel zu bewahren, misstrauisch zu sein. Kollegen, die ich mag und schätze, weil sie Verantwortung tragen. Aber selbst viele dieser Kollegen haben in der vergangenen Woche Fehler gemacht. Fehler, die nicht passieren dürften. Die Redaktion, die komplett ohne Fehl und Tadel geblieben ist, darf jetzt die Hand heben. Ich erwarte, nichts zu sehen. 

Das Problem ist eben auch, dass aus den Fehlern nichts gelernt wird. Nach jeder Katastrophe wird erneut beteuert, dass man es so keinesfalls noch einmal tun wolle. Ein Einzelfall, verstehen Sie. Und beim nächsten Mal werde alles ganz anders. Besser. Bestimmt. Man kennt das Verfahren von den Dopern bei der Tour de France.

Es ist doch schon mehr als bezeichnend, wenn die ausgeruhtesten Texte ausgerechnet von den betroffenen Fluglinien kommen, wenn die Krisen-PR bedächtiger und klarer wirkt als all das, was die eigentlich für Aufklärung zuständigen Publikationen hervorbringen.

Ich verlasse also den Journalismus, der ohnehin nicht viel mehr ist als das bleiche Gewand eines sterbenden Gewerbes. Ich bin die Ratte, die vom sinkenden Schiff flieht. Journalismus eint niemanden mehr. Journalismus ist dabei, eine tote Hülle zu werden oder ist es bereits. Heutzutage läuft das Geschäft nur noch zwischen der jeweiligen Publikation und den Lesern, den Zuschauern und den Anzeigenkunden. Alles ist darauf abgestellt, dieses System rotieren zu lassen. So etwas erzeugt eigene Zwänge, eigene Gesetzmäßigkeiten. Moral wird dabei neu definiert. Oder anders gesagt: Moral ist das, was Klicks bringt.

Es ist ein sich selbst immer wieder befeuerndes System, das sich gelöst hat von Werten, das sich einzig und allein orientiert an dem, was der Kunde angeblich will. Will der Kunde schnelle Gewissheiten, dann kriegt er schnelle Gewissheiten. Will der Kunde Schuldige, dann kriegt er einen Schuldigen. Will der Kunde Hinrichtungsvideos, die von der Strafe der Schuldigen künden, dann kriegt er diese - nicht. Noch nicht. Aber es wird nicht mehr allzu lang dauern, bis jene, die ihre voreiligen Gewissheiten dreist als Teil einer aktuellen Geschichtsschreibung verbrämen, auch eine steile These dazu erfinden. Dann werden öffentlich Köpfe rollen. Leider die falschen.


Hans Hoff (59) schreibt seit vielen Jahren für die Medienseite der "Süddeutsche Zeitung" und ist Kolumnist bei dem Medienmagazin DWDL.de, dem wir den Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Autors entnommen haben. Hoff hat früher als Sozialpädagoge gearbeitet.

Mehr dazu beim Deutschlandfunk und bei DRadioWissen.


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Kommentare

Felix Coeln, 07.04.2015 01:09
ein Bedingungsloses Grundeinkommen könnte auch hier helfen, zu entschleuinigen

Peter Dossow, 06.04.2015 22:49
Ebenso meinen herzliche Dank für diesen sehr guten Artikel, Danke, -wärs nicht so bitter, könnte man fast "Bravo" rufen, wir sind nicht im Theater, aber trotzdem Danke für Standfestigkeit...

Jürgen Frankenberger, 06.04.2015 13:14
Ausgerechnet zu diesem Thema muss ich die viel gescholtene #Lügenpresse wenigstens ein bischen in Scutz nehmen: Tapfer haben verschiedene Zeitungen und Magazine schon vor Jahren zu den Vorfällen bei #Germanwings und anderen berichtet. Es geht dabei hauptsächlich um die Probleme mit der sog. #Abzapfluft.

Eklatante Vorfälle, die auffällig deckungsgleich auch mit der jetzigen Katastrophe waren und sind, haben immerhin zu Bundestagsdebatten geführt. Das waren Lehrstunden für den Niedergang der Demokratie in Deutschland. Da wurden dann Abgeordnete der Grünen und SPD als #Brandstifter und "psychisch" krank" bezeichnet.

Jedenfalls muss eine Menge Druck ausgeübt und Geld geflossen sein, um die Angelegenheit dann unter dem Teppich verschwinden zu lassen. Die Bevölkerung hatte ohnehin NULL Interesse. http://dbtg.tv/fvid/1926076

Das Problem besteht weiter !

p.Biedermann, 06.04.2015 12:16
Was für ein Gejammer! TU was dagegen Mann!

Kornelia, 05.04.2015 00:19
@invinoveritas, 02.04.2015 15:45:
Wie kommt es, dass wir, die wir in einer der zertifiziert bestausgebildesten Generationen leben, so oft - gefühlt- dem Kontrahenten mangelnde Fähigkeiten, mangelndes Wissen vorwerfen?
Ich finde diese Art der Kommunikation -ehrlich gesagt- einfältig und billig und angesichts der vielen Schein-doktoren und Schein-professoren auch merkwürdig schräg!

Wünschen Sie sich das Mittelalter zurück wo nur Klerus und Adel Bescheid wissen und etwas sagen durfte?
Muss Fussvolk also seine Klappe halten, Abos kaufen, die vorderen Plätze für die Medien-VIPs freihalten und Platz machen wenn die kommen?!. Und ansonsten den mittlerweile so gern aufgenommenen O-Ton "Volk" für die Deko zur Verfügung stellen? Basta?

FernDerHeimat, 02.04.2015 18:15
Einen schönen Gruss an den Zweitnick "Didi"!

Was für ein "Zufall", dass unser bekennender Pressefreund vom Weinberg ausgerechnet jetzt Unterstützung bekommt, wo ihm (schon) ein wenig mehr Wind ins Gesicht bläst. Das läuft ja wie geschmiert!

Und "Didi" schreibt natürlich auch nur bei den zwei Themen, wo sich der Weingummi aus der Deckung traut.

Eine "traurige Gestalt" in der Tat, wenn man schon auf solche billigen Tricks zurückgreifen muss. Oder wohl doch eher typisch...

Ulrich Frank, 02.04.2015 16:31
Der Entprofessionalisierungsschub der seit 15-20 Jahren die Berichterstattung in den diversen Medien, aus verschiedenen Gründen, betrifft und den Herr Hoff hier, wenn auch in etwas dramatischen Wendungen, beschreibt, hat in der Tat bei der Berichterstattung über das jüngste Flugzeugunglück einen vorläufigen, ohne weiteres pathologischen Höhepunkt gefunden.

Wo zurückhaltender und das Wichtige und Wesentliche auswählender Journalismus angebracht gewesen wäre wurde das Publikum von einer buchstäblichen Inkontinenz an Bildern, Stellungnahmen und (immer noch) voreiligen Schlüssen, in Dauerberieselung, begossen, Gründlichkeit durch nichtssagende Breite ersetzt. Unter gewohnt botmäßiger Kollaboration mit Vertretern der Politik (siehe auch den zutreffenden Beitrag von Herrn Rothschild in dieser kontext-Ausgabe, "Selektive Trauer").

Ich kann nicht sagen daß ich auch nur eine Person angetroffen hätte die diese Berichterstattung, insbesondere auch in den öffentlich-rechtlichen Medien (ARD), für gut gehalten hätte - z.T. wurde Wut darüber zum Ausdruck gebracht. Und welche die exhibierte Teilnahme der Politiker und auch der Kanzlerin nicht für zumindest merkwürdig gehalten hätte. Bei anderen Dingen schauen oder schauten Vertreter/Innen der Politik völlig unbeteiligt zu obwohl dort noch ohne weiteres Abhilfe zu schaffen wäre. Man versucht aber jetzt markant Nähe und Emotion zu zeigen - mit den Medien und mithilfe der Medien. Siehe hierzu den schauderhaften Artikel einer Hannah Beitzer in der SZ - ja da unten tobt der Mob: daß oben schon lange der Schmock schreibt wird ausgelassen (http://www.sueddeutsche.de/politik/facebook-seite-der-bundesregierung-oben-harmlose-pr-unten-tobt-der-mob-1.2402421

Daß ein mittlerweile bekannter Kommentator hier wieder - und wider alle Evidenz* - einen Angriff gegen die Kritik an den Medien vorträgt (Invinoveritas, 01.01, 14.31h) kann mittlerweile nur wie ein Ritual erscheinen - der Gegenstand selbst ist nur Vorwand. Eine "schöne und gequälte Seele" scheint eher in den Grabkammern des altägyptischen Kulturverständnisses zu liegen welches invinoveritas, Experte hinter Visier, immer wieder dazu bringt, mit leeren konservativen Gesten der beschworenen "Erfahrung" dem Publikum (welches "noch nie eine Redaktion von ihnen gesehen hat") und nunmehr auch Kollegen (aber "immerhin") vom Fach ein Recht zur Wertung von Journalismus und Kritik daran, abzusprechen. Erstens dürfte es vielerlei verschiedene Redaktionen geben, und zweitens hat wohl kaum ein Journalist selber in allen Metiers über deren Produkte er berichtet auch schon gearbeitet - Motorjournalisten nicht in der Entwicklungsabteilung oder am Band usw. - trotzdem werden Autos und andere Produkte bewertet und kritisiert. usw.. Was dann darüber hinaus aus dem Blick gerät - und das ist symptomatisch für den Blick des kooptierten herrschenden Journalismus der Parteien- und Politikerversteher - ist, daß es legitime Interessen der Allgemeinheit, des Publikums gibt und Journalismus ein zwei-seitiger Kommunikations- und nicht ein priesterlicher Segnungsprozeß ist.

Das Ausgeschenkte, der Wein muß somit nicht geschluckt werden.

*Siehe z.B. auch: http://www.heise.de/tp/artikel/44/44240/1.html und konkret: https://heisersstimme.wordpress.com/2015/02/16/sz-leaks-schleichwerbung-fur-steuerhinterziehung/

Leonhard Fromm, 02.04.2015 16:28
Liebe Kollegen und Medieninteressierte,
ich begrüße, dass wir so heftig und kontrovers über unser Tun diskutieren. Ich denke, das tun wir viel zu selten. Formal fehlt dafür die Zeit. Als früheres Mitglied dreier Tageszeitungs-Redaktionen sage ich aber auch, vielen Kollegen fehlt das Standing, ihr eigenes Tun zu reflektieren und in der Redaktionskonferenz die Binnenpluralität zu pflegen - auch darüber, wie und in welchem Umfang über ein Ereignis berichtet wird. Mit 51 Jahren gehöre ich wohl zu den Älteren und Antiquierteren in desem Forum. Ich schließe mich dem Kollegen Hoff an und habe meinerseits unter www.lenhard-fromm.de das Thema mit ähnlichem Zungenschlag kommentiert.
Euch frohe Ostern.

invinoveritas, 02.04.2015 15:45
@doctorwho

Eigentlich gehört es zur Allgemeinbildung zu wissen, dass einzelne Beobachtungen nicht zur ultimativen Beurteilung hochkomplexer Systeme taugen, es sei denn, diese einzelnen Beobachtungen werden in so hoher Dichte und in so vielen Teilbereichen dieser Systeme gemacht, dass sie als charakteristisch für sie angesehen werden können.

In Bezug auf den hiesigen Journalismus würde das bedeuten, kontinuierlich eine beträchtliche Zahl der hierzulande angebotenen Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk- und Fernsehsendungen über das ganze Spektrum hinweg intensiv analysierend zur Kenntnis zu nehmen (und womöglich noch zu vergleichen mit einschlägigen ausländischen Produkten).

Ich ahne, vorsichtig gesagt, dass diese Voraussetzung von denen, die sich hier so munter äußern, in der Regel nicht erfüllt wird. Hinweise auf diese oder jene persönlich gemachte üble Erfahrung, auf da oder dort feststellbare Verstöße, Missstände oder Fehlentwicklungen können derart weitreichende Verallgemeinerungen, wie sie von Hans Hoff oder den meisten Kommentatoren angestellt werden, nun mal nicht rechtfertigen. Sie sind nicht weniger töricht, als wenn man aus dem Vorhandensein von Kontext, den nachdenkseiten, Neues Deutschland, Freitag o.ä. den Schluss zöge, die deutschen Medien seien wohl ganz überwiegend links eingestellt. Medien"analysen" auf dem Niveau von Sätzen wie "Der Schweizer ist sparsam", "Kicker schlagen Fehlpässe" oder "Lehrer gehen nicht auf Kinder ein" sind und bleiben armselig.

Im übrigen kann man sich die oben beschriebenen Mühen aber auch ohnehin sparen, wenn man über einen so speziellen Blick auf die Wirklichkeit verfügt wie Sie. Ihre Behauptung, Politik sei immer nichts anderes als Inszenierung (!), ist so grotesk wie Ihre Neigung offenkundig, die zwei verlinkten Parteitagsreden nur deshalb als Exempel abscheulicher Schauveranstaltungen zu qualifizieren, weil sie Ihnen inhaltlich nicht passen.

Ute Plass, 02.04.2015 15:31
Eigentlich erstaunlich, dass jetzt erst JournalistInnen entdeckt haben wollen, worauf ein kluger Analyst der politischen Ökonomie schon vor langer Zeit hingewiesen hat:
„Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein.“ (K.Marx)

@Hans Hoff: "Nennt mich wie ihr wollt. Call me Motherfucker, but spell my Name right."

Wie wär's mit *Sorgearbeiter*? :-)

https://www.boell.de/de/2015/02/19/wirtschaft-ist-care-oder-die-wiederentdeckung-des-selbstverstaendlichen

doctorwho, 02.04.2015 12:57
ich möchte noch zum artikel und zu meiner antwort an den "weinweisen" ein kleines detail ergänzen :
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/20823/wie-der-vizechef-von-spiegel-tv-einen-halterner-schueler-einschuechtert/#comments

ich denke , auch dies ist ein aspekt , den herr hoff anspricht und der mit grundlage seiner entscheidung ist .

Hans Paul Lichtwald, 02.04.2015 11:12
Ja, die Revolution frisst eben doch die eigenen Kinder! Mit Lichtsatz, Ganzseitenumbruch am Computer und dem Internet ist alles schneller geworden, auch die "Lieferung" der Journalisten. Der Druck auf die "Meute" ist enorm geworden. Ich bin froh, im Ruhestand zu sein. Nach dem Flugzeugabsturz bei Überlingen hatte ich noch einmal die neuen "Kollegen" erlebt. Es ging höchstinternational zu. Ein Gerücht jagte das andere. Flugzeugteile sollten in Konstanz einen Türken erschlagen haben. Deshalb kamen türkische Sender!
Beim Berufsethos müssen wir uns an der eigenen Nase packen. Zur Akkreditierung bei einer lokalpolitisch umstrittenen Deutschen Motorradmeisterschaft wurde von mir verlangt, dass ich auch im Namen meiner Angehörigen auf jegliche Entschädigungen verzichte. Ich war Lokalchef und kein Fachjournalist: Bisher habe die Unterschrift noch niemand verweigert! Ich habe nicht unterschrieben! Beim Rennen gab es zwei Tote bei einem Abflug ins Publikum!
Fazit: Journalisten könnten auf ihre Arbeitsbedingungen mehr Einfluß nehmen. Ich sage "Journalisten" und nicht "Nachrichtenhändler" zwischen den Büfetts.

Frühlingserwachen, 02.04.2015 07:30
Lieber Doktor von Gallifrey,

Dein Tun ehrt Dich,
aber ist vergebliche Liebesmüh' bei einem,
der hier nur billigst rechthaben will
und dabei stets die Leute belästigt.
Am Ende gar nur wieder einer,
die das für 30 Silberlinge tun.

Didi, 02.04.2015 02:05
Gibt es eigentlich einen Geldpreis für den ersten Kommentar unter einem Artikel von diesem Blättle? FernDerHeimat müsste ja mittlerweile tatsächlich "FernDerHeimat" sein und unter Palmen liegen. Was ist denn das für eine traurige Gestalt?

doctorwho, 01.04.2015 18:45
@ invinoveritas :
"Allerdings sind Film, Fernsehen, Showbusiness sein Fachgebiet. So wird der Frust, den er schon seit Jahren empfindet, verständlicher: Hoff hatte es unentwegt mit Inszenierungen zu tun, mit Fiktion....."

gute güte , was ist politik anderes als inszenierung ? ich bitte sie , stellen sie sich nicht naiv . da sie später auf parteitage eingehen gebe ich ihnen hier mal ein wunderschönes inszenierungsbeispiel :
https://www.youtube.com/watch?v=9UNM6Ul1yK0#t=53

und das ist KEIN aprilscherz , sondern von einem grünen-parteitag im letzten jahr .

so , und nun darf ich ihnen als bisweilen von journalistischem interesse betroffener dieses sagen :
1. : kameraleute und fotografen sind oft und gerne sehr sehr rücksichtslos .
2. : reporter und journalisten stellen immer und immer wieder in intervievs die dämlichsten fragen , weil sie so dämlich sind , zu denken , dass das publikum interesse an diesen fragen hat .

und was die berichterstattung über 4Uxxxx angeht : der schrotthaufen , der da von ALLEN mainstream-outlets präsentiert wurde ( sinnlos / unlogisch / ehrabschneidend / persönlichkeitsverletztend ) war so ernorm , dass es sogar einzelnen mitbeteiligten unheimlich wurde . nachzulesen in der zeit oder im spiegel .

nur eines ist nicht zu erwarten : dass es sich bessert .

denn die misstände , die hoff sehr wohl anspricht werden von einem grossteil der journalisten einfach gar nicht wahrgenommen . dasind dann die brötchen eben doch wichtiger als das eingeständnis , dass man schon längst viele ideale ( und noch mehr handwerkliche selbstverständlichkeiten ) der angst , seinen job zu verlieren geopfert hat .

ein beispiel dazu : sie finden im mainstream immer öfter "tatsachenfesstellungen" , die mit "beweislinks" hinterlegt sind , aber selten überhaupt zu echten tatsachenfesstellungen führen . die journalisten wissen das ganz genau , schliesslich lernt man das j nun wirklich recht früh im studium . trotzdem tun sie es ununterbrochen wieder und wieder .

denken sie mal drüber nach .

invinoveritas, 01.04.2015 14:31
Großartig, dass nun auch Hans Hoff bei den liturgischen Gesängen der Medienmobber mitmacht. Immerhin, anders als so viele, die sich hier und anderswo als Medienfachleute in die Brust werfen und in ihrem ganzen Leben noch nie eine Redaktion von innen gesehen haben, kennt Hoff das Gewerbe.

Allerdings sind Film, Fernsehen, Showbusiness sein Fachgebiet. So wird der Frust, den er schon seit Jahren empfindet, verständlicher: Hoff hatte es unentwegt mit Inszenierungen zu tun, mit Fiktion nicht zuletzt aus kommerziellem Interesse. Auch daraus erwächst offenbar sein Überdruss, der ihn zu diesem Rundumschlag angestiftet hat. Der allerdings wimmelt bei näherem Hinsehen nur so von Widersprüchen und kurzschlüssigen Verallgemeinerungen, von penetranter Ichbezogenheit und seltsamer Weltfremdheit.

Einige Beispiele:
"Auch 50 sehr ehrenwerte und vernünftige Journalisten können eine Meute sein." Die 50 gibt es also noch?! Und in der Tat, das war aber schon immer so, auch schon als Hans Hoff sich noch wohl fühlte in dem Metier, und auch "Meuten" können sich übrigens zivilisiert benehmen und keineswegs so, wie Hoff sein Horrorgemälde anlegt.

Keiner könne wissen, was da in den Alpen geschah, "solange dort noch Wrackteile herumliegen". Was für ein gedankenloser Unfug, der keinen anderen Zweck verfolgt, als Menschen, die bei ihrer Berufsausübung zwei und zwei zusammenzählen, am Zeuge zu flicken. Es geht einfach zu viel durcheinander bei diesen Bekenntnissen einer schönen und gequälten Seele, die vor Jahren schon diesen bemerkenswerten Satz schrieb: "Auch wenn ich selbst noch gern und oft Interviews führe, halte ich das Genre Print-Interview für tot." Oder Kollegen neben vielen anderen romantischen Tipps, was sie am besten alles unterlassen sollten, auch diesen gab: Parteitagen fernbleiben. Begründung: "Was tun Reporter dort? Brandheiße Geschichten abgreifen? Lächerlich."

Natürlich nützen solche Einwände wie die hier vorgebrachten nichts. Medienmobbing gehört schließlich zum guten Ton der Eingeweihten und Durchblicker. Und wenn dann auch noch Journalisten selber zu Kronzeugen werden - und zwar wo? In Medien!! -, dann ist ja der Beweis für Verdorbenheit und Inkompetenz eines ganzen Berufsstands hinlänglich erbracht.

Was auf der Stecke bleibt, ist eine Medienkritik, die sich vor Pauschalurteilen hütet, Grautöne kennt, in handwerklichen Fehlern nicht per se Absicht und Unmoral wittert. Kurzum: Die die konkreten Missstände und Fehlentwicklungen benennt und dieser grassierenden, maßlosen Dämonisierung der Medien entgegentritt.

Die ist nämlich erstens unberechtigt und zweitens verhängnisvoll fürs Gemeinwesen.

christina Samel, 01.04.2015 13:20
Sehr geschätzter Herr Hoff,
jeder weiß, dass Ratten hochintelligente Tiere sind.
Seit heute weiß ich, dass sie auch Rückgrat, Charakter und eine gehörige Portion Selbstreflektion haben und Anstand besitzen.

DANKE DAFÜR!

Ulrich Scheuffele, 01.04.2015 09:47
wenn der Journalismus stirbt, stirbt unsere Demokratie

FernDerHeimat, 01.04.2015 08:03
Danke für diesen Kommentar!

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"Produktion für die Tonne" - Fakten,Fakten, Fakten Tierleid, ungesundes Essen, miese Jobs: Die Lebensmittelindustrie hat viele unschöne Gesichter. Ein besonders herausragendes Problem ist die massive Überproduktion. Riesige...

Ausgabe 302 / Hilfe für Snowdens Helfer / Michael Müller, 15.01.2017 18:07
Ich schließe mich der Frage von Herrn Struwe an. Wohin kann jemand spenden der keine Paypal/Bitcoin/Kreditkarte hat? @partisan: Verstand hat Ihre Worte nicht geformt, es muss Reflex gewesen sein. Sie hätten stattdessen auch ein...

Ausgabe 300 / Kopp auf der Resterampe / R.N., 15.01.2017 15:38
Als die Kontext-Wochenzeitung erstmals erschienen ist, habe ich mich auf eine Zeitung gefreut, die ohne offensichtlichen politischen Einfluss auskommt. Zu früh gefreut. Nach dem Lesen dieses Artikels spürt man, woher der Wind...

Ausgabe 302 / Lidl lohnt sich – für einen / Gela, 15.01.2017 13:31
2 unterschiedliche Diskusionsstile: Manfred Lieb kennt die Fakten, wertet sie und kommt dadurch zu einer differenzierten Beurteilung, was zu lobenund was zu tadeln ist. Bei der Kritik fehlt mir allerdings die an dem erpresserischen...

Ausgabe 302 / Kobra ins Körbchen / Jan, 15.01.2017 12:17
Oh man, jetzt macht dieser Lowandorder auch noch die Kontext Kommentarfunktion zu seiner Dada Bühne....

Ausgabe 302 / Oh, wie schön ist Biberach / Hartmut Hendrich, 15.01.2017 11:54
@Fritz: Danke, der Schlag sitzt und schmerzt in der Magengrube. Dass mir die Nachsilbe „er“ doppelt in ein Wort geraten war und mir nicht beim Kontrollieren vorm Absenden, aber sofort nach der Veröffentlichung auffiel, war schon...

Ausgabe 302 / Weg mit den Klammern / Blender, 14.01.2017 23:12
Ein V-Mann (diesmal vom LKA) fuhr Herrn Amri nach Berlin. Vielen Dank auch (für die weitere staatliche Unterstützung einer weiteren terroristischen Vereinigung). These: Ohne V- Männer gäbe es keinen Terrorismus?...

Ausgabe 302 / Lidl lohnt sich – für einen / Schwabe, 14.01.2017 21:10
Manfred Lieb tut so als sei der Milliardär Schwarz ein ganz normaler Steuerbürger der sich an Recht und Gesetz hält "...aber dies ist nicht einem Steuerbürger (Manfred Lieb meint damit den Milliardär Schwarz) anzulasten..." oder "Man...

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