KONTEXT Extra:
Versprochen, gebrochen!

Was kommt da eigentlich noch?, fragt sich die designierte SPD-Landesvorsitzende und mit ihr die politisch interessierte Öffentlichkeit im Land. Vor vier Wochen waren die ersten Nebenabreden öffentlich geworden, die Grüne und CDU nicht in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hatten (Kontext berichtete). Ministerpräsident Winfried Kretschmann musste in einer Landtagsdebatte alle Register ziehen, um deren Notwendigkeit mehr schlecht als recht gerade auch vor den Regierungsfraktionen und der eigenen Klientel zu rechtfertigen. Ungenutzt ließ er die Chance, reinen Tisch zu machen, alles zu offenbaren, was er mit CDU-Landeschef Thomas Strobl ausbaldowert hat. Die Aufregung wäre groß gewesen - und doch deutlich kleiner als der Ärger, den sich die beiden jetzt eingehandelt haben. Drei Tage, sagt der Regierungschef gern, lägen zwischen "Hosianna" und "Kreuziget ihn!", was schon immer zweideutig war, weil er damit die Verantwortung für einen Niedergang auch dem Publikum zuschreibt. Jetzt tragen Kretschmann und Strobl diese ganz allein. Der Grüne allerdings deutlich schwerer als der Schwarze, weil er - siehe Persönlichkeitswerte - sehr vielen Menschen als Inbegriff der Redlichkeit galt. Mit seiner "Politik des Gehörtwerdens" war ein Transparenzversprechen verbunden, und das hat er höchstpersönlich gleich mehrfach gebrochen.


AfD kann nicht rechnen

Zu ihrer 100-Tage-Bilanz im Landtag legen die Abgeordneten der AfD-Fraktion, also jene, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit nicht gefolgt sind, eine arg geschönte Bilanz ihrer Arbeit vor. "Seit Beginn der Legislaturperiode haben wir bereits 37 Anfragen gestellt, über die wir künftig berichten werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Das übertrifft die SPD-Fraktion bei weitem, die gerade einmal 14 Anfragen eingereicht hat, oder auch die FDP, die beide aufgrund ihrer Parlamentshistorie mit einer deutlich größeren Mannschaft im Hintergrund agieren."

Wahr ist, dass die Fraktionsgröße die Zahl der Beschäftigten bestimmt und vor allem, dass die AfD-Fraktion seit der Abspaltung der "Alternative für Baden-Württemberg" (ABW) acht Kleine Anfragen gestellt hat und die ABW seit ihrer Gründung Anfang Juli neun. Davor hatte es die noch geeinte AfD auf 34 Kleine Anfragen gebracht. SPD und FDP kommen aber auf jeweils über 70 Initiativen in ihren ersten 100 Tagen, darunter Kleine Anfragen, Große Anfragen, Anträge und Gesetzentwürfe. "Nachdem die AfD bis zur Stunde mit ihren ungeheuerlichen Mätzchen dem Parlament und seiner demokratischen Kultur nur Schaden zugefügt hat, kommt sie nun mit einer vor lauter Selbstbeweihräucherung triefenden 100-Tage-Bilanz daher, die aber noch nicht mal korrekte Rechenkünste vorweisen kann", reagiert Martin Mendler, der Fraktionssprecher der Sozialdemokraten, scharf. Der SPD würden fälschlicherweise lediglich 14 Anfragen zugeordnet, wohingegen es laut Parlamentsdokumentation des Landtags von Mai bis August in der 16. Legislaturperiode mehr als fünf Mal so viele seien.


Mit Wolfgang Dietrich naht die Rettung

Die Rettung rückt immer näher: Jetzt hat der Aufsichtsrat des Stuttgarter Fußballvereins VfB den früheren S-21-Sprecher Wolfgang Dietrich offiziell zum Präsidenten-Kandidaten erhoben. Gewählt wird er am 9. Oktober, so sich nicht irgendwelche Ultras zu einem Block zusammen rotten. Nicht so ganz schlüssig sind sich die beiden Fusionsblätter vor Ort, ob sie den 68-jährigen Streithansel gut oder schlecht finden sollen. Zum einen sei Dietrich ein "gewiefter Geschäftsmann", gar ein "Universalstratege", zum anderen ein "Polarisierer" und eine "Reizfigur", meinen die StZN, und sprechen von der "Altlast S 21". Sie mögen sich von den Parkschützern Mut zur Meinung machen lassen. Wenn das Neckarstadion unter die Erde gelegt werde, schreiben sie, könne man "oben Luxuswohnungen und Einkaufstempel" bauen.


Brigitte Lösch im Visier der AfD

Die beiden AfD-Gruppierungen im baden-württembergischen Landtag wollen ihre Spaltung nutzen, um mit einem Untersuchungsausschuss unter anderem gegen die frühere grüne Landtagsvizepräsidentin und Stuttgarter Abgeordnete Brigitte Lösch vorzugehen. Hintergrund ist ihr Engagement gegen die Bildungsplangegner der "Demo für alle" und für das Bündnis "No Pegida Stuttgart".

Gegenstand der parlamentarischen Untersuchung sollen auch die Ereignisse vom vergangenen Oktober sein, als Künstler und Beschäftigte aus Protest gegen die "Demo für alle" ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt" vom Dach des Großen Hauses der Württembergischen Staatstheater entrollten (Kontext berichtete). Die beiden AfD-Fraktionen verlangen Auskunft darüber "wieso das Opernhaus Stuttgart durch Gegendemonstranten besetzt werden konnte". Grundsätzlich will die "Alternative für Deutschland", die mit ihren zur Zeit zwei Fraktionen allein einen Untersuchungsausschuss beantragen kann, dem "Linksextremismus in Baden-Württemberg" nachgehen und einer möglichen Nähe zu "der gewesenen oder derzeitigen Landesregierung, Parteien, der Verwaltung, der Behörden oder dem Landtag".

Die vier demokratischen Fraktionen sehen darin einem Missbrauch der parlamentarischen Möglichkeiten. Bereits ins Auge gefasst ist eine Überprüfung des Vorgehens der Rechtsnationalisten durch den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof. Nach geltendem Recht kann ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden, wenn mindestens zwei Fraktionen oder ein Viertel aller Abgeordneten dafür sind. Er ist allerdings nur zulässig zu Sachverhalten, "deren Aufklärung im öffentlichen Interesse liegt" und wenn sie geeignet sind, "dem Landtag Grundlagen für eine Beschlussfassung im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten zu vermitteln".

Drei vom Landtag bestellte Gutachter sahen Ende Juli auf Basis der geltenden Geschäftsordnung keinen Weg, der AfD die Bildung zweier Fraktionen zu verwehren. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke warnte schon damals, die "Alternative für Deutschland" könnte ihren doppelten Fraktionsstatus missbrauchen. Jetzt sieht er sich bestätigt: Die AfD nutze ihre Spaltung, "um sich Vorteile zu erschleichen".

Die stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Christina Baum, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit um Wolfgang Gedeon nicht in die neue Fraktion gefolgt ist, bewertet das gemeinsame Vorgehen als "positives Signal für alle bürgerlichen Schichten im Land". Beide Fraktionen verhehlen auch nicht, dass der jetzt vorgelegte Antrag eine "Vorbereitung der Wiedervereinigung" (Baum) ist. Nach dieser, die für den Herbst und im Zuge einer gerade gestarteten Mediation von beiden Seiten in Aussicht gestellt wurde, könnte der Untersuchungsausschuss aber nicht mehr durchgesetzt werden.


Bahn muss Stuttgarts Bahnhof nicht offiziell stilllegen

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 09.08.2016 die Klage der Stuttgarter Netz AG als unzulässig abgewiesen. Mit der Klage wollte die Gesellschaft privater Eisenbahnunternehmen verhindern, dass die Deutsche Bahn nach der Fertigstellung des unterirdischen Durchgangsbahnhofs Stuttgart 21 das bestehende Gleisvorfeld des oberirdischen Stuttgarter Kopfbahnhofes abbaut, bevor hierfür ein Stilllegungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) durchgeführt wurde. Nach Auffassung des Gerichts handelt es sich bei dem "Umbau des Bahnknotens Stuttgart/Stuttgart 21" um ein ausschließlich planfeststellungspflichtiges Änderungsvorhaben nach dem AEG, für das ein zusätzliches Stilllegungsverfahren nicht erforderlich ist. Zugleich stellte das Gericht aber auch fest, dass der Rückbau des Gleisvorfeldes ohne vorherige Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens rechtlich unzulässig sei. Da die Stuttgarter Netz AG in diesem Planfeststellungsverfahren ihre Interessen noch geltend machen und gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen könne. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache hat das Gericht die Berufung zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim sowie die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen.


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Foto: Joachim E. Röttgers

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Ausgabe 209
Gesellschaft

"Ich bin die Ratte"

Von Hans Hoff
Datum: 01.04.2015
Wer die Berichterstattung über die Germanwings-Katastrophe verfolgt hat, wird bemerkt haben, unter welchem Druck Journalisten und Redaktionen standen. Dass aus Fehlern gelernt wird, ist kaum zu erwarten, sagt der Medienjournalist Hans Hoff.

Ich möchte mich verabschieden vom Journalismus. Er war mir jahrzehntelang ein treuer Weggefährte. Er gab mir Halt, er zimmerte mir Leitplanken, die dafür sorgten, dass ich nicht vom Weg abkam. Ich konnte mich geborgen fühlen als Journalist, aufgehoben in einem Ordnungssystem, das für Werte stand. Zu diesen Werten bekannte sich die Mehrheit meiner Kollegen, weshalb ich es als ehrenhaft empfand, mich als Journalist bezeichnen zu dürfen.

Das ist vorbei. Nicht erst seit den Ereignissen der vergangenen Woche. Es ist schon länger vorbei. Ich hätte das schon lange sehen können, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Der Journalismus, so wie ich ihn kennen- und schätzen gelernt habe, existiert nicht mehr. Journalismus ist nur mehr ein hohles Gefäß, in das jeder füllt, was er mag oder was er meint, im Auftrag seiner Nutzer einfüllen zu müssen. Das dadurch entstehende Gemisch ist mir unerträglich geworden. Es sind Dinge zusammengekommen, die nicht zusammenkommen sollten. Ich fand mich als Journalist wieder in enger Nachbarschaft zu widerlichsten Existenzen. Ich möchte das nicht mehr. Ich bin kein Journalist mehr.

Call me motherfucker, but spell my name right

Ich weiß nicht, was ich stattdessen gerne wäre, ich habe noch keinen neuen Begriff für das, was mich und mein Tun ausmacht, aber ich glaube ohnehin nicht, dass es die Zeit ist für schnelle Reaktionen. Ich muss das nicht entscheiden, nicht hier und nicht jetzt. Nennt mich wie ihr wollt. Call me Motherfucker, but spell my Name right.

Schnelle Reaktionen gab es in der vergangenen Woche jede Menge. Schnelle Reaktionen sind wohl wichtig, wenn man in einem schnellen Gewerbe arbeitet. Am besten man hat schon einen Plan, wie man Dinge angeht, wenn etwas Unfassbares geschieht. Dann muss man nicht mehr lange reden, dann kann man den Kollegen A nach B schicken und den Kollegen C nach D. So wie man das immer gemacht hat.

So wie immer. Das ist die fatale Regel, die in vielen, auch in sehr vernünftig strukturierten Köpfen eingraviert scheint, die aber fatale Folgen hat. Wenn ich einen Kollegen an einen Unglücksort oder in eine Trauergemeinde schicke, dann ist nichts so wie immer. Dann muss ich auch bedenken, dass der einzelne, mit ehrenwerten Absichten angereiste Reporter am Ort des Geschehens beinahe zwangsläufig zum Teil jener Meute wird, die Betroffene nicht ohne Grund als sehr bedrohlich empfinden.

Auch 50 sehr ehrenwerte und sehr vernünftige Journalisten können eine Meute sein. Das will keiner, aber es passiert beinahe zwangsläufig und wäre nur zu vermeiden, wenn ehrenwerte Kollegen zur durchaus auch ehrenwerten Auffassung gelangten, dass aus solchen Situationen niemals ehrenwerte Arbeit sprießen wird.

Dazu kommt der Zwang berichten zu müssen, den eigenen Dreh zu finden. Die in der heimischen Redaktion warten, die brauchen Futter. Beinahe zwangsläufig ergibt sich daraus, dass jene, die mit der Meute laufen, die anderen quasi ermutigen besonders aggressiv aufzutreten, auf dass sie ganz vorne mitspielen. Jeder will die Geschichte für sich. Möglichst als erster. Wer mal gesehen hat wie Hyänen sich gegenseitig von der Beute wegbeißen, hat eine Ahnung davon, wie sich Fotografen und Kamerateams manchmal aufführen.

Es ist aber nicht nur die ewige Routine, die das alles so unerträglich macht, es ist vor allem die Art und Weise, wie Gewissheiten verbreitet werden. Ein jeder weiß, wie es geht. Und wer es nicht weiß, tut halt so als wüsste er es. Zuhören, abwägen, dazulernen, das sind nicht die Tugenden des Tages. Da wird munter geurteilt, werden Ungewissheiten im Brustton der geilen Schlagzeile weggepustet.

Natürlich stehen die Mitglieder der Meute unter Druck. Der Druck kommt aus den Redaktionen. Die wiederum stehen auch unter Druck. Der Verleger. Die Intendanten. Was weiß ich wer. Druck aber hemmt die Fähigkeit, verantwortungsvoll zu handeln. Nicht selten führt dieser Druck auch dazu, dass die Akteure Allmachtsphantasien ausleben, dass sie sich erheben zu omnipotenten Erkenntnisgurus, zu Richtern, die letztgültige Urteile fällen.

Journalisten schütteln Witwen und belästigen Trauernde

Niemand weiß wirklich, was geschah in der vergangenen Woche. Niemand kann das wissen, so lange immer noch Wrackteile in den Alpen herumliegen, so lange Untersuchungen nicht abgeschlossen sind. Trotzdem laufen da draußen Menschen herum, die sich Journalisten nennen, die Gewissheiten verschleudern, die Witwen schütteln und Trauernde belästigen.

Mit denen möchte ich nicht länger in einen Topf geworfen werden. Es gibt nichts, was mich mit denen einen könnte. Wie immer die auch heißen, für wen auch immer sie ihr übles Werk vollenden. Da können noch so sympathische Moderatoren kommen und mir erzählen, dass man die Angehörigen der Opfer nicht bedränge, dass diese durchaus ein Bedürfnis hätten, öffentlich zu reden. Ich glaube das nicht.

Natürlich gibt es auch ehrenwerte Kollegen, die alles daran setzen, abzuwägen, Zweifel zu bewahren, misstrauisch zu sein. Kollegen, die ich mag und schätze, weil sie Verantwortung tragen. Aber selbst viele dieser Kollegen haben in der vergangenen Woche Fehler gemacht. Fehler, die nicht passieren dürften. Die Redaktion, die komplett ohne Fehl und Tadel geblieben ist, darf jetzt die Hand heben. Ich erwarte, nichts zu sehen. 

Das Problem ist eben auch, dass aus den Fehlern nichts gelernt wird. Nach jeder Katastrophe wird erneut beteuert, dass man es so keinesfalls noch einmal tun wolle. Ein Einzelfall, verstehen Sie. Und beim nächsten Mal werde alles ganz anders. Besser. Bestimmt. Man kennt das Verfahren von den Dopern bei der Tour de France.

Es ist doch schon mehr als bezeichnend, wenn die ausgeruhtesten Texte ausgerechnet von den betroffenen Fluglinien kommen, wenn die Krisen-PR bedächtiger und klarer wirkt als all das, was die eigentlich für Aufklärung zuständigen Publikationen hervorbringen.

Ich verlasse also den Journalismus, der ohnehin nicht viel mehr ist als das bleiche Gewand eines sterbenden Gewerbes. Ich bin die Ratte, die vom sinkenden Schiff flieht. Journalismus eint niemanden mehr. Journalismus ist dabei, eine tote Hülle zu werden oder ist es bereits. Heutzutage läuft das Geschäft nur noch zwischen der jeweiligen Publikation und den Lesern, den Zuschauern und den Anzeigenkunden. Alles ist darauf abgestellt, dieses System rotieren zu lassen. So etwas erzeugt eigene Zwänge, eigene Gesetzmäßigkeiten. Moral wird dabei neu definiert. Oder anders gesagt: Moral ist das, was Klicks bringt.

Es ist ein sich selbst immer wieder befeuerndes System, das sich gelöst hat von Werten, das sich einzig und allein orientiert an dem, was der Kunde angeblich will. Will der Kunde schnelle Gewissheiten, dann kriegt er schnelle Gewissheiten. Will der Kunde Schuldige, dann kriegt er einen Schuldigen. Will der Kunde Hinrichtungsvideos, die von der Strafe der Schuldigen künden, dann kriegt er diese - nicht. Noch nicht. Aber es wird nicht mehr allzu lang dauern, bis jene, die ihre voreiligen Gewissheiten dreist als Teil einer aktuellen Geschichtsschreibung verbrämen, auch eine steile These dazu erfinden. Dann werden öffentlich Köpfe rollen. Leider die falschen.


Hans Hoff (59) schreibt seit vielen Jahren für die Medienseite der "Süddeutsche Zeitung" und ist Kolumnist bei dem Medienmagazin DWDL.de, dem wir den Beitrag mit freundlicher Genehmigung des Autors entnommen haben. Hoff hat früher als Sozialpädagoge gearbeitet.

Mehr dazu beim Deutschlandfunk und bei DRadioWissen.


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Kommentare

Felix Coeln, 07.04.2015 01:09
ein Bedingungsloses Grundeinkommen könnte auch hier helfen, zu entschleuinigen

Peter Dossow, 06.04.2015 22:49
Ebenso meinen herzliche Dank für diesen sehr guten Artikel, Danke, -wärs nicht so bitter, könnte man fast "Bravo" rufen, wir sind nicht im Theater, aber trotzdem Danke für Standfestigkeit...

Jürgen Frankenberger, 06.04.2015 13:14
Ausgerechnet zu diesem Thema muss ich die viel gescholtene #Lügenpresse wenigstens ein bischen in Scutz nehmen: Tapfer haben verschiedene Zeitungen und Magazine schon vor Jahren zu den Vorfällen bei #Germanwings und anderen berichtet. Es geht dabei hauptsächlich um die Probleme mit der sog. #Abzapfluft.

Eklatante Vorfälle, die auffällig deckungsgleich auch mit der jetzigen Katastrophe waren und sind, haben immerhin zu Bundestagsdebatten geführt. Das waren Lehrstunden für den Niedergang der Demokratie in Deutschland. Da wurden dann Abgeordnete der Grünen und SPD als #Brandstifter und "psychisch" krank" bezeichnet.

Jedenfalls muss eine Menge Druck ausgeübt und Geld geflossen sein, um die Angelegenheit dann unter dem Teppich verschwinden zu lassen. Die Bevölkerung hatte ohnehin NULL Interesse. http://dbtg.tv/fvid/1926076

Das Problem besteht weiter !

p.Biedermann, 06.04.2015 12:16
Was für ein Gejammer! TU was dagegen Mann!

Kornelia, 05.04.2015 00:19
@invinoveritas, 02.04.2015 15:45:
Wie kommt es, dass wir, die wir in einer der zertifiziert bestausgebildesten Generationen leben, so oft - gefühlt- dem Kontrahenten mangelnde Fähigkeiten, mangelndes Wissen vorwerfen?
Ich finde diese Art der Kommunikation -ehrlich gesagt- einfältig und billig und angesichts der vielen Schein-doktoren und Schein-professoren auch merkwürdig schräg!

Wünschen Sie sich das Mittelalter zurück wo nur Klerus und Adel Bescheid wissen und etwas sagen durfte?
Muss Fussvolk also seine Klappe halten, Abos kaufen, die vorderen Plätze für die Medien-VIPs freihalten und Platz machen wenn die kommen?!. Und ansonsten den mittlerweile so gern aufgenommenen O-Ton "Volk" für die Deko zur Verfügung stellen? Basta?

FernDerHeimat, 02.04.2015 18:15
Einen schönen Gruss an den Zweitnick "Didi"!

Was für ein "Zufall", dass unser bekennender Pressefreund vom Weinberg ausgerechnet jetzt Unterstützung bekommt, wo ihm (schon) ein wenig mehr Wind ins Gesicht bläst. Das läuft ja wie geschmiert!

Und "Didi" schreibt natürlich auch nur bei den zwei Themen, wo sich der Weingummi aus der Deckung traut.

Eine "traurige Gestalt" in der Tat, wenn man schon auf solche billigen Tricks zurückgreifen muss. Oder wohl doch eher typisch...

Ulrich Frank, 02.04.2015 16:31
Der Entprofessionalisierungsschub der seit 15-20 Jahren die Berichterstattung in den diversen Medien, aus verschiedenen Gründen, betrifft und den Herr Hoff hier, wenn auch in etwas dramatischen Wendungen, beschreibt, hat in der Tat bei der Berichterstattung über das jüngste Flugzeugunglück einen vorläufigen, ohne weiteres pathologischen Höhepunkt gefunden.

Wo zurückhaltender und das Wichtige und Wesentliche auswählender Journalismus angebracht gewesen wäre wurde das Publikum von einer buchstäblichen Inkontinenz an Bildern, Stellungnahmen und (immer noch) voreiligen Schlüssen, in Dauerberieselung, begossen, Gründlichkeit durch nichtssagende Breite ersetzt. Unter gewohnt botmäßiger Kollaboration mit Vertretern der Politik (siehe auch den zutreffenden Beitrag von Herrn Rothschild in dieser kontext-Ausgabe, "Selektive Trauer").

Ich kann nicht sagen daß ich auch nur eine Person angetroffen hätte die diese Berichterstattung, insbesondere auch in den öffentlich-rechtlichen Medien (ARD), für gut gehalten hätte - z.T. wurde Wut darüber zum Ausdruck gebracht. Und welche die exhibierte Teilnahme der Politiker und auch der Kanzlerin nicht für zumindest merkwürdig gehalten hätte. Bei anderen Dingen schauen oder schauten Vertreter/Innen der Politik völlig unbeteiligt zu obwohl dort noch ohne weiteres Abhilfe zu schaffen wäre. Man versucht aber jetzt markant Nähe und Emotion zu zeigen - mit den Medien und mithilfe der Medien. Siehe hierzu den schauderhaften Artikel einer Hannah Beitzer in der SZ - ja da unten tobt der Mob: daß oben schon lange der Schmock schreibt wird ausgelassen (http://www.sueddeutsche.de/politik/facebook-seite-der-bundesregierung-oben-harmlose-pr-unten-tobt-der-mob-1.2402421

Daß ein mittlerweile bekannter Kommentator hier wieder - und wider alle Evidenz* - einen Angriff gegen die Kritik an den Medien vorträgt (Invinoveritas, 01.01, 14.31h) kann mittlerweile nur wie ein Ritual erscheinen - der Gegenstand selbst ist nur Vorwand. Eine "schöne und gequälte Seele" scheint eher in den Grabkammern des altägyptischen Kulturverständnisses zu liegen welches invinoveritas, Experte hinter Visier, immer wieder dazu bringt, mit leeren konservativen Gesten der beschworenen "Erfahrung" dem Publikum (welches "noch nie eine Redaktion von ihnen gesehen hat") und nunmehr auch Kollegen (aber "immerhin") vom Fach ein Recht zur Wertung von Journalismus und Kritik daran, abzusprechen. Erstens dürfte es vielerlei verschiedene Redaktionen geben, und zweitens hat wohl kaum ein Journalist selber in allen Metiers über deren Produkte er berichtet auch schon gearbeitet - Motorjournalisten nicht in der Entwicklungsabteilung oder am Band usw. - trotzdem werden Autos und andere Produkte bewertet und kritisiert. usw.. Was dann darüber hinaus aus dem Blick gerät - und das ist symptomatisch für den Blick des kooptierten herrschenden Journalismus der Parteien- und Politikerversteher - ist, daß es legitime Interessen der Allgemeinheit, des Publikums gibt und Journalismus ein zwei-seitiger Kommunikations- und nicht ein priesterlicher Segnungsprozeß ist.

Das Ausgeschenkte, der Wein muß somit nicht geschluckt werden.

*Siehe z.B. auch: http://www.heise.de/tp/artikel/44/44240/1.html und konkret: https://heisersstimme.wordpress.com/2015/02/16/sz-leaks-schleichwerbung-fur-steuerhinterziehung/

Leonhard Fromm, 02.04.2015 16:28
Liebe Kollegen und Medieninteressierte,
ich begrüße, dass wir so heftig und kontrovers über unser Tun diskutieren. Ich denke, das tun wir viel zu selten. Formal fehlt dafür die Zeit. Als früheres Mitglied dreier Tageszeitungs-Redaktionen sage ich aber auch, vielen Kollegen fehlt das Standing, ihr eigenes Tun zu reflektieren und in der Redaktionskonferenz die Binnenpluralität zu pflegen - auch darüber, wie und in welchem Umfang über ein Ereignis berichtet wird. Mit 51 Jahren gehöre ich wohl zu den Älteren und Antiquierteren in desem Forum. Ich schließe mich dem Kollegen Hoff an und habe meinerseits unter www.lenhard-fromm.de das Thema mit ähnlichem Zungenschlag kommentiert.
Euch frohe Ostern.

invinoveritas, 02.04.2015 15:45
@doctorwho

Eigentlich gehört es zur Allgemeinbildung zu wissen, dass einzelne Beobachtungen nicht zur ultimativen Beurteilung hochkomplexer Systeme taugen, es sei denn, diese einzelnen Beobachtungen werden in so hoher Dichte und in so vielen Teilbereichen dieser Systeme gemacht, dass sie als charakteristisch für sie angesehen werden können.

In Bezug auf den hiesigen Journalismus würde das bedeuten, kontinuierlich eine beträchtliche Zahl der hierzulande angebotenen Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk- und Fernsehsendungen über das ganze Spektrum hinweg intensiv analysierend zur Kenntnis zu nehmen (und womöglich noch zu vergleichen mit einschlägigen ausländischen Produkten).

Ich ahne, vorsichtig gesagt, dass diese Voraussetzung von denen, die sich hier so munter äußern, in der Regel nicht erfüllt wird. Hinweise auf diese oder jene persönlich gemachte üble Erfahrung, auf da oder dort feststellbare Verstöße, Missstände oder Fehlentwicklungen können derart weitreichende Verallgemeinerungen, wie sie von Hans Hoff oder den meisten Kommentatoren angestellt werden, nun mal nicht rechtfertigen. Sie sind nicht weniger töricht, als wenn man aus dem Vorhandensein von Kontext, den nachdenkseiten, Neues Deutschland, Freitag o.ä. den Schluss zöge, die deutschen Medien seien wohl ganz überwiegend links eingestellt. Medien"analysen" auf dem Niveau von Sätzen wie "Der Schweizer ist sparsam", "Kicker schlagen Fehlpässe" oder "Lehrer gehen nicht auf Kinder ein" sind und bleiben armselig.

Im übrigen kann man sich die oben beschriebenen Mühen aber auch ohnehin sparen, wenn man über einen so speziellen Blick auf die Wirklichkeit verfügt wie Sie. Ihre Behauptung, Politik sei immer nichts anderes als Inszenierung (!), ist so grotesk wie Ihre Neigung offenkundig, die zwei verlinkten Parteitagsreden nur deshalb als Exempel abscheulicher Schauveranstaltungen zu qualifizieren, weil sie Ihnen inhaltlich nicht passen.

Ute Plass, 02.04.2015 15:31
Eigentlich erstaunlich, dass jetzt erst JournalistInnen entdeckt haben wollen, worauf ein kluger Analyst der politischen Ökonomie schon vor langer Zeit hingewiesen hat:
„Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein.“ (K.Marx)

@Hans Hoff: "Nennt mich wie ihr wollt. Call me Motherfucker, but spell my Name right."

Wie wär's mit *Sorgearbeiter*? :-)

https://www.boell.de/de/2015/02/19/wirtschaft-ist-care-oder-die-wiederentdeckung-des-selbstverstaendlichen

doctorwho, 02.04.2015 12:57
ich möchte noch zum artikel und zu meiner antwort an den "weinweisen" ein kleines detail ergänzen :
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/20823/wie-der-vizechef-von-spiegel-tv-einen-halterner-schueler-einschuechtert/#comments

ich denke , auch dies ist ein aspekt , den herr hoff anspricht und der mit grundlage seiner entscheidung ist .

Hans Paul Lichtwald, 02.04.2015 11:12
Ja, die Revolution frisst eben doch die eigenen Kinder! Mit Lichtsatz, Ganzseitenumbruch am Computer und dem Internet ist alles schneller geworden, auch die "Lieferung" der Journalisten. Der Druck auf die "Meute" ist enorm geworden. Ich bin froh, im Ruhestand zu sein. Nach dem Flugzeugabsturz bei Überlingen hatte ich noch einmal die neuen "Kollegen" erlebt. Es ging höchstinternational zu. Ein Gerücht jagte das andere. Flugzeugteile sollten in Konstanz einen Türken erschlagen haben. Deshalb kamen türkische Sender!
Beim Berufsethos müssen wir uns an der eigenen Nase packen. Zur Akkreditierung bei einer lokalpolitisch umstrittenen Deutschen Motorradmeisterschaft wurde von mir verlangt, dass ich auch im Namen meiner Angehörigen auf jegliche Entschädigungen verzichte. Ich war Lokalchef und kein Fachjournalist: Bisher habe die Unterschrift noch niemand verweigert! Ich habe nicht unterschrieben! Beim Rennen gab es zwei Tote bei einem Abflug ins Publikum!
Fazit: Journalisten könnten auf ihre Arbeitsbedingungen mehr Einfluß nehmen. Ich sage "Journalisten" und nicht "Nachrichtenhändler" zwischen den Büfetts.

Frühlingserwachen, 02.04.2015 07:30
Lieber Doktor von Gallifrey,

Dein Tun ehrt Dich,
aber ist vergebliche Liebesmüh' bei einem,
der hier nur billigst rechthaben will
und dabei stets die Leute belästigt.
Am Ende gar nur wieder einer,
die das für 30 Silberlinge tun.

Didi, 02.04.2015 02:05
Gibt es eigentlich einen Geldpreis für den ersten Kommentar unter einem Artikel von diesem Blättle? FernDerHeimat müsste ja mittlerweile tatsächlich "FernDerHeimat" sein und unter Palmen liegen. Was ist denn das für eine traurige Gestalt?

doctorwho, 01.04.2015 18:45
@ invinoveritas :
"Allerdings sind Film, Fernsehen, Showbusiness sein Fachgebiet. So wird der Frust, den er schon seit Jahren empfindet, verständlicher: Hoff hatte es unentwegt mit Inszenierungen zu tun, mit Fiktion....."

gute güte , was ist politik anderes als inszenierung ? ich bitte sie , stellen sie sich nicht naiv . da sie später auf parteitage eingehen gebe ich ihnen hier mal ein wunderschönes inszenierungsbeispiel :
https://www.youtube.com/watch?v=9UNM6Ul1yK0#t=53

und das ist KEIN aprilscherz , sondern von einem grünen-parteitag im letzten jahr .

so , und nun darf ich ihnen als bisweilen von journalistischem interesse betroffener dieses sagen :
1. : kameraleute und fotografen sind oft und gerne sehr sehr rücksichtslos .
2. : reporter und journalisten stellen immer und immer wieder in intervievs die dämlichsten fragen , weil sie so dämlich sind , zu denken , dass das publikum interesse an diesen fragen hat .

und was die berichterstattung über 4Uxxxx angeht : der schrotthaufen , der da von ALLEN mainstream-outlets präsentiert wurde ( sinnlos / unlogisch / ehrabschneidend / persönlichkeitsverletztend ) war so ernorm , dass es sogar einzelnen mitbeteiligten unheimlich wurde . nachzulesen in der zeit oder im spiegel .

nur eines ist nicht zu erwarten : dass es sich bessert .

denn die misstände , die hoff sehr wohl anspricht werden von einem grossteil der journalisten einfach gar nicht wahrgenommen . dasind dann die brötchen eben doch wichtiger als das eingeständnis , dass man schon längst viele ideale ( und noch mehr handwerkliche selbstverständlichkeiten ) der angst , seinen job zu verlieren geopfert hat .

ein beispiel dazu : sie finden im mainstream immer öfter "tatsachenfesstellungen" , die mit "beweislinks" hinterlegt sind , aber selten überhaupt zu echten tatsachenfesstellungen führen . die journalisten wissen das ganz genau , schliesslich lernt man das j nun wirklich recht früh im studium . trotzdem tun sie es ununterbrochen wieder und wieder .

denken sie mal drüber nach .

invinoveritas, 01.04.2015 14:31
Großartig, dass nun auch Hans Hoff bei den liturgischen Gesängen der Medienmobber mitmacht. Immerhin, anders als so viele, die sich hier und anderswo als Medienfachleute in die Brust werfen und in ihrem ganzen Leben noch nie eine Redaktion von innen gesehen haben, kennt Hoff das Gewerbe.

Allerdings sind Film, Fernsehen, Showbusiness sein Fachgebiet. So wird der Frust, den er schon seit Jahren empfindet, verständlicher: Hoff hatte es unentwegt mit Inszenierungen zu tun, mit Fiktion nicht zuletzt aus kommerziellem Interesse. Auch daraus erwächst offenbar sein Überdruss, der ihn zu diesem Rundumschlag angestiftet hat. Der allerdings wimmelt bei näherem Hinsehen nur so von Widersprüchen und kurzschlüssigen Verallgemeinerungen, von penetranter Ichbezogenheit und seltsamer Weltfremdheit.

Einige Beispiele:
"Auch 50 sehr ehrenwerte und vernünftige Journalisten können eine Meute sein." Die 50 gibt es also noch?! Und in der Tat, das war aber schon immer so, auch schon als Hans Hoff sich noch wohl fühlte in dem Metier, und auch "Meuten" können sich übrigens zivilisiert benehmen und keineswegs so, wie Hoff sein Horrorgemälde anlegt.

Keiner könne wissen, was da in den Alpen geschah, "solange dort noch Wrackteile herumliegen". Was für ein gedankenloser Unfug, der keinen anderen Zweck verfolgt, als Menschen, die bei ihrer Berufsausübung zwei und zwei zusammenzählen, am Zeuge zu flicken. Es geht einfach zu viel durcheinander bei diesen Bekenntnissen einer schönen und gequälten Seele, die vor Jahren schon diesen bemerkenswerten Satz schrieb: "Auch wenn ich selbst noch gern und oft Interviews führe, halte ich das Genre Print-Interview für tot." Oder Kollegen neben vielen anderen romantischen Tipps, was sie am besten alles unterlassen sollten, auch diesen gab: Parteitagen fernbleiben. Begründung: "Was tun Reporter dort? Brandheiße Geschichten abgreifen? Lächerlich."

Natürlich nützen solche Einwände wie die hier vorgebrachten nichts. Medienmobbing gehört schließlich zum guten Ton der Eingeweihten und Durchblicker. Und wenn dann auch noch Journalisten selber zu Kronzeugen werden - und zwar wo? In Medien!! -, dann ist ja der Beweis für Verdorbenheit und Inkompetenz eines ganzen Berufsstands hinlänglich erbracht.

Was auf der Stecke bleibt, ist eine Medienkritik, die sich vor Pauschalurteilen hütet, Grautöne kennt, in handwerklichen Fehlern nicht per se Absicht und Unmoral wittert. Kurzum: Die die konkreten Missstände und Fehlentwicklungen benennt und dieser grassierenden, maßlosen Dämonisierung der Medien entgegentritt.

Die ist nämlich erstens unberechtigt und zweitens verhängnisvoll fürs Gemeinwesen.

christina Samel, 01.04.2015 13:20
Sehr geschätzter Herr Hoff,
jeder weiß, dass Ratten hochintelligente Tiere sind.
Seit heute weiß ich, dass sie auch Rückgrat, Charakter und eine gehörige Portion Selbstreflektion haben und Anstand besitzen.

DANKE DAFÜR!

Ulrich Scheuffele, 01.04.2015 09:47
wenn der Journalismus stirbt, stirbt unsere Demokratie

FernDerHeimat, 01.04.2015 08:03
Danke für diesen Kommentar!

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Weil ohne „Wettern“ gar nichts geht, habe ich das Buch entdeckt, worum es wirklich geht. Worum geht es? Die "politische Justiz“ gefährdet ja nicht nur die „Politische Justiz in unserem Land“, sondern um die Demokratie in...

Ausgabe 282 / Utopisten-Stau in Ravensburg / Stefan Weinert, 24.08.2016 14:11
Sehr guter Artikel. Jede größere Stadt sollte sich über Soziale Utopien Gedanken machen. Wenn du den Mount Everest bezwingen willst, dann peile den Mond an. Die Soziale Utopie ist der gedankliche Quantensprung dessen, was dann...

Ausgabe 282 / Gefährliches Missverständnis / conte, 24.08.2016 14:02
Zitat Heiner Flassbeck "Besonders anfällig für diese grandiose Idee sind solche deutschen Landesregierungen, die ihren geistigen Horizont freiwillig dadurch beschränken, dass sie die schwäbische Hausfrau zu ihrem wichtigsten...

Ausgabe 282 / "Das haben wir versemmelt" / invinoveritas, 24.08.2016 13:19
wenn irene jung feststellt, dass es in der dkp keine innerparteiliche demokratie gab, dann sollte sie diese zutreffende aussage nicht entwerten durch den zusatz, das sei in anderen parteien auch so gewesen. es stimmt nämlich schlicht...

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / thomas knaupp, 24.08.2016 12:11
Ganz großartig ! Ich werde nun vermehrt wieder Sioux-Schuhe kaufen und es allen Menschen mitteilen. Liebe Grüße aus Portugal, thomas

Ausgabe 282 / Links oder rechts? / Fritz, 24.08.2016 11:53
Es scheint als müsse immer noch jeder Mensch in die "passende" Gesinnungsschublade gepackt werden.

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Fritz, 24.08.2016 11:51
Vielen Dank für den Artikel! Höchst erfreulich daß es noch Unternehmen und Unternehmer mit Rückgrat gibt. Ein weiterer Grund diese Marke weiterzuempfehlen.

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Manfred Corte, 24.08.2016 11:34
... jetzt werde ich mir wohl bald die ersten Sioux-Schuhe kaufen - oder gleich mehrere Paare ...

Ausgabe 282 / Politische Luxusreisen / Heiner Janzmann, 24.08.2016 04:02
"Die BWI-Experten kalkulieren oft tagelang anhand dicht beschriebener Excel-Tabellen, um vernünftige Preise anbieten zu können." Sollte dann nicht der entspechende Stundensatz hinzugerechnet werden?

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