KONTEXT Extra:
Auch Hermann will Maut verzögern

Wenn es nach den Grünen geht, wird die Landesregierung gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland versuchen, die Einführung der PKW-Maut über den Bundesrat noch zu verzögern oder gar zu verhindern. Verkehrsminister Winne Hermann kündigte einen entsprechenden Vorstoß an. Er habe bereits im Verkehrsausschuss des Bundesrats Position bezogen und insbesondere kritisiert, dass "die Grenzregionen schwer tangiert sind, ausgerechnet in Zeiten, in denen wir den europäischen Geist betonen wollen". Die "Bürokratie-Maut" passe nicht in die Zeit. Außerdem würden Milliarden eingenommen, Milliarden an deutsche Autofahrer wieder zurückgegeben und "vielleicht bleiben ein paar Millionen übrig".

Saarland, Rheinland-Pfalz oder NRW wollen den Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag anrufen, nachdem letzterer die Maut am Freitag beschlossen hat. Das Gesetz ist allerdings nicht zustimmungspflichtig, weshalb die Einführung der Maut auf diesem Wege lediglich verzögert werden kann. Allerdings könnte Verzögerung am Ende auch das Scheitern bedeuten, weil womöglich nach der Bundestagswahl im September die Karten ganz neu gemischt werden, und die CSU bisher bekanntlich die einzige Partei ist, die die Maut wirklich will. (24.3.2017)


Aras legt sich mit Erdogan an

Die Stuttgarter Grünen-Abgeordnete und Landtagspräsidentin Muhterem Aras hat die deutschtürkische Community aufgefordert, sich mit dem Verfassungsreferendum am 16. April kritisch auseinanderzusetzen. Von den Imamen wünscht sich die Stimmenkönigin ihrer Partei bei den Landtagswahlen 2016, dass die "in den Freitagspredigten zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander aufrufen und die hier geltenden Werte von Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit entschieden weitergeben". Sie selber verzichte derzeit auf Reisen in die Türkei, "weil ich nicht weiß, ob ich mich dort frei bewegen könnte". Zugleich müssten sich Demokraten weigern, sich zu Feinden der Türkei machen zu lassen. Aras nutzte eine Landtagsdebatte zum 60. Geburstag der EU auch zu scharfer Krtik am türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, weil der "auf das Infamste" gebaute Brücken wieder einreißen und die Gesellschaft spalten wolle. Von den Vertretern AKP-naher Institutionen erwartet die Grüne eine öffentliche Distanzierung von den "die Opfer verhöhnenden Nazivorwürfen". Im Südwesten dürfen insgesamt rund 230 000 Türken am Referendum teilnehmen – und zwar vorab: Die Wahl beginnt bereits am 27. März und endet am 9. April. (22.3.2017)

Mehr zum Thema: "Meister der Feindbilder", "Unverschämt und dumm"


Stuttgart 21: Aktionsbündnis warnt Aufsichtsrat

Drei Tage vor einer Sitzung des DB-Aufsichtsrats verlangt das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erneut eine "faktenehrliche Bestandsaufnahme". Sollte sich der Aufsichtsrat wieder um die Auseinandersetzung drücken oder gar unbeirrt den Weiterbau beschließen, so Eisenhart von Loeper, schädige er wider besseres Wissen das Vermögen der Deutschen Bahn AG. "Das würde", erklärt der Bündnissprecher weiter, "den Tatbestand der Untreue erfüllen." Eine strafrechtliche Aufarbeitung sei die Konsequenz; darauf habe das Bündnis zuletzt am 11. März 2017 den Aufsichtsrat per Brief hingewiesen.

Ihren Appell richten die Stuttgart-21-Gegner nicht nur an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Utz-Hellmuth Felcht, sondern auch an den designierten Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz. Als erstes sei "eine Bestandsaufnahme der ungelösten Probleme und hohen Risiken notwendig, die sich an den Realitäten und nicht an den Gesichtswahrungsproblemen der politisch Verantwortlichen orientiert". Von Loeper argumentiert damit, dass sich das Projekt "jenseits aller wirtschaftlichen Rationalität bewegt", und mit dem weiter offenen Brandschutz. Außerdem solle der Aufsichtsrat "endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DB mit S 21 einen Dauerengpass für viel Geld baut, der den Bahnverkehr behindert und den viel beschworenen Deutschlandtakt im Südwesten irreversibel unmöglich macht". Nach der Devise "Politik beginnt mit der Kenntnisnahme der Realität" will das Aktionsbündnis den neuen Bahnchef zu Gesprächen einladen, bei denen sie ihm auch die von der Bürgerbewegung entwickelten Alternativen zum Weiterbau erläutern wollen. Deren "ernsthafte Prüfung" wünscht sich nach einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap in Baden-Württemberg sogar eine Mehrheit der Projektbefürworter. (19.3.2017)

Mehr zum Thema: "Bahnfeinde im Bahnvorstand"


IHK will nicht mehr gegen Kakteen polemisieren

Auch ein Vergleich kann ein Erfolg sein: Vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart akzeptierte die IHK Region Stuttgart die Feststellung, dass sie in der Vergangenheit mit Angriffen gegen die IHK-Rebellen der Kaktus-Initiative ihre Kompetenz überschritten hat. Stein des Anstoßes waren zwei IHK-Pressemitteilungen, in denen Hauptgeschäftsführer Andreas Richter gegen die Kakteen polemisiert habe, so Kaktus-Mitglied Klaus Steinke, der in der Folge Klage eingereicht hatte.

Konkret einigten sich die Streitparteien am heutigen Donnerstag, den 16. März, auf folgenden Vergleich: Die IHK Region Stuttgart erklärt, "dass ohne Beratung und Beschlussfassung durch die Vollversammlung keine weiteren öffentlichen Äußerungen der IHK und ihrer Organe über Binnenkonflikte, die keine wirtschaftspolitischen Positionen betreffen, abgegeben werden", und dass es den beiden strittigen Pressemitteilungen "an einer solchen Beratung und Beschlussfassung mangelte". Außerdem trägt die IHK trägt die Kosten des Verfahrens von 5000 Euro.

Für Steinke ist es "ein gutes Ergebnis, weil es die Transparenz innerhalb der IHK stärkt, und weil es deutlich die Frage artikuliert, was Geschäftsführer und Präsident dürfen und was nicht". Zwar wäre es, so Steinke, spannend gewesen, wenn das Gericht in einem Urteil Grundsatzregeln für die Öffentlichkeitsarbeit der IHK aufgestellt hätte. Aber er sei mit dem Vergleich zufrieden, "weil es mir in der Sache nicht darum geht, zu siegen, sondern eine Veränderung innerhalb der IHK zu bewirken". Zudem habe das Ergebnis, so hofft Steinke, auch "eine Signalwirkung auf andere IHKs".

Die Kaktus-Initiative, 2011 gegründet, kritisierte in den letzten Jahren immer wieder intransparente Wahlverfahren und die offizielle Pro-Haltung der IHK zu Stuttgart 21. (16.3.2017)

Mehr zum Thema: "Rebellen im Weinberghäusle" und "Die IHK wackelt nicht".


Afghanistan-Rückkehrer bekommt zweimonatiges Arbeitsvisum

Es ist ein kleines Wunder. Denn trotz der mannigfaltigen Unterstützung in den vergangenen Wochen, glaubten nicht viele seiner Freunde wirklich daran, dass der Zahnarzt Ahmad Shakib Pouya, der in einem französischen Krankenhaus in Herat gearbeitet hat, zurück in die Bundesrepublik kommen kann. Pouya war in seiner früheren Heimat von den Taliban bedroht, floh 2010 nach Deutschland. Hier war er einer der Hauptdarsteller in der vielbeachten Produktion der Mozart-Oper "Zaide" und hatte eine doppelte Zusage auf Festanstellung – vom Münchner Gärtnerplatztheater und der IG Metall. Dennoch wurde er zur Abschiebung vorgesehen, weshalb er am 20. Januar 2017 ausreiste. Seither machten seine Unterstützer vom im Mai 2014 gegründeten Stuttgarter Verein "Zuflucht Kultur. Entweder. Oder. Frieden." bundesweit auf sein Schicksal aufmerksam. Auch mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mit der Bitte um "ein Visum und ein langfristiges Bleiberecht als wertvoller Bürger unseres Landes".

Jetzt kam die gute Nachricht. Der 33-Jährige kann für zwei Monate zurück nach Deutschland. Mitausschlaggebend dürfte ein Schreiben von Georg Podt gewesen sein, dem Intendanten des kommunalen Münchner Kinder- und Jugendtheaters "Schauburg", der Pouya in einer Neuinszenierung von Rainer Werner Fassbinders "Angst essen Seele auf" als Hauptdarsteller besetzt hat. Die Proben sollen in der kommenden Woche beginnen, Premiere wird am 22. April sein. Mitte Mai läuft das Visum aus. Pouya will gemeinsam mit dem Verein die Zeit nutzen, um das angestrebte dauerhafte Bleiberecht zu bekommen. Die Chancen stehen angesichts der 2015 eigentlich gelockerten Regelungen gar nicht so schlecht. Allerdings werden die nach den Erkenntnissen von Pro Asyl oder dem Flüchtlingsrat viel zu selten von den Behörden angewandt.


KONTEXT
per E-Mail:
Immer informiert:

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Datenschutz-Hinweis

Kaum einer will mehr seine Anzeigen drucken: Kopp-Verlag in Rottenburg. Foto: Joachim E. Röttgers

Kaum einer will mehr seine Anzeigen drucken: Kopp-Verlag in Rottenburg. Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 300
Gesellschaft

Kopp auf der Resterampe

Von Anna Hunger
Datum: 28.12.2016
Lange haben der Kopp-Verlag und seine rechte Hetze die überregionale Presse nicht interessiert. Im Jahr 2016 hat sich das geändert. Medien und Unternehmen haben Stellung bezogen gegen die braune Suppe aus Rottenburg.

In Rottenburg sitzen die Verstärker der rechtspopulistischen Szene. Der Kopp-Verlag ist Resonanzboden neurechter Schwingungen und Verbreiter von Angst und Hass gegen Flüchtlinge, vor allem Muslime. Das "Schwäbische Tagblatt" in Tübingen und wir von Kontext waren lange die einzigen, die regelmäßig über Verleger Jochen Kopp, sein Haus, seine Publikationen, seinen Chefschreiber Udo Ulfkotte und seine krude Online-Nachrichtenseite geschrieben haben. Mit dem Aufschwung von AfD und Pegida hat Kopp auch über Baden-Württemberg hinaus Aufmerksamkeit erregt. Je mehr Medien vor ihm warnen, je mehr Journalistinnen und Journalisten daran arbeiten, diesen Verlag zu enttarnen und ihm den Anstrich des Normalen zu nehmen, desto besser. 

Ende 2015 strahlte das "ZDF" mit "Frontal 21" einen ersten ausführlicheren Bericht über den Verlag und seine miesen Mitstreiter, wie beispielsweise Jürgen Elsässers "Compact", aus. "Das Erste" zog mit einer Folge von "Titel, Thesen, Temperamente" nach, "NDR Extra 3" war – wie wir von Kontext – beim Kopp-Kongress in Stuttgart. "Spiegel Online" hat berichtet, ebenso Stefan Niggemeiers Blog "Übermedien". "Report Mainz" hat aufgedeckt, dass Firmen und Bundesbehörden über Dienstleister auf rechtspopulistischen Seiten wie dem Kopp-Verlag für sich werben. Die "Neue Osnabrücker Zeitung" hat über Kopp geschrieben, die "Landesschau" des "SWR" hat einen Bericht gebracht, die "Augsburger Allgemeine" schrieb über Proteste gegen einen weiteren Kopp-Kongress in ihrer Stadt und bebilderte den Text mit einem Foto der Fans des FC Augsburg, die im Stadion Transparente hochhielten: "Kopp Verlag Lügenpresse! Für euch und andere rechte Invasoren kein Bleiberecht in unserer Stadt." Erst kürzlich recherchierte das "Schwäbische Tagblatt", dass ausgerechnet der Kalender des Rottenburger Lions-Club vom Kopp-Verlag mitfinanziert wird.

Im Februar dieses Jahres haben wir in Kontext darüber berichtet, dass die Deutsche Bahn Plakatwerbung an Bahnhöfen und Haltestellen einstellte, nachdem Twitterer Kopp-Plakate an Haltestellen fotografiert und ihre Tweets an die Bahn adressiert hatten. Im Online-Forum "Gelbes Forum" schreibt Ulfkotte am 24.11.2016: "Vor zwei Jahren durften wir in ganz Deutschland für 'Gekaufte Journalisten' noch an Bahnhöfen und Flughäfen plakatieren... inzwischen ist das VERBOTEN !!! (...) ... man nennt das 'Pressefreiheit' und 'Meinungsfreiheit' im Lande unserer geliebten Führerin ... Deutschland 2016..." 

Im selben Thread, berichtet das "Schwäbische Tagblatt" am 3. Dezember, ersucht Ulfkotte um Hilfe. "Publikationen in Massenauflage" würden seine Anzeigen nicht mehr drucken, jammert er, "selbst wenn ich Millionen Euro für eine Werbeanzeige bieten würde." Zuletzt habe ihm die Redaktion des "Handelsblatt" durch ihr Veto einen Anzeigenplatz versaut. Wenn Anzeigen in Zeitungen abgelehnt und Werbeplakate nicht mehr aufgehängt würden, will ein Forist namens Querdenker helfen, solle "Udo" doch Anhänger mit Plakathaltern aufstellen. "Schon probiert", schreibt Ulfkotte zurück. "Die sind nach 24 Stunden komplett zerstört... Antifa..."

Haltung und gute Recherche können doch etwas bewirken. Das macht Mut. Und ein bisschen stolz. Deshalb: Einen Dank an alle KollegInnen und Beteiligte für ihren Einsatz im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts!



Gefällt Ihnen dieser Artikel?

Kommentare

andromeda, 02.02.2017 01:45
Danke era , ich liebe dich !

Barolo, 16.01.2017 11:30
@R.N. volle Zustimmung.

R.N., 15.01.2017 15:38
Als die Kontext-Wochenzeitung erstmals erschienen ist, habe ich mich auf eine Zeitung gefreut, die ohne offensichtlichen politischen Einfluss auskommt.
Zu früh gefreut.
Nach dem Lesen dieses Artikels spürt man, woher der Wind weht.
Das war auch vermutlich der letzte Artikel, den ich hier gelesen habe.
Ich wünsche diesem Medium den gleichen Abstieg, wie ihn die derzeit als Mainstream geltenden Medien erfahren.

Schade, ich habe gehofft, es würde besser.

T. Gommeringer, 06.01.2017 11:17
@someonesdaughter...es muss ja einen Grund geben, warum Sie nicht unter Ihrem richtigen Namen schreiben. Wessen Tochter sind Sie denn ? Die der Autorin oder gar die Autorin selbst, die mangels unterstützender Leser-Kommentare, selbst eingreifen muss ? Ich habe wegen der Unterschlagung meines Kommentars nicht gejammert, sondern mich bedankt, weil das eben bereits sehr viel sagt und deutlich macht, wie hier mit anderen Meinungen umgegangen wird. Ich beanspruche überhaupt nicht, dass mein Kommentar in diesem Pamphlet
veröffentlicht wird, ich stellte lediglich fest, dass es so ist. Ich erwarte von dieser ‘Plattform’ rein gar nichts, meine Ansichten kann ich irgendwo anders, in deutlich weniger bedeutungslosen und seriösen Medien, einstellen. Widerspruch (dulde ich nicht, sagen Sie). Ich würde eher andere Meinung sagen, kann ich sehr gut akzeptieren, wenn sie plausibel und mit Fakten belegt ist. Sie sagen:
“Lernen Sie gefällst die Bedeutung und Funktion der Grundrechte als Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat kennen, bevor Sie hier in einem nicht-staatlichen Umfeld Vorträge dazu halten die nicht einmal für die Baumschule ausreichend wären.”
Welche Defizite müssen bei Ihnen vorliegen, dass Sie in dieser Tonlage und mit erhobenem Zeigerfinger auf Ihre Mitmenschen
losgehen. Zu Ihrem Schlusssatz nur noch kurz: Mein Beitrag wird nicht vermisst, denn er ist nicht zufällig verloren gegangen, sondern wurde gezielt unterdrückt, weil er nicht auf Linie mit der Autorin lag. Sie vermuten einfach mal, dass er Übergrifflichkeiten enthielt; eine dreiste Unterstellung, die Ihre Einstellung und Voreingenommenheit Ihren Mitmenschen gegenüber verdeutlicht.

someonesdaughter, 05.01.2017 22:02
@klaus:

"Im dritten Reich wurden Bücher verbrannt."

Ja, und dann wurden Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslager gesperrt und vergast, weil sie 'anders' waren. Juden, Sinti, Roma, Kommunisten, Behinderte, Landstreicher usw.
Den Teil haben Sie wohl vergessen.

"Schrecklich, so eine Propaganda und Demokratiefeindlichkeit. Dank dieses Artikels ist deutlich zu erkennen, dass wir nun wieder so weit gekommen sind. Anders Denkende werden an den Pranger gestellt."

Dieses Jammergelappe ödet mich so an. Ihr seid keine Opfer. Ihr seid Täter genau dessen, was Ihr anderen andichtet:

"Diese von falschen Behauptungen nur so strotzender Artikel ist selbst ultra rechts.Die Nazis wären stolz auf Euer tun."

Könnten Sie das vielleicht kurz begründen oder begnügen Sie sich mit dem "an den Pranger stellen" und damit, mit Dreck werfen?

"Nicht der Kopp-Verlag, egal ob man seine Bücher mag oder nicht, ist das rechte Pack, nein Ihr seid es und macht Euch Nazi Methoden zu eigen."

Jaja, 'selber selber'. Sehr geistreich. Könnten Sie das vielleicht kurz begründen oder begnügen Sie sich mit dem "an den Pranger stellen" und mit Dreck werfen?


@T. Gommeringer:

"Danke für die Unterschlagung meines Kommentars vom 28.12.2016."

Und weiter geht das Jammergelappe.

"Damit haben Sie einen eindrücklichen Beweis darüber abgeliefert, dass Sie zu einer argumentativen und auf Fakten basierten Auseinandersetzung mit politisch Andersdenkenden nicht fähig sind, dass Ihnen ein seriöser Journalismus und objektive Berichterstattung offensichtlich fremd sind, dass Sie Meinungs- und Pressefreiheit wohl nur dann interessiert, wenn Sie sie für sich selbst in Anspruch nehmen können und dass es Ihnen letztendlich nur um die Verbreitung Ihrer eigenen verqueren Parolen geht, mit denen Sie allenfalls linke Phantasten und vernebelte Multi-Kulti Irrläufer erreichen. Weiterhin viel Spaß in der Bedeutungslosigkeit."


Lauter Phrasen und Behauptungen, keine Spur von einer "argumentativen und auf Fakten basierten Auseinandersetzung".

Was Sie unter "Meinungsfreiheit" verstehen, machen Sie aber ausreichend deutlich:

- Sie beanspruchen das uneingeschränkte Recht darauf, dass Ihre Ansichten gefälligst jederzeit und überall veröffentlicht werden müssen. Das hat weder mit Meinungs- noch mit Pressefreiheit zu tun. Sie können meinen, was Sie wollen (solange es nicht rechtswidrig ist, wie Beleidigungen, Verleumdungen oder etwa die Holocaustleugnung), ohne dass Ihnen der Staat den Mund verbietet und Sie können sich eine Zeitung drucken, einen TV-Kanal einrichten oder eine Website, ohne dass Ihnen der Staat das verbietet.

Was Sie NICHT können ist, von nicht-staatlichen Akteuren zu verlangen, für Sie die Verkündungsplattform zu sein.

Lernen Sie gefällst die Bedeutung und Funktion der Grundrechte als Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat kennen, bevor Sie hier in einem nicht-staatlichen Umfeld Vorträge dazu halten die nicht einmal für die Baumschule ausreichend wären.

- Sie Sie beanspruchen das uneingeschränkte Recht darauf, dass Ihre Ansichten gefälligst jederzeit zu erscheinen haben – besonders auch in Medien, die sich als 'bedeutungslos' einschätzen und verachten. Weil Sie hier anders als bei Tichy oder Broder nicht unter sich sind. Wie muss man eigentlich drauf sein, sich da auszutoben, wo man ohnehin keine Bedeutung vermutet? Ziemlich schräg.

- Widerspruch dulden Sie keinen.

- "Meinungsfreiheit" besteht für Sie zu einem unabdingbaren Teil aus ad hominem Gesäftel wie "linke Phantasten" und "vernebelte Multi-Kulti Irrläufer".

Vermutlich ist das dieser 'Klartext' von dem Sie und Ihresgleichen so gerne reden – nenne ich Sie einen Mono-Kulti-Troglodyten oder einen rechten Brummkreisel, ist das ganz böse [tm], stimmt's? Da hat die 'Meinungsfreiheit', die Sie meinen und die Sie nur für sich selbst beanspruchen, nämlich ein Ende.

Im Übrigen wette ich einen Barolo darauf, dass Ihr vermisster Beitrag wegen noch ganz anderer Übergriffigkeiten nicht veröffentlicht wurde, als Sie die hier wieder mal zum Besten geben.

bernd Engelking, 05.01.2017 16:36
Es "macht Mut", bei der Zensur mitzuhelfen? Das ist sehr bedenklich.
Diese generelle Verteufelung findet man leider überall, und zeigt, dass hier jemand sehr unbequem geworden ist. Ulfkotte hat die Journalisten des Mainstream bloßgestellt und nun zeigt sich, welche Konsequenzen Kritiker zukünftig zu befürchten haben.

Statistiker, 05.01.2017 15:04
Süß, wie von rechten Hetzern ein "Beweis mir doch, dass das nicht so ist" kommt (korrekte Rechtschereibung jetzt von mir, Rechtsextreme sind dazu nicht fähig, hüstel).

Süß, meine Kinderchen..... Sollte Ihr in Mathe mal aufgepasst haben, wüsstest Ihr, dass man Negationen nicht beweisen kann. Also, sechs, setzen und den Hintern versohlen lassen, wie es sich für rechtsradikale Gören gehört.

Barolo, 05.01.2017 14:38
@ klaus @ Gommringer. Es scheint, dass nicht alle wegzensiert werden wenn die Kritik von der nicht genehmen Seite kommt.
Good luck

T. Gommeringer, 05.01.2017 12:58
Danke für die Unterschlagung meines Kommentars vom 28.12.2016. Damit haben Sie einen eindrücklichen Beweis darüber abgeliefert, dass Sie zu einer argumentativen und auf Fakten basierten Auseinandersetzung mit politisch Andersdenkenden nicht fähig sind, dass Ihnen ein seriöser Journalismus und objektive Berichterstattung offensichtlich fremd sind, dass Sie Meinungs- und Pressefreiheit wohl nur dann interessiert, wenn Sie sie für sich selbst in Anspruch nehmen können und dass es Ihnen letztendlich nur um die Verbreitung Ihrer eigenen verqueren Parolen geht, mit denen Sie allenfalls linke Phantasten und vernebelte Multi-Kulti Irrläufer erreichen. Weiterhin viel Spaß in der Bedeutungslosigkeit.

Chris, 05.01.2017 08:37
Anscheinend ist manchen die Wahrnehmung und Interpretation der Dinge und Ereignisse nicht normgerecht. Fremdgesteuert bis in die kleinste Zelle. Traurig, aber dennoch gibt es Hoffnung auf ein "mehr" Erkennen von Gegebenheiten.
Diesbezüglich von Fakten, welche von jedem selbst geprüft werden können. Diese sogar vor Ort. Geo- und finanzpolitisch wird dort einiges geboten und man ist gehalten, dieses für sich zu interpretieren. Das nicht nur hier, in einer "Noch- Republik" mit demokratischen Prinzipien, einiges in falschen Bahnen läuft, ist zu offensichtlich. Wer davor die Augen, Ohren und den Mund verschließt, um nicht als "Andersdenkender" geschasst zu werden, der hat schon seine Selbstachtung verloren. Ein ausgrenzendes soziales Gefüge entsteht, wenn diejenigen nicht in der Lage sind, den anderen an- respektive zuzuhören. Nur noch Hass und Missgunst wird gesät.
Bemerkt Ihr nicht die Wiederholung der "Geschichte"? Ihr werdet missbraucht, und das nur für Zwecke anderer, damit diese ihre schizophrenen Ziele verwirklichen können.

Gute Besserung und mir bestem Gruß

klaus, 05.01.2017 07:10
Im dritten Reich wurden Bücher verbrannt. Schrecklich, so eine Propaganda und Demokratiefeindlichkeit. Dank dieses Artikels ist deutlich zu erkennen, dass wir nun wieder so weit gekommen sind. Anders Denkende werden an den Pranger gestellt. Diese von falschen Behauptungen nur so strotzender Artikel ist selbst ultra rechts. Die Nazis wären stolz auf Euer tun. Nicht der Kopp-Verlag, egal ob man seine Bücher mag oder nicht, ist das rechte Pack, nein Ihr seid es und macht Euch Nazi Methoden zu eigen.

someonesdaughter, 03.01.2017 03:12
@Markus Huber:

"Selbstentlarvend!"

Sie nennen es "selbstentlarvend", andere nennen es ehrlich: Eben im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts.

Vielleicht wären wir (ja, damit meine ich auch Sie und die beiden Damen weiter unten) weiter, wenn alle so ehrlich wären. Und auch Sie dazu stehen würden, was Ihnen zwischen Nazi-Generälen, Ufologen-Büchern und COMPACT an Kopp und seinem Programm so gefällt. Macht euch doch einfach mal grade!

@Bernhard Mayer:

"An Fastnacht werden auf dem Rottenburger Domplatz die Bücher vom KOPP-Verlag dem Feuer übergeben. Wir sind schließlich eine wehrhafte Demokratie! Jawoll!"

Ganz arm, aber das 'Wir sind die Opfer'-Jammergelappe habt Ihr alle voll drauf. Erklären Sie mir doch mal bitte, warum ausgerechnet diejenigen, die im Kopp-Universum als "Lügenpresse" bespuckt werden, Werbung für Kopp machen sollten? Habt Ihr das überhaupt nötig, dass die "Lügenpresse" für euch wirbt? Würde mir zu denken geben.

"Im Ernst: man sollte Andersdenkende und solche, die man nicht versteht, nicht als "krank" bezeichnen. Eine Idee, eine Ansicht so zu bezeichnen, ist gefährlich."

Was soll das "PC-Gewäsch"? Sonst kann der Keil gar nicht grob genug sein, der für den "Systemmedien"- oder "Linksgrünversifften"-Block angesetzt wird, aber wehe es geht mal in die andere Richtung. Das man das Zeug, was Kopp verlegt, freundlicherweise für krank hält, "wird man ja wohl noch sagen dürfen"!

"Und wenn Sie mittels Worten kämpfen, dann sollten Sie es immer mit guten Argumenten tun, also mit eindeutigen Beispielen, auch Quellenangaben, und daran erläutern, warum der betreffende KOPP-Text Schaden anrichten kann."

Ja, das hättet Ihr gerne: Dass man sich lang und breit und intensiv mit euren 'Werken' auseinandersetzt, ihnen entsprechenden Raum einräumt und sie dadurch aufwertet. Und wie sieht das auf der Kopp-freundlichen Seite aus mit den eindeutigen Beispielen und Quellenangaben? Da werden Schlagworte verschleudert – "Lynchjustiz", "Hetze" etc., irgendwelche Privatblogs verlinkt, die die eigene Meinung unterstützen, "linke" Literatur im Verlagsprogramm ebenso erfunden wie Personae: 'Ich war ja selbst früher Grünen-Wählerin ...'. Wie aus dem Social-Bot-Lehrbuch. Und wenn das alles nichts hilft, jammerlappt man sich zum verfolgten Opfer. Lang-wei-lig.

Schwabe, 02.01.2017 17:12
"Markus Huber, 01.01.2017 19:19
"...im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts"
Selbstentlarvend!"

Selbstentlarvend? ....aber nur für Sie Markus Huber!

"Rechte" Politik hat deshalb nichts mit einer bunten und toleranten Gesellschaft zu tun, da sie z.B. einseitig Hass/Stimmung gegen Fremde schürt/macht (also hetzt) und dies zum Stimmenfang bei Wahlen instrumentalisiert (ohne z.B. näher über Fluchtursachen zu informieren und/oder diese zu bekämpfen ) - und das ist menschenverachtend. Unsozial ist es eh.
Und diese menschenverachtende/unsoziale Politik beginnt nicht erst bei den bürgerlich ganz rechten von AfD, sondern schon bei den bürgerlichen Parteien der sogenannten/vermeintlichen politischen "Mitte", wo sich z.B. die Kriegspartei CDU/CSU immer wieder gerne selbst verortet. In der selben dubiosen "Mitte" wie die CDU tummeln sich aber auch vermeintlich linke Parteien wie die Agenda 2010 Parteien SPD und Grüne, die den größte Sozialkahlschlag der Nachkriegsgeschichte und die Einführung des größten Niedriglohnsektors in Europa zu verantworten haben - alles zu Lasten der Bevölkerungsmehrheit (lohnabhängig Beschäftigte im unteren und mittleren Einkommensbereich)!

Also, wer in diesem Deutschland, oder vielleicht sogar darüber hinaus, etwas zum Guten (menschlicheren) verändern möchte - Augen auf bei den in diesem Jahr anstehenden Wahlen, insbesondere bei der Bundestagswahl! Ich werde deshalb "DIE LINKE" wählen.

Markus Huber, 01.01.2017 19:19
"...im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts"

Selbstentlarvend!

Rolf Steiner, 31.12.2016 11:50
Super-Vorschlag!

AfD_Kompakt_Kopp. Ich will euch nicht in meiner Timeline, trollt euch! #KeinGeldFuerRechts

Zaininger, 30.12.2016 21:54
Nix im Kopf?
Bestell bei Kopp!
Magst Du`s einfach und mal wild?
Bleib bei BILD!

era, 30.12.2016 15:48
Kopp war schon immer die Resterampe. Das ist seine Funktion und Marktlücke.Der Platz für UFOs, Nostradamus, wahrscheinlich auch den Mayakalender und seine Bedeutung für das Universum im Allgemeinen und Stuttgart-Zuffenhausen im Besonderen.
Ich habe sehr viel Spaß gehabt, als mir der Koppverlag einmal seinen Katalog zugeschickt hat.
Wir haben genügend juristische Mittel, um gegen rechtsradikales Gedankengut vorzugehen.
(Ganz anders als übrigens in z.B. Japan, wo man im normalen Buchladen zig Werke findet, die die eigene Vergangenheit leugnen, die sich akribisch die Mühe machen, Beweisfotos von Massakern der Jap. Armee als Fälschungen zu "entlarven" etc.)

Es ist auch sehr lobenswert, in Artikeln eine klare Haltung zu zeigen. Umso wichtiger ist es, auf wertende Adjektive zu verzichten, um nicht in den gleichen Stil zu verfallen wie die Gegenseite. "mies" und "krude", auch "neurechts" ist eine Worthülse, in die man beliebige Themen reinpacken kann. Auch "enttarnen" muß man den Koppverlag nicht. Die Leute, die so was lesen, wissen ziemlich genau, warum sie das tun.

Wünschenswert wäre es, die verbreiteten, erfundenen Falschaussagen zu widerlegen. Dann sortiert man automatisch die Hetze und Indoktrination von der "nur" amüsanten PyranmidenUFOProphezeiungsWieernähreichmichimWald Mischung. Solche Luna Lovegoods, die sich damit beschäftigen wollen, gibt's halt. Gegen die darf man aber nicht vorgehen, das ist vollkommen legal.

Was auch sehr bitter ist, dass in dieser Haudrauf-Kultur praktischerweise unliebsame Themen ganz einfach mit entsorgt werden können. Kein Mensch bei lichtem Verstande kann behaupten, dass Flüchtlingsströme und ihre Wirkungen in Planungsstäben und Thinktanks keine Rolle spielen würden. Wer aber darüber reden will - bäm, Koppverlagkeule.
Genauso das Thema Zentralbanken/Federalreserve - bäm, neurechts.
Dass es nur im Koppverlag Veröffentlichungen zu diesen eigentlich wichtigen Themen gibt, bedeutet nur, dass es sonst zu wenige darüber gibt.

Seriosität erkennt man nicht daran, wo wer was sagt oder veröffentlicht, sondern daran, wie er mit Argumenten und Themen umgeht.
Und daran, dass das Vokabular "mies", krude", "neurechts"
"Verschwörungstheorie" auf der einen Seite,
und "Führerin", "Islamisierung" etc auf der anderen Seite nicht auftaucht.

Die Positionierung von Kontext als bunt, tolerant, gegen rechts ist schön. Aber nicht zielführend und viel zu oberflächlich. Für die Zukunft unseres Zusammenlebens bräuchten wir eine deutlich fundiertere Diskussion.
Und eine professionellere Sicht auf die Themen, die der Koppverlag heute für sich beanspruchen kann.
Eine souveränere Diskussionskultur würde auch helfen.

Anfangen müssen da aber schon die Profis in den Redaktionen, so hinreissend einfach es auch ist, sich auf die Seite des erkannten "Guten" zu stellen. In den Kommentaren und unter d'Leute haben Bemühungen um Hebung der Streitkultur herzlich wenig Auswirkungen. Da leiten eben die Leitmedien.

Peter S., 30.12.2016 15:15
Freut mich, daß Herr Mayer und Herr Englmaier einige Dinge klarstellen , denn entweder ist etwas strafbar oder eben nicht. Etwas anderes gibt es nicht. Meine persönlichen Befindlichkeiten können niemals der verpflichtende Massstab für Andere sein. Und solange sich eine Firma als juristische Person bzw eine Personengesellschaft mit den entsprechenden Gesellschaftern an bestehenden Gesetze hält, so ist die Welt in Ordnung und zwar egal ob mir das gefällt oder nicht.
Warum sich Leute und Medien mit einem den meisten Menschen unbekannte kleinen Verlag beschäftigen, aber den Verfassungsbruch von der Bundeskanzlerin (The European Udo di Fabio 27.12.2016) übersehen, ist mir sowieso ein Rätsel.

Schwabe, 30.12.2016 09:48
Es geht um "postfaktisch" bzw. um (politische) Unsachlichkeit und nicht um Andersdenkende. Das, so hoffe ich für ihn, weiß sicherlich auch ein Bernhard Meyer.

ludwig englmeier, 30.12.2016 01:33
Da wird gebetsmühlenartig betont, dass wir nicht "unsere Werte" verraten sollen, aber im "Kampf gegen Rechts" ist dann jedes Mittel recht. Plakate zerstören, unliebsame Autoren mobben, mundtot machen, etc. Das geht doch nicht zusammen!
Und dann die Obsession um "das böse Wort". Kaum sagt jemand etwas, was nicht auf der eigenen Linie ist, geht das Gezeter los. Aber bei "der bösen Tat" bleibt man dann seltsam stumm, wie wenn man keine Worte mehr für Terror oder sexuelle Übergriffe gegen Europäerinnen findet.
Linke Politik - und auch linker Journalismus, liebe TAZ! - kann nicht funktionieren, wenn man den in meinen Augen zentralen linken Wert, den Gleichheitsgrundsatz, missachtet. Wer nicht will, dass die eigenen Plakate heruntergerissen werden, sollte keine Fremden herunterreißen. Wer sich - zu Recht! - darüber aufregt, wenn eine Glatze eine Frau mit Kopftuch angreift, sollte genau hinsehen, ob nicht junge Sunniten selektiv Frauen OHNE Kopftuch angrapschen. Denn Rassismus wird nicht dadurch besser, dass er sich gegen Europäer richtet.
Fazit: wer denkt, dass er anderen moralisch überlegen ist und deshalb andere schlechter behandelt, als er von ihnen behandelt werden will, ist nicht mehr weit weg von den "Wir-gegen-die-Anderen" Ideologien, die er eigentlich bekämpfen will.

Kommentar hinzufügen




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.


* Pflichtfeld!

Letzte Kommentare:

Ausgabe 312 / Das große Fressen / tauss, 24.03.2017 15:03
@HifppiE ... so darf man unterschiedlicher Meinung sein... Ich bleibe dabei: Eine völlig verantwortungslose Staatengemeinschaft, die über "Werte" faselt, sich allein über die Steigerung von Rüstungsausgaben definiert und die UN-...

Ausgabe 312 / Die unheiligen Apostel / Jupp, 24.03.2017 07:17
Mein Herz geht auf. Hier wird nicht nur über die Vergangenheit oder Gegenwart gschimpft. Nein, es wird tatsächlich über die Zukunft nachgedacht! Und ich bin vollkommen bei Frau Rath :-) Was soll ein Fussgängerstegle? Wir haben...

Ausgabe 312 / Afrika kommt / leo loewe, 24.03.2017 00:24
"Die künftige Entwicklung gestalten!" Wir sollten versuchen, die globale Entwicklung weiterhin aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass sich die Welt um uns herum rasch verändert und dass es dabei um so mehr auf...

Ausgabe 312 / Das große Fressen / HippiE, 23.03.2017 23:50
@tauss: Dieser gelungene Beitrag handelt nicht von Kompensation, sondern von haarsträubender Ungleichheit und niederschmetternder Selbstbezogenheit und Gleichgültigkeit. Er nervt daher nicht, sondern macht betroffen und fassungslos.

Ausgabe 312 / Die unheiligen Apostel / Horst Ruch, 23.03.2017 22:12
....a propos "Stegle". Das ist es gerade was W.Backes angesprochen hat: Think big. Stirling hatte nicht umsonst die Planung für die Erschließung der Staatsgalerie und Musikhochschule auf einer höheren Ebene angeordnet, somit die (Teil)...

Ausgabe 312 / Ächzen im Maschinenraum / Schwabe, 23.03.2017 17:35
Auch von mir vielen Dank an den Autor und an Kontext (E.M., 22.03.2017 01:27 hat das wunderbar formuliert). Dennoch, um das erfolgreich anzupacken bzw. umzusetzen was Fabian Scheidler so treffend wie beängstigend und unmissverständlich...

Ausgabe 312 / Die unheiligen Apostel / CharlotteRath, 23.03.2017 14:51
Fußgängerstegle ... eine echt schwäbische Lösung. München hat sich einen Park gegönnt, um zwei voneinander getrennte Stadtteile über eine große Straße hinweg zusmmenzuführen: https://de.wikipedia.org/wiki/Petuelpark Mit...

Ausgabe 312 / Die unheiligen Apostel / Bruno Neidhart, 23.03.2017 09:51
Selbstverständlich bräuchte Stuttgart in dieser Kulturecke einen Fußgängersteg. Möglichst als breite Grünbrücke. Dies hat weder mit Sozialwohnungen, noch mit Kitas zu tun. Es ist eine andere, ebenso stadtbildende Ebene.

Ausgabe 312 / Afrika kommt / Dr. Diethelm Gscheidle, 23.03.2017 09:24
Sehr geehrte Damen und Herren, selbstverständlich ist es äußerst wichtig, Entwicklungshilfe zu betreiben - und das geht natürlich jeden Einzelnen von uns an. Als bekennender und praktizierender Katholik ist mir die Entwicklungshilfe...

Ausgabe 66 / Gnadenlose Bank / Gerald Wiegner, 22.03.2017 22:45
Das ist eine traurige, aber wahre Geschichte. Ich habe mit Herrn Nusser telefoniert und möchte noch folgende Ergänzung machen. Herr Nusser war ein langjähriges Genossenschaftsmitglied. Genossenschaften sind gesetzlich verpflichtet...

Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!