KONTEXT Extra:
NSU-Ausschuss will weitere Akten

Der zweite parlamentarische Untersuchungsausschuss zum "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) geht auf die Suche nach zusätzlichen Akten, um dessen Verbindungen nach Baden-Württemberg besser auszuleuchten. Die Abgeordneten meinen, beim Generalbundesanwalt und/oder im Bundesamt für Verfassungsschutz fündig werden zu können. Beauftragt ist Bernd von Heintschel-Heinegg. Der Rechtswissenschaftler war schon für den ersten Ausschuss des Landtags und als Sonderermittler auch für den Bundestag tätig.

Zurückgestellt wurde in diesem Zusammenhang die Ladung von Mike Markus Friedel. Vor allem der NSU-Experte Hajo Funke hatte immer wieder darauf gedrängt, dass der gebürtige Sachse gehört wird. Dessen Name stand auf der sogenannten Garagenliste, die 1998 in Jena sichergestellt, aber erst mit großer zeitlicher Verzögerung detailliert ausgewertet wurde. Vor fast zwanzig Jahren zog er nach Heilbronn. "Markus Friedel war mit 'Erbse' (V-Mann), Torsten Ogertschnig, zusammen im Ländle im Gefängnis", schreibt Funke. Und von Friedel habe "Erbse" seine Kenntnisse über den NSU und Mundlos.

Bei einer Veranstaltung der "Anstifter" im Stuttgarter Kunstverein hat Rainer Nübel, der im ersten Ausschuss als Sachverständiger aufgetreten war, erneut von den Abgeordneten verlangt, sich ernsthafter mit der Anwesenheit ausländischer Geheimdienste am 25. April 2007 in Heilbronn zu befassen. An diesem Tag waren die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet und ihr Kollege Martin Arnold schwer verletzt worden. Der zweite Ausschuss hat bereits mehrere Zeugen vernommen. Jetzt ist ein Bericht beim Bundesnachrichtendienst angefordert.

Die nächste Ausschusssitzung beginnt am Freitag, den 24. Februar, um 9.30 Uhr im Landtag. Zwei Kriminalbeamtinnen sollen Auskünfte über die rechte Szene geben und die Verbindungen des NSU in den Südwesten. Geladen sind außerdem drei Zeuginnen, die Kontakt zu Beate Zschäpe gehabt haben sollen.

Auch die weiteren Sitzungstermine bis zur parlamentarischen Sommerpause sind festgelegt: 20. März, 28. April, 15. Mai, 19. Juni und der 17. Juli 2017.

Mehr zum Thema: "Geheimdienste im Fokus", "Eh-wurscht-Akten" 


WKZ liest mit

Anfang Januar hatte der Waiblinger Lokalhistoriker und Anstifter Ebbe Koegel sich darüber beschwert, dass das Land dem Firmengründer Andreas Stihl eine Kunstmedaille gewidmet hat. "Andreas Stihl war ein überzeugter Nazi, NSDAP-Mitglied seit 1933, seit 1935 SS-Mitglied mit dem Rang eines Hauptsturmführers (seit 1939)", schrieb er an Finanzministerin Edith Sitzmann. Die Waiblinger Kreiszeitung (WKZ) schwieg dazu - bis Kontext den Fall am 25. Januar aufgriff. Nun erschien am 11. Februar ein zweiseitiges Extra mit ausdrücklichem Bezug auf den Kontext-Artikel. Der Redakteur Peter Schwarz zitiert darin aus der 100-seitigen Entnazifizierungsakte. Die beiden Kinder Stihls, der langjährige IHK-Präsident Hans Peter Stihl und seine Schwester Eva Mayr-Stihl wurden befragt. Die Recherche ergibt, wie die WKZ selbst schreibt, ein "außerordentlich schillerndes Bild."

Der Redakteur zitiert mehrere Fremdarbeiter - den Begriff Zwangsarbeiter meidet er - die sich im Verfahren positiv über Stihl geäußert haben. Ein Slowake berichtet, Stihl habe einem Freund geholfen zu fliehen, der sich den Partisanen anschließen wollte. Ein Jugoslawe meinte, der Patriarch habe sich "mit großer Empörung geäußert über die Gemeinheit und den Terror des dritten Reiches", ein Holländer, er habe "gelitten, als er sehen musste, wie schmutzig dieses System war, und konnte doch nicht mehr von demselben weg." Der Betriebsrat sagte dagegen aus, Stihl sei "100 Prozent Nationalsozialist" gewesen, habe "mehrere seiner Lehrlinge zum Eintritt in die SS" bewogen und Regimekritiker als "Eiterbeulen" bezeichnet, denen er "in die Fresse" schlagen wolle. (16.2.2017)


Wüstenjubiläum: Fünf Jahre Parkräumung

Vor genau fünf Jahren, am 14. Februar 2012, räumten rund 2500 Polizeibeamte das Protestcamp der Stuttgart-21-Gegner im Mittleren Schlossgarten. Drei Tage später waren rund 180 teils bis zu 300 Jahre alte Bäume gefällt oder (ein kleiner Teil der jüngeren) verpflanzt, und einer der ehemals schönsten innerstädtischen Parks Deutschlands hatte sich in eine Schlammwüste verwandelt.

Zum fünften Jahrestag der Parkräumung wollen die Parkschützer am heutigen Dienstag daran erinnern, mit einer Versammlung und Kundgebung an der Lusthausruine im Mittleren Schlossgarten um 17 Uhr. Es soll Reden, Musik und Gedichte geben, anschließend einen Demozug durch die Königstraße.

Kontext hat damals mit einer Reportage von der Parkräumung berichtet – und danach immer wieder von der erstaunlich langen Untätigkeit oder auch von Baufortschritt vorgaukelnden Alibi-Arbeiten. (14.2.2017)


Jörg Meuthen weiter an Björn Höckes Seite

Im vergangenen Sommer hatte der AfD-Rechtsaußen Björn Höcke seinen Bundesparteichef als "meinen verehrten Freund" begrüßt. Und Jörg Meuthen rückte sich selbst, auf dem Kyffhäuser-Treffen, zu dem ihn die Ultras geladen hatte, in die Nähe der besonders weit rechts stehenden parteiinternen Gruppierung "Der Flügel": Er wolle gar nicht als liberaler Kopf der Partei bezeichnet werden, sondern er stehe für "ein gemeinsames Wertefundament". Da hatte Höcke gerade alle anderen Parteien in Deutschland für "inhaltlich entartet" erklärt. Der Schulterschluss hält auch aktuell: Meuthen stellt sich gegen den Rausschmiss, den – wie am Montag bekannt wurde – der Bundesvorstand gegen den Thüringer Landes- und Fraktionschef anstrengt.

Nicht zum ersten Mal. Denn Höcke sollte 2015 schon einmal mit einem Verfahren überzogen werden. Da ging es ebenfalls um eine rassistische Rede, um Aussagen wie, man könne "nicht jedes einzelne NPD-Mitglied als extremistisch einstufen" und um den Vorwurf, Höcke schreibe unter Pseudonym für NPD-Publikationen. Meuthen äußerte sich reichlich schwammig, nahm für sich in Anspruch "als erster aus dem Bundesvorstand scharf reagiert zu haben". Zugleich erklärte er allerdings, dass Höckes "Äußerungen ohne weiteres als rassistisch interpretiert werden können – wobei man darüber diskutieren kann, ob sie es tatsächlich sind". Hans-Olaf Henkel, damals noch AfD-Mitglied, konterte unmissverständlich: "Herr Meuthen ist für mich ein klassischer Schattenboxer." Nach außen tue er immer wieder so, als würde er sich gegen den rechtsnationalen Flügel stellen, nach innen agiere er völlig anders. (13.2.2017)


NSU-Ausschuss: Schon wieder eine tote Zeugin

In seiner nächsten Sitzung wollte der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags eine Zeugin hören, die in den Neunzigerjahren vermutlich zu einer Gruppierung von Rechtsextremisten im Raum Ludwigsburg gehörte. Und sie stand im persönlichen Austausch mit der Neonazi-Szene in Jena und Chemnitz. 1996 soll die Frau sich auch mit Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos getroffen haben und später mit einem aus Thüringen stammenden und in Baden-Württemberg lebenden Mitveranstalter diverser deklarierter Konzerte rechtsextremer Skinheadbands, darunter auch der Band "Noie Werte".

Allerdings ist die Zeugin seit einigen Tagen tot. Ihr Leichnam wurde eingeäschert, ehe der Ausschuss Aufklärung verlangen konnte. "Ich habe dem Justizministerium sofort mitgeteilt", so der Vorsitzende Wolfgang Drexler (SPD), "dass wir großes Interesse daran haben, zu erfahren, ob die Zeugin eines natürlichen Todes gestorben ist und Fremdeinwirkung oder Fremdverschulden bei ihrem Tod ausgeschlossen werden kann." Am Donnerstag teilte das Ministerium mit, dass an der Leichenschau "wohl auch ein forensisch erfahrener Mediziner" mitgewirkt habe. Die Abgeordneten wollen sich jetzt in ihrer nächsten Sitzung am 24. Februar 2017 mit dem Fall befassen. Er sei sicher, so Drexler, "dass die weiteren Abklärungen ebenso wie die Information des Ausschusses und der Öffentlichkeit mit der gebotenen vollständigen Gründlichkeit, Sorgfalt und Umsicht durch die zuständigen Behörden betrieben werden", nicht zuletzt, weil "die Behörden ihre Lektionen gelernt haben".

Ende März 2015 war die 20-jährige Melisa M., eine frühere Freundin des im September 2013 auf dem Cannstatter Wasen verbrannten rechten Aussteigers Florian Heilig, überraschend verstorben, nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe als Folge eine Motocross-Unfalls. "Es dürfte sich aus dem unfallbedingten Hämatom im linken Knie ein Thrombus gelöst und letztlich die Embolie verursacht haben", hieß es damals in der Pressemitteilung. Auch ein technisches Gutachten zum Zustand ihrer Maschine wurde vorgelegt - ohne Hinweise auf technische Manipulation. Ein knappes Jahr später hatte sich ihr Verlobter Sascha W. das Leben genommen. (10.2.2017)

Mehr zum Thema gibts hier.


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Kaum einer will mehr seine Anzeigen drucken: Kopp-Verlag in Rottenburg. Foto: Joachim E. Röttgers

Kaum einer will mehr seine Anzeigen drucken: Kopp-Verlag in Rottenburg. Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 300
Gesellschaft

Kopp auf der Resterampe

Von Anna Hunger
Datum: 28.12.2016
Lange haben der Kopp-Verlag und seine rechte Hetze die überregionale Presse nicht interessiert. Im Jahr 2016 hat sich das geändert. Medien und Unternehmen haben Stellung bezogen gegen die braune Suppe aus Rottenburg.

In Rottenburg sitzen die Verstärker der rechtspopulistischen Szene. Der Kopp-Verlag ist Resonanzboden neurechter Schwingungen und Verbreiter von Angst und Hass gegen Flüchtlinge, vor allem Muslime. Das "Schwäbische Tagblatt" in Tübingen und wir von Kontext waren lange die einzigen, die regelmäßig über Verleger Jochen Kopp, sein Haus, seine Publikationen, seinen Chefschreiber Udo Ulfkotte und seine krude Online-Nachrichtenseite geschrieben haben. Mit dem Aufschwung von AfD und Pegida hat Kopp auch über Baden-Württemberg hinaus Aufmerksamkeit erregt. Je mehr Medien vor ihm warnen, je mehr Journalistinnen und Journalisten daran arbeiten, diesen Verlag zu enttarnen und ihm den Anstrich des Normalen zu nehmen, desto besser. 

Ende 2015 strahlte das "ZDF" mit "Frontal 21" einen ersten ausführlicheren Bericht über den Verlag und seine miesen Mitstreiter, wie beispielsweise Jürgen Elsässers "Compact", aus. "Das Erste" zog mit einer Folge von "Titel, Thesen, Temperamente" nach, "NDR Extra 3" war – wie wir von Kontext – beim Kopp-Kongress in Stuttgart. "Spiegel Online" hat berichtet, ebenso Stefan Niggemeiers Blog "Übermedien". "Report Mainz" hat aufgedeckt, dass Firmen und Bundesbehörden über Dienstleister auf rechtspopulistischen Seiten wie dem Kopp-Verlag für sich werben. Die "Neue Osnabrücker Zeitung" hat über Kopp geschrieben, die "Landesschau" des "SWR" hat einen Bericht gebracht, die "Augsburger Allgemeine" schrieb über Proteste gegen einen weiteren Kopp-Kongress in ihrer Stadt und bebilderte den Text mit einem Foto der Fans des FC Augsburg, die im Stadion Transparente hochhielten: "Kopp Verlag Lügenpresse! Für euch und andere rechte Invasoren kein Bleiberecht in unserer Stadt." Erst kürzlich recherchierte das "Schwäbische Tagblatt", dass ausgerechnet der Kalender des Rottenburger Lions-Club vom Kopp-Verlag mitfinanziert wird.

Im Februar dieses Jahres haben wir in Kontext darüber berichtet, dass die Deutsche Bahn Plakatwerbung an Bahnhöfen und Haltestellen einstellte, nachdem Twitterer Kopp-Plakate an Haltestellen fotografiert und ihre Tweets an die Bahn adressiert hatten. Im Online-Forum "Gelbes Forum" schreibt Ulfkotte am 24.11.2016: "Vor zwei Jahren durften wir in ganz Deutschland für 'Gekaufte Journalisten' noch an Bahnhöfen und Flughäfen plakatieren... inzwischen ist das VERBOTEN !!! (...) ... man nennt das 'Pressefreiheit' und 'Meinungsfreiheit' im Lande unserer geliebten Führerin ... Deutschland 2016..." 

Im selben Thread, berichtet das "Schwäbische Tagblatt" am 3. Dezember, ersucht Ulfkotte um Hilfe. "Publikationen in Massenauflage" würden seine Anzeigen nicht mehr drucken, jammert er, "selbst wenn ich Millionen Euro für eine Werbeanzeige bieten würde." Zuletzt habe ihm die Redaktion des "Handelsblatt" durch ihr Veto einen Anzeigenplatz versaut. Wenn Anzeigen in Zeitungen abgelehnt und Werbeplakate nicht mehr aufgehängt würden, will ein Forist namens Querdenker helfen, solle "Udo" doch Anhänger mit Plakathaltern aufstellen. "Schon probiert", schreibt Ulfkotte zurück. "Die sind nach 24 Stunden komplett zerstört... Antifa..."

Haltung und gute Recherche können doch etwas bewirken. Das macht Mut. Und ein bisschen stolz. Deshalb: Einen Dank an alle KollegInnen und Beteiligte für ihren Einsatz im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts!



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Kommentare

andromeda, 02.02.2017 01:45
Danke era , ich liebe dich !

Barolo, 16.01.2017 11:30
@R.N. volle Zustimmung.

R.N., 15.01.2017 15:38
Als die Kontext-Wochenzeitung erstmals erschienen ist, habe ich mich auf eine Zeitung gefreut, die ohne offensichtlichen politischen Einfluss auskommt.
Zu früh gefreut.
Nach dem Lesen dieses Artikels spürt man, woher der Wind weht.
Das war auch vermutlich der letzte Artikel, den ich hier gelesen habe.
Ich wünsche diesem Medium den gleichen Abstieg, wie ihn die derzeit als Mainstream geltenden Medien erfahren.

Schade, ich habe gehofft, es würde besser.

T. Gommeringer, 06.01.2017 11:17
@someonesdaughter...es muss ja einen Grund geben, warum Sie nicht unter Ihrem richtigen Namen schreiben. Wessen Tochter sind Sie denn ? Die der Autorin oder gar die Autorin selbst, die mangels unterstützender Leser-Kommentare, selbst eingreifen muss ? Ich habe wegen der Unterschlagung meines Kommentars nicht gejammert, sondern mich bedankt, weil das eben bereits sehr viel sagt und deutlich macht, wie hier mit anderen Meinungen umgegangen wird. Ich beanspruche überhaupt nicht, dass mein Kommentar in diesem Pamphlet
veröffentlicht wird, ich stellte lediglich fest, dass es so ist. Ich erwarte von dieser ‘Plattform’ rein gar nichts, meine Ansichten kann ich irgendwo anders, in deutlich weniger bedeutungslosen und seriösen Medien, einstellen. Widerspruch (dulde ich nicht, sagen Sie). Ich würde eher andere Meinung sagen, kann ich sehr gut akzeptieren, wenn sie plausibel und mit Fakten belegt ist. Sie sagen:
“Lernen Sie gefällst die Bedeutung und Funktion der Grundrechte als Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat kennen, bevor Sie hier in einem nicht-staatlichen Umfeld Vorträge dazu halten die nicht einmal für die Baumschule ausreichend wären.”
Welche Defizite müssen bei Ihnen vorliegen, dass Sie in dieser Tonlage und mit erhobenem Zeigerfinger auf Ihre Mitmenschen
losgehen. Zu Ihrem Schlusssatz nur noch kurz: Mein Beitrag wird nicht vermisst, denn er ist nicht zufällig verloren gegangen, sondern wurde gezielt unterdrückt, weil er nicht auf Linie mit der Autorin lag. Sie vermuten einfach mal, dass er Übergrifflichkeiten enthielt; eine dreiste Unterstellung, die Ihre Einstellung und Voreingenommenheit Ihren Mitmenschen gegenüber verdeutlicht.

someonesdaughter, 05.01.2017 22:02
@klaus:

"Im dritten Reich wurden Bücher verbrannt."

Ja, und dann wurden Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslager gesperrt und vergast, weil sie 'anders' waren. Juden, Sinti, Roma, Kommunisten, Behinderte, Landstreicher usw.
Den Teil haben Sie wohl vergessen.

"Schrecklich, so eine Propaganda und Demokratiefeindlichkeit. Dank dieses Artikels ist deutlich zu erkennen, dass wir nun wieder so weit gekommen sind. Anders Denkende werden an den Pranger gestellt."

Dieses Jammergelappe ödet mich so an. Ihr seid keine Opfer. Ihr seid Täter genau dessen, was Ihr anderen andichtet:

"Diese von falschen Behauptungen nur so strotzender Artikel ist selbst ultra rechts.Die Nazis wären stolz auf Euer tun."

Könnten Sie das vielleicht kurz begründen oder begnügen Sie sich mit dem "an den Pranger stellen" und damit, mit Dreck werfen?

"Nicht der Kopp-Verlag, egal ob man seine Bücher mag oder nicht, ist das rechte Pack, nein Ihr seid es und macht Euch Nazi Methoden zu eigen."

Jaja, 'selber selber'. Sehr geistreich. Könnten Sie das vielleicht kurz begründen oder begnügen Sie sich mit dem "an den Pranger stellen" und mit Dreck werfen?


@T. Gommeringer:

"Danke für die Unterschlagung meines Kommentars vom 28.12.2016."

Und weiter geht das Jammergelappe.

"Damit haben Sie einen eindrücklichen Beweis darüber abgeliefert, dass Sie zu einer argumentativen und auf Fakten basierten Auseinandersetzung mit politisch Andersdenkenden nicht fähig sind, dass Ihnen ein seriöser Journalismus und objektive Berichterstattung offensichtlich fremd sind, dass Sie Meinungs- und Pressefreiheit wohl nur dann interessiert, wenn Sie sie für sich selbst in Anspruch nehmen können und dass es Ihnen letztendlich nur um die Verbreitung Ihrer eigenen verqueren Parolen geht, mit denen Sie allenfalls linke Phantasten und vernebelte Multi-Kulti Irrläufer erreichen. Weiterhin viel Spaß in der Bedeutungslosigkeit."


Lauter Phrasen und Behauptungen, keine Spur von einer "argumentativen und auf Fakten basierten Auseinandersetzung".

Was Sie unter "Meinungsfreiheit" verstehen, machen Sie aber ausreichend deutlich:

- Sie beanspruchen das uneingeschränkte Recht darauf, dass Ihre Ansichten gefälligst jederzeit und überall veröffentlicht werden müssen. Das hat weder mit Meinungs- noch mit Pressefreiheit zu tun. Sie können meinen, was Sie wollen (solange es nicht rechtswidrig ist, wie Beleidigungen, Verleumdungen oder etwa die Holocaustleugnung), ohne dass Ihnen der Staat den Mund verbietet und Sie können sich eine Zeitung drucken, einen TV-Kanal einrichten oder eine Website, ohne dass Ihnen der Staat das verbietet.

Was Sie NICHT können ist, von nicht-staatlichen Akteuren zu verlangen, für Sie die Verkündungsplattform zu sein.

Lernen Sie gefällst die Bedeutung und Funktion der Grundrechte als Abwehrrechte des Bürgers gegenüber dem Staat kennen, bevor Sie hier in einem nicht-staatlichen Umfeld Vorträge dazu halten die nicht einmal für die Baumschule ausreichend wären.

- Sie Sie beanspruchen das uneingeschränkte Recht darauf, dass Ihre Ansichten gefälligst jederzeit zu erscheinen haben – besonders auch in Medien, die sich als 'bedeutungslos' einschätzen und verachten. Weil Sie hier anders als bei Tichy oder Broder nicht unter sich sind. Wie muss man eigentlich drauf sein, sich da auszutoben, wo man ohnehin keine Bedeutung vermutet? Ziemlich schräg.

- Widerspruch dulden Sie keinen.

- "Meinungsfreiheit" besteht für Sie zu einem unabdingbaren Teil aus ad hominem Gesäftel wie "linke Phantasten" und "vernebelte Multi-Kulti Irrläufer".

Vermutlich ist das dieser 'Klartext' von dem Sie und Ihresgleichen so gerne reden – nenne ich Sie einen Mono-Kulti-Troglodyten oder einen rechten Brummkreisel, ist das ganz böse [tm], stimmt's? Da hat die 'Meinungsfreiheit', die Sie meinen und die Sie nur für sich selbst beanspruchen, nämlich ein Ende.

Im Übrigen wette ich einen Barolo darauf, dass Ihr vermisster Beitrag wegen noch ganz anderer Übergriffigkeiten nicht veröffentlicht wurde, als Sie die hier wieder mal zum Besten geben.

bernd Engelking, 05.01.2017 16:36
Es "macht Mut", bei der Zensur mitzuhelfen? Das ist sehr bedenklich.
Diese generelle Verteufelung findet man leider überall, und zeigt, dass hier jemand sehr unbequem geworden ist. Ulfkotte hat die Journalisten des Mainstream bloßgestellt und nun zeigt sich, welche Konsequenzen Kritiker zukünftig zu befürchten haben.

Statistiker, 05.01.2017 15:04
Süß, wie von rechten Hetzern ein "Beweis mir doch, dass das nicht so ist" kommt (korrekte Rechtschereibung jetzt von mir, Rechtsextreme sind dazu nicht fähig, hüstel).

Süß, meine Kinderchen..... Sollte Ihr in Mathe mal aufgepasst haben, wüsstest Ihr, dass man Negationen nicht beweisen kann. Also, sechs, setzen und den Hintern versohlen lassen, wie es sich für rechtsradikale Gören gehört.

Barolo, 05.01.2017 14:38
@ klaus @ Gommringer. Es scheint, dass nicht alle wegzensiert werden wenn die Kritik von der nicht genehmen Seite kommt.
Good luck

T. Gommeringer, 05.01.2017 12:58
Danke für die Unterschlagung meines Kommentars vom 28.12.2016. Damit haben Sie einen eindrücklichen Beweis darüber abgeliefert, dass Sie zu einer argumentativen und auf Fakten basierten Auseinandersetzung mit politisch Andersdenkenden nicht fähig sind, dass Ihnen ein seriöser Journalismus und objektive Berichterstattung offensichtlich fremd sind, dass Sie Meinungs- und Pressefreiheit wohl nur dann interessiert, wenn Sie sie für sich selbst in Anspruch nehmen können und dass es Ihnen letztendlich nur um die Verbreitung Ihrer eigenen verqueren Parolen geht, mit denen Sie allenfalls linke Phantasten und vernebelte Multi-Kulti Irrläufer erreichen. Weiterhin viel Spaß in der Bedeutungslosigkeit.

Chris, 05.01.2017 08:37
Anscheinend ist manchen die Wahrnehmung und Interpretation der Dinge und Ereignisse nicht normgerecht. Fremdgesteuert bis in die kleinste Zelle. Traurig, aber dennoch gibt es Hoffnung auf ein "mehr" Erkennen von Gegebenheiten.
Diesbezüglich von Fakten, welche von jedem selbst geprüft werden können. Diese sogar vor Ort. Geo- und finanzpolitisch wird dort einiges geboten und man ist gehalten, dieses für sich zu interpretieren. Das nicht nur hier, in einer "Noch- Republik" mit demokratischen Prinzipien, einiges in falschen Bahnen läuft, ist zu offensichtlich. Wer davor die Augen, Ohren und den Mund verschließt, um nicht als "Andersdenkender" geschasst zu werden, der hat schon seine Selbstachtung verloren. Ein ausgrenzendes soziales Gefüge entsteht, wenn diejenigen nicht in der Lage sind, den anderen an- respektive zuzuhören. Nur noch Hass und Missgunst wird gesät.
Bemerkt Ihr nicht die Wiederholung der "Geschichte"? Ihr werdet missbraucht, und das nur für Zwecke anderer, damit diese ihre schizophrenen Ziele verwirklichen können.

Gute Besserung und mir bestem Gruß

klaus, 05.01.2017 07:10
Im dritten Reich wurden Bücher verbrannt. Schrecklich, so eine Propaganda und Demokratiefeindlichkeit. Dank dieses Artikels ist deutlich zu erkennen, dass wir nun wieder so weit gekommen sind. Anders Denkende werden an den Pranger gestellt. Diese von falschen Behauptungen nur so strotzender Artikel ist selbst ultra rechts. Die Nazis wären stolz auf Euer tun. Nicht der Kopp-Verlag, egal ob man seine Bücher mag oder nicht, ist das rechte Pack, nein Ihr seid es und macht Euch Nazi Methoden zu eigen.

someonesdaughter, 03.01.2017 03:12
@Markus Huber:

"Selbstentlarvend!"

Sie nennen es "selbstentlarvend", andere nennen es ehrlich: Eben im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts.

Vielleicht wären wir (ja, damit meine ich auch Sie und die beiden Damen weiter unten) weiter, wenn alle so ehrlich wären. Und auch Sie dazu stehen würden, was Ihnen zwischen Nazi-Generälen, Ufologen-Büchern und COMPACT an Kopp und seinem Programm so gefällt. Macht euch doch einfach mal grade!

@Bernhard Mayer:

"An Fastnacht werden auf dem Rottenburger Domplatz die Bücher vom KOPP-Verlag dem Feuer übergeben. Wir sind schließlich eine wehrhafte Demokratie! Jawoll!"

Ganz arm, aber das 'Wir sind die Opfer'-Jammergelappe habt Ihr alle voll drauf. Erklären Sie mir doch mal bitte, warum ausgerechnet diejenigen, die im Kopp-Universum als "Lügenpresse" bespuckt werden, Werbung für Kopp machen sollten? Habt Ihr das überhaupt nötig, dass die "Lügenpresse" für euch wirbt? Würde mir zu denken geben.

"Im Ernst: man sollte Andersdenkende und solche, die man nicht versteht, nicht als "krank" bezeichnen. Eine Idee, eine Ansicht so zu bezeichnen, ist gefährlich."

Was soll das "PC-Gewäsch"? Sonst kann der Keil gar nicht grob genug sein, der für den "Systemmedien"- oder "Linksgrünversifften"-Block angesetzt wird, aber wehe es geht mal in die andere Richtung. Das man das Zeug, was Kopp verlegt, freundlicherweise für krank hält, "wird man ja wohl noch sagen dürfen"!

"Und wenn Sie mittels Worten kämpfen, dann sollten Sie es immer mit guten Argumenten tun, also mit eindeutigen Beispielen, auch Quellenangaben, und daran erläutern, warum der betreffende KOPP-Text Schaden anrichten kann."

Ja, das hättet Ihr gerne: Dass man sich lang und breit und intensiv mit euren 'Werken' auseinandersetzt, ihnen entsprechenden Raum einräumt und sie dadurch aufwertet. Und wie sieht das auf der Kopp-freundlichen Seite aus mit den eindeutigen Beispielen und Quellenangaben? Da werden Schlagworte verschleudert – "Lynchjustiz", "Hetze" etc., irgendwelche Privatblogs verlinkt, die die eigene Meinung unterstützen, "linke" Literatur im Verlagsprogramm ebenso erfunden wie Personae: 'Ich war ja selbst früher Grünen-Wählerin ...'. Wie aus dem Social-Bot-Lehrbuch. Und wenn das alles nichts hilft, jammerlappt man sich zum verfolgten Opfer. Lang-wei-lig.

Schwabe, 02.01.2017 17:12
"Markus Huber, 01.01.2017 19:19
"...im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts"
Selbstentlarvend!"

Selbstentlarvend? ....aber nur für Sie Markus Huber!

"Rechte" Politik hat deshalb nichts mit einer bunten und toleranten Gesellschaft zu tun, da sie z.B. einseitig Hass/Stimmung gegen Fremde schürt/macht (also hetzt) und dies zum Stimmenfang bei Wahlen instrumentalisiert (ohne z.B. näher über Fluchtursachen zu informieren und/oder diese zu bekämpfen ) - und das ist menschenverachtend. Unsozial ist es eh.
Und diese menschenverachtende/unsoziale Politik beginnt nicht erst bei den bürgerlich ganz rechten von AfD, sondern schon bei den bürgerlichen Parteien der sogenannten/vermeintlichen politischen "Mitte", wo sich z.B. die Kriegspartei CDU/CSU immer wieder gerne selbst verortet. In der selben dubiosen "Mitte" wie die CDU tummeln sich aber auch vermeintlich linke Parteien wie die Agenda 2010 Parteien SPD und Grüne, die den größte Sozialkahlschlag der Nachkriegsgeschichte und die Einführung des größten Niedriglohnsektors in Europa zu verantworten haben - alles zu Lasten der Bevölkerungsmehrheit (lohnabhängig Beschäftigte im unteren und mittleren Einkommensbereich)!

Also, wer in diesem Deutschland, oder vielleicht sogar darüber hinaus, etwas zum Guten (menschlicheren) verändern möchte - Augen auf bei den in diesem Jahr anstehenden Wahlen, insbesondere bei der Bundestagswahl! Ich werde deshalb "DIE LINKE" wählen.

Markus Huber, 01.01.2017 19:19
"...im Sinne einer bunten, toleranten Gesellschaft und gegen Rechts"

Selbstentlarvend!

Rolf Steiner, 31.12.2016 11:50
Super-Vorschlag!

AfD_Kompakt_Kopp. Ich will euch nicht in meiner Timeline, trollt euch! #KeinGeldFuerRechts

Zaininger, 30.12.2016 21:54
Nix im Kopf?
Bestell bei Kopp!
Magst Du`s einfach und mal wild?
Bleib bei BILD!

era, 30.12.2016 15:48
Kopp war schon immer die Resterampe. Das ist seine Funktion und Marktlücke.Der Platz für UFOs, Nostradamus, wahrscheinlich auch den Mayakalender und seine Bedeutung für das Universum im Allgemeinen und Stuttgart-Zuffenhausen im Besonderen.
Ich habe sehr viel Spaß gehabt, als mir der Koppverlag einmal seinen Katalog zugeschickt hat.
Wir haben genügend juristische Mittel, um gegen rechtsradikales Gedankengut vorzugehen.
(Ganz anders als übrigens in z.B. Japan, wo man im normalen Buchladen zig Werke findet, die die eigene Vergangenheit leugnen, die sich akribisch die Mühe machen, Beweisfotos von Massakern der Jap. Armee als Fälschungen zu "entlarven" etc.)

Es ist auch sehr lobenswert, in Artikeln eine klare Haltung zu zeigen. Umso wichtiger ist es, auf wertende Adjektive zu verzichten, um nicht in den gleichen Stil zu verfallen wie die Gegenseite. "mies" und "krude", auch "neurechts" ist eine Worthülse, in die man beliebige Themen reinpacken kann. Auch "enttarnen" muß man den Koppverlag nicht. Die Leute, die so was lesen, wissen ziemlich genau, warum sie das tun.

Wünschenswert wäre es, die verbreiteten, erfundenen Falschaussagen zu widerlegen. Dann sortiert man automatisch die Hetze und Indoktrination von der "nur" amüsanten PyranmidenUFOProphezeiungsWieernähreichmichimWald Mischung. Solche Luna Lovegoods, die sich damit beschäftigen wollen, gibt's halt. Gegen die darf man aber nicht vorgehen, das ist vollkommen legal.

Was auch sehr bitter ist, dass in dieser Haudrauf-Kultur praktischerweise unliebsame Themen ganz einfach mit entsorgt werden können. Kein Mensch bei lichtem Verstande kann behaupten, dass Flüchtlingsströme und ihre Wirkungen in Planungsstäben und Thinktanks keine Rolle spielen würden. Wer aber darüber reden will - bäm, Koppverlagkeule.
Genauso das Thema Zentralbanken/Federalreserve - bäm, neurechts.
Dass es nur im Koppverlag Veröffentlichungen zu diesen eigentlich wichtigen Themen gibt, bedeutet nur, dass es sonst zu wenige darüber gibt.

Seriosität erkennt man nicht daran, wo wer was sagt oder veröffentlicht, sondern daran, wie er mit Argumenten und Themen umgeht.
Und daran, dass das Vokabular "mies", krude", "neurechts"
"Verschwörungstheorie" auf der einen Seite,
und "Führerin", "Islamisierung" etc auf der anderen Seite nicht auftaucht.

Die Positionierung von Kontext als bunt, tolerant, gegen rechts ist schön. Aber nicht zielführend und viel zu oberflächlich. Für die Zukunft unseres Zusammenlebens bräuchten wir eine deutlich fundiertere Diskussion.
Und eine professionellere Sicht auf die Themen, die der Koppverlag heute für sich beanspruchen kann.
Eine souveränere Diskussionskultur würde auch helfen.

Anfangen müssen da aber schon die Profis in den Redaktionen, so hinreissend einfach es auch ist, sich auf die Seite des erkannten "Guten" zu stellen. In den Kommentaren und unter d'Leute haben Bemühungen um Hebung der Streitkultur herzlich wenig Auswirkungen. Da leiten eben die Leitmedien.

Peter S., 30.12.2016 15:15
Freut mich, daß Herr Mayer und Herr Englmaier einige Dinge klarstellen , denn entweder ist etwas strafbar oder eben nicht. Etwas anderes gibt es nicht. Meine persönlichen Befindlichkeiten können niemals der verpflichtende Massstab für Andere sein. Und solange sich eine Firma als juristische Person bzw eine Personengesellschaft mit den entsprechenden Gesellschaftern an bestehenden Gesetze hält, so ist die Welt in Ordnung und zwar egal ob mir das gefällt oder nicht.
Warum sich Leute und Medien mit einem den meisten Menschen unbekannte kleinen Verlag beschäftigen, aber den Verfassungsbruch von der Bundeskanzlerin (The European Udo di Fabio 27.12.2016) übersehen, ist mir sowieso ein Rätsel.

Schwabe, 30.12.2016 09:48
Es geht um "postfaktisch" bzw. um (politische) Unsachlichkeit und nicht um Andersdenkende. Das, so hoffe ich für ihn, weiß sicherlich auch ein Bernhard Meyer.

ludwig englmeier, 30.12.2016 01:33
Da wird gebetsmühlenartig betont, dass wir nicht "unsere Werte" verraten sollen, aber im "Kampf gegen Rechts" ist dann jedes Mittel recht. Plakate zerstören, unliebsame Autoren mobben, mundtot machen, etc. Das geht doch nicht zusammen!
Und dann die Obsession um "das böse Wort". Kaum sagt jemand etwas, was nicht auf der eigenen Linie ist, geht das Gezeter los. Aber bei "der bösen Tat" bleibt man dann seltsam stumm, wie wenn man keine Worte mehr für Terror oder sexuelle Übergriffe gegen Europäerinnen findet.
Linke Politik - und auch linker Journalismus, liebe TAZ! - kann nicht funktionieren, wenn man den in meinen Augen zentralen linken Wert, den Gleichheitsgrundsatz, missachtet. Wer nicht will, dass die eigenen Plakate heruntergerissen werden, sollte keine Fremden herunterreißen. Wer sich - zu Recht! - darüber aufregt, wenn eine Glatze eine Frau mit Kopftuch angreift, sollte genau hinsehen, ob nicht junge Sunniten selektiv Frauen OHNE Kopftuch angrapschen. Denn Rassismus wird nicht dadurch besser, dass er sich gegen Europäer richtet.
Fazit: wer denkt, dass er anderen moralisch überlegen ist und deshalb andere schlechter behandelt, als er von ihnen behandelt werden will, ist nicht mehr weit weg von den "Wir-gegen-die-Anderen" Ideologien, die er eigentlich bekämpfen will.

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Ausgabe 307 / Kritik ist Lüge / Frank Passau, 18.02.2017 23:35
Rolf Steiner: "....der Kopp-Verlag mit den dümmsten und vor allem die Demokratie schädigenden Publikationen erscheint." Merkwürdiges Demokratieverständnis. Steiner würde gerne dem unmündigem Bürger vorschreiben, wo er sich...

Ausgabe 306 / "Die Ungerechtigkeit schreit zum Himmel" / Klingstedt, 18.02.2017 20:02
Phoenix Sendung,Sonnabend. (HÜTTER) Die Zahlen hätte ich mal gerne die sie genannt haben. Also die Prozentualen absenkungen,für Superreiche. Das sind Wahlkampfzahlen die wirken. MfG Ch.Klingstedt

Ausgabe 307 / Sitzen verboten / Gertrud Klartext, 18.02.2017 19:33
Jeder Arbeitnehmer hat einen fest definierten Arbeitsbereich den er ausfüllen muss und für den er bezahlt wird. Man erwartet von einem Chef, oder Direktor,dass er sich darum kümmert ,dass die Angestellten ihre Arbeit entsprechend...

Ausgabe 307 / Sitzen verboten / Isolde Vetter, 18.02.2017 18:44
!***Aufruf zur FALTHOCKER-Spende für die AufseherInnen*** Hiermit rufe ich uns Leser zur Spende für FALTHOCKER für die AufseherInnen auf! Es soll welche geben, die kaum größer als ein Taschenschirm in der Hülle und ganz leicht auf-...

Ausgabe 307 / Kein Haus für alle / Dieter Seewald, 18.02.2017 18:26
Ein wunderbares "potemkinsches Dorf", das sich OB Burschardt hier mit seinem Gefolge aufgebaut hat. Kompliment für Herrn Lünstroth, der in diese Eiterbeule sticht.

Ausgabe 307 / Entfesselte Kettenhunde / Gela, 18.02.2017 17:54
Den Aussagen von Hans Christ stimme ich zwar weitgehend zu, aber ich möchte diem Probleme doch ein bisschen anders gewichten. Die Rückkehr totalitärer Muster und der "Kampf gegen die Wahrheit" ist beängstigend und dass die Angst vor...

Ausgabe 307 / Sitzen verboten / Kunstfreundin aus Berlin, 18.02.2017 14:39
Endlich! Endlich findet sich eine kritische Stimme, die noch lange nicht alle Machenschaften der Stasi-Galerie erwähnt hat. Mobbing und Bossing - das ist der Stil des Vorstandes. Nein, liebe Frau Ministerin, diese Direktorin gehört...

Ausgabe 307 / Raffkes mit Mandat / Hartmut Hendrich, 18.02.2017 12:51
Es war sehr vernünftig, unseren Abgeordneten damals den Weg in die gesetzliche Rente zu öffnen. Dass ihnen der Arbeitgeberbeitrag dazu überlassen wurde, war wohl richtig, hatten sie so die Freiheit, auch eine andere Form der...

Ausgabe 307 / Verbote werden kommen / Schwabe, 18.02.2017 12:23
@thomase Wie wäre es für Sie mit Vanillepudding (ÖPNV)? Den können Sie sich bedenkenlos schmecken lassen! Ein flächendeckend landes-, besser noch bundesweiter Ausbau eines nachhaltigen und demokratisch kontrollierten öffentlichen...

Ausgabe 83 / Rassismus im Kinderzimmer / Hans Dierke, 17.02.2017 22:51
Man muss sich manchmal schon fragen, wo man eigentlich mit diesem linkspopulistischen um nicht zu sagen linksextremistischen Blödsinn in diesem Land hin will. Dürfen wir bald Alle nur noch die taz, die süddeutsche oder die Reinkarnation...

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