KONTEXT Extra:
Jetzt doch ein Koalitionsausschuss zu Afghanistan

Vor Weihnachten hatten Grünen und CDU eine inhaltliche Aussprache über die Abschiebepraxis nach Afghanistan vermieden. Stattdessen wurde im Koalitionsausschuss vor allem darüber diskutiert, ob Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand es "schäbig" nennen darf, wenn sein CDU-Pendant, Innenminister Thomas Strobl, auch alte oder kranke Menschen abschieben will. Zur bisher einzigen Sammelabschiebung wurde ein Mann sogar aus einer Psychiatrischen Klinik geholt, dann allerdings doch nicht ins Flugzeug nach Kabul gesetzt.

Am kommenden Dienstag werden dieser und andere Fälle sowie die grundsätzliche Vorgehensweise im Koalitionsausschuss diskutiert. Die Grünen, die die Debatte durchgesetzt haben, erinnern an die geltenden Leitlinien des Landes zu Abschiebungen und Rückführungen, nach denen eine Einzelfallprüfung ohnehin zwingend ist. Bisher hatte sich Strobl gegen eine inhaltliche Behandlung der von ihm mitinitiierten verschärften Abschiebepraxis im Koalitionsausschuss ausgesprochen. Die Grünen gehen davon aus, dass die Leitlinien und damit die Einzelfallprüfung bestätigt werden.

Auf dem Tisch liegt auch ein Papier der sogenannten G-Länder, also aller Koalitionen, an denen Grüne beteiligt sind. Diesem zufolge muss gewährleistet sein, "dass Ausreisepflichtige keinen Schaden an Leben und Gesundheit nehmen". Die Regierungspartner in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen "betonen eine Reihe von Grundlinien und Anforderungen bezüglich Rückführungen nach Afghanistan". Sie fordern die Bundesregierung aber auch auf, die Sicherheitslage in Afghanistan "erneut zu überprüfen". (14.1.2017)


Ein zweites Raumwunder für Geflüchtete

Engagement kann sich lohnen. Im September hatte Kontext über die Initiative der Künstlerin Martina Geiger-Gerlach berichtet, eine Wohnung in einem zum Abriss vorgesehenen Haus im Stuttgarter Stadtteil Steckfeld monatsweise Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig finden dort immer Ausstellungen statt, die Nachbarn und Interessierten Gelegenheit geben, Künstlern und Geflüchteten zwanglos zu begegnen. Nun hat der Vermieter, das katholische Siedlungswerk, der Künstlerin eine zweite Wohnung im selben Haus als Lernwohnung zur Verfügung gestellt, damit Geflüchtete, die im Trubel ihrer Unterkunft nicht zur Ruhe kommen, eine Rückzugsmöglichkeit finden. Zudem bleibt das Haus länger stehen: voraussichtlich zwei Jahre. Dem Siedlungswerk gefällt das Projekt so gut, dass Martina Geiger-Gerlach gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könnte, im Quartiersraum des Neubauareals an Stelle des früheren Olgahospitals eine Aufgabe zu übernehmen. Und: Ihr Wohnungs-Projekt ist für den Stuttgarter Bürgerpreis der Bürgerstiftung vorgeschlagen worden. Am 20. Januar um 19 Uhr eröffnet in der Karlshofstraße 42 in Steckfeld die nächste Ausstellung mit Gemälden von Ivan Zozulya und dem DJ Roman Levin. Am 31. Januar wird die Entscheidung zum Bürgerpreis bekannt gegeben. Jeder kann mit abstimmen!


Der Gewitterwanderer im Glück

Mitte November hatte der 33-jährige Göppinger Schriftsteller Kai Bleifuß noch geschimpft wie ein Rohrspatz. Der promovierte Goethe-Experte rackert sich seit Jahren mit Schreiben ab. Fabrizierte zuletzt einen Roman über den Dichterfürsten und wie der so wäre, würde er in unserer Zeit leben. "Goethes Mörder" heißt das gute Stück. Gutes Zeug. Guter Mann. Das weiß auch Bleifuß selbst. Kontext gegenüber machte er keinen Hehl daraus, dass er sich selbst für einen ziemlich duften Typen hält. Doch bislang schlug ihm seitens des ganzen "Literaturzirkus" und der Verlage kalter Wind entgegen. Niemand wolle mehr ein Risiko eingehen. Literatur würde immer mehr unter ökonomischen Abwägungen betrachtet, konstatierte der resolute Literaturnerd. "Schreiben ist das Idiotischste, was man machen kann. Nicht schreiben aber auch."

Ein Bleifuß lässt sich aber nicht unterkriegen – und jetzt hat es gerappelt im Karton: Am vergangenen Sonntag sackte der Göppinger für seinen Text "Fünf Variationen auf das Unsagbare" den Autorenpreis "Irseer Pegasus 2017" ein. 150 Schriftsteller aus dem ganzen Land hatten sich mit ihren Werken beworben, doch Bleifuß hat den mit 2000 Euro dotierten Preis gewonnen. Neben ihm auf dem Siegertreppchen der Preisverleihung im Kloster Irsee im Allgäu strahlte David Krause aus Kerpen.

"Der glücklose Autor hatte endlich einmal Glück!", schrieb Goethe-Glücksbärchen Bleifuß voller Freude an Kontext, mit der Bitte unseren LeserInnen mitzuteilen, dass man am 27.1. ab 21:05 Uhr im BR2 sein Hörspiel "Pinball" senden werde. Machen wir doch gerne. (11.1.2017) 


Abstand halten von den Volksverrätern

Aus 594 Wörtern haben die Sprachwissenschaftler um die Darmstädter Professorin Nina Janich das Unwort des Jahres 2016 ausgesucht: "Volksverräter". Aus dem Erbe der NS-Diktatur werde das Wort von Pegida, AfD und anderen Rechtsaußen verwendet, um PolitikerInnen  zu diffamieren. Mit der Folge, dass das "ernsthafte Gespräch" und notwendige Diskussionen in der Gesellschaft abgewürgt würden, begründet die Jury. Auf den weiteren Plätzen folgen "postfaktisch", "Populismus", "Gutmensch" sowie eine "Armlänge Abstand". Mit in der fünfköpfigen Jury saß auch Kontext-Autor Stephan Hebel. (10.1.2016)


Sichere Herkunftsstaaten: Kretschmann schon lange für längere Liste

Winfried Kretschmann hat sich mit jüngsten Äußerungen zur Einstufung von Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsländer derart in die Nesseln gesetzt, dass sich sein Staatsministerium zu einer "Klarstellung" aufgerufen sah. Tatsächlich handelt es sich um einen durchsichtigen Versuch der Schadensbegrenzung. Der grüne Regierungschef hatte auf Anfrage der "Rheinischen Post" in einer Stellungnahme zur aktuellen Sicherheitsdebatte erklärt: "Die kriminelle Energie, die von Gruppierungen junger Männer aus diesen Staaten ausgeht, ist bedenklich und muss mit aller Konsequenz bekämpft werden." Zugleich sprach er sich für die Aufnahme der drei Maghreb-Staaten auf die Liste sicherer Herkunftsländer aus: "Baden-Württemberg wird der Ausweitung zustimmen, sofern die Bundesregierung das Ansinnen in den Bundesrat einbringt."

Die Wirkung beider Sätze im Zusammenhang sind ihm und "meinen Leut", wie er seine engsten Mitarbeiter gern nennt, offenbar entgangen. Jedenfalls stellte "das Staatsministerium klar, dass die signalisierte Zustimmung weder aus aktuellem Anlass beschlossen wurde, noch ihre Begründung in der Gewaltbereitschaft mancher Gruppen junger Männer aus diesen Ländern hat". Vielmehr sei die Entscheidung "schon im Frühsommer 2016 nach einem langen Abwägungsprozess, in dem vor allem der Frage nachgegangen wurde, ob es angesichts der Menschenrechtssituation in den besagten Ländern vertretbar wäre, diese zu sicheren Herkunftsländern zu erklären (...), als sich die Bundesregierung dem Ministerpräsidenten gegenüber bereit erklärte, in einer Protokollerklärung festzuhalten, Personen aus sogenannten vulnerablen Gruppen wie Homosexuellen, verfolgten Journalisten, religiösen Minderheiten mit gleicher Sorgfalt zu prüfen wie Flüchtlinge aus sonstigen Ländern". Das Staatsministerium sagt allerdings nichts dazu, ob die Forderung erfüllt wurde und warum das Thema nicht längst endgültig ausgetreten ist. Denn laut dem Bundesamt für Flüchtlinge und Migration werden die drei Länder in der Statistik überhaupt nicht mehr einzeln ausgewiesen, weil die Zahl der einreisenden Asylbewerber so niedrig ist. Und bereits 2015 gehörten die drei Staaten nicht zu jenen zehn Ländern, aus denen die meisten Flüchtlinge nach Deutschland kamen. (5.1.2017)


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Ausgabe 205
Gesellschaft

Bibelfreie Zone

Von Josef-Otto Freudenreich
Datum: 04.03.2015
Ein ungläubiger Kommissar will keine Bibeln auf dem Polizeirevier in Friedrichshafen. Schon gar nicht die vom Gideonbund. Sein Vorstoß ist von Erfolg gekrönt: Das Innenministerium erklärt die Polizei jetzt zur bibelfreien Zone.

In einer Zeit, in der Frömmigkeit gering geschätzt wird, hat Ekkehard Falk (55) ein Zeichen gesetzt. Ja, schrieb der Polizeipräsident von Friedrichshafen mit "vielen freundlichen Grüßen" an den Gideonbund, die Ausgabe der Bibeln könne "gerne durchgeführt" werden. Und weil die Polizei hilft, wo sie kann, hatte er auch gleich einen Plan. Ab sieben Uhr im Foyer des Dienstgebäudes und ab 8.45 Uhr im Flurbereich des dritten OG. Das war im November 2014 und hat sogar den "Südkurier" aufgeregt. Was für ein Aufschrei würde durch die Region gehen, fragt das Heimatblatt, wenn Salafisten den Koran vor einem Gymnasium verteilen wollten?

Die Bibel des Anstoßes. Foto: Wikipedia
Die Bibel des Anstoßes. Foto: Wikipedia

Dennoch: warum keine Bibel auf den Schreibtischen der Gesetzeshüter? Besser allemal als Schlagstock und Pfefferspray. Zumal die Gideon-Ortsgruppe versicherte, dass sich die Heilige Schrift als hilfreich erweise, wenn Polizisten "schwierige Erlebnisse seelisch verarbeiten müssen"? Außerdem habe man in den vergangenen 15 Jahren gut zusammengearbeitet, viel Positives gehört, unter anderem vom Landespolizeipräsidium (1. März 2007) sowie aus dem bayrischen Raum und vom bundesweiten Grenzschutz. Überall seien die Gratis-Bibeln "gerne angenommen" worden.

Offensichtlich nicht von allen. Der Kriminalhauptkommissar Jürgen Sterk, seit 1973 in Diensten der Polizei, mochte sich mit der Vorstellung, morgens an einem Bibeltisch im Foyer des Häfler Polizeipräsidiums vorbeigehen zu müssen, nicht anfreunden. Er habe keine Lust, schimpft Sterk, durch eine "religiöse Markthalle" zu laufen, in der ihm wechselweise die Bibel, der Koran oder der "Wachturm" der Zeugen Jehovas angeboten würde. Wo bliebe da die Trennung von Kirche und Staat und die Neutralitätspflicht für den öffentlichen Dienst? Ganz abgesehen davon, dass ein deutscher Beamter keine Geschenke annehmen dürfe. Dann doch lieber das Grundgesetz auslegen.

Sind sich gar nicht grün: die Gideon-Bibeln und Kriminalhauptkommissar Jürgen Sterk. Foto: privat
Sind sich gar nicht grün: die Gideon-Bibeln und Kriminalhauptkommissar Jürgen Sterk. Foto: privat

Das ließ der 58-jährige Kommissar mit "atheistischer Gesinnung" nicht nur seinen Präsidenten wissen, sondern auch den baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall (SPD). Der wiederum entdeckte im Archiv, dass sein Vorgänger Heribert Rech (CDU) die Distribution der Gideon-Bibel 2007 ausdrücklich gestattet hat. An alle Polizeidienststellen im Land. Was schon damals merkwürdig war, weil dieser Fundiverein seit 60 Jahren seine Neuen Testamente verteilt – und heftig umstritten war und ist.

Für die Gideons, die in 193 Ländern unterwegs sind, ist die Erde eine Schöpfung Gottes, die Bibel das unfehlbare Wort Gottes und die einzige Glaubensgrundlage. Und damit die Beschenkten sich auch daran halten, sollen sie schriftlich bestätigen, dass sie Jesus Christus als ihren "Retter" anerkennen. Denn, so die Glaubensbrüder: "Alle sind Sünder." Einen Teufel werde er tun, sagt Kommissar Sterk und führt noch die Frauenfrage ins Feld, die von den evangelikalen Missionaren auf ihre Weise gelöst wird: Nur Ehefrauen können Mitglied im "Gideon-Frauendienst" werden, der die Ehemänner, vorzugsweise Geschäftsleute, bei ihrem Dienst unterstützt. Und da gibt es viel zu tun. Allein in Deutschland seien mindestens 20 Millionen Bibeln verteilt worden, heißt es. In Hotels, Krankenhäusern, Arztpraxen, Altenheimen, Knästen und eben bei der Polizei.

Keine "religiöse Markthalle" mehr: das Polizeirevier Friedrichshafen. Foto: Polizei FN
Keine "religiöse Markthalle" mehr: das Polizeirevier Friedrichshafen. Foto: Polizei FN

Und die muss nun, nach dem Protest Sterks, ohne die Heilige Schrift auskommen. Zumindest in Baden-Württemberg. Religiöse Schriften, wie etwa Bibeln, teilt das Innenministerium jetzt mit, seien künftig "grundsätzlich nicht mehr zugelassen". Das habe man allen Polizeipräsidenten erst vor Kurzem gesagt. Insofern sei das Anliegen erledigt. Nicht für Sterk. Er hat noch eine Petition an den Landtag geschickt, in der er, zusammen mit der "Humanistischen Alternative Bodensee", verlangt, dass der "gesamte öffentliche Dienst" in Baden-Württemberg bibelfrei wird.

Weil der bekanntermaßen umfangreich ist, dürfte sich der Vorgang noch etwas hinziehen. Zunächst einmal muss man wissen, wer welches fromme Schrifttum in den Amtsstuben beherbergt beziehungsweise verteilen lässt. Darüber führt niemand Buch, und so fängt der grüne Kirchensprecher Willi Halder zunächst einmal an. Von Innenminister Gall will der Abgeordnete wissen, welche Organisationen ihre Botschaften wo unter die Bediensteten streuen? Das werde geprüft, sagt ein Sprecher Galls, aber erst nach Ablauf des Petitionsverfahrens.

Auf Anfrage von Kontext hat auch das Kultusministerium nachgeschaut, weil es doch für die Schulen zuständig ist, die Gideon besonders am Herzen liegen. Da gibt es immer wieder Streit, ob sie reindürfen oder nicht, ob sie muslimische Kinder missachten oder nicht, ob sie mutmaßen dürfen, dass nur Christenkinder in den Himmel kommen. In Berlin und Nordrhein-Westfalen mögen sie das gar nicht, in Stuttgart sind sie weniger streng. Das Ministerium habe 2004 die Auffassung vertreten, lautet die Antwort, dass gegen die Verteilung von Gideon-Bibeln "keine Einwände bestehen", wenn das mit der Schulleitung abgesprochen sei. Dies sei dem Verein auch so mitgeteilt worden. Das gilt immer noch.

Bibelfreund Ekkehard Falk (rechts). Screenshot: "Südkurier"
Bibelfreund Ekkehard Falk (rechts). Screenshot: "Südkurier"

Bei der Gideon-Ortsgruppe Friedrichshafen sind sie nun enttäuscht, wie ihr Sprecher Jürgen Strobel bekennt. Mit Präsident Falk sei alles besprochen gewesen, sagt der Bezirksnotar. Dass sie ihre Bibeln drinnen verteilen und nicht draußen im Regen, und dass sie keiner lesen müsse, wenn er nicht wolle. Aber was soll man machen gegen parteipolitisch motivierte Entscheidungen? Gall ist eben ein Sozi. Und generell gelte halt, dass "sich unsere Gesellschaft auf das Christentum einschießt", vergessend, dass die westliche Kultur darauf beruhe. "So wahr mir Gott helfe" – so lautet doch der Eid der Beamten, erinnert der 64-jährige Strobel, der selbst einer und "voll für die Religionsfreiheit" ist.

Und die Schüler? Sie wehren sich im Netz gegen den Besuch von "betagten Herren", die dasselbe machten wie Islamisten – Nicht-Muslime als Ungläubige zu bezeichnen. "Bei uns laufen die gleichen Säcke rum", schreibt einer, gekontert von einem anderen: "Die treten auf wie Jesus und Papa Schlumpf und verteilen grüne Bibelchen." Er habe sie gleich in den Papierkorb gesteckt.


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Kommentare

Herr Heuzeroth, 10.03.2015 17:54
Ein Klasse Bericht mit dem Artikel "Bibelfreie Zone". Dem Kriminalhauptkommissar Jürgen Sterk sollte man für sein Engagement mit einer Friedensauszeichnung ehren. Denn er hat sich in der Abwehr gegen eine absolut aufdringlich und damit kampflustige Gideon-Armee mit Erfolg gewährt. Alles schön und gut mit dem "Wort Gottes" in der Bibel. Wenn die Gideons aber meinen, sie könnten ihr in Grün gebundenes Heil massenweise auch in alle staatlichen Einrichtungen etc. verstreuen, dann muss man dem konsequent einen Riegel vorschieben, und ihnen damit ihre Grenzen aufzeigen. Und das nicht nur in Baden-Württemberg. Hier hilft dann nur noch ein konsequentes "Hausverbot", um sich der Aufdringlichkeit zu erwehren.
Wer den Geist Gottes sucht, macht sich selbst auf den Weg, und braucht sich nicht die Tür einlaufen zu lassen von einer von sich eingenommenen, elitären Gesellschaft, wie die Gideons sie darstellt, die meinen, sie müssten allen Menschen ihre kleinen grünen Bibelchen wie Sand in die Augen streuen, um sie vor dem Höllenfeuer zu retten.

Ruth Kasemann, 10.03.2015 07:34
An alle Kommentarschreiber mit und ohne Namen, an alle Schubladenauf- und zuzieher, hier eine Botschaft die stimmt: "Gott liebt Euch!" . Wer bin ich, dass ich einem von Gott geliebten Menschen nicht jede Achtung entgegen bringe?

Bernd Oehler, 09.03.2015 20:03
Sieh an, was für eine gar fromme Web-Wächterschar …
»Menschen, die überzeugte Christen sind und die immer wieder abschätzend als Fundamentalisten bezeichnet werden« haben ihrerseits überhaupt kein Problem damit, wenn Menschen, die überzeugte Muslime sind immer wieder abschätzend als Fundamentalisten bezeichnet werden, denn sie selbst sind ja allein im Besitz der Wahrheit und möchten »an Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen«, Seit' an Seit' mit Pastor Latzel, der laut FAZ eine Hasspredigt wider katholischen Reliquienkult (»Dreck«), islamisches Zuckerfest (»Blödsinn«) und Buddhafiguren (»zeigen alten, fetten Mann«) gehalten hat.
Was für eine Schule des Atheismus'.

Karl Sprengart, 09.03.2015 17:18
@ Ulrich Scheuffele

Angesichts stetig zunehmender Zahl schwuler oder lesbischer Pfarrerinnen und Pfarrer auf Kanzeln und in Pfarrhäusern, dürfte es Ihnen äußerst schwer fallen, den Nachweis zu führen, daß "diese (evangelikalen) "Glaubensbrüder" innerhalb der Kirche immer mächtiger werden" !

Karl Sprengart, 09.03.2015 14:02
Ich bin entäuscht, da ich - entsprechend der selbstgestellten Ansprüche von "KONTEXT:WOCHENZEITUNG - schon ein wenig mehr "Fleisch am Knochen" erwartet habe! Von der so bemühten "freien Presse" hätte ich schlichtweg mehr erwartet, als simple Biertresenjournaile. Wie wäre es z.B. damit gewesen, den Vorgang nicht emotional breitzutreten, sondern unter dem Aspekt der Verfassungskonformität? Und da fallen dann fernab jedweder Parteinahme für die "Frommen" zwei Dinge ins Auge:

Zum Einen, dass einem atheistischen Beamten, der seinen Diensteid auf die Verfassung des Landes Baden-Württemberg abgelegt hat, plötzlich die „Neutralitätsverpflichtung“ dieses Landes in Dingen des christlichen Glaubens so enorm wichtig wird, dass er dafür alle Hebel in Bewegung setzt, eine Bibelverteilung unter Mitbeamten zu verhindern.
Die Landesverfassung bestätigt an vielen Stellen den behördlichen Schutz der christlichen, freien Religionsausübung, die auch dieser Beamte im Bedarfsfall zu schützen hat. Diese Landesverfassung ist also keineswegs neutral in Bezug auf den christlichen Glauben. So findet sich im Vorspruch der Gottesbezug: „Im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen …“. Weiter finden sich dort dann z.B. in den Artikeln 1, 4, 12 und 15 Schutz- bzw. Förderbestimmungen bzgl. des christlichen Glaubens.
Artikel 1
(1) Der Mensch ist berufen, in der ihn umgebenden Gemeinschaft seine Gaben in Freiheit und in der Erfüllung des christlichen Sittengesetzes zu ...
Artikel 4
(1) Die Kirchen und die anerkannten Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften entfalten sich in der Erfüllung ihrer religiösen Aufgaben frei von staatlichen Eingriffen.
Art. 12
(1) Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott, im Geiste der christlichen Nächstenliebe, zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe, in der Liebe zu Volk und Heimat, zu sittlicher und politischer Verantwortlichkeit, zu beruflicher und sozialer Bewährung und zu freiheitlicher demokratischer Gesinnung zu erziehen.
Artikel 15
(1) Die öffentlichen Volksschulen (Grund- und Hauptschulen) haben die Schulform der christlichen Gemeinschaftsschule ...

Wo ist hier „Neutralität“ zu finden, die es einem Beamten erlauben könnte, sich nicht für die Wahrung der Landesverfassung und der dort verankerten Glaubens- und Religionsfreiheit einzusetzen?
Die von dem Herrn Sterk geforderte „Glaubens- und Religionsfreiheit“ wird von den Atheisten gerne als Freiheit vom Glauben umgedeutet, bedeutet in Wahrheit aber die Freiheit zur freien Ausübung des Glaubens oder der Religion! Wie nun, wenn ein christlicher Beamter in den Diensträumen seine Religionsfreiheit dazu benutzen würde, mit Kollegen über seinen Glauben zu reden, oder Taschenbibeln zu verschenken? Wie wollte Herr Sterk dagegen vorgehen wollen? Entgegen der irrigen Meinung des Herrn Sterk gehören Bibeln eben lt. Verfassung nicht nur in Kirchenräume.
Entweder leistet ein Beamter den Diensteid auf die Landesverfassung, mit allen Konsequenzen, oder eben nicht, auch mit der Konsequenz nicht eingestellt zu werden!
Zum Zweiten erstaunt noch viel mehr, dass das Innenministerium anscheinend die eigene Verfassung nicht zu kennen scheint und dem Begehren des Herrn Sterk stattgegeben hat.
MfG
Karl Sprengart

Dr. Norbert Pailer, 09.03.2015 09:33
Endlich dieser Befreiungsschlag: Bibelfreie Zone! - Die Welt kann erleichtert aufatmen! - Viele werden sich allerdings ob dieser „Errungenschaft“ verstört die Äugeln reiben;
 eine persönliche Stellungnahme:
Wir waren mit unserem Sohn längere Zeit auf der Onkologie-Station der Uni-Klinik in Freiburg. Bei aller Tragik waren wir erfreut, etwas zu finden, was vor uns da war: eine Bibel.
Als Christen hatten wir auf der Onkologie-Station viele tief gehende, persönliche Gespräche mit anderen Betroffenen an der Schwelle zum Tode eigener Kindern. Der Chefarzt sagte uns, dass die Eltern krebskranker Kinder die schwierigsten Patienten sind. Einziger Halt war für viele die Zigarette oder der Alkohol. Flucht in Drogen. - Bier oder Bibel?

Selbst am Grab unseres Erstgeborenen haben wir den Glauben an Gott als tragfähiges Fundament erlebt und sind heute eine - wenn auch kleinere - so doch fröhliche Familie unter Gott.
Und nun kommt ein Zeitgenosse mit „atheistischer Gesinnung“, der - ausgerechnet - bei der „Humanistische Alternative Bodensee“, Schützenhilfe sucht und das notwendige Entfernen der Bibel aus dem öffentlichen Raum als Art Wohltat für die Menschheit vertritt …
Ich schäme mich für allen Missbrauch von Machtmenschen, die Unfug mit der Bibel machten. Den anderen empfehle ich, vorurteilsfrei z. B. einmal das Johannes-Evangelium zu lesen. Da wird sich am Ende nicht mehr die Frage stellen: Glaubst du noch oder denkst du schon? Christen sind kein leichtgläubiger Haufen, der gerne absurde Geschichte hinterher läuft. Sie wissen: Es ist nicht der Sinn des Lebens, zu Ende zu gehen. Der Glaube an Gott ist die stärkste Lebensäußerung! - Das muss keiner wollen, aber das Angebot muss es geben. Auch in Zukunft.

tillupp, 09.03.2015 09:22
Glauben ist ein staatlich gefördertes Phantasiespiel, mit eigenen Spielregeln und Ritualen. Da ist prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, solange sie allgemeine geltende Gesetze einhalten. Aber genau das wollen sie nicht. Muslime und Juden fordern das Recht auf Körperverletzung an Jungs (Beschneidung), die christlichen Kirchen schränken Arbeitnehmerrechte ein und kündigen Menschen nach einer Scheidung. Damit gelten die Spielregeln eben nicht nur für die Gläubigen sondern auch für Andersdenkende, und genau das ist NICHT in Ordnung. Ich hätte auch keinen Lust auf einen Vulkaniergruß oder auf ganzjährige Faschingsrituale. Niemandem ist es verboten die Bibel, den Koran, die Thora oder das Kamasutra zu lesen, aber es gehört definitiv nicht in die Amtsstuben.

Ruth Kasemann, 08.03.2015 08:34
Als Mensch, der die Meinung Andersdenkenden achtet und versucht, Meinungen die nicht in meine Anschauung passen nicht mit diffamierenden Worten abzutun, möchte ich einiges zu dem o.g. Artikel erklären. Die Gideons verteilen Bibeln, weil Sie selbst Ihre Kraft aus dem Glauben schöpfen und anderen Menschen den Zugang zum Glauben erleichtern wollen. Der Empfangende hat doch jedes Recht, dieses Geschenk und auch den Glauben abzulehnen. Wer diese Bibel einmal liest, kann doch nur feststellen, dass Christus niemand in diesen Glauben zwingt. Mich stört in zunehmenden Maße, dass Menschen wie Sie, Herr Freudenreich, Ihre persönliche Meinung so stark in Ihre Artikel einfließen lassen, dass man von objektiver Berichterstattung nicht mehr reden kann.
Mich stört auch, als überzeugte Demokratin, dass Christen in diesem Land zunehmend diskriminiert werden, sich erklären müssen, obwohl Sie in Bereichen der Diakonie und des Ehrenamtes an vielen Stellen hilfreich tätig werden. Menschen, die überzeugte Christen sind und die immer wieder abschätzend als Fundamentalisten bezeichnet werden, haben eine friedliche Überzeugung, sind hilfsbereit und zuvorkommend und in jeder Hinsicht ein Gewinn für die Gesellschaft.

Ingo Breuer, 07.03.2015 20:08
Ich stehe voll hinter den Gideons und finde deren Arbeit wichtig. Ich gehöre selber nicht zu den Gideons, bin aber trotzdem in der Bibelverteilung aktiv. Die Menschen brauchen Gottes Wort. Wir sehen ja heute, daß es ohne Gott nicht klappt. Werde dem Innenminister gleich mal einen Protestbrief schreiben und Ihm ein Johannesevangelium beilegen.

Mr.X, 07.03.2015 19:02
Wie wäre es mit einer Koranfreien Zone?

MCBuhl, 04.03.2015 17:09
@adabei: Zeus ist eine gute Wahl! Da bekommt das Sprichwort, dass jemanden der Blitz bei einer Tätigkeit treffen möge, gleich mal Bedeutung :-)

Wegen Blasmusik: www.haindling.de - es gibt gar viele Grautöne im Leben...

adabei, 04.03.2015 16:32
Als Jugendlicher war ich einst der Meinung, dass die volkstümmelnde Blasmusik mit ihren – aus meiner damaligen Sicht betagten - Zuhörerschaft aussterben würde – genauso wie die religiöse Frömmelei im Zeitalter des fortschreitenden Rationalismus, den ich als konsequente Fortsetzung der Aufklärung ansah.
Beides hat sich inzwischen als fundamentaler Irrtum erwiesen. Sowohl die Blasmusik als auch die Frömmelei feiern fröhliche Urständ. Letztere sogar immer häufiger in fundamentalistischen Spielarten. „Oh Herr, schmeiß Hirn ra“, wäre da meine atheistische Bitte. Wobei der Herr ruhig auch Allah, Buddha oder meinetwegen auch Zeus sein darf.

Jürgen Sterk, 04.03.2015 16:32
@Ulrich Scheuffele
Mit Schreiben vom 18.2.2015 hat das IM das Verbreiten religöser Schriften nur in Einrichtungen der Landespolizei untersagt.
In allen anderen Einrichtungen des Landes ist demnach das Verteilen nach wie vor möglich.
Ein ergänzender Antrag an das IM auf Widerruf der Gestattung aus dem Jahr 2007 blieb bislang unbeantwortet.
Jürgen Sterk

Ulrich Scheuffele, 04.03.2015 15:30
Bei den Anhängern des Gideonbundes handelt es sich um evangelikale Christen, die in ihrem missionarischen Eifer auch gerne mal mit der Angstmache drohen. Wir leben in einer Zeit, wo die Evangelikalen unsere Gesellschaft unterwandern und diese "Glaubensbrüder" innerhalb der Kirche immer mächtiger werden. Deshalb fordere ich eine strenge Trennung von Kirche und Staat und deshalb fordere ich auch, dass die Evangelikalen keine Einrichtungen mit erzieherischer Funktion, wie Kinderheime, Schulen, Kindergärten und Muskischulen betreiben dürfen, Nicht wenige der Evangelikalen sind Kreationisten.
Wenn ich richtig informiert bin, hat die Landesregierung in der Zwischenzeit die Bibelverteilung in öffentlichen Einrichtungen verboten.

Dr. Diethelm Gscheidle, 04.03.2015 13:41
Sehr geehrte Damen und Herren,

so eine Unverschämtheit - Herr Sterk gehört sofort unehrenhaft aus dem Polizeidienst entlassen! Schließlich ist die Bibel das Wort des HERRN, und es ist äußerst freundlich von den hochredlichen Gideon-Menschen, ihren Mitmenschen auch noch kostenlos die Bibel zu überlassen!

Polizei und Bibel gehören nun einmal untrennbar zusammen - genauso wie Polizei und CDU, Christentum und CDU, CDU und löbliche Stuttgart-21-Befürworter, Polizei und löbliche Stuttgart-21-Befürworter, Keuschheit und Christentum, Keuschheit und CDU, sowie Redlichkeit und Polizei!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Diethelm Gscheidle
(Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)

tillupp, 04.03.2015 10:49
@ Aber was soll man machen gegen parteipolitisch motivierte Entscheidungen?

Nicht die Kirchen haben das Abendland und die Demokratie gefördert, sondern Philosophen wie Immanuel Kant. Mir sind parteipolitische Entscheidungen wesentlich lieber als theokratische, zumal vor allem auch Heribert Rech damals seine fundamental-pietistische Klientel bediente. Trennung von Staat und Kirche ist in jeder Demokratie wichtig, weil die meisten Kirchen eben NICHT demokratisch sind, sondern Monarchisch oder Oligarchisch und zudem noch subversiv indoktrinierend. Es hört aber bei der Entfernung von Bibeln aus Amtsstuben und Kreuzen an Klassenzimmerwänden (in Bayern) nicht auf. Als Nächstes gehört die Bezahlung von Bischöfen und die finanziellen Zuwendungen an die Kirchen abgeschafft; Entschädigungen für angebliche Enteignungen von Besitztümern, irgendwann im 19. Jahrhundert. Es gibt noch viel zu tun.

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