KONTEXT Extra:
Blitzschnell gegen die AfD

Grüne, CDU, SPD und FDP wollen mit einer blitzschnell auf den Weg gebrachten Gesetzesänderung das Ansinnen der beiden AfD-Gruppierungen unterlaufen, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum  Linksextremismus in Baden-Württemberg durchzusetzen. Am kommenden Mittwoch wird der Landtag in erster und zweiter Lesung endgültig eine Änderung des Untersuchungsausschussgesetzes beschließen. Danach können weiterhin zwei Fraktionen das Minderheitenrecht zur Kontrolle von abgeschlossenem Regierungshandeln wahrnehmen, allerdings nur, wenn ihre Mitglieder nicht ein- und derselben Partei angehören. Nach der vorliegenden Tagesordnung wird die gespaltene AfD ihren Antrag unter Punkt zwei einbringen. Es folgt aber keine Abstimmung, sondern eine Überweisung an den Ständigen Ausschuss. Endgültig wird sich der Landtag am 12. Oktober mit dem Begehr befassen, mit dem unter anderem unterstellt wird, dass Linksextreme im Südwesten öffentliche Gelder bekommen. Dann ist allerdings das Gesetz geändert, und die Möglichkeit zur Antragstellung entfallen. Auch die Rechtsexperten der anderen vier Fraktionen schließen nicht aus, dass die AfD deshalb vor den Verfassungsgerichtshof zieht.


Übers Ohr gehauen

Martin Schreier war jahrelang freier Journalist und Fotograf für den Reutlinger General Anzeiger (GEA) und bekam nicht einmal den ihm zustehenden Mindestlohn. Dann hat er sich einen Anwalt genommen und sich die Kohle erstritten – Kontext hat berichtet. Am  Mittwoch, 21.9.,  um 19:30 Uhr,  berichtet der resolute Journalist zusammen mit dem ehemaligen Gewerkschaftssekretär Gerhard Manthey zum Thema „Wie Zeitungsverleger freie Journalisten übers Ohr hauen“ im Stuttgarter Clara-Zetkin-Haus. Sie werden ihre Erfahrungen teilen und erklären, wie sich Betroffene wehren können. Neben der skandalösen Tatsache, dass viele Zeitungsverlage Mindesthonorarvorgaben missachten, wehren sich nämlich viel zu wenig JournalistInnen gegen diese Zustände. (20.09.2016)


Das Schicksal der Jesidinnen in der Geißstraße

Die Stuttgarter Stiftung Geißstraße lädt für den morgigen Dienstag (20.9., 19 Uhr) zu einer Veranstaltung über "Das Schicksal der Jesidinnen". Zu Gast ist Michael Blume, der im Auftrag der Landesregierung weibliche und stark traumatisierte Opfer des IS medizinisch und psychologisch betreut hat. Im vergangenen Jahr waren 1000 Jesidinnen nach Baden-Württemberg gekommen. Blume war als Religionswissenschaftler und Referatsleiter im Staatsministerium mit der Leitung des Projekts betraut. "Eigentlich ist Michael Blume ein Beamter. Dass er in den Irak geflogen ist, um die Frauen dort rauszuholen, ist einfach eine anrührende Geschichte", erzählt Geschäftsführer Michael Kienzle. Nach dem Vortrag gibt es außerdem noch den SWR-Beitrag "Samias Rettung - Neue Heimat" zu sehen - ein Film über eine junge Jesidin in einem Flüchtlingslager im Nordirak. (19.9.2016)


Demo wie zu besten Zeiten

Stuttgart lebt – wie einst zu den Hochzeiten von S 21. Wie der BUND meldet, waren 40 000 Demonstranten auf den Beinen, um gegen TTIP und CETA zu protestieren. 320 000 seien es insgesamt in sieben deutschen Städten gewesen. Viele Junge dabei, viele Organisatoren, die aufgerufen haben, von Attac über den BUND, Gewerkschaften, Menschenrechtler, Friedensfreunde, Wohlfahrtsverbände bis zu Kirchen. Sogar fünf SPD-Fähnchen waren zu sehen. Und: Die Demo hat endlich mal wieder Laune gemacht. Auch dank Körpa Klauz ("Widerstand muss Spaß machen"), der auf der Bühne den Einheizer gab.

Artikel zu TTIP und CETA in der aktuellen Kontext:

Bundesweite Demos

Die Fronten bröckeln

Stolperstein CETA

Mehr dazu in der kommenden Kontext-Ausgabe.


Polizeitaktik ist wichtiger als Pressefreiheit

Zwölf Stunden hatte der Stuttgarter Fotojournalist Jens Volle am 30. April 2016 festgesessen - in polizeilichem Gewahrsam, wie es so schön heißt. Konkret befand er sich mit anderen Kollegen in Behelfszellen und an den Händen mit Kabelbindern gefesselt auf der Stuttgarter Messe. Dort hat er den AfD-Bundesparteitag fotografiert plus die Demonstrationen, während denen auch die Autobahn blockiert wurde. An dieser Blockade sei Volle beteiligt gewesen, behauptete die Polizei und ließ sich auch durch die Vorlage des Presseausweises nicht an der Festsetzung hindern. Eine Klage der Gewerkschaft verdi wurde jetzt vom Landgericht Stuttgart abgewiesen, mit der Begründung, die Festnahme sei rechtmäßig gewesen. Verdi-Sekretär Siegfried Heim bezeichnet das Urteil als einen "Freibrief für die Polizei, Berichterstattung von Demonstrationen durch Verhaftung von Journalisten zu verhindern". Das Gericht habe Polizeitaktik über das Grundrecht der Pressefreiheit gestellt. (14.9.2016)


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Ex-Tennisprofi Carl-Uwe Steeb, Ex-Radprofi Jan Ullrich und Sportmediziner Joseph Keul 1997 in Hamburg. Eine Pharmafirma hatte damals eingeladen. Foto: dpa

Ex-Tennisprofi Carl-Uwe Steeb, Ex-Radprofi Jan Ullrich und Sportmediziner Joseph Keul 1997 in Hamburg. Eine Pharmafirma hatte damals eingeladen. Foto: dpa

Ausgabe 206
Gesellschaft

Die Stunde der Heuchler

Von Josef-Otto Freudenreich
Datum: 11.03.2015
Der eine ist seit 15 Jahren tot, der andere in Südafrika. Plötzlich sind Joseph Keul und Armin Klümper in den Schlagzeilen, wegen des VfB Stuttgart. Frühere Kicker seien in Freiburg gedopt worden, heißt es, und alle Experten wundern sich. Vor allem die, die alles gewusst haben: die Freunde des Sports, die Heuchler vom Dienst.

Wenn einer der Ihren beerdigt wird, kommen die alten Kameraden. Und wenn derjenige, der unter die Erde gebracht wird, wichtig war, um so mehr. 600 Trauergäste haben sich am vergangenen Donnerstag auf dem Tübinger Bergfriedhof eingefunden, um Ommo Grupe (84) das letzte Geleit zu geben. Unter ihnen der frühere Leichtathletik-Präsident Helmut Digel (71), der ehemalige Generalsekretär des Deutschen Sportbunds, Norbert Wolf (81), der einstige Leiter der Freiburger Sportmedizin, Hans-Hermann Dickhuth (67), der amtierende Chef des Landessportverbands Baden-Württemberg, Dieter Schmidt-Volkmar (75), und der Präsident des Württembergischen Sportbunds, Klaus Tappeser, der mit seinen 57 Jahren noch zu den Jungen zählte, aber sich zeigen wollte, weil er für die CDU in den nächsten Landtag einziehen will.

Armin Klümper damals. Heute züchtet er Heilpflanzen. Screenshot: Sport Bild
Armin Klümper damals. Heute züchtet er Heilpflanzen. Screenshot: Sport Bild

Selbstverständlich haben sie für Grupe, den jahrzehntelangen Leiter des Tübinger Sportinstituts, nur gute Worte gefunden. Sie haben ihn gepriesen als Nestor der deutschen Sportwissenschaft, als internationale Kapazität, die den Sport philosophisch untermauert hat, als Erfinder von Leibesübungen, der den Studierenden verboten hat, den Ball ins Tor zu schießen. Um den Gegner gefühlsmäßig nicht zu verletzen. Eigentlich haben nur noch Joseph Keul und Armin Klümper gefehlt, die beiden Professoren der Medizin. Aber der eine ist seit 15 Jahren tot und der andere kümmert sich um Heilpflanzen in Südafrika. Präsent waren die beiden dennoch, weil es im Sport derzeit keine andere Diskussion gibt: das Doping in Freiburg.

"Die Pickel am Arsch haben wir halt in Kauf genommen"

Nun muss man sich das nicht so vorstellen, dass die Trauergemeinde erschüttert gewesen wäre, der Leichenschmaus im Bebenhäuser Landhotel, in dem schon der König gespeist hat, nicht geschmeckt hätte. Vielmehr haben sie sich gewundert über die ollen Kamellen, die plötzlich weltweit Schlagzeilen gemacht haben. Mein Gott, das haben sie doch alles gewusst. Der Gerhard Mayer-Vorfelder (Minister) ist zu Klümper gefahren, der Oskar Saier (Erzbischof), der Emil Beck (Fechttrainer), und alle haben sie sich seinen Cocktail in den Hintern spritzen lassen, ohne zu wissen, was drin ist, aber in der Gewissheit, dass er hilft. Die "Pickel am Arsch", sagt einer heute, "haben wir halt in Kauf genommen." Dass er vor der Injektion mit dem "Doc" Kaffee und Whiskey trinken musste, auch.

Gerhard Mayer-Vorfelder. Foto: Joachim E. Röttgers
Gerhard Mayer-Vorfelder. Foto: Joachim E. Röttgers

Natürlich wussten sie auch, dass die Kicker des VfB Stuttgart, des FC Bayern München, des SC Freiburg in die Klümper'sche "Sporttraumatologische Spezialambulanz" im Freiburger Mooswald ("An den Heilquellen 6") gepilgert sind. Auch die Wallfahrer selbst, Karl-Heinz Förster, Karl-Heinz Rummenigge, Paul Breitner, bis hin zum damaligen Stuttgarter "Bild"-Zeitungs-Sportleiter Klaus Schlütter, machen gar keinen Hehl daraus. Sie sind damals, in den 80er-Jahren, "zum Abschmieren", wie es in der Fachsprache hieß, in den Breisgau gefahren und waren glücklich, einen Muskelfaserriss bereits nach acht Tagen anstatt nach acht Wochen ausgeheilt zu haben. Was in dem fabulösen "Klümper-Cocktail" drin war – Cortison, Rinder- und Schweineblut plus anabole Wirkstoffe – war ihnen völlig wurscht.

Ob die auf der Dopingliste standen, das juckte auch Klümper nicht. Er war so frei, dies immer wieder zu sagen, auch dem Schreiber dieser Zeilen, der öfters im Mooswald weilte. Nicht des Cocktails halber, sondern, um mit einem Menschen zu sprechen, der von seiner Mission ("Alles was hilft, ist erlaubt") derart überzeugt war, dass ihn selbst der Tod seiner Dauerpatientin Birgit Dressel nicht vom Glauben abfallen ließ. Die Siebenkämpferin war 1987 an einem Multiorganversagen gestorben, mit 26 Jahren. Klümper war und blieb davon überzeugt, dass er stets das Richtige tat, stets zum Wohle der Athleten. Und das hat er auch schriftlich gehabt – unter ihren Bildern an der Wand, die auch in der Grotte von Lourdes hätten hängen können.

Artikel aus der "Stuttgart Zeitung" vom August 1986.
Artikel aus der "Stuttgart Zeitung" vom August 1986.

Alle waren sie vertreten: die Hochspringer Carlo Thränhardt und Dietmar Mögenburg, die Zehnkämpfer Guido Kratschmer, Jürgen Hingsen und Siggi Wentz, der damals sagte, es wäre für ihn ein "Traumjob", bei Klümper Assistent zu sein. Heute ist er Chefarzt an der Schlüsselbad-Klinik Bad Peterstal. Und natürlich Eberhard Gienger, der, wenn nötig, zur Klümper-Kollekte rief. Der Turner, spätere Vielfachfunktionär und CDU-Politiker, war auch noch im Februar 1989 dabei, als Klümper verurteilt wurde. Nicht von den Freunden des Sports, sondern vom Landgericht Freiburg – wegen seiner illegalen Rezeptierungspraxis. Er habe wie ein "freischaffender Medikamentenhändler" gearbeitet, befand damals der Richter und verdonnerte Klümper zu 157 500 Mark Geldstrafe. Während Gienger vor dem Gerichtssaal ankündigte, für den Freund weiter zu sammeln, tauchte Minister Mayer-Vorfelder weg. Von dem Rezeptbetrug habe er nichts gewusst, ließ er wissen und seinen Arzt mit der "tiefsten menschlichen Enttäuschung", die er je in seinem Leben erfahren habe, zurück.

Joseph Keul mit Roberto Blanco in der Loge – das hat Stil

Jetzt war Joseph Keul die Nummer eins. Der Herr mit dem schlohweißen Haar war feiner, wusste sich in der Society zu bewegen, zeigte sich mit Boris Becker und Roberto Blanco in den Logen des Daviscups, knüpfte seine Bande mit all den oben genannten Funktionären, präsentierte sich als Antidopingkämpfer – und drohte mit Schadenersatzforderungen in Höhe von 100 000 Mark, wenn man an diesem Sockel rüttelte. Wohl wissend, dass ihn die CDU-Landesregierung mit Mayer-Vorfelder, seinem leitenden Ministerialrat Schmidt-Volkmar und seinem Freiburger Statthalter Gundolf Fleischer stützte.

Siegfried Wentz, heute Chefarzt. Screenshot: Schlüsselbad-Klinik
Siegfried Wentz, heute Chefarzt. Screenshot: Schlüsselbad-Klinik

Wahr ist, dass Keul schon in den 70er-Jahren mit dopenden DDR-Medizinern in Kontakt war, dass er über die Wirkung von Anabolika geforscht hat und noch 1992 in der "Stuttgarter Zeitung" behauptet hat, sie seien nicht schädlich. Er sei wohl der "berühmteste Anabolika-Verharmloser Deutschlands", schrieb die FAZ 2007. Aber da war der Träger des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse schon sieben Jahre tot. Wahr ist auch, dass Keul mit seiner Freiburger Sportmedizin die Antwort des Westens auf das Flächendoping im Osten war. (Die Weiterentwicklung im Zusammenhang mit Jan Ullrich und dem Team Telekom war dann keine Systemfrage mehr, sondern die Konsequenz jener Freiburger Sportmediziner, die allesamt Schüler von Ordinarius Keul waren).

Das ist alles nachzulesen, aber weil Erinnerung manchmal weh tut, auch vergessen. Den Akten des Standesgerichts Südbaden ist zum Beispiel zu entnehmen, dass Klümper seinem gehassten Kollegen Keul 1992 vorgeworfen hat, Sportlern bei den Olympischen Spielen 1976 "leistungssteigernde Spritzen" gesetzt zu haben. Nach Ansicht des Richters ein korrekter Vorwurf. Bekannt ist auch ein Brief des Präsidenten des Deutschen Sportärztebunds, Herbert Reindell, vom Dezember 1976, in dem bestätigt wurde, dass "in Übereinstimmung" mit verantwortlichen Funktionären des Deutschen Sportbunds (DSB) 100 Spritzen nach Montreal geschickt wurden. Adressat: Ommo Grupe, der damals im DSB-Präsidium saß.

Alle haben sie Doping mitgetragen, zumindest als Mitwisser

Nun wäre es falsch, Grupe post mortem einen Doper zu nennen. Der gebürtige Ostfriese war Pädagoge, verschrieb seinen Studierenden "Leib haben und Leib sein" und litt unter der ethisch-moralischen Verkommenheit seines Beritts. Aber qua Amt, etwa als Vorsitzender des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, trug er sie mit, als Mitwisser zumindest. So wie sie alle, die Genannten, inklusive der meisten Sportjournalisten, die lieber Heldengeschichten schrieben, als zu fragen, aus was die Helden gemacht waren.

Treuer Freund bis zum Schluss: Eberhard Gienger (Mitte)von der CDU. Screenshot: CDU
Treuer Freund bis zum Schluss: Eberhard Gienger (Mitte) von der CDU. Screenshot: CDU

Heute, Jahrzehnte danach, regen sie sich auf. Haben VfB-Spieler gedopt?, wird geschlagzeilt, und der Verein verspricht eilfertig Aufklärung. Als ob der keine anderen Sorgen hätte. An Christoph Daums Kälbermastmittel Clenbuterol wird erinnert, an Peter Neururer und Toni Schumacher, die alle mal behauptet haben, im Fußball werde gedopt. Und Dortmunds Trainer Jürgen Klopp darf sagen, was der legendäre Hans Blickensdörfer schon vor 30 Jahren gesagt hat: Doping im Fußball bringt nix. Ein Himmelreich für alle Heuchler.

Beim Leichenschmaus zu Ehren Ommo Grupes sind sie wieder ganz bei sich. Einer erzählt die Anekdote von Seoul, Olympische Spiele 1988: Jürgen Hingsen, der Zehnkämpfer, beim 100-Meter-Lauf. Drei Fehlstarts. Ja, warum wohl? Nach dem erwischten Ben Johnson wollte der Klümper-Patient nicht ins Röhrchen pinkeln. Ist doch klar, oder? Einer, den das alles nicht mehr kümmert, ist Armin Klümper. Der inzwischen 79-Jährige schreibt Bücher in Südafrika. Die letzten heißen "Heilen mit Kräutern" und "Unkraut vergeht nicht. Ein Kompendium der Alternative für Ärzte und angeschlossene Heilberufe".


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Kommentare

MCBuhl, 17.03.2015 23:21
@Tillupp

der verlinkte Artikel ist an der Stelle recht ungenau: sowohl FC wie auch SC Freiburg sind erwähnt. Allerdings der Sportclub vier Mal, der Fußballclub nur einmal in der von Ihnen zitierten Passage. Vielleicht ein Fehler?

Wenn man sonst mal so nach Doping und "FC Freiburg" sucht, findet man ausschließlich Artikel zum SC. Möglicherweise ein Fehler im Ärzteblatt (das wohl auch eher kein Fachblatt für feine Unterscheidungen im Sport wäre)?

Ernst Hallmackeneder, 11.03.2015 20:02
@ tillupp

Der Freiburger FC war nach meiner Meinung nie in der Bundesliga, nur in den 70ern in der 2. Liga Süd, bevor ihn der SC "überholte".
Habe jetzt aber nicht extra gegockelt (unredlich: gegoogelt) und laß mich gerne eines Besseren belehren.

Grüßle, der redliche Ernst

Peter Boettel, 11.03.2015 16:52
Aber MV wird sich ebenso wie früher aus der juristischen Schlinge ziehen können. Staatsanwälte vom Schlage Häußler werden dafür sorgen, dass ihm trotz aller Verfehlungen kein Haar gekrümmt wird.

Tillupp, 11.03.2015 14:29
@Insider
SC Freiburg (heute Bundesliga) darf nicht verwechselt werden mit FC Freiburg (damals Bundesliga und nun gemäß Ärztezeitung vordringlich unter dopingverdacht). Allerdings ist angeblich auch mindestens eine Medikamentenlieferung an den SC Freiburg dokumentiert. Zitat aus: http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/880623/vorwuerfe-laut-bundesliga-dopingsumpf.html

"Der Vorwurf: In der Bundesliga soll es in den 1970er und 1980er Jahren systematisches Anabolika-Doping gegeben haben. In den Fokus rücken dabei der VfB Stuttgart und der FC Freiburg. Und einmal mehr auch der frühere Freiburger Sportmediziner Dr. Armin Klümper."

Insider, 11.03.2015 10:42
Wenn man die aktuelle Tabelle der Bundesliga anschaut, kommen doch Zweifel auf, ob bei den Fußballern in Stuttgart und Freiburg gedopt wurde. Oder ist die "rote Laterne" gar der Lohn für das einstige Dopen?

FernDerHeimat, 11.03.2015 09:25
Tja, wo eine Staatspartei jahrzehntelang ungehindert regieren kann gibt's eben immer auch einen Dopingskandal. Denn Sport ist gut zur Profilierung. Und zum Geldschinden.

Schön, dass der Name MV in diesem Zusammenhang einmal Erwähnung findet. Er und seine "Verdienste" werden ja zur Zeit immer so gern vom Rest der Ländlesmedien "vergessen".

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