KONTEXT Extra:
Kretschmann Schirmherr für 199 kleine Helden

Ihr Dokumentarfilm hat bei drei Kinderfilmfestivals Preise abgeräumt, zuletzt in Chicago. Klar, dass sich die Regisseurin Sigrid Klausmann über diese Auszeichnungen freut. Seit Jahren begleitet die Stuttgarterin für ihr Filmprojekt "199 kleine Helden" Kinder weltweit auf ihrem Schulweg. Sie redet mit ihnen über ihre Ängste und Wünsche und darüber, wie sich die kleinen Protagonisten die Zukunft vorstellen. Daraus hat Klausmann den preisgekrönten Dokumentarfilm "Nicht ohne uns!" gemacht. Bereits diesen Sonntag (4.12.) wird er im Stuttgarter Metropol Kino gezeigt (16 Uhr), der offizielle Kinostart ist am 19. Januar.

Dass Stuttgart so früh dran ist, liegt mit daran, dass der Stuttgarter OB Fritz Kuhn die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Zusammen mit der Schauspielerin Senta Berger, die sich nun allerdings altersbedingt zurückzieht. Demnächst werden Sigrid Klausmann und ihre kleinen Helden neue Schirmeltern bekommen: Winfried Kretschmann und Hannelore Kraft, die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Beide Länder unterstützen die kleinen Helden über ihre Landesfilmförderung.

Die Stuttgarter Preview am Sonntag wird ein Familienfest werden. Die Regisseurin Sigrid Klausmann wird ebenso vor Ort sein wie ihr Mann Walter Sittler (Produzent) und die Tochter Lea. Die Musikerin hat den Titelsong zum Film der Mutter komponiert. (2.12.2016)


Im Hajek-Haus soll wieder Feuer brennen

Das Trauerspiel um das Hajek-Haus mag jetzt zumindest die Fraktion SÖS/Linke/Plus nicht mehr mit ansehen. Sie will, per Antrag im Stuttgarter Gemeinderat, dass die Stadt das Kultur-Denkmal "vor dem Verfall" rettet. Wie in Kontext ausführlich berichtet steht die Villa an der Hasenbergsteige 65 seit dem Tod des Bildhauers (2005) leer. Vor fünf Jahren kaufte sie der Möbelfabrikant Markus Benz und ließ sie – Denkmalschutz hin oder her – entkernen. Das wiederum gefiel den behördlichen Denkmalschützern nicht, die sich auf den Gerichtsweg machten, bis heute ohne Ergebnis.

Und seitdem rottet das Haus in bester Halbhöhenlage vor sich hin. Die kulturpolitische Sprecherin der Fraktionsgemeinschaft, Guntrun Müller-Enßlin, vermutet, dass der Möbelmensch auf einen Abriss, und damit eine "verdeckte Immobilienspekulation" hin arbeitet. Stadträtin Laura Halding-Hoppenheit erinnert an die Tradition des Hauses, in dem auch schon Willy Brandt Rotwein trank. Die Villa sei ein Treffpunkt für Menschen gewesen, die etwas bewegen wollten, und dieses "Feuer muss weiter brennen", sagt sie.(30.11.2016)


Das Geschäft mit Waffen läuft

Heckler & Koch hat einen Großauftrag erhalten und wird französische Soldaten aller drei Teilstreitkräfte ab 2017 zehn Jahre lang mit 100 000 Sturmgewehren vom Typ HK 416 ausstatten. Es soll um ein Volumen von 300 Millionen Euro gehen. Der Rüstungsauftrag, heißt es in Paris, werde "die soliden Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich im Verteidigungssektor und besonders in der Rüstungsindustrie" stärken. Die Nachbarn stehen also auf der Liste der sogenannten "grünen Länder", denn – immerhin – nur die sollen weiter beliefert werden.

Am Montagmorgen wurde bekannt, dass der Oberndorfer Waffenhersteller Neugeschäfte allein mit Staaten abschließen will, die demokratisch und nicht korrupt sind. Nach einer Meldung der Deutsche-Presse-Agentur würden damit Kunden wie Saudi-Arabien, Mexiko, Brasilien, Indien oder die Türkei wegfallen. Alte Aufträge sollen allerdings abgewickelt werden, gerade auch mit den Saudis. Das Unternehmen wartet aktuell auf die Genehmigung deutscher Behörden zur Ausfuhr unter anderen von Bauteilen für eine Gewehrfabrik.

Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte bei seinem Auftritt kürzlich auf dem Bundesparteitag der Grünen in Münster ausdrücklich die Politik in der Pflicht gesehen: "Wohin wir exportieren, das muss die Politik entscheiden." Zugleich machte er klar, dass es für sein Unternehmen um 3500 von 100 000 Trucks gehe. Appelle, freiwillig auf deren Verkauf zu verzichten, verhallten bisher ungehört. (28.11.2016)


Bahnchef Grube mag Stuttgart 21 nicht mehr

Da rennt der Mann jahrelang rum und erzählt, wie großartig der Tiefbahnhof ist - und jetzt? Jetzt sagt Rüdiger Grube laut "Spiegel": "Ich habe Stuttgart 21 nicht erfunden und hätte es auch nicht gemacht". Nun wird schon spekuliert, ob es vielleicht ein Doppelgänger war, der diesen Satz beim Bundesverband Führungskräfte Deutscher Bahnen gesprochen hat, oder hier ein Fall von Persönlichkeitsspaltung vorliegt? Aber nein, es war der leibhaftige Grube.

Auf die Reaktionen all seiner Freunde darf man gespannt sein. Vorneweg auf jene seiner Chefin Angela Merkel, die mit S 21 die Zukunftsfähigkeit Deutschlands verband. Oder auf die von Teufel, Oettinger, Mappus, Gönner usw., die stets vor dem Abseits warnten, sollte der unterirdische Bahnhof nicht kommen. Nur der amtierende Ministerpräsident Kretschmann kann heimlich sagen, dass er auch schon immer dagegen war. (25.11.2016)


S 21: Kein neuer Deal mit der Bahn

Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart zeigen der Deutschen Bahn die kalte Schulter und wollen die sogenannte Verjährungshemmungsvereinbarung nicht unterzeichnen. Damit versuchte die Bahn eine frühzeitige Entscheidung darüber zu vermeiden, ob sie eine Beteiligung von Stadt, Land und Region an den Mehrkosten des Milliardenprojekts einklagt. Alle Partner sollten einer Verlängerung der Verjährung für mögliche Ansprüche der Bahn auf zusätzliche Gelder für Stuttgart 21 zustimmen. Für die Stadt Stuttgart schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat vor, diese Verlängerung abzulehnen. Endgültig entschieden wird am 8. Dezember.

"Die Vertragspartner sind der Auffassung, dass die DB Bauherrin ist und dass die Vertragspartner begrenzte und vor allem freiwillige Zuwendungen gewähren", erläuterte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den mit der Stadt abgestimmten Standpunkt. Man werde sich "grundsätzlich auch gemeinsam gegen die Bahn verteidigen". Das Land sei mit der Stadt und der Region der Ansicht, "dass es ein falsches Signal wäre, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, weil die Vertragspartner die Ansprüche der DB für unbegründet halten".

Hermann erwartet jetzt eine vergleichsweise schnell eingereichte Klage, aber "viel länger hätte die DB ohnehin nicht gewartet". Denn bis zu einem letztinstanzlichen Urteil würden voraussichtlich mehrere Jahre vergehen, nach der Prognose des Minister werden aber "in ungefähr drei Jahren die vertraglichen Finanzierungsbeiträge der Vertragspartner erschöpft sein". Im Finanzierungsvereinbarung zu Stuttgart 21 ist der Kostenrahmen inklusive Risikopuffer auf 4,526 Milliarden Euro begrenzt. Bei weiteren Kostensteigerungen sind, unter Nutzung der Sprechklauseln, Gespräche vorgesehen. Im März 2013 hat der DB-Aufsichtsrat den Finanzierungsrahmen auf 6,526 Milliarden Euro erhöht und zugleich die Projektpartner aufgefordert, über weitere Beiträge zu verhandeln. Das lehnen diese allerdings strikt ab. (24.11.2016)


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Das Hoffmann-Haus in Korntal. Foto: Joachim E. Röttgers

Das Hoffmann-Haus in Korntal. Foto: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 174
Gesellschaft

Die Brüder sprechen – schriftlich

Von Susanne Stiefel
Datum: 30.07.2014
Die ehemaligen Heimkinder der Evangelischen Brüdergemeinde in Korntal sprechen von einem Skandal, die Beschuldigten hüllen sich lieber in Schweigen. Kontext hat seit Wochen versucht, die Brüder zu einem Interview zu bewegen. Ohne Erfolg. Jetzt reden sie – schriftlich.

Die Vorwürfe früherer Korntaler Heimkinder wiegen schwer. Von Schlägen und Demütigungen im Hoffmann- und im Flattichhaus ist die Rede, von Gewalt in den Wohngruppen und von sexuellem Missbrauch, erlitten in den Kinderheimen der Evangelischen Brüdergemeinde. Seit Beginn unserer Recherchen suchen wir nicht nur mit ehemaligen Heimkindern das Gespräch, sondern auch mit den Verantwortlichen der evangelischen Landeskirche und der Evangelischen Brüdergemeinde. Bereits Anfang Juli bat Kontext um ein dringendes, persönliches Treffen mit dem weltlichen Vorsteher der pietistischen Korntaler Gemeinde, Klaus Andersen, und deren Pressesprecher Manuel Liesenfeld.

Denn immer mehr frühere Heimkinder melden sich nach dem ersten Artikel in der Redaktion, es bildet sich die Opferhilfe Korntal, ein Zusammenschluss engagierter Korntaler Bürger, die sich um die Betroffenen kümmern wollen, eine ehemalige Lehrerin berichtet von ihren Erfahrungen. Fast täglich gibt es neue Entwicklungen in der Sache, die mit dem juristischen Vorstoß des ehemaligen Heimkinds Detlev Zander ihren Anfang genommen hatte.

Blick auf die Kirche der pietistischen Brüdergemeinde in Korntal. Foto: Joachim E. Röttgers
Blick auf die Kirche der pietistischen Brüdergemeinde in Korntal. Foto: Joachim E. Röttgers

Doch Pressesprecher Liesenfeld bat um Geduld: Das Jahresfest der Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde am 6. Juli erfordere alle Kräfte. Erst am 17. Juli fanden Andersen und Liesenfeld einen Termin – der einen Tag vorher abgesagt wurde. Man erwarte keine objektive Berichterstattung und sehe in einem solchen Treffen keinen Sinn mehr, so die Begründung. Fragen würden gegebenenfalls schriftlich beantwortet.

Das tun wir ungern, weil für Nachfragen und Nachhaken unter diesen Umständen kaum Raum bleibt. Wir haben dennoch zugestimmt, einfach der Information und Dokumentation halber. Seit zehn Tagen liegen die Fragen nun bei der Brüdergemeinde. Ende vergangener Woche wurden sie schriftlich beantwortet.

Doch die Dynamik der Ereignisse überholt manch schriftliche Reaktion. Vergangenen Donnerstag hat sich die Opferhilfe Korntal zum ersten Mal vor Ort getroffen. Fünf ehemalige Heimkinder, eine Frau und vier Männer, berichteten engagierten Bürgern von ihren leidvollen Erfahrung: wie schwer es ihnen fällt, über ihre Heimvergangenheit zu sprechen, wie froh sie sind, dass ihnen nach Jahren der Einsamkeit und Selbstzweifel endlich jemand zuhört. Peter Meincke, der Initiator der elfköpfigen Gruppe und Korntaler Musikschuldirektor, wurde beauftragt, einen Brief an die Brüdergemeinde zu schreiben. Sie sollen ehemalige Heimkinder darauf hinweisen, dass der Fonds Heimerziehung Ende des Jahres ausläuft, und über den Stand der wissenschaftlichen Aufarbeitung berichten.

Insofern sind manche Antworten der Evangelischen Brüdergemeinde bereits Geschichte. Wir drucken das schriftliche Frage-und-Antwort-Spiel dennoch ab, wie gesagt, aus Informations- und Dokumentationsgründen.

∗∗∗

Die Evangelische Brüdergemeinde ist im Gottesdienst während des Jahresfests auf ihre Heimvergangenheit und die Klage von Detlev Zander eingegangen. Ist das richtig?

Ja.

Wenn ja, warum haben Sie sich dazu entschlossen und wer hat dazu gesprochen?

Uns ist es wichtig, die Gemeinde (in diesem Falle auch die Gäste des Jahresfestes) regelmäßig, offen und transparent über den Stand des Falls zu informieren. Gesprochen hat Klaus Andersen.

Gibt es dazu eine Aufzeichnung oder eine schriftlich niedergelegte Predigt?

Nein. Eine Predigt zum Thema wurde nicht gehalten.

Wie oft hat sich die Kommission zur Aufarbeitung der Heimgeschichte seit ihrer Gründung getroffen?

13 Mal.

Was hat die Kommission bis heute angestoßen, beschlossen oder initiiert?

– Dezidierte Untersuchung der Anklagepunkte von Herrn Z.
– Gespräche mit Zeitzeugen.
– Organisation der Aktenübernahme durch das Landeskirchliche Archiv Stuttgart.
– Festlegung der inhaltlichen Kernpunkte der Aufarbeitung der Heimerziehung im Entwurf.
– Überprüfung, Aktualisierung und Anpassung von vorhandenen Präventions-, Handlungs- und Beteiligungskonzepten in den JH-Einrichtungen.

Gibt es dazu Protokolle, die Sie mir zuschicken können?

Es gibt Protokolle. Zuschicken kann ich sie Ihnen aus datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten nicht.

Die Karlshöhe Ludwigsburg hat schon 2008 mit der Aufarbeitung ihrer Heimgeschichte begonnen (Tag der Erinnerung). Warum hat die Evangelische Brüdergemeinde erst im Mai 2013 eine Kommission gegründet?

Die Karlshöhe Ludwigsburg ist für viele vergleichbare Jugendhilfeeinrichtungen mit langer Tradition zum Vorbild in Sachen Aufarbeitung geworden. Trotzdem hat es laut meinen Recherchen vom Erstkontakt mit einem Ehemaligen, der auf die Karlshöhe direkt zugekommen ist, bis zum Start der Projektgruppe zur Aufarbeitung ungefähr sechs Jahre gedauert. Nach den Berichten von Herrn Zander im Juni 2013 begannen wir mit den Gesprächen mit Zeitzeugen rund ein halbes Jahr später und haben bereits weitere organisatorische Schritte der Aufarbeitung unternommen.

Bei der Karlshöhe waren auch Betroffene miteinbezogen. Warum haben Sie sich dagegen entschieden, in die Kommission auch Betroffene, also Heimkinder, mit aufzunehmen?

Die "Kommission zur Aufarbeitung Heimerziehung und Missbrauch von 1949 bis 1975" versteht sich zunächst als Lenkungsausschuss, der Aufarbeitung "organisiert". Tatsächlich werden die Berichte ehemaliger Heimkinder wie ehemaliger Erzieher ein wesentlicher, unabdingbarer Teil unserer Publikation zum Thema sein.

Warum sitzt, außer Ingrid Scholz von der Diakonie Württemberg, kein unabhängiger oder neutraler Aufklärer in der Kommission?

Die Kommission behält sich vor, in Fachfragen der Aufarbeitung Experten des jeweiligen Gebietes mit hinzuzuziehen. So arbeitet sie beispielsweise mit einem Datenschützer sowie mit Psychologen (Trauma- und Sexualtherapeuten) sowie Juristen zusammen. Durch die Übergabe der Heimakten haben wir einen weiteren wesentlichen Schritt zur "Aufklärung" mit externen Experten auf historischem Fachgebiet gemacht. Die Hinzunahme weiterer externer Fachleute bzw. ehemaliger Heimkinder, ehemaliger Erzieher usw. während der konkreten Aufarbeitungsphase ist Gegenstand der Projektgruppe. Der von Herrn Zander gewählte Weg einer juristischen Auseinandersetzung seit der Klageandrohung im November 2013 hat eine weitere, intensive Befragung von Zeitzeugen zum gegenwärtigen Zeitpunkt unmöglich gemacht. Seit diesem November 2013 dominiert die juristische Kommunikation, die Zeugen einen besonderen Status für ein evtl. gerichtliches Verfahren zuerkennt, den wir selbstverständlich achten. Damit haben wir Zeit zur historischen Aufarbeitung verloren.

War die Evangelische Brüdergemeinde 2009 vertreten beim Karlshöher Diakonietag "Kinder haben Rechte"?

Das entzieht sich meiner Kenntnis. Was allerdings Kinderrechte angeht, so hat unsere aktuelle Jugendhilfe einen enorm hohen und in der Fachwelt anerkannten Qualitätsstandard erreicht. Leider haben Sie bislang nicht danach gefragt, wie unsere aktuelle Jugendhilfe arbeitet! Nicht nur aus journalistischer Sicht wäre diese Recherche zwingend notwendig gewesen!

Sie haben in einer Pressemitteilung verkündet, dass Sie die Akten von Flattich- und Hoffmannhaus an das evangelische Kirchenarchiv übergeben werden. Wann genau wird das sein?

In der nächsten Woche.

Welche Akten sind das genau? Akten der Heimkinder oder auch Akten der damals dort Beschäftigten?

Sowohl als auch.

Wie arbeitet die Kommission, wenn die Akten nicht mehr vor Ort sind, oder haben Sie Kopien angefertigt?

Falls wir eine Akte benötigen, werden wir sie vom Archiv erhalten bzw. sie dort einsehen können.

Wie sieht die wissenschaftliche Aufarbeitung der Heimgeschichte aus?

Das ist noch nicht entschieden.

Wie viele betroffene Heimkinder haben sich seit Mai 2013 schon bei der evangelischen Brüderschaft oder der Kommission gemeldet?

Extra für Sie, liebe Frau Stiefel, zählte ich im Excel-Dokument, in dem unsere Mitarbeiterinnen detailliert die Anfragen sowie deren Bearbeitungsschritte festhalten, nach: Seit Januar 2013 sind demnach – wenn ich richtig gezählt habe – 58 Anfragen auf Akteneinsicht eingegangen. 23 davon sind im Jahre 2014 eingegangen. Die 2014er-Anfragen verteilen sich folgendermaßen: Bis 30. April waren es neun, von Mai bis Juli demzufolge 14. Gestellt wurden diese Anfragen von Ehemaligen selbst, von deren Angehörigen, von Rentenversicherungsträgern sowie vom Landesarchiv im Auftrag von Ehemaligen.

Ein direktes Gespräch mit der Bitte, die eigene Geschichte erzählen zu können, hat seit 2013 nur Herr Zander verlangt. Unser Gesprächsangebot an Ehemalige, die direkt mit uns reden wollen, steht weiterhin.

Und übrigens – zur richtigen Schreibweise unseres Namens: Wir sind die "Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal"!

Haben Sie beziehungsweise die Kommission aktiv geforscht, was mit den ehemaligen Heimkindern in ihrem späteren Leben passiert ist?

Ja.

Nach meiner Information haben in den 60er-, 70er-Jahren mindestens drei ehemalige Heimkinder Selbstmord begangen, mindestens zwei sind an ihrer Alkoholsucht gestorben. Wie forschen Sie und wie fließt das spätere Schicksal ehemaliger Heimkinder in Ihre Aufarbeitung der Heimvergangenheit von Hoffmann- und Flattichhaus mit ein?

Das ist Gegenstand der Projektgruppe Aufarbeitung.

Wie gehen Sie mit der vor Ort gegründeten Opferhilfe Korntal um?

Über ihre Existenz haben wir aus der Presse erfahren. Die "Opferhilfe" hat bisher noch keinen Kontakt zu uns gesucht, um zu erfahren, wie wir wirklich mit ehemaligen Heimkindern umgehen.

Wie sieht Ihre Betreuung der ehemaligen Heimkinder aus?

Das hängt davon ab, was Ehemalige möchten. Vom lockeren Treffen beim Jahresfest, von dem viele regelmäßig und gerne Gebrauch machen, über die Akteneinsicht bis hin zum persönlichen, vielstündigen Gespräch mit Vorstehern, der Geschäfts- und Einrichtungsleitung – so wie bei Herrn Zander geschehen. Es ist unser Ziel, all diesen unterschiedlichen Vorstellungen so rasch wie möglich nachzukommen.


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Kommentare

Ulrich Scheuffele, 05.08.2014 09:43
Der Fall Detlev Zander ist am kommenden Donnerstag Thema in "Zur Sache Baden-Württemberg" mit Clemens Bratzler.
SWR-Fernsehen um 20.15 Uhr

Ulrich Scheuffele, 04.08.2014 14:11
seit diesem Wochenende sind die Korntaler Heimopfer mit ihrer eigenen Website im Netz. Darin befinden sich auch umfassende Informationen für Betroffene.
http://heimopfer-korntal.de/

Betroffener aus+Korntal, 02.08.2014 08:54
Zurück Zur Sache!

Ich als Betroffener klage an, mit welcher Arroganz, und Zynismus sie mit ihrer DUNKELN, DUNKLEN Vergangenheit umgeht!
Die Brüder und Schwestern in der Kommission vermögen bis heute nicht zu begreifen, wie sehr sie uns immer und immer wieder verletzen!

Liebe Brüder und Schwestern der Kommission, hier ein Gedanke aus der Bibel:

Eines was ihr meinen geringsten Brüder angetan habe, habt ihr mir angetan!

Betroffene, 01.08.2014 21:00
@ZwischendenZeilenLeser

Also bei Ihren Kommentaren geht mir beim Lesen die "Hutschnur"
hoch.
Ihnen scheint wohl nicht klar zu sein,dass wir Betroffenen uns teilweise seit Jahren in therapeutischer Behandlung bei Psychotherapeuten befinden,und das sind keine Hobbypsychologen!!!
Und immer wieder dasselbe Argument,dass die Verantwortlichen schon verstorben sind.,oder alles verjährt ist.
Hier geht es auch um die moralische Verantwortung der Brüdergemeinde Korntal-und der scheint man sich auch nicht stellen zu wollen.
Wer glaubt,dass Betroffene zur Kommission der Brüdergemeinde gehen werden um dort ihre Erlebnisse zu schildern,bei dem bisherigen Umgang mit uns,lebt in einer völlig anderen Welt.
Jetzt Herrn Scheuffele so anzugreifen finde ich persönlich-und das ist meine Meinung echt unverschämt.
Ich persönlich bin dankbar,dass die Opferhilfe Korntal gegründet wurde und Herr Scheuffele ein Teil davon ist.
Das was die Opferhilfe innerhalb kürzester Zeit aufgestellt hat,wäre eigentlich die Aufgabe der Brüdergemeinde gewesen.
Wer ist denn nun daran interessiert,die Vorgänge von damals aufzuklären?

Andere Seite, 31.07.2014 22:54
@Hr. Scheuffele

"Und ich lasse mich von ein paar hassprühenden Brüdern und Schwestern nicht davon abhalten, weiterhin den Heimopfern ein Ohr zum Hören und eine Schulter zum Anlehnen zu bieten."

Dass Sie "eine Schulter zum Anlehnen" bieten ist mehr als lobenswert.
Aber wer "versprüht Hass"? Wenigstens DAS konnte ich aus den Aussagen der "Brüder" nicht lesen. Und wenn doch:
Auch bei Ihren Beiträgen spüre ich eine solche Emotion. Und auch eine große Frustration.

Die Dinge werden sicher ernst genommen. Leider läuft aber auch aus meiner Sicht alles zu langsam und schürt natürlich Unmut.

Hören Sie BITTE dennoch auf IHREN Hass zu versprühen - es gibt Korntaler Brüder und Schwestern, die sich bis heute für ehemalige Kinder der Heime engagieren! Leider kann ich die Namen in diesem Rahmen natürlich nicht nennen...

Und was ist sektiererisch an der BG??? Jeder kann FREI entscheiden, ob er dazu gehören will oder nicht. Wer NICHT mehr will, kann gehen - und wird nicht verfolgt o.a. !?
NIEMAND wird gezwungen.

Wer mit der BG nichts zu tun haben will, muss es auch nicht! Wie Sie schon erwähnt haben gibt es ja noch die Christuskirche etc., wer eine andere Gemeinde sucht.

Was sind Ihre konstruktiven Vorschläge für die Gemeinde? Da bin ich neugierig. Es ist viel NICHT geschehen. Aber WAS soll geschehen? Die Opferhilfe ist eine Möglichkeit.
Und was sollte Ihrer Meinung nach "die Gemeinde" bieten? Außer Geld? Das Gesprächsangebot ist nach wie vor da.

Wenn ich Ihre Aussagen lese, begreife ich sie nicht unbedingt als konstruktiv, sondern als "Rundumschlag" gegen alle "Brüdern und Schwestern". Das hilft nicht weiter.

Hass und Wut (egal von welcher Seite) helfen niemandem - vorallem den Opfern nicht!
Kämpfen Sie FÜR die Opfer und nicht GEGEN die Gemeinde! So macht es einfach keinen Sinn...

Kontext:Redaktion, 31.07.2014 14:00
@ZwischendenZeilenLeser:
Anonyme Kommentare - wie die Ihren - haben den Nachteil, dass Sie darin zwar Fragen an die Redaktion richten und uns zu Stellungnahmen auffordern können, wir Ihnen aber gar nicht antworten können, weil Sie halt keine Email-Adresse angeben.
Im Übrigen halten wir die "Argumente" an der Stelle für zur Genüge ausgetauscht.

ukh, 31.07.2014 12:58
@ZwischendenZeilenLeser .... auf Ihre Kommentare bezüglich Ulrich Scheuffele möchte ich doch gerne wissen: haben Sie irgend etwas getan, um die Unrechtsfälle in den Kinderheimen der Brüdergemeinde aufzuklären und den Betroffenen zu helfen? Ihre Antwort interessiert wirklich !

Kontext:Redaktion, 31.07.2014 11:48
@ZwischendenZeilenLeser:
Woher wollen Sie wissen, welche Kommentare anonym sind und welche nicht? Ihre sind es auf alle Fälle!

ZwischendenZeilenLeser, 31.07.2014 11:43
@Ulrich Scheuffele:

Danke für die Antwort. Durch diese Informationen nehme ich mein hartes Urteil über sie etwas zurück. Dennoch gibt es auch hier viel zwischen den Zeilen zu lesen. Möge sich jeder selbst seine Meinung bilden. Die vorhergehenden Beiträge der Kontextwochenzeitung sowie die Kommentare, die im Übrigen größtenteils anonym abgegeben wurden, tragen ebenfalls dazu bei.

Ich bin allerdings weiterhin der Meinung, dass die Betroffenen professionelle Hilfe brauchen und keine Hobby-Psychologen.

Betroffener aus+Korntal, 31.07.2014 11:13
Die Brüder und Schwestern versündigen sich erneut an uns..! Dies muss hier einmal ganz laut gesagt werden! Sind denn die Brüder und die Diakonisse wirklich Christen, meiner Meinung nicht!
Sie tragen nun dazu bei, dass ganz Korntal ins Gerede kommt, ob dies auch für die Zukunft eine kluge Entscheidung war, bezweifle ich schwer, den auch der wirtschaftliche Schaden mag noch keiner beziffern!

Auch versündigen sich die Brüder an Ihren Mitarbeitern der Einrichtungen , und nicht zuletzt an den Kindern, die heute in den Einrichtungen leben!
Ich fordere nun auch den Bürgermeister der Stadt Korntal-Münchingen auf, den Brüdern mal genau auf die Finger zu schauen!

Es ist doch nicht damit getan, dass nur Akten hin und hergeschoben werden! Dis nun als Aufarbeitung öffentlich zu kommunizieren, ist ein erneuter Skandal!

Das Krisenmanagement der Brüder, die ja so CHRISTLICH sind hat versagt, warum ist den die OPFERHILFE entstanden, weil wir alle den Brüdern und Schwestern nicht trauen, und weil wir bis heute nicht ernst genommen werden! Täglich überschlagen sich die Ereignisse, und es melden sich immer mehr OPFER, aber auch Erzieher und andere Mitarbeiter der damaligen zeit bei uns!

Irgendwas haben die BRÜDER und SCHWESTERN aus der BRÜDERGEMEINDE falsch gemacht!

Ulrich Scheuffele, 31.07.2014 10:18
@ZwischendenZeilenlesender
Normal antworte ich nicht auf Angriffe gegen meine Person, die anonym geführt werden. Aber ich will halt mal eine Ausnahme machen, da dies auch allgemein von Interesse sein sollte.
Wer sagt, dass ich 40 Jahre nichts getan habe? Bereits während meiner Zivildienstzeit hatten wir Zivis einen Brief an das Bundesverwaltungsamt geschrieben und uns über die Zustände im Kinderheim beschwert, aber der Brief kam zurück an die Heimleitung, mit dem Vermerk, muss von der Dienststelle abgezeichnet sein, sonst keine Bearbeitung.
Wir hatten dann noch versucht ein Disziplinarverfahren gegen uns zu provozieren um die Möglichkeit zum Reden zu haben, aber auch hier liefen wir ins Leere.
Ich hatte versucht ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern aufzubauen als dies bekannt wurde, wurde mir und den Kindern der Kontakt zueinander verboten, damit diese keine „Dinge“ ausplaudern konnten.
Ich habe dann nach der Zivildienstzeit mit meinem Pfarrer über meine Korntalerlebnisse gesprochen, er war schockiert, aber das wars dann auch.
Einige Zeit später habe ich dann mit dem Dekan gesprochen, aber auch da ist nicht passiert. Dann habe ich die Konsequenz gezogen und der Kirche den Rücken gekehrt.
Aber auch danach brachte ich das Thema Korntal immer wieder zur Sprache aber keinen hats interessiert, letztmalig in einem Brief Anfang dieses Jahres an den Landesbischof July. Von dort bekam ich die Nachricht, dass ich nicht richtig hinschauen und nur einen verbalen Rundumschlag gegen die Kirche machen würde. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich weder von dem Fall Detlev Z. etwas, geschweige von den Missbrauchsfällen.
In der Zwischenzeit hatte ich begriffen, dass der Bischof und viele der Synodalen auf dem Ohr des fundamentalistischen pietistischen evangelikalen Unwesens taub sind. Der Angriff von Ihnen Herr oder Frau ZdZl, ist für mich nicht Neues habe ich den Hass ihrer Glaubensbrüder gegen mich im Laufe meines Lebens immer wieder spüren dürfen.
Ich sage es hier nochmals laut und deutlich, die Evangelikalen mit ihrem sektiererischen Gehabe sind der Krebsschaden der evangelischen Landeskirche, vor allem, solange Leute wie der Bischof July diese Leute auch noch hofiert.
Und ich lasse mich von ein paar hassprühenden Brüdern und Schwestern nicht davon abhalten, weiterhin den Heimopfern ein Ohr zum Hören und eine Schulter zum Anlehnen zu bieten.

ZwischendenZeilenLeser, 30.07.2014 22:07
@Ulrich Scheuffele:

Nach über 40 Jahren Nichtstun ihrerseits von verantwortlicher Auseinandersetzung zu reden, ist schon reichlich scheinheilig. Wo waren sie denn, als sie von den Kinder gebraucht wurden? Sie haben die Augen verschlossen. Was haben sie getan, damit den Kindern in der Zeit, in der sie missbraucht wurden, geholfen wurde um ihnen weiteres Leid zu ersparen? Nichts, denn sie haben weggeschaut oder Befehle befolgt, wie sie selbst schon öffentlich zugegeben haben. Jetzt ist es zu spät und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie die Möglichkeit bekommen, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Dies sollte allerdings mit Fachleuten zusammen geschehen, die mit diesen Themen Erfahrung haben und nicht mit Hobby-Psychologen. Man möge außerdem nicht vergessen, dass die wirklich Verantwortlichen inzwischen fast alle verstorben sind.

Ulrich Scheuffele, 30.07.2014 11:13
bis jetzt sprach man ja vom "Heiligen Korntal" aber so langsam muss man vom "Scheinheiligen Korntal" reden, wenn da nicht anständige Korntaler Bürger wären, die sich verantwortlich mit diesem Thema auseinandersetzen. Und dann gibt es in Korntal ja noch die Christuskirchengemeinde, die mit diesem Skandal nichts zu tan hat, im Gegenteil, die auch unter den "Brüdern" leiden mussten.

Werner, 30.07.2014 10:57
Was die "Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal" (ich habe dies hoffentlich richtig geschrieben) arbeitet, treibt, aufklärt, geht wohl außer ihnen selbst niemanden was an (vielleicht noch, wenn er keine ketzerischen Fragen stellt, den Herrgott). Deren segensreiche Tätigkeit durch kritische Nachfragen von Journalisten in Frage zu stellen, zeugt nicht von christlicher Nächstenliebe im Sinne dieser Brüder.
Halleluja.

Betroffener aus Korntal, 30.07.2014 10:06
Mit einem lockeren Treffen, beim Jahresfest ist es ja nicht getan!
Oder zeigen die Verantwortlichen dann die TATORTE, und geben noch ein heißes Würstchen aus!
Oder wir dürfen dann noch singen und beten! Diese Äußerung finde ich schon fast wieder zum lachen, wenn sie auch sehr traurig ist!
Es geht hier schon lange nicht mehr um den Fall Detlev Zander, nein es geht um die Missbrauchsfälle der Kinderheime Korntal und Wilhelmsdorf der Brüdergemeinde Korntal!
Den Mut, den Herr Zander aufgebracht hat, an die Öffentlichkeit zu gehen, um endlich gehört zu werden, RESPEKT!

Herr Lisenfeld, ich stimme Ihnen zu, dass sich Ihre Gemeinde versündigt hat an den Kindern, aber wie gehen Sie heute als Christ damit um!

So nach dem Motto, und wenn ich nicht mehr weiter weiß, bilde ich einen Arbeitskreis!

Was die Opfer mit Herrn Zander da auf den Weg gebracht haben, ist ein Beispiel, wie Aufarbeitung aussehen kann! Das hätten wir uns von der Brüdergemeinde gewünscht, nun ist es aber zu spät, oder glauben sie im ernst, nur ein Opfer geht zu einer Diakonisse, schon alleine ihre Tracht löst einen Trigger bei den Betroffenen aus! Sie haben doch Trauma- Experten in ihrer sog. Kommission, hat man Sie darüber nicht informiert?

Ansprechpartner für alle Opfer, und es melden sich täglich mehr
ist wohl Herr Zander! Weil er dieses Leid, den Eckel Scham und Verdrängung nachvollziehen kann!

Jetzt zu SCHREIBEN:

Über ihre Existenz haben wir aus der Presse erfahren. Die "Opferhilfe" hat bisher noch keinen Kontakt zu uns gesucht, um zu erfahren, wie wir wirklich mit ehemaligen Heimkindern umgehen!

Ist ein Skandal...!

Nicht die OPFERHILFE KORNTAL , muss Kontakt zu Ihnen aufnehmen!

Betroffene, 30.07.2014 09:16
Es ist nicht zu glauben,ausgerechnet die" Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal"-man muß sie ja richtig benennen,sieht keinen Sinn sich einem Interview zu stellen,da nicht objektiv berichtet wird(so glauben sie)
Wer stellt sich denn gegen eine objektive Berichterstattung? Wir Ehemaligen nicht-aber da scheint irgendetwas falsch zu laufen.
Es wäre doch für alle interessant zu wissen,welche Zeitzeugen befragt wurden und werden,aber Informationen weiter zu geben,das fällt den Verantwortlichen sehr schwer.

FernDerHeimat, 30.07.2014 07:47
Von der Politik lernen, heisst Siegen lernen.

- Ignorieren
- Dementieren
- Delegieren:
Arbeitskreis, Gremium, Untersuchungsausschuss
- Ignorieren

Usw.

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... und für Kommentatoren wie einen "Stefan", faker aus dem völkisch-rassistischen Block und andere ist das doch ein gefundenes Fressen: Grüne richten Jugendliche zu Internetspürhunden ab, entwickeln die Stasi fort und planen dumme...

Ausgabe 297 / Intellektuell prügeln / Dr. Dierk+Helmken, 07.12.2016 18:13
Welch große Toleranz Sarah zeigt gegenüber den teilweise wirklich nervenden und unzumutbaren Fragen der Interviewerinnen. Im Bundestag war Sarah bei Ihrer Rede zum Etat der Kanzlerin wirklich großartig und gnadenlos. Dass sie auch ...

Ausgabe 297 / "Ich hab' da einen Syrer" / Dr. Diethelm Gscheidle, 07.12.2016 16:26
Sehr geehrte Damen und Herren, was für eine vortreffliche Idee, Asylbewerber als Lehrlinge einzusetzen! Ich werde dies sofort meinem redlichen Schwager vorschlagen, denn nachdem wir unseren letzten unredlichen Lehrling aus gut...

Ausgabe 297 / Der erfundene Grüne / Stefan, 07.12.2016 15:10
Alles in allem doch eine sehr lustige Geschichte und irgendwas wird immer hängenbleiben. Auch witzig, dass sich die Verbotsexperten der grünen Partei einen "Internetspürhund" halten, da wären manche Stasichefs neidisch gewesen.

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