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Auch Hermann will Maut verzögern

Wenn es nach den Grünen geht, wird die Landesregierung gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland versuchen, die Einführung der PKW-Maut über den Bundesrat noch zu verzögern oder gar zu verhindern. Verkehrsminister Winne Hermann kündigte einen entsprechenden Vorstoß an. Er habe bereits im Verkehrsausschuss des Bundesrats Position bezogen und insbesondere kritisiert, dass "die Grenzregionen schwer tangiert sind, ausgerechnet in Zeiten, in denen wir den europäischen Geist betonen wollen". Die "Bürokratie-Maut" passe nicht in die Zeit. Außerdem würden Milliarden eingenommen, Milliarden an deutsche Autofahrer wieder zurückgegeben und "vielleicht bleiben ein paar Millionen übrig".

Saarland, Rheinland-Pfalz oder NRW wollen den Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag anrufen, nachdem letzterer die Maut am Freitag beschlossen hat. Das Gesetz ist allerdings nicht zustimmungspflichtig, weshalb die Einführung der Maut auf diesem Wege lediglich verzögert werden kann. Allerdings könnte Verzögerung am Ende auch das Scheitern bedeuten, weil womöglich nach der Bundestagswahl im September die Karten ganz neu gemischt werden, und die CSU bisher bekanntlich die einzige Partei ist, die die Maut wirklich will. (24.3.2017)


Aras legt sich mit Erdogan an

Die Stuttgarter Grünen-Abgeordnete und Landtagspräsidentin Muhterem Aras hat die deutschtürkische Community aufgefordert, sich mit dem Verfassungsreferendum am 16. April kritisch auseinanderzusetzen. Von den Imamen wünscht sich die Stimmenkönigin ihrer Partei bei den Landtagswahlen 2016, dass die "in den Freitagspredigten zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander aufrufen und die hier geltenden Werte von Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit entschieden weitergeben". Sie selber verzichte derzeit auf Reisen in die Türkei, "weil ich nicht weiß, ob ich mich dort frei bewegen könnte". Zugleich müssten sich Demokraten weigern, sich zu Feinden der Türkei machen zu lassen. Aras nutzte eine Landtagsdebatte zum 60. Geburstag der EU auch zu scharfer Krtik am türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, weil der "auf das Infamste" gebaute Brücken wieder einreißen und die Gesellschaft spalten wolle. Von den Vertretern AKP-naher Institutionen erwartet die Grüne eine öffentliche Distanzierung von den "die Opfer verhöhnenden Nazivorwürfen". Im Südwesten dürfen insgesamt rund 230 000 Türken am Referendum teilnehmen – und zwar vorab: Die Wahl beginnt bereits am 27. März und endet am 9. April. (22.3.2017)

Mehr zum Thema: "Meister der Feindbilder", "Unverschämt und dumm"


Stuttgart 21: Aktionsbündnis warnt Aufsichtsrat

Drei Tage vor einer Sitzung des DB-Aufsichtsrats verlangt das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erneut eine "faktenehrliche Bestandsaufnahme". Sollte sich der Aufsichtsrat wieder um die Auseinandersetzung drücken oder gar unbeirrt den Weiterbau beschließen, so Eisenhart von Loeper, schädige er wider besseres Wissen das Vermögen der Deutschen Bahn AG. "Das würde", erklärt der Bündnissprecher weiter, "den Tatbestand der Untreue erfüllen." Eine strafrechtliche Aufarbeitung sei die Konsequenz; darauf habe das Bündnis zuletzt am 11. März 2017 den Aufsichtsrat per Brief hingewiesen.

Ihren Appell richten die Stuttgart-21-Gegner nicht nur an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Utz-Hellmuth Felcht, sondern auch an den designierten Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz. Als erstes sei "eine Bestandsaufnahme der ungelösten Probleme und hohen Risiken notwendig, die sich an den Realitäten und nicht an den Gesichtswahrungsproblemen der politisch Verantwortlichen orientiert". Von Loeper argumentiert damit, dass sich das Projekt "jenseits aller wirtschaftlichen Rationalität bewegt", und mit dem weiter offenen Brandschutz. Außerdem solle der Aufsichtsrat "endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DB mit S 21 einen Dauerengpass für viel Geld baut, der den Bahnverkehr behindert und den viel beschworenen Deutschlandtakt im Südwesten irreversibel unmöglich macht". Nach der Devise "Politik beginnt mit der Kenntnisnahme der Realität" will das Aktionsbündnis den neuen Bahnchef zu Gesprächen einladen, bei denen sie ihm auch die von der Bürgerbewegung entwickelten Alternativen zum Weiterbau erläutern wollen. Deren "ernsthafte Prüfung" wünscht sich nach einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap in Baden-Württemberg sogar eine Mehrheit der Projektbefürworter. (19.3.2017)

Mehr zum Thema: "Bahnfeinde im Bahnvorstand"


IHK will nicht mehr gegen Kakteen polemisieren

Auch ein Vergleich kann ein Erfolg sein: Vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart akzeptierte die IHK Region Stuttgart die Feststellung, dass sie in der Vergangenheit mit Angriffen gegen die IHK-Rebellen der Kaktus-Initiative ihre Kompetenz überschritten hat. Stein des Anstoßes waren zwei IHK-Pressemitteilungen, in denen Hauptgeschäftsführer Andreas Richter gegen die Kakteen polemisiert habe, so Kaktus-Mitglied Klaus Steinke, der in der Folge Klage eingereicht hatte.

Konkret einigten sich die Streitparteien am heutigen Donnerstag, den 16. März, auf folgenden Vergleich: Die IHK Region Stuttgart erklärt, "dass ohne Beratung und Beschlussfassung durch die Vollversammlung keine weiteren öffentlichen Äußerungen der IHK und ihrer Organe über Binnenkonflikte, die keine wirtschaftspolitischen Positionen betreffen, abgegeben werden", und dass es den beiden strittigen Pressemitteilungen "an einer solchen Beratung und Beschlussfassung mangelte". Außerdem trägt die IHK trägt die Kosten des Verfahrens von 5000 Euro.

Für Steinke ist es "ein gutes Ergebnis, weil es die Transparenz innerhalb der IHK stärkt, und weil es deutlich die Frage artikuliert, was Geschäftsführer und Präsident dürfen und was nicht". Zwar wäre es, so Steinke, spannend gewesen, wenn das Gericht in einem Urteil Grundsatzregeln für die Öffentlichkeitsarbeit der IHK aufgestellt hätte. Aber er sei mit dem Vergleich zufrieden, "weil es mir in der Sache nicht darum geht, zu siegen, sondern eine Veränderung innerhalb der IHK zu bewirken". Zudem habe das Ergebnis, so hofft Steinke, auch "eine Signalwirkung auf andere IHKs".

Die Kaktus-Initiative, 2011 gegründet, kritisierte in den letzten Jahren immer wieder intransparente Wahlverfahren und die offizielle Pro-Haltung der IHK zu Stuttgart 21. (16.3.2017)

Mehr zum Thema: "Rebellen im Weinberghäusle" und "Die IHK wackelt nicht".


Afghanistan-Rückkehrer bekommt zweimonatiges Arbeitsvisum

Es ist ein kleines Wunder. Denn trotz der mannigfaltigen Unterstützung in den vergangenen Wochen, glaubten nicht viele seiner Freunde wirklich daran, dass der Zahnarzt Ahmad Shakib Pouya, der in einem französischen Krankenhaus in Herat gearbeitet hat, zurück in die Bundesrepublik kommen kann. Pouya war in seiner früheren Heimat von den Taliban bedroht, floh 2010 nach Deutschland. Hier war er einer der Hauptdarsteller in der vielbeachten Produktion der Mozart-Oper "Zaide" und hatte eine doppelte Zusage auf Festanstellung – vom Münchner Gärtnerplatztheater und der IG Metall. Dennoch wurde er zur Abschiebung vorgesehen, weshalb er am 20. Januar 2017 ausreiste. Seither machten seine Unterstützer vom im Mai 2014 gegründeten Stuttgarter Verein "Zuflucht Kultur. Entweder. Oder. Frieden." bundesweit auf sein Schicksal aufmerksam. Auch mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mit der Bitte um "ein Visum und ein langfristiges Bleiberecht als wertvoller Bürger unseres Landes".

Jetzt kam die gute Nachricht. Der 33-Jährige kann für zwei Monate zurück nach Deutschland. Mitausschlaggebend dürfte ein Schreiben von Georg Podt gewesen sein, dem Intendanten des kommunalen Münchner Kinder- und Jugendtheaters "Schauburg", der Pouya in einer Neuinszenierung von Rainer Werner Fassbinders "Angst essen Seele auf" als Hauptdarsteller besetzt hat. Die Proben sollen in der kommenden Woche beginnen, Premiere wird am 22. April sein. Mitte Mai läuft das Visum aus. Pouya will gemeinsam mit dem Verein die Zeit nutzen, um das angestrebte dauerhafte Bleiberecht zu bekommen. Die Chancen stehen angesichts der 2015 eigentlich gelockerten Regelungen gar nicht so schlecht. Allerdings werden die nach den Erkenntnissen von Pro Asyl oder dem Flüchtlingsrat viel zu selten von den Behörden angewandt.


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Schöner neuer Name. Fotomontage: Kontext

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Ausgabe 248
Wirtschaft

Annington heißt jetzt Vonovia

Von Dietrich Heißenbüttel
Datum: 30.12.2015
Weil der Name Deutsche Annington einen zu schlechten Ruf angenommen hatte, hat sich das größte deutsche Wohnungsunternehmen einfach umbenannt. Nun macht es unter dem Namen Vonovia mit schlechtem Service zu überhöhten Preisen Kasse.

"Vonovia ist mehr als ein Vermieter. Vonovia gibt Ihnen ein Zuhause", heißt es auf der Website der Wohnungsgesellschaft. Eigentlich hat das Unternehmen, das bis vor einem halben Jahr noch Deutsche Annington hieß, niemandem ein Zuhause gegeben, sondern immer nur das Zuhause sehr vieler Menschen aufgekauft. 367 000 Wohnungen befinden sich im Besitz der Immobiliengesellschaft, darunter die 19 800 in Baden-Württemberg, die früher der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) gehört hatten und erst vor drei Jahren von der LBBW an das Augsburger Patrizia-Konsortium verkauft wurden.

"Vonovia investiert in Wohnungen für die Zukunft", verkündet die Website weiter. Das kann man wohl sagen: Das Unternehmen hat immer sehr viel Geld in den Erwerb von Wohnungen investiert. Inzwischen gehört Vonovia als erster Dax-notierter Immobilienkonzern zu den 30 umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland und will nun auch die Deutsche Wohnen übernehmen: 14 Milliarden bietet der Konzern für die bald 160 000 Wohnungen des zweitgrößten deutschen Vermieters. Es wäre der größte Immobiliendeal in der Geschichte des Landes. Vorstand und Aufsichtsrat von Deutsche Wohnen empfehlen allerdings den Aktionären, das Angebot auszuschlagen. Es sei zu niedrig, sagen sie, die in Aussicht gestellte Prämie unterhalb des Üblichen und die versprochenen Synergieeffekte nur teilweise realisierbar. Bis zum 26. Januar haben die Aktionäre Zeit sich zu entscheiden.

"Senioren sollen so lange wie möglich in ihren Wohnungen bleiben können", erklärt Vonovia seine Strategie zum "zukunftsfähigen Wohnen". Manche der Senioren, die in den Vonovia-Wohnungen leben, können sich die Mieten freilich kaum noch leisten. In den rund 2000 Wohnungen des Stuttgarter Nordbahnhofviertels lag die Miete mit 10 bis 11 Euro pro Quadratmeter allerdings auch zuvor schon am Rand des Zulässigen. Daran hat sich nicht viel geändert. Auch die Hausmeister sind geblieben. Allerdings setzt Vonovia sie gehörig unter Druck. Eine Stunde wöchentlich soll ausreichen, um einen ganzen großen Hinterhof sauber zu halten. Da wird es dann wohl bald aussehen wie in den verwahrlosten Vonovia-Wohnsiedlungen im Ruhrgebiet.

Was aber das Unternehmen nicht hindert, den schlechten Service den Mietern umso höher in Rechnung zu stellen. Fenster aus der Nachkriegszeit bezeichnet der Vermieter als neu, die Nähe zum Stuttgart-21-Baustellenverkehr als "Lage mit Vorteilen" und schlägt gern auf die Kaltmiete noch eine Renovierungspauschale drauf. Um dann pünktlich nach 15 Monaten wieder die Miete zu erhöhen.


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Kommentare

Tommy, 11.01.2017 21:27
der neue Name bringt halt wirklich nix ...
bei uns in der WG ist es nicht besser.
Nichts wird gemacht, geholfen wird uns nicht und wenn wir mal ein anliegen haben bekommen wir nur vorgedruckte Formulare die alles andere als feierlich sind oder es kommen Sätze wie "Sie haben jederzeit die Möglichkeit die Wohnung zu kündigen und sie als Nachmieter zu empfehlen" .....

Werden uns da demnächst auch rechtliche Unterstützung holen müssen :(

Ich hoffe ich lande nie wieder in einer Vonovia-Wohnung!!

Manu, 30.09.2016 23:19
Vonovia ist eine Firma die nicht geht. Der eine weiß nicht was der andere macht.
Sie haben viel Altenwohnungen wo man einfach trotzdem drei Monate Kündigungsfrist hat. Finde ich persönlich nicht okay da es bei alten Leuten schnell sein kann das sie in heim oder so müssen.
Ich hatte noch nie so ein hick Hack wegen einer Kündigung als bei denen.
Es wurden sogar Leute zur wohnungbesichtigung bestellt wo ich a nichts da von wusste und b sie die Personen zwei mal vor der Türe stehen gelassen haben und einfach nicht aufgetaucht sind!!
Und man brauch auch viel Rente um die Wohnung überhaupt zu bekommen. Bürgen geht nicht, wobei man das auch nicht so hundert pro sagen kann weil der eine sagt es so und der nächste Kollege wieder so!
Also ich habe wirklich keine gute Erfahrungen gemacht Vorallem wenn man kündigt.

Klaus, 28.09.2016 18:25
In der Tat, der Service ist tatsächlich ziemlich schlecht, Reparaturmeldungen werden tagelang ignoriert! Egal, ob man diese telefonisch oder per Kontaktformular meldet!

elke19880, 04.07.2016 23:40
Wäre einer der die VONOVIA so lobt , Mieter bei denen und wären
diese Schreiber in meiner Lage,, würden die anders schreiben und die nicht Loben.Ich kämpfe seit 8 Jahren um mein Geld. Im Jahre 2008 haben Arbeiter dieser Firma eine neue Heizung eingebaut, die bis heute nicht richtig funktioniert, Die Arbeiter haben kosten habe, aber Sie sich auf Schäden von in Höhe von 4500 Euro angerichtet, bis heute habe ich keinen Cent erhalten, Im September 2014
Wasserschaden drei zugelaufene Räume Hilfe Fehlanzeige. Schaden bis heute nicht der Gebäudeversicherung gemeldet,
meine Wohnung war über 4 Monatie unsere Häuser aufgekauft ahben bevor de nicht richtig bewohnbar.
Habe die Miete gekürzt, Die haben ein Mahnverfahren s nicht eingeleitet, ich lebe heute von weniger so soer als 100 Euro, weil ich durch diese Firma hohe Schulden habe. Zudem bin ich Herzkrank und kann mir meiste Zeit meine Medikamente kaufen. Diese Firma handelt Menschenverachtent und Respektlos den Mietern gegenüber. NUR im abkassieren und Abzocken sind die wirklich gut. Noch mehr INFOS gefällig??? Wie soll es da SCHÖN sein bei denen zu Wohnen?? gute Vermieterfirmen sehen anders aus, war früher so beovor die sich die Häuser unter den Nagel gerissen haben.

Uwe, 27.03.2016 12:46
Glaube, die letzten Kommentarschreiber stehen der dt. Annington / Vonovia nahe oder arbeiten für die.
Umsonst hat diese Firma ja nicht den schlechten Ruf weg.
Ich wohne auch in einer Wohnung dieser ach so seriösen Firma.
Das erste Ziel ist nur Geld machen. Investiert wird fast nichts. Dann kommen bei einer Gerichtsverhandlung Behauptungen der Dt. Annington über den überdurchschnittlichen Instandhaltungszustand der Wohnungen und Gebäude.
Peinlich nur, eine nach der anderen konnten diese Behauptungen durch mich wiederlegt werden.
Noch schlimmeres folgt bald für die dt. Annington. Das Gericht hat mittlerweile wohl auch die Schnauze voll über immer neue Behauptungen die nicht stimmen.
Nach dem 4. AG Termin im April entscheidet das Gericht, ob die Verhandlung weiter vor dem Amtsgericht geht oder die dt. Annington ein Verfahren bei der zuständigen Staatsanwalt- schaft wegen versuchten Prozessbetruges bekommt.
Was kann man dazu noch sagen, Ehrlichkeit währt doch am längsten.
Wenn die vielen gutgläubigen, hochglanz Prospekt geblendeten Aktionäre wüßten, was für Schrottimmobilien die dt. Annington / Vonovia regelrecht zusammen geramscht hat, kann man nur sagen, gute Nacht Annington / Vonovia.

Mary, 13.03.2016 14:09
Die Vonovia macht sich ja auch in Ks und Niedersachsen breit bietet unmengen Wohnungen zu günstigen Mietpreisen einschließlich NK an,meine erfahrungen wir haben Wohnungen in Ks genauso wie in Gö gesucht und suchen immer noch,die Vonovia Kundenservice unfreundlich und Menschenverachtend,wir haben unsere Gründe das wir wieder in die Stadt ziehen wollen .Ich habe 2 telefonate mit dem Kundenservice getätigt und das reicht.Wir leben z.zt.von Harz IV im SGBII gibt es Wohnungsgrößen betreffend bestimmte Gesetze ist von Landkreis und Stadt unterschiedlich,2 Personen stehen dann 60 m2 zu ja aber auch gibt es im SGBII sofern man Alleinerziehend stehen 75 m2 und wenn ein Kind Schwerbehindert genauso,bei Vonovia die haben dann in Ihrem lediglich die 60m2 eingegeben und an andere Wohnungen kommen die gar nicht dran bestimmungen des SGBII sind erst gar nicht von Interesse ,und von daher ist die Vonovia unten durch genau der gleiche Vermieter wie Annington Gafah der letzte Schrott brauch man nicht in seinem Leben.

Smoke, 31.12.2015 15:59
Was für ein Schwachsinn hier teilweise geschrieben wird. Der vonovia Konzern hat weniger als 2 % am Gesamtwohnungsmarkt in Deutschland und Makler handeln Inder Regel im Auftrag eines Wohnungseigentümers!
Ergo treiben diese die Preise wohl kaum in die Höhe!
Der deutsche Wohnungsmarkt ist so etwas von überreguliert, dass man als Wohnungseigentümer sich die Frage stellen sollte warum man überhaupt noch vermieten soll!
Wenn man i.d.R. 1 Jahr braucht bis ein säumiger Mieter aus einer Wohnung rausgeklagt wurde oder man sieht wie Mieter mit fremden Eigentum umgehen ist man regelmäßig fassungslos.

Des Weiteren tragen die Mieter selber häufig dazu bei, dass eine Siedlung verwahrlost. Jeder schmeißt seinen Müll hin, putzt nicht und das ist nicht schuld von Konzernen wie vonovia!

Alexander, 31.12.2015 14:20
Ganz ehrlich, liest man diesen Artikel, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, dass hier überhaupt nicht recherchiert wurde, sondern es nur darum geht, ein Unternehmen zu verunglimpfen!

Schon der erste Satz: "Weil der Name Deutsche Annington einen zu schlechten Ruf angenommen hatte, hat sich das größte deutsche Wohnungsunternehmen einfach umbenannt" ist eine Frechheit.
Würde der Autor mal prüfen worüber er schreibt, wüsste er, dass die Deutsche Annington und die Gagfah fusioniert haben. Somit benötigte man einen neuen Namen. Fertig, aus!

Dann der Satz: "In den rund 2000 Wohnungen des Stuttgarter Nordbahnhofviertels lag die Miete mit 10 bis 11 Euro pro Quadratmeter allerdings auch zuvor schon am Rand des Zulässigen."
Und jetzt ist Vonovia der große, böse, weil man nicht Wohnungen kauft und direkt mal die Mieten senkt oder wie? Macht ja auch sonst jeder, ODER?????!!!!

Ich würde mich freuen hier neutrale Artikel zu lesen zu denen entsprechend recherchiert wurde.
DIESER Artikel hat überhaupt gar nichts mit Information zu tun.

Plakative Dresche, 31.12.2015 13:07
Kann da den Vorrednern Harry und Fabian nur recht geben.

Der Artikel macht es sich mit seiner pauschalen Hetze aber deutlich zu einfach und verkennt komplett die Komplexixzität der Materie und den historischen Kontext der letzten Jahre.

Klar lief bei den von angelsäschsichen Investoren gesteuerten Unternehmen einige Jahre vieles (gerade in puncto Nachhaltigkeit) in die falsche Richtung. Aber dieser Entwicklung hat doch die öffentliche Hand gefördert, die mit Ihren Teils in die Jahre gekommenen Beständen noch das schnelle Geld machen wollten und den Sanierungsstau weitergaben, der sich in der Folge durch eben die eher kurzfristig interessierten Investoren noch weiter verstärkt hat.

Heute ist die Investorenstruktur bei der Vonovia eine gänzlich andere und breit gestreut - im Gegenatz zu den Zeiten bei der Deutschen Annington und der GAGFAH - wo ein einzelnes Unternehmen die Mehrheit der Anteile besaß. Seitdem hat sich auch vieles in der Bewirtschaftung geändert und die Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung sind quasi explodiert (ein gewissenhafter Journalist würde so etwas dann auch einmal recherchieren!).

Klar ist die Vonovia ein börsennotiertes Unternehmen, welches mit seinen Produkten versucht seinen Profit zu maximieren. Das dem Unternehmen vorzuwerfen ist ja vollkommen absurd, da könnte man auch dem Nil vorwerfen abwärts zu fließen. (ich ärgere mich auch über die Margen bei Apples Iphone6, die Dreistigkeit von Amazon, den Betrug von VW, die nicht weitergegebenen Gaspreissenkungen, die Aufschläge der Spritpreise vor Ferien etc. , widerrechtliche Preisabsprachen bei Brauern , Gleisvererlegern etc. pp) Und wenn man sich jetzt meine Beispiele anschaut: Dann gibt es Betrug und einfach nur das Ausnutzen der Bandbreite der Marktverhältnisse. Letzteres ist nicht schön, aber leider im Kapitalismus so vorgesehen. Kein Mensch muss sich ein Iphone kaufen oder in einer Vonovia Wohnung wohnen!

Natürlich ist die Wohnungsbranche ein sensibleres Thema als Handys, Autos oder Versandhandel (deren Konzerne mindestens ebenso Aktionärsorientiert handeln, wie die Wohnungskonzerne und die alle die Kundenzufriedenheit nur soweit im Auge haben, das der Absatz und die Kundenbindung noch stimmt).

Aber dann ist tatsächlich die Politik gefragt: Das (unter anderem von der FDP so hoch gehaltene) Prinzip "schlanker Staat" fördert ja die Hilflosigkeit der Bürger vor den Unternehmen. Das sich die Länder und Kommunen von Ihren Wohnungsbaugesellschaften verabschiedet haben war doch unverantwortlich. Hier hätte über Bautätigkeit das Angebot und damit der Preis reguliert werden können!

Das die Gesetzgebung versucht Ihre Energiesparziele über Bauverordnungen zu erreichen, aber die dabei gesetzten Hilfen und Anreize nicht groß genug sind, das tatsächlich auch neu gebaut wird, ist auch Teil des Dilemmas!

Helfen kann m.E. nur die Förderung von Neubauten. Solange Wohnraum knapp ist werden natürlich die Preise steigen mit, oder ohne Großkonzerne!

Also bitte einfach mal die Stoßrichtung der Kritik ändern... das könnte dann wirklich zu einer Verbesserung der Verhältnisse führen!

Harry, 30.12.2015 19:08
Was ist das denn für ein Artikel? :-D Einfach unsinnig...

Fabian, 30.12.2015 15:45
Ich finde das immer wieder interessant, wie die großen Immobilien Konzerne schlecht gemacht werden. Die Mieten treiben doch nicht die großen Konzerne in die Höhe, sondern die Kleinanleger, die die Wohnungen für teueres Geld vermieten. Statistiken haben mittlerweile gezeigt, dass die großen Immobilienkonzerne unter dem Durchschnitt Mieten verlangen.

Aber das schlimme sind doch nicht die Konzerne, sondern die Politik mit iherer Überregulierungen. Blender behautpet, die Politik sollte noch mehr regulieren. Ich behaupte das Gegenteil. Wohin hat die Regulierung denn geführt? Mietpreisbremse, Mietspiegel, etc.? Die großen Konzerne kommen gar nicht an die Mietpreisbremse dran und was bringt ein Mietspiegel, wenn die Konzerne eh unter dem Mietspiegelsatz sind?

Die Politik sollte dem Markt mehr Möglichkeiten bieten, mehr Wohnungen kostengünstig zu bauen. Die Baukosten sind momentan durch die Energieeinsparverorundungen und gesetzlichen Regelungen so teuer geworden, dass man einen Neubau gar nicht günstig vermieten kann. Wenn die Politik hier mal Lösungen geben würde (Reduzierung bürokratischer Aufwand, Förderung Neubau durch Subventionen, etc.), dann würden auch mehr neue Wohnungen gebaut, die Nachfrage würde durch das höhere Angebot sinken und so würde sich der Markt selber eingegulieren.

Aber nein, es ist einfacher, den Konzernen die Schuld zu geben. Die Konzerne, die früher größten Teils in Staats- oder Länder oder Kommunenhand waren und bei denen diese schnell Geld machen wollten. Es gilt immer das alte Prinzip: Angebot und Nachfrage! Daher mein Aufruf an die Politik: Schafft mehr kostengünstigen Wohnraum, der Rest regelt der Markt von selber.

Blender, 30.12.2015 09:30
Hier müsste man mal von Seiten der Politik und der Kartellämter regulieren. Vonovia und Maklerverbände treiben die Mieten und Immobilienpreise in einem konzertierten Zusammenschluss immer mehr in die Höhe, zum Schaden der Bürger und auch der Städte die damit unattraktiver werden.

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