KONTEXT Extra:
Jetzt doch ein Koalitionsausschuss zu Afghanistan

Vor Weihnachten hatten Grünen und CDU eine inhaltliche Aussprache über die Abschiebepraxis nach Afghanistan vermieden. Stattdessen wurde im Koalitionsausschuss vor allem darüber diskutiert, ob Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand es "schäbig" nennen darf, wenn sein CDU-Pendant, Innenminister Thomas Strobl, auch alte oder kranke Menschen abschieben will. Zur bisher einzigen Sammelabschiebung wurde ein Mann sogar aus einer Psychiatrischen Klinik geholt, dann allerdings doch nicht ins Flugzeug nach Kabul gesetzt.

Am kommenden Dienstag werden dieser und andere Fälle sowie die grundsätzliche Vorgehensweise im Koalitionsausschuss diskutiert. Die Grünen, die die Debatte durchgesetzt haben, erinnern an die geltenden Leitlinien des Landes zu Abschiebungen und Rückführungen, nach denen eine Einzelfallprüfung ohnehin zwingend ist. Bisher hatte sich Strobl gegen eine inhaltliche Behandlung der von ihm mitinitiierten verschärften Abschiebepraxis im Koalitionsausschuss ausgesprochen. Die Grünen gehen davon aus, dass die Leitlinien und damit die Einzelfallprüfung bestätigt werden.

Auf dem Tisch liegt auch ein Papier der sogenannten G-Länder, also aller Koalitionen, an denen Grüne beteiligt sind. Diesem zufolge muss gewährleistet sein, "dass Ausreisepflichtige keinen Schaden an Leben und Gesundheit nehmen". Die Regierungspartner in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen "betonen eine Reihe von Grundlinien und Anforderungen bezüglich Rückführungen nach Afghanistan". Sie fordern die Bundesregierung aber auch auf, die Sicherheitslage in Afghanistan "erneut zu überprüfen". (14.1.2017)


Ein zweites Raumwunder für Geflüchtete

Engagement kann sich lohnen. Im September hatte Kontext über die Initiative der Künstlerin Martina Geiger-Gerlach berichtet, eine Wohnung in einem zum Abriss vorgesehenen Haus im Stuttgarter Stadtteil Steckfeld monatsweise Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig finden dort immer Ausstellungen statt, die Nachbarn und Interessierten Gelegenheit geben, Künstlern und Geflüchteten zwanglos zu begegnen. Nun hat der Vermieter, das katholische Siedlungswerk, der Künstlerin eine zweite Wohnung im selben Haus als Lernwohnung zur Verfügung gestellt, damit Geflüchtete, die im Trubel ihrer Unterkunft nicht zur Ruhe kommen, eine Rückzugsmöglichkeit finden. Zudem bleibt das Haus länger stehen: voraussichtlich zwei Jahre. Dem Siedlungswerk gefällt das Projekt so gut, dass Martina Geiger-Gerlach gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könnte, im Quartiersraum des Neubauareals an Stelle des früheren Olgahospitals eine Aufgabe zu übernehmen. Und: Ihr Wohnungs-Projekt ist für den Stuttgarter Bürgerpreis der Bürgerstiftung vorgeschlagen worden. Am 20. Januar um 19 Uhr eröffnet in der Karlshofstraße 42 in Steckfeld die nächste Ausstellung mit Gemälden von Ivan Zozulya und dem DJ Roman Levin. Am 31. Januar wird die Entscheidung zum Bürgerpreis bekannt gegeben. Jeder kann mit abstimmen!


Der Gewitterwanderer im Glück

Mitte November hatte der 33-jährige Göppinger Schriftsteller Kai Bleifuß noch geschimpft wie ein Rohrspatz. Der promovierte Goethe-Experte rackert sich seit Jahren mit Schreiben ab. Fabrizierte zuletzt einen Roman über den Dichterfürsten und wie der so wäre, würde er in unserer Zeit leben. "Goethes Mörder" heißt das gute Stück. Gutes Zeug. Guter Mann. Das weiß auch Bleifuß selbst. Kontext gegenüber machte er keinen Hehl daraus, dass er sich selbst für einen ziemlich duften Typen hält. Doch bislang schlug ihm seitens des ganzen "Literaturzirkus" und der Verlage kalter Wind entgegen. Niemand wolle mehr ein Risiko eingehen. Literatur würde immer mehr unter ökonomischen Abwägungen betrachtet, konstatierte der resolute Literaturnerd. "Schreiben ist das Idiotischste, was man machen kann. Nicht schreiben aber auch."

Ein Bleifuß lässt sich aber nicht unterkriegen – und jetzt hat es gerappelt im Karton: Am vergangenen Sonntag sackte der Göppinger für seinen Text "Fünf Variationen auf das Unsagbare" den Autorenpreis "Irseer Pegasus 2017" ein. 150 Schriftsteller aus dem ganzen Land hatten sich mit ihren Werken beworben, doch Bleifuß hat den mit 2000 Euro dotierten Preis gewonnen. Neben ihm auf dem Siegertreppchen der Preisverleihung im Kloster Irsee im Allgäu strahlte David Krause aus Kerpen.

"Der glücklose Autor hatte endlich einmal Glück!", schrieb Goethe-Glücksbärchen Bleifuß voller Freude an Kontext, mit der Bitte unseren LeserInnen mitzuteilen, dass man am 27.1. ab 21:05 Uhr im BR2 sein Hörspiel "Pinball" senden werde. Machen wir doch gerne. (11.1.2017) 


Abstand halten von den Volksverrätern

Aus 594 Wörtern haben die Sprachwissenschaftler um die Darmstädter Professorin Nina Janich das Unwort des Jahres 2016 ausgesucht: "Volksverräter". Aus dem Erbe der NS-Diktatur werde das Wort von Pegida, AfD und anderen Rechtsaußen verwendet, um PolitikerInnen  zu diffamieren. Mit der Folge, dass das "ernsthafte Gespräch" und notwendige Diskussionen in der Gesellschaft abgewürgt würden, begründet die Jury. Auf den weiteren Plätzen folgen "postfaktisch", "Populismus", "Gutmensch" sowie eine "Armlänge Abstand". Mit in der fünfköpfigen Jury saß auch Kontext-Autor Stephan Hebel. (10.1.2016)


Sichere Herkunftsstaaten: Kretschmann schon lange für längere Liste

Winfried Kretschmann hat sich mit jüngsten Äußerungen zur Einstufung von Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsländer derart in die Nesseln gesetzt, dass sich sein Staatsministerium zu einer "Klarstellung" aufgerufen sah. Tatsächlich handelt es sich um einen durchsichtigen Versuch der Schadensbegrenzung. Der grüne Regierungschef hatte auf Anfrage der "Rheinischen Post" in einer Stellungnahme zur aktuellen Sicherheitsdebatte erklärt: "Die kriminelle Energie, die von Gruppierungen junger Männer aus diesen Staaten ausgeht, ist bedenklich und muss mit aller Konsequenz bekämpft werden." Zugleich sprach er sich für die Aufnahme der drei Maghreb-Staaten auf die Liste sicherer Herkunftsländer aus: "Baden-Württemberg wird der Ausweitung zustimmen, sofern die Bundesregierung das Ansinnen in den Bundesrat einbringt."

Die Wirkung beider Sätze im Zusammenhang sind ihm und "meinen Leut", wie er seine engsten Mitarbeiter gern nennt, offenbar entgangen. Jedenfalls stellte "das Staatsministerium klar, dass die signalisierte Zustimmung weder aus aktuellem Anlass beschlossen wurde, noch ihre Begründung in der Gewaltbereitschaft mancher Gruppen junger Männer aus diesen Ländern hat". Vielmehr sei die Entscheidung "schon im Frühsommer 2016 nach einem langen Abwägungsprozess, in dem vor allem der Frage nachgegangen wurde, ob es angesichts der Menschenrechtssituation in den besagten Ländern vertretbar wäre, diese zu sicheren Herkunftsländern zu erklären (...), als sich die Bundesregierung dem Ministerpräsidenten gegenüber bereit erklärte, in einer Protokollerklärung festzuhalten, Personen aus sogenannten vulnerablen Gruppen wie Homosexuellen, verfolgten Journalisten, religiösen Minderheiten mit gleicher Sorgfalt zu prüfen wie Flüchtlinge aus sonstigen Ländern". Das Staatsministerium sagt allerdings nichts dazu, ob die Forderung erfüllt wurde und warum das Thema nicht längst endgültig ausgetreten ist. Denn laut dem Bundesamt für Flüchtlinge und Migration werden die drei Länder in der Statistik überhaupt nicht mehr einzeln ausgewiesen, weil die Zahl der einreisenden Asylbewerber so niedrig ist. Und bereits 2015 gehörten die drei Staaten nicht zu jenen zehn Ländern, aus denen die meisten Flüchtlinge nach Deutschland kamen. (5.1.2017)


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Ausgabe 111
Politik

Kretschmanns Himmelfahrt

Von Josef Otto Freudenreich
Datum: 15.05.2013
Die Leute fragen, was sich unter Grünrot verändert hat im Land? Sie werden es nicht glauben: vieles. Sie haben es nur nicht bemerkt, weil ihnen der Glaube an das Gute fehlt. Sie müssten einfach, wie Winfried Kretschmann, an Wunder glauben. Oder Hannah Arendt für Praxis halten.

Sein Tag in Laiz beginnt beglückend. Mit der "Schwäbischen Zeitung", seinem "Zuhause". Mit einer Publikation, die im Volksmund "Schwäz" heißt und Heimat stiftet. So sprach Winfried Kretschmann jüngst bei der Eröffnung des Medienhauses dieses Organs in Ravensburg und er bekreuzigte sich, als der Pfarrer die Festgemeinde mit Weihwasser segnete. Das hilft bei der Zeitung für christliche Kultur und Politik immer, die in Oberschwaben, dem Himmelreich des Barock, ihr Homeland hat. Wie der Ministerpräsident auch. 

Die Absolution für Vergehen aller Art ist im katholischen Glauben inbegriffen, weshalb der MP auch ungestraft behaupten darf, die "Schwäz" sei ihm eine "unerlässliche Informationsquelle" und sie habe die Herausforderungen des digitalen Zeitalters hervorragend bewältigt. Auf jeden Fall mit großen Bildern und kleinen Tarifen, von denen die Gewerkschaften ein garstig Lied singen können. Aber das ist nicht weiter schlimm, weil Erwin Teufel (CDU) zu seinen Regierungszeiten schon dasselbe erzählt hat, wenn auch mit der späteren Relativierung, es sei ein rechtes "Trauerspiel", was aus dem dünnen Blättchen geworden sei. Der Stapellauf der Enten, die Lehrer Maier ins Wasser lässt, ist allemal einen Aufmacher wert.

Ohne Visionen, sagt Kretschmann, geht es nicht

Wenige Tage zuvor war Kretschmann in einem anderen Medienhaus, das eher etwas säkular ausgerichtet ist. Bei der Hamburger "Zeit", wo Giovanni di Lorenzo darüber wacht, dass die Republik anständig bleibt. Dort sprach der Weltgeist von Laiz über Ethik und Moral und über den Philosophen Hans Jonas – ein enger Vertrauter von Hannah Arendt übrigens – und über Visionen, ohne die es nicht gehe. Laut Jonas müsse man so handeln, dozierte der Laizer Hobbyphilosoph, dass die Wirkungen des Handelns verträglich sein müssen mit der Permanenz echten menschlichen Lebens. 

Nun ist nicht bekannt, ob unter den feinen Hanseaten vielleicht ein Bewohner des Stuttgarter Kernerviertels war, dessen Haus in die Abgründe der Deutschen Bahn rutschen könnte. Er hätte womöglich gesagt, dass allein die Vorstellung, irgendwann im Tunnel zu hocken, eine permanent unerträgliche für sein menschliches Leben sei. Aber dann hätte der Ministerpräsident geantwortet, dass es in der Demokratie nicht um Wahrheiten, sondern um Mehrheiten gehe. Und das sei seit der Volksabstimmung so. Außerdem baue er, als "unverbesserlicher Kantianer", auf die Vernunft. 

Das sollten sich auch die Lehrer und sonstigen Beamten hinter die Ohren schreiben, die um ihren Besitzstand fürchten. Bei ihnen muss eben gekürzt werden, wenn die Grünen den Vorschlägen ihres Winfrieds nicht folgen, den Noch-Besserverdienenden die Steuern nicht zu erhöhen. Zumindest die Alt-68er unter ihnen müssten das verstehen, als Dialektik, als Aufhebung der Gegensätze in den Dingen, die so zur Wahrheitsfindung beitragen. Es ist doch so, dass der schwäbische Mittelständler nicht noch mehr belastet werden darf, wenn der Ofen rauchen soll, an dem sich der Pauker wärmt. Und die Parteifreunde auch, die es sich in den schicken Sesseln bequem gemacht haben und dann so Sachen sagen wie Landwirtschaftsminister Alexander Bonde: "Die Gartenschau in Sigmaringen ist ein Schub für Identität und Identifikation mit der Stadt". Gerlinde Kretschmann hat schon eine Dauerkarte gekauft.

Zusammen mit Hannah Arendt vertraut der MP auf die Kraft der Wunder

Wem das zu unheimlich ist, möge sich dem Kirchentagsbesucher Kretschmann zu wenden, der auf dem Hamburger Messegelände Halle B 4 zum Thema "Es reicht für alle – die Speisung der 5000" gesprochen hat. Auf der Erkenntnisbasis von Hannah Arendt, die auf die "Macht der Wunder" vertraut hat. Der Mensch sei auf "höchst wunderbare und geheimnisvolle Weise" begabt, Wunder zu tun, schwurbelt der Exeget, indem er aus "scheinbar linearen Prozessen" aussteige, einen neuen Anfang wage und etwas bewirke. Insofern, folgert Kretschmann mit Arendt, habe der Bürger das Recht, von der Politik Wunder zu erwarten.

Also ein Stopp von Stuttgart 21? Sagt Kretschmann jetzt: Auch Mehrheiten haben kein Recht auf Arroganz der Macht? Zurück mit dem "Es gibt kein Zurück"? Man kann mit Baggern Gebäude einreißen, aber keinen demokratischen Protest, der stärker ist als alle Lobbyisten von Daimler bis zur Deutschen Bank? 

Ein Abzug von Bernhard Häußler? Sagt Kretschmann jetzt: Stickelberger (Justizminister SPD) mach' endlich was? Vom Hof mit dem Oberstaatsanwalt, der mir den Glauben an den Rechtsstaat nimmt? Bringt mir Enrico Pieri von Sant' Anna, ich will ihn ehren? 

Ein Infriedenlassen des Alt-DKPisten Gerhard Bialas? Sagt Kretschmann jetzt: Lasst doch endlich den Tübinger Gärtner in Ruhe? Hannah Arendt postuliert, Politik beruht auf der Tatsache der Pluralität der Menschen, ich war auch mal beim KBW?

Eine Abschaffung des Rahmenbefehls? Sagt Kretschmann jetzt: Also Gall (Innenminister SPD) schaff das Ding ab, mit dem du alle verfolgst, die beim "Schwarzen Donnerstag" ihr blaues Wunder erlebt haben? Als Ordnungspolitiker, der ich bin, muss man der Vernunft von Zeit zu Zeit auf die Sprünge helfen? 

Eine Kampfansage an die SPD? Sagt Kretschmann jetzt: Schmiedel (Fraktionschef SPD) und Schmid (Finanzminister SPD), wenn ihr weiterhin die Betonmischer gebt und die schwarze Karte zieht, dann geht? Mit Schmackes in den Untergang mit der CDU?

Lasst doch Schmiedelschmid die schwarze Karte ziehen

Nein. Natürlich sagt das Kretschmann nicht. Wieder nichts kapiert. Wir leben schließlich nicht in der Monarchie, und ein Ministerpräsident ist kein König, höchstens ein präsidialer Landesvater.

Richtig ist vielmehr, dass die Politik Wunder bewirken kann. Aber einzelne Politikerinnen und Politiker können das nicht. "Das wäre ein Missverständnis", sagt Kretschmann. Denn wer ein Amt habe, verfüge noch nicht über Macht. Die entstehe erst, wenn sich Menschen um eine Idee versammeln und gemeinsam handeln. 

Das müssen aktive Bürger sein, die für die Zivilgesellschaft kämpfen. Keine Zugucker, die womöglich noch Alkohol auf öffentlichen Plätzen trinken, sondern Widerständige, die für das Gemeinwesen Verantwortung übernehmen. Erst mit ihnen hat der Politiker oder die Politikerin "eine Art Macht", die ihn/sie in die Lage versetzt, für Gerechtigkeit zu sorgen. Sie haben sein offenes Ohr, wenn er nicht gerade beim Papst, bei Herrenknecht oder Hannah Arendt ist.

Auf der Reise ins gelobte Land, in dem es Brot für alle gibt (Johannes 6, 1-15), sagt der Prophet Winfried: "Also tun wir etwas für die Welt. Immer wieder neu. Wagen wir das Aussichtslose. Warten wir nicht auf Wunder, sondern vertrauen darauf, dass wir Wunder vollbringen können".

Jetzt fehlt nur noch Kretschmanns Himmelfahrt. Aber den Termin hat er verstreichen lassen.


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Kommentare

nasowas, 20.05.2013 12:37
Daß S21 "verkehrs- und finanzpolitischen Schwachsinn" verkörpert, ist inzwischen Grundkonsens. Selbst die Erbauer gingen auf Distanz.

Der Ministerpräsident bestimmt die Richtlinien der Politik und hat diese zu verantworten.

Dann sollte er das Kind beim Namen nennen und alle Hebel in Bewegung setzen, Politik nicht zu Schwachsinn verkommen zu lassen.

Nach 58 Jahren teilweiser Fehlentwicklung keine leichte Sache - wie gesagt: CDU/CSU gehen inzwischen mit gutem Beispiel voran (Eurohawk/bay. Landesregierung)!

Nur Mut, Kretsche (und keine Angst vor Hausdurchsuchung...)

Gelco, 19.05.2013 16:48
Zuvor: ich lese Kontext gerne, weil ich dadurch zusätzliche Informationen über Hinter- und Untergründe bekomme, die mir sonst nicht zugänglich sind, und ich halte Stuttgart 21 für einen verkehrs- und finanzpolitischen Schwachsinn. Aber ich habe mich schon mehrfach geärgert, wie Sie den grünen Ministerpräsidenten lächerlich machen. An welchen Maßstäben messen Sie ihn denn? Leider hat die Mehrheit der Baden-Württemberger Parteien gewählt, die für S21 sind. Leider ist er auf die SPD angewiesen. Soll er grün "durchregieren", die SPD - Minister schurigeln und dadurch der SPD eine Koalition mit der CDU schmackhaft machen? Ich würde mich freuen, wenn Herr Kretschmann nicht so viele Kompromisse machen müßte. Aber: er ist Ministerpräsident für alle Bürger, auch für den Mittelstand und verantwortlich, daß es auch der Wirtschaft gut geht. - Ganz geschmacklos finde ich aber, wie Sie seine ethischen Prinzipien lächerlich machen, die ja weder aufgesetzt wirken wie bei manchem Sonntagsredner, noch fanatisch vorgetragen werden. Was ist denn dagegen zu sagen, daß "die Wirkungen des Handelns verträglich sein müssen"? Sie müssen seine christliche Haltung ja nicht teilen, aber ich finde, sie verdient Respekt und nicht Spott.

nasowas, 17.05.2013 17:22
"Mappus - da weiß man, was man hat,"

Inzwischen sind die Schwarzen tatsächlich wagemutiger: der Bayern-MP jagt die eigene Polit-Prominenz zum Teufel; ein CDU-Minister steigt endlich aus einem von Anfang an sinnlosen Projekt aus (Euro-Hawk).

Und der "grüne" MP gondelt in einer Riesen-Limousine durch die Gegend...

So wird das nix.

BadenMailer, 17.05.2013 07:21
Ein typischer Josef-Otto ;-)

mara, 16.05.2013 22:27
Kommentar zum Kommentar v. PoetdesWandels, 18:50

Sehr geehrter PoetdesWandels,

Ihre Betrachtungen zeigen, dass es Ihnen schwer zu fallen scheint, zwischen Privatem und Öffentlichem zu unterscheiden. Diese mangelhafte oder fehlende Differenzierung führt dazu, dass Dinge und Personen aus einem extrem subjektivistischen Blickwinkel beurteilt werden. Ein wesentliches Merkmal postdemokratischer Verfahren jedoch ist der latente Versuch reiner Personalisierung öffentlichen Handelns – ein probates Mittel aller Neokonservativen und Neoliberalen, Zusammenhänge dort herzustellen, wo sie nicht existieren, bzw., sie standhaft zu leugnen, wo sie tatsächlich bestehen. Leider fällt diese Taktik noch allzu oft auf den fruchtbaren Boden eines seltsam aus den real existierenden Gegebenheiten fallenden, irrelevanten Sentiments vieler Zeitgenossen.

Anders gesagt ist doch die Frage: Wie ist ein gewählter Politiker, der ein hohes Amt inne hat, zu beurteilen, wenn er eine Politik betreibt, die – beispielsweise – einen mutmaßlich verfassungswidrigen Sachverhalt zum Gegenstand eines Referendums macht? Und wie ist er darüber hinaus zu beurteilen, wenn er dazu obendrein darauf insistiert, ein Verfassungspatriot im Habermas'schen Sinne zu sein?

Dass ein Journalist auch das Mittel scharfer Polemik benutzt, um Dinge sichtbar, kenntlich zu machen und einzuordnen, ist im Übrigen völlig normal und legitim. Im Beitrag geht es auch nicht, wie Sie in Ihrem Kommentar kritisieren, gegen „den Menschen Kretschmann“ – es geht zuvorderst darum, sein politisches Handeln und dessen Folgen deutlich zu machen.

Ihr PPS („Mir scheint - vielen wollen doch noch eine SPD am Bein der CDU erleben, statt eben am Bein der Grünen - vor der nächsten Wahl.“) ist, mal Hand auf's Poetenherz, auch eine implizite Drohung, nicht? Ehrlich gesagt provoziert so etwas bei mir lediglich sarkastisch gemeinte Entgegnungen wie etwa: „Mappus – das weiß man, was man hat.“

Nichts für ungut.

PoetdesWandels, 16.05.2013 18:40
Liebe Kontext Redaktion, lieber Herr Freudenreich,

mit Entsetzen und innerem Aufschrei habe ich gerade den Artikel "Kretschmanns Himmelfahrt" gelesen. Nach meinem Empfinden nicht mehr und nicht weniger als ein polemisches Geschreibe, in dem der Mensch Kretschmann, wohl wegen fehlender sachlicher Kritik-Ansatzpunkte, durch Verlächerlichung seines Glaubens herabgewürdigt wird. Dies zeigt mir gerade, wie wenig menschliche Werte hinter der Schreibe der Kontext, oder zumindest einzelner Autoren, stehen könnte.

Zumal ja Kretschmann immer wieder beweist, auch durch das Interdisziplinäre seines persönlichen inneren Wertekanons, wie breit sein Fundament für seine Handlungsentscheidungen aufgestellt ist.

{…}

Denn diese Art, wie man einen anderen Menschen, der sicher täglich sein Bestes für unsere Zukunft, aus seiner Sicht, versucht, herabzuwürdigen, empfinde ich als entsetzlich und zutiefst enttäuschend - vor allem bezüglich meines bisherigen Blickwinkels auf die Kontext.

Ich nehme die Ent-Täuschung allerdings in anderem "Kontext" wörtlich, und danke euch für die Hilfe, mir nun eine sehr tiefsitzende Täuschung genommen zu haben.

{…}

Aber was macht ihr Vorwärtsgerichtetes derweil?

Ich denke, mir ist nun klar, es gibt viel Fehlverhalten in der Gesellschaft, in jedem von uns. Beispielhaft möchte ich daher kurz noch abschließend einen Bogen zurück zum Artikel schlagen, und zitiere:
"Nun ist nicht bekannt, ob unter den feinen Hanseaten vielleicht ein Bewohner des Stuttgarter Kernerviertels war, dessen Haus in die Abgründe der Deutschen Bahn rutschen könnte. Er hätte womöglich gesagt, dass allein die Vorstellung, irgendwann im Tunnel zu hocken, eine permanent unerträgliche für sein menschliches Leben sei. Aber dann hätte der Ministerpräsident geantwortet, dass es in der Demokratie nicht um Wahrheiten, sondern um Mehrheiten gehe. Und das sei seit der Volksabstimmung so. Außerdem baue er, als "unverbesserlicher Kantianer", auf die Vernunft."

In dem Bezug sei also die Frage erlaubt, ob nicht genau dass, was ihr Kretschmann als (Nicht-) Häuslesbeschützer vorwerft, aber in anderem Kontext nie als reflektierte Selbstbetrachtung unseres Weltgebarens aufzeigen würdet - weil unpopulär und am eigenen Selbst rüttelnd. Ich denke da z.B. an den heutzutage direkten Zusammenhang des Fleischkonsums im „Westen“ und den Regenwaldschändungen in Brasilien und Asien!

Ich denke Artikel, wie ich sie mir vorstelle, und die einen "Wandel" und Prozess in der Gesellschaft spiegeln würden, statt nur den anderen anzuprangern, und der die Leser ansprechen würde, ebenfalls in ein neues Engagement zu treten, und sich zu bewegen, solche Artikel sind einfach nicht populär - weil nicht reißerisch. Und auflagen mäßig möglicherweise kein Brüllerimpuls! (Nebensatz: Welch Idiote des Weltgeistes - uns solch schier unlösbar "Gordisches" vor die Füße zu legen. Da kommt es dann wohl auf den inneren Wertekanon an - bei jedem einzelnen von uns!)

Es könnte ja zudem bedeutet, selbst aus seiner Komfortzone zu treten, und zunächst bei sich selbst hinzuschauen, genauer. Doch dafür haben die Leute gar keine Zeit mehr. Und sie mögen diese Schwingung auch nicht - weil sie zunächst anstrengend wirkt! Da ist dann unter anderem die Polemik ein allzu menschliches Mittel, um die wahren Emotionen, die einen innerlich bewegen (und nerven), auf einfache Weise zum Abglühen zu bringen. Ohne Chance auf Katharsis natürlich.

{…}

Vielleicht hat ja aber der alte, verwirrte Ulbricht, doch recht gehabt, als er das Grundmuster für "Keiner hat die Absicht, in Wirklichkeit etwas zu ändern" geliefert hat - denn man müsste ja bei sich anfangen. Ich hab nun allerdings schon einige gefunden, mit denen dies auf fast schon herzliche Weise möglich ist.

Daher nochmals Danke - für die ungewollte und unvermittelte Schärfung meines persönlichen Lebensprofils. Möge der wahne Kessel21 echte Katharsis erfahren, und sich das Dampfen (auf allerlei Ebenen des Seins) reduzieren - und sich einst ganz einstellen - auch zum Wohle eurer Lungen.

Und immer dran denken – wenn die Kraft zum Bohren und Wühlen bei den wahren Betonköpfen in der Politik nicht mehr reicht, dann einfach wieder mit Grüns Punchingball spielen. Dass ist der Umgang untereinander, den die „Feinde“ einer intakten Zukunft für unsere Nachkommen gerne sehen, und der Ihnen selbst Kraft lässt, ihren materiellen Irrwahn und ihre Wachstumsidiotie noch weiter in die Welt hinein zu hass predigen!

Polemische Gegengrüße – der Poet des Wandels!

ps. {...} - entfernte Textpassagen, die nur in der direkten Mail an die Redaktion Sinn machen - wegen Fremdbezogenheit des Inhalts. Mit Bitte um Verständnis daher. Danke!

ps². Mir scheint - vielen wollen doch noch eine SPD am Bein der CDU erleben, statt eben am Bein der Grünen - vor der nächsten Wahl.

Hans Hagen, 16.05.2013 13:03
Die Mehrheit dieser Protestler hält ja ihre großteils weltfremden Meinungen und die Lügenmärchen von Arnold, Heydemann usw. sowie "gepflegtes" Halbwissen für Fakten und schließt daraus, dass sie die wahrhaften Verfechter der einzigen Wahrheit seien.
In Ihrer Borniertheit lassen diese keine andere Meinung gelten und kommen dann zu solchen Schlüssen, wie z.B. mara, welche in ihrem populistischen Geschwurbel von Rechtsstaatlichkeit fabuliert, mit dem Begriff aber offensichtlich gar nichts anfangen kann und auch sonst weder über fundierte Kenntnisse über geschichtliche Fakten noch die Organisation unseres Gemeinwesens verfügt,
Da wird dann wieder solches Halbwissen wie die Machtergreifung durch die Nazis herbeizitiert und werden Vergleiche bemüht, welche jedem halbwegs gebildeten Menschen allenfalls noch ein mitleidiges Lächeln abgewinnen können.

meursault, 16.05.2013 12:30
Gestern hat die Ordnungsmacht vor der Dauerbaustelle Schauspielhaus eine Gruppe Punks gefilzt. Am Dienstag wurden im Schlossgarten gezielt Schwarze kontrolliert. Schön öffentlich und entsprechend diskriminiert für die betroffenen. Nicht nur im Grünen Ländle auch im Grünen Stuttgart alles wie immer. Minderheiten schikanieren, Platzverweise erteilen. Der öffentliche Raum gehört dem Steuerzahler und der soll beim Shoppen oder Kuturgenuss um keinen Preis mit anderen Lebensformen in unserer offenen (ich lach mich schlapp) Gesellschaft belästigt werden. Herr Kuhn und auch Herr Kretschmann sollte die ihnen unterstellte Ordnungsmacht bei Gelegenheit über das von den Grünen propgaierte tolerante Gesellschaftsbild informieren. Oder doch nur alles Öko-Spießer mit der gleichen kleinkarierten Spießerangst wie ihre Schwarzen Vorgänger?

mara, 16.05.2013 12:08
Kommentar zum Kommentar (v. Hans Hagen; 7:44 Uhr)

Offensichtlich ist Ihnen nicht ganz klar, dass Sie mit Ihrer geäußerten Auffassung die Idee, den Sinn und Zweck der Rechtsstaatlichkeit völlig ad absurdum führen. Ihre Theorie "funktioniert", weil Sie - wie Kretschmann - den Unterschied zwischen Tatsachen und Meinungen verwischen. Tatsächlich sprechen Sie hier nämlich von einer Art Meinungsdiktatur. Und verbrämen dies mit dem Geschwurbel über einen zu diesem Zweck von der Realität völlig losgelösten Begriff der Rechtsstaatlichkeit. Der übliche Rabulisten-Trick.

Dass es darüber hinaus nicht ganz ungefährlich ist, was Sie im konkreten Zusammenhang äußern ("Demokratie bedeutet, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren"), können Sie historisch recht genau betrachten: Schon die Weimarer Republik wurde per demokratischer Mehrheitsentscheidung abgeschafft.

Und wenn Sie also schon solche Argumente missbrauchen, sollten Sie wenigstens konzedieren, dass Mehrheitsentscheidungen in einer Demokratie (die sich diesen Namen verdienen will) ein breiter, offener/transparenter und sachlich richtiger Diskurs voran gehen muss.

Ihre sich in Rechtschaffenheit kleidende Kritik am Autor ist deshalb im Übrigen auch völlig unangebracht. Ebenso Ihre subtile Häme gegenüber den vielen, profunden S21-Kritikerinnen und -Kritikern. Hat aber auch etwas Gutes: Es zeigt, wie Sie wirklich denken über Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.

Hans Hagen, 16.05.2013 07:44
Offenbar weiß der Autor gar nicht, was Demokratie eigentlich ist, wenn er hier von einem "demokratischen Protest schwurbelt und dabei auf die Protestler gegen S 21 zielt.

Demokratie bedeutet, Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.

Die Protestler gegen S 21 bewegen sich jedoch im Verhältnis zur Bevölkerung im Promillebereich.

Nur weil diese Protestler mangels anderer Hobbys, aus der Macht der Gewohnheit heraus oder aus welchen Gründen auch immer, demokratische Entscheidungen nicht akzeptieren wollen und weiter ihre Verschwörungstheorien pflegen, heißt das doch nicht, dass die Gesellschaft sich deren Meinung aufzwängen lassen müsse.

Unser demokratischer Rechtsstaat gewährleistet die Meinungsfreiheit.

Die Protestler können ihre Meinung also im Rahmen der Gesetze gern kundtun. Einen Anspruch, dass die Gesellschaft sich nach ihnen richten müsse, gibt es allerdings nicht.
Die weiß auch der MP, welcher längst in der Zivilgesellschaft lebt, welche nun mal eine andere ist, als die Traumwelt der Protestler.

mara, 16.05.2013 01:34
Korrektur:

Es war natürlich der Februar 2 0 1 2 als das kultur- und empathielose Pack den Mitteleren Schlossgarten, wie lange angekündigt, bar jeder Verantwortung dessen, was sie vorgaben & vorgeben anzubeten, schredderten.

mara, 16.05.2013 01:26
Na, das sind ja so Töne aus dem Hause Freudenreich, wie ich sie mir gewünscht hätte angesichts Josef-Ottos abwegig eingebetteter Höllenfahrt. Damals, als die Außenstelle Stuttgart des Ku-Klux-Klan unter Anleitung eines Afghanistan-Veteranen im Februar 2011 den Mittleren Schlossgarten endgültig - und de facto eskortiert von einer bis dato leider völlig korrumpierten Widerstandsführung (Aktionsbündnis gegen S21) - platt machte.

Gut gebrüllt, Löwe, wirklich.

Aber: Nichts für ungut & trotzdem Danke - Und besser weiter so! :)

Boris Schneider, 15.05.2013 16:19
Die sollten sich erst einmal ordnen und entscheiden, was sie wirklich wollen. Erst ST21, jetzt nicht. Ich finde diese ganze Diskussion schon butterweich geschlagen. Man sollte Taten sprechen lassen, Kretschmann!

LG

Boris
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