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Stuttgart 21: Steter Tropfen

Das Kanzleramt entschwärzt weitere Teile eines brisanten Stuttgart-21-Vermerks. Wie Eisenhart von Loeper am Donnerstag nach dem Erörterungstermin zur Aktenvorlage vor dem Berliner Verwaltungsgericht mitteilte, werden damit rund 80 Prozent jenes Papiers mit Datum 5. Februar 2013 öffentlich, in dem es um das Okay des DB-Aufsichtsrats für das Milliardenprojekt trotz der Kostensteigerungen und vor allem der Tatsache geht, dass nicht geklärt war und ist, wer die Mehrkosten trägt. Von Loeper hofft jetzt nachvollziehen zu können, wie und was in den entscheidenden Wochen 2013 intern diskutiert wurde. Im Raum steht seit dem umstrittenen Votum der Vorwurf, dass das Kanzleramt Einfluss auf die Aufsichtsräte genommen hat. Schon im Sommer 2014 hatte von Loeper die Herausgabe wichtiger Dokumente durchsetzen können, die seither auf der Internetseite www.strafvereitelung.de eingesehen werden können. Die neuen Passagen sollen dem Aktionsbündnis noch diese Woche zugestellt werden.


VfB gewinnt die Süperlig

Der VfB ist nun doch noch Meister geworden! Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga am Samstag hat er schon am Tag darauf die türkische Süperlig gewonnen. Wenigstens ein bisschen. Sagen wir mal, unter Einberechnung des Schön-war-die-Zeit-Vergangenheitsbonus', zu zwei Elfteln. Die beiden Besiktas-Istanbul-Spieler Mario Gomez und Andreas Beck haben nämlich ihre VfB-Meisterschaftserfahrung aus dem Jahr 2007 in den türkischen Club eingebracht. Nach dem 3:1-Sieg gegen Osmanlispor kann Besiktas am letzten Spieltag nicht mehr eingeholt werden. Gefeiert wurde das auch auf dem Stuttgarter Schlossplatz, schließlich hat der Verein viele Fans. Die sind übrigens Weltrekordhalter: in einem Spiel gegen Tottenham im Jahr 2006 (nach anderen Angaben 2007 gegen Liverpool) haben sie sich mit 132 Dezibel den Höchstwert für Fußballstadien zusammengejubelt. Die Besiktas-Fangruppe Carsi (offiziell aufgelöst, aber weiter virulent und freundschaftlich mit Sankt Pauli verbunden) umrundet das A im Namen zum Zeichen für Anarchie, versteht sich auch als soziale Bewegung und war etwa bei den Taksim-Platz-Protesten gegen Erdogan aktiv. Was jetzt eventuell weniger an den VfB und seine Fans erinnert. Aaaaaber: Trainiert wurde Besiktas auch einige Jahre von Christoph Daum, der den VfB 1992 zum Meister machte. Und drei Jahre später hat Daum mit Besiktas die Süperlig gewonnen! Wenn man also auch noch den Daum-Faktor einrechnet, dann ist der VfB an diesem Sonntag sogar mit mehr als Zwei-Elfteln türkischer Meister geworden. (17.5.2016)


Stuttgarter Friedenspreis 2016 an Jürgen Grässlin

Die Verleihung des diesjährigen Anstifter-Preises an Jürgen Grässlin ist ein Signal. Denn dem Rüstungsgegner droht eine Haftstrafe. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hat wenige Monate nach seinem Enthüllungsbuch "Netzwerk des Todes" über die Verflechtungen von Rüstungsindustrie und Behörden Vorermittlungen eingeleitet: Gegen ihn und seine Mitautoren Daniel Harrich und Danuta Harrich-Zandberg - wegen des Verdachts verbotener Mitteilungen über Gerichtsverhandlungen gemäß § 353d Strafgesetzbuch.

Dabei hatte Mitautor und Regisseur Daniel Harrich der Staatsanwaltschaft zahlreiche Dokumente zur Verfügung gestellt, auf deren Basis die staatsanwaltschaftliche Klageschrift gegen Heckler & Koch verfasst werden konnte. Vor rund einem Monat hat Daniel Harrich noch den Grimme-Preis dafür entgegengenommen. Nicht nur im Fall Böhmermann - auch sonst sehen sich deutsche Medienmacher und kritische Autoren immer wieder mit Strafermittlungen konfrontiert. Jetzt erst recht - Kontext gratuliert zum Friedenspreis.

In diesem Jahr wird er zum 14. Mal verliehen, 25 Vorschläge gingen bei den Anstiftern ein. Der erste Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Auf weiteren Plätzen folgen der Zeitzeuge Theodor Bergmann, Seawatch (Geflüchtete in Seenot), Ärzte ohne Grenzen und die kurdische Menschenrechtsaktivistin Leyla Zana. (16.Mai 2016)


Bündnis gegen rechts

Winfried Kretschmann engagiert sich im österreichischen Präsidentschaftswahlkampf: Er ist einem breit verankerten Komitee gegen rechts und zur Unterstützung von Alexander van der Bellen beigetreten. Der frühere Bundesvorsitzende der österreichischen Grünen, der als parteiunabhängiger Kandidat antritt, kam bei der Volkswahl Mitte April im ersten Wahlgang auf 21,3 Prozent der Stimmen. Norbert Hofer, der Kandidat der rechtspopulistischen "Freiheitlichen Partei Österreichs" (FPÖ), liegt mit 35 Prozent weit vorn. Zusammengefunden haben sich vor dem entscheidenden zweiten Wahlgang am 22. Mai viele Promis aus dem deutschsprachigen Raum, die sich für van der Bellen stark machen. Darunter Oscar-Preisträger Christoph Waltz, Everest-Bezwinger Reinhold Messner oder Liedermacher Konstantin Wecker und hunderte Schauspieler, Künstler, Journalisten, Politiker, Unternehmer, Wissenschaftler oder Diplomaten aus dem linken, aber auch aus dem bürgerlichen Lager. Nach Pfingsten, am Dienstagabend,  wird Kretschmann nach Wien reisen, um im Wahlkampf des Universitätsprofessors aufzutreten. Er habe van der Bellen "als engagierten, fairen und vertrauenswürdigen Menschen kennen und schätzen gelernt, der für Demokratie, Menschenrechte, ökologische Nachhaltigkeit, gegenseitigen Respekt und Chancengleichheit" eintrete. Unter weiter: "Gerade in diesen bewegten Zeiten ist eine besonnene, weltoffene und weitsichtige Person in einem solchen Amt besonders wichtig." Hofer ist programmatisch einer der führenden Köpfe der FPÖ und damit der europäischen Rechten. Seine schlagende Verbindung Marko Germania hält wenig vom selbständigen Staat Österreich, sondern bekennt sich zu einem "deutschen Vaterland", "unabhängig von bestehenden staatlichen Grenzen". Er wäre in Mitteleuropa der erste Rechtspopulist im höchsten Amt eines Staates. (15.5.2016)


Kretschmann gewählt – CDU wieder staatstragend

Mit 82 von 142 Stimmen – bei einer Krankmeldung – ist Winfried Kretschmann zum zehnten Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg gewählt worden. Seine neue grün-schwarze Koalition wäre rein rechnerisch auf 88 Stimmen gekommen. Für einen Moment war es auch mucksmäuschenstill im Plenarsaal, bevor sich die Abgeordneten zum Applaus erhoben. Wie schon am Vortag nach der Wahl von Muhterem Aras zur Landtagspräsidentin verweigerten die Abgeordneten der AfD diese Ehrbezeugung. Zuvor hatte Kretschmann die CDU-Fraktion besucht, mit der sich Parteichef Thomas Strobl erst am Morgen ausgesöhnt hatte. Eine Probeabstimmung am Dienstag war schiefgegangen. Einzelne CDU-Abgeordnete blieben auch am Donnerstag bei ihrer ablehnenden Haltung. Es wurde dementsprechend gemutmaßt, dass die fehlenden sechs Stimmen aus der Union kommen. Sichtlich gerührt nahm Aras ihrem Parteifreund den Amtseid ab. Danach gab’s einen weißen Blumenstrauß für den grünen Regierungschef. (12.5.2016)


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"Der Feldberg ist unser Sehnsuchtsort." Fotos: Joachim E. Röttgers

"Der Feldberg ist unser Sehnsuchtsort." Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 181
Gesellschaft

"Man sollte die EnBW filetieren"

Von Susanne Stiefel
Datum: 17.09.2014
Die Stromrebellen aus Schönau ziehen sich zurück. Ursula und Michael Sladek sitzen im kommenden Jahr nicht mehr im Vorstand der Netzkauf Schönau EWS. Doch Rosenzüchten und Klappe halten steht nicht in ihrem Lebensplan. Ein Gipfelgespräch auf dem Belchen, dem Hausberg der Sladeks, über die Stuttgarter Stadtwerke, konkrete Utopien und Sehnsuchtsorte.

Frau Sladek, Herr Sladek, Sie sind für viele die Garanten für Unabhängigkeit von Energiekonzernen und für sauberen Strom. Nun ziehen Sie sich zurück. Stuttgarter, die zu den hiesigen Stadtwerken gewechselt haben, fürchten nun, dass es aus ist mit dem sauberen Strom.

Michael Sladek: Überhaupt nicht. In unserem Gesellschaftervertrag mit den Stadtwerken Stuttgart steht klar, dass wir über die Stuttgarter Vertriebsgesellschaft mbH weiter die gleiche gute, atomstromfreie Qualität liefern, für den die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) stehen.

So klar war das offensichtlich nicht. Frau Sladek, Sie haben kürzlich einen klärenden Brief an die Stuttgarter EWS-Kunden geschrieben.

Ursula Sladek: Es ist durch unsere Beschwerde beim Bundeskartellamt viel diskutiert worden über das Stromnetz und die Beteiligung der EnBW und das hat die Leute verwirrt. Es ist mir ein Anliegen, unseren EWS-Kunden klar zu machen, dass wir mit der EnBW nichts zu tun haben. Denn das Netz und der Vertrieb sind zwei vollkommen getrennte Dinge. Wir sind in den Stadtwerken Stuttgart Partner im Vertrieb, die EnBW ist Partner im Netzbetriebe und dazwischen gibt es einen dicken, roten Strich.

Trotz dickem, rotem Strich: Nun sitzen die Stromrebellen, die einst in Schönau das Netz gekauft haben, mit der EnBW, einem der vier großen deutschen Energiegiganten, unter dem gemeinsam Dach der Stadtwerke.

Michael Sladek: Unser Wunsch war es, dass die Stuttgarter Stadtwerke nicht nur den Vertrieb, sondern auch das Netz in Eigenregie übernehmen. Nun haben die Stadtwerke Stuttgart die Netzkonzession zusammen mit der EnBW bekommen. Der Hickhack, der jetzt um Netz-Übergabestellen läuft, war vorauszusehen und wäre mit einem anderen Partner besser zu lösen gewesen. Die Energiewende wird durch den Sachverstand der Bürger möglich, nicht durch die Energiekonzerne, die die Entwicklung weg von den fossilen Brennstoffen und weg von der Atomenergie verschlafen haben.

Ursula Sladek: Es sind die Bürger, die die derzeit 25 Prozent aus erneuerbaren Energien geschaffen haben. Jede zweite Kilowattstunde erneuerbare Energie stammt heute aus Bürgerhand. Und die Bürger werden sich nicht bremsen lassen, auch wenn die Politik im Moment eher rückwärtsgewandt ist statt nach vorne zu gehen. Wir brauchen Energiegenossenschaften, dezentrale Energieversorgungsstrukturen und Bürgerbeteiligung.

Auch die Belchenbahn fährt mit Rebellenstrom.
Auch die Belchenbahn fährt mit Rebellenstrom.

Das hört sich nicht nach Ruhestand an, nach Rosenzüchten, Ruhe geben und Klappe halten.

Michael Sladek: Wenn man ein rebellisches Gen hat, kann man das nicht so einfach ablegen. Außerdem bin ich, wenn es unser EWS-Vorstand so will, weiterhin einer von zwei Geschäftsführern der Vertriebsgesellschaft der Stadtwerke Stuttgart.

Ursula Sladek: Ende des Jahres sind wir beide nicht mehr im Vorstand der EWS. Aber das heißt doch nicht, dass ich jetzt Rosen züchte. Ich arbeite gerade an einem Studienprojekt zur Stromeinsparung. Denn wenn wir die Energiewende umsetzen wollen, müssen wir die Energieverschwendung in den Griff bekommen. Das liegt mir seit dem Beginn unseres Engagement, seit dem Atomunfall von Tschernobyl 1986, sehr am Herzen. Und jetzt, wo ich aus dem Alltagsgeschäft der EWS zum Ende des Jahres raus bin, hab ich dafür Zeit.

Mit welchem Forschungsinstitut arbeiten Sie zusammen?

Es handelt sich um ein renommiertes Forschungsinstitut in Deutschland, mehr kann ich heute nicht sagen.

Sie ziehen sich aus der EWS zurück, Ihre Söhne übernehmen. Man könnte meinen, die EWS sei ein Familienunternehmen und keine Genossenschaft.

Ursula Sladek: Wir, und damit meine ich die gesamte EWS mit Aufsichtsrat und Geschäftsführung, haben lange Zeit nach Nachfolgern gesucht. Und am Ende haben sich unsere Söhne als die beste Wahl erwiesen. Die wurden auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden. Bei ihnen ist am besten gewährleistet, dass der Geist der EWS fortgeführt wird. Die EWS strebt schließlich nicht nach Profitmaximierung, sondern will möglichst viel bewegen.

Was qualifiziert die Söhne dazu? Das ererbte Rebellengen oder dass sie schon als Kinder mit dem Kampf gegen Atomstrom aufgewachsen sind?

Michael Sladek: Meine Söhne Sebastian und Alexander kommen aus ganz anderen Bereichen. Der eine hat Archäologie studiert und promoviert, bevor er in die EWS eingetreten ist. Der andere hat sich der Philosophie zugewandt.

"Die Grünen denken nicht groß genug."
"Die Grünen denken nicht groß genug."

Das klingt nach exotische Voraussetzungen, um Vorstand eines alternativen Energieunternehmens zu werden.

Michael Sladek: Das sind die besten Voraussetzungen, um grundsätzlich über Strukturen nachzudenken, denn die EWS hat nicht nur einen energie-, sondern auch einen gesellschaftspolitischen Auftrag. Da kann Philosophie nicht schaden. Außerdem haben beide Söhne Betriebswirtschaft studiert. Ich hab immer gesagt: Ihr könnt studieren, was ihr wollt, aber Betriebswirtschaft muss dabei sein. Sebastian ist im Moment Geschäftsführer im Vertrieb und hat das gesamte Gasgeschäft aufgebaut. Und ab kommenden Jahr hat er Ensinger Sprudel als Großkunden gewonnen. Unsere Söhnen sind keine Kopien ihrer Eltern, sie setzen schon ihre eigenen Duftmarken. Darauf bin ich stolz.

Ursula Sladek: Und Alexander ist derzeit Geschäftsführer der EWS Energie GmbH, die Wind- und Fotovoltaikanlagen aufbaut und hat außerdem ein viel besseres IT-Verständnis als wir. Man kann sagen, er ist der Innenminister und Sebastian ist der Außenminister der EWS.

Seit Tschernobyl sind Sie beide beharrliche Kämpfer für eine saubere Stromversorgung. Sie haben gegen Atomstrom gekämpft, 1997 das Stromnetz in Schönau gekauft, sie haben die EWS gegründet, die heute fast 100 Mitarbeiter beschäftigt und nun sind Sie im Vertrieb der Stuttgarter Stadtwerke aktiv. Woher nehmen Sie die Energie für dieses Engagement?

Ursula Sladek: Erst kürzlich hat ein Besucher gesagt: Es ist so schön hier, da versteht man, warum ihr euch für die Umwelt einsetzt. Das ist sicher ein Impuls. Aber die Energie ist ein Thema, das mehr ist als die schöne Landschaft. Es geht darum, wie unsere Kinder und Kindeskinder, wie die Menschen in Zukunft leben werden. Das halte ich für ein sinnvolles Ziel und das gibt mir Kraft.

Michael Sladek: Wir haben in unserem Kampf faszinierende Menschen getroffen, die Gespräche und der Austausch über Energie-, aber auch über Zukunftsfragen, das hat mich immer wieder fasziniert. Mit Professor Nico Paech von der Uni Oldenburg diskutiere ich derzeit über Postwachstums-Fragen. Es ist auch der Gedankenaustausch, etwa über die Sinnhaftigkeit des Geldes, der die Energie bringt, weiterzumachen.

Ursula Sladek: Wir haben das Ehepaar Ritter kennen gelernt, das nicht nur gute Schokoloade herstellt, sondern dafür schon seit Jahren Strom von der EWS bezieht und sich künstlerisch und sozial engagiert. Aber auch die Gespräche mit viele unserer EWS-Kunden, die nicht so bekannt sind, sind anregend und bringen immer wieder neue Ideen und Bestätigung. Es baut auf, wenn man sieht, dass auch andere an der Veränderung der Welt arbeiten und dabei pfiffige Ideen haben.

1996 Ökomanager, 1999 Nuclear-Free Future Award in Los Alamos, 2007 Deutscher Gründerpreis und last but not least Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg: Die Ehrungen waren sicher auch Rückenwind und haben Sie, Frau Sladek, sogar bis ins Oval Office geführt. Wie ist es, dem mächtigsten Mann der Welt die Hand zu schütteln?

Ursula Sladek: Vor drei Jahren habe ich den Goldman Environmental Prize verliehen bekommen. Im Oval Office zu stehen, wo die Fäden der Macht zusammenlaufen, war schon beeindruckend. Ich habe die Gelegenheit genutzt, Barack Obama eine Broschüre zu überreichen, in der wir zusammen mit einem Fachjournalisten 100 Gründe zusammengetragen hat, die gegen Atomstrom sprechen. Das haben wir vorher natürlich auf englisch übersetzen lassen.

Im Weißen Haus wird Sicherheit groß geschrieben. Wie haben Sie es geschafft,  Ihr subversives Geschenk an den strengen Kontrollen vorbei zu schmuggeln?

Ursula Sladek: Ich hab mich einfach drauf gesetzt. Damals saß ich im Rollstuhl, weil ich mir kurz zuvor das Bein gebrochen hatte. Ich hoffe mal, Barack Obama hat das inzwischen gelesen. Denn die Amerikaner machen sich ja Gedanken, wie sie mehr Klimaschutz erreichen können und denken dabei an Atomkraft. In unserer Broschüre steht, warum das der falsche Weg ist.

Nach Tschernobyl sind Sie als Neulinge in ein Geschäft eingestiegen, von dem Sie bis dato keine Ahnung hatten. Damals, also 1986, wurden Sie als Utopisten bezeichnet. Es war als Beschimpfung gedacht, hat aber im Blochschen Sinne der konkreten Utopie eine kleine Veränderung der Gesellschaftsverhältnisse bewirkt. Wie wichtig ist dabei gute Laune oder mit Ernst Bloch gefragt: Braucht es für diesen Kampf militante Optimisten?

"Mehr Energiesparen, weg von den großen Konzernen."
"Mehr Energiesparen, weg von den großen Konzernen."

Ursula Sladek: In der heutigen Zeit ist militant ein schwieriges Wort. Aber wenn es bedeutet, dass man durchsetzungsstark und mit dem Willen nach Veränderung ein Ziel erreichen will, bin ich damit einverstanden.

Michael Sladek: Militant würde ich gerne ersetzen durch stur und konsequent. Veränderungen fallen einem nicht in den Schoß, man muss schon die Ärmel hochkrempeln und man darf die gute Laune nicht verlieren.

Das Prinzip Hoffnung hat Sie also beflügelt?

Michael Sladek: Wer keine Hoffnung hat, wird ohnmächtig und ist gelähmt. Wir haben die Ohnmacht nach Tschernobyl erlebt, da hat man gespürt, diese Technik überrollt alles. Aber aktiv zu werden und die Ohnmacht überwinden, das ist wichtig.

Man muss ins Gelingen verliebt sein, und nicht ins Scheitern. Auch das ist von Ernst Bloch.

Michael Sladek: Optimismus, Zuversicht und Hoffnung, das ist wichtig. Ebenso wie das Lachen, sonst ist man schon vorzeitig tot. Es gibt ein Leben vor dem Tod und das hat viel mit Lust und Freude zu tun. Lust an der Natur, an den Herbstfarben des Waldes, das ist Lebensfreude und ganz wichtig für mich. Alles andere macht krank.

Wie sieht Ihre konkrete Utopie, Ihre Hoffnung auf die Zukunft aus?

Ursula Sladek: Ich wünsche mir, dass es uns gelingt, die Menschen nicht nur von unserem sauberen Strom, sondern auch von unserer Zukunftsvision zu überzeugen. Dass wir sie mit einem positiven Virus infizieren. Der soll eine Diskussion und ein Engagement entfachen, wie wir in Sachen Energiewende und Bürgergenossenschaften weiterkommen. Und wenn sich mehr Menschen engagieren, für die Energieversorgung in Bürgerhand kämpfen, sich auch sonst für ihre Belange einzusetzen im Sinne von Mitgestaltung und Beteiligung, dann ist die Utopie schon sehr konkret geworden.

Sehen Sie dabei in den Grünen in Baden-Württemberg Bündnispartner oder eher Bremser?

Michael Sladek: Die Grünen nehmen die Energiewende sehr ernst. Sie wurden von der Realität eingeholt, als sie die Regierung übernommen haben und ihnen die EnBW dabei in den Schoß, aber eher auf die Füße gefallen ist. Was soll man jetzt mit einem landeseigenen Energiegiganten machen, der dazuhin noch auf Atomstrom ausgerichtet war? Konsequent wäre es aus meiner Sicht, die EnBW als Vergangenheit zu sehen. Denn es reicht nicht, die Energieproduktion nur auf Grün zu stellen. Wir brauchen auch andere Strukturen.

Ursula Sladek: Wir müssen weg von den großen Konzernen, hin zu dezentralen Strukturen und wir müssen Energiesparen mehr einbeziehen in unsere Energieversorgung. Das geht nur ohne die großen Konzerne.

"Unsere Visionen lassen sich nicht von vermeintlich unüberwindlichen Realitäten abschrecken."
"Unsere Visionen lassen sich nicht von vermeintlich unüberwindlichen Realitäten abschrecken."

Hübsche Idee. Aber nun haben wir vier großen Energieriesen in Deutschland. Die EnBW gehört auch zu diesem Quartett und ist außerdem ein landeseigenes Unternehmen. Was erwarten Sie von den Grünen im Land?

Michael Sladek: Ich schätze Herrn Kretschmann und Herrn Kuhn sehr und ich sehe auch, in welchem Dilemma sie sich mit der EnBW befinden. Aber die Grünen denken nicht groß genug. Man darf keine Angst haben, auch die Strukturen in Frage zu stellen. Ich bin kein Politiker, aber eigentlich müsste man sich überlegen, die EnBW zu filetieren. Die guten Teile, die es ja auch gibt, nimmt man und mit dem Rest macht man einen Bad-Energieversorger wie bei einer Bad-Bank. Das ist nicht einfach, aber ich wünsche mir von den Grünen dabei mehr Mut und Veränderungsbereitschaft. Denn die EnBW verwandelt sich nicht einfach in ein grünes Unternehmen, nur weil die Grünen jetzt an der Regierung sind.

Ursula Sladek: Sie sehen das jetzt bei den Verhandlungen mit der EnBW, ob es um das Wasser oder um das Stromnetz geht. Die Zentralisten werden, wie die Jahrzehnte zuvor schon immer, um ihre Interessen kämpfen und, wie in Stuttgart, lukrative Teile des Stromnetzes nicht herausgeben wollen. Die Grünen müssten den Mut haben, diese Strukturfragen anzugehen. Aber auch da bin ich optimistisch und habe die Hoffnung nicht aufgegeben.

Michael Sladek: Wenn wir jetzt vom Belchen runter schauen, sehen wir weitere Projekte, die uns Hoffnung machen. In Schopfheim etwa, wo wir dabei sind, Windräder aufzustellen. Oder dort im Wiesental, wo wir einen Netzbetrieb in Bürgerhand aufbauen.

Und dennoch schauen Sie immer wieder begehrlich rüber auf den höchsten Gipfel dort im Osten, auf den Feldberg.

Michael Sladek: Der Feldberg ist ein Sehnsuchtsort. Dort haben wir die windhöffigste Lage...

 ....dort bläst der Wind am stärksten...

 ....in ganz Baden-Württemberg. Sieben Windräder dort würden etwa 30 Windräder im Land ersetzen.

Vorsicht, Naturschutzgebiet, eines der ältesten in Baden-Württemberg. Da ist der Milan und das Auerhuhn vor.

Ursula Sladek: Naturschützer sagen, der Auerhahn hält das Windrad für einen Raubvogel und ist dauernd in Alarmbereitschaft. Aber dafür sorgen schon längst die vielen Ausflügler auf dem Feldberg. Hier auf dem Belchen haben wir einen sanften Tourismus, auf dem Feldberg nicht. Der ist längst versaut. Und die Windräder wären gut für eine saubere Energie.

Sie geben die Hoffnung wohl nie auf?

Ursula Sladek: Nein, als sture Rebellen haben wir schließlich einen Ruf zu verlieren.

Michael Sladek: Unsere Visionen lassen sich nicht von vermeintlich unüberwindlichen Realitäten abschrecken. Wir haben mit der Übernahme des Schönauer Stromnetzes schon einmal erlebt, dass das scheinbar Unmögliche möglich wurde. Das hält die Hoffnung wach.

 

Gipfelgespräch auf dem Belchen: Ursula und Michael Sladek mit Kontext-Redakteurin Susanne Stiefel.anne Stiefel.
Gipfelgespräch auf dem Belchen: Ursula und Michael Sladek mit Kontext-Redakteurin Susanne Stiefel.

Der Belchen ist der Hausberg der Sladeks. Dorthin sind sie mit ihren fünf Kindern hinauf gewandert im Sommer und im Winter konnten sie mit ihren Skiern von oben direkt vor die Haustür fahren. Außerdem beliefern die Elektrizitätswerke Schönau die Belchenbahn seit vielen Jahren mit sauberem, atomenergiefreien Strom. Von hier oben aus sehen die Stromrebellen nicht nur den Sehnsuchtsort Feldberg, den sie am liebsten mit sieben Windrädern bestücken würden, sondern auch auf das Schweizer AKW Leibstadt und das französische Fessenheim. Das schreckt Ursula und Michael Sladek nicht, ist es für sie, die sich selbst als "sture Optimisten" bezeichnen, doch nicht mehr als ein Fossil aus der Vergangenheit. Sie zeigen lieber auf die Schwarzwaldgipfel, auf denen demnächst EWS-Windräder stehen sollen oder ins Wiesental, wo sie die Energieversorgung in Bürgerhand aufbauen. Und weiter sehnsüchtig auf den "windhöffigen" Feldberg, wo es besonders stark bläst.


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Kommentare

Andreas Spreer, 21.09.2014 09:40
Bei diesen zwei singulären Persönlichkeiten reicht es nicht aus den Hut zu ziehen. Allergrößte Verehrung meinerseits! Aber vermutlich wünschen sie sich Ehrfurcht weniger als Eigeninitiative. Wunderbar, mutmachend. Vielen Dank.

Floh, 19.09.2014 14:01
Die selbe "Fachkompetenz" die bei S21 am Werk ist kümmert sich auch um die Energiewende. Man nennt es auch das "System Merkel".
Wer wissen möchte warum die Energiewende schon lange möglich ist und wie sie mit vermeintlicheh Argumenten blockiert wird, sollte sich Info's von echten Experten holen (BUND, GREENPEACE, unabhängigen Wissenschaftlern, etc. Die schwarz, rot (SPD), grüne Politik vertreten ausschließlich die Interessen der Energieriesen. Und die verdienen an einer zentralisierten Öl, Gas, Kohle Politik Milliarden.

I. Flimrick, 19.09.2014 11:33
Hurra! Windräder! Na da könnt ihr bald mal zu uns nach Esslingen kommen, wir zeigen Euch, wie man 10-12 Anlagen in der Höhe des Fernsehturms in ein Landschaftsschutzgebiet und Naherholungsgebiet mitten im Ballungsraum stellt und zwar direkt vor die Nase einer kleinen Nachbargemeinde, nicht mehr als 480m von Wohnbevölkerung in einem Mischgebiet entfernt. Dort zeigen wir Euch, wie Basta-Politik der Landesregierung sich mit dem kommunalpolitischen Interesse des vor der Wiederwahl stehenden Bürgermeisters mischt. Wir zeigen Euch, wo der Hase langläuft, wenn sich entgegen bestehender Verordnungen innerhalb der verbotenen Zone des Funkfeuers vom Verkehrsflughafen Stuttgart politischer Wille in Form von Windrädern über Vernunft hinwegsetzt. Wir können Revue passieren lassen, wie Landesgesetze und Verordnungen nach und nach angepasst werden, sodass Widerspruch unmöglich wird.
Dann könnt ihr uns fragen, ob nicht vielleicht doch der Windmessmast wg. fehlendem Wind für das Aus des Windparks auf dem Schurwald sorgen könnte. Aber dann sagen wir Euch, das wissen wir nicht, weil die Ergebnisse geheim sind. So geheim, dass das anscheinend in den Ausschüssen des Landtags ein Thema ist, an dem man sich recht heftig verbrennen kann, weil Geheimhaltung angeordnet wurde. Unser Wind ist geheim und an die Ergebnisse der Messung müssen wir glauben! Im Namen des klammen Herrn hat dessen evangelisches Bodenpersonal schon einmal genügend Boden für den substituierten Windkommerz versprochen. Vielleicht erzählt auch jemand davon, wie DER Bürgermeisterkandidat in Esslingen gestern sinngemäß in einem Nebensatz davon gesprochen hat, dass man das schon durchsetzen wird.

Und nebenbei kreist über allem der Rote Milan. Noch, weil schon mal der halbe Schurwald gerodet wird, bevor da jemand auf die Idee kommt ornithologische Gutachten machen zu lassen.

leo löwe, 19.09.2014 09:33
Also, vielleicht sollten die Energiewerke Schönau (EWS) ganz einfach die EnBW AG übernehmen? -- Der Vorteil liegt auf der Hand Dadurch könnte die Energiewende hierzulande mit viel Rückenwind und besonders auch in den "tiefschwarzen" Regionen erfolgen. Und die Frage der Netze wäre dann auch sauber geklärt.

Sieben Nordex-Windgeneratoren auf dem Feldberg wären mir auf alle Fälle viel viel lieber als noch so ein teurer "Offshore"-Windpark in der Nordsee oder ein unrentabler Pumpspeicher im Hotzenwald. Hier im "Ländle" wird die Öko-Energie ja schließlich sofort und direkt benötigt, die Erzeugung von Windstrom erfolgt also direkt vor der Haustür.

Der "Höchste" als AKW-Ersatz, das hätte doch was. Und der Feldberger Hof kann dann zu "Wind & Wellness -Wochen" einladen. -- Los geht's!

Helmut, 18.09.2014 20:26
Bei allen Diskussionen über die Energiewende sollte man über einige Grundkenntnisse über diese Energie verfügen:

1. Strom ist kein Produkt welches man in beliebigen Mengen herstellen kann. Der ist in den Stromleitungen in Form von freien Elektronen vorhanden die in einem geschlossenen Kreis bewegt werden müssen. Deshalb kann kein einziges Watt produziert werden wenn nicht gleichzeitig ein Verbraucher eingeschaltet ist. Die Energie muss dann vorhanden sein wenn sie gebraucht wird. Ist in anderen Lebensbereichen genauso.

2. Bei allen Diskussionen ist eine Frage noch nie beantwortet worden. Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht wo kommt dann der Strom her. Da kann es nur eine Antwort geben. Daher wo der Strom bisher immer gekommen ist. Auch für diejenigen die ausschließlich sauberen Strom beziehen wollen.

3. Fazit: Wind und Sonne geht nur wenn entsprechende Speicher zur Verfügung ständen. Die benötigten Kapazitäten übersteigen jede Vorstellungskraft und sind nicht realisierbar. Deshalb haben alle Beiträge ohne eine Lösung dieses Problems aufzuzeigen wenig Sinn. Die Energiewende ist politisch nicht lösbar sondern nur mit Fachwissen. Um z.Z. die Versorgung sicherzustellen müssen beide Erzeugungsarten parallel laufen. Das alleine verursacht die höheren Kosten.

4. Kohle, Gas und Öl ist ein Auslaufprodukt und steht nicht mehr lange zur Verfügung.

5. Strom aus Biogas ist ein Verbrechen. Bis Ende 2014 soll es 7900 Anlagen geben. Der Maisverbrauch ist pro Anlage bis zu 1400 ha. Mit Benzin aus Weizen nähert sich die benötigte landwirtschaftliche Fläche der 25% Marke unserer Gesamtfläche.

6. Eine seriöse Energiewende geht nur mit Energie die ständig zur Verfügung steht. Z.B. Flusskraftwerke, Erdwärme, Gezeiten. Wird nicht diskutiert weil es sich nicht rechnet..

7. Ohne Lösung des Speicherproblems wird die Energiewende der Flop des Jahrhunderts. Haben mittlerweile auch die Verantwortlichen erkannt.

Der Euphorie folgt zunehmend Ernüchterung bei Allen. Die statistisch immer höheren Anteile der „Erneuerbaren“ von 25% tendieren bei Dunkelheit, Windstille und 10 Grad minus gegen Null. Im Videotext Seite 187 – 189 kann man täglich die Werte ablesen. Am 04.07. Wind = 3,2% und Sonne 14,5%. Am 05.07. Wind = 7,2% und Sonne 8,4% des mittleren täglichen Stromverbrauchs. Im Juni öfter Wind von 0,7%.

Damit kann man keine Energiewende zaubern. An diesem Betrug verdienen sich ausschließlich unsere Finanzmafia eine goldene Nase.

Lothar, 18.09.2014 13:18
trollig invinoveritas trollig

Ruedi, 17.09.2014 19:01
DAS habe ich auch schon immer gesagt! Windräder auf den Feldberg. Dort sind sowieso so viele Touristen und touristisch ausgebaut, einige Windräder würden diese Landschaft wieder verschönern. Am Besten gleich die E126 damit sichs lohnt!

Es braucht mehr solcher Menschen wie Sladeks!!

invinoveritas, 17.09.2014 12:23
Mit diesem selbstverliebten Interview haben sich die Sladeks wahrlich keinen Gefallen getan. Konnte man bisher den Hut ziehen vor ihnen und ihrem Lebenswerk, behält man ihn nun doch besser auf dem Kopf und schüttelt den bloß noch. Schlimm genug, dass die beiden so gar kein Problem darin sehen, mit den Stadtwerken Stuttgart zu kooperieren. Noch schlimmer ist der Persilschein, den sie den verkommenen Grünen ausstellen mit der haltlosen Aussage, die nähmen die Energiewende "sehr ernst". Den Vogel schießt aber der Herr Dr. Sladek ab mit "Ich schätze Herrn Kretschmann und Herrn Kuhn sehr". Dabei pfeifen es die Spatzen unter der musikalischen Leitung von Fernderheimat und anderen unbestechlichen Durchblickern doch von allen Dächern, dass es sich gerade bei diesen beiden um besonders gewissenlose Vertreter jener gewissenlosen Politikerkaste handelt, die ganztägig an nichts anderes denkt an als an ihre Macht und ihre Pfründe. Dass ausgerechnet die Sladeks das nicht wissen, ist erschütternd, macht mich sprachlos und einmal mehr deutlich, wie die Mainstream-Medien nun auch schon den sonst doch so klaren Blick vom Belchen trüben. Ich persönlich sehe für den Herrn Dr. Sladek nurmehr diesen Ausweg: Sich bei uns allen öffentlich entschuldigen, zugeben, dass ihm das mit dem Schätzen bloß so rausgerutscht ist, und versprechen, dass er sowas nie mehr wieder sagen will.

FernDerHeimat, 17.09.2014 06:56
Ein (weiterer) toller Artikel über zwei besondere und engagierte Menschen und deren Projekt! Woanders würde man das (so) sicherlich nicht zu lesen bekommen.

Vor allem in Anbetracht einer Bundesregierung, die energiepolitisch lieber wieder in die 50er Jahre "aufbrechen" möchte.

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Was für ein Husarenstück. "Journalisten" sollen also festgesetzt worden sein? Ich halte die Fotografen von Beobachternews nicht für Journalisten, sondern für Aktivisten, die sich hinter dem Label Journalisten verstecken und deren...

Ausgabe 269 / Drei Zimmer, Küche, Monatslohn / Kornelia, 27.05.2016 23:51
Es braucht dringend einen wohnatlas: wie viele Leute haben zweit-, dritt- und viertwohnungen? Wenn man die wohnungsnot- zahlen anhört müsste sich Deutschland verdoppelt haben! Und das bei Geburtenrückgang! Was ist also der wirkliche...

Ausgabe 269 / Ein Tunnel blamiert die Kanzlerin / CharlotteRath, 27.05.2016 23:09
Der Gotthard-Basistunnel hat eine Länge von 57,1 km, der Bau kostete 11, 9 Mrd. Euro. S 21 umfasst 54,6 km, soll allerdings zum Schnäppchenpreis von Euro von 4,07 Mrd Euro zu haben sein? Zwar werden bei S21 nur 35 km im Tunnel...

Ausgabe 269 / Drei Zimmer, Küche, Monatslohn / Peter, 27.05.2016 15:46
Ein 700 quadratmeter großer stadtteil für 2500 menschen? Die Verhältnisse sind ja wirklich schlimm

Ausgabe 269 / Pressefotografen außer Gefecht / DerRobin, 27.05.2016 15:27
Zwei von drei betroffenen Fotografen wollen klagen. Einer nicht. Mich würde interessieren, warum der nicht klagt. Fühlte er sich im Gegenmsatz zu Volle und dem zweiten - nicht genannten Fotografen - in seinen Rechten nicht...

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