KONTEXT Extra:
Versprochen, gebrochen!

Was kommt da eigentlich noch?, fragt sich die designierte SPD-Landesvorsitzende und mit ihr die politisch interessierte Öffentlichkeit im Land. Vor vier Wochen waren die ersten Nebenabreden öffentlich geworden, die Grüne und CDU nicht in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hatten (Kontext berichtete). Ministerpräsident Winfried Kretschmann musste in einer Landtagsdebatte alle Register ziehen, um deren Notwendigkeit mehr schlecht als recht gerade auch vor den Regierungsfraktionen und der eigenen Klientel zu rechtfertigen. Ungenutzt ließ er die Chance, reinen Tisch zu machen, alles zu offenbaren, was er mit CDU-Landeschef Thomas Strobl ausbaldowert hat. Die Aufregung wäre groß gewesen - und doch deutlich kleiner als der Ärger, den sich die beiden jetzt eingehandelt haben. Drei Tage, sagt der Regierungschef gern, lägen zwischen "Hosianna" und "Kreuziget ihn!", was schon immer zweideutig war, weil er damit die Verantwortung für einen Niedergang auch dem Publikum zuschreibt. Jetzt tragen Kretschmann und Strobl diese ganz allein. Der Grüne allerdings deutlich schwerer als der Schwarze, weil er - siehe Persönlichkeitswerte - sehr vielen Menschen als Inbegriff der Redlichkeit galt. Mit seiner "Politik des Gehörtwerdens" war ein Transparenzversprechen verbunden, und das hat er höchstpersönlich gleich mehrfach gebrochen.


AfD kann nicht rechnen

Zu ihrer 100-Tage-Bilanz im Landtag legen die Abgeordneten der AfD-Fraktion, also jene, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit nicht gefolgt sind, eine arg geschönte Bilanz ihrer Arbeit vor. "Seit Beginn der Legislaturperiode haben wir bereits 37 Anfragen gestellt, über die wir künftig berichten werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Das übertrifft die SPD-Fraktion bei weitem, die gerade einmal 14 Anfragen eingereicht hat, oder auch die FDP, die beide aufgrund ihrer Parlamentshistorie mit einer deutlich größeren Mannschaft im Hintergrund agieren."

Wahr ist, dass die Fraktionsgröße die Zahl der Beschäftigten bestimmt und vor allem, dass die AfD-Fraktion seit der Abspaltung der "Alternative für Baden-Württemberg" (ABW) acht Kleine Anfragen gestellt hat und die ABW seit ihrer Gründung Anfang Juli neun. Davor hatte es die noch geeinte AfD auf 34 Kleine Anfragen gebracht. SPD und FDP kommen aber auf jeweils über 70 Initiativen in ihren ersten 100 Tagen, darunter Kleine Anfragen, Große Anfragen, Anträge und Gesetzentwürfe. "Nachdem die AfD bis zur Stunde mit ihren ungeheuerlichen Mätzchen dem Parlament und seiner demokratischen Kultur nur Schaden zugefügt hat, kommt sie nun mit einer vor lauter Selbstbeweihräucherung triefenden 100-Tage-Bilanz daher, die aber noch nicht mal korrekte Rechenkünste vorweisen kann", reagiert Martin Mendler, der Fraktionssprecher der Sozialdemokraten, scharf. Der SPD würden fälschlicherweise lediglich 14 Anfragen zugeordnet, wohingegen es laut Parlamentsdokumentation des Landtags von Mai bis August in der 16. Legislaturperiode mehr als fünf Mal so viele seien.


Mit Wolfgang Dietrich naht die Rettung

Die Rettung rückt immer näher: Jetzt hat der Aufsichtsrat des Stuttgarter Fußballvereins VfB den früheren S-21-Sprecher Wolfgang Dietrich offiziell zum Präsidenten-Kandidaten erhoben. Gewählt wird er am 9. Oktober, so sich nicht irgendwelche Ultras zu einem Block zusammen rotten. Nicht so ganz schlüssig sind sich die beiden Fusionsblätter vor Ort, ob sie den 68-jährigen Streithansel gut oder schlecht finden sollen. Zum einen sei Dietrich ein "gewiefter Geschäftsmann", gar ein "Universalstratege", zum anderen ein "Polarisierer" und eine "Reizfigur", meinen die StZN, und sprechen von der "Altlast S 21". Sie mögen sich von den Parkschützern Mut zur Meinung machen lassen. Wenn das Neckarstadion unter die Erde gelegt werde, schreiben sie, könne man "oben Luxuswohnungen und Einkaufstempel" bauen.


Brigitte Lösch im Visier der AfD

Die beiden AfD-Gruppierungen im baden-württembergischen Landtag wollen ihre Spaltung nutzen, um mit einem Untersuchungsausschuss unter anderem gegen die frühere grüne Landtagsvizepräsidentin und Stuttgarter Abgeordnete Brigitte Lösch vorzugehen. Hintergrund ist ihr Engagement gegen die Bildungsplangegner der "Demo für alle" und für das Bündnis "No Pegida Stuttgart".

Gegenstand der parlamentarischen Untersuchung sollen auch die Ereignisse vom vergangenen Oktober sein, als Künstler und Beschäftigte aus Protest gegen die "Demo für alle" ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt" vom Dach des Großen Hauses der Württembergischen Staatstheater entrollten (Kontext berichtete). Die beiden AfD-Fraktionen verlangen Auskunft darüber "wieso das Opernhaus Stuttgart durch Gegendemonstranten besetzt werden konnte". Grundsätzlich will die "Alternative für Deutschland", die mit ihren zur Zeit zwei Fraktionen allein einen Untersuchungsausschuss beantragen kann, dem "Linksextremismus in Baden-Württemberg" nachgehen und einer möglichen Nähe zu "der gewesenen oder derzeitigen Landesregierung, Parteien, der Verwaltung, der Behörden oder dem Landtag".

Die vier demokratischen Fraktionen sehen darin einem Missbrauch der parlamentarischen Möglichkeiten. Bereits ins Auge gefasst ist eine Überprüfung des Vorgehens der Rechtsnationalisten durch den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof. Nach geltendem Recht kann ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden, wenn mindestens zwei Fraktionen oder ein Viertel aller Abgeordneten dafür sind. Er ist allerdings nur zulässig zu Sachverhalten, "deren Aufklärung im öffentlichen Interesse liegt" und wenn sie geeignet sind, "dem Landtag Grundlagen für eine Beschlussfassung im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten zu vermitteln".

Drei vom Landtag bestellte Gutachter sahen Ende Juli auf Basis der geltenden Geschäftsordnung keinen Weg, der AfD die Bildung zweier Fraktionen zu verwehren. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke warnte schon damals, die "Alternative für Deutschland" könnte ihren doppelten Fraktionsstatus missbrauchen. Jetzt sieht er sich bestätigt: Die AfD nutze ihre Spaltung, "um sich Vorteile zu erschleichen".

Die stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Christina Baum, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit um Wolfgang Gedeon nicht in die neue Fraktion gefolgt ist, bewertet das gemeinsame Vorgehen als "positives Signal für alle bürgerlichen Schichten im Land". Beide Fraktionen verhehlen auch nicht, dass der jetzt vorgelegte Antrag eine "Vorbereitung der Wiedervereinigung" (Baum) ist. Nach dieser, die für den Herbst und im Zuge einer gerade gestarteten Mediation von beiden Seiten in Aussicht gestellt wurde, könnte der Untersuchungsausschuss aber nicht mehr durchgesetzt werden.


Bahn muss Stuttgarts Bahnhof nicht offiziell stilllegen

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 09.08.2016 die Klage der Stuttgarter Netz AG als unzulässig abgewiesen. Mit der Klage wollte die Gesellschaft privater Eisenbahnunternehmen verhindern, dass die Deutsche Bahn nach der Fertigstellung des unterirdischen Durchgangsbahnhofs Stuttgart 21 das bestehende Gleisvorfeld des oberirdischen Stuttgarter Kopfbahnhofes abbaut, bevor hierfür ein Stilllegungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) durchgeführt wurde. Nach Auffassung des Gerichts handelt es sich bei dem "Umbau des Bahnknotens Stuttgart/Stuttgart 21" um ein ausschließlich planfeststellungspflichtiges Änderungsvorhaben nach dem AEG, für das ein zusätzliches Stilllegungsverfahren nicht erforderlich ist. Zugleich stellte das Gericht aber auch fest, dass der Rückbau des Gleisvorfeldes ohne vorherige Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens rechtlich unzulässig sei. Da die Stuttgarter Netz AG in diesem Planfeststellungsverfahren ihre Interessen noch geltend machen und gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen könne. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache hat das Gericht die Berufung zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim sowie die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen.


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Foto: Martin Storz

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Ausgabe 112
Debatte

Meinungsmache

Von Ulrich Viehöfer
Datum: 22.05.2013
Das Geschäft mit Nachrichten ist gnadenlos. Hauptsache aktuell und sensationell. Presseagenturen drehen an dieser Schraube, befeuert vom Internet, und am Ende fragt man sich, was ist Meinungsmache und was Fakt. Im zweiten Teil der Reihe „Nestbeschmutzung“ zieht unser Autor Grenzen.

Hoch lebe das Internet und seine weltweiten Informanten! Eine quirlige Szene bricht verkrustete Strukturen und dicken Filz auf, bringt brisante Themen in Bewegung. So etwa halten Kritiker die Diskussion über die skandalös ungerechte Verteilung von Vermögen, Einkommen und Steuerlast am Kochen. Das Internet schließt Lücken, wo Tabus bleiern vernebeln wie bei der fetten Blutspur einer heimlichen Militarisierung der Politik. Gut so! Die Stimmen aus dem virtuellen Raum sind unentbehrlich geworden. Sie mischen und klären auf.

Indes, woher nehmen all die Informanten im Internet den Stoff, aus dem ihre Meinungen sind? Auf welchen nachprüfbaren Fakten bauen sie auf? Und wer – Personen, Organisationen, Regierungen, Vereine, Stiftungen – steckt hinter den Beiträgen? Oder sind es Kampagnen? Die Antworten auf diese Fragen sind substanziell für die Internetgemeinde als Informationsbasis. Denn vor einer subjektiven Meinungsbildung, die im Netz extrem ausgeprägt ist, steht nun mal die penible Sammlung und Auswertung beleg- und nachprüfbarer Fakten.

Dabei muss auch die Distanz zur Quelle (Informanten/Protagonisten) streng eingehalten werden. Dieses Vorgehen unterscheidet die gekonnte Recherche von purer Meinungsmache. Ihr Unterschied ist für die Meinungsbildung in einer demokratischen Gesellschaft so elementar wie die Luft zum Atmen. Wer diese Grundregeln aus dem Journalismus missachtet, trägt bestenfalls zur Vervielfältigung unbelegter, subjektiver Ansichten bei und nicht zur Entstehung glaubwürdiger Informationen und Nachrichten. Und das ist keine Frage von Jung und Alt oder einer trendigen Mode. Ohne diese Grundregeln journalistischer Arbeit würde die Presse zum reinen Meinungsmedium für Klatsch und Tratsch verkommen und dem Denunziantentum freien Lauf lassen. 

Nachrichtenquellen versiegen – Meinungen sprudeln

Um diesen erbärmlichen Zustand zu vermeiden – was leider immer weniger gelingt –,  lernt bereits jeder Journalist im Volontariat, seine Informationen aus möglichst vielen unterschiedlichen Quellen für seine Recherche zu schöpfen. Indes, an dieser Tugend hapert es gewaltig, bei Journalisten und in Redaktionen ebenso wie bei externen Stimmen aus dem Netz. Gerade Protagonisten des Internets, die einen journalistischen Anspruch erheben, müssen auf der Hut sein: Geht es ihnen um die Vielfalt fundierter Meinungen oder um die Freiheit (anonymer) Denunzianten? Eine gefährliche Gratwanderung, an der sich die Geister scheiden. Munter sprudeln subjektive Meinungen im Internet, während die Qualität an journalistisch verlässlichen und damit brauchbaren Quellen als Informationsbasis recht mäßig ist. Und wie in der Presse gilt auch im Netz: Meinung profiliert, weil sie polarisiert und in den Köpfen haften bleibt.

Der Fundus an vielfältigen Informationsangeboten wird auch durch die schleichend-schädliche Pressekonzentration geschmälert. Dieses Tabuthema ist sowohl wirtschaftlich brisant wie auch ein brennend-heikles gesellschaftspolitisches Problem: Pressekonzentration führt zu Meinungskonzentration. Zum Beispiel, wenn eine bundesweit vollwertige Nachrichtenagentur den Betrieb über Nacht einstellt. Dann versiegt eine von zwei Quellen, aus denen qualitätsbewusste Medienmacher schöpfen konnten.

Ein aktueller Blick auf Presseagenturen (nicht zu verwechseln mit "PR-Agenturen") offenbart den Schaden. Journalistische Nachrichtenagenturen fungieren für Medien, genauer für Redaktionen, wie Großhändler. Sie liefern wichtige Nachrichten/Meldungen aus aller Welt, recherchieren vor Ort und bieten Themen an, bereiten sie journalistisch auf und kommentieren sie auch. Presseagenturen sind also für Medien wichtige primäre Informationsquellen und Meinungsbildner. Ohne ihre Dienste und ihr redaktionelles Netz könnte die Presse kaum professionell arbeiten. Zudem ist die Anzahl an Agenturen, die ein Medium als Quellen heranzieht, ein Merkmal hoher Güte.

dpa besitzt fast ein Monopol bei Redaktionen

Die beiden großen Nachrichtenagenturen Deutschlands waren (bis April 2013) die Deutsche Presse-Agentur und die dapd (Deutscher Auslands-Depeschendienst), Kürzel: dapd. Überlegener Marktführer im Newsbusiness ist seit Jahrzehnten die Deutsche Presse-Agentur mit dem Kürzel "dpa" (Anteil: gut 90 Prozent!). Die Agentur ist eine Art Genossenschaft, getragen von gut 200 Zeitungsverlagen, also von fast allen Tages- und Wochenzeitungen. Die dpa mit Hauptsitz in Berlin verfügt über ein dichtes regionales Netz von Korrespondenzstellen in Deutschland. Durch ihren traditionell hohen Kundenstamm (Redaktionen) ist sie hierzulande ein prägender Meinungsführer. Das hat zur Folge, dass sie als Multiplikator von Nachrichten, Meldungen, Themen und Meinungen fast ein Monopol besitzt. Eine Information oder ein Themenangebot, welches dpa-Journalisten aussortieren und ignorieren, hat wenig Chancen, prominent gehört zu werden. Und das widerfährt täglich den meisten Informanten. Denn mehr als 90 Prozent der Post, die ins dpa-Netz geht, wird nicht publiziert, sondern fällt unter den Tisch.

Der ehrgeizige Verfolger der dpa und die Nummer zwei der Branche war bisher die dapd. Sie verfolgte das Ziel, wie die dpa eine vollwertige Nachrichtenagentur zu werden. Die dapd erwuchs aus der früheren ddp – Deutscher Depeschendienst –, der Übernahme der früheren DDR-Agentur ADN sowie aus dem deutschen Zweig der US-Agentur AP (Associated Press). Daher stammen die verwirrenden Kürzel für alle Nachrichten und Themen der dapd. Die schließlich in Berlin residierende dapd baute nach diversen Übernahmen eine starke überregionale Präsenz mit einem vollwertigen Redaktionsangebot auf, das von der Innen- und Außenpolitik über Wirtschaft und Kultur bis Sport und Allgemeines reichte. Sie wollte mit der großen dpa auf Augenhöhe konkurrieren. Obwohl viele Redaktionen ihr zusätzliches Informationsangebot begrüßten, scheiterte das Projekt trotz mehrerer Anläufe endgültig. Die dapd ging im April 2013 erneut pleite, ihr Betrieb wurde eingestellt.

So geht Diskussion und Meinungsaustausch. Foto: Martin Storz
So geht Diskussion und Meinungsaustausch. Foto: Martin Storz

Die Reduktion des Angebots an journalistischen Stimmen mit verifizierten Quellen ist damit auf einem weiteren Tiefpunkt angelangt. Nun besitzt Deutschland nur noch eine einzige vollwertige, bundesweit präsente Presseagentur. Denn die Dienste nach der dpa verfügen über weit weniger Korrespondenzstellen. Zudem ist ihr Angebot auf bestimmte Themenfelder beschränkt. Das gilt zum Beispiel für die international tätige Agentur Reuters. Sie ist auf Börse, Finanzen, Großunternehmen, Bundespolitik, Ausland fokussiert. Die AFP ist der deutsche Zweig der in Frankreich führenden Agentur. Hinzu kommen Spezialagenturen wie der US-Ableger bloomberg (Börse/Finanzen), sid (Sport) und viele Internet-Dienste mit Branchenbezug (Finanzen, Unterhaltung, Gesundheit/Medizin, Reisen, Auto, Sport usw.). Viele dieser Agenturen sind von Interessen geleitet, beauftragt von Verbänden, Firmen, Regierungen oder Parteien. Auch die großen Kirchen betreiben eigene, konfessionell ausgerichtete Agenturen: Evangelischer Pressedienst (epd) und Katholische Nachrichtenagentur (KNA). Die Konfessionellen sind vor allem bei Themen aus der Sozialpolitik und über die Dritte Welt vertreten.

Die Nachricht verkommt zur kommerziellen Ware

Die Zukunft des Geschäftsmodells "journalistische Nachrichtenagentur" ist gefährdet. Im Markt der Informationsagenten herrscht ein gnadenloser Wettbewerb um die "aktuellste und sensationellste" Nachricht. Wer sie zuerst hinausposaunt, zieht die Aufmerksamkeit und Kunden auf sich. Die journalistische Nachricht verkommt zur kommerziellen Ware. Bei dieser Jagd im Sekundentakt bleiben vielfach die gediegene Recherche und eine saubere Faktenfindung auf der Strecke. Auch deshalb, weil dieses Herzstück im Journalismus den höchsten Aufwand an Zeit und Geld erfordert. Hinzu kommt der Angebotsdruck aus dem Internet, der als Turbo wirkt. Heute sind die größten Konkurrenten von dpa & Co die vielen Medien im Netz, die oft unsauber recherchieren und verifizieren. Dafür sind sie billig. Deren Quellen und Hintergründe (Einzelinteressen, Seilschaften, Verbandslobby, Politik) sind zudem schwer nachprüfbar. Sind also nun neben Printmedien auch klassisch arbeitende Nachrichtenagenturen Auslaufmodelle?

Für die Meinungsbildung im Volk wäre diese Entwicklung der GAU – wenn die Internetgemeinde, wie sie heute funktioniert, diese journalistische Qualität ersetzen würde. Es gilt nun mal die Binsenweisheit: Bevor sich Meinungen bilden können, gilt es zuerst, die Grundlagen für harte Fakten zu schaffen, sprich unterschiedliche Quellen auszuschöpfen und sorgfältig nach ihrem Realitätsgehalt zu überprüfen. Je mehr Kontakte bei der Verifizierung geknüpft werden, um so näher kommen wir der Wirklichkeit. Übrigens vermeide ich bewusst den Gebrauch so hehrer Worte wie "Objektivität", "Wahrheit" oder "Unabhängigkeit". Denn kein Mensch erreicht alleine diese absoluten Kriterien –  auch kein Journalist. Es geht also stets um die aufrichtige Suche nach medialer Wirklichkeit und Wahrheit, nicht um Rechthaberei. Denn dieser Annäherungsprozess unterschiedlicher Positionen funktioniert wie das Zusammenspiel kommunizierender Röhren, je virtuoser, umso größer die Informationsvielfalt unserer Gesellschaft.

Eine "virtuellen Nachrichtenagentur" wäre die Rettung

In diesem Punkt genießt das Internet einen riesigen Vorzug vor traditionellen Presseagenturen: Sein schier unermessliches Potenzial bietet die Chance, aus unzähligen Quellen extrem rasch online zu schöpfen. Würde nun strikt nach journalistischen Grundsätzen und transparent recherchiert, könnte das globale Netz zur "virtuellen Nachrichtenagentur" heranreifen. Mein Vorschlag: Der Pressedienst der Internet-Gemeinde könnte zum Beispiel "WikiSearch" (für nachforschen/recherchieren) und/oder "WikiVerifiz" (für Wahrheitsfindung) heißen.

Diese Entwicklung wäre durch die ungeheure Informationsvielfalt ein gewaltiger Schritt in Richtung mehr Demokratie. Eine solche "virtuelle Nachrichtenagentur" auf Basis der schier unerschöpflichen Internet-Wissensbank könnte den Ausfall der dapd gut wettmachen. Unsere Gesellschaft braucht diesen Informations-Pluralismus zur Bildung von Meinungen. Voraussetzung wären zugängliche, belegbare Quellen aus dem Netz. Eine vollwertige Presseagentur mit dem geballten Wissen der Internet-Kommune wäre die Rettung vor der drohenden Fixierung auf die dpa.

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie will bewahrt und stetig vor Anfeindungen geschützt sein. Bekanntlich fehlt Pressevielfalt in autoritär geführten Staaten. Ein Internet-Medium als offen zugängliche professionelle Nachrichtenagentur würde der arg geschrumpften Agenturszene eine neue, mächtige Stimme verleihen. Der gefährliche Trend zur Pressekonzentration durch Übernahmen, Pleiten und Fusionen könnte so abgemildert werden.

Neben der Dezimierung an Presseorganen existiert noch eine versteckte Konzentrationsbewegung, die im Innern der Medienhäuser stattfindet. So schließen immer mehr Zeitungsgruppen vollwertige Redaktionen ihrer Blätter oder lassen sie bis auf den Regionalteil schrumpfen. Aber zur äußeren Tarnung einer Vielfalt bleiben die Zeitungstitel ("Köpfe") bestehen. In Wirklichkeit entsteht der Großteil der Zeitung komplett am sogenannten Newsdesk, in einer  Newsroom genannten Zentralredaktion. Dieser Pool, der für die eigene Zeitungsgruppe wie eine Presseagentur arbeitet, läuft auf eine Konzentration der Nachrichten- und Themen nach innen hinaus – nur dass kein Politiker oder Kartellamt warnend den Finger gegen die Medienkonzerne hebt.

Die stille Beschneidung der Informations- und Meinungsfreiheit von Millionen Lesern – immerhin bezahlen sie für eine vollwertige Zeitung und nicht nur für einen Newsroom – bedroht erneut unsere Gesellschaft. Doch wer treibt die Konzentration im Medienmarkt so vehement voran, und wer magert die Redaktionen still ab? Sicher auch die oft unbekannten Medienriesen. Die Analyse dieser Einflussreichen wird das Thema der nächsten Nestbeschmutzung sein.

 

Ulrich Viehöver, gelernter Buchhändler und Diplom-Betriebswirt, war Journalist bei den "Stuttgarter Nachrichten", der "Wirtschaftswoche" und bei "Focus". Seit 2000 selbstständiger Wirtschaftsjournalist in Stuttgart, Buchautor, Redaktionsberater und Ausbilder.

 


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Kommentare

Matthias Roman Schneider, 04.06.2013 16:55
Ich finde es eine elementare Aufgabe eines modernen Mediums das Agenda Setting ab und an nach außen zu tragen. Sprich wie ein Medium Themen wählt und damit das Weltbild seiner Nutzer beeinflusst. Meinungsmedien sind meines Erachtens gerade im Kulturbereich immer subjektiv. Und gar nicht anders möglich. In der Regel stelle ich mir da die Frage, wie eine Tagesschau oder die Tagesthemen ab und an auf die Idee gebracht wird, sagen wir mal, subkulturelle Themen wie "Grand Theft Auto 4" zu erwähnen, und dieses Segment ansonsten stets zu verschweigen. Was ist da der Antrieb? Grund ist bei so etwas freilich kein reiner Informationshintergrund.

DÃmonkratie, 27.05.2013 16:54
Immer brauchen "wir" einen Schuldigen, leider wird der immer mehr zum Cyber-Schuldigen!!! DAS Euro, DAS Theorie.... im Grunde genommen ein sog. "die da" irgendjemand ist schuld nur ICH nicht!!!
die Journalisten"krise" (ich hasse das Wort eigentlich) fing schon lange vor dem internet-hype an!! Mitte der 80er sprach Friedrichsen vom Mikrophon-haltern... und die Konkurenz fokus schien alle nicht in Richtung: bewahren "Ihrer eigenen Kompetenz" zu drücken sondern eher in Richtung "Boulevrad-Journalistmus ..... ja ich finde das Desaster ist hausgemacht.... und deswegen fehlt auch flächendeckend eine Solidarität......
der Aufstand der Masse, die noch solidarisch mit dem Spiegel war ist verprellt worden.... aus Arroganz und dem falschen kalb hinterherrobbend!!!
Das Internet hat dann ein übriges getan: wozu noch Zeitung, wenn ich mich viel besser im Internet breit-band-schlau machen kann?
Die Kesselmedien sind doch ein tolles beispiel: da leistet sich eines der reichsten Städte Dt. 2 Zeitungen und die kommen nicht über den Kessel zur Wirkung..... Sie betreiben geistige Inzucht... auch bei S21 gut zu sehen........ Sie selber verstellen sich den Weg und geben allen anderen die Schuld!!! aber als sie mehr Geld haben wollten 2011, da redeten sie von investigativen Journalismus und so.... den Journalismus der Mikrophon-Halter habe ich zur Genüge an der Mahnwache kennengelernt.... wie im Blut-rausch wollten sie nur O-Ton Volk haben (so als HIntergrundgeräusch macht sich das gut! ekelhaft) aber nicht "wissen-wollen"
öffentlich-rechtlichen: auch hier: wohlstandsverwöhnt und soziale Hängematten-mässig haben "wir" 10 Sender, gute Gehälter und was machen wir damit? Gleichtschaltung und Zwangssolidaritätsabgabe!!!
die politischen Sendungen wurden jahrzehntelang hin und her geschoben, ausgedünnt und abgeschlankt..... um dann zu sagen die Zuschauer wollten.................
nein, es war absicht!!! es ist absicht, dass viel Geld für Laber-sendungen existiert, dauernd vom fussball berichtet wird
dafür wichtige Reportagen erst zur Geisterstunde ausgestrahlt werden....
Feiglinge überall!!!

Bekir, 24.05.2013 17:19
Es stimmt, die Vielfalt der Qualitäts-Presse-Angebote verringert sich: Das vieltönige Rauschen im Blätterwald wird verdrängt durch das immer und überall verfügbare Hintergrund-Rauschen des Internets. Das Neue kommt zwar oft mit minderwertiger (und noch öfters mit undurchschaubarer) Qualität. Es schlägt aber mit Gratis-Angeboten die traditionellen Platzhirsche. Deren Qualität hat(te) ihren Preis, auf den nur soweit verzichtet werden kann, wie die Qualität aufgegeben wird.

Die öffentlich-rechtlichen Medien, so könnte man meinen, befinden sich hingegen in einem Biotop, das sie vor den rauhen, qualitäts-gefährdenden Winden des Marktes schützt. Aber ist die Qualität der öffentlich-rechtlichen gestiegen, sind sie der Zufluchtsort der kritisch recherchierenden Journalisten geworden?

Nein - sie fürchten die unter Helmut Kohl geschaffene Privat-TV-Konkurrenz und machen daher im eigenen Stall genau das, was Kohl zunächst nur durch Verschiebung der Einschalt-Quoten hin zu den Privaten bewirken wollte: die allmähliche Entpolitisierung des Fernsehens.
Sie hecheln Einschalt-Quoten nach, die nur durch Brot-und-Spiele-Themen
zu erzielen sind. Sie vermeiden allzu scharfe Kritik an den Grundfesten des Establishments, auf dass dieses ihnen den Rundfunk-Beitrag auch noch in Zukunft herzhaft erhöhen möge.

Die großen politischen Skandale werden daher immer noch von der (Papier-)Presse aufgedeckt. Allerdings nicht mehr vom SPIEGEL, den jetzt viele - zu Recht - als "ehemaliges Nachrichtenmagazin" schmähen, weil er weiß, was seine Anzeigen-Kunden mögen und was nicht - und er sich so seine Marktführerschaft erhält. Und weil man annimmt, dass er seine vielen "guten" Insider-Quellen bezahlen muss - mit Wohlverhalten und PR-Diensten.

Denn vorbei sind die Zeiten, als im Alleingang kleine Beamte für kleines Bakschisch (oder für ihre persönliche Rache an Vorgesetzten) Infos und Dokumente lieferten. Wenn sie keine mächtigen Kreise hinter sich haben, dann isoliert man sie schnell als unwissende "Verschwörungstheoretiker", mit denen kein aufgeklärter Journalist gesehen werden will.

Welche "Sau durchs Dorf gejagt" wird, bestimmt heutzutage die BILD. Jahrelang hofierte sie Wulff und verschleierte diese Tatsache geschickt, als sie dann urplötzlich zur Jagd auf ihn blies. Man wäre naiv, wenn man glaubte, eine wütende Wulff-Botschaft auf dem Anrufbeantworter hätte das psychische Gleichgewicht der abgebrühten BILD-Profis verletzt und sie zur 180-Grad-Wende stimuliert. Die wahren Gründe, warum Wulff in Ungnade fiel, dürften bei den Kräften zu suchen sein, die hinter der BILD-Redaktion stehen und denen Wulffs Äußerungen, evtl. zum Euro-Schulden-Desaster, nicht schmeckte.

Und die plötzlich reichlich vorhandenen Skandal-Infos über den eben noch hofierten Wulff? Die Ansicht, BILD sammle über jeden Politiker fortlaufend "Kompromat", um es im Bedarfsfall einsetzen zu können, scheint mir mehr als ein Gerücht zu sein. BILD als Big-Brother-Sprachrohr (im Orwellschen Sinne) ist keine völlig unrealistische und jedenfalls eine genug beängstigende Vorstellung, um sie nicht als Arbeitshypothese im Auge zu behalten, mögen manche noch so sehr "Verschwörungstheorie" schreien.

Hoffnung gibt da allerdings der Fall Guttenberg: BILD umschmeichelte ihn noch nach seinem Sturz aufs peinlichste. Die ethischen Maßstäbe von Anstand und Sauberkeit, an denen BILD sich bei Wulff angeblich so unerbittlich orientierte, spielten in den BILD-Hymnen an "Gutti" keinerlei Rolle. Aber alles "Gutti-komm-wieder" war vergeblich. Die Macht des Internets hatte nicht nur die Wahrheit aufgedeckt. Sie sorgte auch dafür, dass die gerechte Strafe des Rücktritts eine Strafe blieb. Und nicht unter den Lob-Gesängen der BILD zur Posse im Polit-Karrussell verkam.

Hier schließt sich der Kreis und wir müssen uns fragen: Fördert das Internet (ohne neue zu schaffen) die Monopolisierung und Verflachung der alten Qualitäts-Medien ? Oder schafft es eine neue Öffentlichkeit mit Partizipations-Möglichkeiten für eine "große Zahl kleiner Leute", die nicht mehr einfach mit lauter PR mächtiger Konzerne übertönt werden kann?

Vermutlich stimmt beides und die Zukunft muss zeigen, ob für die Gesellschaft die Vor- oder Nachteile dieser Entwicklung überwiegen.

Karl Kraut, 23.05.2013 09:47
Der Beitrag listet wichtige Kritikpunkte auf, wenngleich die Schelte der Kommerzialisierung des Nachrichtenflusses und der -verarbeitung heute ziemlich naiv wirkt. Eine von Staat und Politik unabhaengige Nachrichtenverbreitung MUSS kommerziell sein und profitabel arbeiten. Die Pleite der Agentur dapd beruht vor allem auf Versaeumnissen in dieser Dimension: dapd setzte darauf, dass "das Herzstueck des Journalismus" (s.o.) zu Dumpingpreisen anzubieten – und beachtete dabei nicht, wieviel Aufwand dieses "Herzstueck" verlangt und mithin Kosten verursacht. Wer sollte folglich die geforderte "virtuelle Nachrichtenagentur" bezahlen? Das Modell Wikipedia ist ein Ideal, das nur im enzyklopaedischen Sinn, nicht jedoch unter dem Druck aktueller Ereignisse funktioniert. Oft sind Wikipedia-Eintraege um Jahre veraltet. Wer sollte z.B. in einer "virtuellen Nachrichtenagentur" bei Bombenanschlaegen wie etwa neulich in Boston in Minutenschnelle und verlaesslich ueberpruefen, wieviel Tote es tatsaechlich gegeben hat, ob es Bekennerschreiben gibt, ob die Taeter schon gefasst sind? Solche Aufgaben, die fuer einen Nachrichtenfluss unerlaesslich sind, lassen sich nur mit einer professionellen Organisation bewaeltigen – die profitabel arbeiten will und muss.

der Cannstatter, 22.05.2013 17:01
Danke für die Erklärung an Nicht-Journalisten wie das Nachrichtengewerbe funktioniert. Allein die Themenauswahl ist schon vor dem eigentlichen Inhalt ein mächtiges Instrument zur Meinungsmache. Wir bei Tagesschau und Heute auch sehr deutlich. Vielleicht liegt es an den fehlenden "dpa" Buchstaben bei euch, dass die Kontext Artikel ganz anders zu lesen sind als der Einheitsbrei in vielen Medien. Weiter so, dann habt Ihr wohl bald einen weiteren Soli.

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Es scheint als müsse immer noch jeder Mensch in die "passende" Gesinnungsschublade gepackt werden.

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Fritz, 24.08.2016 11:51
Vielen Dank für den Artikel! Höchst erfreulich daß es noch Unternehmen und Unternehmer mit Rückgrat gibt. Ein weiterer Grund diese Marke weiterzuempfehlen.

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Manfred Corte, 24.08.2016 11:34
... jetzt werde ich mir wohl bald die ersten Sioux-Schuhe kaufen - oder gleich mehrere Paare ...

Ausgabe 282 / Politische Luxusreisen / Heiner Janzmann, 24.08.2016 04:02
"Die BWI-Experten kalkulieren oft tagelang anhand dicht beschriebener Excel-Tabellen, um vernünftige Preise anbieten zu können." Sollte dann nicht der entspechende Stundensatz hinzugerechnet werden?

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