KONTEXT Extra:
Parkschützer helfen Wolfgang Dietrich beim VfB

Überraschende Hilfe für den früheren S 21-Sprecher Wolfgang Dietrich: Ermuntert durch das Kontext-Editorial ("Dietrich for President") finden sich im Bahnhofsgegner-Forum "Parkschützer" bereits Vorschläge für Sprechakte, die der 68-Jährige als VfB-Präsident vornehmen könnte. Besonders hübsch die Ansage, der Zweitligist plane den Kauf von Messi, Ronaldo und Ibrahimovic - "die Kosten dafür werden unseren Etat nicht belasten". Sehr schön auch der Plan, keinen Torwart einzusetzen, denn: "Ich bin sicher, wir bekommen eine Sondergenehmigung, unser Tor mit Brettern vernageln zu dürfen". Außerdem brauche der VfB keine elf Spieler - "unsere Mannschaft ist mit sechs Spielern 30 Prozent leistungsfähiger". Grundsätzlich habe der Abstieg in die 2. Liga keinerlei Auswirkungen auf das Ziel, 2017 Deutscher Meister zu werden: "Wir liegen da voll im Zeitplan". (28.7.2016)


Zwei Afd-Fraktionen im Landtag zulässig

Nach dem von der Landtagsverwaltung in Auftrag gegebenen Gutachten zur Vertretung der "Alternative für Deutschland" (AfD) im baden-württembergischen Parlament gibt es keine Handhabe gegen die Parallelfraktion. Die Professoren Christofer Lenz, Martin Morlok und Martin Nettesheim schreiben in ihrer 35-seitigen Stellungnahme: Der unter der Bezeichnung "Fraktion der Alternative für Baden-Württemberg im Landtag von Baden-Württemberg" auftretende Zusammenschluss von 14 der AfD angehörenden Abgeordneten sei "seit seiner Konstituierung am 06.07.2016 eine Fraktion im Sinne der Geschäftsordnung des Landtags". Einer Anerkennung bedürfe es nicht. Es bestünden keine über den Wortlaut Geschäftsordnung "hinausgehende, rechtliche Anforderungen an die Zulässigkeit einer Fraktionsbildung".

Auch das "Verbot der Fraktionsvermehrung" greift nach Einschätzung der Gutachter nicht. "Der Landtag würde die verfassungsrechtlichen Grenzen seiner Geschäftsordnungsautonomie aber nicht überschreiten", heißt es weiter, "wenn er eine Regelung erließe, die die Gründung einer 'Parallelfraktion' untersagt." Einer bereits bestehenden Fraktion ist der Status aber auch dadurch nicht zu nehmen. Denn: "Eine derartige Regelung dürfte nur mit Wirkung für die Zukunft erlassen werden, zweckmäßigerweise zum Zeitpunkt des Zusammentritts des neuen Landtag."

Damit müssen sich die anderen Fraktionen, wenn der AfD-Bundes- und Landessprecher Jörg Meuthen mit den Bemühungen eines Zusammenschlusses unter seiner Führung keinen Erfolg hat, weiterhin mit mindestens zwei rechtspopulistischen Rednern und Rednerinnen zu jedem Tagesordnungspunkt abfinden. Die geschätzen Kosten der Spaltung für die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen liegen bei drei Millionen Euro. Denn auch die zweite AfD-Fraktion hat ein Recht auf die allen anderen zustehende finanzielle Ausstattung. (25.7.2016)


Zweiter NSU-Ausschuss: Geheimdienste auf der Theresienwiese?

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags hat in seiner konstituierenden Sitzung am Donnerstag die ersten zwei Zeugen benannt. Sie sollen nach den Worten des Vorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) Auskunft darüber geben, "ob sich am Tag des Anschlags auf die beiden Polizeibeamten in Heilbronn Geheimdienste am oder in der Nähe des Tatorts befunden" haben.

Im ersten Ausschuss in der vergangenen Legislaturperiode hatte der Journalist und NSU-Experte Rainer Nübel als Sachverständiger dazu Stellung genommen. "Er verwies", wie es im Abschlussbericht heißt, "zunächst auf die mutmaßliche Anwesenheit der Defence Intelligence Agency (DIA) zur Tatzeit am Tatort". Mitte November 2011 habe er, wie Nübel weiter zitiert wird, eine Nachricht von der "Stern"-Redaktion in Hamburg erhalten, wonach ein dort vorliegendes Papier ein mutmaßliches Observationsprotokoll des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA darstelle. Daraus gehe hervor, dass zur Tatzeit eine Observation von "M. K." und einer weiteren, nicht näher definierten Person durch US-Agenten stattgefunden habe. Zumindest eine dieser beiden Personen habe zuvor bei der Santander-Bank 2,3 Millionen Dollar oder Euro abgeholt. Und weiter: "Sicherheitsbeamte entweder aus Baden-Württemberg oder Bayern sollten präsent gewesen sein und die Operation aufgrund eines 'Shooting Incident' zwischen 'White Wings', also Neonazis bzw. Rechtsextremisten, und einer Polizeistreife abgebrochen worden sein."

Nübel hatte bei seinem Auftritt als Sachverständiger umfangreiche Ausführungen zu den eigenen Recherchen gemacht. Aus Zeitgründen und angesichts des Endes der Legislaturperiode, so Drexler, der auch den ersten Ausschuss führte, habe diesem Komplex aber nicht mehr detailliert nachgegangen werden können. Im Einsatzbeschluss des zweiten Gremiums heißt es jetzt, insbesondere sei zu klären, ob "Angehörige von ausländischen Sicherheitsbehörden auf der Theresienwiese oder in der Umgebung im Umfeld des Mordanschlags am 25. April 2007 anwesend waren, ob und welche Rolle diese beim Tatgeschehen gespielt und welche Erkenntnisse dazu bei deutschen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden vorgelegen haben". Die erste öffentliche Sitzung des Untersuchungsausschusses findet am 19. September statt. Gehört werden zum Auftakt auch noch einmal vier Sachverständige.


Keine Nebenabsprache zu Stuttgart 21

Um Streit zu vermeiden, sind laut Winfried Kretschmann die bis zum Wochenanfang geheimen Nebenabreden mit der CDU zusätzlich zum Koalitionsvertrag getroffen worden. Die Aufregung darüber, dass Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro ohne Finanzierungsvorbehalt an der Öffentlichkeit vorbei festgeschrieben wurden, versuchte der Regierungschef mit neuen Einblicken in seinen Politikstil zu kontern: "Auch ich muss mal mauscheln, auch ich muss mal dealen." Kein Mensch auf der Erde, der vernünftig Politik machen wolle, kriege das hin ohne Absprachen hinter den Kulissen. Da habe er kein schlechtes Gewissen, denn es sei "unspektakulär", einzelne Maßnahmen zu priorisieren, die grundsätzlich ohnehin im Koalitionsvertrag vereinbart seien.

Unter anderem ist im Detail aufgeführt, dass 325 Millionen Euro ohne Finanzierungsvorbehalt in die Digitalisierung fließen sollen, 100 Millionen in die bessere Ausstattung der Polizei oder 40 Millionen in die Elektromobilität. Der mit 500 Millionen Euro größte Betrag ist allerdings nicht mit konkreten Informationen versehen, die Summe steht für "Investieren/Sanieren (Straße/Schiene, Hochbau, Hochschulen, ...)" zur Verfügung. Der Ministerpräsident widersprach Mutmaßungen, dass in dieser halben Milliarde auch zusätzliche Mittel für Stuttgart 21 über den Kostendeckel hinaus versteckt sein könnten. Für die laufenden Zahlungen gebe es einen Sonderposten im Haushalt. Nebenabsprachen zu diesem Thema hätten nicht stattgefunden.

(19.07.2016)


Die Reichen sind noch viel reicher

Einkommenserhebungen bei Spitzenverdienern aus mehr als 1300 Firmen haben ergeben, dass alle offiziellen Einschätzungen zur wachsenden sozialen Kluft in der Bundesrepublik die Situation beschönigen. Nach den Zahlen, die das ARD-Magazin "Monitor" in diesen Tagen veröffentlichte, verdienen Manager und Vorstände im Durchschnitt nicht 200 000 Euro jährlich, sondern rund eine halbe Million. Die 200 000 Euro sind aber offiziell im sogenannten Sozioökonomischen Panel (SOEP) ausgewiesen, welches wiederum wichtiger Eckpfeifer der bisherigen Armuts- und Reichtums-Berichterstattung in Bund und Ländern ist.

Das Bundesarbeitsministerium will die Daten dort jetzt einfließen lassen, ebenso wie die Erkenntnisse einer in der vergangenen Woche von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie. Danach verdienen die einkommensstärksten zehn Prozent der Bevölkerung mehr als die unteren 40 Prozent zusammen. Und die Einkommensungleichheit wächst weiter. In "Monitor" präsentierte Wirtschaftsweise Peter Bofinger eine vergleichsweise einfache Lösung: "Aus meiner Sicht würde es naheliegen, wieder zu den Steuersätzen zurückzukehren, die wir in den Neunzigerjahren hatten, und das war ein Spitzensteuersatz in der Einkommenssteuer von 53 Prozent." Zurzeit liegt er bei 42 Prozent. Ab einer bestimmten Einkommenshöhe werden drei Prozentpunkte Reichensteuer hinzugerechnet. Von ihr sind aber nicht einmal ein halbes Prozent der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen betroffen.


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Foto: 7aktuell.de/Oskar Eyb

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Ausgabe 130
Politik

Ungeklärter Todesfall

Von Thomas Moser
Datum: 25.09.2013
Hat der Tod eines jungen Mannes am 16. September 2013 auf dem Stuttgarter Wasen etwas mit der rechtsradikalen Zwickauer Terrorgruppe NSU zu tun? Die Behörden sagen: Nein. Florian H. war in seinem brennenden Fahrzeug umgekommen.

Bisher bietet sich folgendes Bild: Am Montagmorgen, den 16. September 2013, verbrannte in einem Peugeot, der am Rande des Cannstatter Wasens stand, ein 21-Jähriger. Der Tote hieß Florian H., stammte aus einer Gemeinde im Kreis Heilbronn und war Lehrling in einer Baufirma in der Nähe von Stuttgart gewesen. Am Nachmittag desselben Tages um 17 Uhr wollte die "Ermittlungsgruppe Umfeld" des Landeskriminalamts (LKA) ein Gespräch mit ihm führen. Die EG Umfeld war Anfang des Jahres von Innenminister Reinhold Gall (SPD) eingesetzt worden, um den bislang ungeklärten Polizistinnenmord in Heilbronn aufklären zu helfen. Am 25. April 2007 war dort die Polizistin Michèle Kiesewetter mit einem gezielten Kopfschuss getötet und ein weiterer Polizeibeamter lebensgefährlich verletzt worden. Der Mordfall wird mit der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) in Verbindung gebracht. Die Ermittler wollten, wie ein Sprecher des LKA erklärt, mit Florian H. darüber reden, ob er Informationen über die rechtsextreme Szene geben kann. Er soll sich in rechten Kreisen bewegt haben. Das LKA habe auf ein Treffen gedrängt, irgendwo "im Großraum Stuttgart". Genauer will der LKA-Sprecher es nicht sagen. Die Frage, ob Florian H. eine Verbindungsperson des LKA in die rechte Szene war, verneint er. Sollte er als Informant gewonnen werden? Die Antwort nun verblüfft: "Das kann man nicht sagen. Es ist nicht dazu gekommen. Er ist ja tot."

Nach Kontext-Informationen soll Florian H. bereits im Januar 2012 vom baden-württembergischen LKA im Auftrag der Bundesanwaltschaft (BAW) zum NSU-Komplex als Zeuge vernommen worden sein. Im November 2011 war die NSU-Terrorgruppe durch den Tod der beiden Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgeflogen, und die Karlsruher Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Die Angaben des Zeugen Florian H. hätten sich aber als "vage, teilweise widersprüchlich und nicht tragfähig" erwiesen, erklärt ein Sprecher der Anklagebehörde. Deshalb sei der Mann nicht als Zeuge im Münchner NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und die vier anderen Angeklagten aus dem NSU-Umfeld benannt worden. Die Frage, worauf sich die Angaben des Zeugen bezogen, beantwortet der BAW-Sprecher so: "Auf Baden-Württemberg, was sonst?"

Zusammenhänge "ziemlich ausgeschlossen"

Die Sache bleibt widersprüchlich: Im Januar 2012 soll der Zeuge nur vage Angaben gemacht haben, doch im September 2013 ist er dem LKA ein Informationsgespräch wert?

Die Todesursache ist laut Stuttgarter Polizei Suizid. In ihrer Pressemitteilung schränkt sie allerdings ein, der junge Mann habe das Fahrzeug "vermutlich selber in Brand gesteckt". Ähnlich unbestimmt äußert sich die Polizei zum möglichen Motiv: Es "dürfte im Bereich einer persönlichen Beziehung" liegen, heißt es. Die Frage, ob es einen Zusammenhang mit der anstehenden Befragung durch das LKA gibt, bezeichnet der Sprecher als "ziemlich ausgeschlossen". Auf Kontext-Nachfrage, ob Florian H. auch Kontakt zum Verfassungsschutz hatte, antwortet das Innenministerium, dass der Name F. H. in Unterlagen des Landesamts im Zusammenhang mit zwei Meldungen der Polizei auftauche. Im Mai und Juli 2011 sei er von der Polizei kontrolliert worden. Einmal sei er wegen "Mitführens eines unerlaubten Gegenstands" überprüft worden. Eigene Erkenntnisse habe das Landesamt nicht.

Das Auto, in dem der junge Mann verbrannte, stand auf dem Cannstatter Wasen auf der Zufahrt zum dortigen Campingplatz – einem Ort, an dem sich die der Zwickauer Terrorzelle zugerechneten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgehalten hatten. "Das alles klingt doch sehr merkwürdig", sagt Silke Ortwein, die Heilbronner DGB-Kreisvorsitzende. Sie ergänzt: "Es ist an der Zeit, dass auch Baden-Württemberg als Bundesland, in dem der Polizistinnenmord geschehen ist, endlich einen 'NSU-Untersuchungsausschuss' einrichtet."


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Kommentare

Tyr, 21.11.2013 20:07
Genau,Fragen über Fragen:Wie gehts eigentlich mit der Berichterstattung über den NSU....weiter?Man hat schon länger nichts mehr davon gehört.

Alexander Gronbach, 28.10.2013 20:56
Fragen über Fragen……

1. Weshalb interessiert sich Andre Kapke so sehr, ob und welche Spuren es bei dem “Selbstmord” von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gibt? (TÜK Kapke) Der treue Kamerad machte sich ja solche Sorgen……

2. Es scheinen umfangreiche Spurenverfolgungen zu laufen, was Zigarettenreste angeht. (Ist Kapke eigentlich Raucher betr. Speichelauswertungen). Frage in die Runde, raucht Kapke und wenn ja, welche Marke? Bis zur letzten Zigarette äh sorry – Patrone.

3. Es existieren ja diverse Untersuchungen zum Tatablauf. Man sollte die Ermittlungsbehörden nicht immer kritisieren. Vorallen Dingen das BKA scheint hervorragende Arbeit im Bezug auf das Wohnmobil gemacht zu haben. Aber das wissen ja alle investigativen und staatlich subventionierten Verschwörer schon…. hängt ja in jeder Behördenkantine am schwarzen Brett.

Da ich Laie bin, wenn Mundlos zunächst Böhnhardt erschoss, dann Feuer legte, in Folge sich erschoss, wäre dann Mundlos als Tatverdächtiger tot? Na gut, wenn sich Mundlos erst erschoss, dann das Feuer legte (es gibt ja auch Cem-Trails und Reichsflugscheiben…) – ja, so müsste es theoretisch gewesen sein. Weil nämlich der ermittelte Todeszeitpunkt speziell von Mundlos schon seltsam ist…..

Darf ich? Danke, ich bin doch Laie! Es könnte aber auch so gewesen sein, Böhnhardt erschoss Mundlos, dann erschoss er sich selbst, ungefähr 20 – 25 Minuten später legte er dann das Feuer. Leyendecker war doch anwesend, d.h. er müsste uns ja erklären können, ob er sich sicher ist, dass Mundlos erst Böhnhardt erschoss, dann sich selbst und in Folge Feuer legte?

Wobei? Was für eine Sehstärke bei Brille hat unser guter Hans Leyendecker eigentlich, waren ja Beide ganz schlimm aussehende Glatzen…. vielleicht hat er die ja verwechselt und Böhnhardt erschoss Mundlos, stop, habe fast vergessen, aus einem nicht existierenden Rückfenster imaginär auf eine Hauswand wo man drei Tage lang nach Einschussloch suchte…. erschoss sich selbst und legte dann nachdem Er bei Thor und Konsorten zu lange an Pforte stand per Feuerblitz den Brand.

Wie schiesst man sich eigentlich mit einer 117 cm langen Unterlaufrepetierflinte in Brust? Wie lange Arme hatten die Jungs eigentlich. Müsste man mal diese rechtsterroristische Sexbombe fragen, die müsste das ja wissen. Und dann flog Mundlos “über” Böhnhardt weil ja die Flinte so seltsam dalag….

Dass man relativ schnell die beiden Waffen aus Heilbronn ermittelt hat, lag am behördlichen Prägestempel. Das geht schon in Ordnung. Nur, wenn Mundlos und Böhnhardt diese Waffen seit 2007 aufbewahrt hatten, wieviele dazugehörige 9 mm. Patronen hat man eigentlich im Versteck Friedensstrasse in Zwickau aufgefunden? Keine? Das ist nun wieder so eine blauäugige Laienfrage. Ähm, wieviele dazu gehörige Patronen hat man im Wohnmobil aufgefunden? Nicht, dass die noch in Hosentasche eines Tatverdächtigen sind?

Das mit den vergessenen Patronen liegt ersichtlich daran, dass das unsichtbare Stay-Behind-Gladio-Killerkommando auch schon in die Jahre gekommen ist.

4. Seit 2 Wochen suche ich den Begriff “Tatverdächtiger” bei Selbstmord? Kommt irgendwie in keinem Fall eines Selbstmordes vor. Weil man ja bei Selbstmord (siehe Florian Heilig) davon ausgeht, dass keine Fremdeinwirkung, dh. dritte Personen beteiligt sind und somit auch das Unwort “Tatverdächtiger” ausgeschlossen werden kann. Gab es nicht auch “Beziehungsprobleme” bei Mundlos und Böhnhardt mit dieser Dreierbeziehung? Wenn das der Führer gewusst hätte, dass seine Speerspitze für das Vierte Reich in Rassenschande leben – oioioi…!!!

Bei solchen sündigen prähistorischen Germanen könnte es selbstverständlich auch so gewesen sein, der Feuergott Lodur (für die braune Oi-oioi Fraktion – auch Loki der Geile genannt) war entzürnt und wollte die Sündigen in Hölle schmoren lassen. (Wer rechnet bei diesen ur-germanischen Gottheiten schon mit der freiwilligen Feuerwehr Eisenach…)

Diesen Generalbundesanwalt Dr? Herbert Diemer braucht man garnicht zu fragen, der fährt ja auch mit seinem Diesel-Daimler an Elektrotankstelle und wundert sich, dass der Anschlussstecker nicht an seinen Tankstutzen passt, obwohl er doch seit Kretschmann in Nachbarstadt sitzt so grün um Nase ist…..

Bleibt mir nur noch die Undercover – Dönerbude in Nürnberg oder unseren persischen Hellseher aus SOKO Hamburg…… da wird einem bestimmt geholfen!

Heike Heilig, 06.10.2013 14:29
Legislative, Judikative, Exekutive, ausführende Gewaltteilung des Staates, dies habe ich mehrmals in der Schule und in all meinen Weiterbildungen gelernt. Inzwischen haben diese Formen einen sehr negativen Beigeschmack. Florian war ein sehr lebenslustiger und kritischer Mensch. Er hatte so viele Träume Wünsche und Ziele. wer ihn gekannt hat, geht nicht von einem Suizid aus. ,

tillupp, 28.09.2013 13:34
Es ist schon komisch, dass die Rechtsextremen sich immer so gerne selbst verbrennen. Ich würde das niemandem empfehlen, weil es eben weh tut. Vor die S-Bahl laufen, sich erhängen, oder Autoabgase einatmen; O.K. - das könnte ich glauben, aber verbrennen? Wieviele (21-jährige) Selbstmörder haben das in den letzten 60 Jahren gemacht? Ich wüsste auch gar nicht, wie ich die schwer entzündlichen Materialien in einem Auto anzünden müsste, damit es richtig brennt. Ich halte es für viel wahrscheinlicher dass es Mord war. Mit K.O. Tropfen betäubt, mit den Flammen die Spuren verwischt. Vielleicht kann der Rechtsmediziner aus fehlendem Fluchtverhalten ja was ablesen, aber erfahren wird man da wahrscheinlich nichts.

Alexander G., 27.09.2013 00:35
Um "Krokus" muss man sich keine Sorgen machen ..... eher um Figuren, die so verrückt wären, nach Ireland reisen würden um in irgendeiner Form Kontakt zu bekommen.

Über was sollte "Krokus" noch berichten?

Dass Rainer Oßwald alias Öttinger ihr mitteilte, er wäre am 25 April 2007 in Heilbronn gewesen? Seine Falschaussage vor dem PUA "weder er noch ein Kollege aus dem LfV wären dort an diesem Tag gewesen?

Zu diesem Thema wurde bekannt, dass das LfV im Juni 2012 die Akte geschreddert hat! Eine neue Story wurde im Innenministerium konstruiert, es wäre um einen Islamisten gegangen, es ging jedoch um einen Rechtsextremen, der zudem nicht angeworben werden sollte sondern schon VP war!

Die klare Meldung von "Krokus" an den Früh(zwangs?)rentner Rainer Oßwald, dass die rechtsextreme Nelly Rühle über eine ihr bekannte Krankenschwester im Klinikum Ludwigsburg den schwerverletzten Martin Arnold ausgespäht hat?

Antwort LfV Präsidentin Bube - erfunden? Lüge, Arnold wäre zwei Tage nach Einlieferung Ludwigsburg nach Neresheim verlegt worden. Dann aufgebaute Story, dort habe es eine Lilli gegeben die das irgendwann mal ihrer Friseurin erklärte? "Krokus" kennt keine Lilli, was auch gar nicht möglich ist da diese laut Unterlagen an einem Tag ihren Friseurtermin hatte wo "Krokus" nicht anwesend war. (Typisch Ermittler - siehe Galerie Kaufhof, man baut eine Lüge auf und übersieht Tatsachen, an diesem Tag hatte "Krokus" belegbar einen Kundentermin des zweitgrößten Konzerns für Befestigungstechnik.... )

Fakt ist - was Kontext ermittelte, Arnold wurde erst am 15 Mai 2007 nach Neresheim verlegt. Fakt ist auch dass Arnold aus "Sicherheitsbedenken" innerhalb des Klinikum Ludwigsburg verlegt wurde. (Erwartete man einen Angriff der Wattestäbchenfraktion?) Oder wurde diese Meldung von "Krokus" doch intern ernst genommen?

Fakt ist, eine Barbara Eichelbaum stand schon auf Mundlos seiner Garagenliste von 1998. Diese Dame war nicht nur als Krankenschwester im Klinikum Ludwigsburg sondern wurde auch schon als Zeugin vom BKA vernommen, wo "Uschi" eindeutig eine Falschaussage tätigte was Kontakte zum Trio anging. Und neben diesen scheinbar Nichtigkeiten war ihre Friseurin eine Nelly Rühle aus Wolpertshausen, Ihre Lieblingsgruppe noch heute die rechtsextreme Band "Naked But Armed" wo der Ehemann Stefan Rühle seine rassistischen Songs von sich gibt.

Alle von "Krokus" benannten - seltsamerweise in dieser Brühe aus Rechtsextremen und KKK schwimmenden Figuren - oh Wunder über Wunder - haben verblüffende Ähnlichkeiten mit den Phantombildern?

Frau (Bild 1) = Olga Widerspan
Männer (Bild 2 und 14) = Stefan Rühle
Männer (Bild 3 und 4) = Matthias Brodbeck
Mann (Bild 8) = Alexander Neidlein
Mann (Bild 12) = Marcus Frntic

Vielleicht sollte man über Auswärtiges Amt in Russland nachfragen lassen, ob Putin sich auch in HN aufgehalten hat?

Auf dem Video - Kamera vor Bäckerei Yamas am Hauptbahnhof ist nicht Zschäpe zu erkennen sondern die Frau hat verblüffende Ähnlichkeit mit Nelly Rühle. (Wobei sich nunmehr die Frage stellt, woher kannte Nelly Rühle den Zugführer von Kiesewetters Einheit?)

Der Punkt, dass in Erlenbach auf dem Gartengrundstück der Familie Brodbeck rechtsradikale Treffen stattfanden ist bestätigt.

Der Punkt, dass sich Olga Widerspan nach dem Mord an Michele Kiesewetter nach Canada absetze ist bestätigt und es wurde wohl von BKA weiterermittelt, dass sie dort bei einem Torsten Däubler aufhältig war. Nett, der ehemalige LfV Beamte Däubler baute mit dem BfV Spitzel Corelli die Internetseiten des KKK Schwäbisch Hall auf, informierte jeweils den LfV Spitzel Radler alias Achim Schmid & Corelli wenn mal wieder diverse Staatsschutzbeamte zu neugierig wurden. Der Rest ist hinreichend bekannt!

Über die Tatsache, dass sich Mandy alias Beate Zschäpe im August 2006 bei Sigrun Häfner und Matthias Brodbeck in Ilshofen aufgehalten hat, da gibt's auch Neuigkeiten, auf den Akten zu diesen Punkten (und Hinweisen einer Sigrun H. gegenüber einem auch Rentner KHK Gerhard Quendt aus diesem Zeitraum....) sind mehr rote Stempel als sonst etwas!

Was nebenbei belegt, dass das LfV Akten dahingehend verfälschte, was die Zeit des Einsatzes von "Krokus" angeht. Wie kann sie im August 2006 von Quellenführer Oßwald zu Häfner und Brodbeck gesendet werden, wenn sie erst im Juli 2007 den ersten Kontakt mit ihm hat? (So seine Aussage vor dem PUA!)

Dann träumt mal schön weiter von einem Landesuntersuchungsausschuss, wie sagte dieser grüne MdL Salamon "Momentan kein Bedarf" (der IM Gall hat doch so nett gefälscht, geschreddert und gelogen) und was juckt da schon ein Jungnazi-Grillhähnchen auf Cannstadter Wasen gelle!

Der Gestank tendiert wirklich Richtung Dolch im Abzeichen..... da das 1st BN 10th SFG die Hüter dieser Altlasten sind!

Zeugen verbrennen aber richtig ?, 25.09.2013 08:58
In dem Artikel ist zu lesen :
" Der Tote hieß Florian H., stammte aus einer Gemeinde im Kreis Heilbronn und war Lehrling in einer Baufirma in der Nähe von Stuttgart gewesen. "
In der Hinsicht vielleicht ganz interessant, es gibt Hinweise das André K. und Thomas G. im letzten oder noch in diesem Jahr auf einer Baustelle nahe Stuttgart gearbeitet haben
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottenburg-waren-nazis-auf-baustelle-des-kopp-verlags.0885de5a-1f31-4ad4-b66a-fc068168c5a3.html
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.rottenburg-chaosbau-fall-kopp-verlag-stellt-strafanzeige.58acca1d-a276-441f-8276-0ef098d0ad6a.html
Eine VP, Stauffenberg-Erbse, ist laut einem Kontext-Artikel verschwunden, von einer weiteren, VP Heidi, ist entgegen Ankündigungen nichts mehr zu hören, der wollte ins Zeugenschutzprogramm was abgelehnt wurde, und VP Krokus hatte die Idee sich vorsichtshalber nach Irland abzusetzen, was anscheinend soweit funktioniert hatte, immerhin konnte die sich noch eine Weile mitteilen. Nun verbrennt jemand, wie der sich umgebracht haben soll wurde noch nicht bekannt gegeben, aber es war Suizid aus persönlichen Gründen...

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@ D.Hartmann Es gibt einen Fall bei dem ist die Kostenübernahme der Krankenkosten abgelehnt worden "da kein Vorsatz" juristisch belegt werden kann.

Ausgabe 278 / Raus aus der NATO, rein ins Vergnügen / Peter Grohmann, 28.07.2016 18:15
Danke für Infos + Kommentare

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