KONTEXT Extra:
Satte 1,5 Prozent mehr für das schreibende Personal

Die JournalistInnen sitzen wieder an ihren Schreibtischen. Am Mittwoch (29. Juni) haben sich die Zeitungsverleger und die Gewerkschaften auf einen Abschluss geeinigt, der eine Gehalts- und Honorarerhöhung von 1, 5 Prozent rückwirkend zum 1. Juni vorsieht. Den nächsten Aufschlag um 1,6 Prozent soll es zum 1. August 2017 geben. Damit habe man einen „vertretbaren Abschluss“ erreicht, meinte der stellvertretende Verdi-Vorsitzende Frank Werneke. Dieses Ergebnis habe man nur dank der Streiks der KollegInnen in den vergangenen Tagen erreichen können, wodurch der Druck auf die Verleger erhöht worden sei. In der Öffentlichkeit war der Ausstand weitgehend unbemerkt geblieben, nachdem sich auch die Zeitungen große Zurückhaltung bei der Berichterstattung auferlegt haben. (30.6.2016)  


Bürgerfoyer "Zeitungen unter Druck" heute Abend abgesagt

Da kam der Journalisten-Streik dazwischen: Die Stuttgarter Volkshochschule hat das für heute geplante Podium mit Michael Maurer (Stuttgarter Zeitung), Susanne Stiefel (Kontext) und David Rau (Stuggi.TV) abgesagt. Viele KollegInnen - auch der Stuttgarter Blätter - streiken derzeit für mehr Lohn. Der Vize-Chefredakteur der Stuttgarter Zeitung kann daher heute Abend nicht diskutieren, sondern muss produzieren. Und auch die Gewerkschaftsvertretet haben abgesagt. Schweren Herzens hat sich die Stuttgarter vhs dazu entschlossen, das für heute geplante Bürgerfoyer abzusagen - aber nicht zu vergessen. "Die  Medienlandschaft Stuttgart ist uns wichtig", betont Ulrike Rinnert, Stabstelle Beteiligung, "wir wollen das Thema im Herbst wieder im Bürgerfoyer aufgreifen." (29.6. 2016)


Büttel der Bahn - nein danke

Vor dem S-21-Lenkungskreis am Donnerstag (30.6.) wird Verkehrsminister Winfried Hermann und Oberbürgermeister Fritz Kuhn (beide Grüne) heftig ins Gewissen geredet. Der Theologe Martin Poguntke vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erklärt, die Projektgegner hätten es aufgegeben zu hoffen, dass "wir politische Helden an die Macht gebracht haben". Aber verlangt werden könne, dass sie ihr Amt "nicht so ganz der Würdelosigkeit preisgeben". Konkret bedeute das:

Fordern Sie von der Bahn die restlose Offenlegung aller Zahlen und deren Überprüfung durch eine wirklich unabhängige Stelle. Sie haben nicht das Recht, sich auf die Bahn einfach zu verlassen - denn Sie sind uns, dem Souverän, gegenüber verantwortlich.

Fordern Sie, dass die Bahn dem Vieregg&Rössler-Gutachten von mindestens 9,8 Milliarden nicht nur blumig widerspricht, sondern es Punkt für Punkt mit konkreten Zahlen widerlegt. Es geht hier nämlich nicht nur um eine Kostensteigerung von wenigen hundert Millionen, sondern seit 2009 sind die von der Bahn scheibchenweise eingestandenen Kosten um 3,4 Milliarden von 3,1 auf 6,5 Milliarden gestiegen - das sind über 100 Prozent in sieben Jahren.

Fordern Sie - wenn schon keinen Projekt-Abbruch - wenigstens ein Moratorium, bis alle strittigen Fragen geklärt sind. Denn in weniger als der Hälfte der geplanten Bauzeit hat die Bahn 99 Prozent des Risikopuffers von 1,5 Milliarden verbraucht. Es kann nicht sein, dass die Bahn jetzt immer weiter baut, immer mehr Verpflichtungen eingeht, ein immer höheres Erpressungspotenzial an schon ausgegebenem Geld aufhäuft - bevor geklärt ist, wie sie das bezahlen will.

Fordern Sie eine ergebnisoffene Gegenüberstellung der Chancen und Risiken von S21 mit den Chancen und Risiken eines Umstiegs auf den modernisierten Kopfbahnhof und verstecken Sie sich nicht hinter dem angeblichen Ergebnis der Volksabstimmung. Kein halbwegs verantwortlicher Politiker kann ignorieren, dass ein Umstieg auf eine Modernisierung des Kopfbahnhofs nur ca. 2 Milliarden kosten würde und dass nur 1,5 Milliarden des bereits verbauten Geldes wirklich verloren, also viele Milliarden gespart wären - dafür, dass wir einen besseren Bahnhof bekommen, als es S21 je hätte sein können.

Und schließlich bei all Ihren Forderungen: Nennen Sie Konsequenzen, für den Fall, dass Ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Was tun Sie, wenn die Bahn nicht auf Ihre Forderungen eingeht? Denn Forderungen ohne Ankündigung von Konsequenzen sind leeres Gerede fürs Publikum.

Zeigen Sie einmal, dass Sie nicht die Büttel der Bahn sind! Zeigen Sie einmal ein klein wenig politische Größe! Zeigen Sie einmal, dass der Lenkungskreis wirklich lenkt!


Ein Zeichen für Europa

Über Stuttgart wehen EU-Flaggen! Mit der Verkündung des amtlichen Endergebnisses der Volksabstimmung in Großbritainnien über den Austritt aus der EU werden auf der Villa Reitzenstein und dem Neuem Schloss in Stuttgart europäische Flaagen gehisst. Die grün-schwarze Koalition möchte damit ein Zeichen für Europa setzen. "Wir wollen unsere proeuropäische Haltung deutlich zeigen", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die gehöre in Baden-Württemberg "zur Staatsräson". Als "überzeugten Europäer" treffe ihn die Entscheidung der Briten "ganz persönlich ins Mark". Europa sei in den Grundfesten erschüttert.


AfD-Fraktion schließt Gedeon vorerst nicht aus

Die Zerreißprobe in der "Alternative für Deutschland" (AfD) ist aufgeschoben. Ihr Bundesvorsitzender Jörg Meuthen, zugleich Chef der baden-württembergischen Landtagsfraktion, hatte am Dienstag jedenfalls keine erforderliche Zweidrittelmehrheit für den Ausschluss von Wolfgang Gedeon. Über die Äußerungen Gedeons, Anhänger der antisemitischen "Protokolle der Weisen von Zion", wird jetzt statt dessen ein Gutachten bei drei Fachleuten in Auftrag gegeben – von Religionswissenschaftlern ist die Rede, ein Experte soll jüdischen Glaubens sein –, um die von Meuten selbst erhobenen Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Singener Mediziner zu überprüfen. Der lässt vorerst seine Mitgliedschaft in der Fraktion ruhen und wird im Plenarsaal auch einen neuen Platz erhalten.

Fraktionsgeschäftsführer Bernd Grimmer erklärte nach den dreistündigen Beratungen, die für einen Ausschluss notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit sei nicht klar gewesen und etwa ein Drittel der Abgeordneten nicht bereit gewesen, Meuthen zu folgen. Sie schätzten den Stellenwert von Meinungsfreiheit höher ein als den einer "politisch korrekten Ausdrucksweise". Sollte die Fraktion nach der Sommerpause und der Bewertung des Gutachtens abermals nicht bereit sein, dem von Meuthen seit Tagen vehement verlangten Antrag auf Ausschluss Gedeons zuzustimmen, bleibt der dabei, seinerseits die Fraktion verlassen zu wollen. Außerdem gibt es Gerüchte, dass eine Handvoll Abgeordneter Gedeon – im Falle seines Ausschlusses – nicht allein gehen lassen, sondern mit ihm aus der Fraktion ausscheiden wolle.

Nicht nur im Internet tobt seit Tagen eine heftige Auseinandersetzung über den künftigen Kurs der Partei, die sich zur Retterin Deutschlands ernannt hat. Meuthens Co-Vorsitzende auf Bundesebene Frauke Petry hat sich öffentlich gegen ihn gestellt, ist damit aber im Bundesvorstand isoliert. Zahlreiche Mitglieder des rechten Flügels verlangen von dem Kehler Wirtschaftsprofessor, von sich aus die AfD zu verlassen. "Die Bewegung muss sich von Volksverrätern wie Meuthen trennen", postet ein Thorsten Baeuml. Und weiter: "Linksversiffte Gutmenschen braucht die Bewegung nicht! Ein Krebsgeschwür wird auch entfernt, so lange es noch geht und Meuthen hat sich zur Selbstoperation verdonnert. Gut so!" Den Ausdruck "linksversifft" hatte Meuthen selbst vor Wochen benutzt, ihn allerdings auf die ganze Bundesrepublik bezogen.


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Seine königliche Hoheit Thomas Hornauer auf seinem Thron. Foto: Edgar Layher

Seine königliche Hoheit Thomas Hornauer auf seinem Thron. Foto: Edgar Layher

Ausgabe 253
Gesellschaft

Wie Alice in der Eisdisco

Von Elena Wolf
Datum: 03.02.2016
Als schräger Chef des Regionalsenders B.TV gelangte Thomas G. Hornauer Anfang der Nullerjahre zu deutschlandweiter Bekanntheit. Dann floppte seine TV-Karriere und der Selfmade-Guru verschwand von der Bildfläche. Jetzt will er mit seinem "Lichtkristallzentrum" in Plüderhausen die größte Edelsteinausstellung der Welt schaffen.

An abgefahrenen Ideen hat es dem schrillen Schwaben nie gemangelt. "Des isch Kunschd", sagt Thomas G. Hornauer in breitem Remstäler Schwäbisch. Zärtlich stubst er einen basketballgroßen Bergkristall an, der auf einer metallenen Wippe ins Schwingen gerät. Unzählige glitzernde Edelsteine stehen in der riesigen Fabrikhalle, Hunderte von Amethystdrusen, manche von ihnen über zwei Meter hoch. In der Mitte thront auf einem Sockel in glitzerndem Tüll "die größte Bergkristallkugel der Welt" – sagt Hornauer. Von der Decke ballert eine Disco-Lichtorgel und weckt Erinnerungen an peinliche Abende auf katholischen Jugendfreizeiten. Das Highlight: eine Yamaha-Orgel auf einer Art Altar, dahinter ein riesiger, mit rotem Samt bezogener goldener Thron.

Was um alles in der Welt ist das hier? Alles wirkt wie ein verrückter Traum, in dem Alice zu viel gekifft hat und dem falschen Kaninchen nicht ins Wunderland, sondern auf einen psychedelischen Eisdisco-Planeten gefolgt ist. Doch wir sind im Remstal. In Plüderhausen. In einer ehemaligen Nudelfabrik. Hier, wo Hornauer früher 0190-Hotlines mit seiner Firma Telekontor betrieben hat, will er heute "die größte begehbare Sammlung von Edelsteinen schaffen". Kleckern kam für Hornauer, dessen silberne Corvette im Hof steht, nie in die Tüte. Dass er damit erst mal an der größten Mineralienausstellung Deutschlands im Schloss Freudenstein in Freiberg vorbeimüsste – Schwamm drüber.

Hornauer hat die "wahre Ware". Foto: Kontext
Hornauer hat die "wahre Ware". Foto: Kontext

In Hornauers Hallen wartet nämlich die "wahre Ware" auf ihre Besucher. Hier werden die Edelsteine mit Musik "aufenergetisiert", damit ihre Kräfte "das verletzte Herz der Deutschen" heilen können. Wer Hornauer länger zuhört, dem wird schwindlig. "Früher nannten sie mich Mister Blues", sagt der 55-Jährige und setzt sich in weißen Lederslippern, Jeans und Pullover breitbeinig auf den Thron an die Orgel. Die langen Haare aus den 90er-Jahren sind einer verstrubbelten Kurzhaarfrisur mit Platte gewichen. Unter dem Pulli könnte er eine weitere Bergkristallkugel versteckt haben. Nach all den Jahren, in denen es Hornauer mit dubiosen Call-in-Sendungen und esoterischen TV-Shows in die Medien und die Köpfe vieler Menschen geschafft hat, will er jetzt "königlich-heilige Kulturarbeit" leisten und weg vom Spinner-Image. Ein kurzer Rückblick in die Kristallkugel lässt Zweifel an diesem Plan aufkommen.

Ende Juli 2002 meldet der Ludwigsburger Regionalsender B.TV Insolvenz an. Da Ministerpräsident Erwin Teufel und sein Kronprinz Günther Oettinger das Senderle vor seinem Start 1998 so heiß ersehnt hatten, galt es nun unbedingt, dessen Aus zu verhindern. Bevor Mister Blues auf den Plan tritt, versuchte der damalige Senderchef Bernd Schumacher verzweifelt, die "offizielle Nachrichtenzentrale Baden-Württembergs" vor der Pleite zu bewahren. Statt Talks mit Teufel und Co. gab's Telefon-Esoterik-Shows und nackte Brüste. "Erwin-TV", wie der Sender wegen seiner Teufel-Affinität auch genannte wurde, verwandelte sich in einen Trash-Sender à la 9Live. Zuschauer beschwerten sich über Telefonabzocke. Dann kam "Horni" Hornauer um die Ecke und legte im Januar 2003 knapp zwei Millionen Euro auf den Tisch, die er mit Erotik-Hotlines in der Nudelfabrik ("Bild": "Stöhnfabrik") gemacht hatte. Was Schumacher mit "Astrofon" begann, dirigiert der Stöhnfabrik-Millionär nun zum wahnwitzigen Crescendo.

"Ich bin in den Markt rein wie 'ne energetisierte Wildsau von Welzheim runter", sagt Hornauer, während er auf seinem Thron an der Orgel sitzt und nebenbei die Soundeinstellung "Clubdance" testet. Nachdem er den Sender 2003 übernommen hatte, animierte er als orakelnder Esoterik-Guru die Zuschauer, sich live in den Sendungen beraten zu lassen. Die teuren Telefonnummern gehörten selbstverständlich seiner Firma Telekontor. Die Abzockvorwürfe stapelten sich. Als dann noch der SPD heimlich ein Porno zugespielt wurde,in dem "Horni" selbst Hand anlegte, war 2004 Schluss mit gaga. Sendelizenz weg. Aus die Maus für B.TV. Den zahlreichen Anzeigen wegen Telefonbetrugs ging niemand nach, die Staatsanwaltschaft pennte, der Fall verjährte.

Hornauer im Jahr 2008. Screenshot: Youtube, Kanaltelemedial1
Hornauer im Jahr 2008. Screenshot: Youtube, Kanaltelemedial1

Und Hornauer reitet weiter auf seinem spirituellen Feldzug und sendet unter österreichischer Lizenz aus den Ludwigsburger Fernsehstudios seinen "Kanal Telemedial". Erst 2008 wird ihm endgültig der Stecker gezogen. Heute sind die Ausschnitte aus seinen spektakulären Esoshows begehrte Clips auf Youtube. Der TV-Satiriker Oliver Kalkofe drehte zahlreiche Parodien vom "Schwäbischen Großmufti aus dem Zwergenreich Schwabonia". Dann ist der Selfmade-Guru von der Bildfläche verschwunden.

Von Abzocke will Hornauer bis heute nichts wissen. "Für meinen Energieaustausch haben die Leute freiwillig bezahlt!", sagt er bestimmt und spielt auf seiner Orgel die Titelmelodie von "Kanal Telemedial". "Die hab ich selbst komponiert", sagt der Rock-Fan sichtlich begeistert von sich und beschallt die gesamte Halle in ohrenbetäubender Lautstärke. Nach dem endgültigen TV-Aus 2008 geht Hornauer nach Thailand, lässt sich vom afrikanischen Stammeskönig Odu-Dua zum Prinzen krönen, erfindet eine neue Religion und eine eigene Währung (Deutsch Markt), ruft das Vereinte Heilige Deutsche Königreich aus. Die alte Nudelfabrikhalle ist gleichzeitig der Königliche Hof Seiner Heiligkeit. So möchte Hornauer heute angesprochen werden. Man darf ihn aber auch Seine königliche Majestät nennen oder lieber Thomas.

Telemediale Schwingungen sendet Seine Majestät nebenbei immer noch aus – im Online-Stream. Große Teile des B.TV-Studio-Equipments hat er nach Plüderhausen geschafft, um von dort aus mit seiner "spirituellen Lebensschule" seine Zuschauer ins Wassermann-Zeitalter zu führen. Dazu hat der Nudelfabrik-Prinz heute kaum mehr Muße, denn das "Lichtkristallzentrum" will ausgebaut werden. Im Erdgeschoss werden Hunderte von Citrinen, Bergkristallen und Amethysten für den Verkauf bearbeitet. Wo sie alle herkommen, will Hornauer nicht verraten. Wer nach der Führung durch Hornauers heilige Hallen etwas Energie für zu Hause mitnehmen möchte, der kann sich eine Lichtkristallpyramide aus Plexiglas für schlappe 500 Euro kaufen – vorausgesetzt, man  hat sie in der hauseigenen Wechselstube in 1000 Deutsch Markt eingewechselt.

Herzfünf ist nicht nur offizieller Gruß, sondern auch Logo des Vereinten Heiligen Deutschen Königreichs. Foto: Kontext
Herzfünf ist nicht nur offizieller Gruß, sondern auch Logo des Vereinten Heiligen Deutschen Königreichs. Foto: Kontext

Seine Heiligkeit hat jetzt mit dem Orgelspiel aufgehört und wandelt zwischen den Edelsteinen umher. "Kannst du die Energie spüren?", fragt er, bevor er seine Hand zum offiziellen Abschiedsgruß hebt: "Herzfünf!" 


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Kommentare

Erdokam Makodre, 14.02.2016 14:20
Ich finde diesen Artikel zu voreingenommen und einseitig. Es wird nicht versucht, sich ernsthaft mit der Lehre und dem Sinn der Aktionen von Thomas G. Hornauer auseinanderzusetzen.

Susanne K., 07.02.2016 18:07

Joerg, 06.02.2016 00:51
Klasse ge- UND be-schrieben ... !!!
:-)

Marie vom Härtsfeld, 03.02.2016 16:03
Es steht ja jedem Menschen frei, von wem oder was er sich vergackeiern lassen möchte!

Bernd Kruczek, 03.02.2016 15:16
Tja und sowas bekommt dann auch noch mehrseitige Anzeigen und Artikel in den Remstäler Wochenblätter!

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