KONTEXT Extra:
Jetzt doch ein Koalitionsausschuss zu Afghanistan

Vor Weihnachten hatten Grünen und CDU eine inhaltliche Aussprache über die Abschiebepraxis nach Afghanistan vermieden. Stattdessen wurde im Koalitionsausschuss vor allem darüber diskutiert, ob Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand es "schäbig" nennen darf, wenn sein CDU-Pendant, Innenminister Thomas Strobl, auch alte oder kranke Menschen abschieben will. Zur bisher einzigen Sammelabschiebung wurde ein Mann sogar aus einer Psychiatrischen Klinik geholt, dann allerdings doch nicht ins Flugzeug nach Kabul gesetzt.

Am kommenden Dienstag werden dieser und andere Fälle sowie die grundsätzliche Vorgehensweise im Koalitionsausschuss diskutiert. Die Grünen, die die Debatte durchgesetzt haben, erinnern an die geltenden Leitlinien des Landes zu Abschiebungen und Rückführungen, nach denen eine Einzelfallprüfung ohnehin zwingend ist. Bisher hatte sich Strobl gegen eine inhaltliche Behandlung der von ihm mitinitiierten verschärften Abschiebepraxis im Koalitionsausschuss ausgesprochen. Die Grünen gehen davon aus, dass die Leitlinien und damit die Einzelfallprüfung bestätigt werden.

Auf dem Tisch liegt auch ein Papier der sogenannten G-Länder, also aller Koalitionen, an denen Grüne beteiligt sind. Diesem zufolge muss gewährleistet sein, "dass Ausreisepflichtige keinen Schaden an Leben und Gesundheit nehmen". Die Regierungspartner in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen "betonen eine Reihe von Grundlinien und Anforderungen bezüglich Rückführungen nach Afghanistan". Sie fordern die Bundesregierung aber auch auf, die Sicherheitslage in Afghanistan "erneut zu überprüfen". (14.1.2017)


Ein zweites Raumwunder für Geflüchtete

Engagement kann sich lohnen. Im September hatte Kontext über die Initiative der Künstlerin Martina Geiger-Gerlach berichtet, eine Wohnung in einem zum Abriss vorgesehenen Haus im Stuttgarter Stadtteil Steckfeld monatsweise Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig finden dort immer Ausstellungen statt, die Nachbarn und Interessierten Gelegenheit geben, Künstlern und Geflüchteten zwanglos zu begegnen. Nun hat der Vermieter, das katholische Siedlungswerk, der Künstlerin eine zweite Wohnung im selben Haus als Lernwohnung zur Verfügung gestellt, damit Geflüchtete, die im Trubel ihrer Unterkunft nicht zur Ruhe kommen, eine Rückzugsmöglichkeit finden. Zudem bleibt das Haus länger stehen: voraussichtlich zwei Jahre. Dem Siedlungswerk gefällt das Projekt so gut, dass Martina Geiger-Gerlach gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könnte, im Quartiersraum des Neubauareals an Stelle des früheren Olgahospitals eine Aufgabe zu übernehmen. Und: Ihr Wohnungs-Projekt ist für den Stuttgarter Bürgerpreis der Bürgerstiftung vorgeschlagen worden. Am 20. Januar um 19 Uhr eröffnet in der Karlshofstraße 42 in Steckfeld die nächste Ausstellung mit Gemälden von Ivan Zozulya und dem DJ Roman Levin. Am 31. Januar wird die Entscheidung zum Bürgerpreis bekannt gegeben. Jeder kann mit abstimmen!


Der Gewitterwanderer im Glück

Mitte November hatte der 33-jährige Göppinger Schriftsteller Kai Bleifuß noch geschimpft wie ein Rohrspatz. Der promovierte Goethe-Experte rackert sich seit Jahren mit Schreiben ab. Fabrizierte zuletzt einen Roman über den Dichterfürsten und wie der so wäre, würde er in unserer Zeit leben. "Goethes Mörder" heißt das gute Stück. Gutes Zeug. Guter Mann. Das weiß auch Bleifuß selbst. Kontext gegenüber machte er keinen Hehl daraus, dass er sich selbst für einen ziemlich duften Typen hält. Doch bislang schlug ihm seitens des ganzen "Literaturzirkus" und der Verlage kalter Wind entgegen. Niemand wolle mehr ein Risiko eingehen. Literatur würde immer mehr unter ökonomischen Abwägungen betrachtet, konstatierte der resolute Literaturnerd. "Schreiben ist das Idiotischste, was man machen kann. Nicht schreiben aber auch."

Ein Bleifuß lässt sich aber nicht unterkriegen – und jetzt hat es gerappelt im Karton: Am vergangenen Sonntag sackte der Göppinger für seinen Text "Fünf Variationen auf das Unsagbare" den Autorenpreis "Irseer Pegasus 2017" ein. 150 Schriftsteller aus dem ganzen Land hatten sich mit ihren Werken beworben, doch Bleifuß hat den mit 2000 Euro dotierten Preis gewonnen. Neben ihm auf dem Siegertreppchen der Preisverleihung im Kloster Irsee im Allgäu strahlte David Krause aus Kerpen.

"Der glücklose Autor hatte endlich einmal Glück!", schrieb Goethe-Glücksbärchen Bleifuß voller Freude an Kontext, mit der Bitte unseren LeserInnen mitzuteilen, dass man am 27.1. ab 21:05 Uhr im BR2 sein Hörspiel "Pinball" senden werde. Machen wir doch gerne. (11.1.2017) 


Abstand halten von den Volksverrätern

Aus 594 Wörtern haben die Sprachwissenschaftler um die Darmstädter Professorin Nina Janich das Unwort des Jahres 2016 ausgesucht: "Volksverräter". Aus dem Erbe der NS-Diktatur werde das Wort von Pegida, AfD und anderen Rechtsaußen verwendet, um PolitikerInnen  zu diffamieren. Mit der Folge, dass das "ernsthafte Gespräch" und notwendige Diskussionen in der Gesellschaft abgewürgt würden, begründet die Jury. Auf den weiteren Plätzen folgen "postfaktisch", "Populismus", "Gutmensch" sowie eine "Armlänge Abstand". Mit in der fünfköpfigen Jury saß auch Kontext-Autor Stephan Hebel. (10.1.2016)


Sichere Herkunftsstaaten: Kretschmann schon lange für längere Liste

Winfried Kretschmann hat sich mit jüngsten Äußerungen zur Einstufung von Marokko, Tunesien und Algerien als sichere Herkunftsländer derart in die Nesseln gesetzt, dass sich sein Staatsministerium zu einer "Klarstellung" aufgerufen sah. Tatsächlich handelt es sich um einen durchsichtigen Versuch der Schadensbegrenzung. Der grüne Regierungschef hatte auf Anfrage der "Rheinischen Post" in einer Stellungnahme zur aktuellen Sicherheitsdebatte erklärt: "Die kriminelle Energie, die von Gruppierungen junger Männer aus diesen Staaten ausgeht, ist bedenklich und muss mit aller Konsequenz bekämpft werden." Zugleich sprach er sich für die Aufnahme der drei Maghreb-Staaten auf die Liste sicherer Herkunftsländer aus: "Baden-Württemberg wird der Ausweitung zustimmen, sofern die Bundesregierung das Ansinnen in den Bundesrat einbringt."

Die Wirkung beider Sätze im Zusammenhang sind ihm und "meinen Leut", wie er seine engsten Mitarbeiter gern nennt, offenbar entgangen. Jedenfalls stellte "das Staatsministerium klar, dass die signalisierte Zustimmung weder aus aktuellem Anlass beschlossen wurde, noch ihre Begründung in der Gewaltbereitschaft mancher Gruppen junger Männer aus diesen Ländern hat". Vielmehr sei die Entscheidung "schon im Frühsommer 2016 nach einem langen Abwägungsprozess, in dem vor allem der Frage nachgegangen wurde, ob es angesichts der Menschenrechtssituation in den besagten Ländern vertretbar wäre, diese zu sicheren Herkunftsländern zu erklären (...), als sich die Bundesregierung dem Ministerpräsidenten gegenüber bereit erklärte, in einer Protokollerklärung festzuhalten, Personen aus sogenannten vulnerablen Gruppen wie Homosexuellen, verfolgten Journalisten, religiösen Minderheiten mit gleicher Sorgfalt zu prüfen wie Flüchtlinge aus sonstigen Ländern". Das Staatsministerium sagt allerdings nichts dazu, ob die Forderung erfüllt wurde und warum das Thema nicht längst endgültig ausgetreten ist. Denn laut dem Bundesamt für Flüchtlinge und Migration werden die drei Länder in der Statistik überhaupt nicht mehr einzeln ausgewiesen, weil die Zahl der einreisenden Asylbewerber so niedrig ist. Und bereits 2015 gehörten die drei Staaten nicht zu jenen zehn Ländern, aus denen die meisten Flüchtlinge nach Deutschland kamen. (5.1.2017)


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"Seriendekor" im Bankenviertel hinter dem Hauptbahnhof in Stuttgart. Fotos: Joachim E. Röttgers

"Seriendekor" im Bankenviertel hinter dem Hauptbahnhof in Stuttgart. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 181
Gesellschaft

Gerber gegen Kiosk

Von Gastautor Joe Bauer
Datum: 17.09.2014
Immobilienhaie, Propaganda-Politiker, Stadtzerstörer - wenn Joe Bauer durch Stuttgart geht, findet er Zuflucht beim Kiosk Gegenheimer oder beim Seifen-Lenz im Bohnenviertel. Den Rest betrachtet er mit Grausen.

In der Paulinenstraße gibt es einen Kiosk mit Tabak und Zeitungen. Er steht da, als hätte ihn ein Comic-Artist in die Stadtlandschaft gezeichnet. Über der Ladentür liest man "Gegenheimer". Das Geschäft trägt diesen Namen, weil sein Besitzer so heißt, wie er ist. Volker Gegenheimer, 65, ist im Quartier bekannt, und er kennt in der Nachbarschaft die Leute, die nicht viel haben vom Leben, weil sie Junkies sind, Alkoholiker, Obdachlose. Gelegentlich gehe ich in den Laden und kaufe mir Heftchen. Wir unterhalten uns über die Investoren-Aggression vor der Haustür, die Lobbyisten im Rathaus, über Stuttgart 21. Manchmal kommt der Streetworker herein und erzählt, wie es draußen läuft.

Seit vielen Jahren gehe ich in der Stadt herum und wundere mich nur noch selten über die Veränderungen. In Frankfurt am Main erscheint demnächst ein Buch mit dem schönen Titel "Wegsehenswürdigkeiten". Frankfurter Autoren beleuchten die Verschandelungen ihrer Stadt. Einer von ihnen ist der Architekturkritiker Dieter Bartetzko. "Die wahren Schandflecke sind in unseren Tagen jene Luxus-Wohnanlagen, die nicht nur in Frankfurts Zentrum, sondern auch in München und Stuttgart, in Berlin, Hamburg und Lübeck wie Pilze aus dem Boden schießen", hat er neulich in der FAZ geschrieben. Derselbe Autor hat mehrfach die Verstümmelung des Stuttgarter Hauptbahnhofs verurteilt und die Wiederkehr von DDR-Methoden im deutschen Städtebau beschrieben: Überall werden, ohne Rücksicht auf die Umgebung, Konfektionskästen mit Serien-Dekor-Teilen hochgezogen.

Kulturelle Nischen der Lebensqualität bewahren.
Kulturelle Nischen der Lebensqualität bewahren.

Entsprechend steht vor Gegenheimers Tür das neue Einkaufszentrum mit seinen Luxus-Wohnungen herum, als hätte man in einem ausgebombten Wohngebiet eine Videokulisse für Lifestyle-Reklame hingestellt, die bald wieder abgeholt wird. Dem sogenannten Gerber, einer Ausgeburt des Stuttgarter Einkaufkomplexes, hat man eine Art historischen Flurnamen verpasst, um den Marketing-Schwachsinn der Investoren zu unterstützen. Die werben mit dem Leitspruch "Hier wächst Stuttgart zusammen", faseln etwas von einer "Verbindung der südlichen Innenstadt mit der Einkaufsmeile Königstraße" und verweisen auf eine "urbane Mischnutzung", weil es über ihrer Einkaufs- und Fressburg besagte Luxuswohnungen mit Aussicht gibt.

Die früheren Bewohner des Quartiers hat man aus der Stadt hinaus gebaut. Die Gerber-Werbesprache entspricht dem Propagandageschwätz der Politiker, die zulassen, dass in Stuttgart, einem von Stadtautobahnen tranchierten Ort ohne Zentrum, ein zentrales Quartier mit Bauten für Shopping-Events mit Autogestank aus der Provinz zugestellt wird. 

Da erscheint einem die andere Kaufsuchtanstalt mit dem blöden Namen Milaneo hinter dem Bahnhof fast harmlos: Der Protzhochbunker deckelt die Architektur der Stadtbibliothek, die dort sowieso nichts zu suchen hat, und steht an einer Stelle, wo er hinpasst, nämlich in der Glas- und Beton-Scheußlichkeit des Pariser Platzes: in meinem geliebten Quartier Crétin.

Echtes Leben im Stuttgarter Bohnenviertel.
Echtes Leben im Stuttgarter Bohnenviertel.

Trotz fortschreitender Stadtzerstörung fällt es mir schwer, das Sterben des Einzelhandels, den Tod guter, origineller Geschäfte in Gesellschaft zu betrauern. Die Läden gehen ja auch zugrunde, weil viele Leute, die den Niedergang beklagen, oft genug selbst ihr Geld den vermeintlich billigeren Konzernketten in den Rachen werfen. Oder ihr Zeugs im Internet bestellen - nachdem sie heuchlerisch die Ware im Fachgeschäft geprüft und liegen gelassen haben. Es gibt genügend Leute, die lüstern und gierig auf Schnäppchen-Tour gehen, obwohl sie die Kohle hätten, die Fachgeschäfte als Instanzen der Lebensfreude zu unterstützen.

Wichtig erscheint mir deshalb, solche noch existierenden Läden mit Mann und Maus zu verteidigen, sie als kulturelle Nischen der Lebensqualität zu bewahren. Wenn ich in einen Plattenladen gehe, weil mir der emotional intensive Zugang zur Musik mehr bringt als ein angeblich günstiges Amazon-Produkt per Post, fühle ich mich so sehr im Leben wie beim Kauf eines Rasierpinsels beim Seifen-Lenz im Stuttgarter Bohnenviertel, wo der Ladenchef eine Menge über die heruntergekommenen Baudenkmäler im nahen Rotlichtviertel weiß.

Viele Leute vergießen Tränen über das Ladensterben, gehen aber nicht mal zu einer Demonstration gegen Stuttgart 21, weil sie bis heute nicht begriffen haben, dass es bei diesem politisch gesteuerten Milliardenskandal nicht um einen läppischen Bahnhofsneubau, sondern um die gigantischen Profite von Immobilienhaien und die Vereinnahmung einer Stadt geht. Sie hören auch nicht zu, wenn die Kriminalpolizei meldet, in Deutschland gebe es keine Großbaustelle mehr ohne den extremen Einfluss der Mafia.

"Das Gerber" möge lange an seinem Bauzaun den Dummspruch "Erst schippen, dann shoppen" plakatieren. Leider hab ich kaum Hoffnung, da könnte was floppen.

Joe Bauer ist Kolumnist der "Stuttgarter Nachrichten", Inhaber des "Flaneursalons" und schreibender Spaziergänger, der die Dinge beim Namen nennt. Mehr von Joe Bauer gibt es in seinem Flaneursalon.


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Kommentare

Umländer, 23.09.2014 19:57
Die Stuttgarter Lokalchauvinisten mit ihrem verlogenen Bohnenviertelidyll und kultivierten Umländerhass sind doch die eigentlichen Provinzler.

Da hat ja wohl einer jahrelang schönen Profit mit der Förderung von Lungenkrebs und Leberzirrhose in den einschlägigen Kreisen gemacht bevor er letzteres großmütig aber zu spät, wie er selbst eingesteht, Ende 2013 aufgegeben hat. Jetzt bleiben ihm nur noch die Fans von Lungenkrebs und wahrscheinlich die Bild- und Bunteleser. Mit der Feststellung, das ist nicht mehr meine Stadt, liegt er genau richtig, oder vielleicht doch nicht ganz, das war noch nie seine Stadt. Mit so einer Einstellung lebt man nämlich eigentlich auf dem Dorf.

Die Mär vom heuchlerisch Beratung schnorrenden, Schnäppchen gierenden, hirnlosen Konsumenten verbreiten wohl nur die, die nichts im Laden verkaufen.
Heutzutage informiert sich der Kunde im Internet, kennt die Produkte und weiss was über die Preise meistens schon bevor er in den Laden geht. Wer ihm dort was vom Pferd erzählt und dafür auch noch 30% Preisaufschlag haben will, sieht eben alt aus und muss dann auf das Internet schimpfen.

Manches Geschäftsmodell funktioniert aber auch einfach nicht (mehr). Den Haufler habe ich regelmäßig aus dem Umland angefahren und dort gekauft obwohl ich die Sachen in Leinfelden auch billiger hätte kriegen können. Geholfen hat das überhaupt nichts. Warum ? Weil der sein Produktsortiment so irre verzettelt hat wie kein anderer. Bei dem kriegt man ja bis jetzt fast alles bis auf das Schweisstuch der Veronika. Allerdings ist regelmäßig ab Mitte April das Maigrün bis Jahresende ausverkauft,weil der immer zu spät auffüllt. Deshalb habe ich den halben Bestand schon im Februar gekauft. Mehr Liebe zum Einzelhandel geht nicht. Krimskrams in bester Lage zu verkaufen ist angesichts der horrenden Mieten wohl einfach nicht mehr drin.

Und mit einer Schickimicki Kneipe für die Sonnestudiofraktion sind 20000 Euro Monatsmiete scheinbar auch nicht zu verdienen, wie das mit Modeschmuck gehen soll ist mir zwar ein Rätsel, aber vielleicht löst sich das ja nach ein bis zwei Jahren von selbst.

Was das Gerber angeht wird das Urteil der hirnlosen Konsumenten gnadenlos sein. Wenn das nur ein Aufguss der Königsbaupassagen ist wird wohl nur der Edeka richtig laufen und der Rest wird vor sich hin dümpeln. Damit wären wenigstens eventuelle Restbestände eines lokalen Lebensmittelhandels, am besten gute Bäcker und Metzgerreien plattgemacht. Gratulation and die zuständigen Stadtväter.

Zu hoffen ist, daß die Sache gut geht für alle. Wie das gehen soll weiss ich wirklich nicht. Aber mit meiner Unterstützung aus dem Umland braucht jedenfalls niemand mehr zu rechnen.

LIane, 23.09.2014 10:24
@Wolle: immer das gleiche Spiel:
für das ICH Toleranz und Meinungsfreiheit, Respekt und so fordern,
aber Andere mit Füssen, neoalt: mit Worten permanent diskreditieren, runtermachen und mit Verachtung behandeln!
es gibt Leute die sehen nur ihre Welt und sonst gar nichts, ...... finde ich nicht unbedingt schlimm,
schlimm finde ich, dass sie andere nicht leiden können, die anders sehen und wahrnehmen!
und ja. es ist schwer zu ertragen, dass das Schubladendenken so intolerant ist und sauer sein auf diejenigen, die nicht so gläubig sind!: "die Atomkraft ist das sicherste der Welt" (wenn ich all die Störfälle einfach ignoriere)

Mein Lebensmotto:
wenn sich jemand zuhause zu Tode säuft ist es sein Problem...
wenn er betrunken Auto fährt ist es ein AllgemeinProblem!

Wenn Sie also 2mal im Jahr schnell-Tshoppen gehen: Ihr "Problem"!
Wenn politische und finanzielle und macht-artige Auswirkungen die Gemeinschaft "belasten" ist es ein "Problem" der Allgemeinheit! (die Strassen ums Gerber wurde jahrzehntelang vernachlässigt... jetzt hat die Allgemeinheit "plötzlich" Geld um Infrastruktur zu bezahlen?) (und mich betrifft die Verkehrsbelastung in der Tübinger Str. persönlich!) (wäre bei Ihnen vielleicht auch anders wenn "plötzlich" tausende von Autos an Ihrem "Wohnzimmer" vorbeiführen!)


Zum Zeitmanagement der ach soviel Arbeitenden (was ja quasi als Gesetzmässigkeit der fanatischen Befürworter gepachtet wurde):
An die Mahnwache kamen regelmässig uniform gekleidete Leute vom Wasen/Weindorf/Fussballspiel und erklärten : "hicks: issch hätte garrr keine Zeit, hicks, musssssch immer nur aaarbeiten und malooochen, hicks!"
oder die Anderen die vormittags, nachmittags, auftauch(t)en (oder die Netze fluten), die dann von viel Arbeit, kein Zeit für "sowas"..... aber nicht merken wie paradox ihre Argumentation ist!

eine der wichtigste Argumentation für Ihre Projekte scheint das Kritiker-bashen zu sein!

Alfred, 22.09.2014 13:45
@Wolle
wenn es Ihnen gegen den Strich geht das man den Großteil der Bevölkerung in die hirnlose Schublade steckt sollten Sie eigentlich für K21 sein und gegen die flächendeckende Manipulation der Bevölkerung durch die Leitmedien und unsere bürgerlichen Politiker. Sind Sie aber nicht.

Wolle, 21.09.2014 16:54
@frank b
Mir geht es halt gegen den Strich, wenn man den Großteil der Bevölkerung in die hirnlose Schublade steckt. So wie es auch ein Herr Bauer tut, den ich mal supergerne gelesen habe.
Der aber seit der Volksabstimmung fast keinen Artikel verfasst hat ohne dass er seinen Frust über das Volk und das ach so furchtbare Projekt ablässt.
Für mich ist, wie für die meisten Männer, shopping ein Graus. Darum und weil die Zeit knapp ist gehe ich gerne zweimal im Jahr in einen dieser Tempel. Kurz und effizient.
Somit Lande ich, wie der Großteil der Bevölkerung in der Ohnehin Schublade des Herrn Bauer der alle Zeit der Welt zum Flankieren hat.
Ja, das geht mir gegen den Strich.
Und das habe ich geschrieben und dabei gegen keine Netiquette verstoßen oder jemanden beleidigt.
Leider war das für manche schon zu viel.

Und @Dichtbert
Bei 90% der Kommentare die auf mich antworten verstehe ich nur Bahnhof.
Meist wird mit wilden Verschwörungstheorien reagiert. Die meisten wissen genau wer ich bin, was ich wähle usw.
Ich muss Sie enttäuschen... Ich verstehe nicht mal was FB bedeutet. Frank B? Fredi Bobic?
Nicht mal 10% reagieren sachlich auf einen meiner Kommentare. Lieber Schublade auf und Wolle rein.

Frank B, 21.09.2014 12:56
Wolle gibt uns wieder einmal ein Paradebeispiel für das bewußte, (ich unterstelle wider besseren Wissens) verdrehen von Tatsachen, um weniger gut informierte Menschen im Interesse des Kapitals, z.B. privater Investoren (denen er sich wohl verpflichtet fühlt), zu beeinflussen ! Denn genau das Gegenteil von dem was er hier äußert ist der Fall!
Eine solche Vorgehensweise (Argumentation möchte ich das nicht nennen) ist heute leider gängige Praxis vieler bürgerlicher, sich am Interesse des Kapital orientierter Politiker und bei vielen Mainstream-Medien (tendenziöse Berichterstattung bei wichtigen, Kapitalinteressen berührenden Themen). Beleidigt wird durch eine solche Vorgehensweise (Verbreitung vermeintlicher Tatsachen) nur die Intelligenz vieler Menschen und der Bevölkerung wird so das Recht auf investigativen Journalismus und damit das Recht auf freie Meinungsbildung genommen.
Zensur hat nichts mit "links" oder "rechts" zu tun, sondern immer nur mit einer Diktatur. Einen echten, demokratischen Sozialismus hat es in den ehemaligen Ostblockstaaten (DDR, Polen, Tschecheslowakei, etc.) nicht gegeben, sondern eine "abgehobene ideologische Bürokratie" (=Diktatur) . Mit seinem Gleichnis "linke Staatsform" = Zensur bedient Wolle ein Klischee, welches über Jahrzehnte in die Köpfe der Menschen gehämmert wurde. Zensur hat so wenig mit einer linken Staatsform zu tun wie Waffenlieferungen mit christlich demokratischen (CDU) oder sozialem (SPD) handeln.
Heute "diktieren" ausschließlich Kapitalinteressen und diese geben vor was und wie berichtet wird bzw. welche (bürgerliche) Politik gemacht wird. Möglich gemacht durch Lobbyismus (Korruption a la Deutschland), verpackt im sozialen Mäntelchen (alles nur zum besten der Bevölkerung).

dichtbert, 20.09.2014 22:32
@Wolle, 19.09.2014 21:06 nö mein Lieber, mit Realität haben Ihre schrägen Beiträge nun mal überhaupt nichts am Hut. Sie sind nur vollgestopft mit Voruteilen, Schubladen und Polemik. Interessant auch immer Ihre ständig wiederkehrenden Verweise auf den Wochentag "Montag" . Was für ein persönliches Problem haben Sie denn mit diesem Wochentag? Abgesehen davon würde ich Sie auch nicht als Lohnsschreiber einstufen denn dafür sind Ihre Beiträge zu verbissen ja fast schon gequält. Ich Tippe mal auf diese obskure FB-Fangemeinde "für S21", die sich selbst für die Leistungsträger der Nation halten. Lustigerweise haben diese Figuren den ganzen Tag Zeit Ihre komischen Ergüsse & Häme über andere Menschen in der bunten FB-Welt hoch und runter zu posten. Will halt nicht so ganz zum Begriff "Leistungsträger" passen, nicht wahr?

Tscha, Herr Wolle glaubt nicht nur, 20.09.2014 22:18
daß er Recht hat. Er weiß es. Da sag ich doch:
Er hat Recht. Und ich meine Ruhe. Jeder hat doch seine eigene Meinung - und darf sie sogar behalten.

Wolle, 19.09.2014 21:06
Hui, es tut schon sehr weh, wenn jemand ein wenig Realität in die Kommentare bringt.
Da wird ganz schnell beleidigt und diffamiert
Die Beleidigung war schon immer die Waffe derer die keine Argumente haben.
Und es wird natürlich sofort zur Zensur aufgerufen.
Das Lieblingswerkzeug aller Linken.
Oder gab es mal eine linke Staatsform die ohne Zensur auskam?
Das Volk ist doof und muss zensiert werden.

Hermann Jack, 19.09.2014 16:18
@planb, 19.09.2014 15:19

Aber nicht doch: Wieso sperren? Wolle ist durchaus amüsant und aufschlußreich. Warum? Weil er oder sie doch genau den Typus primitiver PROler exemplarisch vorführt. Niemand nimmt solche lächerlichen Figuren ernst.

Man macht sich halt so seine Gedanken, ob das DB- Kommunikationsbüro, als Dietrich, oder die DB Gelder der Steuerzahler veruntreuen? Nichts anders wäre es nämlich, wenn öffentliche Gelder dafür eingesetzt werden, um bezahlt Straftaten im Netz zu begehen oder begehn zu lassen. Und Straftaten begehen diese Lohnschreiber massenhaft. In den Foren der StZ und der StN sind diese Leute ja auch am werkelen. Früher mal als Klartext, jetzt mal als Paul Peter oder Knut K. Es gibt ganze Listen mit den Brüdern oder Schwestern. Der einzige Zweck dieser Aktionen ist die kritische Sachdiskussion um S 21 zu zerstören. Das sollte man nicht zulassen. Einfach auflaufen lassen.

planb, 19.09.2014 15:19
@Wolle
Seltsam, seltsam da haben sie armer Mensch soooo wenig Zeit und sind auf das Einkaufszentrum angewiesen, aber ständig hier jeden Artikel hämisch zu kommentieren dafür bleibt Zeit.
Könnte es etwas sein, dass Sie einer dieser Lohnschreiber sind, die für Bahn, ECE und Konsorten arbeiten, oder könnte es etwa sein, dass sie den ganzen Tag zuhause sitzen und einfach nur rumtrollen?
Kontext sperrt den Kasper endlich!

Floh, 19.09.2014 14:31
Wolle meint es also nur gut mit der schwer arbeiten Bevölkerung. Und zwar genauso gut wie es die bürgerliche Politik auch tut. Durch Manipulation und verdrehen von Tatsachen.

Wolle, 19.09.2014 08:14
@charlotteRath.
Wer hat denn behauptet, dass alles super ist.
Alle da draußen die hart arbeiten müssen um in unserem System durchzukommen träumen von einem entspannten Leben. Alle würden gerne Tagelang durch alte Krämerladen stöbern um und Stunden mit den Leuten schwatzen.
Was mich stört ist einfach diese Arroganz gegenüber den Menschen die es sich diese Zeit nicht leisten können.
Nicht alle haben es so schön wie die Leute die sich heute Montags treffen.
Allesamt im goldenen Rentnerzeitalter. Aufgewachsen in einer goldenen Zeit ohne globalen Wettbewerb. Meist hat es gereicht wenn der Mann die Kohle verdient hat.
Und heute schaut man arrogant auf die Generation herab die Gas geben muss um durchzukommen.
Lemminge. Seelenlos...
Warum seid gerade ihr, die mit allen Privilegien groß wurdet heute so frustriert?
Warum kommt nie was konstruktives?
Was soll diese Schimpforgie ohne dass man eine Lösung aufzeigt.
Klar man kann davon schwärmen wie romantisch das Leben im afrikanischen Busch ist.
Alles realitätsfern.
Unterm Strich bleibt, dass Gerber und Co schlicht zeitgemäß sind.
Und ein paar wenige Rentner mit der Zeit nicht mehr mitkommen.
Das ist euren Eltern aber auch passiert.
Die gaben damals genauso über Fernsehturm, Staatsgalerie, Karstadt und Lerche geschumpfen wie ihr heute macht. Das jahrtausendsalte Spiel der Alter werden den. Zu mindestens derer die geistig nicht flexibel sind.

FernDerHeimat, 19.09.2014 06:05
Na, "Wolle", wer bezahlt heute Deine Beiträge?

CharlotteRath, 18.09.2014 18:25
@ Wolle,
schon aus dem Urlaub zurück und gleich wieder fleißig am Filzen, damit die Stuttgarter Gier- und Baumafia weiterhin ungestört von Kontext-kritischen Geistern unser Geld, unsere Geschichte, unsere Kultur beiseite schaffen kann?
Vielleicht wäre für den nächsten Urlaub mal ein Besuch bei den San-Buschleuten im südlichen Afrika zu empfehlen:
Diesem angeblich so rückständigen Volk (ganz ohne Gerber, Milaneo, S 21, Tablet & Co.) gelingt es, in nur 3 Stunden pro Tag alles fürs Überleben der Familie Notwendige zu tun. Und es bleiben rund 13 Stunden für gegenseitige Hilfe, gemeinsames Musizieren, Flanieren, Erzählen ...
Das tun sie unverschämterweise auch noch, ohne ihren Nachkommen (Atom)Müll oder Schulden zu hinterlassen.
Zumindest ich komme da ins Nachdenken, ob bei uns alles wirklich so super ist.

Wolle, 17.09.2014 18:35
Herr Bauer ist Stadtflaneur. Da bin ich echt neidisch. Zeit im Überfluss und sogar bezahltes Flanieren.
Sorry, dass das Volk leider mind. 40h die Woche arbeitet. Sorry, dass viele Familie haben. Sorry, Zeit ist einfach sauknapp. Für jeden Tip, der mir zeigt, woher ich die Zeit nehmen soll stundenlang Slowshopping in romantischen Gässchen zu betreiben bin ich dankbar.
Bis dahin gehe ich in ein Einkaufcenter und freue mich in einer Stunde das erledigen zu können was mich sonst einen wertvollen Urlaubstag kostet.
Und wenn die Kids aus dem Haus sind gehe ich, wie früher als Single, wieder Slowshoppen und trinke an jeder Ecke ein Pils.
Und lasse mich von den Wutbürgern als Lemming und seelenloses Shoppingvictim beschimpfen....
Wo kauft ihr eigentluch eure Handys und Tablets?

joe bauer, 17.09.2014 13:24
@ M. Stocker. Keine Frage, die Mieten, der Mietwahn in den Städten bringen viele Läden um. Ich wollte leidlich ein wenig die Leute mit Hirn und etwas Ged daran erinnern, wenigstens die noch funktionierenden Läden zu unterstützen.

M. Stocker, 17.09.2014 09:55
Ja, lieber Joe Bauer, alles richtig. Nur die kleinen Läden in den Großstädten gehen nicht nur an der Gedankenlosigkeit der Konsumenten zugrunde, sondern auch an den hirnrissigen Renditeerwartungen der Immobilienbesitzer. Läden, die in den inhaber-eigenen Räumen betrieben werden, haben durchaus eine Überlebenschance, auch gegen die großen Ketten, solange dem Inhaber nicht der Vogel rausfliegt und er das große Geld wittert.

Die Rechnung ist eine ganz einfache: Wer zahlt schon gerne für die Rendite der Innenstadt-Investoren den doppelten oder dreifachen Preis, z.B. für Klamotten, oder noch austauschbarere Waren. Der Internet-Händler mit Lagerhalle im ehemaligen Zonenrandgebiet hat da deutlich weniger Stress mit Vermietern. Selbst die Transportkosten fallen da nicht mehr ins Gewicht. Nur die Umwelt 'bezahlt' natürlich für den ebenfalls hirnrissigen Logistikaufwand.

FernDerHeimat, 17.09.2014 07:23
"Durch Stuttgart zu gehen als älterer Mensch kann man nur noch mit ständigem Kopfschütteln - und der geballten Faust in der Tasche!"

Das sagte vor einigen Jahren ein Stuttgarter zu mir. Ein echter Killesberger sogar, aber keiner von diesem "neureichen, asozialen Gesindel, das einen demonstrativ nicht auf der Strasse grüssen will oder mal einem Nachbarn aus der Not helfen würde".

Der gute Mann erinnerte sich noch an die Stadt in Trümmern und die Entschlossenheit der Bevölkerung zum Wiederaufbau. Und was später aus ihr wurde, unter solch bedingungslosen "Betonisten" wie Klett und Rommel.

Er hätte der CDU allein deswegen schon lange abgeschworen. Vielleicht auch noch, weil sie ihm später zu katholisch (lies: scheinheilig und verlogen) war.

Und auch er kannte diese "Nischen", wo das echte Stuttgart noch ein wenig am Leben war. Und auch ihm fiel auf, wie diese Nischen immer weniger und immer kleiner wurden.

Das Gerber, ebenso wie das Milaneo, hätte er sicherlich in Bausch und Bogen verdammt.

Aber die meisten "einheimischen" Politiker würden sich auch nicht im "echten" Stuttgart blicken lassen. Man bleibt, vom ungeliebten Wahlkampf einmal abgesehen, lieber unter sich. Fern dem Volk.

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Ausgabe 302 / Oh, wie schön ist Biberach / Hartmut Hendrich, 15.01.2017 11:54
@Fritz: Danke, der Schlag sitzt und schmerzt in der Magengrube. Dass mir die Nachsilbe „er“ doppelt in ein Wort geraten war und mir nicht beim Kontrollieren vorm Absenden, aber sofort nach der Veröffentlichung auffiel, war schon...

Ausgabe 302 / Weg mit den Klammern / Blender, 14.01.2017 23:12
Ein V-Mann (diesmal vom LKA) fuhr Herrn Amri nach Berlin. Vielen Dank auch (für die weitere staatliche Unterstützung einer weiteren terroristischen Vereinigung). These: Ohne V- Männer gäbe es keinen Terrorismus?...

Ausgabe 302 / Lidl lohnt sich – für einen / Schwabe, 14.01.2017 21:10
Manfred Lieb tut so als sei der Milliardär Schwarz ein ganz normaler Steuerbürger der sich an Recht und Gesetz hält "...aber dies ist nicht einem Steuerbürger (Manfred Lieb meint damit den Milliardär Schwarz) anzulasten..." oder "Man...

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