Die vertuschten Phantome von Heilbronn

Von Thomas Moser und Hermann G. Abmayr

Die Polizei hat nach dem Mord an der jungen Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn im Jahr 2007 insgesamt 14 Phantombilder erstellen lassen. Die Ermittlungsbehörden haben diese Porträts möglicher Tatverdächtiger bis heute unter Verschluss gehalten. Kontext zeigt die Bilder, weil die Redaktion der Meinung ist, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat.

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An einer Katastrophe vorbeigeschrammt

Von Jürgen Lessat

Stuttgart ist während eines Gewittersturms am 30. Juni 2012 nur knapp einer Katastrophe entgangen. Das Bahnsteighallendach des Stuttgarter Hauptbahnhofs war einsturzgefährdet, nachdem die Bahn den Südflügel des Gebäudeensembles für das umstrittene Projekt Stuttgart 21 abgerissen hatte. Für die Staatsanwaltschaft kein Grund zu ermitteln. Ohne strafrechtliche Konsequenzen bleiben auch zwei spektakuläre Unfälle während der Abbrucharbeiten.

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"Atmosphäre der Hörigkeit"

Von Roger Repplinger (Interview)

"Polizisten sagen nicht gegen andere Polizisten aus", sagt der Soziologe und ehemalige Polizeibeamte Rafael Behr im Gespräch mit Kontext. Reichlich Beweismaterial zu dieser These gab es bei den Prozessen um die Erstürmung des Grundwassermanagements (GWM) in Stuttgart am 20. Juni 2011.

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Von Peter Grohmann
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Versetzung gefährdet

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Die Zeit des Frontalunterrichts ist vorbei, jetzt hilft nur noch individuelle Förderung. Je länger Grün-Rot regiert, desto größer werden die hausgemachten Probleme ausgerechnet auf dem Feld der Bildungspolitik. Fehler reiht sich an Fehler.

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Stadt unter Strom

Von Dietrich Heißenbüttel und Jürgen Lessat

Kommt die Stuttgarter Energieversorgung wieder komplett in kommunale Hände? Oder darf der bisherige Platzhirsch Energie Baden-Württemberg (EnBW) kräftig mitmischen? Darüber trifft der Gemeinderat in dieser Woche eine Vorentscheidung. Interessenkonflikte sind seit Stefan Mappus' EnBW-Deal programmiert.

Das "sichtbare Herz des Widerstands"

Von Petra Weiberg und Joachim E. Röttgers

1096 Tage, 26 304 Stunden, bei sibirischem Frost oder afrikanischer Hitze, an Heiligabend und im Sommerloch, zu Stoßzeiten und morgens um vier: Seit genau drei Jahren ist die Mahnwache gegen Stuttgart 21 rund um die Uhr geöffnet. Eine Foto-Slideshow.

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