Zuckerl nur für brave Medien

Von Johanna Henkel-Waidhofer

In Österreich wollte der rechte FPÖ-Innenminister Herbert Kickl der Pressefreiheit an den Kragen. Noch stoppt ihn nationale und internationale Empörung. In Polen und Ungarn, in Dänemark oder Italien gehören solche Allmachtsfantasien bereits zum politischen Alltag.

Hängen, Würgen und kein Ende

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Wenn Diesel-Fahrverbote kommen, muss nach den Schuldigen nicht lange gesucht werden. Seit mindestens zwei Jahren torpedieren CDU, SPD und FDP, Auto-Lobby und Gewerkschaften seriöse Diskussionen über zielführende Maßnahmen. Daran ändert auch das neue Konzept der Bundesregierung nichts.

Robo-Richter und Rechtsstaatlichkeit

Von Jürgen Lessat

Das Zukunftsthema Digitalisierung erzeugt zugleich Hoffnungen und Ängste. Auf einer Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung in Stuttgart plädieren führende Grüne für die konsequente Regulierung von Technik und Geschäftsmodellen.

Schlüsselerlebnis Polizeigewalt

Von Oliver Stenzel

Als Schauspielschüler hat Michel Brandt den Polizeieinsatz am Schwarzen Donnerstag im Stuttgarter Schlossgarten erlebt, heute sitzt er für die Linke im Bundestag. Die Erlebnisse vom 30.9.2010 machen ihn noch heute wütend. Sie waren ein Katalysator für seinen Weg in die Politik.

Von Kastanien und Pflastersteinen

Von Monika Lege

Acht Jahre Schwarzer Donnerstag, als Polizeigewalt den Schlossgarten räumte und nur Stunden später die ersten Bäume fielen. Bevor im Hambacher Forst die letzten Baumhäuser zerbarsten, kam Monika Lege von Robin Wood nach Stuttgart. Hier die Rede, die sie am Samstag auf der Stuttgart-21-Demo zum 30.9.2010 gehalten hat.

Eine Zensur findet statt

Von Minh Schredle

Drei PublizistInnen erklärten sich kurz nach dem Verbot der anarchischen Plattform "linksunten.indymedia" im Sommer 2017 solidarisch mit dem Medium. Gut ein Jahr später bekommen sie Post vom LKA Berlin. Die Betroffenen sprechen von Ermittlungen gegen die Pressefreiheit.

Judenschmäh-Revival

Von Günter Randecker

Die "Laichinger Hungerchronik", laut der sich jüdische Händler in der Hungersnot 1816/17 durch Getreide-Wucher bereichert haben sollen, hatte Günter Randecker 1987 als antisemitische Fälschung enttarnt. Damals war er Archivar der Stadt Münsingen. Jetzt hat der SWR einen Film ausgestrahlt, in dem der Chronikfälscher zitiert wird. Das bringt für Randecker das Fass zum Überlaufen. Wir lassen ihn zu Wort kommen.

Top 5 im September

Von unserer Redaktion

Die Verleumdungskampagne gegen einen Kita-Erzieher, Platz eins im August, landet erneut ganz vorn – Dauerbrenner nicht nur für alle, die "Angst vor diesem Mann" haben. Wirklich gefährlich ist Pfefferspray. Das sehen auch unsere LeserInnen so, denn die "Tödlichen Feldversuche" liefen sogar den Texten zur Bahnkrise und zu Stuttgart 21 den Rang ab.

Die Lüge vom Jungfernhäutchen

Von Dietrich Heißenbüttel (Interview)

Mehr als dreißig junge Frauen sind vor Kurzem in das Feministische Frauen-Gesundheitszentrum Stuttgart eingetreten. Beim Esslinger Festival "Stadt der Frauen*", das am Samstag zu Ende ging, haben sie Auskunft gegeben über den weiblichen Körper, Geschlechterzuschreibungen und Feminismus.

Mit dem Rollstuhl auf den Himalaya

Von Anna Hunger Fotos: Jens Volle

Der Sommer, man möchte heulen, ist endgültig dahin für dieses Jahr. Aber eines bleibt: die Erinnerungen an herrliche Urlaubstage, die im Fotoalbum schlummern. Das von Johann Kreiter aus Stuttgart ist ein ganz besonderes: Mit seinem Rollstuhl hat er fast 50 Länder bereist. Und hat noch viel vor.

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