"So nicht" reicht nicht

Von Minh Schredle (Interview)

Ein Oberbürgermeister als Visionär. Das ist so selten, dass Peter Kurz zu Wort kommen muss. Der Mannheimer Sozialdemokrat meint, gegen den erstarkenden Populismus sei Umverteilung eine Antwort. Allein die Abgrenzung von der Schröderschen Agenda-Politik reiche jedoch nicht aus.

Hurra, wir leben noch!

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Als starkes Team wollten sie groß rauskommen. Jetzt müssen Leni Breymaier und ihre Generalsekretärin Luisa Boos erst einmal die Scherben zusammenkehren und kitten, was in der SPD noch zu kitten ist.

Mehr Kreuze braucht das Land

Von Peter Henkel

Das Bundestagswahlrecht gehört reformiert, meint unser Autor. Denn dass den Wahlberechtigten nur eine einzige Zweitstimme zusteht, hält er für antiquiert.

Für Rasse und Nation

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Von Schwäbisch Hall aus treibt ein Ku-Klux-Klan-Ableger sein Unwesen, der – offiziell – bisher nicht bekannt war. Sein Europachef präsentierte als Zeuge im NSU-Ausschuss sein krudes Weltbild.

Ratlos in Singen

Von Michael Lünstroth

In einigen Singener Stimmbezirken hat jeder Vierte AfD gewählt. Im reichen Süden, in einer klassischen Arbeiterstadt ohne große wirtschaftliche Sorgen. Wie konnte das passieren?

Rezzo und die Rentner

Von Josef-Otto Freudenreich

Rezzo Schlauch lädt die S-Klasse zur großen Geburtstagssause, Verdi lädt Rentner zu Kaffee und Kuchen. Wer auf beiden Feiern zu Gast war, der sieht, wie gespalten die Gesellschaft ist.

Expertin für gespaltene Seelen

Von Martin Eich

Schauspieler haben es in Deutschland schwer, farbige Schauspieler schwerer. Vielfach hängen Intendanten, Regisseure und Caster einem überholten Gesellschaftsbild an und besetzen auch so. Was Theater und Film dabei verloren geht, beweist Larissa Aimée Breidbach nicht nur in Mannheim.

Fair gedreht

Von Anna Hunger

Blackout, totaler Stromausfall, die ganze Stadt versinkt in Chaos und Anarchie, denn die letzten Lebensmittel der Menschheit stecken in elektronischen Snackautomaten fest … Sollte es mal so weit kommen, empfiehlt sich ein Besuch im Umweltministerium. Denn da steht ein Fair-o-mat, der tut ganz ohne Strom.

Das Gedenken sichtbar machen

Von Dietrich Heißenbüttel Fotos: Jens Volle

Ein Deserteursdenkmal, das seit 2007 am Stuttgarter Theaterhaus steht, soll in die Innenstadt umziehen. So will es eine parteiübergreifende Initiative. Lange Zeit fand das Gedenken nur an wenig sichtbaren, abgelegenen Orten statt. Das soll sich nun ändern.

KONTEXT per E-Mail:  

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail. Datenschutz-Hinweis

Letzte Kommentare:
















Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!