Zugpferd und Zumutung

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Die Situation ist paradox: Winfried Kretschmann, der für viele Grüne zu sehr nach der CDU und der Wirtschaft schielt, soll als Zugpferd im Bundestagswahlkampf bis hoch in den Norden Stimmen holen. Und im Extremfall damit Rot-Rot-Grün ermöglichen.

Moos wanted

Von Jürgen Lessat

In diesem Jahr versucht Stuttgart, eine der dreckigsten Straßenkreuzungen Deutschlands mit Hilfe von Moosen zu entstauben. Das biologische Feinstaub-Experiment erntete reichlich Häme. Zu Unrecht, wie Moos-Forscher betonen.

Feinstaub in der ganzen Stadt

Von Dietrich Heißenbüttel

Offiziell werden am Stuttgarter Neckartor die höchsten Feinstaubwerte gemessen. Die Daten des OK Lab Stuttgart aber zeigen: Am Wagenburgtunnel und am Marienplatz ist es keinesfalls besser. Nur die CDU versucht das Problem kleinzureden.

So geht sächsisch

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Seit drei Jahrzehnten werden SächsInnen des Jahrgangs 1973 befragt: zu ihren Hoffnungen, zur Zufriedenheit mit ihrem Leben und dem gesellschaftlichen System. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Die Attraktivität der Demokratie nimmt weiter ab, radikale Positionen werden hoffähig. Politische Konsequenzen? Fehlanzeige.

Ins Herz geboxt

Von Rupert Koppold

Der finnische Regisseur Juho Kuosmanen hat einen Boxerfilm gedreht. Keine Haudrauf-Rocky-Saga, sondern einen kleinen, subtilen und auch zärtlichen Streifen. Eine Geschichte, die mehr ins Herz geht als voll auf die Zwölf.

Ein bisschen Befriedung

Von Minh Schredle

Sechs Jahre nach dem Wasserwerfereinsatz bekommt der fast blind geschossene Dietrich Wagner eine Entschädigung. Wichtig sei, dass sich solche Ereignisse nicht wiederholen, sagt er. Sein Anwalt ist weniger milde. Er spricht von einer Gesamtbilanz, die eines Rechtstaats "unwürdig" sei.

Top 5 im Dezember

Von unserer Redaktion

Was für eine grausige Kombo: Kopp-Verlag, Böhse Onkelz und der kroatische Rechtsrocker Thompson. Kontext-LeserInnen können viel verkraften, denn Artikel zu diesen Themen wurden im Dezember am häufigsten gelesen.

Werbung gegen Rechts

Von Anna Hunger

Feinstaub für zu Hause

Von Minh Schredle Fotos: Joachim E. Röttgers

Ein Feinstaub-Messgerät der Marke Eigenbau zum Vorzugspreis von 30 Euro – das ist keine Spinnerei, sondern geht ganz einfach: Im Stuttgarter OK Lab werden die Geräte einmal pro Monat unter Anleitung gebastelt. Kontext hat mitgemacht.

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Ausgabe 402 / Fingerhakeln mit Kretschmann / Hans-Peter Piepho / vor 2 Tagen 7 Stunden
Die interessante Figur ist Ebert






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