Fremde beflügeln die Fantasie

Von Stefanie Järkel Fotos: Joachim E. Röttgers

Seit einem knappen halben Jahr leben rund 1000 Flüchtlinge in Meßstetten auf der Alb. Viele Bürger hatten Angst, dass die Asylbewerber den Ort überfordern würden. Eigentlich kam alles besser als gedacht. Doch nun wartet die Stadt besorgt auf den Sommer – und die Gerüchteküche brodelt.

Überm Meer kein Paradies

Von Susanne Stiefel

Gerade in Suhl – wo ein großes Flüchtlingsheim steht und der Pegida-Ableger Sügida mit neun Aufmärschen seine rassistische Hetze auf den Marktplatz trug –, gerade im thüringischen Suhl las und berichtete der "Zeit"-Reporter Wolfgang Bauer von seiner Flucht mit Syrern übers Mittelmeer.

Oskar Farny – der Allgäuer Januskopf

Von Gastautor Frank Raberg

Löschtrupp mit Bahncard

Von Jürgen Lessat

Wenn ein Brand das Leben vieler Menschen gefährden oder großen Sachschaden anrichten könnte, dann verlangt das Gesetz von Firmen, eine eigene Werkfeuerwehr aufzustellen. Ausnahmefall Stuttgart 21: Beim Tunnelbahnhof hält die Aufsichtsbehörde keine bahneigenen Feuerwehrmänner für nötig.

Rechte Sehschwäche

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Eva Högl irrte nicht. Als die SPD-Bundestagsabgeordnete Ende Januar im NSU-Ausschuss von strukturellem Rassismus bei der Polizei sprach, mochten ihr längst nicht alle Stuttgarter Kollegen folgen. 20 Zeugenauftritte später leugnet niemand mehr, dass auch hierzulande die Bereitschaft, rechtsradikale Tendenzen wahrzunehmen, erschreckend unterentwickelt ist.

Nichts sehen, nichts hören, nichts tun

Von Annette Ohme-Reinicke

Ausländerfeindlichkeit und rechte Gewalt sind der böse Stachel im Fleisch einer demokratischen Gesellschaft. Aber woher kommt das eigentlich? Eine Betrachtung bundesdeutscher Realitäten aus soziologischer Sicht.

Kamera-Cops im Anmarsch

Von Steve Przybilla

Bodycams gelten in den USA als Allheilmittel gegen Polizeigewalt. Hierzulande sollen sie vor allem Beamte gegen Übergriffe schützen, demnächst auch in Baden-Württemberg. Doch die Körperkameras sind umstritten, wie ein Pilotprojekt in Hessen zeigt.

"Es lebe die Gemütlichkeit"

Von Oliver Stenzel Fotos: Louis Raemaekers Foundation

Während des Ersten Weltkriegs war er der bekannteste Karikaturist der Welt: Mit seinen antideutschen Zeichnungen sorgte der Holländer Louis Raemaekers nicht nur für diplomatische Verstimmungen zwischen Deutschland und den Niederlanden, sondern hatte auch großen Anteil daran, die Stimmung in den USA für einen Kriegseintritt gegen Deutschland zu drehen. Rund hundert Jahren danach ist ihm nun erstmals in Deutschland eine Ausstellung gewidmet.

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