Niere oder Tod

Von Josef-Otto Freudenreich

Mehr als 8000 Menschen warten in Deutschland auf eine Niere. Der schwer kranke Journalist Willi Germund (60) wollte nicht warten. Er hat sich eine gekauft. Von einem jungen Afrikaner und sich das Organ in Mexiko transplantieren lassen. Sein am Wochenende erscheinendes Buch "Niere gegen Geld" ist schockierend.

Gegenlesen? Nicht mit uns

Von Susanne Stiefel

Braune Flecken

Von Johanna Henkel-Waidhofer

Schon jetzt stößt der neue NSU-Untersuchungsausschuss an seine Grenzen, weil zu viele der Akteure Offensichtliches nicht zur Kenntnis nehmen wollen: dass skandalös geschlampt wurde. Der Aufklärungswille mancher muss erst noch geweckt werden.

Kniebeugen gegen Klimawandel

Von Johanna Henkel-Waidhofer

So hat sich Winfried Kretschmann das sicher nicht vorgestellt. Eine Berichtspflicht sollte seriös messbar machen, was in Sachen Nachhaltigkeit, dem "Markenkern der Grünen", bisher erreicht wurde. Ausgerechnet sein Staatsministerium nimmt das nicht wirklich ernst und hübscht die dünne Zwischenbilanz auch noch auf mit "Pilates, Yoga und 'Bauch, Beine, Po'".

Hält Stumpf den Kopf hin?

Von Jürgen Bartle und Dieter Reicherter

Mehr als vier Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag soll nun auch einer der Verantwortlichen den Kopf dafür hinhalten. Wenn Siegfried Stumpf, Stuttgarts ehemaliger Polizeipräsident, den gegen ihn beantragten Strafbefehl akzeptiert, dann ist er ganz billig weggekommen.

Hartz IV: die verlorene Würde

Von David Hilzendegen

In diesen Tagen feiert der Sozialstaat Deutschland ein unrühmliches Jubiläum. Vor zehn Jahren hat die Regierung Schröder die Hartz-IV-Reformen eingeführt. Seither spielt der Staat mit der Würde seiner Bürger, Millionen darben in sozialer Isolation. Christa Cheval-Saur kennt die Auswirkungen.

Kulturhauptstadt in Feinstaub

Von Dietrich Heißenbüttel

Soll sich Stuttgart um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2025 bewerben? Die Stadt bietet von Hoch- bis Subkultur eine enorme künstlerische Bandbreite, hat aber auch massive Probleme wie fehlende Nachhaltigkeit und kurzsichtige Stadtplanung. Unser Autor meint: Es gibt noch viel zu tun.

Ausgerümpelt im Jungbusch

Von Anna Hunger Fotos: Benjamin Ulmer

Der Jungbusch liegt mitten im Herzen Mannheims. Früher war der Stadtteil das Viertel der reichen Leute. Dann wurde er zur Rumpelkammer der ehemaligen Residenzstadt. Heute ist der Jungbusch auf dem Weg zu einem der angesagtesten Quartiere. Eine Schaubühne über ein Viertel zwischen Chance und Niedergang, neuer Hipness und Verfall.

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