KONTEXT Extra:
Stuttgarter Filmwinter startet mit "Mut zur Lüge"

Der Stuttgarter Filmwinter – Eröffnung am 18. Januar – steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Lüge. So ist es natürlich auch nicht der 300. Filmwinter, wie auf den quietschgelben Werbeplakaten zu lesen ist, sondern der 30. – immerhin. Bis 22. Januar sind im FITZ! in der Eberhardstrasse, im Haus der Geschichte, im Kunstbezirk, und im Theater tri-bühne experimentelle Filme und Medienkunst zu sehen und zu erleben bei diesem "bedeutendsten Festival Experimentalfilm im süddeutschen Raum ". So die Eigenwerbung und das ist natürlich keine Lüge. Wie in den vergangenen Jahren auch, sollen die anspruchsvollen und meist auch anstrengenden experimentellen Filmkunstwerke einer größeren Öffentlichkeit spielerisch näher gebracht werden. Damit der Nachwuchs an interessierten Zuschauern nicht ausbleibt, gibt es auch bei diesem Filmwinter im Zeichen der Lüge ein spezielles Programm für Kinder und Jugendliche mit Kurzfilmen, Workshops, Führungen. Das Programm und mehr gibt es unter www.filmwinter.de.


Jetzt doch ein Koalitionsausschuss zu Afghanistan

Vor Weihnachten hatten Grünen und CDU eine inhaltliche Aussprache über die Abschiebepraxis nach Afghanistan vermieden. Stattdessen wurde im Koalitionsausschuss vor allem darüber diskutiert, ob Grünen-Landeschef Oliver Hildenbrand es "schäbig" nennen darf, wenn sein CDU-Pendant, Innenminister Thomas Strobl, auch alte oder kranke Menschen abschieben will. Zur bisher einzigen Sammelabschiebung wurde ein Mann sogar aus einer Psychiatrischen Klinik geholt, dann allerdings doch nicht ins Flugzeug nach Kabul gesetzt.

Am kommenden Dienstag werden dieser und andere Fälle sowie die grundsätzliche Vorgehensweise im Koalitionsausschuss diskutiert. Die Grünen, die die Debatte durchgesetzt haben, erinnern an die geltenden Leitlinien des Landes zu Abschiebungen und Rückführungen, nach denen eine Einzelfallprüfung ohnehin zwingend ist. Bisher hatte sich Strobl gegen eine inhaltliche Behandlung der von ihm mitinitiierten verschärften Abschiebepraxis im Koalitionsausschuss ausgesprochen. Die Grünen gehen davon aus, dass die Leitlinien und damit die Einzelfallprüfung bestätigt werden.

Auf dem Tisch liegt auch ein Papier der sogenannten G-Länder, also aller Koalitionen, an denen Grüne beteiligt sind. Diesem zufolge muss gewährleistet sein, "dass Ausreisepflichtige keinen Schaden an Leben und Gesundheit nehmen". Die Regierungspartner in Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen "betonen eine Reihe von Grundlinien und Anforderungen bezüglich Rückführungen nach Afghanistan". Sie fordern die Bundesregierung aber auch auf, die Sicherheitslage in Afghanistan "erneut zu überprüfen". (14.1.2017)


Ein zweites Raumwunder für Geflüchtete

Engagement kann sich lohnen. Im September hatte Kontext über die Initiative der Künstlerin Martina Geiger-Gerlach berichtet, eine Wohnung in einem zum Abriss vorgesehenen Haus im Stuttgarter Stadtteil Steckfeld monatsweise Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig finden dort immer Ausstellungen statt, die Nachbarn und Interessierten Gelegenheit geben, Künstlern und Geflüchteten zwanglos zu begegnen. Nun hat der Vermieter, das katholische Siedlungswerk, der Künstlerin eine zweite Wohnung im selben Haus als Lernwohnung zur Verfügung gestellt, damit Geflüchtete, die im Trubel ihrer Unterkunft nicht zur Ruhe kommen, eine Rückzugsmöglichkeit finden. Zudem bleibt das Haus länger stehen: voraussichtlich zwei Jahre. Dem Siedlungswerk gefällt das Projekt so gut, dass Martina Geiger-Gerlach gefragt wurde, ob sie sich vorstellen könnte, im Quartiersraum des Neubauareals an Stelle des früheren Olgahospitals eine Aufgabe zu übernehmen. Und: Ihr Wohnungs-Projekt ist für den Stuttgarter Bürgerpreis der Bürgerstiftung vorgeschlagen worden. Am 20. Januar um 19 Uhr eröffnet in der Karlshofstraße 42 in Steckfeld die nächste Ausstellung mit Gemälden von Ivan Zozulya und dem DJ Roman Levin. Am 31. Januar wird die Entscheidung zum Bürgerpreis bekannt gegeben. Jeder kann mit abstimmen!


Der Gewitterwanderer im Glück

Mitte November hatte der 33-jährige Göppinger Schriftsteller Kai Bleifuß noch geschimpft wie ein Rohrspatz. Der promovierte Goethe-Experte rackert sich seit Jahren mit Schreiben ab. Fabrizierte zuletzt einen Roman über den Dichterfürsten und wie der so wäre, würde er in unserer Zeit leben. "Goethes Mörder" heißt das gute Stück. Gutes Zeug. Guter Mann. Das weiß auch Bleifuß selbst. Kontext gegenüber machte er keinen Hehl daraus, dass er sich selbst für einen ziemlich duften Typen hält. Doch bislang schlug ihm seitens des ganzen "Literaturzirkus" und der Verlage kalter Wind entgegen. Niemand wolle mehr ein Risiko eingehen. Literatur würde immer mehr unter ökonomischen Abwägungen betrachtet, konstatierte der resolute Literaturnerd. "Schreiben ist das Idiotischste, was man machen kann. Nicht schreiben aber auch."

Ein Bleifuß lässt sich aber nicht unterkriegen – und jetzt hat es gerappelt im Karton: Am vergangenen Sonntag sackte der Göppinger für seinen Text "Fünf Variationen auf das Unsagbare" den Autorenpreis "Irseer Pegasus 2017" ein. 150 Schriftsteller aus dem ganzen Land hatten sich mit ihren Werken beworben, doch Bleifuß hat den mit 2000 Euro dotierten Preis gewonnen. Neben ihm auf dem Siegertreppchen der Preisverleihung im Kloster Irsee im Allgäu strahlte David Krause aus Kerpen.

"Der glücklose Autor hatte endlich einmal Glück!", schrieb Goethe-Glücksbärchen Bleifuß voller Freude an Kontext, mit der Bitte unseren LeserInnen mitzuteilen, dass man am 27.1. ab 21:05 Uhr im BR2 sein Hörspiel "Pinball" senden werde. Machen wir doch gerne. (11.1.2017) 


Abstand halten von den Volksverrätern

Aus 594 Wörtern haben die Sprachwissenschaftler um die Darmstädter Professorin Nina Janich das Unwort des Jahres 2016 ausgesucht: "Volksverräter". Aus dem Erbe der NS-Diktatur werde das Wort von Pegida, AfD und anderen Rechtsaußen verwendet, um PolitikerInnen  zu diffamieren. Mit der Folge, dass das "ernsthafte Gespräch" und notwendige Diskussionen in der Gesellschaft abgewürgt würden, begründet die Jury. Auf den weiteren Plätzen folgen "postfaktisch", "Populismus", "Gutmensch" sowie eine "Armlänge Abstand". Mit in der fünfköpfigen Jury saß auch Kontext-Autor Stephan Hebel. (10.1.2016)


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Ausgabe 283
Wirtschaft

Das Kriegsbeil fliegt weiter

Von Josef-Otto Freudenreich
Datum: 31.08.2016
Der Fall Sioux zieht bundesweit Kreise. Weil er so selten wie beispielhaft das Sport-Business offenlegt. Warum aber befeuert ein Sportverband diesen Streit, der ihm die Geschäfte vermasselt?

Es hätte so einfach sein können, wären die Herren nur einen Moment von ihrem hohen Ross abgestiegen. Sie hätten nur sagen müssen, dass sie übereingekommen seien, im neuen Jahr zu zweit weiterzumachen, und der Dritte im Bunde im besten Einvernehmen ausscheide. Damit wäre Sioux-Chef Lewin Berner wohl zufrieden gewesen, vielleicht noch mit einem kleinen Zusatz in der Pressemitteilung, dass er Olympia nicht mehr so toll finde.

So wäre es im Business normalerweise gelaufen, so war es aber nicht. Am 8. August, auf großer Bühne im Deutschen Haus in Rio, teilten der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), Alfons Hörmann, und Adidas-Chef Herbert Hainer mit, dass sie ihre Partnerschaft bis 2024 verlängern werden. Der eine zeigte sich "sehr glücklich", der andere erfreut über die "vertrauensvolle Zusammenarbeit", die etwas "ganz Besonderes" für ihn sei. Zusammen wollten sie "neue Kapitel in der Olympiageschichte schreiben" sowie die "junge Generation für den Sport begeistern". Vom kleinen Partner, dem Walheimer Schuhhersteller Sioux, war nicht mehr die Rede. Der hatte zwar 44 Jahre lang brav die Schuhe gestellt, wollte aber zum Jahresende davon Abstand nehmen. Wenigstens in einer Randnotiz, meint Berner, hätte dies doch auftauchen können.

Lewin Berner: Bin doch nur ein einfacher Schuhmacher. Foto: Joachim E. Röttgers
Lewin Berner: Bin doch nur ein einfacher Schuhmacher. Foto: Joachim E. Röttgers

Zwei Tage später, überrascht von der Meldung, griff der 42-Jährige selbst zum Stift und formulierte, was ihn so umtrieb: der Gigantismus der Spiele, der Kommerz, das Doping, die Kritik im Volk. Das Schreiben schickte er an die "Ludwigsburger Kreiszeitung" und andere regionale Organe, damit wenigstens die Nachbarschaft von der Scheidung und ihren Ursachen wisse. Berner, der sich selbst einen einfachen Schuhmacher nennt, hat dann mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, dass daraus, weitertransportiert durch Agenturen, Kontext und taz, ein bundesweites Medienecho ausgelöst wurde. Wie berichtet, hat der DOSB noch während der Spiele reagiert: mit einer fristlosen Kündigung der Verträge und mit der Begründung, Sioux habe die "Olympische Bewegung in Misskredit" gebracht.

In Berners Büro steht das Telefon nicht still

Fortan stand das Telefon in Berners Büro nicht mehr still. Zuletzt rückte ein Team des WDR in Walheim an, um zu filmen, wie die Olympia-Logos auf den Schuhkartons zugeklebt wurden. Der Deutschlandfunk brauchte O-Töne, empörte Kunden wollten Solidaritätsadressen loswerden, und alle drückten aus, was zum deutschen Grundwissen gehört: Olympia ist in Misskredit. Für den WDR war es eine Steilvorlage für seine Kritik am olympischen Funktionärswesen, dem er ein "Demokratiedefizit" plus "Ämterhäufung" vorwirft. Der Deutschlandfunk sprach von einer "weltweiten Kündigungswelle", sollte die allerorten geübte Olympia-Kritik entsprechende Konsequenzen haben, und fragte sich, ob der DOSB mit der fristlosen Kündigung eine "Nebelkerze" zünden wollte, um von einem "eventuellen größeren Skandal abzulenken". Und alle haben keine Antwort auf die Frage, wer so blöd war in der Frankfurter Wagenburg, diese Lawine loszutreten.

Adidas hat auch schöne Schuhe. Foto: Pixabay
Adidas hat auch schöne Schuhe. Foto: Pixabay

Klar ist nur, dass die Kündigung aus der Kanzlei des Neu-Isenburger Juristen Ralf Alexander Schäfer kam, vom Hausanwalt des DOSB. Auf seinem Briefbogen finden sich keine Partner in Hongkong oder Genf, auf seiner Homepage der Anspruch, "Ziele sauber erreichen" zu wollen und zwei Angestellte. Sein Schriftsatz erzeugt bei fachkundigen Kollegen zumindest Erstaunen. So zitiert der Deutschlandfunk den Münchner Sportkartellrechtler Mark-E. Orth, der für eine fristlose Kündigung "keinen Grund" sieht, weil Sioux nicht den DOSB, sondern allenfalls das IOC kritisiert habe. Und im Übrigen ein schutzwürdiges Interesse daran habe, dass das mit dem IOC verbundene Negativimage nicht auf das Unternehmen übertragen werde.

Der DOSB sagt einfach nichts

Der Einzige, der auf die Frage, wer den Anwalt in Marsch gesetzt hat, eine Antwort geben könnte, ist der DOSB selbst. Aber der sagt nichts und verweist auf seine Tochtergesellschaft Deutsche Sportmarketing (DSM). Auf Anfrage von Kontext lässt DSM-Geschäftsführer Axel Achten wissen: "Bedauerlicherweise" habe Sioux die vertraglichen Vereinbarungen "massiv verletzt", anders sei das "nicht mehr anders zu lösen" gewesen. Und dann das Übliche: Er bitte um Verständnis, dass weitere Auskünfte wegen des laufenden Verfahrens nicht erteilt werden könnten. Zum Zeitpunkt der Achten'schen Auskunft waren bei Berner bereits weitere fristlose Kündigungen eingetroffen.

Es darf also fortgesetzt gerätselt werden, wer hinter dem Crashkurs steckt. Michael Vesper, der Vorstandschef des Dachverbandes? Schwer zu glauben, dazu ist der grüne Exminister zu clever. Thomas Bach, der frühere Chef von Vesper und heutige IOC-Präsident, der den DOSB-Vertrag mit Adidas und Sioux 2013 unterzeichnet hat? Noch schwerer zu glauben, aller Nähe zu dem Dreistreifen-Konzern zum Trotz. Der Mann ist Jurist und schwebt in höheren Sphären. Insider vermuten dahinter die Achse Hörmann/Achten, die, genervt von permanenter Olympia-Kritik, schlicht zeigen wollten, wo der Hammer hängt.

Kein Geheimnis ist, dass Ausstatter Adidas alleine das Sagen haben wollte. Der Häuptling aus Herzogenaurach strebt stets nach Hegemonie, im Kapitalismus würde man sagen, nach dem Monopol. Die schwäbischen Indianer mit auf dem Bild, wenn Millionen zuschauen, das stört, und wenn sie dann noch die Geschäftsgrundlage in Frage stellen, läuten im Frankenland die Alarmglocken. Lebt der Sport, nach offizieller Lesart, doch von Fairness, Sauberkeit und allgemeiner Anerkennung. Natürlich kommentieren die Herzogenauracher den Vorgang nicht. Sprecher Oliver Brüggen teilt Kontext mit, das sei eine Sache zwischen DOSB und Produzent Sioux, mit dem man "immer gut zusammengearbeitet" habe.

Mit der FIFA und dem IOC hat Adidas kein Problem

Adidas ist nach allen Seiten offen. Als Ausstatter ist das Unternehmen mit Sportverbänden und -funktionären aus aller Welt verbandelt, treuer Freund von Fußballweltverband FIFA und IOC, und denen tut man nicht weh, auch wenn die hauseigenen Überschriften "höchste ethische Standards" verlangen. Dann wird die FIFA eben weiter gesponsert, das IOC ebenso – und der internationale Leichtathletikverband IAAF bestraft. Bei diesem korrupten Laden ist Adidas tatsächlich ausgestiegen, doch das schmerzt weniger, weil die Läufer und Werfer keine Fußballer sind. Aber jedes Mal, so rum oder andersrum, hat die Weltfirma die Frage nach der Doppelmoral an der Backe. Diesmal ausgelöst von den Walheimer Grashoppers.

Alles genau geregelt: Ausschnitt aus dem "DOSB Leitfaden zur Kleidung während der Olympischen Spiele Rio 2016". Screenshot
Alles genau geregelt: Ausschnitt aus dem "DOSB Leitfaden zur Kleidung während der Olympischen Spiele Rio 2016". Screenshot

Deren Widerborstigkeit ist umso gefährlicher, als die Kritik von einem Geldgeber kommt. Ein scharfes Wort zum Sonntag, ein galliger Sportler, ein empörter Politiker, das ist alles regelbar, aber ein Sponsor? Das ist sehr ungewöhnlich, und noch ungewöhnlicher ist, dass ein Sportverband einen Sponsor in einen juristischen Streit treibt, in dessen Verlauf er die Verträge offenlegen muss, sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Unter gewiss reger medialer Beobachtung. Dann wird bekannt, wer wie viel zahlt und wer wie viel kassiert, und was die SportlerInnen dafür zu tun und zu lassen haben.

Die Kleiderordnung ist 46 Seiten stark

Kleines Beispiel am Rande aus der Kleiderordnung des DOSB für Rio, 46 Seiten stark: "Wenn Sonnenbrille, dann nur adidas", "fremde Herstellermarken müssen überklebt werden", "neutrale Kleidung" nur zu privaten Anlässen, und auch das nur ohne "fremde Herstellerlogos und auffällige Markenaufdrucke". Und wehe, die Kleiderpuppen halten sich nicht daran. Für den Vertragspartner DOSB gelten weniger strenge Regeln. Er lässt sein Personal bei der Abschlussfeier in Rio in Adidas-Schuhen einmarschieren, obwohl laut Kontrakt Sioux vorgeschrieben sind. Für künftige Sponsoren gewiss eine Einladung, sich am Olympia-Business zu beteiligen.

Lewin Berner ist nun vor das Landgericht Frankfurt gezogen, um sich gegen die fristlosen Kündigungen zu wehren. Streitwert im sechsstelligen Bereich. Er sagt, er wolle das eigentlich nicht, seine Hand bleibe ausgestreckt. Aber der DOSB will sie nicht. Warum auch immer.

Zum letzten Mal wird der Schwabe seine Schuhe bei den Paralympics in Rio sehen. Der Präsident des Deutschen Behindertensport-Verbands, Friedhelm Julius Beucher, hat versichert, dass seine Leute Sioux tragen werden. Bei der Eröffnung und beim Abschluss. Sie würden den Vertrag "selbstverständlich einhalten", betont der Ehrenvorsitzende der oberbergischen Sozialdemokraten.


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Kommentare

Lowandorder, 01.09.2016 16:14
Höhö - Leibeigenschaft 2.0 goes 4.0

Was waren's noch für Zeiten -
Als z.B. die Ratzeburger Ruderrecken
Mittels Gammelklamotten -
Den Funktionären & den MicidisJüngelchem
von den Edelklubs zeigten -
Wo der Hammer hängt!
("Wo liechtn dit eijentlich -
Dit Ratzeburg?" -
Na - im Moment - 5 Sekunden vor Berlin - wa!) &
Der Schlagmann des Rom-Achters -
Hieß nicht umsonst - "Gammel" !;))

Peter S., 01.09.2016 10:45
Ich kann mir vorstellen, daß die Haltung von Sioux auch für neue Kunden sorgt :-)

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