KONTEXT Extra:
Kretschmann Schirmherr für 199 kleine Helden

Ihr Dokumentarfilm hat bei drei Kinderfilmfestivals Preise abgeräumt, zuletzt in Chicago. Klar, dass sich die Regisseurin Sigrid Klausmann über diese Auszeichnungen freut. Seit Jahren begleitet die Stuttgarterin für ihr Filmprojekt "199 kleine Helden" Kinder weltweit auf ihrem Schulweg. Sie redet mit ihnen über ihre Ängste und Wünsche und darüber, wie sich die kleinen Protagonisten die Zukunft vorstellen. Daraus hat Klausmann den preisgekrönten Dokumentarfilm "Nicht ohne uns!" gemacht. Bereits diesen Sonntag (4.12.) wird er im Stuttgarter Metropol Kino gezeigt (16 Uhr), der offizielle Kinostart ist am 19. Januar.

Dass Stuttgart so früh dran ist, liegt mit daran, dass der Stuttgarter OB Fritz Kuhn die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen hat. Zusammen mit der Schauspielerin Senta Berger, die sich nun allerdings altersbedingt zurückzieht. Demnächst werden Sigrid Klausmann und ihre kleinen Helden neue Schirmeltern bekommen: Winfried Kretschmann und Hannelore Kraft, die Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Beide Länder unterstützen die kleinen Helden über ihre Landesfilmförderung.

Die Stuttgarter Preview am Sonntag wird ein Familienfest werden. Die Regisseurin Sigrid Klausmann wird ebenso vor Ort sein wie ihr Mann Walter Sittler (Produzent) und die Tochter Lea. Die Musikerin hat den Titelsong zum Film der Mutter komponiert. (2.12.2016)


Im Hajek-Haus soll wieder Feuer brennen

Das Trauerspiel um das Hajek-Haus mag jetzt zumindest die Fraktion SÖS/Linke/Plus nicht mehr mit ansehen. Sie will, per Antrag im Stuttgarter Gemeinderat, dass die Stadt das Kultur-Denkmal "vor dem Verfall" rettet. Wie in Kontext ausführlich berichtet steht die Villa an der Hasenbergsteige 65 seit dem Tod des Bildhauers (2005) leer. Vor fünf Jahren kaufte sie der Möbelfabrikant Markus Benz und ließ sie – Denkmalschutz hin oder her – entkernen. Das wiederum gefiel den behördlichen Denkmalschützern nicht, die sich auf den Gerichtsweg machten, bis heute ohne Ergebnis.

Und seitdem rottet das Haus in bester Halbhöhenlage vor sich hin. Die kulturpolitische Sprecherin der Fraktionsgemeinschaft, Guntrun Müller-Enßlin, vermutet, dass der Möbelmensch auf einen Abriss, und damit eine "verdeckte Immobilienspekulation" hin arbeitet. Stadträtin Laura Halding-Hoppenheit erinnert an die Tradition des Hauses, in dem auch schon Willy Brandt Rotwein trank. Die Villa sei ein Treffpunkt für Menschen gewesen, die etwas bewegen wollten, und dieses "Feuer muss weiter brennen", sagt sie.(30.11.2016)


Das Geschäft mit Waffen läuft

Heckler & Koch hat einen Großauftrag erhalten und wird französische Soldaten aller drei Teilstreitkräfte ab 2017 zehn Jahre lang mit 100 000 Sturmgewehren vom Typ HK 416 ausstatten. Es soll um ein Volumen von 300 Millionen Euro gehen. Der Rüstungsauftrag, heißt es in Paris, werde "die soliden Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich im Verteidigungssektor und besonders in der Rüstungsindustrie" stärken. Die Nachbarn stehen also auf der Liste der sogenannten "grünen Länder", denn – immerhin – nur die sollen weiter beliefert werden.

Am Montagmorgen wurde bekannt, dass der Oberndorfer Waffenhersteller Neugeschäfte allein mit Staaten abschließen will, die demokratisch und nicht korrupt sind. Nach einer Meldung der Deutsche-Presse-Agentur würden damit Kunden wie Saudi-Arabien, Mexiko, Brasilien, Indien oder die Türkei wegfallen. Alte Aufträge sollen allerdings abgewickelt werden, gerade auch mit den Saudis. Das Unternehmen wartet aktuell auf die Genehmigung deutscher Behörden zur Ausfuhr unter anderen von Bauteilen für eine Gewehrfabrik.

Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte bei seinem Auftritt kürzlich auf dem Bundesparteitag der Grünen in Münster ausdrücklich die Politik in der Pflicht gesehen: "Wohin wir exportieren, das muss die Politik entscheiden." Zugleich machte er klar, dass es für sein Unternehmen um 3500 von 100 000 Trucks gehe. Appelle, freiwillig auf deren Verkauf zu verzichten, verhallten bisher ungehört. (28.11.2016)


Bahnchef Grube mag Stuttgart 21 nicht mehr

Da rennt der Mann jahrelang rum und erzählt, wie großartig der Tiefbahnhof ist - und jetzt? Jetzt sagt Rüdiger Grube laut "Spiegel": "Ich habe Stuttgart 21 nicht erfunden und hätte es auch nicht gemacht". Nun wird schon spekuliert, ob es vielleicht ein Doppelgänger war, der diesen Satz beim Bundesverband Führungskräfte Deutscher Bahnen gesprochen hat, oder hier ein Fall von Persönlichkeitsspaltung vorliegt? Aber nein, es war der leibhaftige Grube.

Auf die Reaktionen all seiner Freunde darf man gespannt sein. Vorneweg auf jene seiner Chefin Angela Merkel, die mit S 21 die Zukunftsfähigkeit Deutschlands verband. Oder auf die von Teufel, Oettinger, Mappus, Gönner usw., die stets vor dem Abseits warnten, sollte der unterirdische Bahnhof nicht kommen. Nur der amtierende Ministerpräsident Kretschmann kann heimlich sagen, dass er auch schon immer dagegen war. (25.11.2016)


S 21: Kein neuer Deal mit der Bahn

Das Land Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart zeigen der Deutschen Bahn die kalte Schulter und wollen die sogenannte Verjährungshemmungsvereinbarung nicht unterzeichnen. Damit versuchte die Bahn eine frühzeitige Entscheidung darüber zu vermeiden, ob sie eine Beteiligung von Stadt, Land und Region an den Mehrkosten des Milliardenprojekts einklagt. Alle Partner sollten einer Verlängerung der Verjährung für mögliche Ansprüche der Bahn auf zusätzliche Gelder für Stuttgart 21 zustimmen. Für die Stadt Stuttgart schlägt die Verwaltung dem Gemeinderat vor, diese Verlängerung abzulehnen. Endgültig entschieden wird am 8. Dezember.

"Die Vertragspartner sind der Auffassung, dass die DB Bauherrin ist und dass die Vertragspartner begrenzte und vor allem freiwillige Zuwendungen gewähren", erläuterte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) den mit der Stadt abgestimmten Standpunkt. Man werde sich "grundsätzlich auch gemeinsam gegen die Bahn verteidigen". Das Land sei mit der Stadt und der Region der Ansicht, "dass es ein falsches Signal wäre, eine Vereinbarung zu unterzeichnen, weil die Vertragspartner die Ansprüche der DB für unbegründet halten".

Hermann erwartet jetzt eine vergleichsweise schnell eingereichte Klage, aber "viel länger hätte die DB ohnehin nicht gewartet". Denn bis zu einem letztinstanzlichen Urteil würden voraussichtlich mehrere Jahre vergehen, nach der Prognose des Minister werden aber "in ungefähr drei Jahren die vertraglichen Finanzierungsbeiträge der Vertragspartner erschöpft sein". Im Finanzierungsvereinbarung zu Stuttgart 21 ist der Kostenrahmen inklusive Risikopuffer auf 4,526 Milliarden Euro begrenzt. Bei weiteren Kostensteigerungen sind, unter Nutzung der Sprechklauseln, Gespräche vorgesehen. Im März 2013 hat der DB-Aufsichtsrat den Finanzierungsrahmen auf 6,526 Milliarden Euro erhöht und zugleich die Projektpartner aufgefordert, über weitere Beiträge zu verhandeln. Das lehnen diese allerdings strikt ab. (24.11.2016)


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Jörg Meuthens AfD ist die große Gewinnerin des 13. März. Fotos: Joachim E. Röttgers

Jörg Meuthens AfD ist die große Gewinnerin des 13. März. Fotos: Joachim E. Röttgers

Ausgabe 259
Politik

Wohlstand für Reiche

Von Anna Hunger
Datum: 16.03.2016
Weil viele Baden-Württemberger Protest gewählt haben, besetzt die AfD nun 23 Plätze im Landtag. Aber was hat die Partei zu bieten, abgesehen von der Forderung nach einem Europa der geschlossenen Grenzen, weniger Flüchtlingen und massiver Islamkritik?

"Wir glauben nicht an die Verheißungen moderner politischer Ideologien oder an die Heraufkunft eines besseren, eines 'Neuen Menschen'", so steht's im Entwurf des Parteiprogramms der AfD, das die Rechercheplattform Correctiv.org vor ein paar Tagen veröffentlicht hat und über das am 30. April in Stuttgart abgestimmt werden soll. "Als 'Partei des gesunden Menschenverstandes' setzen wir auf den Common Sense, auf das politische Urteilsvermögen und die Verantwortungsbereitschaft der mündigen Bürger." Die AfD verkörpere als Partei, die aus Protest entstanden sei, "eine Renaissance bürgerschaftlichen Engagements". Eines ihrer Ziele: "Wohlstand für alle."

Fähnchenschwenker am Wahlabend in der Alten Reithalle.
Fähnchenschwenker am Wahlabend in der Alten Reithalle.

Allein für diesen Satz hätte die Partei ein kräftiges "Lügenpack" von vielen verdient, die in den vergangenen Monaten so enthusiastisch das AfD-Fähnchen geschwungen haben. Hat sich die Partei im Wahlkampf ausdrücklich als die des kleinen Mannes präsentiert, sieht die Wirklichkeit – wie so oft – anders aus. Das Landtagswahlprogramm für Baden-Württemberg liest sich da nur wie eine Light-Version des Entwurfs für das Parteiprogramm. Denn der "Wohlstand" gilt nicht denen, für deren Sorgen im Vorfeld so viel Verständnis gefordert wurde, denen mit dem Abgehängt-Gefühl im Nacken. Die AfD ist vielmehr wie maßgeschneidert für gut situierte, mehrfache Familienväter mit Interesse an restriktiven Erziehungsmethoden und schnellen Autos, für Arbeitgeber mit Waffenschein, ohne soziales Interesse oder solches an Kultur.

Einmal im Jahr ist "Tag des Heimatschutzes"

Die AfD wendet sich gegen TTIP und CETA, Gentechnik und den Neubau von großen Einkaufszentren. Außerdem steht sie ein für mehr Sport in Schulen. Selbstverständlich darf der Schulsport durch die "Belegung von Sporthallen mit Asylbewerbern nicht eingeschränkt werden".

Die AfD möchte nationale Aufrüstung, um "die militärischen Fähigkeiten der deutschen Streitkräfte wieder herzustellen". Frauen leisten eine "allgemeine Dienstpflicht" ab, für Männer gilt wieder die allgemeine Wehrpflicht, "dass sich die Bevölkerung mit 'ihren Soldaten' und 'ihrer Bundeswehr' identifiziert, mit Streitkräften, die in der Bevölkerung fest verankert sind". Im Landtagswahlprogramm für Baden-Württemberg hat die Partei sogar einen "Tag des Heimatschutzes" in Aussicht gestellt zur Präsentation militärischer Volksnähe.

"Unsere Soldaten" beim Vespern.
"Unsere Soldaten" beim Vespern.

In Baden-Württemberg soll es 20 Prozent mehr Polizisten im Streifendienst geben. Mit Erreichen der Volljährigkeit soll das Erwachsenenstrafrecht gelten, möchte die AfD für Baden-Württemberg. Es soll keine "Erlebnispädagogik" mehr für jugendliche Straftäter geben. Bisher liegt die Strafmündigkeit bei 14 Jahren. Im Entwurf für ihr neues Parteiprogram möchte die AfD das Alter wieder auf 12 herabsetzen. Und: "Nicht therapierbare alkohol- und drogenabhängige sowie psychisch kranke Täter, von denen erhebliche Gefahren für die Allgemeinheit auszugehen (sic!), sind nicht in psychiatrischen Krankenhäusern, sondern in der Sicherungsverwahrung unterzubringen."

Bekämpfung von Extremismus begreift die AfD als "gesamtgesellschaftliche Aufgabe", dabei solle die Gesellschaft über Gefahren des Islamismus und des Linksextremismus genauso aufgeklärt "und aktiviert" werden wie gegen Rechtsextremismus in den vergangenen Jahrzehnten.

Rente mit 100?

"Es ist ein Grundprinzip des Rechtsstaats, dass für alle Bürger zunächst einmal deren Unschuld angenommen wird", sagte Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Partei, mal zum Thema Vorratsdatenspeicherung. Im Programm-Entwurf steht unter der Überschrift "Datenschutz: Nicht für Täter, aber sonst für alle": "In der Vergangenheit hat ein ideologisch motiviertes übertriebenes Maß an Datenschutzmaßnahmen die Sicherheitsbehörden gelähmt und unverhältnismäßig bürokratisiert." Denn im Land der AfD gilt: "Freiheit und Sicherheit bedingen einander. Es ist nur so viel Freiheit möglich, wie die Sicherheitslage es zulässt."

Die AfD ist gegen eine "Kriminalisierung von Waffenbesitz".
Die AfD ist gegen eine "Kriminalisierung von Waffenbesitz".

Die AfD will keine Verschärfung des Waffenrechts. Unangemeldete Kontrollen von sachgerechter Aufbewahrung von Waffen werden abgeschafft. "Die Kriminalisierung von Waffenbesitz schreckt Täter nicht ab, sondern macht Opfer wehrloser." Bisher wurden Waffen nur als sportlichen Gründen oder zur Jagd genutzt und nicht zur Selbstjustiz.

Die AfD bezeichnet Patriotismus als notwendig zur "Selbstversicherung".

Die Erbschaftssteuer und die Gewerbesteuer möchte die Partei abschaffen. Kommunen sollen "eine andere Besteuerungsquelle bestimmen dürfen".

Die AfD möchte "eine Reform der sozialen Sicherungssysteme". Wer arbeitslos wird, sollte vorher privat vorgesorgt oder Familie haben, die ihn unterstützt. ALG I wird es nicht mehr geben, weil diese Unterstützung "die Selbständigkeit des Bürgers untergräbt und bewährte familiäre Strukturen unterlaufen kann". Die Lebensarbeitszeit wird "parallel zum Anstieg der Lebenserwartung" verlängert. Für Langzeitarbeitslose gibt's kein Hartz IV mehr, sondern die "Aktivierende Grundsicherung", einen Grundbetrag, der abschmilzt, je mehr dazuverdient wird. "Dadurch entsteht Arbeitsanreiz. Wer arbeitet, wird auf jeden Fall mehr Geld zur Verfügung haben als derjenige, der nicht arbeitet, aber arbeitsfähig ist."

Wer fremdgeht, den bestraft der Staat

Die Partei betreibt ausschließlich Familienpolitik. Projekte und Lehrstühle an Hochschulen sollen den Wert der Familie herausstellen. Nicht heterosexuelle Menschen sind unerwünscht. Familien mit vielen Kindern werden steuerlich begünstigt. Die AfD setzt sich ein für eine "Willkommenskultur für Un- und Neugeborene", Abtreibungen würden schwierig bis unmöglich, ebenfalls Scheidungen, denn die Partei fordert eine Abkehr vom Zerrüttungsprinzip: "Schwerwiegendes Fehlverhalten, welches sich gegen die eheliche Solidarität richtet, muss bei den Scheidungsfolgen berücksichtigt werden." Wer fremdgeht, den bestraft der Staat.

"Gleichzeitig wenden wir uns gegen eine Glorifizierung individualisierter Lebensformen." Alleinerziehende sind von staatlicher Unterstützung ausgeschlossen. "Wir wenden uns entschieden gegen Versuche von Organisationen, Medien und Politik, Alleinerziehende als normalen, fortschrittlichen oder gar erstrebenswerten Lebensentwurf zu propagieren."

"Der Staat und die Zivilgesellschaft" sollen die deutsche kulturelle Identität als Leitkultur selbstbewusst verteidigen.

"Deutschland gehört zu den großen europäischen Kulturnationen." Deutsches Kulturgut soll bewahrt werden. Zumindest solange es nichts kostet, denn: "Wir halten ein gewisses Minimum an staatlichen Kultursubventionen für unumgänglich." Mehr aber auch nicht.

"Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst."

Deutsches Kulturgut.
Deutsches Kulturgut.

Alle in Deutschland geborenen Kinder sollen die deutsche Sprache perfekt beherrschen. In Deutsch wird deutsche Literatur gelehrt, Klassiker und Gegenwartsliteratur. Rektoren und Lehrer erhalten bei Durchsetzung von Disziplin und Ordnung Rückendeckung durch die Politik, steht im Landtagswahlprogramm. Der Entwurf zum Parteiprogramm konkretisiert: "Schulverweigerung, Null-Bock-Mentalität, Disziplinlosigkeit, Mobbing und Gewalt in der Schule sind nicht zu tolerieren und unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten angemessen zu ahnden."

Die Partei fordert, dass Jungs in Schulen mehr gefördert werden, weil bisher die Mädchen profitieren. "Zukünftige Familien brauchen nicht nur starke Frauen, sondern auch starke Männer." Homo- und Transsexualität kommen im Schulunterricht nicht positiv besetzt vor. Gleichstellungsbeauftragte an Unis sollen ersatzlos abgeschafft werden, weil sie "im Verein mit dem Instrument der Frauenquote – regelmäßig zur Diskriminierung von männlichen Stellenbewerbern" führen.

Wichtig ist der AfD die Bürgerbeteiligung. "Eigenverantwortung führt zu informierten Bürgern. Informierte Bürger treffen die für sie richtigen Entscheidungen." So steht's auf Seite 16 des baden-württembergischen Landtagswahlprogramms. Auf Seite 43 wirbt die AfD allerdings dafür, dass für Investitionen von Unternehmen "die erforderlichen politischen Entscheidungen schnell und unbürokratisch getroffen werden müssen".

Zwei Fernseh- und zwei Radiosender vom Staat

Die GEZ-Gebühr wird abgeschafft. Die Partei möchte wegen "korruptionsanfälligen Strukturen" eine "Staatsferne" des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erreichen, gleichzeitig aber "auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einwirken und auch im Bildungsbereich Anstrengungen unternehmen, damit Ehe und Familie positiv dargestellt werden". So warb die AfD in Baden-Württemberg um Stimmen.

In ihrem Entwurf des Parteiprogramms fordert die Partei "vielfältige Medien statt gelenkter Meinung" und "Schluss mit 'Politischer Korrektheit'". "Die AfD tritt für eine vielfältige Medienlandschaft ein, die freie Information und kritische Diskussion ermöglicht." Die "staatliche Informationsversorgung" wird durch einen "steuerfinanzierten Rundfunk mit zwei Rundfunksendern und zwei Fernsehsendern geleistet".

Die AfD begreift das deutsche Asylrecht als "Zierde". Der Islam gehört nicht zu Deutschland. "Die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit ist krönender Abschluss eines manchmal langen und mühsamen Weges der Integration und des Ankommens."

Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsgesellschaften sollen gestärkt werden. Denn: "Wohneigentum schafft Heimatbindung." Renovierung steht immer vor Neubau.

Atomkraft zurück in die Mitte der Gesellschaft.
Atomkraft zurück in die Mitte der Gesellschaft.

Schwerpunkte der AfD-Umweltpolitik sind, "Landschaftsverbrauch zu vermindern, die Schadstoffeinträge in Böden und Gewässer zu verringern, die Luftqualität zu verbessern. Auch ein effektiver Lärmschutz gehört dazu." Denn Geschwindigkeitsbegrenzungen lehnt die Partei ab und ist "strikt gegen verkehrspolitische Schikanen, Kostenerhöhungen und vernachlässigte Verkehrswege, mit denen ein individueller Umstieg auf den öffentlichen Nah- und Fernverkehr erzwungen werden soll. Die Autofahrer werden auf Deutschlands Straßen durch immer mehr und mit immer unsinnigeren Geschwindigkeitsbeschränkungen (Lärm, Feinstaub) behindert."

"Zum Schutz der Landschaft lehnen wir den weiteren Ausbau der Windenergie ab." Ebenfalls den CO2 Ausstoß zu verringern, weil andere Staaten das auch nicht täten. Dafür möchte die Partei "das Stigmatisieren des CO2 als Schadstoff" beenden. "Klimaschutz-Organisationen werden nicht mehr unterstützt." Atomare Strahlung gilt als Bestandteil des Lebens, Kernenergie gilt damit als unbedenklich.

Fracking lehnt die Partei in Baden-Württemberg ab. Auf Bundesebene, so steht's im Programmentwurf, setzt sich die AfD dafür ein, "das im April 2015 in den Bundestag eingebrachte restriktive 'Fracking-Gesetz' zurückzuziehen". Und weiter: "So die Risiken beherrschbar sind, wollen wir Fracking entwickeln und mögliche Standorte erkunden lassen."

809 311 Menschen haben am vergangenen Sonntag ein Kreuz bei der AfD gemacht. Wie viele davon wohl vorher nachgelesen haben, für was diese Partei steht?


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Kommentare

someonesdaughter, 22.03.2016 23:08
"Das "Programm der AfD" ... rein zufällig einen Tag vor der Wahl im Internet aufgetaucht , nur ist dieses Papier niergends bei der AfD zu finden."

Darf's auch ein AfD-Mitgleid sein? Bitte:

http://kpkrause.de/2016/03/22/freie-burger-sein-keine-untertanen/

"PS. Wenn ich über die AfD schreibe, müssen Sie als Leser dieses Beitrags wissen, dass ich seit Beginn Mitglied dieser Partei bin, erstmals einer politischen Partei überhaupt."

Wie schade aber auch, dass jetzt ihre ganze schöne Verschwörungstheorie zusammenbricht.

Schwabe, 22.03.2016 09:08
Merkel hat verstanden!
Die Uneinigkeit der GroKo in der Flüchtlingsfrage drückt tiefer liegende Differenzen und Interessenlagen im deutschen bürgerlichen Lager aus und steht in einer Kontinuität zu den Kontroversen innerhalb der Union über Merkels EU-Politik.
Schon die damalige Ablehnung der fälschlicherweise als "Rettungspakete" titulierten Sozialkürzungsprogramme für Griechenland von Teilen aus CDU/CSU drückte aus, dass manche deutsche Kapitalisten, die ihre Profite weniger mit dem Export machen, in Euro und EU eher eine Belastung als eine Quelle von Macht und Rendite sehen. Dies ist eine Minderheit unter den Reichen, aber sie hat begonnen sich zu artikulieren. Tatsächlich war die Gründung der AfD als Anti-Euro-Partei durch Wirtschaftsprofessor Lucke und EX Arbeitgeber-Chef Henkel Ausdruck dieser Trennlinie unter den Reichen und Superreichen der Republik. Merkel hingegen bringt die Interessen der großen Banken und Konzerne zum Ausdruck, die durch Euro und offenen Warenverkehr (Liberalisierung der Märkte, TTIP, CETA, etc.) in der EU aus viel Geld super-viel Geld gemacht haben bzw. machen wollen.
Die Flüchtlingsbewegung des vergangenen Jahres wurde sogar als Chance gesehen, die Zuwanderung - die (rein aus wirtschaftlichen Gründen) als notwendig betrachtet wird - zu steigern und gerade eine Schicht gut ausgebildeter Menschen aus Syrien ins Land zu holen.
Merkel hat verstanden, dass die hohe Zahl der Geflüchteten und die angespannte Situation in Griechenland und auf der Balkanroute bedeutet, dass der Bestand des Schengen-Abkommens und der Europäischen Union insgesamt in Frage gestellt sein könnte, wenn es keine "europäische Lösung" gibt. Der Kontrollverlust über die Regierungen in der EU wäre für die exportabhängigen deutschen Kapitalisten weitaus gefährlicher, als der Kontrollverlust über die Einwanderung.

gerd, 22.03.2016 01:25
Das "Programm der AfD" ... rein zufällig einen Tag vor der Wahl im Internet aufgetaucht , nur ist dieses Papier niergends bei der AfD zu finden.
Angenommen, das so genannte "Programm der AfD" mit dem exklusiven Veröffentlichungsrechten von Correctiv.org wäre irgendwie keine Erfindung der AfD-Gegner, warum wurde von seinens der ARD bis ZDF noch kein AfD Politiker auf diese Veröffentlichung angesprochen?

Ralf Kiefer, 18.03.2016 19:13
@mediana
Ich kannte das Wahlprogramm der AfD ebenfalls vor der Wahl. Wozu gibt's das Web und startpage.com? Nur war das nicht mein Gedanke. Ich bemängelte erstens, daß jetzt nach der Wahl die Diskussion darüber beginnt, und zweitens ich eine argumentlastige Diskussion von den Parteien zu den landesspezifischen Punkten erwartet hatte, die aber ausblieb.

Über die einzelnen Inhalte braucht man jetzt nicht mehr zu diskutieren. Bei den Wahlprogrammen der Regierenden sollte in regelmäßigen Abständen ein Abgleich erfolgen. Das wiederum ist Aufgabe der 4. Gewalt, also der Presse. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind dazu bekanntlich nicht mehr in der Lage. Die verwalten nur noch ihr vieles, erpreßtes Geld .

mediana, 18.03.2016 14:50
@Herr Kiefer - Zum Thema Berichterstattung über das Programm der AfD: Für mich waren die Wahlen zwar nicht relevant, da ich in einem anderen Bundesland lebe, aber ich wusste schon vor dem Super Sonntag, was diese Partei vorhat. Wenn man ein Interesse an einer Information hat, dann findet man sie auch. Dafür gibt es unter anderem das Internet.

Die AfD war von Anfang an ein widerlicher Verein, und nichts von dem, was in letzter Zeit passiert ist, macht es besser. Allein die Frechheit, die berechtigten Vorwürfe der Andersdenkenden gleichzustellen mit dem Holocaust spottet jeder Beschreibung. Das ist bodenlos unverschämt.

kornelia, 17.03.2016 14:52
@Ralf Kiefer.... Danke....die Fragen habe ich mir auch kopfkratzend gestellt!
Der Umgang mit dem "überraschend" (LGPCK) auftauchenden Feind Pegida und AfD hatte nichts mit Demokratie und links zu tun, sondern oft nur mit rechter Art Hetze, Verachtung, Schubladisierung und VorVorVerurteilung! (Weswegen ich auch seit Monaten von LiRechten spreche!)

@ Schwabe: Verlierer in Deutschland ist m.E. ganz massiv die Linke! Viele Themen, die seit Jahrzehnten ... neofeudal wieder seit Einführung des marktradikalen Krebsgeschwürs..... in der Gesellschaft rumoren sind von der Upper class Linken als "Gedöns" (Schröder) als schwäbische Hausfrauen Quatsch in die Mülltonne gepfeffert worden.....
Die AfD hat sich da fleissig bedient und die Linke ist jetzt beleidigt.... und beleidigt und beisst nicht sich in den A.... sondern die Wähler, das Volk, die Unterschicht, das "nicht lese-und bildungsfähige" Prekariat!
Wie sagte "jung und naiv" so richtig: die AfD hat sich als einzige Oppositionspartei dargestellt! Genau!
(Die Linke will ja unbedingt in die ReGIERung, dadurch passte sie sich vorab schon massiv an und verliert und verliert und verliert!)

Schwabe, 17.03.2016 13:02
Rassismus spaltet - Denkanstoß
Rassismus, Rechtspopulismus und Faschismus sind nicht nur eine Bedrohung für MigrantInnen. Je erfolgreicher die rechten Kräfte sind, desto schwerer wird es, bessere Sozialleistungen, höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen etc. zu erkämpfen. Denn Rassismus soll die arbeitende Bevölkerung spalten. Nicht nur indem fremde Kulturkreise dauerhaft "zusammengebracht" werden (was allein schon zu ganz natürlichen/menschlichen Spannungen führt), sondern die Menschen darüber hinaus in Konkurrenz zu den (im Kapitalismus immer weniger werdenden, oft prekären) Arbeitsplätzen gebracht werden. Deshalb haben bürgerlich neoliberale Regierungen und Kapitalisten ein grundlegendes Interesse an rassistischer Diskriminierung und an der Existenz rechtsradikaler Kräfte. Deshalb gibt es staatlichen Rassismus in Form von Sondergesetzen für MigrantInnen und deshalb wird z.B. auch verheimlicht, welche Rolle staatliche Behörden tatsächlich bei der Mordserie des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) spielten. All das muss bei der Frage,wie der Widerstand gegen Rechts organisiert werden soll in Betracht gezogen werden.
Ebenso muss untersucht werden, was die konkreten Gründe für das Erstarken rassistischer und rechtsradikaler Kräfte sind. Ich sage, dass dieses Erstarken ein Produkt der Unfähigkeit des kapitalistischen Systems ist, soziale Sicherheit und einen zufriedenstellenden Lebensstandart für alle zu garantieren.
Angesichts von Wirtschaftskrisen, ökologischen Katastrophen und näher rückenden Kriegen nehmen Zukunftsängste zu, die sich - irrational und vor allem bei Teilen der Mittelschichten - gegen Muslime und Flüchtlinge richten. Berechtigte Sorgen vor Krisen und sozialem Abstieg und berechtigter Vertrauensverlust in die etablierten Parteien sind entscheidende Gründe für das Wachstum der Rechten, die sich dabei auf einen nationalistischen Grundkonsens stützen können, der von allen prokapitalistischen Parteien (CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP), bürgerlichen Medien und staatlichen Institutionen verbreitet wird. Deshalb können sich AfD und Co. für eine Vielzahl von WählerInnen als eine Anti-Establishment-Kraft präsentieren. Die AfD - die Alternative die keine ist!

Ralf Kiefer, 17.03.2016 01:47
Ich verstehe nicht, weswegen ein Artikel über das Wahlprogramm erst jetzt nach der Wahl erscheint. Eine Argumentation über das Wahlprogramm der AfD *und* der anderen wäre vor dem Wahltermin erheblich sinnvoller geworden. Aber so? Das hat wohl nicht nur Kontext vergessen.

Wenn hier jetzt auf irgendein Wahlprogrammentwurd der AfD verwiesen wird, dann ist dieser Teil der Berichterstattung eher schäbig. Das Wahlprogramm der AfD Baden-Württemberg stand schon längere Zeit auf deren Web-Seite, auch jetzt noch: http://afd-bw.de/wahlprogramm/

Ich erkenne dort viele Themen, die *vor* der Wahl argumentativ (dieser Anspruch ist an viele Vertreter insbesondere der Verliererparteien zu hoch) besprochen werden müssen, notfalls unter der Moderation der freien oder zwangsgebührenpflichtigen Medien. Haben denn überhaupt relevante, sachliche Diskussionen in den vergangenen Wochen stattgefunden?

Landesbezogene Themen, von denen ich erwartete, daß sie mehr als nur angerissen werden, waren:
- S21,
- Fracking,
- GEZ,
- NSU inkl. Polizei und KKK,
- Volksabstimmungen,
- Polizei mit mehreren Themen beginnend bei der Kennzeichnung.

Stattdessen wurde keine Gelegenheit ausgelassen die AfD mit dem Adjektiv "rechtspopulistisch" zu versehen. Wurden die FPDler auch nur einmal als Mövenpickler bezeichnet, immerhin ein Ruf, den sie sich selbst erarbeitet hatten? Oder, oder, oder ...

Das Thema GEZ wird aus naheliegenden Gründen in einem großen Teil der Medien verschwiegen. Wie die Meinung "des Volks" tatsächlich dazu steht, läßt an der aktuell laufenden Pfändungswelle ablesen, siehe dazu auch: <http://www.tagesspiegel.de/medien/immer-mehr-zahlen-keinen-rundfunkbeitrag-2-2-millionen-vollstreckungsersuchen/12931448.html>

Und genau diesen zugrundeliegenden Rundfunkgebührenstaatsvertrag haben seinerzeit die Grünen zu Beginn ihrer ersten Amtszeit als Regierungspartei abgesegnet.

Meine Empfehlung auch an den Kontext für die nächste Vorwahlzeit: laßt Argumente sprechen! Parteien der hohlen Phrasen können so entlarvt werden, nicht durch Demagogie!

Falls sich die Christen als Partei der hohlen Phrasen herausstellen sollte, dann sei es so. Seinerzeit als schwarz-geld die Polizei zusammenkürzen, um im gerade beendeten Wahlkampf für mehr Polizei zu plärren, fällt manchem auf.

Als 2. Empfehlung an Kontext und die Medien: moderiert den Wahlkampf gemäß den Themen, um die es bei der Wahl geht! Bundesthemen werden nicht in Stuttgart entschieden.

Rückblickend war diese Vorwahlzeit ein absoluter Tiefpunkt für diese Demokratiesimulation. Schuld daran hat nicht das System, sondern das Komplettversagen ihrer Mitspieler, konkret der Politiker. Wenn sich daher beim nächsten Mal ehemalige Volksparteien die 5%-Hürde von unten anschauen, würde mich das nicht wundern.

invinoveritas, 16.03.2016 19:20
Ein sehr verdienstvoller Text, dessen Lektüre klar macht: Hier scheiden sich die Geister.
Wer Gefallen an den programmatischen Vorstellungen der AfD findet, der stellt sich, ob er will oder nicht, in den breiten Strom eines weit rechts orientierten Irrationalismus. Da wird das Recht des Stärkeren vergötzt, da regieren Angst, Zynismus und ein rabiates Nichtteilenwollen. Nicht zu vergessen: Den Autoren solcher Programme sind Freiheit, Liberalität, Toleranz nicht teuer, sondern strukturell eher lästig und bei Bedarf zuwider.

Dieses völkisch aufgeladene Ellenbigendenken hatten wir schon mehrfach in den letzten achtzig Jahren. Es begann mit dem finsteren Gebräu, das sich in den 1930er Jahren in den verwirrten Köpfen deutscher Kleinbürger ansammelte (wozu auch Industrielle, Beamte, Militärs, Wissenschaftler etc. gehörten). Mit den bekannten Folgen.

Es wäre also an der Zeit, dass in Deutschland mal wieder Programmatisch-Ideologisches kritisch gelesen und diskutiert wird. Leider sind wir das nicht mehr gewohnt, aus vielerlei Gründen, und das wird sich jetzt rächen.

M. Stocker, 16.03.2016 18:54
Tja, ophir, Deutschland erwache! Können Sie schon das Horst-Wessel-Lied? SIEGen, wie Sie schreiben, fehlt nur noch das HEIL!

Ferdinand Blohm, 16.03.2016 15:06
Zieht man die neuere Faschismustheorie zu Rate (z.B. Robert Griffin), sollte eigentlich klar sein, dass die AfD mitnichten eine rechtspopulistische Partei ist (was wäre dann die CSU - linksliberal?), sondern man mit Fug und Recht von einer faschistischen Partei sprechen kann. Und ich denke, es ist richtig & wichtig, sie auch öffentlich und v.a. in den Medien - um der Klarheit willen - als solche zu bezeichnen.

Peter Boettel, 16.03.2016 11:11
Ein AfD - Redner sagte: Wenn wir drankommen, werden wir aufräumen!

Dies sagt doch alles, haben die Deutschen nichts aus ihrer traurigen Vergangenheit gelernt?

kontratext, 16.03.2016 09:57
Ich nehme an, wenn ALLE Wahlberechtigten diesen Artikel vor der Wahl gelesen hätten, hätte die AfD noch erfolgreicher abgeschnitten. Vorwärts in die Vergangeheit oder zurück in die Zukunft?

ophir, 16.03.2016 08:23
Von der AfD lernen, heißt SIEGen lernen!

Und Sie können es gerne glauben:

Die AfD wird sich als 6. Macht der Politik in Deutschland festigen ...

Der deutsche Michel ist endlich erwacht.

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Ausgabe 297 / Intellektuell prügeln / Gela, 07.12.2016 20:06
Liebe Frau Hunger, liebe Frau Wolf, Ihr Interview hat mich mächtig enttäuscht. Ich habe kürzlich das Buch von Sahra Wagenknecht "Reichtum ohne Gier" gelesen und hätte mir gewünscht, dass Sie mit ihr über ihre sozialpolitischen...

Ausgabe 297 / Intellektuell prügeln / Kornelia, 07.12.2016 19:20
Was für ein schlechter, polemischer ups populistischer stil! Allein das großBild ist eine Unverschämtheit! Kein Wunder dass die Linke und damit leider auch links denkende Menschen über 5% kaum hinauskommen! In BW bei 3%...

Ausgabe 297 / Der erfundene Grüne / Zaininger, 07.12.2016 18:26
... und für Kommentatoren wie einen "Stefan", faker aus dem völkisch-rassistischen Block und andere ist das doch ein gefundenes Fressen: Grüne richten Jugendliche zu Internetspürhunden ab, entwickeln die Stasi fort und planen dumme...

Ausgabe 297 / Intellektuell prügeln / Dr. Dierk+Helmken, 07.12.2016 18:13
Welch große Toleranz Sarah zeigt gegenüber den teilweise wirklich nervenden und unzumutbaren Fragen der Interviewerinnen. Im Bundestag war Sarah bei Ihrer Rede zum Etat der Kanzlerin wirklich großartig und gnadenlos. Dass sie auch ...

Ausgabe 297 / "Ich hab' da einen Syrer" / Dr. Diethelm Gscheidle, 07.12.2016 16:26
Sehr geehrte Damen und Herren, was für eine vortreffliche Idee, Asylbewerber als Lehrlinge einzusetzen! Ich werde dies sofort meinem redlichen Schwager vorschlagen, denn nachdem wir unseren letzten unredlichen Lehrling aus gut...

Ausgabe 297 / Der erfundene Grüne / Stefan, 07.12.2016 15:10
Alles in allem doch eine sehr lustige Geschichte und irgendwas wird immer hängenbleiben. Auch witzig, dass sich die Verbotsexperten der grünen Partei einen "Internetspürhund" halten, da wären manche Stasichefs neidisch gewesen.

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