KONTEXT Aktuelles:
Exklusiv: Befangenheitsantrag im Wasserwerfer-Prozess

Mo., 21.7.2014. Im Wasserwerfer-Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht gibt es erneut einen Befangenheitsantrag gegen einen Schöffen, diesmal gegen Schöffe Reinhold B.. Der ehemalige Berufsschullehrer soll am vergangenen Freitag nach Ende der Verhandlung auf den Anwalt des Nebenklägers Dietrich Wagner zugegangen sein und diesem unaufgefordert seine Ansichten über die Vorgänge am "Schwarzen Donnerstag" mitgeteilt haben. Unter anderem soll B. gesagt haben, wer sich in Gefahr begebe, müsse sich nicht wundern, wenn es nicht gut gehe. 
Nebenkläger Wagner wurde am "Schwarzen Donnerstag" durch den Wasserwerfer-Einsatz schwer verletzt und verlor fast sein gesamtes Augenlicht. Wagners Bild mit den blutenden Augen ging um die Welt.
Weiter verhandelt wird morgen (22.7., ab 9 Uhr) bis zur Prüfung des Ablehnungsantrags anstelle von Reinhold B. mit dem letzten verbliebenen Ersatzschöffen. Schon vor Prozessbeginn war eine Schöffin auf Antrag der Staatsanwaltschaft und eines Verteidigers abgelehnt worden.
Aktueller Kontext-Bericht zum Prozess: Video-Schocker vom Wasserwerfer


"Schwarzer Donnerstag": Polizeipräsident a.D. unter Verdacht

Fr., 18.07.2014: Staatsanwaltschaft Stuttgart leitet Ermittlungsverfahren gegen Stuttgarts Polizeipräsident a.D. Siegfried Stumpf ein. Tatverdacht: fahrlässige Körperverletzung im Amt. Stumpf soll als Einsatzleiter während der Räumung des Schlossgartens am Nachmittag des 30.9.2010 nicht eingeschritten sein, als Wasserwerfer gezielte Wasserstöße in Kopfhöhe auf Demonstranten abgaben. Derzeit stehen zwei Polizisten wegen ähnlicher Vorwürfe vor dem Landgericht. Bei der brutalen Räumaktion für das Bahnprojekt Stuttgart 21 wurden Hunderte Demonstranten verletzt.
siehe: Wasserwerferprozess, 2. U-Ausschuss Schwarzer Donnerstag


Die schnellste Bürgerinitiative Deutschlands

Der kleine Ort Gruibingen am Rande des maroden Albaufstiegs ist seit vielen Jahren verkehrsgeplagt. Hunderte Stau- und Autobahnflüchtlinge schieben sich Woche für Woche durch das Dorf. Kürzlich ist den Gruibingern kollektiv der Kragen geplatzt. Das "Aktionsbündnis Gegenverkehr" servierte den Verkehrsverantwortlichen und Autobahnflüchtlingen mit Traktoren, Liegestühlen und einer Ziegenherde eine saftige Antwort auf nicht abreißen wollende Blechlawinen. Und sie hatte Erfolg! Eine Fotoreportage über die Gemeinde mit der wohl schnellsten Bürgerinitiative Deutschlands. Ab 00:00 Uhr hier online. (15.07.2014)


Der Sparkassen-Schneider wird sich grämen

Bei der Biberacher Landratswahl hat sein Kandidat knapp verloren. Matthias Frankenberg (CDU) unterlag dem parteilosen Amtsinhaber Heiko Schmid mit 27 zu 31 Stimmen im dritten Wahlgang. Wie Kontext in dieser Ausgabe berichtet, hat sich Peter Schneider, schwarzer Ex-Landrat und Chef des Sparkassenverbandes, mächtig für Frankenberg ins Zeug gelegt. Knapp daneben ist eben auch daneben. Unseren Artikel zum Thema lesen Sie hier. (11.07.2014)


Gangolf Stocker und Peter Grohmann

Den S-21-Proteststrategen Stocker verfolgt die Stuttgarter Staatsanwaltschaft seit Jahren. Grohmann den Vater der „Anstifter“ lässt sie links liegen, obwohl er Morddrohungen erhalten hat. Grohmann hatte sich in Kontext für ein multikulturelles Schulfest ausgesprochen. Mehr dazu hier.


China meets Kontext

Acht Journalistinnen und Journalisten aus dem Reich der Mitte waren heute bei Kontext zu Gast. Auf Einladung der Robert-Bosch-Stiftung halten sie sich derzeit in Deutschland auf. Ihr Interesse gilt dem spendenfinanzierten Journalismus und damit Kontext, als einem der Pioniere. Wer gleich geschaltete Positionen erwartet hatte, wurde enttäuscht. Mit ihren kritischen Fragen („Sind Sie schon einmal verklagt worden?“, „Gab es Druck von der Politik?“) verwickelten sie Kontext-Redakteurin Susanne Stiefel in eine lebendig-lange Diskussion und brachten damit ihren gemeinsamen Fußballtermin (Deutschland-Frankreich) in Gefahr. Zum Schluss wünschten sie dem „idealistischen Projekt“ alles Gute.


Der König weint

Unser erstes Crowdfunding ist am Montag erfolgreich zu Ende gegangen. Zur Finanzierung des nächsten Kontext-Buches "Der König weint" kamen 6523 Euro zusammen.
Wir sagen ein herzliches Dankeschön an 169 Unterstützer!
Das Buch wird in der letzten Juli-Woche erscheinen. Kampagne bei Startnext


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Ausgabe 105
Zeitgeschehen

Stuttgarter Kindsmord

von Hermann G. Abmayr
Datum: 03.04.2013 (Update: 15.07.2014)
Gewaltsam hat der Arzt die kleine Gerda, die an einer spastischen Lähmung litt, entführt und in die Stuttgarter "Kinderfachabteilung" gebracht, wo sie getötet wurde. Euthanasie, schöner Tod, nannten die Nazis das. Ein Tabuthema – auch in den Nachkriegsjahrzehnten.

NS-Propagana begleitete den Mord an Behinderten. Zeitschrift: Volk und Rasse, 1936

Über sechs Jahrzehnte konnte die 1916 geborene Berta Metzger mit niemandem darüber sprechen. Erst 2009, kurz vor ihrem Tod, hat sie Matthias-Herbert Enneper ihre Geschichte anvertraut. Ihr einziges Kind, das Ende November 1939 in der Gemeinde Flacht – heute ein Ortsteil von Weissach bei Stuttgart – zur Welt kam, war von Geburt an behindert. 

Berta Metzger hatte Gerda nicht in ein Heim bringen wollen, sondern sich zu Hause um ihr Kind gekümmert. "Das darf man nicht", sagten ihr die Leute damals. "Du wirst schon sehen." Das Mädchen war vermutlich beim zuständigen Gesundheitsamt in Leonberg als behindert gemeldet worden. Ärzte, Hebammen oder Gemeindekrankenschwestern waren seit 1939 überall im Deutschen Reich verpflichtet, behinderte Kinder (gegen Honorar) zu melden. Dem Tod ging viel Bürokratie voraus. 

Fabrikmäßige Ermordung

1939 hatten die Nazis erstmals in der Geschichte der Menschheit damit begonnen, die fabrikmäßige Ermordung von Menschen vorzubereiten, die zeitweise oder dauerhaft körperlich oder geistig behindert waren. In Grafeneck auf der Schwäbischen Alb begann das Morden dann – lange vor Auschwitz. 1940 wurden dort über 10 000 Menschen, die aus "Heil- und Pflegeanstalten" in grau lackierten Bussen angekarrt worden waren, ermordet. 

Für Kinder und Jugendliche mit körperlichen oder geistigen Behinderungen, die zu Hause lebten, richtete der NS-Staat dann sogenannte Kinderfachabteilungen ein, in denen sie getötet wurden. Nach neuester Forschung hat es im damaligen Deutschen Reich über 30 derartige Einrichtungen gegeben. Über die genaue Zahl wird noch geforscht. Auch im Städtischen Kinderkrankenhaus in Stuttgart in der heutigen Türlenstraße 22A, die von dem Kinderarzt und Chef des städtischen Gesundheitsamtes, Karl Lempp, geleitet wurde.

Ein Arzt entführt das Mädchen

Eines Tages, so berichtet Berta Metzger Jahrzehnte später, habe sie ein Arzt besucht, der ihre Tochter untersuchen wollte. Das muss Mitte Juli 1943 gewesen sein. Als die Mutter in dem Zimmer, in dem der Mediziner zugange ist, Schreie hört und der Kleinen zu Hilfe eilen will, versperrt ihr der Fahrer des Arztes den Weg. Nach der Untersuchung findet Berta Metzger das Mädchen nackt und völlig verstört in der Ecke sitzend. Als sie wissen will, was geschehen ist, brüllt der Arzt, sie solle das Maul halten und sich von ihrer Tochter verabschieden; sie käme in eine Spezialklinik. Die beiden Männer zerren das Kind die Treppe hinunter und fahren mit ihm davon, ohne zu sagen, in welche Klinik sie die Kleine bringen würden.

Die Mutter ist verzweifelt; nicht einmal Wäsche konnte sie ihrem Kind mitgeben. Noch am gleichen Abend macht sie sich zu Fuß auf den Weg ins 30 Kilometer entfernte Stuttgart, wo sie Gerda vermutet. Sie fragt sich so lange durch, bis sie zur Kinderklinik in die Türlenstraße kommt, wo man zwar bestätigt, dass Berta hier sei, ihr aber den Zutritt verweigert. Da sie sich nicht abwimmeln lässt und ein so "großes Theater" macht, dass die Leute auf der Straße stehen bleiben, darf sie dann eintreten.

Tags darauf ist Gerda Metzger tot 

Sie findet ihr Kind völlig apathisch vor; Gerda reagiert auf keinerlei Ansprache oder Liebkosung. Sicher nicht die Folge ihrer Lähmung. Offenkundig waren ihr Schlafmittel verabreicht worden. Dann herrscht die Krankenschwester Berta Metzger an, sie solle endlich gehen, und stößt sie zur Tür hinaus. Die Mutter fragt, ob sie am nächsten Tag wieder kommen könne, um ihr Kind zu besuchen. Antwort: "Ja, wenn es dann noch lebt." Tags darauf ist Gerda Metzger tot. Gestorben sei die Spastikerin, so sagte man der Mutter, an einer ansteckenden Krankheit.

Als Matthias-Herbert Enneper diese Geschichte der Stuttgarter Stolpersteininitiative geschickt hat, konnte sie der Arzt und NS-Euthanasie-Spezialist Karl-Horst Marquart schnell verifizieren. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema und hat 2009 enthüllt, dass in der Stuttgarter "Kinderfachabteilung" bis 1945 mindestens 52 Kinder und Jugendliche ermordet worden waren. Andere sind ins hessische Eichberg geschickt worden, um dort umgebracht zu werden. Verantwortlich war Karl Lempp, Leiter des Kinderkrankenhauses und Chef des Gesundheitsamtes. 

Im Leichenregister, das Marqaurt ausgewertet hat, heißt es, Gerda Metzger sei an Diphtherie gestorben. Eine ansteckende Infektionskrankheit, die tödlich enden kann. Die Diagnose hält der Mediziner Karl-Horst Marquart für eine Fälschung, schon, weil diese Krankheit niemals innerhalb eines Tages tödlich verlaufen kann. In Klammern konnte Marquart im Register aber auch die Diagnose Little'sche Krankheit lesen, eine spastische Lähmung durch Gehirnschaden also.

Angst, über den Fall zu sprechen 

"Sie ist auf Zehenspitzen gegangen", sagt eine ältere Frau, die Berta Metzger und ihre Tochter kannten, berichtet die Leiterin des Flachter Heimatmuseums, Barbara Hornberger. Typisch für eine Spastikerin, bestätigt Karl-Horst Marquart. Sie konnte "ned recht schwätza", erinnert sich eine heute über 90 Jahre alte Cousine. "Und's hod ghoißa, se sei fortkomme", erinnert sich eine frühere Nachbarin in der Bergstraße. Als Todesursache sei Diphtherie genannt worden. Damals habe man Angst gehabt, über den Fall zu sprechen, sagen die Zeitzeuginnen.

Der Flachter Pfarrer Harald Rockel hat in seinen Unterlagen bis jetzt keinen Hinweis auf Gerda Metzger gefunden. Auch Ortsarchivar Matthias Graner sucht noch nach schriftlichen Quellen, denn bei Detailfragen gibt es noch einige Widersprüche. Wie oft Vater Emil Metzger sein Kind gesehen hat, ist bisher unbekannt. Als der Zweite Weltkrieg begann, war er 28 Jahre alt. Sein Name steht auf dem Flachter Gefallenendenkmal. 

Verantwortlich für die Tötung von Kindern: Krankenhaus-Chef Karl Lempp. Foto: Landesarchiv Baden-Württemberg Seine Tochter Gerda war nicht das einzige behinderte Kind in Flacht, berichtet Barbara Hornberger. Auch in der Familie des NSDAP-Ortsgruppenleiters Gotthold Roth lebte ein Kind namens Gretel, das im Sinne der NS-Ideologie ein "unnützer Esser" war. Es habe die Nazizeit genauso überlebt wie ein weiteres behindertes Kind. Vom damaligen evangelischen Ortspfarrer Otto Mörike ist bekannt, dass er ein entschiedener Gegner der Nazis war, berichtet Hornberger. Ob er sich eingemischt hat, um die beiden Kinder zu retten, ist nicht bekannt. 

Europaweit hatten die Nazis zwischen 1939 und 1945 etwa 300 000 behinderte und psychisch kranke Menschen ermordet, weil ihr Leben angeblich nicht "lebenswert" war. Nur ein Teil der Angehörigen im damaligen Deutschen Reich wehrte sich gegen deren Verschleppung, berichtet der Historiker und Journalist Götz Aly in seinem neuen Buch "Die Belasteten – 'Euthanasie' 1939 bis 1945". Doch der Druck war groß. Alle sozialen Hilfen bis zum Kindergeld für die gesunden Nachkömmlinge seien den Widerständigen entzogen worden; man habe mit Zwangssterilisierung gedroht, da es sich angeblich um "erbkranke Familien" handelte.

Kinderarzt Lempp blieb straffrei

Die meisten Täter sind nach 1945 straffrei geblieben. Welcher Arzt Gerda Metzger abgeholt hat, ist nicht eindeutig nachzuweisen. Karl-Horst Marquart vermutet, dass es der Landesjugendarzt war, der dafür bekannt war, in Württemberg herumzufahren, um Behinderte zu suchen, die dann getötet wurden. Er sei einer der wenigen in Baden-Württemberg gewesen, die sich zumindest in einem Prozess verantworten mussten, Ende der 40er-Jahre im Grafeneck-Prozess in Tübingen. Der endete für den Arzt aber mit einem Freispruch. 

Karl Lempp, der Leiter der Kinderfachabteilung in Stuttgart, der nach den Recherchen von Marquart für NS-Kinder-Euthanasie und etliche Fälle von Zwangssterilisation verantwortlich ist, musste nicht einmal vor einem Gericht erscheinen. Marquart hat die Ergebnisse seiner Forschungen über Karl Lempp 2009 erstmals in dem Buch "Stuttgarter NS-Täter" veröffentlicht. Doch Enkel Volker Lempp, ein Rechtsanwalt, bestritt die Vorwürfe und hat versucht, die Verbreitung des Buches beziehungsweise des Lempp-Kapitels zu verhindern. In letzter Minute zog er seinen Antrag auf einstweilige Verfügung beim Landgericht Stuttgart dann aber Ende 2009 zurück. Das ursprünglich erwogene Hauptsacheverfahren hat er nie angestrengt.

Ein Lehrer leugnet immer noch

Berufen haben sich Volker Lempp sowie der inzwischen verstorbene Tübinger Kinder- und Jugendpsychiater Reinhart Lempp unter anderem auf den Geschichtslehrer Rolf Königstein, der bis vor wenigen Jahren am Max-Born-Gymnasium in Backnang (Region Stuttgart) Geschichte unterrichtet hat. Königstein ist bis heute der einzige Autor, der die Existenz einer Kinderfachabteilung im Städtischen Kinderkrankenhaus in Stuttgart leugnet. Ernst genommen wird er in der Fachwelt allerdings nicht.

Publiziert hatte Königstein seine Thesen in einer Unterrichtshilfe mit dem Titel "NS-Euthanasie in Baden-Württemberg – Archivpädagogische Anregungen für die gymnasiale Oberstufe", die die Landeszentrale für politische Bildung herausgebracht hatte, sowie in einem 2004 erschienen Aufsatz in der Zeitschrift der württembergischen Landesgeschichte. Sie wird mittlerweile nicht mehr verbreitet und ist aus dem Internet-Angebot der Landeszentrale entfernt worden.

In derselben Schrift habe Rolf Königstein die Rolle der Tötungseinrichtung in Brandenburg-Görden stark verharmlost, sagt der NS-Forscher Ernst Klee. Dort seien Kinder jedenfalls nicht therapiert worden, wie Königstein behauptet. Tatsächlich seien viele für Versuche missbraucht worden, ehe man sie getötet hat. Klee warf Königstein deshalb vor, eine Görden-Lüge zu verbreiten.

Götz Aly fordert Namensregister

Götz Aly hat in seinem neuen Buch gefordert, die Namen der Opfer der NS-Euthanasie in einem zentralen Register zu veröffentlichen. Jeder achte Deutsche im Alter von über 25 Jahren sei verwandt mit einem Opfer. Doch nur einer von zehn wisse dies.

Die Stolpersteininitiativen haben nicht auf Alys Aufruf gewartet. Seit Jahren verlegen sie für diese oft vergessenen Menschen Steine. Auch der Name Gerda Metzger steht inzwischen auf einer von dem Kölner Künstler Gunter Dennig gefertigten, zehn mal zehn Zentimeter großen Messingplatte. Der Stein mit dem Namen, dem Geburts- und dem Todestag von Gerda Metzger wird am Samstag, den 13. April, verlegt. Vor dem ehemaligen Städtischen Kinderkrankenhaus in der Türlenstraße 22A.

Die Stadt Stuttgart dagegen hat sich bis heute nicht mit dem Kindermord in ihrem Kinderkrankenhaus befasst. Obermedizinalrat Karl Lempp blieb bis zu seiner Pensionierung 1950 dessen Leiter und wurde vier Jahre später noch mit einem Professorentitel geehrt. Als er 1960 starb, ging das Amtsblatt der Stadt im Nachruf mit keinem Wort auf seine Tätigkeit während der NS-Zeit ein.

Ob eine von den Stolpersteininitiativen und dem Personalrat der städtischen Kliniken für Ende des Jahres geforderte Wanderausstellung mit dem Titel "Im Gedenken der Kinder" stattfinden kann, ist offen. Noch gibt es keine Finanzierung. Die Kosten liegen bei rund 3000 Euro. Veronika Kienzle, die Bezirksvorsteherin von Stuttgart-Mitte, hat bereits ihre Unterstützung zugesagt.

 

 

Kontext-Autor Hermann G. Abmayr befasst sich seit vielen Jahren mit NS-Tätern und -Opfern. Zuletzt hat er das Buch "Stuttgarter NS-Täter" herausgegeben, für das Karl-Horst Marquart das Kapitel über den Kinderarzt Karl Lempp verfasste.


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Ausgabe 172 / Stuttgart verdeckt im Fokus / Oli, 22.07.2014 08:05
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Ausgabe 172 / Video-Schocker vom Wasserwerfer / Es zeigt sich auch in der "Danksagung" an Herrn Jürgen Korell, 22.07.2014 07:42
dass die sog. Projektgegener weder informiert sind, noch über den Kesselrand heraus schauen.Herr Korall ist als kritischer Polizist und Buchautor ja nun kein Unbekannter.

Ausgabe 172 / "Du sollst nicht töten" / Hagen, 22.07.2014 07:00
Dr. Sholem, 21.07.2014 16:06Ich finde im Artikel keine Zeile, in welcher versucht wird, Reuven Moskovitz stellvertretend für "alle Juden" bzw. "das Jüdische" oder gar den gesamten Staat Israel zu präsentieren.Ich fand "nur"...

Ausgabe 172 / Stuttgart verdeckt im Fokus / Insbesondere Sekten wie die S21-Sekte, 22.07.2014 00:47
unterwandern die Gesellschaft und sind zerstörerisch. Sie gehören beobachtet, da diese sich gegen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung richten.

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