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AfD: Nichts wissen, nichts machen, nichts zahlen

Schon wieder hat AfD-Fraktionschef Jörg Meuthen ein Versprechen nicht gehalten. Aber wahrscheinlich kann er nicht mehr daran erinnern, dass er am 6. März zum ersten Mal seit dem Einzug in den Landtag zu einer regulären und nicht durch Skandale, Trennungen oder Wiedervereinigungen notwendig geworden Pressekonferenz geladen hat. Um mitzuteilen, dass seine Fraktion selbstverständlich der Ankündigung nachkommt, dem Landtag die Gelder zurückzuzahlen, die die vorübergehende Fraktionsspaltung gekostet hat. Sogar ein Datum konnten Meuthen und Fraktionsvize Rainer Podeswa nennen: den 11. März 2017, jenen Tag also an dem die Frist für die Rechnungslegung der Fraktionen ohnehin abläuft. Bis dahin sollten 257.000 Euro fließen. Insgesamt war von 425.000 Euro, einmal auch von 571.000 Euro die Rede.

Eingelöst wurde die Zusicherung nicht. Meuthen und die Seinen, die schon bei unvergleichlich geringeren Anlässen Zeter und Mordio schreien angesichts des Sittenverfalls der von ihnen sogenannten Altparteien, haben nach Auskunft der Landtagsverwaltung gar nichts zurückgezahlt. Jetzt verlangt der Fraktionsgeschäftsführer der SPD, Ex-Innenminister Reinhold Gall, von der Landtagsverwaltung, eine "härtere Gangart" einzuschlagen und rechtliche Schritte einzuleiten.

Vor allem auf Facebook, dem wichtigsten Kommunikationsmittel der AfD, hatte sich die Fraktion immer wieder dafür gerühmt, alle Gelder zu erstatten. Tatsächlich war das peinliche Finanzgebaren schon in der Plenarsitzung vom 9. Februar Gegenstand der Debatte, als FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke daran erinnert, dass "die operettenhafte Fraktionsteilung" viel Geld gekostet habe und konkret fragte: "Haben Sie zurückgezahlt?" Laut Protokoll rief der AfD-Fraktionschef: "Ja, natürlich!". Inzwischen will Meuthen die Äußerung auf die schon geflossenen Gelder bezogen wissen, ohne konkret zu sagen, um welche Summen es sich handelt. Wahrscheinlich hat er es nicht (mehr) gewusst. (21.4.2017)

Mehr zum Thema: "Sein Name ist Hase"


Kakteen lassen IHK-Vollversammlung platzen

Johannes Schmalzl, früher Zentralstellenleiter im FDP-geführten Justizministerium, dann Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz und Stuttgarter Regierungspräsident, ist am Donnerstagabend nicht wie geplant zum Hauptgeschäftsführer der IHK Stuttgart gewählt worden. Die kammerkritische Kaktus-Initiative hat die Vollversammlung platzen lassen. Zuvor fand der vorab angekündigte Antrag der IHK-Rebellen zur Änderungen der Tagesordnung allerdings keine Mehrheit. Darin war verlangt worden, Tagesordnungspunkte, die in der vorigen Vollversammlung nicht behandelt wurden, noch vor der Wahl abzuhandeln.

Nach der Abstimmungsniederlage zog ein Großteil der Initiative aus, während einer ihrer Sprecher mit Erfolg die Feststellung der Beschlussunfähigkeit der Versammlung forderte. Damit war die Vollversammlung beendet. Jetzt soll es zu einer Sondersitzung kommen, um Schmalzl vor der nächsten turnusmäßigen Sitzung im Juli zu wählen. Am Vorgehen der Kakteen gibt es Kritik – auch in den eigenen Reihen. Mehrere Mitglieder hatten die Versammlung mit ausdrücklichem Hinweis auf die demokratische Niederlage in der Abstimmung über die Tagesordnung nicht verlassen. Jetzt sollen interne Beratungen stattfinden.

Jürgen Klaffke, einer der führenden Kakteen, hatte im Vorfeld der Vollversammlung für die Verschiebung der Wahl plädiert. Sein Argument: Es könne nicht sein, "dass eine Findungskommission nach monatelanger Suche einen einzigen Kandidaten präsentiert". Da der Vertrag mit dem amtierenden Hauptgeschäftsführer Andreas Richter erst Anfang des nächsten Jahres ausläuft, sei genügend Zeit, das Verfahren für eine Kandidatensuche nochmals aufzurollen. Die Kaktus-Initiative, die unter anderem für die Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft eintritt, hält ein Drittel der hundert Sitze. (20.4.2017)

Mehr zum Thema: "Das ganze Klavier bespielen", "Rebellen im Weinberghäusle"


Besonders viele Evet-Sager in Stuttgart

Nur in Dortmund, Essen und Düsseldorf haben mehr Deutschtürken für Recep Tayyip Erdogans Präsidialsystem gestimmt als in Stuttgart. Mit 66,22 Prozent liegt die Landeshauptstadt nach den Zahlen der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu auch über dem Deutschland-Schnitt von 63,2 Prozent. Das Ergebnis der Bundesrepublik ist international von besonderer Bedeutung, weil mit rund 1,4 Millionen Menschen nirgends mehr Auslandstürken wahlberechtigt waren. Auffallend ist das Abstimmungsverhalten in Berlin, mit 50 Prozent Nein-Sagern, in der Schweiz mit 70 Prozent und in den USA mit sogar einer 90prozentigen Ablehnung der Verfassungsreform. In den Vereinigten Staaten hat allerdings weniger als ein Prozent der Bevölkerung einen türkischen Pass.

Dass sich aus dem Anteil an türkischstämmiger Bevölkerung allein kein Zusammenhang zum Abstimmungsverhalten ablesen lässt, zeigen nicht nur Berlin und Stuttgart, sondern EU-weit auch Belgien und Österreich. In beiden Ländern gibt es mehr als 70-Prozent Evet-Sager. In Belgien haben rund zwei Prozent der Menschen türkische Wurzeln, in Österreich aber mehr als fünf Prozent. Im deutschen Zustimmungsranking deutlich hinter Stuttgart rangieren unter anderem Karlsruhe mit 61 Prozent, Hamburg mit 57 und Nürnberg mit 55 Prozent. Nach den Zahlen von Anadolu hat die Hälfte der Deutschtürken ihr Wahlrecht auch tatsächlich ausgeübt.


Kakteen wollen neue IHK-Findungskommission

Die IHK-Kritiker von Kaktus fordern, die Wahl des neuen Hauptgeschäftsführers zu verschieben. "Es kann doch nicht sein, dass eine Findungskommission nach monatelanger Suche einen einzigen Kandidaten präsentiert", so Jürgen Klaffke von der Kaktus-Initiative. Ende vergangener Woche war bekannt geworden, dass der frühere Stuttgarter Regierungspräsident Johannes Schmalzl der Vollversammlung am 20. April als einziger Kandidat präsentiert werden soll. Die IHK-Rebellen wollen nicht nur abnicken, sondern eine wirkliche Wahl zwischen mindestens drei Kandidaten. Sie fordern daher eine gewählte Findungskommission aus aktuellen Vertretern der Vollversammlung und ein faires, transparentes Auswahlverfahren. Da der Vertrag mit dem aktuellen Hauptgeschäftsführer Andreas Richter erst Anfang des nächsten Jahres ausläuft, sei genügend Zeit, das Verfahren für eine Kandidatensuche nochmals aufzurollen. (11.4.2017)


Buchvorstellung mit Kontext-Autor: in_visible limits

Grenzen sind allgegenwärtig, ob sicht- oder unsichtbare: Menschen pflegen ihre Barrieren im Kopf, sortieren die Welt in Gut und Böse. Zuletzt haben leider auch die ganz materiellen Grenzzäune durch die sogenannte "Flüchtlingskrise" wieder eine Renaissance in Europa erlebt, von Trumps Mauer ganz zu schweigen. Das Thema reflektiert momentan der Kunstverein Kontur, in seinem Projekt "in_visible limits" zeigt er Werke von vier Schweizer und vier deutschen Kunstschaffenden, aktuell im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil. Aus dem Projekt heraus entstand eine Buchveröffentlichung, verschiedene Autoren sollten das Thema "Grenzen" aus ihrer Sicht beleuchten. Kontext-Mitarbeiter Dietrich Heißenbüttel ist einer von ihnen, er befasst sich mit der "Macht der Grenzen" aus historisch-politischer Sicht. Am Sonntag, den 9. April, wird das Buch um 17 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart-Feuerbach vorgestellt, Heißenbüttel ist dabei. Der Eintritt ist frei. (08.04.2017)


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Ungemütlicher Empfang: Familie Zantoko kommt in Marly-Gomont an. Foto: Prokino

Ungemütlicher Empfang: Familie Zantoko kommt in Marly-Gomont an. Foto: Prokino

Ausgabe 316
Kultur

Der Doktor und der Proll

Von Rupert Koppold
Datum: 19.04.2017
Gleich zwei französische Komödien starten, die Immigranten-Geschichten erzählen. So unterschiedlich "Ein Dorf sieht schwarz" und "Alles unter Kontrolle" auch sind: In beiden Filmen zeigt sich das Kino des Nachbarlands erneut als Integrationsmaschine.

Der Bürgermeister des nordfranzösischen Kaffs Marly-Gomont ist wieder mal in die Großstadt gekommen, um einen Dorfarzt anzuheuern. Die fröhlichen Medizinstudenten, die im Bistro ihren Abschluss feiern, kennen ihn schon und lachen ihn wieder aus. Bloß der aus dem Kongo stammende Seyolo (Marc Zinga), der nicht zurück in die Heimat möchte und vor allem nicht Leibarzt des Diktators Mobutu werden will, zeigt Interesse. "Die haben aber noch nie einen Schwarzen gesehen", warnt der Bürgermeister. "Dann wird es Zeit!", antwortet Seyolo. So beginnt Julien Rambaldis Integrations-Komödie "Ein Dorf sieht schwarz", die im Jahr 1975 spielt und sich tatsächlich so (oder jedenfalls so ähnlich) ereignet hat. 

Die Geschichte des algerischen Kleinkriminellen Akim (Medi Sadoun) dagegen, der ebenfalls in Frankreich bleiben will, sich aber einen afghanischen Pass geklaut hat und nun nach Kabul abgeschoben werden soll, spielt im Hier und Jetzt und ist ohne reales Vorbild. Der Regisseur Philippe de Chauveron treibt das Geschehen dann auch lustvoll hinein in eine Brachialklamotte, in der Akim, der Abzuschiebende, und der Polizist José (Ary Abittan), sein von den Behörden verpflichteter Abschieber, zuerst durch Dick und Dünn müssen und sich am Ende näherkommen.

Dass in Deutschland gleichzeitig zwei französische Komödien zum Thema Integration starten, ist kein unwahrscheinlicher Zufall, sondern so etwas wie der Kulminationspunkt eines Trends. Das Kino des Nachbarlands versucht sich seit einiger Zeit als Integrationsmaschine, lässt die Kulturen, Klassen, Religionen, Nationalitäten, Milieus und Hautfarben aufeinanderprallen und löst die Probleme in gut gelaunten und erfolgreichen Wir-schaffen-das-Filmen. Und diese Filme, von "Willkommen bei den Sch'tis" (2008) über "Ziemlich beste Freunde" (2011) bis hin zu "Monsieur Claude und seine Töchter" (2014), reüssieren auch bei uns, treffen also auch hier einen Nerv und reaktionsbereite Zwerchfelle. Dass das Zusammenleben in der Realität auch Probleme aufwirft, die nicht ohne weiteres gelöst werden können, wissen die Zuschauer natürlich, sie schauen schließlich Nachrichten. Aber im Kino darf und soll es halt auch mal gutgehen.

Bis zur Selbstverleugnung integrationswillig

Für Seyolo in "Ein Dorf sieht schwarz" geht es letztlich deshalb gut, weil er bis zur Selbstverleugnung integrationswillig ist. "Wir müssen uns anstrengen, damit sie uns mögen lernen", predigt er seiner Frau Anne (Aissa Maiga) und seinen beiden Kindern. Als die Patienten trotzdem ausbleiben, geht Seyolo in die Kneipe und spendiert den Dörflern Runde um Runde. Sogar zu Hause soll jetzt nur noch Französisch gesprochen werden. Kurz gesagt: Seyolo tut alles im Sinne jener Integrationsleistung, die bei uns etwa die CSU verlangt. Und das wäre noch peinlicher, wenn nicht wenigstens die mit hochhackigen Schuhen an Kühen vorbeischreitende Anne so angepisst wäre von der grautrüben Provinz und ihren dumpfen Bewohnern.

Sehen schwarz: gaffende Dorfbewohner. Foto: Prokino
Sehen schwarz: gaffende Dorfbewohner. Foto: Prokino

Aber all diese Held-aus-der-Stadt-findet-Glück-im-Dorf-Filme müssen letztlich den Charme der Provinz suchen und auch finden. Wobei "Ein Dorf sieht schwarz" sich dabei lange schwer tut. Der Rassismus der Einheimischen kann erst durch ein Weihnachtswunder respektive Seyolos Hilfe bei einer Notgeburt aufgebrochen werden. Heute und in der Realität gehört Marly-Gomont zum Marine-Le-Pen-Land, genauso wie das nordfranzösische Nachbarkaff Bergues, in dem Danny Boon 2008 seine "Willkommen-bei-den-Sch'tis"-Komödie spielen ließ. Und was der Autor dieses Textes damals über Boons Film schrieb, das trifft am Ende auch auf "Ein Dorf sieht schwarz" zu: "Statt Rückständigkeit sieht der Regisseur kraftvoll-bodenständiges Verharren, statt Enge Heimeligkeit, statt Sozialkontrolle freundschaftliche Wärme." Und so präsentiert sich Seyolos bedächtig inszenierte Geschichte als nostalgisch-milder Rückblick auf eine Zeit, in der in Sachen Immigration und Integration noch vieles möglich schien. Zumindest mit viel gutem Willen.

Man kann auch als Proll dazugehören

"Alles unter Kontrolle" schlägt da einen anderen Ton und ein anderes Tempo an. Der Regisseur de Chauveron, der in "Monsieur Claude und seine Töchter" einen katholischen Mittelschichtsvater mit jüdischen, muslimischen, asiatischen und schwarzen Schwiegersöhnen konfrontierte, springt nun mit rücksichtsloser Verve hinein ins Macho-und-Proll-Milieu. Die Abschiebemission wird nach einer Notlandung auf Malta zur rasanten Flucht-und Verfolgungsorgie, die Stationen heißen jetzt Alkohol, Rausch und Rülpser. Oder K.O.-Tabletten, Kotzen und Kleidungsverlust. Und am Schluss werden Akim und José erkennen, was der Zuschauer schon lange weiß: dass sie sich doch recht ähnlich sind.

Schwer zu sagen, wer woher kommt (v.l.n.r.): Karzaoui (Medi Sadoun), José (Ary Abittan) und dessen Kollege Guy (Cyril Lecomte). Foto: Neue Visionen
Akim (Medi Sadoun), José (Ary Abittan) und dessen Kollege Guy (Cyril Lecomte). Foto: Neue Visionen

In immer neuen Konstellationen wartet auf dieses ruppige Zwangsgemeinschafts-Duo neues Schlamassel, irgendwann treiben diese beiden nicht besonders hellen Kerle auf einem kleinen Schlauchboot im Meer, und irgendwann findet sich dann José ohne Papiere in einem Lager auf Lampedusa und wird für einen nordafrikanischen Araber gehalten. Da ist "Alles unter Kontrolle" schon zum Buddy-Movie geworden, zu einem Abenteuer sich gegenseitig austricksender Kumpel, die jedem, der das Wort "subtil" benutzen würde, was aufs Maul gäben. Erlaubt sind in dieser selbstsicher dahinpumpenden Klamotte dagegen krachiger physischer Humor und hemmungsloses Grimassieren.

Nein, man muss diesen Film wirklich nicht mögen. Aber anders als Seyolo in "Ein Dorf sieht schwarz" muss Akim sich in "Alles unter Kontrolle" nicht als besonders guter und braver Franzose beweisen, der als afrikanischer Entwicklungshelfer auch noch Bildung und Kultur in die Provinz bringt. Akim darf Proll bleiben, er lebt in diesem Land und gehört, so wie er ist, trotzdem dazu. Eines aber ist diesen zunächst so unterschiedlichen Komödien doch gemeinsam: Sie erzählen beide keine Geschichte über Immigranten oder, wie es so heißt, über Menschen mit Immigrationshintergrund. Sie erzählen vielmehr aus deren Perspektive. Und das unterscheidet sie dann auch von Simon Verhoevens Komödie "Willkommen bei den Hartmanns", in welcher der schwarze Immigrant allzu oft zum Zeugen deutscher Mittelschichtsprobleme wird.

 

Info:

Julien Rambaldis "Ein Dorf sieht schwarz" kommt am Dopnnerstag, 20. April in die deutschen Kinos. Welches Kino in Ihrer Nähe den Film zeigt, finden Sie hier.


Philippe de Chauverons "Alles unter Kontrolle" kommt ebenfalls am Donnerstag, 20. April in die deutschen Kinos. Welches Kino in Ihrer Nähe den Film zeigt, finden Sie hier.


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@Ruby Tuesday "Mit menschlicher Bildung hat dieses System doch längst nichts mehr zu tun." Stimmt genau! Auch dazu hätte ich gern etwas in den Verantwortungsetagen der "marche of science" gehört! Wie viele andere Innovationen des...

Ausgabe 160 / Brücke nach rechts / Klaus Abt, 22.04.2017 13:39
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