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Auch Hermann will Maut verzögern

Wenn es nach den Grünen geht, wird die Landesregierung gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland versuchen, die Einführung der PKW-Maut über den Bundesrat noch zu verzögern oder gar zu verhindern. Verkehrsminister Winne Hermann kündigte einen entsprechenden Vorstoß an. Er habe bereits im Verkehrsausschuss des Bundesrats Position bezogen und insbesondere kritisiert, dass "die Grenzregionen schwer tangiert sind, ausgerechnet in Zeiten, in denen wir den europäischen Geist betonen wollen". Die "Bürokratie-Maut" passe nicht in die Zeit. Außerdem würden Milliarden eingenommen, Milliarden an deutsche Autofahrer wieder zurückgegeben und "vielleicht bleiben ein paar Millionen übrig".

Saarland, Rheinland-Pfalz oder NRW wollen den Vermittlungsausschuss zwischen Bundesrat und Bundestag anrufen, nachdem letzterer die Maut am Freitag beschlossen hat. Das Gesetz ist allerdings nicht zustimmungspflichtig, weshalb die Einführung der Maut auf diesem Wege lediglich verzögert werden kann. Allerdings könnte Verzögerung am Ende auch das Scheitern bedeuten, weil womöglich nach der Bundestagswahl im September die Karten ganz neu gemischt werden, und die CSU bisher bekanntlich die einzige Partei ist, die die Maut wirklich will. (24.3.2017)


Aras legt sich mit Erdogan an

Die Stuttgarter Grünen-Abgeordnete und Landtagspräsidentin Muhterem Aras hat die deutschtürkische Community aufgefordert, sich mit dem Verfassungsreferendum am 16. April kritisch auseinanderzusetzen. Von den Imamen wünscht sich die Stimmenkönigin ihrer Partei bei den Landtagswahlen 2016, dass die "in den Freitagspredigten zu einem respektvollen und fairen Umgang miteinander aufrufen und die hier geltenden Werte von Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit entschieden weitergeben". Sie selber verzichte derzeit auf Reisen in die Türkei, "weil ich nicht weiß, ob ich mich dort frei bewegen könnte". Zugleich müssten sich Demokraten weigern, sich zu Feinden der Türkei machen zu lassen. Aras nutzte eine Landtagsdebatte zum 60. Geburstag der EU auch zu scharfer Krtik am türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, weil der "auf das Infamste" gebaute Brücken wieder einreißen und die Gesellschaft spalten wolle. Von den Vertretern AKP-naher Institutionen erwartet die Grüne eine öffentliche Distanzierung von den "die Opfer verhöhnenden Nazivorwürfen". Im Südwesten dürfen insgesamt rund 230 000 Türken am Referendum teilnehmen – und zwar vorab: Die Wahl beginnt bereits am 27. März und endet am 9. April. (22.3.2017)

Mehr zum Thema: "Meister der Feindbilder", "Unverschämt und dumm"


Stuttgart 21: Aktionsbündnis warnt Aufsichtsrat

Drei Tage vor einer Sitzung des DB-Aufsichtsrats verlangt das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 erneut eine "faktenehrliche Bestandsaufnahme". Sollte sich der Aufsichtsrat wieder um die Auseinandersetzung drücken oder gar unbeirrt den Weiterbau beschließen, so Eisenhart von Loeper, schädige er wider besseres Wissen das Vermögen der Deutschen Bahn AG. "Das würde", erklärt der Bündnissprecher weiter, "den Tatbestand der Untreue erfüllen." Eine strafrechtliche Aufarbeitung sei die Konsequenz; darauf habe das Bündnis zuletzt am 11. März 2017 den Aufsichtsrat per Brief hingewiesen.

Ihren Appell richten die Stuttgart-21-Gegner nicht nur an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Utz-Hellmuth Felcht, sondern auch an den designierten Vorstandsvorsitzenden Richard Lutz. Als erstes sei "eine Bestandsaufnahme der ungelösten Probleme und hohen Risiken notwendig, die sich an den Realitäten und nicht an den Gesichtswahrungsproblemen der politisch Verantwortlichen orientiert". Von Loeper argumentiert damit, dass sich das Projekt "jenseits aller wirtschaftlichen Rationalität bewegt", und mit dem weiter offenen Brandschutz. Außerdem solle der Aufsichtsrat "endlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die DB mit S 21 einen Dauerengpass für viel Geld baut, der den Bahnverkehr behindert und den viel beschworenen Deutschlandtakt im Südwesten irreversibel unmöglich macht". Nach der Devise "Politik beginnt mit der Kenntnisnahme der Realität" will das Aktionsbündnis den neuen Bahnchef zu Gesprächen einladen, bei denen sie ihm auch die von der Bürgerbewegung entwickelten Alternativen zum Weiterbau erläutern wollen. Deren "ernsthafte Prüfung" wünscht sich nach einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap in Baden-Württemberg sogar eine Mehrheit der Projektbefürworter. (19.3.2017)

Mehr zum Thema: "Bahnfeinde im Bahnvorstand"


IHK will nicht mehr gegen Kakteen polemisieren

Auch ein Vergleich kann ein Erfolg sein: Vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart akzeptierte die IHK Region Stuttgart die Feststellung, dass sie in der Vergangenheit mit Angriffen gegen die IHK-Rebellen der Kaktus-Initiative ihre Kompetenz überschritten hat. Stein des Anstoßes waren zwei IHK-Pressemitteilungen, in denen Hauptgeschäftsführer Andreas Richter gegen die Kakteen polemisiert habe, so Kaktus-Mitglied Klaus Steinke, der in der Folge Klage eingereicht hatte.

Konkret einigten sich die Streitparteien am heutigen Donnerstag, den 16. März, auf folgenden Vergleich: Die IHK Region Stuttgart erklärt, "dass ohne Beratung und Beschlussfassung durch die Vollversammlung keine weiteren öffentlichen Äußerungen der IHK und ihrer Organe über Binnenkonflikte, die keine wirtschaftspolitischen Positionen betreffen, abgegeben werden", und dass es den beiden strittigen Pressemitteilungen "an einer solchen Beratung und Beschlussfassung mangelte". Außerdem trägt die IHK trägt die Kosten des Verfahrens von 5000 Euro.

Für Steinke ist es "ein gutes Ergebnis, weil es die Transparenz innerhalb der IHK stärkt, und weil es deutlich die Frage artikuliert, was Geschäftsführer und Präsident dürfen und was nicht". Zwar wäre es, so Steinke, spannend gewesen, wenn das Gericht in einem Urteil Grundsatzregeln für die Öffentlichkeitsarbeit der IHK aufgestellt hätte. Aber er sei mit dem Vergleich zufrieden, "weil es mir in der Sache nicht darum geht, zu siegen, sondern eine Veränderung innerhalb der IHK zu bewirken". Zudem habe das Ergebnis, so hofft Steinke, auch "eine Signalwirkung auf andere IHKs".

Die Kaktus-Initiative, 2011 gegründet, kritisierte in den letzten Jahren immer wieder intransparente Wahlverfahren und die offizielle Pro-Haltung der IHK zu Stuttgart 21. (16.3.2017)

Mehr zum Thema: "Rebellen im Weinberghäusle" und "Die IHK wackelt nicht".


Afghanistan-Rückkehrer bekommt zweimonatiges Arbeitsvisum

Es ist ein kleines Wunder. Denn trotz der mannigfaltigen Unterstützung in den vergangenen Wochen, glaubten nicht viele seiner Freunde wirklich daran, dass der Zahnarzt Ahmad Shakib Pouya, der in einem französischen Krankenhaus in Herat gearbeitet hat, zurück in die Bundesrepublik kommen kann. Pouya war in seiner früheren Heimat von den Taliban bedroht, floh 2010 nach Deutschland. Hier war er einer der Hauptdarsteller in der vielbeachten Produktion der Mozart-Oper "Zaide" und hatte eine doppelte Zusage auf Festanstellung – vom Münchner Gärtnerplatztheater und der IG Metall. Dennoch wurde er zur Abschiebung vorgesehen, weshalb er am 20. Januar 2017 ausreiste. Seither machten seine Unterstützer vom im Mai 2014 gegründeten Stuttgarter Verein "Zuflucht Kultur. Entweder. Oder. Frieden." bundesweit auf sein Schicksal aufmerksam. Auch mit einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), mit der Bitte um "ein Visum und ein langfristiges Bleiberecht als wertvoller Bürger unseres Landes".

Jetzt kam die gute Nachricht. Der 33-Jährige kann für zwei Monate zurück nach Deutschland. Mitausschlaggebend dürfte ein Schreiben von Georg Podt gewesen sein, dem Intendanten des kommunalen Münchner Kinder- und Jugendtheaters "Schauburg", der Pouya in einer Neuinszenierung von Rainer Werner Fassbinders "Angst essen Seele auf" als Hauptdarsteller besetzt hat. Die Proben sollen in der kommenden Woche beginnen, Premiere wird am 22. April sein. Mitte Mai läuft das Visum aus. Pouya will gemeinsam mit dem Verein die Zeit nutzen, um das angestrebte dauerhafte Bleiberecht zu bekommen. Die Chancen stehen angesichts der 2015 eigentlich gelockerten Regelungen gar nicht so schlecht. Allerdings werden die nach den Erkenntnissen von Pro Asyl oder dem Flüchtlingsrat viel zu selten von den Behörden angewandt.


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Lustige Entführung in der Salzwüste: Szene aus Salt and Fire. Fotos: Camino Filmverleih

Lustige Entführung in der Salzwüste: Szene aus Salt and Fire. Fotos: Camino Filmverleih

Ausgabe 297
Kultur

Frau Ferres und die Apokalypse

Von Rupert Koppold
Datum: 07.12.2016
In Werner Herzogs "Salt and Fire" spielt Veronica Ferres sehr teutonisch eine Wissenschaftlerin, die sich in ihren Entführer verliebt. Herauskommt ein bizarrer Öko-Desaster-Film, meint unser Kritiker.

Was macht die deutsche Romantik in dieser südamerikanischen Wüste? Genauer gefragt: Wie ist es dazu gekommen, dass die große, blonde Veronica Ferres nachts auf ein paar Steinen inmitten eines bolivianischen Salzsees sitzt und zwei blinden Indioknaben das Lied "Der Mond ist aufgegangen" vorsingt? Hm. Wir versuchen mal, die Vorgeschichte dieser Szene nachzuliefern, so gut es eben geht. Frau Ferres also spielt in Werner Herzogs "Salt and Fire" die Anführerin einer UN-Wissenschafts-Delegation, die einen Bericht über ein Öko-Desaster erstellen soll. Sie heißt hier Professor Laura Sommerfeld und wird begleitet von den Doktoren Meier (Volker Michalowski) und Cavani (Gael Garcia Bernal), ersterer ein eher nüchtern-dröger Meier, letzterer ein kleiner, aufgeregter Möchtegern-Latin-Lover-Cavani, der schon im Flieger gern übergriffig wäre, was seine Chefin jedoch durch empörten Sitzplatzwechsel unterbindet.

Am Flughafen dann kein Empfangskomitee. Also erst mal dumm rumstehen wie bestellt und nicht abgeholt. Schon wieder schaut Frau Professor Sommerfeld recht pikiert. Und dann wird das Trio auch noch entführt! Umgeben von maskierten Männern, finden sich die drei WissenschaftlerInnen auf einer einsamen Hacienda in den Bergen wieder, wo Meier und Cavani sich sofort eine Diarrhö zuziehen und deshalb, was den Fortgang der Handlung angeht, durch- und ausfallen. Frau Professor Sommerfeld entdeckt inzwischen, dass gar nicht der als Gelähmter ins Geschehen gerollte und aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen plötzlich aufstehende Aristides (Lawrence Krauss) der Boss der Kidnapperbande ist, sondern so ein kantig-klobiger Kerl. Der sollte endlich mal seine Wollmaske lüften! Tut er jetzt auch, und darunter kommt überraschenderweise nicht der Veronica-Ferres-Ehemann Carsten Maschmeyer zum Vorschein, sondern Mister Matt Riley (Michael Shannon), ein anderer Unternehmer ähnlicher Statur und mit Dreck am Stecken.

Carsten Maschmeyer hat nämlich ... Wie? Ach so, ja. Es geht jetzt hier um Matt Riley, der diese potenziell weltzerstörende Katastrophe am Diablo Blanco genannten Salzsee angerichtet, sich nun aber irgendwie geläutert hat. Man merkt das daran, dass er durchweg sehr, sehr ernst guckt, dass er eine Bibliothek besitzt, dass er Sprüche von Nostradamus und Ecclesiastes zitiert und dass er Frau Professor Sommerfeld auf eine Art Kippfigur in einem römischen Kloster aufmerksam macht, die je nach eingenommener Perspektive mal dies und mal das zeigt. Woraus für Matt Riley folgt: "Es gibt keine Realität, nur Annahmen, Sichtweisen und kollektive Ängste, die sich in Verschwörungstheorien verdichten." Jawohl, sogar Frau Professor Sommerfeld ist da schon ein bisschen beeindruckt.

Nun geht es im SUV über den unendlich groß und leer scheinenden Salzsee, der von Uturuncu flankiert wird, dem selbstverständlich größten Vulkan der Erde. Und der kann, sagt Riley mit düsterer Miene, jederzeit ausbrechen! Ein Öko-Desaster kommt eben selten allein, und außerdem muss ja auch der Filmtitel "Salt and Fire" erklärt werden.

Spektakulär: die Entführung.
Spektakulär: die Entführung.

Während Frau Professor Sommerfeld sich aber noch in einer freundlichen Konversation mit Riley wähnt, passiert schon wieder Verwirrendes. Matt Riley will nämlich, dass sie die Katastrophe nicht nur theoretisch verarbeitet, sondern ihr auch physisch ausgesetzt wird. Deshalb lässt er sie auf einer kleinen und nur mit Kakteen bewachsenen Felseninsel zurück, und zwar mit seinen umweltgeschädigten Adoptivsöhnen, denen er die Inka-Namen Huascar und Atahualpa verpasst hat. Jetzt wird der Film zu einer Mischung aus Pfadfinderei und Romantik. Die ungemein tapfere und nun sehr, sehr ferreshafte Frau Professor Sommerfeld spannt Planen auf, legt Matten aus und spielt mit den blinden Kindern, die sie auch mal beim Bescheißen ertappt. Sie bringt ihnen auch, siehe oben, deutsches Liedgut nahe.

Und das passt ja zu Werner Herzog, dem Romantiker, Pathetiker und Mystiker, der seine Bilder oft aus den Extremregionen der Welt holt und sie dann zu meist sehr deutschen Filmen montiert. Besser gesagt: zu Werner-Herzog-Filmen, in deren Spielfilmabteilung ein vom Leben Geschädigter wie Bruno S. ("Stroszek") auftrat oder sich ein Großexzentriker wie Klaus Kinski ("Aguirre, der Zorn Gottes") austoben durfte, in deren Porträtbereich ein überbegabter Skiflieger ("Die große Ekstase des Bildschnitzers Steiner") oder ein radikaler Bärenforscher ("Grizzly-Man") ihrer gefährlichen Arbeit nachgingen, und in deren Dokumentarsparte ("Die Höhle der vergessenen Träume") der Regisseur versuchte, nie zuvor Gesehenes zu zeigen und in eine eigene und große Erzählung einzubinden. Diese geheimnisvoll raunende Werner-Herzog-Stimme!

Wenn in "Salt and Fire" die Kamera majestätische Natur-Panoramen entwirft, dann warten wir freilich vergebens auf dieses mystische Welterklärungsraunen. Wir sind nun mal in der Werner-Herzog-Spielfilmabteilung, und diesmal wird dort versucht, den Kino-Mainstream zu simulieren. Ein bisschen will der Regisseur sogar Thriller spielen. 

Geläutert: der Entführer.
Geläutert: der Entführer.

Aber ein Action-Experte wird Werner Herzog wohl nicht mehr – man sehe sich nur an, wie umständlich Doktor Cavani in die Toilette fliehen will. Und die Stärken von Schauspielern hervorzuheben war sowieso nie Herzogs Spezialität. Mit dem Weltstar Gael Garcia Bernal kann er gar nichts anfangen, und auch der sonst so brillante Michael Shannon muss an seinem Part und vor allem an den Worten, die ihm in den Mund gelegt werden, schier verzweifelt sein.

Dann wäre da noch der Fall Veronica Ferres. "Aggressively teutonic", so beschreibt das Magazin "The Hollywood Reporter" ihren Auftritt. Tatsächlich wirkt sie in diesem auf Englisch gedrehten Film so, als müsse sie sich vor allem auf die Aussprache konzentrieren. Wenn sie nach den Strapazen der Kidnapperei zu Matt Riley sagt: "I demand an explanation!", dann klingt das so, als beschwere sie sich bei der Bedienung im Hotel, weil sie ein Drei-Minuten-fünfzig-Sekunden-Frühstücksei bestellt und ein Vier-Minuten-Frühstücksei bekommen hat. Aber keine weiteren Worte über Ferres, die mal wegen eines Porträts gegen ein Magazin und wegen der Kündigung eines Werbevertrags gegen eine Modekette juristisch vorging. Sonst wird die als "Superweib" bekannt gewordene Ferres erneut zum Klageweib.

Was aber den Film "Salt and Fire" angeht: Den kann man trotzdem lieben. Es ist ja, wie schon Matt Riley sagt, alles eine Frage der Perspektive. Wir müssen diesmal eben alles aus dem Blickwinkel des Camp-Liebhabers betrachten. Denn Camp, diese besondere Kulturrezeption, nimmt das Pathetische und Theatralische spielerisch und ironisch auf, auch wenn es nicht so gemeint ist. Camp sieht alles, wie Susan Sontag schreibt, "in Anführungszeichen", es sei "der gute Geschmack des schlechten Geschmacks". So betrachtet feiern wir mit diesem wahnwitzig wirren Film (haben wir eigentlich schon den Schluss mit den Aliens erwähnt?) ein richtiges Fest. Ach! "Der Mond ist aufgegangen" mit Veronica Ferres und ihren Inka-Zwillingen! Wunderbar. Und schon jetzt ein Klassiker des Camp.

 

Info:

Werner Herzogs "Salt and Fire" kommt am Donnerstag, 8. Dezember in die deutschen Kinos. Welches Kino in Ihrer Nähe den Film zeigt, finden Sie hier.


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ich bin froh über diese interessante, differenzierte und überzeugende darstellung. dank an rupert koppold, dass er seinen journalistischen auftrag so ernst nimmt.

Ausgabe 312 / Ächzen im Maschinenraum / Hertle, 25.03.2017 09:25
Der Artikel ist gut. Frage: warum kein Hinweis auf das Buch: "Das Ende der Megamaschine - Geschichte einer scheiternden Zivilisation"? Nicht alle wohn im Raum Stuttgart und können die Transformationstagung vom 24. bis 26. besuchen -...

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