KONTEXT Extra:
Versprochen, gebrochen!

Was kommt da eigentlich noch?, fragt sich die designierte SPD-Landesvorsitzende und mit ihr die politisch interessierte Öffentlichkeit im Land. Vor vier Wochen waren die ersten Nebenabreden öffentlich geworden, die Grüne und CDU nicht in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hatten (Kontext berichtete). Ministerpräsident Winfried Kretschmann musste in einer Landtagsdebatte alle Register ziehen, um deren Notwendigkeit mehr schlecht als recht gerade auch vor den Regierungsfraktionen und der eigenen Klientel zu rechtfertigen. Ungenutzt ließ er die Chance, reinen Tisch zu machen, alles zu offenbaren, was er mit CDU-Landeschef Thomas Strobl ausbaldowert hat. Die Aufregung wäre groß gewesen - und doch deutlich kleiner als der Ärger, den sich die beiden jetzt eingehandelt haben. Drei Tage, sagt der Regierungschef gern, lägen zwischen "Hosianna" und "Kreuziget ihn!", was schon immer zweideutig war, weil er damit die Verantwortung für einen Niedergang auch dem Publikum zuschreibt. Jetzt tragen Kretschmann und Strobl diese ganz allein. Der Grüne allerdings deutlich schwerer als der Schwarze, weil er - siehe Persönlichkeitswerte - sehr vielen Menschen als Inbegriff der Redlichkeit galt. Mit seiner "Politik des Gehörtwerdens" war ein Transparenzversprechen verbunden, und das hat er höchstpersönlich gleich mehrfach gebrochen.


AfD kann nicht rechnen

Zu ihrer 100-Tage-Bilanz im Landtag legen die Abgeordneten der AfD-Fraktion, also jene, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit nicht gefolgt sind, eine arg geschönte Bilanz ihrer Arbeit vor. "Seit Beginn der Legislaturperiode haben wir bereits 37 Anfragen gestellt, über die wir künftig berichten werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Das übertrifft die SPD-Fraktion bei weitem, die gerade einmal 14 Anfragen eingereicht hat, oder auch die FDP, die beide aufgrund ihrer Parlamentshistorie mit einer deutlich größeren Mannschaft im Hintergrund agieren."

Wahr ist, dass die Fraktionsgröße die Zahl der Beschäftigten bestimmt und vor allem, dass die AfD-Fraktion seit der Abspaltung der "Alternative für Baden-Württemberg" (ABW) acht Kleine Anfragen gestellt hat und die ABW seit ihrer Gründung Anfang Juli neun. Davor hatte es die noch geeinte AfD auf 34 Kleine Anfragen gebracht. SPD und FDP kommen aber auf jeweils über 70 Initiativen in ihren ersten 100 Tagen, darunter Kleine Anfragen, Große Anfragen, Anträge und Gesetzentwürfe. "Nachdem die AfD bis zur Stunde mit ihren ungeheuerlichen Mätzchen dem Parlament und seiner demokratischen Kultur nur Schaden zugefügt hat, kommt sie nun mit einer vor lauter Selbstbeweihräucherung triefenden 100-Tage-Bilanz daher, die aber noch nicht mal korrekte Rechenkünste vorweisen kann", reagiert Martin Mendler, der Fraktionssprecher der Sozialdemokraten, scharf. Der SPD würden fälschlicherweise lediglich 14 Anfragen zugeordnet, wohingegen es laut Parlamentsdokumentation des Landtags von Mai bis August in der 16. Legislaturperiode mehr als fünf Mal so viele seien.


Mit Wolfgang Dietrich naht die Rettung

Die Rettung rückt immer näher: Jetzt hat der Aufsichtsrat des Stuttgarter Fußballvereins VfB den früheren S-21-Sprecher Wolfgang Dietrich offiziell zum Präsidenten-Kandidaten erhoben. Gewählt wird er am 9. Oktober, so sich nicht irgendwelche Ultras zu einem Block zusammen rotten. Nicht so ganz schlüssig sind sich die beiden Fusionsblätter vor Ort, ob sie den 68-jährigen Streithansel gut oder schlecht finden sollen. Zum einen sei Dietrich ein "gewiefter Geschäftsmann", gar ein "Universalstratege", zum anderen ein "Polarisierer" und eine "Reizfigur", meinen die StZN, und sprechen von der "Altlast S 21". Sie mögen sich von den Parkschützern Mut zur Meinung machen lassen. Wenn das Neckarstadion unter die Erde gelegt werde, schreiben sie, könne man "oben Luxuswohnungen und Einkaufstempel" bauen.


Brigitte Lösch im Visier der AfD

Die beiden AfD-Gruppierungen im baden-württembergischen Landtag wollen ihre Spaltung nutzen, um mit einem Untersuchungsausschuss unter anderem gegen die frühere grüne Landtagsvizepräsidentin und Stuttgarter Abgeordnete Brigitte Lösch vorzugehen. Hintergrund ist ihr Engagement gegen die Bildungsplangegner der "Demo für alle" und für das Bündnis "No Pegida Stuttgart".

Gegenstand der parlamentarischen Untersuchung sollen auch die Ereignisse vom vergangenen Oktober sein, als Künstler und Beschäftigte aus Protest gegen die "Demo für alle" ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt" vom Dach des Großen Hauses der Württembergischen Staatstheater entrollten (Kontext berichtete). Die beiden AfD-Fraktionen verlangen Auskunft darüber "wieso das Opernhaus Stuttgart durch Gegendemonstranten besetzt werden konnte". Grundsätzlich will die "Alternative für Deutschland", die mit ihren zur Zeit zwei Fraktionen allein einen Untersuchungsausschuss beantragen kann, dem "Linksextremismus in Baden-Württemberg" nachgehen und einer möglichen Nähe zu "der gewesenen oder derzeitigen Landesregierung, Parteien, der Verwaltung, der Behörden oder dem Landtag".

Die vier demokratischen Fraktionen sehen darin einem Missbrauch der parlamentarischen Möglichkeiten. Bereits ins Auge gefasst ist eine Überprüfung des Vorgehens der Rechtsnationalisten durch den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof. Nach geltendem Recht kann ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden, wenn mindestens zwei Fraktionen oder ein Viertel aller Abgeordneten dafür sind. Er ist allerdings nur zulässig zu Sachverhalten, "deren Aufklärung im öffentlichen Interesse liegt" und wenn sie geeignet sind, "dem Landtag Grundlagen für eine Beschlussfassung im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten zu vermitteln".

Drei vom Landtag bestellte Gutachter sahen Ende Juli auf Basis der geltenden Geschäftsordnung keinen Weg, der AfD die Bildung zweier Fraktionen zu verwehren. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke warnte schon damals, die "Alternative für Deutschland" könnte ihren doppelten Fraktionsstatus missbrauchen. Jetzt sieht er sich bestätigt: Die AfD nutze ihre Spaltung, "um sich Vorteile zu erschleichen".

Die stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Christina Baum, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit um Wolfgang Gedeon nicht in die neue Fraktion gefolgt ist, bewertet das gemeinsame Vorgehen als "positives Signal für alle bürgerlichen Schichten im Land". Beide Fraktionen verhehlen auch nicht, dass der jetzt vorgelegte Antrag eine "Vorbereitung der Wiedervereinigung" (Baum) ist. Nach dieser, die für den Herbst und im Zuge einer gerade gestarteten Mediation von beiden Seiten in Aussicht gestellt wurde, könnte der Untersuchungsausschuss aber nicht mehr durchgesetzt werden.


Bahn muss Stuttgarts Bahnhof nicht offiziell stilllegen

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 09.08.2016 die Klage der Stuttgarter Netz AG als unzulässig abgewiesen. Mit der Klage wollte die Gesellschaft privater Eisenbahnunternehmen verhindern, dass die Deutsche Bahn nach der Fertigstellung des unterirdischen Durchgangsbahnhofs Stuttgart 21 das bestehende Gleisvorfeld des oberirdischen Stuttgarter Kopfbahnhofes abbaut, bevor hierfür ein Stilllegungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) durchgeführt wurde. Nach Auffassung des Gerichts handelt es sich bei dem "Umbau des Bahnknotens Stuttgart/Stuttgart 21" um ein ausschließlich planfeststellungspflichtiges Änderungsvorhaben nach dem AEG, für das ein zusätzliches Stilllegungsverfahren nicht erforderlich ist. Zugleich stellte das Gericht aber auch fest, dass der Rückbau des Gleisvorfeldes ohne vorherige Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens rechtlich unzulässig sei. Da die Stuttgarter Netz AG in diesem Planfeststellungsverfahren ihre Interessen noch geltend machen und gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen könne. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache hat das Gericht die Berufung zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim sowie die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen.


KONTEXT
per E-Mail:
Immer informiert:

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Datenschutz-Hinweis

Versoffener Held im Gasthaus: Uwe Krollhass (Rudolf Waldemar Brem). Fotos: Camino

Versoffener Held im Gasthaus: Uwe Krollhass (Rudolf Waldemar Brem). Fotos: Camino

Ausgabe 255
Kultur

Cornflakes mit Whiskey

Von Rupert Koppold
Datum: 17.02.2016
Das Spielfilmdebüt "Trash Detective" des Regisseurs Maximilian Buck ist ein Film noir aus der schwäbischen Provinz. Der Krimiplot unterscheidet sich nicht allzu sehr vom "Tatort"-Standardprogramm, aber die Umsetzung ist originell, meint unser Filmkritiker.

Festnacht in Matringen. Ein älterer Kerl mit faltigem Gesicht, ach was, ein Drecksack mit einer zerklüfteten Säuferfresse taumelt durch die Menge, sieht nur noch schwankende Ausschnitte einer kleinen Welt, rempelt mal hier an, schreit mal da herum, beleidigt alle und jeden, und das in einem wüsten Schwäbisch, das die üblen Worte nicht verkleinert und mildert, sondern gnadenlos herausschärft. "Fotz!", kräht dieser sehr passend Uwe Krollhass genannte Mann, wenn er bei seinem Zug durch die Gemeinde Frauen anmacht, und das käme so weder dem Hannes noch seinem Bürgermeister über die Lippen, ja, das geht auch über jene dialektalen Derbheiten hinaus, die sich etwa eine klamottige SWR-Serie wie "Die Kirche bleibt im Dorf" leistet.

Aber "Trash Detective", die Diplomarbeit des Ludwigsburger Filmakademie-Studenten Maximilian Buck, will sich ja auch bewusst absetzen von der TV-Routine und den schwäbelnden Komödien, orientiert sich lieber an großem Kino und setzt sich selbstbewusst den Spruch "Des Beschde seit Fargo" aufs Plakat. Klar, das ist Koketterie, der Schneematsch in der Provinz und die Ohrenklappmütze der handfesten Polizistin Gabi (Therese Hämer) zitieren ein Vorbild und erheben auch einen Anspruch, machen aus diesem Film aber natürlich noch keinen Coen-Thriller. Das Lob wird übrigens mit jugendlicher Chuzpe dem Trinker Uwe selber zugeschrieben, diesem dirty old man mit der Kappe auf dem Kopf und der kalten Zigarre im Maul. So als könne eine fiktive Figur in der realen Welt über ihre eigene Geschichte urteilen.

Im Film liegt der hingebungsvoll von Rudolf Waldemar Brem gespielte Uwe nun in verkotztem Feinripp auf dem Boden seiner verwahrlosten Wohnung und wacht langsam auf. Zeit fürs Frühstück, also wieder Cornflakes mit Whiskey. Irgendetwas aber flimmert in seinem Kopf herum, Fetzen der vergangenen Rauschnacht, Bilder unter anderem von Susi, der verschwundenen Schönheitskönigin. Doch, er hat einen Mord gesehen, auch wenn ihm das keiner glauben will. Als er schließlich selber verdächtigt wird, versucht er sich als Detektiv, immer verfolgt von der Angst, er könnte tatsächlich der Täter sein. Der Krimiplot, in dem ein verschuldeter Unternehmer eine Rolle spielt, dazu ein paar Jungs vom Schrottplatz, ein brutaler Metzger oder der Sohn der Polizistin, mag sich nicht allzu sehr unterscheiden vom "Tatort"-Standardprogramm, die Umsetzung aber ist originell.

In "Trash Detective" klingt ein wenig jene unheimelige Variante des Heimatgenres an, wie sie in den späten Sechziger und frühen Siebzigerjahren von Autoren wie Martin Sperr ("Jagdszenen aus Niederbayern") präsentiert wurde, vor allem aber ist es ein Film noir, dessen fatalistische Sicht auf die Welt durch ihre Hauptfigur ins Extrem getrieben wird. Sogar der Brenner aus den Wolf-Haas-Verfilmungen, die hier ebenfalls ausgiebig zitiert werden, war nie so kaputt und so weit unten wie dieser aggressive Widerling Uwe Krollhass, der in einem raren Moment versuchter Selbsterkenntnis mal den Wirt fragt: "Wie bin I, wenn I bsoffe bin?" Und dann verzweifelt guckt, als der antwortet: "Was du rausschwätzsch! Du hasch einen Dämon!" Dass der verwitwete Uwe vielleicht nicht immer so war, darauf deuten nur ein paar Relikte eines bürgerlichen Lebens in seiner Wohnung hin.

"Trash Detective" hat zwar keine Theorie, aber eine Meinung zur Provinz.
"Trash Detective" hat zwar keine Theorie, aber eine Meinung zur Provinz.

Dass dieser Held in dieser Geschichte trotz allem nicht ganz draußen ist, hat mit der Enge der Provinz zu tun, mit diesem hässlich vor sich hin schlotenden Kaff Matringen, das unter anderem von Ilsfeld gedoubelt wird. Hier sind die Szenen und Milieus noch nicht klar getrennt, hier sitzt man noch in derselben Wirtschaft, hier sind alle per Du, hier kennt man sich und hasst sich manchmal. Und natürlich hat jeder Dreck am Stecken und anderswo. Nein, das ist natürlich keine soziologisch herausgearbeitete und gesicherte Beschreibung, die Maximilian Buck und sein Drehbuchautor Michael Glasauer da vorlegen, das ist eine vom Genre verlangte und gepflegte Typisierung. Anders gesagt: "Trash Detective" hat keine Theorie, aber, was für so einen Film ganz in Ordnung ist, eine Meinung.

Hier wird auch an einem Gegenprogramm zum harmlos-putzigen Regionalkrimi gearbeitet, an etwas, das man vielleicht als schwarze Folklore bezeichnen kann. Die Dialoge sind von stimmiger Boshaftigkeit, die Kamera spürt immer wieder verlotterte Ecken auf, als Musik sind manchmal Jazz-Improvisationen zu hören. Ein paar Ruppigkeiten allerdings sind weniger gewollt als handwerkliche Hopser, eine Flucht-und-Action-Szene im S/M-Metzgerkeller etwa könnte besser choreografiert sein. So wie sie jetzt inszeniert ist, muss man sie einfach – Augen zu und durch – glauben. Aber das sind kleine, vielleicht auch kleinliche Einwände bei einem Film, der mit sehr wenig Budget realisiert wurde. "Ich konnte während der Dreharbeiten bei der Mutter meiner Freundin pennen", sagt der Regisseur. Er hat für seinen aus Bayern stammenden und früher in Fassbinder-Filmen spielenden Hauptdarsteller Rudolf Waldemar Brem auch als Dialektcoach gearbeitet. "Bluadigr Hennadregg", das gehe ganz gut, sagt Brem, "aber bei ,hasch' und ,willsch' und ,machsch' und "tusch', da verhaspele ich mich irgendwann". Kein Problem, als besoffener Uwe darf er das.

 

Info:

"Trash Detective" kommt am Donnerstag, 18. Februar, in die deutschen Kinos. Welches Kino in Ihrer Nähe den Film zeigt, finden Sie hier.


Gefällt Ihnen dieser Artikel?
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

Kommentare

Schwabe, 23.02.2016 16:48
Für mich als Schwabe Pflicht - in der Hoffnung auf kurzweilige (Krimi)Unterhaltung.

Kommentar hinzufügen




CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.


* Pflichtfeld!

Letzte Kommentare:

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Argonautiker, 25.08.2016 14:23
Es war abzusehen, daß auch vor dem Mittelstand nicht halt gemacht wird. Hut ab, aber in übertriebene Hurra Rufe, möchte ich da deswegen auch nicht fallen, wenn sich da nun jemand zu wehren beginnt, denn von dieser Seite gab es auch...

Ausgabe 282 / Links oder rechts? / Barolo, 25.08.2016 14:18
Herr Muth, Ich wollte die Unterscheidung wäre so einfach wie Sie schreiben. Eine deutlich nach links gerückte Merkel-CDU bereitet uns auf einen Krieg vor. Das ganze von einer eher "Linken" US Regierung forciert und einer willigen Nato...

Ausgabe 282 / Gefährliches Missverständnis / Reinhard Muth, 25.08.2016 13:05
Schulden machen kann man auch vermeiden, indem man die Einnahmeseite stärkt. Dies wird beim Thema Schuldenbremse gerne ausgeblendet. Aber dann müssten ja die Reichen zur Kasse gebeten werden. Doch davor bewahrt uns ja Kretschmann un Co.

Ausgabe 282 / Links oder rechts? / Reinhard Muth, 25.08.2016 12:49
Für mich gibt es zwei einfache Beschreibungen, nach denen sich linkes und rechtes Verhalten unterscheiden lassen. Rechte grenzen aus, Linke integrieren und Rechte bereiten den Krieg vor, Linke den Frieden.

Ausgabe 282 / Gefährliches Missverständnis / Dr. Diethelm Gscheidle, 25.08.2016 10:44
Sehr geehrte Damen und Herren, genau die selben Herrschaften, die immer gegen eine redliche Schuldenbremse wettern, sind dann gleichzeitig auch diejenigen, welche beklagen, dass die Griechen durch ihre übermäßigen Schulden sich...

Ausgabe 282 / Politische Luxusreisen / Rattenfänger, 25.08.2016 09:24
Politische Luxusreisen sollen also als Aufänger für Verschwendung dienen. Wir sind die größte Wirtschaftsmacht in Europa, Exportweltmeister und geben allen Menschen der Welt die es hier her schaffen'All Inclusive'. Da falles doch...

Ausgabe 282 / "Das haben wir versemmelt" / Rolf Schmid, 25.08.2016 02:36
Das - noch immer bestehende - KPD-Verbot passt ebenso wenig zu einem wahren, demokratischen RECHTS-Staat, in dem Meinungsfreiheit sogar Verfassungsrang hat, wie die Verurteilungen von Holocaust-Zweiflern und sogar deren Strafverteidiger,...

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Jürgen Maier, 25.08.2016 00:24
Herr Berner ist für mich ein herausragendes Beispiel für unternehmerischen Mut gepaart mit verantwortlichem Handeln - das können sich einige CEOs von Großunternehmen zum Vorbild nehmen. Sioux Schuhe kaufen wird zum Symbol der...

Ausgabe 279 / Die Totengräber Europas / Nico, 24.08.2016 22:52
Es gibt auch viel Gutes in der Idee von Europa und grundsätzlich verhält es sich ebenso wie etwa die BRD zu den Bundesländern. Gemeinsamkeiten gibt es ebenso, etwa den Willen zum Frieden und der Wille die Weltgeschicke mitzubestimmen....

Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Theresa, 24.08.2016 20:30
Mein Respekt vor diesem verantwortungsbewussten Signal. Bewundernswert!

Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!