KONTEXT Extra:
Fahrverbote beschlossen – Nordost-Ring vom Tisch

Wie ein Gespenst geisterte seit Wochen ein vor fast 40 Jahren beerdigtes Verkehrsprojekt durch die Debatte um Feinstaubalarmtage und Fahrverbote in der Landeshauptstadt: der Nordost-Ring. Jetzt hat Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) allen Spekulationen eine Absage erteilt. Auch deswegen, weil die Baumaßnahme entgegen den Behauptungen von Teilen der CDU keineswegs bereits im Bundesverkehrswegeplan steht. "Dort geht es um neun Kilometer der B 29", so Hermann nach dem heutigen Kabinettsbeschluss zu Fahrverboten ab 1.1.2018 an Feinstaubtagen, den schlussendlich auch die CDU-Landtagsfraktion mittrug.

Prompt gab es Lob von Umwelt- und Naturschützern. Hermann habe erkannt, so die BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender, "wenn nicht zeitnah effiziente Maßnahmen greifen, so werden die Gerichte die Entscheidungen zum Schutze der Bürger*innen treffen und die Politik das Heft aus der Hand geben müssen". Die Stuttgarter CDU ist noch nicht ganz so weit. Für den Kreisvorsitzenden Stefan Kaufmann sind Fahrverbote weiterhin "politisch klar abzulehnen". Und er träumt von Nordost-Ring: Jetzt gelte es "endlich neue Verkehrsprojekte wie den Nord-Ost-Ring auf den Weg zu bringen". Hermann machte dagegen deutlich, dass das nach dem eben erst in Kraft gesetzten Bundesverkehrswegeplan gar nicht möglich ist. 

In den Sechzigern und Siebzigern waren zwei Varianten durchdacht worden: eine größere mit einem Autobahnzubringer bei Mundelsheim und eine kleinere etwa auf der Gemarkungsgrenze zwischen Waiblingen und Fellbach. Schon damals vertraten Verkehrswissenschaftler allerdings die Ansicht, dass ein Ringschluss rund um Stuttgaart weniger die Stadt, sondern die Autobahnen im Westen und Süden entlasten würde.


Korntal: Opfervertreter verlangen mehr Engagement der Landeskirche

Die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der evangelischen Brüdergemeinde Korntal ist unterbrochen. Die Opfervertreter verlangen einstimmig, dass sich Frank Otfried July endlich entscheidend einbringt. "Wir werden nicht mehr mit den Brüdern sprechen", so Netzwerk-Sprecher Detlev Zander. Jetzt müsse "der Oberhirte, also der Bischof, ran". Im Betroffenen-Netzwerk organisiert, werfen mehr als 300 ehemalige Heimkinder der Brüdergemeinde vor, in den 1950er- bis 1980er-Jahren in deren zwei Einrichtungen sexuell missbraucht, misshandelt und gedemütigt worden zu sein.

Dass mehr Engagement von July gefordert wird, ist nicht neu. Im Sommer 2016 hatte einer der Betroffenen in einem langen Schreiben an den Landesbischof appelliert: "Die Kir¬che ist mit in der Verantwortung und wenn Sie als Oberhirte weiter schweigen, machen Sie sich persönlich schuldig. Die Heimopfer warten auf ein klärendes Wort von Ihnen." Denn die Korntaler Fürsorge habe "einen menschlichen Scherbenhaufen hinterlassen". (20.02.2017)


NSU-Ausschuss will weitere Akten

Der zweite parlamentarische Untersuchungsausschuss zum "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) geht auf die Suche nach zusätzlichen Akten, um dessen Verbindungen nach Baden-Württemberg besser auszuleuchten. Die Abgeordneten meinen, beim Generalbundesanwalt und/oder im Bundesamt für Verfassungsschutz fündig werden zu können. Beauftragt ist Bernd von Heintschel-Heinegg. Der Rechtswissenschaftler war schon für den ersten Ausschuss des Landtags und als Sonderermittler auch für den Bundestag tätig.

Zurückgestellt wurde in diesem Zusammenhang die Ladung von Mike Markus Friedel. Vor allem der NSU-Experte Hajo Funke hatte immer wieder darauf gedrängt, dass der gebürtige Sachse gehört wird. Dessen Name stand auf der sogenannten Garagenliste, die 1998 in Jena sichergestellt, aber erst mit großer zeitlicher Verzögerung detailliert ausgewertet wurde. Vor fast zwanzig Jahren zog er nach Heilbronn. "Markus Friedel war mit 'Erbse' (V-Mann), Torsten Ogertschnig, zusammen im Ländle im Gefängnis", schreibt Funke. Und von Friedel habe "Erbse" seine Kenntnisse über den NSU und Mundlos.

Bei einer Veranstaltung der "Anstifter" im Stuttgarter Kunstverein hat Rainer Nübel, der im ersten Ausschuss als Sachverständiger aufgetreten war, erneut von den Abgeordneten verlangt, sich ernsthafter mit der Anwesenheit ausländischer Geheimdienste am 25. April 2007 in Heilbronn zu befassen. An diesem Tag waren die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet und ihr Kollege Martin Arnold schwer verletzt worden. Der zweite Ausschuss hat bereits mehrere Zeugen vernommen. Jetzt ist ein Bericht beim Bundesnachrichtendienst angefordert.

Die nächste Ausschusssitzung beginnt am Freitag, den 24. Februar, um 9.30 Uhr im Landtag. Zwei Kriminalbeamtinnen sollen Auskünfte über die rechte Szene geben und die Verbindungen des NSU in den Südwesten. Geladen sind außerdem drei Zeuginnen, die Kontakt zu Beate Zschäpe gehabt haben sollen.

Auch die weiteren Sitzungstermine bis zur parlamentarischen Sommerpause sind festgelegt: 20. März, 28. April, 15. Mai, 19. Juni und der 17. Juli 2017.

Mehr zum Thema: "Geheimdienste im Fokus", "Eh-wurscht-Akten" 


WKZ liest mit

Anfang Januar hatte der Waiblinger Lokalhistoriker und Anstifter Ebbe Koegel sich darüber beschwert, dass das Land dem Firmengründer Andreas Stihl eine Kunstmedaille gewidmet hat. "Andreas Stihl war ein überzeugter Nazi, NSDAP-Mitglied seit 1933, seit 1935 SS-Mitglied mit dem Rang eines Hauptsturmführers (seit 1939)", schrieb er an Finanzministerin Edith Sitzmann. Die Waiblinger Kreiszeitung (WKZ) schwieg dazu - bis Kontext den Fall am 25. Januar aufgriff. Nun erschien am 11. Februar ein zweiseitiges Extra mit ausdrücklichem Bezug auf den Kontext-Artikel. Der Redakteur Peter Schwarz zitiert darin aus der 100-seitigen Entnazifizierungsakte. Die beiden Kinder Stihls, der langjährige IHK-Präsident Hans Peter Stihl und seine Schwester Eva Mayr-Stihl wurden befragt. Die Recherche ergibt, wie die WKZ selbst schreibt, ein "außerordentlich schillerndes Bild."

Der Redakteur zitiert mehrere Fremdarbeiter - den Begriff Zwangsarbeiter meidet er - die sich im Verfahren positiv über Stihl geäußert haben. Ein Slowake berichtet, Stihl habe einem Freund geholfen zu fliehen, der sich den Partisanen anschließen wollte. Ein Jugoslawe meinte, der Patriarch habe sich "mit großer Empörung geäußert über die Gemeinheit und den Terror des dritten Reiches", ein Holländer, er habe "gelitten, als er sehen musste, wie schmutzig dieses System war, und konnte doch nicht mehr von demselben weg." Der Betriebsrat sagte dagegen aus, Stihl sei "100 Prozent Nationalsozialist" gewesen, habe "mehrere seiner Lehrlinge zum Eintritt in die SS" bewogen und Regimekritiker als "Eiterbeulen" bezeichnet, denen er "in die Fresse" schlagen wolle. (16.2.2017)


Wüstenjubiläum: Fünf Jahre Parkräumung

Vor genau fünf Jahren, am 14. Februar 2012, räumten rund 2500 Polizeibeamte das Protestcamp der Stuttgart-21-Gegner im Mittleren Schlossgarten. Drei Tage später waren rund 180 teils bis zu 300 Jahre alte Bäume gefällt oder (ein kleiner Teil der jüngeren) verpflanzt, und einer der ehemals schönsten innerstädtischen Parks Deutschlands hatte sich in eine Schlammwüste verwandelt.

Zum fünften Jahrestag der Parkräumung wollen die Parkschützer am heutigen Dienstag daran erinnern, mit einer Versammlung und Kundgebung an der Lusthausruine im Mittleren Schlossgarten um 17 Uhr. Es soll Reden, Musik und Gedichte geben, anschließend einen Demozug durch die Königstraße.

Kontext hat damals mit einer Reportage von der Parkräumung berichtet – und danach immer wieder von der erstaunlich langen Untätigkeit oder auch von Baufortschritt vorgaukelnden Alibi-Arbeiten. (14.2.2017)


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Karikatur: Kostas Koufogiorgos

Karikatur: Kostas Koufogiorgos

Ausgabe 217
Gesellschaft

Nicht radikal genug

Von Gastautor Franz Alt
Datum: 27.05.2015
Durch eine Masse an Veranstaltungen und viele prominente Namen allein werde niemand klug. Sagt unser Gastautor und kritisiert den Stuttgarter Kirchentag als ein Abbild der Großen Koalition: wenig radikal und schön brav in der politischen Mitte platziert.

Eine Veranstaltung macht mich schon jetzt neugierig. Sie steht unter dem Motto des Wortes von Papst Franziskus "Diese Wirtschaft tötet – Kirche gemeinsam gegen den Kapitalismus". Referent ist Ministerpräsident Bodo Ramelow von den Linken. Leider finde ich diese Veranstaltung nirgendwo im offiziellen, umfangreichen Kirchentagsprogramm. Es ist die kirchenkritische Zeitschrift "Publik-Forum", die zu diesem Vortrag einlädt – am Rande des Kirchentags.

Die evangelische Kirche hingegen wirbt mit dem Hinweis auf 2500 Veranstaltungen. Sollen wir etwa durch Masse klug werden? Mit einer überbordenden Themenmischung aus Religion, Spiritualität, Politik, Ethik, Ökologie und Ökonomie? Mit prominenten Namen von Kofi Annan, Angela Merkel, Joachim Gauck, Margot Käßmann bis Eckard von Hirschhausen? Sollen wir durch Prominenz klug werden?

Hinter viele "Klug"-Themen haben die Veranstalter klugerweise ein Fragezeichen gesetzt. So darf zum Beispiel die NSA-geschädigte Bundeskanzlerin zum Thema "Digital und klug?" referieren. Wie geht "kluges Wirtschaften?", wird gefragt in einer Zeit, in der jeden Tag 30 000 Menschen verhungern und in der die vier reichsten US-amerikanischen Männer über mehr Geld verfügen als die eine Milliarde der Ärmsten. "Macht Bibel lesen klug?" Die Bibel ist zwar das meistgekaufte Buch (viereinhalb Milliarden), aber zugleich das am wenigsten gelesene. Warum wohl? Auch deshalb, weil Jesus Aramäisch sprach, aber alle Jesus-Geschichten aus dem Griechischen übersetzt sind.

Jesus empfahl, das Essen zu teilen – ein gutes Zeichen

Wie viel Sinn oder Unsinn verbirgt sich also hinter einem solchen Mammut-Aufwand für dieses evangelische Massentreffen? Jesus hat empfohlen: Wenn du betest, dann geh in deine ruhige Kammer. Aber andererseits kamen auch Tausende an den See Genezareth zu seiner berühmten Bergpredigt. Beim "Wunder der Brotvermehrung" sollen es fünftausend gewesen sein, als Jesus empfahl, alles Essbare einzusammeln und es geschwisterlich zu teilen. Ein tolles Zeichen in unserer Zeit, in der wir täglich viele verhungern lassen, obwohl wir auf einer sehr reichen Erde leben und alle satt werden könnten – mit ein wenig mehr Klugheit. Vielleicht gelingt es ja in Stuttgart, dieses Wunder Jesu heutig zu machen. So würde Religion im Geiste des wunderbaren jungen Mannes aus Nazareth tatsächlich viel Sinn haben.

Ein Kirchentag hat dann Sinn, wenn sein Programm möglichst nahe an der Botschaft des Nazareners ist. Jesu Grundsatzprogramm ist die Bergpredigt. Hier spricht der Pazifist Jesus, der soziale Jesus und der ökologische Jesus. Wie spiegeln sich also die Themen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung im Stuttgarter Programm wieder?

Der Kirchentag findet in einer unruhigen Zeit statt: Krisen und Kriege auf allen Kontinenten. Glaubenskriege im Nahen Osten, Krieg in der Ostukraine, Bürgerkriege in Afrika, Flüchtlingsströme, Klimawandel, Energiekrise, Ressourcenkrise, Wirtschafts- und Finanzkrise.

Der Friedensfreund und häufige Krisenvermittler Kofi Annan diskutiert mit Frank-Walter Steinmeier und dem englischen Bischof Nick Baines zum Thema "Wer übernimmt Verantwortung für Krisen und Konflikte?". An drei Nachmittagen wird in der Stiftskirche über Frieden und Krieg, Schuld und Versöhnung gestritten. Und nach der "öffentlichen Verantwortung der Kirchen" gefragt. Ob da auch thematisiert wird, dass in einem der ersten Nazi-Konzentrationslager in Schleswig-Holstein 1933 Vikare der Nordelbischen Kirche als Wachpersonal dienten?

Ob Bibel lesen klug macht, wird sich noch zeigen. Foto: Joachim E. Röttgers
Ob Bibel lesen klug macht, wird sich noch zeigen. Foto: Joachim E. Röttgers

"Europa als Friedensprojekt" steht auf dem Programm. In den Zeiten, in denen das Mittelmeer ein Massengrab für Afrika-Flüchtlinge geworden ist, drängt sich die Frage auf, ob der Friedensnobelpreisträger EU diesen Preis nicht beschämt zurückgeben sollte. Was würde Jesus zum Massenmord im Mittelmeer sagen? Der Mann aus Nazareth hat vor 2000 Jahren gepredigt: "Was ihr dem Geringsten meiner Geschwister getan habt, das habt ihr mir getan, und was ihr ihm nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan."

Aber schon damals haben seine Gegner – meist waren es sehr Fromme – bewusst gefragt: "Was kann aus Nazareth schon Gutes kommen?" Heute heißt diese Skepsis im Munde deutscher Kanzler von Bismarck über Schmidt bis Kohl: "Mit der Bergpredigt kann man nicht regieren." Sie erklären Jesus für blöd und naiv. Ich habe das genau so auf früheren Kirchentagen erlebt. Immerhin hat der im Januar dieses Jahres verstorbene Alt-Bundespräsident und Alt-Kirchentags-Präsident Richard von Weizsäcker gesagt: "Regieren ohne Intention der Bergpredigt kann ich mir nicht vorstellen."

Jahrtausendelang galt in christlichen Kirchen die These vom "gerechten Krieg". Selbst Jesus soll gesagt haben, er sei nicht gekommen, den Frieden zu bringen, "sondern das Schwert" (Matthäus 10.34). Rückübersetzt aus dem Aramäischen – diese verdienstvolle Mühe hat sich der frühere evangelische Pastor Günther Schwarz gemacht –, hat Jesus aber gesagt: "Ich bin gekommen, um Streitgespräche zu führen."

Und wie steht es mit dem sozialen Jesus? Das Stuttgarter Programm zeigt, dass der Kirchentag unter diesem ebenfalls zeitgemäßen Thema eher in die politische Mitte gerückt ist. Er ist ein "Abbild der Großen Koalition", kritisiert "Publik-Forum". Von jesuanischer Systemkritik wie bei Papst Franziskus ("Diese Wirtschaft tötet") ist in der Tat nicht viel zu spüren. Eher haben sich die theologisch konservativen Evangelikalen gegenüber dem linken und linksliberalen Protestantismus durchgesetzt. So fragt auch Ellen Überschär, die Generalsekretärin des Kirchentags: "Wo sind denn die Leute, die das System kritisieren?" Man müsse eher eine "Form der Koexistenz" zwischen den Flügeln finden. Koexistenz oder Jesus? Er war ein Radikaler in jeder Hinsicht. Seine Botschaft ist eindeutig: "Deine Rede sei Ja, ja oder Nein, nein; alles andere ist vom Teufel." Jesus hatte es nie mit dem Mainstream, sonst hätten wir ihn längst vergessen.

Wir führen einen Dritten Weltkrieg gegen die Natur

Das gilt vom sozialen Jesus, aber auch vom ökologischen. Was treiben wir denn heute mit der Umwelt zum Beispiel durch unsere Energiepolitik? Jeden Tag rotten wir 150 Tier- und Pflanzenarten aus und vergrößern die Wüsten um 50 000 Hektar. Jeden Tag verlieren wir 86 Millionen Tonnen fruchtbaren Boden und blasen weltweit 150 Millionen Tonnen Treibhausgase in die Luft. Und pro Tag werden wir 240 000 mehr. Das geht morgen so weiter und übermorgen und im nächsten Monat und im nächsten Jahr. Wir führen einen Dritten Weltkrieg gegen die Natur. Sind wir noch zu retten?

So grundsätzlich wird diese Frage auf einem Kirchentag nicht gestellt. Das könnte ja anstößig sein und zu Kontroversen oder gar "Streitgesprächen" im Sinne Jesu führen. Papst Franziskus scheint da mutiger zu sein. In wenigen Wochen, so hat er angekündigt, werde er die erste Öko-Enzyklika der Papstgeschichte publizieren. Wir dürfen gespannt sein auf deutliche Worte. Hoffentlich deutlichere als auf dem Kirchentag. Aber vielleicht geht der reale Kirchentag ja weiter, als es das Programm ahnen lässt? 

Bleiben wir noch einen Augenblick beim ökologischen Jesus. Was sagt der Kirchentag in der Autostadt Stuttgart zum Benzinauto? Wird thematisiert, dass ein Liter Spritverbrauch 10 000 Liter Luft verpestet? Der alternative Verkehrsplaner Heiner Monheim wird das Thema auf dem Podium "Mobilität 2050" behandeln. Das würde auch Jesus tun. Er war ein großer Naturbeobachter und ein noch größerer Naturpoet. Seine Geschichten in bäuerlich geprägter Sprache am See Genezareth handeln von Samen und säen, von Brot und backen, vom Sämann und Acker, von Ei und ewigem Leben, von Gott und Gras, vom Wasser und vom Wein, von Wundern und Wölfen, von der Wurzel und von der Wüste. Er sprach vom Fischfang, vom Brotbacken und vom Pflügen. Und dieser Jesus soll nicht ökologisch sein? Er war eher Ökologe als Theologe. Er hat Gott in seiner Schöpfung entdeckt und "Vater" genannt.

Demgegenüber erscheint die Ökologie auf dem Kirchentag verkopft und belanglos, weitgehend der Natur entfremdet. In Jesu Leben und Lehre liegen die Wurzeln einer ökologischen Spiritualität, einer ökologischen Theologie und einer ökologischen Ethik. Davon ist der Kirchentag weit entfernt.

Das Stuttgarter Treffen diskutiert fast alle drängenden Zeitfragen. Aber es ist ihm nicht gelungen, Jesus in allen wichtigen Zeitfragen heutig zu machen. Da bleibt noch eine Menge Zukunftsarbeit.

 

Franz Alt, Jahrgang 1938, engagiert sich seit vielen Jahren für ökologisches Wirtschaften und religiöse Fragen. Die Bücher des früheren SWR-Journalisten (bis 2003) und Christdemokraten (bis 1988) wurden in zwölf Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von zwei Millionen. Demnächst erscheint sein Buch "Ethik ist wichtiger als Religion", das er zusammen mit dem Dalai-Lama erarbeitet hat.

Seine Homepage ist hier zu finden.


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Kommentare

Paul, 01.06.2015 00:41
aus:
http://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/damit-wir-klueger-werden
"Aber: Sie haben sich verändert. Seit Jahren verlieren sie politisch, aber auch kirchenpolitisch an Brisanz. Während Spitzenpolitiker noch vor Jahren in harte Diskussionen verwickelt wurden, dürfen sie sich inzwischen vor allem selbst gut darstellen. Dadurch haben Kirchentage etwas Staatstragendes."

Und die Liste der Selbstdarsteller ist ellenlang!

Liane, 29.05.2015 20:25
Man soll ja auch nicht klug werden.... Wie seit eh und je soll das gemeine Volk das Gefühl von dumm, ungenügend und unvollständig haben..... So dass dann der Kirchenadel und der Kirchenpolitiker dem "Volk" Bescheid geben können..... Früher hat der HERR das offen gesagt, heute kommt es durch die Blume!
2500 Veranstaltungen...auf das er sich klein fühlen möge!

o aus h, 29.05.2015 15:48
Sehr geehrter Herr Alt, ich gehe davon aus, dass Ihr Klagen ob der „wichtigen Zeitfragen“, die auf dem Kirchentag ernst zu nehmen ist, und sicher werden nicht alle von Ihnen angerissenen Themen auf dem Kirchentag behandelt (oder gar gelöst). Ihr Text hier ist aber leider ein so fürchterlicher Rant, der verschiedene argumentative wie faktische Mängel enthält, dass er kaum lesbar ist und dem Anspruch, den Sie an den Kirchentag stellen, selbst nicht gerecht wird, alles nicht nur anzusprechen, sondern auch verständlich zu machen.
Zwei Beispiele, bei Bedarf hätte ich noch mehr:
• „Die Bibel ist zwar das meistgekaufte Buch (viereinhalb Milliarden), aber zugleich das am wenigsten gelesene. Warum wohl? Auch deshalb, weil Jesus Aramäisch sprach, aber alle Jesus-Geschichten aus dem Griechischen übersetzt sind.“ – Was hat die Zahl der aktiven Bibelleser damit zu tun, dass der Urtext in einer anderen Sprache verfasst war, als Jesus selbst sprach?
• „… dass in einem der ersten Nazi-Konzentrationslager in Schleswig-Holstein 1933 Vikare der Nordelbischen Kirche als Wachpersonal dienten?“ Die Nordelbische Kirche existierte von 1977 bis 2012, sie hat bestimmt keine Vikare als Personal in die KZ geschickt. Allerdings haben die Landeskirchen in Nordelbien ein Buch http://www.kirchenshop-online.de/neue-anfange.html herausgebracht, dass genau den Umgang mit der NS-Zeit nach dem Kriege thematisiert, und eine Ausstellung http://www.kirche-christen-juden.org/dokumentation/pressearchiv/prarchiv_eckernfoerde.html#dn1804 über Christen und Juden im sogenannten Dritten Reich organisiert.

Matthias von Herrmann, 29.05.2015 15:31
Franz Alt spricht übrigens bei der Kundgebung am Samstag, 6. Juni vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof.
http://www.bei-abriss-aufstand.de/2015/04/16/aus-stuttgart-21-klug-werden-oben-bleiben-grosse-kundgebung-am-kirchentag-sa-6-juni-14-uhr/

Begründung, warum der Kirchentag in Stuttgart stattfindet (vom Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags, 5.2.2011):
„Die Stadt des 35. Deutschen Evangelischen Kirchentages hat während der zurückliegenden Monate im Streit um das Projekt Stuttgart 21 neue Formen offener und öffentlicher Debatte erlebt. Nachhaltiger Protest und zivilgesellschaftliches Engagement haben eine landesweite Diskussion über die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an Entscheidungen in der Demokratie ausgelöst. In diesem Kontext hat der Kirchentag die Einladung nach Stuttgart besonders gern angenommen.“
siehe https://www.kirchentag.de/service/presse/pressemitteilungen/archiv_2011/5_februar_kirchentag_2015_in_stuttgart.html

Also: Nachhaltiger Protest und zivilgesellschaftliches Engagement. Das zeigt sich auch in all den Aktivitäten der K21-Bewegung während des Kirchentags.

Hartmann Ulrich, 28.05.2015 09:56
Komisch: der Kirchentag hat noch gar nicht begonnen, und Franz Alt weiß schon, wie er gewesen sein wird, nämlich nicht nach seinem Geschmack. Der Kirchentag - der nicht mit der evangelischen Kirche identisch ist - bietet, mit wenigen Ausnahmen, für so ziemlich alles Platz, auch für die von Herrn Alt vertretenen Anliegen und Ansichten. Nach der Erfahrung vergangener Kirchentage werden sie sogar breiten Raum einnehmen. Ich habe den Eindruck, es stört Herrn Alt schon, daß auch andere zum Zug kommen und nicht alles auf seiner Linie liegt. Der Katholik Alt träumt ganz offensichtlich von einem Papst, der sagt, was alle zu denken haben, jedenfalls solange es "ökologisch" und "sozial" ist. Dafür ist der Kirchentag nicht da.

Ulrich Scheuffele, 28.05.2015 09:54
noch ein Wort zu der Karikatur von Kostas, absolute Spitzenklasse, trifft den Nagel voll auf den Kopf.

Kornelia, 27.05.2015 18:32
Tja und die KopfbahnhofBewegung? Sie macht mit, lässt sich freiwillig "einbinden" sowohl direkt als auch indirekt!

Warum hat sich die ev Kirche wohl für eine Baustellenstadt entschieden?
Weil sie dann die Widerständler noch mehr -mit kirchlichem Segen"- auseinanderbuxiert und zersplittert? Und sie sozusagen mit anderweitigen Spielzeug beschäftigt?
(Am 8. werden direkt nach den verrückten Tagen Löcher gegraben!) (die Kirche kann Termin-aufschiebungen hinbekommen? Der betroffene Bürger nicht? DAS ist Recht, Demokratie und Sozial?)


Mich erinnert das alles an den Faktencheck! Auch dort liessen sich die selbsternannten Köpfe der Bewegung mit einem Podiumsplatz "einbinden" (die Referentenliste liest sich an einigen Stellen wie das "who is who" des Widerstandes!)

Nicht wenige Gelder des Widerstands fließen in den kirchlichen Markt der Darsteller!

Und die anderen, nicht Institutionen-Gebundenen, wurden damals von den APSlern eingefangen und eingenordet! Auf die VArce, auf die Wahlen und auf die OB Wahlen konditioniert!

Damals wie heute wichtigstes Argument:
"wir" müssen mitmachen, es ist eine einmalige Chance "unsere" Argumente darzustellen und neue Leute zu gewinnen!


Die Kirchen gehören zum System21!!
Sind Verursacher und Profitiere und Täter -seit 2000Jahren!

Die Kirchen haben wie andere Systeme aus 33-45 gelernt!
Man ist immer auf der richtigen Seite, wenn man hier und da ein bisschen Kritisches zulässt (aber gut eingepfercht zwischen 2500 Veranstaltungen!)
Hier den Bonhoeffer und dort die vielen Mitmacher! Huckepack-System!

An einem Abend sollten laut evangelischem Bräuchle die Widerständler aus der Stadt verscheucht werden und an anderen Tag sass er in der ersten Reihe des Faktencheck! (Das sagte mir alles!)

Kopfschütteln: wie oft sind eigene Widerstandsgruppe angegriffen und ihnen ist Unterstützung versagt worden (hic) weil sie irgendeinem Codex nicht entsprochen haben!
Aber der Kirche mit ihren 2000 Jahren Krieg, Diebstahl, Missbrauch, Mord, Unrecht etc pp wird "blind vertraut"?


Und zu glauben, dass die alten damals-Mach-Arten funktionieren bedeutet nicht die Entwicklung bei Medien und PR wahrzunehmen!
" ob gut oder schlecht, Hauptsache ihr sprecht über mich " ist das neue Credo!

Institution-irrte System-Erhalter (MISS) BRAUCHEN die "bunten Vögel" um sich demokratisch, tolerant und offen präsentieren zu können!


Ach ja, der Erlersche Ansatz ist auch im Programm wiederfindbar! Anwälte des Publikums!
Wäre es nicht mutig ( und richtiger) gewesen, mit Merkels Anwältin oder mit Gaucks Anwalt oder mit Geisslers Anwalt zu reden?!?!
"Was sagt Ihre Mandantin zu 6 000 Mio Asse-Sanierungskosten? Oder zu dem Bush- Unterstützungsausflug während der Wahlen (2002/2003)?"
"Warum schüttet Ihr Mandant noch Öl ins Feuer? Angesichts der Spannungen dt-russland? Warum sagt er so wenig zu den Übergriffen der USA? Wäre es nicht besser gewesen Ihr Mandant hätte aufgrund seiner negativen frühkindlichen und späteren Erlebnisse den Rücktritt zugunsten eines "unbelasteten" Mediatoren gewählt?"
"was sagt Ihr Mandant Geisler dazu, dass keine der Absprachen des Faktenchecks eingehalten wurden? Wie steht Ihr Mandant dazu, dass nichts vom Filderdialüg beachtet wurde? Woher nimmt Ihr Mandat sich das Recht sich als Bürger bewegter zu vermarkten? Und uberhaupt... Viele der desaströsen Entwicklungen haben ihren Ursprung in der Kohl-Ära! .. Wie rechtfertigt Ihr Mandant die Alte-raus-Kampagne der CDU/FDP? Die dem Gemeinwohl viel Geld abgezockt hat?"
Die die einen Anwalt dringend bräuchten dürfen direkt zum selbstgenannten Thema sprechen und die die "nichts getan haben (ausser sich eine Meinung zu bilden) müssen anwalterisch vertreten werden?

Heinz Greiner, 27.05.2015 18:00
H. Alt bleibt seiner schonend kritischen Arbeitsweise, bekannt schon unter Willibald Hilf, treu .
Man könnte schon sagen , daß der Pfarrer Gauck zum Kampf ruft für Wirtschaftsverbindungen und Transportwege, die Pfarrerstochter Merkel das Geschäft der Amerikaner betreibt ,mit der Adenauerstiftung vor Jahren schon eine CDU in der Ukraine gründen wollte und die obergrüne Evangelische Vizepräsidentin beim Kampf gegen Rußland vorne marschiert .
In Bad Boll schwafelt der den Balkankonflikt mit betrieb für Frieden mit Rußland und so hat die evangelische Kirche ihr Alibi vermeintlich . Wie im Kaiserreich ist sie vorne dabei und aus der Zusammenarbeit mit den Nazis zieht man weiterhin seine Vorteile . Pocht auf deren Bestand , durchdringt alle Parteien . Kirchenräte bei der SPD und Pastoralreferenten als Wirtschaftsexperten bei den Schwarzen . PPP mit den Städten stellt das wieder her , was Napoleon in einem zivilisatorischen Schub der Bürgergesellschaft schenkte. Kirchenschulen werden vom Muslim und Konfessionslosen zwangsgefördert und der Dr.(1) Nilse , eine Zierde des politischen Betriebs ,lobt , wie im andern Artikel beschrieben , das andere kirchliche Netzwerk .
Derweil läßt der Waldorfkultusminister " Werte " lehren .
Toll . Weiter so Deutschland .

peter henkel, 27.05.2015 15:19
Dass auch ein sonst so kritischer Geist wie Franz Alt mitpaddelt im Mainstream der Jesus-Vergötterung, ist bezeichnend für die Hartnäckigkeit, mit der sich religiöse Legenden halten. Die Gesellschaft, ohnehin weitgehend immun gegen seriöse religionskritische Einwände, hat durchweg kaum eine Ahnung. Und die allermeisten Theologen haben wie die Kirchen keinerlei Interesse an Aufklärung.

Zwar besaß der "wunderbare junge Mann aus Nazareth" (Alt) unstrittig auch positive Seiten. Zugleich aber waren seine Lehre und sein Tun mitgeprägt von höchst lieblosen Drohungen (gegenüber Ungläubigen), zeitgeistigem Aberglauben (an den Satan und dessen irdisches Treiben), gravierenden Irrtümern (er hielt das Ende der Welt für bevorstehend), inneren Widersprüchen (z.B. bei seinen Aussagen über Gott und sich selbst) oder gänzlich unrealistischen Anforderungen an die Menschen (z.B. "Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel"). In der Bergpredigt etwa, seit eh und je gerühmt als sein Manifest für Liebe und soziales Miteinander, spricht Jesus unter anderem von:
- zertretenem, weil unnütz gewordenem "Salz der Erde"
- der ewigen Gültigkeit derselben alten jüdischen Gesetze, die er mit seinem "Ich aber sage euch" aufhebt oder verwässert
- höllischem Feuer als Strafe für den, der seinen Bruder einen Narren nennt
- Versöhnung um jeden Preis, unabhängig davon, wer welche Verantwortung für einen Konflikt trägt
- Ehebruch bei Heirat einer Geschiedenen
- Mitmenschlichkeit mit der Folge (wenn nicht sogar zum Zwecke) himmlischen Lohns.

So wie die Bibel das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur ist, so ist der Mann aus Nazareth eine der überschätztesten Figuren der jüngeren Menschheitsgeschichte: einer von vielen ungebildeten Wanderpredigern jener Zeit in einer ganz überwiegend analphabetischen Weltecke, zu deren mythologischen Traditionsbeständen so phantastische Dinge zählten wie Jungfrauengeburt, Wundertaten, Wiederauferstehung, Apokalypse oder vermeintliches Wissen von der Erschaffung der Welt durch Götter, bei deren Erfindung den Kreativen unter den alten Ägyptern, Indern, Persern, Griechen, Israeliten etc. und dann sogar bei den sonst eher nüchternen Römern sämtliche Gäule durchzugehen pflegten.

Wie sagt der vom Glauben abgefallene Theologie H.-W. Kubitza so treffend: Ohne das Auftreten des Apostels Paulus, seines so ungemein rührigen, reisefreudigen und einflussreich gewordenen postumen (V)Erklärers, hätte es J. C. "wohl nicht einmal zu einem Eintrag bei Wikipedia gebracht".

Tillupp, 27.05.2015 11:47
Franziskus ist nicht Fortschrittlich! Die Nächstenliebe gilt nur, wenn die Liebe kompementärgeschlechtlich ist. Jesus hat sich in seiner Zeit gegen Ausgrenzung (z.B. von Prostituierten) eingesetzt, warum also grenzt Franziskus dann Homosexuelle aus? Religionen (alle) sind nichts anderes als Fantasy-Spiele wie "Game of Thrones" oder "World of Warcraft". Wer mitspielen möchte muss sich an die Regeln halten und die Protagonisten kennen. Wer dazu keine Lust hat (oder Lust auf einen gleichgeschlechtlichen Partner), tritt besser aus.

Ulrich Scheuffele, 27.05.2015 10:41
genau so ist es, lieber Franz Alt, der Kirchentag ist eine riesige Mamutveranstaltung, in der man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Eine Dauerkarte kostet 98 Euro, dies ist eine Unverschämtheit. Letzten Sontag habe ich vor einer Kirche Einladungen für eine Veranstaltung des Kirchentages, wo es um sexuellen Missbrauch an Kindern geht, verteilt, Der Pfarrer wollte mir das Verteilen untersagen. Das der Kirchentag ein braves Fest der Frommen ist, liegt auch daran, dass die Landeskirche von evangelikalen Fundamentalisten verseucht ist. Der größte Erfolg des Kirchentages wird sein, dass die Region 20 Millionen Euro Provit macht. Obwohl ich am Rande von Stuttgart wohne werde ich während dem Kirchentag einen großen Bogen um die schwäbische Metropole machen.

Andromeda, 27.05.2015 01:03
Ich stimme dem Kommentar voll zu. Die katholische Kirche unter Franziskus ist der evangelischen plötzlich weit voraus.
Das wichtigste politische Thema , - das seit Jahren von den Entscheidern des Kirchentages torpediert wird - , und den direktesten Bezug zum Lebens- und Wirkungskreis Jesu hat ,
darf nicht in das offizielle Programm : www.gerechtigkeit-schafft-frieden.de in Palästina und Israel . www.zentrumfrieden2015.de
u.a. mit Prof. Dr. Jeff Halper , Professor für Anthropologie an den Universitäten von Haifa und Beersheba , Mitbegründer und Direktor von Israeli Committee against House Demolitions ( ICADH) , Dr. Mark Braverman , jüdischer Trauma-Therapeut und Direktor von KAIROS-USA , Autor von "Verhängnisvolle Scham ,Israels Politik und das Schweigen der Christen ".
Leider muß der Thementag Israel-Palästina außerhalb des Kirchentag-Programms im Rupert-Mayer-Haus Stuttgart stattfinden. Ebenso das Konzert der Ausschwitz-Überlebenden Esther Bejarano , die den Thementag unterstützt.
Stattdessen Politiker , die mit U-Boot und sonstigen
Waffenexporten Probleme zementieren und eskalieren. Beispiele gefällig , oder hat jeder Leser noch ein Dutzend parat ?

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In der Süddeutschen Zeitung von heute (21.2.) steht ein Interview mit der »Kulturwissenschaftlerin Magdalena Marsovszky über Zuzügler aus Deutschland, die weiße Rasse von Atlantis und Wetterberichte in den Grenzen von 896«, kurz...

Ausgabe 307 / Entfesselte Kettenhunde / GelA, 20.02.2017 18:42
Was ist denn nun der grundsätzliche Unterschied zwischen der Denke von Trump (Denken kann man das ja nicht nennen), der alles verachtet und verdammt, was ihm nicht paßt und dieser Verallgemeinerung von @era und anderen, die alles in...

Ausgabe 307 / Pforzheim – Stadt der Extreme / Henny Deckmann, 20.02.2017 18:05
Das ist aber ein sehr negativer Bericht. So kenne ich meine Heimatstadt nicht.

Ausgabe 307 / Verbote werden kommen / Schwabe, 20.02.2017 16:50
@Feinstaub "es geht hier nicht um neoliberale Rohstoffverteilungskriege." Doch, genau darum geht es! Wo ist Ihr sachliches Argument das es nicht so ist? Sie sind jemand der diese ursächlichen Zusammenhänge von Öl-Verteilungskriegen,...

Ausgabe 307 / Entfesselte Kettenhunde / Rolf Steiner, 20.02.2017 15:17
Erst kürzlich - 17.2.17 - musste das Bundeskriminalamt ein Fake der AfD-Vorsitzenden Petry deutlich korrigieren. Sie behauptete, dass das BKA verlauten ließ, Flüchtlinge wären krimineller als Deutsche. Das BKA zeigte Petrys Fake auf...

Ausgabe 307 / Sitzen verboten / F. Stirling, London, 20.02.2017 14:54
Die Totenruhe ist gestört Die wiederkehrenden Erschütterungen am Grabe von Sir James Frazer Stirling, die vor einigen Jahren in London zu zahlreichen Vermutungen Anlass gab, scheinen nun eine plausible Erklärung zu finden: sie...

Ausgabe 307 / Kritik ist Lüge / Rolf Steiner, 20.02.2017 14:42
Wie armselig dieser Gorka "diskutiert", zeigt das Interview des BBC-Journalisten Evan Devis, das seit 16.2.17 im Netz ist und auch bei Stefan Niggemeier angesehen werden kann: https://twitter.com/niggi/status/832475880622428161 Ein...

Ausgabe 307 / Kritik ist Lüge / Rolf Steiner, 20.02.2017 14:21
Als anständiger Demokrat sollte man sich gegen die mit Flüchtlingshetze, Fremden- und Europa-Feindlichkeit sich nicht gerade zurückhaltenden vom Kopp-.Verlag vertriebenen Publikationen deutlich positionieren. Schädliche Angriffe auf...

Ausgabe 306 / "Die Ungerechtigkeit schreit zum Himmel" / Stefan Elbel, 20.02.2017 11:33
Laut der Bundesregierung geht es den Menschen in Deutschland so gut wie noch nie? Sind das nicht Fake-News? Diese Bundesregierung will es einfach nicht wahrhaben. Sie lobt sich selber, die geringste Arbeitslosenquote seit Jahren zu...

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