KONTEXT Extra:
Versprochen, gebrochen!

Was kommt da eigentlich noch?, fragt sich die designierte SPD-Landesvorsitzende und mit ihr die politisch interessierte Öffentlichkeit im Land. Vor vier Wochen waren die ersten Nebenabreden öffentlich geworden, die Grüne und CDU nicht in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hatten (Kontext berichtete). Ministerpräsident Winfried Kretschmann musste in einer Landtagsdebatte alle Register ziehen, um deren Notwendigkeit mehr schlecht als recht gerade auch vor den Regierungsfraktionen und der eigenen Klientel zu rechtfertigen. Ungenutzt ließ er die Chance, reinen Tisch zu machen, alles zu offenbaren, was er mit CDU-Landeschef Thomas Strobl ausbaldowert hat. Die Aufregung wäre groß gewesen - und doch deutlich kleiner als der Ärger, den sich die beiden jetzt eingehandelt haben. Drei Tage, sagt der Regierungschef gern, lägen zwischen "Hosianna" und "Kreuziget ihn!", was schon immer zweideutig war, weil er damit die Verantwortung für einen Niedergang auch dem Publikum zuschreibt. Jetzt tragen Kretschmann und Strobl diese ganz allein. Der Grüne allerdings deutlich schwerer als der Schwarze, weil er - siehe Persönlichkeitswerte - sehr vielen Menschen als Inbegriff der Redlichkeit galt. Mit seiner "Politik des Gehörtwerdens" war ein Transparenzversprechen verbunden, und das hat er höchstpersönlich gleich mehrfach gebrochen.


AfD kann nicht rechnen

Zu ihrer 100-Tage-Bilanz im Landtag legen die Abgeordneten der AfD-Fraktion, also jene, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit nicht gefolgt sind, eine arg geschönte Bilanz ihrer Arbeit vor. "Seit Beginn der Legislaturperiode haben wir bereits 37 Anfragen gestellt, über die wir künftig berichten werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Und weiter: "Das übertrifft die SPD-Fraktion bei weitem, die gerade einmal 14 Anfragen eingereicht hat, oder auch die FDP, die beide aufgrund ihrer Parlamentshistorie mit einer deutlich größeren Mannschaft im Hintergrund agieren."

Wahr ist, dass die Fraktionsgröße die Zahl der Beschäftigten bestimmt und vor allem, dass die AfD-Fraktion seit der Abspaltung der "Alternative für Baden-Württemberg" (ABW) acht Kleine Anfragen gestellt hat und die ABW seit ihrer Gründung Anfang Juli neun. Davor hatte es die noch geeinte AfD auf 34 Kleine Anfragen gebracht. SPD und FDP kommen aber auf jeweils über 70 Initiativen in ihren ersten 100 Tagen, darunter Kleine Anfragen, Große Anfragen, Anträge und Gesetzentwürfe. "Nachdem die AfD bis zur Stunde mit ihren ungeheuerlichen Mätzchen dem Parlament und seiner demokratischen Kultur nur Schaden zugefügt hat, kommt sie nun mit einer vor lauter Selbstbeweihräucherung triefenden 100-Tage-Bilanz daher, die aber noch nicht mal korrekte Rechenkünste vorweisen kann", reagiert Martin Mendler, der Fraktionssprecher der Sozialdemokraten, scharf. Der SPD würden fälschlicherweise lediglich 14 Anfragen zugeordnet, wohingegen es laut Parlamentsdokumentation des Landtags von Mai bis August in der 16. Legislaturperiode mehr als fünf Mal so viele seien.


Mit Wolfgang Dietrich naht die Rettung

Die Rettung rückt immer näher: Jetzt hat der Aufsichtsrat des Stuttgarter Fußballvereins VfB den früheren S-21-Sprecher Wolfgang Dietrich offiziell zum Präsidenten-Kandidaten erhoben. Gewählt wird er am 9. Oktober, so sich nicht irgendwelche Ultras zu einem Block zusammen rotten. Nicht so ganz schlüssig sind sich die beiden Fusionsblätter vor Ort, ob sie den 68-jährigen Streithansel gut oder schlecht finden sollen. Zum einen sei Dietrich ein "gewiefter Geschäftsmann", gar ein "Universalstratege", zum anderen ein "Polarisierer" und eine "Reizfigur", meinen die StZN, und sprechen von der "Altlast S 21". Sie mögen sich von den Parkschützern Mut zur Meinung machen lassen. Wenn das Neckarstadion unter die Erde gelegt werde, schreiben sie, könne man "oben Luxuswohnungen und Einkaufstempel" bauen.


Brigitte Lösch im Visier der AfD

Die beiden AfD-Gruppierungen im baden-württembergischen Landtag wollen ihre Spaltung nutzen, um mit einem Untersuchungsausschuss unter anderem gegen die frühere grüne Landtagsvizepräsidentin und Stuttgarter Abgeordnete Brigitte Lösch vorzugehen. Hintergrund ist ihr Engagement gegen die Bildungsplangegner der "Demo für alle" und für das Bündnis "No Pegida Stuttgart".

Gegenstand der parlamentarischen Untersuchung sollen auch die Ereignisse vom vergangenen Oktober sein, als Künstler und Beschäftigte aus Protest gegen die "Demo für alle" ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt" vom Dach des Großen Hauses der Württembergischen Staatstheater entrollten (Kontext berichtete). Die beiden AfD-Fraktionen verlangen Auskunft darüber "wieso das Opernhaus Stuttgart durch Gegendemonstranten besetzt werden konnte". Grundsätzlich will die "Alternative für Deutschland", die mit ihren zur Zeit zwei Fraktionen allein einen Untersuchungsausschuss beantragen kann, dem "Linksextremismus in Baden-Württemberg" nachgehen und einer möglichen Nähe zu "der gewesenen oder derzeitigen Landesregierung, Parteien, der Verwaltung, der Behörden oder dem Landtag".

Die vier demokratischen Fraktionen sehen darin einem Missbrauch der parlamentarischen Möglichkeiten. Bereits ins Auge gefasst ist eine Überprüfung des Vorgehens der Rechtsnationalisten durch den baden-württembergischen Verfassungsgerichtshof. Nach geltendem Recht kann ein Untersuchungsausschuss eingesetzt werden, wenn mindestens zwei Fraktionen oder ein Viertel aller Abgeordneten dafür sind. Er ist allerdings nur zulässig zu Sachverhalten, "deren Aufklärung im öffentlichen Interesse liegt" und wenn sie geeignet sind, "dem Landtag Grundlagen für eine Beschlussfassung im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Zuständigkeiten zu vermitteln".

Drei vom Landtag bestellte Gutachter sahen Ende Juli auf Basis der geltenden Geschäftsordnung keinen Weg, der AfD die Bildung zweier Fraktionen zu verwehren. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke warnte schon damals, die "Alternative für Deutschland" könnte ihren doppelten Fraktionsstatus missbrauchen. Jetzt sieht er sich bestätigt: Die AfD nutze ihre Spaltung, "um sich Vorteile zu erschleichen".

Die stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Christina Baum, die dem Bundessprecher Jörg Meuthen im Antisemitismus-Streit um Wolfgang Gedeon nicht in die neue Fraktion gefolgt ist, bewertet das gemeinsame Vorgehen als "positives Signal für alle bürgerlichen Schichten im Land". Beide Fraktionen verhehlen auch nicht, dass der jetzt vorgelegte Antrag eine "Vorbereitung der Wiedervereinigung" (Baum) ist. Nach dieser, die für den Herbst und im Zuge einer gerade gestarteten Mediation von beiden Seiten in Aussicht gestellt wurde, könnte der Untersuchungsausschuss aber nicht mehr durchgesetzt werden.


Bahn muss Stuttgarts Bahnhof nicht offiziell stilllegen

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat mit Urteil vom 09.08.2016 die Klage der Stuttgarter Netz AG als unzulässig abgewiesen. Mit der Klage wollte die Gesellschaft privater Eisenbahnunternehmen verhindern, dass die Deutsche Bahn nach der Fertigstellung des unterirdischen Durchgangsbahnhofs Stuttgart 21 das bestehende Gleisvorfeld des oberirdischen Stuttgarter Kopfbahnhofes abbaut, bevor hierfür ein Stilllegungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz (AEG) durchgeführt wurde. Nach Auffassung des Gerichts handelt es sich bei dem "Umbau des Bahnknotens Stuttgart/Stuttgart 21" um ein ausschließlich planfeststellungspflichtiges Änderungsvorhaben nach dem AEG, für das ein zusätzliches Stilllegungsverfahren nicht erforderlich ist. Zugleich stellte das Gericht aber auch fest, dass der Rückbau des Gleisvorfeldes ohne vorherige Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens rechtlich unzulässig sei. Da die Stuttgarter Netz AG in diesem Planfeststellungsverfahren ihre Interessen noch geltend machen und gegebenenfalls auch gerichtlich durchsetzen könne. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache hat das Gericht die Berufung zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim sowie die Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen.


KONTEXT
per E-Mail:
Immer informiert:

Durch diese Anmeldung erhalten Sie regelmäßig immer mittwochs um 9 Uhr unsere neueste Ausgabe unkompliziert per E-Mail.

Datenschutz-Hinweis

Ausgabe 153
Gesellschaft

Du sollst den Kern nicht spalten

Von Gastautor Franz Alt
Datum: 05.03.2014
Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum dritten Mal. Der Super-GAU im fernen Japan veranlasste CDU-Kanzlerin Angela Merkel zum neuerlichen Atomausstieg, nachdem sie kurz zuvor die Laufzeiten der Meiler verlängert hatte. In Baden-Württemberg kostete das Unglück CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus das Amt. "Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle", versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe heute – und plant neue Atomkraftwerke. Die Folgen des Super-GAU liegen nicht hinter uns, sondern noch vor uns, schreibt Kontext-Gastautor Franz Alt.

Lassen wir zuerst die Fakten sprechen:

  • Jeden Tag fließen noch immer mehr als 200 000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifischen Ozean.
  • Kontaminierte Böden finden sich auch weit entfernt vom Ort der Katastrophe.
  • Bis jetzt mussten 33 Kinder aus der Fukushima-Region wegen Schilddrüsenkrebs operiert werden, 41 weitere Kinder stehen unter Krebsverdacht. Bei 55 000 Kindern wurden bei Untersuchungen Schilddrüsenzysten oder -knoten festgestellt. Sie müssen nicht zu Krebs führen, aber sie können.
  • Die Ärzteorganisation IPPNW erwartet zwischen 22 000 und 66 000 Krebsfälle aufgrund der Erfahrungen in Tschernobyl. Diese Schätzungen basieren auf Daten der Weltgesundheitsorganisation.
  • Die radioaktive Verstrahlung ist zehnmal höher als bislang von der Betreiberfirma Tepco angegeben.
  • Noch immer sind 140 000 Einwohner der Präfektur Fukushima evakuiert.
  • Mehr als 50 US-Soldaten, die im März 2011 auf einem Marineschiff in der Nähe von Fukushima im Einsatz waren, sind in der Zwischenzeit schwer erkrankt. Sie leiden an Leukämie und verklagen Tepco auf Schadenersatz.

              Den Opfern wird erzählt, sie könnten in ihre Häuser zurückkehren

              Diese Fakten zeigen, dass auch drei Jahre nach der Katastrophe ein Ende der Schreckensmeldungen nicht absehbar ist. Die Erfahrungen früherer Atomunfälle machen vielmehr deutlich, dass die schlimmsten Folgen von Fukushima nicht hinter uns, sondern vor uns liegen. Hisayo Takada von Greenpeace Japan sagt: "Die Leiden der Bevölkerung werden von der japanischen Regierung ignoriert. Bis heute tut die Regierung so, als wäre die Krise vorbei. Es wird bewusst falsch informiert und den Opfern erzählt, dass sie irgendwann in ihre Häuser zurückkehren könnten. Das Kalkül dahinter ist klar: So müssen Kompensationszahlungen nicht zur Verfügung gestellt werden." Die Fukushima-Opfer leben bis heute in temporären Behausungen und wurden bisher nicht angemessen entschädigt.

              Ein Beweis für die hilflose Reaktion der japanischen Regierung auf die Katastrophe ist die Politik der Grenzwerterhöhung. Und die ging so: Bis März 2011 galt ein Grenzwert von 100 Becquerel pro Kilogramm als gefährlich. Nach der Katastrophe wurden die Grenzwerte jedoch auf 8000 Becquerel angehoben. So wollte man die verängstigte Bevölkerung in Sicherheit wiegen.

              AKW Fukushima am 16. März 2011, fünf Tage nach Beginn der Katastrophe. Foto: HJ Mitchell
              AKW Fukushima am 16. März 2011, fünf Tage nach Beginn der Katastrophe. Foto: HJ Mitchell

              Nach dem Unfall wurden alle 52 japanischen AKW vorübergehend abgeschaltet. Doch in der Zwischenzeit wollte die japanische Regierung die ersten Kraftwerke wieder ans Netz bringen, scheiterte aber überall am Widerstand der regionalen Bevölkerung. Über 65 Prozent der Japaner sprechen sich jetzt bei Umfragen gegen Atomenergie aus. Vor der Katastrophe waren es weniger als 40 Prozent. 

              "Tschüss Atomkraft" – mehr als 7,5 Millionen unterschreiben

              Es gab Anti-AKW-Demos mit über 100 000 Teilnehmern. Die Bewegung "Sayonara genpatu" ("Tschüss Atomkraft") sammelte mehr als 7,5 Millionen Unterschriften gegen Atomenergie. Jede Woche gibt es "Freitagsdemonstrationen". Die Reaktorkatastrophe hat Japan verändert. Aber noch nicht ausreichend, um einen dauerhaften Atomausstieg wie in Deutschland politisch durchzusetzen.

              Wie ist das möglich?

              Der Hauptgrund ist das sogenannte Atom-Dorf in Japan: So wird die Verfilzung von Stromkonzernen, Politik, Bürokratie, Medien, Wissenschaft und Kraftwerksbauern genannt. Hinzu kommen die Interessen der Kapitalanleger, denen mehr an ihrer Rendite als an der Sicherheit ihres Landes und seiner Menschen liegt. Die japanische Atomindustrie dient nicht in erster Linie der Erzeugung von Strom, sondern primär den Interessen des Kapitals. Und solange die Allgemeinheit die Folgekosten wie Unfälle oder gar die Entsorgung des Atommülls trägt, ist Atomstrom billiger als erneuerbare Energie. Noch. Deshalb sind AKW unter dem vorherrschenden kapitalistischen Wachstumszwang ein attraktives Investitionsziel.

              Greenpeace Japan hat herausgefunden, warum im Sommer 2012 das bis dahin abgeschaltete Kernkraftwerk Oi an der Japansee wieder ans Netz ging. Es war der Druck der 18 Großaktionäre, darunter 15 Großbanken, die allesamt nicht auf ihre Rendite verzichten wollten. Aber noch stärker war dann der Druck der Bevölkerung. Auch Oi musste inzwischen wieder abgeschaltet werden. Auch in Japan verstehen immer mehr Menschen, dass der Kampf gegen die Atomkraft ein Kampf für das Leben ist. Auch in Japan verwandelt sich Wut in Protest gegen die alte Energiewirtschaft. Deshalb boomen in Japan seit drei Jahren die Solarenergie und die Windbranche.

              Die Regierung trickst, täuscht und droht

              Täuschen, tricksen, verdrängen, vertuschen, verleugnen: Diese Politik der Regierung geht auch im obrigkeitsorientierten Japan heute nicht mehr auf. Täuschen, tricksen, drohen aus Profitinteressen: Auch in Japan durchschauen viele Menschen die Machenschaften der Profiteure. Auch wenn die Regierung wieder auf Atomkurs ist oder vielleicht gerade deshalb: Die Menschen haben gelernt, dass atomares Restrisiko exakt jenes Risiko ist, das uns jeden Tag den "Rest" geben kann. Deshalb heißt es nämlich genau so.

              Diese Entwicklung in Fernost ist ein Symbol für die weltweite Entwicklung der Atomenergie. Sie hat ihren Zenit überschritten. Die auch hierzulande oft zu hörende Mär von der "Renaissance der Atomenergie" ist leicht durchschaubares Wunschdenken der Atomlobby und der Ewiggestrigen. Weltweit wurde die größte Menge Atomstrom 2006 erzeugt, die meisten Atomkraftwerke wurden 2002 betrieben, und bereits 1993 war der höchste relative Anteil der Atomenergie an der kommerziellen Stromerzeugung mit 17 Prozent erreicht. Heute beträgt er unter zehn Prozent.

              Es lohnt sich jetzt rein wirtschaftlich nicht mehr, neue AKW zu bauen. Die englische Regierung versucht es gerade, braucht aber höhere Einspeise-Vergütungen für Atomstrom als für Sonnen- oder Windkraft, damit sich AKWs noch rechnen. Die Europäische Kommission hat Einspruch angemeldet. In Finnland verzögert sich der Bau eines neuen AKW seit vielen Jahren, weil private Betreiber die Kosten scheuen und der Staat vor zu hohen Subventionen zurückschreckt. Weltweit steigt der Anteil der erneuerbaren Energien, und der Anteil der atomaren Stromversorgung sinkt. An dieser Entwicklung wird aus Gründen der Sicherheit, aber auch aus ökonomischen und ökologischen Gründen mittel- und langfristig kein Weg vorbeiführen. Denn die Erneuerbaren werden von Jahr zu Jahr preiswerter, während wegen der zu Ende gehenden Ressourcen die alten fossil-atomaren Energieträger immer teurer werden müssen. Selbst die atomfreundliche Regierung in Tokio hat nach Fukushima die Sicherheitsauflagen für japanische AKW so erhöhen müssen, das auch dort die Betreiber wegen der immer höher werdenden Kosten stöhnen.

              Sonne und Wind schicken keine Rechnung

              Ich habe einmal in einer Fernsehsendung ironisch gefragt: "Was kostet es, einen Pförtner zu bezahlen, der eine Million Jahre lang ein Atommülllager bewachen muss?" Ein kluger deutscher Mathematik-Professor hat mir dann diese Rechnung aufgemacht: Wenn dieser Pförtner eine Million Jahre pro Monat 2500 Euro verdient und mit einer Inflationsrate von nur zwei Prozent gerechnet wird, dann kostet dieser Pförtner mehr Geld als alle Menschen der ganzen Welt heute insgesamt zur Verfügung haben. Billiger Atomstrom? Es darf gelacht werden. Auch in tausend Jahren schicken Sonne und Wind noch immer keine Rechnung. Die Erneuerbaren sind ein Geschenk des Himmels – Energie von ganz, ganz oben. Energie vom Chef selbst.

              In Ländern wie China, Russland oder Großbritannien werden zwar noch neue AKW angekündigt, aber kaum noch gebaut. China hat 2013 erstmals mehr Geld in erneuerbare Energieanlagen investiert als in alle fossil-atomare Energieträger zusammen. Nicht nur Deutschland, auch Indien, Japan und Spanien produzieren inzwischen mehr Strom aus erneuerbaren Quellen als mithilfe atomarer Spaltung.

              Ein elftes Gebot scheint sich jetzt weltweit durchzusetzen: Du sollst den Kern nicht spalten!

              Franz Alt, Jahrgang 1938, engagiert sich seit vielen Jahren für ökologisches Wirtschaften. Die Bücher des früheren SWR-Journalisten (bis 2003) und Christdemokraten (bis 1988) wurden in zwölf Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von zwei Millionen. Alt zählt auch zu den prominenten S-21-Gegnern.

              Seine Homepage ist hier zu finden.

              Veranstaltungen zum dritten Jahrestag sind hier aufgeführt.


              Gefällt Ihnen dieser Artikel?
              Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!

              Kommentare

              Martin Göbel Saarland, 13.03.2014 14:15
              https://www.youtube.com/watch?v=XEr9Sk9BGIY
              400m³ Atommüll pro Tag in den Ärmelkanal gepumpt ganz legal

              Dr. Diethelm Gscheidle, 10.03.2014 17:19
              Sehr geehrte Damen und Herren,

              natürlich ist das, was in Fukushima passiert ist, etwas Dummes, genauso wie das, was der Ivan vor 25 Jahren in Tschernobyl angerichtet hat. Allerdings muss man dennoch feststellen, dass wir in Deutschland ganz andere und viel zuverlässigere Kernkraftwerke haben! Es war eine Fehlentscheidung unseres ansonsten relativ redlichen Bundeskanzlers, Herrn Angela Merkel, die teuren Kernkraftwerke einfach stillzulegen bzw. ihre Abschaltung zu verfügen und damit Volksvermögen zu vernichten! Und wenn Volksvermögen vernichtet wird, steigen natürlich die Strompreise, da man ja teure, neue "alternative" Energie-Anlagen bauen muss! Dabei sind diese Anlagen gar nicht so umweltfreundlich, wie uns die Bevormundungs-Bündnisgrünen immer weismachen wollen:
              * Die Herstellung von Solarzellen kostet Unmengen an Energie und vor allem Wasser - Wasser, das gerade in den sonnenreichsten Regionen (Wüste) extrem wertvoll, knapp und teuer ist!
              * Windräder machen Geräusche, die zu Tinnitus, Kopfweh und sogar dem gefährlichen Gehirnbrand führen! Sie gehören daher sofort als gesundheitsgefährlich abgeschaltet! Auch "Auf-See-"Windparks sind umweltschädlich, da sie Seevögel mit ihren Rotorblättern töten und sie ihres natürlichen Lebensraus berauben!
              * Geothermie ist gefährlich, da diese zu Erdverschiebungen und dem Einsturz von Gebäuden führt!
              * Wasserkraftwerke verschandeln die Landschaft und hindern die Flüsse an ihrem natürlichen Fluss. Dies führt zu Wasserknappheit auf wertvollen landwirtschaftlichen Böden, die dann nicht mehr genutzt werden können, und andererseits zu Überschwemmungen an anderer Stelle. Sie sind daher ebenfalls strikt als umweltschädlich abzulehnen!

              Leider hat selbst die relativ redliche Union (unterstützt von Staatsverschuldungs-Sozen und Bevormundungs-Bündnisgrünen) den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, was bereits jetzt zu gestiegenen Strompreisen führt. Klar, dass die Sozen das sicherlich wieder zum Anlass nehmen werden, dass das sowieso schon viel zu großzügig bemessene Hartz-IV erhöht wird, oder sogar dazu, dass ich die fürstlichen Gehälter, die ich meinen faulen Angestellten zahle, weiter erhöhen soll! Wenn mir Leute mit diesen unverschämten Forderungen kommen, schicke ich sie dann immer bei den Sozen vorbei - sollen die doch dafür blechen, wenn sich irgendwer den Strom nicht mehr leisten kann.

              Ich plädiere daher klar für ein Wiederanfahren der Kernkraftwerke und den Ausbau der mit Abstand saubersten Energiequelle der Welt: Dem Atomstrom! Schließlich bestehen unsere deutschen Kernkraftwerke aus deutscher Wertarbeit - wie auch das hervorragende und spottbillige Umweltschutz-Projekt "Stuttgart-21" zeigt, sind unsere Wissenschaftler und Inscheniöre zu Höchstleistungen fähig, so dass unsere Atomkraftwerke sicherlich niemals Störfälle aufweisen werden.

              Mit freundlichen Grüßen

              Dr. Diethelm Gscheidle
              (Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)

              Peter Fleig, 10.03.2014 00:04
              Ja, in Deutschland gab es negative Strompreise, da die Energieversorger ihre Subventionierten Braunkohlekraftwerke ungern herunterregeln. Schließlich wird durch diese negativen Strompreise auch die EEG-Umlage in die Höhe getrieben, da diese den Preisunterschied zwischen Börsenpreis und Garantiepreis ausgleicht.
              Diesen für die Energieversorger äußerst lukrativen Zustand hat man am liebsten am WE, wo die Gesamtenergienachfrage meist geriner ist, als die Festpreischargen der Weiterverkäufer. Dadurch beschränkt sich das negative Handeslvolumen dann auf diejenigen, die Speicherkraftwerke betreiben, und mit denen ist man durch Beteiligungen bestens verbandelt.

              Interessant allerdings der Blick an die Französische Strombörse: Sommers gibt es dort nächtelang den Strom mit doppelter Zuzahlung im Vergleich zu Deutschland, schließlich läuft die Kettenreaktion in den Reaktoren auch nachts.

              R.Kreye, 08.03.2014 08:54
              Leute, ihr tut Fred Heine und Peter Leidinger Unrecht!
              Das sind sicherlich hart arbeitende, hoch anständige, fortschrittliche, B-Zeitung lesende und Tagsschau schauende Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft, die stolz darauf sind direkt neben einem Atomkraftwerk zu wohnen und die Argumente der Atomlobby zu schätzen wissen. Nicht so mißtrauische, hinterfragende und besserwisserische Ignoranten wie ihr - pfui!

              Gaigeler, 08.03.2014 00:22
              Ach Herr Leidinger, Sicherheit in der Versorgung durch Atomstrom; wenn dem doch nur so wäre. Aus der Politik nahen konservativen Kreisen kann man bei gezielter Nachfrage doch schon erfahren, wie die Energieversorger gerade alle Hände voll zu tun haben, dass ihnen das Netz nicht gänzlich zusammenbricht. Anscheinend werden im Hintergrund händeringend Experten dafür gesucht, um Leitzentralen o.ä. zu besetzten oder aufzubauen. Sagt natürlich keiner zum derzeitigen Zeitpunkt, schließlich kommt noch eine Energiewende, der man den Kollaps in die Schuhe schieben kann, damit's dann auch ja die Öffentlichkeit bezahlt.

              @Kontext: Thema schon gerochen?

              Werner, 07.03.2014 15:18
              @ Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Funktioniert Ihre Schilddrüse seit Fukushima nicht mehr normal oder geht dies schon seit Tschernobyl so? Ich würde in jedem Fall mal einen Arzt aufsuchen.

              Tillupp, 07.03.2014 14:57
              Wenn "Fred Heine" und "Peter LEIDINGER" alles so toll finden können Sie ja gerne nach Tschernobyl oder Fokushima umziehen. Grundstücke sind dort echt günstig und in besten Lagen zu haben. Ich möchte jedenfalls nicht in so einem Gebiet leben, und spare deshalb gerne Strom wenn ich dafür keinen Meiler in der Nähe habe. Bei der heutigen AKW Dichte ist es nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit wann das nächste Erdbeben der Stärke 9 irgendwo auf der Welt passiert. Egal wo, ein AKW steht schon dort. Die bei uns gebauten halten wahrscheinlich nicht mal Stärke 7 stand. Fred Heiner und Peter Leidinger könnten es sich dann wahrscheinlich leisten wegzuziehen, wo die Strahlung geringer ist, oder sie sind alt genug, dass sie weder für Aufräumarbeiten noch für Schadensersatzzahlungen fürchten müssen. So können nur Egoisten denken.

              cooper, 07.03.2014 13:41
              @ Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Sie schreiben über Lügen und Halbwahrheiten zum Thema Atomenergie. Ihre Beispiele mit Anfragen nervender Journalisten und der "Empörungsröhre vom Dienst" Claudia Roth überzeugen nicht besonders. Viel interessanter wäre Ihr Faktencheck als Lügen- und Halbwahrheitenspezialist bezüglich Franz Alts Aussagen in diesem Artikel. Aber bitte mit nachprüfbaren Quellenangaben.

              Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Da wird mal wieder gegen die Lügen der Atomlobby gewettert, gleichzeitig werden die eigenen Lügen und Halbwahrheiten verbreitet:

              Es stimmt, nach Abschalten der Atomkraftwerke hat Deutschland tatsächlich Strom "exportiert" - ein ein paar wenigen heißen und windigen Tagen im letzten Sommer wurde in Deutschland so viel Strom verbraucht, dass er exportiert werden musste. Wobei das Wort "exportiert" ja unterstellt, dass dies für Deutschland einen wirtschaftlichen Nutzen gehabt hätte. Dem war aber nicht so. Denn wir haben an der Pariser Strombörse rund 4 Cent pro Kilowattstunde dafür bezahlt (!), dass uns der Strom abgenommen wurde!

              Wo die 55.000 Kinder mit Schilddrüsenerkrankungen herkommen sollen? Vielleicht mal wieder so eine Zahl wie die 180.000 Toten bei Tschernobyl? Genervt von den permanenten Anfragen deutscher Journalisten zu den Toten der Atomkatastrophe hat der Verantwortliche in der Ukraine irgendwann einmal die Gesamtzahl der Toten in seiner Region genannt, die während seiner Amtszeit gestorben sind. Seither geistert diese Zahl immer wieder durch die Gazetten.

              Nicht anders Claudia Roth. Auf ihrer Facebook-Seite ließ sie verbreiten, in Fukushima seien bei der Atomkatastrophe 16.000 Menschen zu Tode gekommen. Nur durch einen Shitstorm erster Güte (das einzige Mal, dass ich für diese Art des Protests war) hat sie diese Beahuptung wieder von ihrer Seite genommen. Zur Erinnerung: im AKW Fukushima sind ZWEI Menschen gestorben, beide nicht durch Radioaktivität.

              Man kommt sich vor wie bei Stuttgart 21: da wird die Unterstellung, die Bahn lüge die Leute an, als Rechtfertigung genommen, selber Lügen zu verbreiten.

              Rolf Steiner, 06.03.2014 18:36
              Peter LEIDINGER, 05.03.2014 16:40 -

              Und wenn Sie uns jetzt noch schnell sagen, wo das deutsche ATOM-ENDLAGER sein soll und wie schnell wir die ASSE sauber kriegen, dann bekommen Sie von mir den Intelligenz-Preis 2014.

              Peter Boettel, 06.03.2014 10:46
              Herr Leidinger hat wohl von Tschernobyl, Fukushima und vielen anderen Katastrophen in Atomkraftwerken, die bereits in Vergesenheit geraten sind, nie etwas mitbekommen.
              Hat er noch nicht erfahren, dass Deutschland nach der Stilllegung einiger AKW's sogar mehr Strom exportiert hat?
              Ist er bei der EnBW beschäftigt, oder ist sein Beitrag als Satire aufzufassen?

              ooo-Mannomannomann, 06.03.2014 09:28
              @FernDerHeimat: Jetzt erschrecken Sie den Herrn Leidinger doch nicht so. Jeder der zwischendurch auch mal "Feindpresse" liest muss uns lieber sein, als alle anderen. Da besteht immerhin noch Hoffnung auf offene Denkansätze. :-)

              FernDerHeimat, 05.03.2014 19:33
              Äh, Peter Leidinger, das hier ist übrigens nicht die Stuttgarter Zeitung.

              Peter Boettel, 05.03.2014 18:54
              Und gleich an der Grenze betreiben die Franzosen das AKW Cattenom, von fast wöchentlich Störfälle gemeldet werden, und das noch (60 !) Jahre genutzt werden soll, ohne dass die Bundesregierung auch nur einen Muckser verlauten lässt.
              Ministerin Hendricks erklärt, sie mische sich nicht ein, Gabriel schweigt, und im Koalitionsvertrag steht, man werde sich dafür einsetzen, dass die ausländischen AKW's sicherer werden. Aber nicht einmal das wird ernsthaft versucht.

              Peter LEIDINGER, 05.03.2014 16:40
              Nur die Nutzung, und die weitere, dauerhafte Nutzung, der Kernenergie sichert uns langfristig eine stabile Energieversorgung!

              Dank der bisher noch unerschlossenen Uranvorräte im Erzgebirge und im Schwarzwald wäre auch die Versorgung Deutschlands auf mittelfristige Sicht gewährleistet.

              Deshalb gilt es jetzt zügig, in Zusammenarbeit mit Frankreich, in die Neuplanung und den Neubau von Kernreaktoren zu investieren!

              Auch die Frage einer eigenständigen, deutschen WiederAufbereitungsAnlage gilt es wieder aufzunehmen und weiterzuverfolgen.

              FernDerHeimat, 05.03.2014 14:05
              Solange es eine Atomlobby gibt, die mit viel (Steuer-)Geldern unsere Politik kauft und unterwandert, wird diese Form der "nachhaltigen Umweltverschmutzung" leider nicht aufhören.

              Werner, 05.03.2014 13:40
              Was kümmert das uns(ere Politiker)?
              Radioaktiv verseuchte 200000 l Wasser, die täglich in den Pazifischen Ozean fließen? Was soll`s, unsere Küsten liegen an Nord-u. Ostsee.
              Kontaminierte Böden? Kann man ins Ausland verschaffen. Die Japaner müssten sich nur mit einschlägigen Stellen bei uns beschäftigen. Wir haben darin genug Erfahrung.
              55000 Kinder, bei denen Schilddrüsenveränderungen festgestellt wurden? Herrscht in Fernost nicht sowieso Überbevölkerung?
              Tschernobyl? Ist schon so lange her. Die dort an Krebs erkrankten müssten auch ohne dieses Leiden doch irgendwann sterben. Und haben diese die letzten 28 Jahre nicht flott überlebt?
              50 an Leukämie erkrankte US-Soldaten? Peanuts im Vergleich zu den im Nahen Osten in Kampfeinsätzen Gefallene.
              Also, Herr Alt, bitte keine weitere Panikmache. Vertrauen Sie einfach den japanischen und unseren Politikern. Die wollen doch alle nur unser Bestes.

              Kommentar hinzufügen




              CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.


              * Pflichtfeld!

              Letzte Kommentare:

              Ausgabe 282 / Utopisten-Stau in Ravensburg / Sofie Selig, 24.08.2016 14:27
              Das Gefälle zwischen Arm und Reich steigt in Deutschland zunehmend. Wie wäre es, wenn wir mehr teilen würden, sowohl Arbeit, Zeit und auch Geld? Denn was am Ende eines jeden Menschseins bleibt, ist doch die innere Zufriedenheit des...

              Ausgabe 282 / Burka! Jetzt! / Manfred Fröhlich, 24.08.2016 14:17
              Weil ohne „Wettern“ gar nichts geht, habe ich das Buch entdeckt, worum es wirklich geht. Worum geht es? Die "politische Justiz“ gefährdet ja nicht nur die „Politische Justiz in unserem Land“, sondern um die Demokratie in...

              Ausgabe 282 / Utopisten-Stau in Ravensburg / Stefan Weinert, 24.08.2016 14:11
              Sehr guter Artikel. Jede größere Stadt sollte sich über Soziale Utopien Gedanken machen. Wenn du den Mount Everest bezwingen willst, dann peile den Mond an. Die Soziale Utopie ist der gedankliche Quantensprung dessen, was dann...

              Ausgabe 282 / Gefährliches Missverständnis / conte, 24.08.2016 14:02
              Zitat Heiner Flassbeck "Besonders anfällig für diese grandiose Idee sind solche deutschen Landesregierungen, die ihren geistigen Horizont freiwillig dadurch beschränken, dass sie die schwäbische Hausfrau zu ihrem wichtigsten...

              Ausgabe 282 / "Das haben wir versemmelt" / invinoveritas, 24.08.2016 13:19
              wenn irene jung feststellt, dass es in der dkp keine innerparteiliche demokratie gab, dann sollte sie diese zutreffende aussage nicht entwerten durch den zusatz, das sei in anderen parteien auch so gewesen. es stimmt nämlich schlicht...

              Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / thomas knaupp, 24.08.2016 12:11
              Ganz großartig ! Ich werde nun vermehrt wieder Sioux-Schuhe kaufen und es allen Menschen mitteilen. Liebe Grüße aus Portugal, thomas

              Ausgabe 282 / Links oder rechts? / Fritz, 24.08.2016 11:53
              Es scheint als müsse immer noch jeder Mensch in die "passende" Gesinnungsschublade gepackt werden.

              Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Fritz, 24.08.2016 11:51
              Vielen Dank für den Artikel! Höchst erfreulich daß es noch Unternehmen und Unternehmer mit Rückgrat gibt. Ein weiterer Grund diese Marke weiterzuempfehlen.

              Ausgabe 282 / Sioux auf dem Kriegspfad / Manfred Corte, 24.08.2016 11:34
              ... jetzt werde ich mir wohl bald die ersten Sioux-Schuhe kaufen - oder gleich mehrere Paare ...

              Ausgabe 282 / Politische Luxusreisen / Heiner Janzmann, 24.08.2016 04:02
              "Die BWI-Experten kalkulieren oft tagelang anhand dicht beschriebener Excel-Tabellen, um vernünftige Preise anbieten zu können." Sollte dann nicht der entspechende Stundensatz hinzugerechnet werden?

              Die KONTEXT:Wochenzeitung lebt vor allem von den kleinen und großen Spenden ihrer Leserinnen und Leser.
              Unterstützen Sie KONTEXT jetzt!