KONTEXT Extra:
Ein Zeichen für Europa

Über Stuttgart wehen EU-Flaggen! Mit der Verkündung des amtlichen Endergebnisses der Volksabstimmung in Großbritainnien über den Austritt aus der EU werden auf der Villa Reitzenstein und dem Neuem Schloss in Stuttgart europäische Flaagen gehisst. Die grün-schwarze Koalition möchte damit ein Zeichen für Europa setzen. "Wir wollen unsere proeuropäische Haltung deutlich zeigen", so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die gehöre in Baden-Württemberg "zur Staatsräson". Als "überzeugten Europäer" treffe ihn die Entscheidung der Briten "ganz persönlich ins Mark". Europa sei in den Grundfesten erschüttert.


AfD-Fraktion schließt Gedeon vorerst nicht aus

Die Zerreißprobe in der "Alternative für Deutschland" (AfD) ist aufgeschoben. Ihr Bundesvorsitzender Jörg Meuthen, zugleich Chef der baden-württembergischen Landtagsfraktion, hatte am Dienstag jedenfalls keine erforderliche Zweidrittelmehrheit für den Ausschluss von Wolfgang Gedeon. Über die Äußerungen Gedeons, Anhänger der antisemitischen "Protokolle der Weisen von Zion", wird jetzt statt dessen ein Gutachten bei drei Fachleuten in Auftrag gegeben – von Religionswissenschaftlern ist die Rede, ein Experte soll jüdischen Glaubens sein –, um die von Meuten selbst erhobenen Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Singener Mediziner zu überprüfen. Der lässt vorerst seine Mitgliedschaft in der Fraktion ruhen und wird im Plenarsaal auch einen neuen Platz erhalten.

Fraktionsgeschäftsführer Bernd Grimmer erklärte nach den dreistündigen Beratungen, die für einen Ausschluss notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit sei nicht klar gewesen und etwa ein Drittel der Abgeordneten nicht bereit gewesen, Meuthen zu folgen. Sie schätzten den Stellenwert von Meinungsfreiheit höher ein als den einer "politisch korrekten Ausdrucksweise". Sollte die Fraktion nach der Sommerpause und der Bewertung des Gutachtens abermals nicht bereit sein, dem von Meuthen seit Tagen vehement verlangten Antrag auf Ausschluss Gedeons zuzustimmen, bleibt der dabei, seinerseits die Fraktion verlassen zu wollen. Außerdem gibt es Gerüchte, dass eine Handvoll Abgeordneter Gedeon – im Falle seines Ausschlusses – nicht allein gehen lassen, sondern mit ihm aus der Fraktion ausscheiden wolle.

Nicht nur im Internet tobt seit Tagen eine heftige Auseinandersetzung über den künftigen Kurs der Partei, die sich zur Retterin Deutschlands ernannt hat. Meuthens Co-Vorsitzende auf Bundesebene Frauke Petry hat sich öffentlich gegen ihn gestellt, ist damit aber im Bundesvorstand isoliert. Zahlreiche Mitglieder des rechten Flügels verlangen von dem Kehler Wirtschaftsprofessor, von sich aus die AfD zu verlassen. "Die Bewegung muss sich von Volksverrätern wie Meuthen trennen", postet ein Thorsten Baeuml. Und weiter: "Linksversiffte Gutmenschen braucht die Bewegung nicht! Ein Krebsgeschwür wird auch entfernt, so lange es noch geht und Meuthen hat sich zur Selbstoperation verdonnert. Gut so!" Den Ausdruck "linksversifft" hatte Meuthen selbst vor Wochen benutzt, ihn allerdings auf die ganze Bundesrepublik bezogen.


S 21: BUND verlangt "Öffnung in Richtung Kombi-Lösung"

Der BUND Baden-Württemberg hat am Montag ein Positionspapier zu Stuttgart 21 vorgelegt, um "konstruktive Lösungen aus der Sackgasse" aufzuzeigen. Im Mittelpunkt steht der "Einstieg in eine Kombi-Lösung". Wie die Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender erläutert, könnten damit "einerseits die Kosten und Risiken von Stuttgart 21 deutlich gesenkt und andererseits finanzielle Spielräume zur Realisierung eines tatsächlich zukunftsfähigen Bahnknotenpunkts gewonnen werden". Außerdem sieht das Konzept vor, auf den unterirdischen Flughafenbahnhof zu verzichten und stattdessen einen oberirdischen Halt beim Messeparkhaus zu errichten. Zudem soll die Gäubahn über die bestehende Panoramabahn oberirdisch in den Hauptbahnhof geführt werden und "die Zuführungsstrecken zum Hauptbahnhof und die Wendlinger Kurve sollen leistungsfähig ausgebaut werden".

Dahlbender, die für die Tiefbahnhofgegner 2010 in der Schlichtung saß, nennt S 21 ein "auch heute noch in ganz wesentlichen Teilen weder vollständig geplantes noch vollständig genehmigtes Projekt". Es gebe weiterhin keine qualifizierten Aussagen zu Kosten und zum Zeitablauf. Für die SPD-Politikerin und Ulmer Gemeinderätin steht fest, dass deutlich mehr als acht Bahnsteiggleise unverzichtbar sind für einen Großknoten Stuttgart und eine Entmischung der S-Bahn, des Regional- und des Fernverkehrs. Eine nachhaltige Mobilitätswende müsse sich an den Wünschen der Bahnkunden und der tatsächlichen Verkehrsströme orientieren, "und das bedeutet einen Einstieg in die Diskussion einer Kombi-Lösung".

Mehr dazu unter diesem Link.


Jetzt offiziell: Kefer geht späestens im Herbst 2017

Von einem "Eingeständnis des Scheiterns" sprechen die Parkschützer, von "großem Respekt und Wertschätzung" der Aufsichtsratsvorsitzende der DB Utz-Hellmuth Felcht. Auf jeden Fall wirft der für Stuttgart 21 zuständige Bahnvorstand Volker Kefer das Handtuch. Er stehe für eine Verlängerung seines im September 2017 auslaufenden Vertrags nicht zur Verfügung, teilte er dem Aufsichtsrat am Mittwochvormittag mit. Möglicherweise wird er, wenn seine Nachfolge geregelt ist, den Konzern aber schon deutlich früher verlassen. Hier werde kein "Bauer geopfert", so der Sprecher der Parkschützer Matthias von Herrmann. Vielmehr nehme sich ein "allzu stolzer Turm selbst aus dem Spiel": Der für Stuttgart 21 verantwortliche oberste Bahnmanager ziehe "nun offenbar seine persönliche Notbremse vor dem sicheren Aufprall auf dem Prellbock eines baulich, finanziell und kommunikativ völlig unkontrolliert taumelnden Projekts". Kefer ist seit 2009 bei der Deutschen Bahn und galt lange Zeit als möglicher Nachfolger von Bahnchef Rüdiger Grube, dessen Stellvertreter er auch ist. Kritisiert wird intern vor allem, dass der frühere Siemens-Vorstand den Aufsichtsrat zu spät über die Kostenexplosionen und die immer neuen Risiken bei Stuttgart 21 informiert hat.

Insider in Berlin sehen auch Grube selber nicht mehr sicher im Sattel, weil der nicht nur das nach seinen vielzitierten Worten "bestgerechnete" Milliardenprojekt nie wirklich in den Griff bekommen hat. Matthias von Herrmann erinnert an des marode, dringend sanierungsbedürftige Schienennetz und daran, dass trotz der groß angekündigten fernverkehrsoffensive nicht einmal mehr 78 Prozent der Züge pünktlich fahren: "Wir brauchen endlich wieder eine gute zuverlässige Bahn statt Tunnelwahn." Zum Vergleich: In der Schweiz treffen knapp 97 Prozent der Züge pünktlich im Bahnhof ein. (15.6.2017)


Hermann kritisiert S-21-Befürworter scharf

Der grüne Verkehrsminister Winne Hermann wirft den Befürworter von Stuttgart 21 "in der Politik und bei der Bahn" vor, jahrelang die Kosten heruntergerechnet und die Risiken des Milliardenprojekts nicht ernst genommen zu haben. Jetzt zeige sich immer mehr, wie richtig die Kritiker gelegen hätten. Als Beispiel nennt der S-21-Gegner seit Mitte der Neunziger im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk den Tunnelbau. Zehn Jahre sei über die Schwierigkeiten in dem Gestein diskutiert worden, das die Bahn aktuell für einen Teil der Kostensteigerungen verantwortlich mache.

Der DB wirft er zudem vor, die Glaubwürdigkeit zu "zerstören", wenn an die Landesregierung "kurz vor der Veröffentlichung dieser neuen Dinge beruhigende fünf Zeilen" geschickt würden, dass letztendlich alles in Ordnung sei. "Und dann liest man einen Tag später, es wird wieder teurer, und es wird wieder später", so Hermann weiter. Das mache misstrauisch. Einem Ausstieg erteilt er dennoch eine Absage: Die Bevölkerung habe "keinen Ausstieg beschlossen", und seitdem sei es für jeden in der Regierung Pflicht, das Projekt zu begleiten und zu befördern.


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Ausgabe 153
Gesellschaft

Du sollst den Kern nicht spalten

Von Gastautor Franz Alt
Datum: 05.03.2014
Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum dritten Mal. Der Super-GAU im fernen Japan veranlasste CDU-Kanzlerin Angela Merkel zum neuerlichen Atomausstieg, nachdem sie kurz zuvor die Laufzeiten der Meiler verlängert hatte. In Baden-Württemberg kostete das Unglück CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus das Amt. "Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle", versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe heute – und plant neue Atomkraftwerke. Die Folgen des Super-GAU liegen nicht hinter uns, sondern noch vor uns, schreibt Kontext-Gastautor Franz Alt.

Lassen wir zuerst die Fakten sprechen:

  • Jeden Tag fließen noch immer mehr als 200 000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifischen Ozean.
  • Kontaminierte Böden finden sich auch weit entfernt vom Ort der Katastrophe.
  • Bis jetzt mussten 33 Kinder aus der Fukushima-Region wegen Schilddrüsenkrebs operiert werden, 41 weitere Kinder stehen unter Krebsverdacht. Bei 55 000 Kindern wurden bei Untersuchungen Schilddrüsenzysten oder -knoten festgestellt. Sie müssen nicht zu Krebs führen, aber sie können.
  • Die Ärzteorganisation IPPNW erwartet zwischen 22 000 und 66 000 Krebsfälle aufgrund der Erfahrungen in Tschernobyl. Diese Schätzungen basieren auf Daten der Weltgesundheitsorganisation.
  • Die radioaktive Verstrahlung ist zehnmal höher als bislang von der Betreiberfirma Tepco angegeben.
  • Noch immer sind 140 000 Einwohner der Präfektur Fukushima evakuiert.
  • Mehr als 50 US-Soldaten, die im März 2011 auf einem Marineschiff in der Nähe von Fukushima im Einsatz waren, sind in der Zwischenzeit schwer erkrankt. Sie leiden an Leukämie und verklagen Tepco auf Schadenersatz.

              Den Opfern wird erzählt, sie könnten in ihre Häuser zurückkehren

              Diese Fakten zeigen, dass auch drei Jahre nach der Katastrophe ein Ende der Schreckensmeldungen nicht absehbar ist. Die Erfahrungen früherer Atomunfälle machen vielmehr deutlich, dass die schlimmsten Folgen von Fukushima nicht hinter uns, sondern vor uns liegen. Hisayo Takada von Greenpeace Japan sagt: "Die Leiden der Bevölkerung werden von der japanischen Regierung ignoriert. Bis heute tut die Regierung so, als wäre die Krise vorbei. Es wird bewusst falsch informiert und den Opfern erzählt, dass sie irgendwann in ihre Häuser zurückkehren könnten. Das Kalkül dahinter ist klar: So müssen Kompensationszahlungen nicht zur Verfügung gestellt werden." Die Fukushima-Opfer leben bis heute in temporären Behausungen und wurden bisher nicht angemessen entschädigt.

              Ein Beweis für die hilflose Reaktion der japanischen Regierung auf die Katastrophe ist die Politik der Grenzwerterhöhung. Und die ging so: Bis März 2011 galt ein Grenzwert von 100 Becquerel pro Kilogramm als gefährlich. Nach der Katastrophe wurden die Grenzwerte jedoch auf 8000 Becquerel angehoben. So wollte man die verängstigte Bevölkerung in Sicherheit wiegen.

              AKW Fukushima am 16. März 2011, fünf Tage nach Beginn der Katastrophe. Foto: HJ Mitchell
              AKW Fukushima am 16. März 2011, fünf Tage nach Beginn der Katastrophe. Foto: HJ Mitchell

              Nach dem Unfall wurden alle 52 japanischen AKW vorübergehend abgeschaltet. Doch in der Zwischenzeit wollte die japanische Regierung die ersten Kraftwerke wieder ans Netz bringen, scheiterte aber überall am Widerstand der regionalen Bevölkerung. Über 65 Prozent der Japaner sprechen sich jetzt bei Umfragen gegen Atomenergie aus. Vor der Katastrophe waren es weniger als 40 Prozent. 

              "Tschüss Atomkraft" – mehr als 7,5 Millionen unterschreiben

              Es gab Anti-AKW-Demos mit über 100 000 Teilnehmern. Die Bewegung "Sayonara genpatu" ("Tschüss Atomkraft") sammelte mehr als 7,5 Millionen Unterschriften gegen Atomenergie. Jede Woche gibt es "Freitagsdemonstrationen". Die Reaktorkatastrophe hat Japan verändert. Aber noch nicht ausreichend, um einen dauerhaften Atomausstieg wie in Deutschland politisch durchzusetzen.

              Wie ist das möglich?

              Der Hauptgrund ist das sogenannte Atom-Dorf in Japan: So wird die Verfilzung von Stromkonzernen, Politik, Bürokratie, Medien, Wissenschaft und Kraftwerksbauern genannt. Hinzu kommen die Interessen der Kapitalanleger, denen mehr an ihrer Rendite als an der Sicherheit ihres Landes und seiner Menschen liegt. Die japanische Atomindustrie dient nicht in erster Linie der Erzeugung von Strom, sondern primär den Interessen des Kapitals. Und solange die Allgemeinheit die Folgekosten wie Unfälle oder gar die Entsorgung des Atommülls trägt, ist Atomstrom billiger als erneuerbare Energie. Noch. Deshalb sind AKW unter dem vorherrschenden kapitalistischen Wachstumszwang ein attraktives Investitionsziel.

              Greenpeace Japan hat herausgefunden, warum im Sommer 2012 das bis dahin abgeschaltete Kernkraftwerk Oi an der Japansee wieder ans Netz ging. Es war der Druck der 18 Großaktionäre, darunter 15 Großbanken, die allesamt nicht auf ihre Rendite verzichten wollten. Aber noch stärker war dann der Druck der Bevölkerung. Auch Oi musste inzwischen wieder abgeschaltet werden. Auch in Japan verstehen immer mehr Menschen, dass der Kampf gegen die Atomkraft ein Kampf für das Leben ist. Auch in Japan verwandelt sich Wut in Protest gegen die alte Energiewirtschaft. Deshalb boomen in Japan seit drei Jahren die Solarenergie und die Windbranche.

              Die Regierung trickst, täuscht und droht

              Täuschen, tricksen, verdrängen, vertuschen, verleugnen: Diese Politik der Regierung geht auch im obrigkeitsorientierten Japan heute nicht mehr auf. Täuschen, tricksen, drohen aus Profitinteressen: Auch in Japan durchschauen viele Menschen die Machenschaften der Profiteure. Auch wenn die Regierung wieder auf Atomkurs ist oder vielleicht gerade deshalb: Die Menschen haben gelernt, dass atomares Restrisiko exakt jenes Risiko ist, das uns jeden Tag den "Rest" geben kann. Deshalb heißt es nämlich genau so.

              Diese Entwicklung in Fernost ist ein Symbol für die weltweite Entwicklung der Atomenergie. Sie hat ihren Zenit überschritten. Die auch hierzulande oft zu hörende Mär von der "Renaissance der Atomenergie" ist leicht durchschaubares Wunschdenken der Atomlobby und der Ewiggestrigen. Weltweit wurde die größte Menge Atomstrom 2006 erzeugt, die meisten Atomkraftwerke wurden 2002 betrieben, und bereits 1993 war der höchste relative Anteil der Atomenergie an der kommerziellen Stromerzeugung mit 17 Prozent erreicht. Heute beträgt er unter zehn Prozent.

              Es lohnt sich jetzt rein wirtschaftlich nicht mehr, neue AKW zu bauen. Die englische Regierung versucht es gerade, braucht aber höhere Einspeise-Vergütungen für Atomstrom als für Sonnen- oder Windkraft, damit sich AKWs noch rechnen. Die Europäische Kommission hat Einspruch angemeldet. In Finnland verzögert sich der Bau eines neuen AKW seit vielen Jahren, weil private Betreiber die Kosten scheuen und der Staat vor zu hohen Subventionen zurückschreckt. Weltweit steigt der Anteil der erneuerbaren Energien, und der Anteil der atomaren Stromversorgung sinkt. An dieser Entwicklung wird aus Gründen der Sicherheit, aber auch aus ökonomischen und ökologischen Gründen mittel- und langfristig kein Weg vorbeiführen. Denn die Erneuerbaren werden von Jahr zu Jahr preiswerter, während wegen der zu Ende gehenden Ressourcen die alten fossil-atomaren Energieträger immer teurer werden müssen. Selbst die atomfreundliche Regierung in Tokio hat nach Fukushima die Sicherheitsauflagen für japanische AKW so erhöhen müssen, das auch dort die Betreiber wegen der immer höher werdenden Kosten stöhnen.

              Sonne und Wind schicken keine Rechnung

              Ich habe einmal in einer Fernsehsendung ironisch gefragt: "Was kostet es, einen Pförtner zu bezahlen, der eine Million Jahre lang ein Atommülllager bewachen muss?" Ein kluger deutscher Mathematik-Professor hat mir dann diese Rechnung aufgemacht: Wenn dieser Pförtner eine Million Jahre pro Monat 2500 Euro verdient und mit einer Inflationsrate von nur zwei Prozent gerechnet wird, dann kostet dieser Pförtner mehr Geld als alle Menschen der ganzen Welt heute insgesamt zur Verfügung haben. Billiger Atomstrom? Es darf gelacht werden. Auch in tausend Jahren schicken Sonne und Wind noch immer keine Rechnung. Die Erneuerbaren sind ein Geschenk des Himmels – Energie von ganz, ganz oben. Energie vom Chef selbst.

              In Ländern wie China, Russland oder Großbritannien werden zwar noch neue AKW angekündigt, aber kaum noch gebaut. China hat 2013 erstmals mehr Geld in erneuerbare Energieanlagen investiert als in alle fossil-atomare Energieträger zusammen. Nicht nur Deutschland, auch Indien, Japan und Spanien produzieren inzwischen mehr Strom aus erneuerbaren Quellen als mithilfe atomarer Spaltung.

              Ein elftes Gebot scheint sich jetzt weltweit durchzusetzen: Du sollst den Kern nicht spalten!

              Franz Alt, Jahrgang 1938, engagiert sich seit vielen Jahren für ökologisches Wirtschaften. Die Bücher des früheren SWR-Journalisten (bis 2003) und Christdemokraten (bis 1988) wurden in zwölf Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von zwei Millionen. Alt zählt auch zu den prominenten S-21-Gegnern.

              Seine Homepage ist hier zu finden.

              Veranstaltungen zum dritten Jahrestag sind hier aufgeführt.


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              Kommentare

              Martin Göbel Saarland, 13.03.2014 14:15
              https://www.youtube.com/watch?v=XEr9Sk9BGIY
              400m³ Atommüll pro Tag in den Ärmelkanal gepumpt ganz legal

              Dr. Diethelm Gscheidle, 10.03.2014 17:19
              Sehr geehrte Damen und Herren,

              natürlich ist das, was in Fukushima passiert ist, etwas Dummes, genauso wie das, was der Ivan vor 25 Jahren in Tschernobyl angerichtet hat. Allerdings muss man dennoch feststellen, dass wir in Deutschland ganz andere und viel zuverlässigere Kernkraftwerke haben! Es war eine Fehlentscheidung unseres ansonsten relativ redlichen Bundeskanzlers, Herrn Angela Merkel, die teuren Kernkraftwerke einfach stillzulegen bzw. ihre Abschaltung zu verfügen und damit Volksvermögen zu vernichten! Und wenn Volksvermögen vernichtet wird, steigen natürlich die Strompreise, da man ja teure, neue "alternative" Energie-Anlagen bauen muss! Dabei sind diese Anlagen gar nicht so umweltfreundlich, wie uns die Bevormundungs-Bündnisgrünen immer weismachen wollen:
              * Die Herstellung von Solarzellen kostet Unmengen an Energie und vor allem Wasser - Wasser, das gerade in den sonnenreichsten Regionen (Wüste) extrem wertvoll, knapp und teuer ist!
              * Windräder machen Geräusche, die zu Tinnitus, Kopfweh und sogar dem gefährlichen Gehirnbrand führen! Sie gehören daher sofort als gesundheitsgefährlich abgeschaltet! Auch "Auf-See-"Windparks sind umweltschädlich, da sie Seevögel mit ihren Rotorblättern töten und sie ihres natürlichen Lebensraus berauben!
              * Geothermie ist gefährlich, da diese zu Erdverschiebungen und dem Einsturz von Gebäuden führt!
              * Wasserkraftwerke verschandeln die Landschaft und hindern die Flüsse an ihrem natürlichen Fluss. Dies führt zu Wasserknappheit auf wertvollen landwirtschaftlichen Böden, die dann nicht mehr genutzt werden können, und andererseits zu Überschwemmungen an anderer Stelle. Sie sind daher ebenfalls strikt als umweltschädlich abzulehnen!

              Leider hat selbst die relativ redliche Union (unterstützt von Staatsverschuldungs-Sozen und Bevormundungs-Bündnisgrünen) den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, was bereits jetzt zu gestiegenen Strompreisen führt. Klar, dass die Sozen das sicherlich wieder zum Anlass nehmen werden, dass das sowieso schon viel zu großzügig bemessene Hartz-IV erhöht wird, oder sogar dazu, dass ich die fürstlichen Gehälter, die ich meinen faulen Angestellten zahle, weiter erhöhen soll! Wenn mir Leute mit diesen unverschämten Forderungen kommen, schicke ich sie dann immer bei den Sozen vorbei - sollen die doch dafür blechen, wenn sich irgendwer den Strom nicht mehr leisten kann.

              Ich plädiere daher klar für ein Wiederanfahren der Kernkraftwerke und den Ausbau der mit Abstand saubersten Energiequelle der Welt: Dem Atomstrom! Schließlich bestehen unsere deutschen Kernkraftwerke aus deutscher Wertarbeit - wie auch das hervorragende und spottbillige Umweltschutz-Projekt "Stuttgart-21" zeigt, sind unsere Wissenschaftler und Inscheniöre zu Höchstleistungen fähig, so dass unsere Atomkraftwerke sicherlich niemals Störfälle aufweisen werden.

              Mit freundlichen Grüßen

              Dr. Diethelm Gscheidle
              (Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)

              Peter Fleig, 10.03.2014 00:04
              Ja, in Deutschland gab es negative Strompreise, da die Energieversorger ihre Subventionierten Braunkohlekraftwerke ungern herunterregeln. Schließlich wird durch diese negativen Strompreise auch die EEG-Umlage in die Höhe getrieben, da diese den Preisunterschied zwischen Börsenpreis und Garantiepreis ausgleicht.
              Diesen für die Energieversorger äußerst lukrativen Zustand hat man am liebsten am WE, wo die Gesamtenergienachfrage meist geriner ist, als die Festpreischargen der Weiterverkäufer. Dadurch beschränkt sich das negative Handeslvolumen dann auf diejenigen, die Speicherkraftwerke betreiben, und mit denen ist man durch Beteiligungen bestens verbandelt.

              Interessant allerdings der Blick an die Französische Strombörse: Sommers gibt es dort nächtelang den Strom mit doppelter Zuzahlung im Vergleich zu Deutschland, schließlich läuft die Kettenreaktion in den Reaktoren auch nachts.

              R.Kreye, 08.03.2014 08:54
              Leute, ihr tut Fred Heine und Peter Leidinger Unrecht!
              Das sind sicherlich hart arbeitende, hoch anständige, fortschrittliche, B-Zeitung lesende und Tagsschau schauende Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft, die stolz darauf sind direkt neben einem Atomkraftwerk zu wohnen und die Argumente der Atomlobby zu schätzen wissen. Nicht so mißtrauische, hinterfragende und besserwisserische Ignoranten wie ihr - pfui!

              Gaigeler, 08.03.2014 00:22
              Ach Herr Leidinger, Sicherheit in der Versorgung durch Atomstrom; wenn dem doch nur so wäre. Aus der Politik nahen konservativen Kreisen kann man bei gezielter Nachfrage doch schon erfahren, wie die Energieversorger gerade alle Hände voll zu tun haben, dass ihnen das Netz nicht gänzlich zusammenbricht. Anscheinend werden im Hintergrund händeringend Experten dafür gesucht, um Leitzentralen o.ä. zu besetzten oder aufzubauen. Sagt natürlich keiner zum derzeitigen Zeitpunkt, schließlich kommt noch eine Energiewende, der man den Kollaps in die Schuhe schieben kann, damit's dann auch ja die Öffentlichkeit bezahlt.

              @Kontext: Thema schon gerochen?

              Werner, 07.03.2014 15:18
              @ Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Funktioniert Ihre Schilddrüse seit Fukushima nicht mehr normal oder geht dies schon seit Tschernobyl so? Ich würde in jedem Fall mal einen Arzt aufsuchen.

              Tillupp, 07.03.2014 14:57
              Wenn "Fred Heine" und "Peter LEIDINGER" alles so toll finden können Sie ja gerne nach Tschernobyl oder Fokushima umziehen. Grundstücke sind dort echt günstig und in besten Lagen zu haben. Ich möchte jedenfalls nicht in so einem Gebiet leben, und spare deshalb gerne Strom wenn ich dafür keinen Meiler in der Nähe habe. Bei der heutigen AKW Dichte ist es nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit wann das nächste Erdbeben der Stärke 9 irgendwo auf der Welt passiert. Egal wo, ein AKW steht schon dort. Die bei uns gebauten halten wahrscheinlich nicht mal Stärke 7 stand. Fred Heiner und Peter Leidinger könnten es sich dann wahrscheinlich leisten wegzuziehen, wo die Strahlung geringer ist, oder sie sind alt genug, dass sie weder für Aufräumarbeiten noch für Schadensersatzzahlungen fürchten müssen. So können nur Egoisten denken.

              cooper, 07.03.2014 13:41
              @ Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Sie schreiben über Lügen und Halbwahrheiten zum Thema Atomenergie. Ihre Beispiele mit Anfragen nervender Journalisten und der "Empörungsröhre vom Dienst" Claudia Roth überzeugen nicht besonders. Viel interessanter wäre Ihr Faktencheck als Lügen- und Halbwahrheitenspezialist bezüglich Franz Alts Aussagen in diesem Artikel. Aber bitte mit nachprüfbaren Quellenangaben.

              Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Da wird mal wieder gegen die Lügen der Atomlobby gewettert, gleichzeitig werden die eigenen Lügen und Halbwahrheiten verbreitet:

              Es stimmt, nach Abschalten der Atomkraftwerke hat Deutschland tatsächlich Strom "exportiert" - ein ein paar wenigen heißen und windigen Tagen im letzten Sommer wurde in Deutschland so viel Strom verbraucht, dass er exportiert werden musste. Wobei das Wort "exportiert" ja unterstellt, dass dies für Deutschland einen wirtschaftlichen Nutzen gehabt hätte. Dem war aber nicht so. Denn wir haben an der Pariser Strombörse rund 4 Cent pro Kilowattstunde dafür bezahlt (!), dass uns der Strom abgenommen wurde!

              Wo die 55.000 Kinder mit Schilddrüsenerkrankungen herkommen sollen? Vielleicht mal wieder so eine Zahl wie die 180.000 Toten bei Tschernobyl? Genervt von den permanenten Anfragen deutscher Journalisten zu den Toten der Atomkatastrophe hat der Verantwortliche in der Ukraine irgendwann einmal die Gesamtzahl der Toten in seiner Region genannt, die während seiner Amtszeit gestorben sind. Seither geistert diese Zahl immer wieder durch die Gazetten.

              Nicht anders Claudia Roth. Auf ihrer Facebook-Seite ließ sie verbreiten, in Fukushima seien bei der Atomkatastrophe 16.000 Menschen zu Tode gekommen. Nur durch einen Shitstorm erster Güte (das einzige Mal, dass ich für diese Art des Protests war) hat sie diese Beahuptung wieder von ihrer Seite genommen. Zur Erinnerung: im AKW Fukushima sind ZWEI Menschen gestorben, beide nicht durch Radioaktivität.

              Man kommt sich vor wie bei Stuttgart 21: da wird die Unterstellung, die Bahn lüge die Leute an, als Rechtfertigung genommen, selber Lügen zu verbreiten.

              Rolf Steiner, 06.03.2014 18:36
              Peter LEIDINGER, 05.03.2014 16:40 -

              Und wenn Sie uns jetzt noch schnell sagen, wo das deutsche ATOM-ENDLAGER sein soll und wie schnell wir die ASSE sauber kriegen, dann bekommen Sie von mir den Intelligenz-Preis 2014.

              Peter Boettel, 06.03.2014 10:46
              Herr Leidinger hat wohl von Tschernobyl, Fukushima und vielen anderen Katastrophen in Atomkraftwerken, die bereits in Vergesenheit geraten sind, nie etwas mitbekommen.
              Hat er noch nicht erfahren, dass Deutschland nach der Stilllegung einiger AKW's sogar mehr Strom exportiert hat?
              Ist er bei der EnBW beschäftigt, oder ist sein Beitrag als Satire aufzufassen?

              ooo-Mannomannomann, 06.03.2014 09:28
              @FernDerHeimat: Jetzt erschrecken Sie den Herrn Leidinger doch nicht so. Jeder der zwischendurch auch mal "Feindpresse" liest muss uns lieber sein, als alle anderen. Da besteht immerhin noch Hoffnung auf offene Denkansätze. :-)

              FernDerHeimat, 05.03.2014 19:33
              Äh, Peter Leidinger, das hier ist übrigens nicht die Stuttgarter Zeitung.

              Peter Boettel, 05.03.2014 18:54
              Und gleich an der Grenze betreiben die Franzosen das AKW Cattenom, von fast wöchentlich Störfälle gemeldet werden, und das noch (60 !) Jahre genutzt werden soll, ohne dass die Bundesregierung auch nur einen Muckser verlauten lässt.
              Ministerin Hendricks erklärt, sie mische sich nicht ein, Gabriel schweigt, und im Koalitionsvertrag steht, man werde sich dafür einsetzen, dass die ausländischen AKW's sicherer werden. Aber nicht einmal das wird ernsthaft versucht.

              Peter LEIDINGER, 05.03.2014 16:40
              Nur die Nutzung, und die weitere, dauerhafte Nutzung, der Kernenergie sichert uns langfristig eine stabile Energieversorgung!

              Dank der bisher noch unerschlossenen Uranvorräte im Erzgebirge und im Schwarzwald wäre auch die Versorgung Deutschlands auf mittelfristige Sicht gewährleistet.

              Deshalb gilt es jetzt zügig, in Zusammenarbeit mit Frankreich, in die Neuplanung und den Neubau von Kernreaktoren zu investieren!

              Auch die Frage einer eigenständigen, deutschen WiederAufbereitungsAnlage gilt es wieder aufzunehmen und weiterzuverfolgen.

              FernDerHeimat, 05.03.2014 14:05
              Solange es eine Atomlobby gibt, die mit viel (Steuer-)Geldern unsere Politik kauft und unterwandert, wird diese Form der "nachhaltigen Umweltverschmutzung" leider nicht aufhören.

              Werner, 05.03.2014 13:40
              Was kümmert das uns(ere Politiker)?
              Radioaktiv verseuchte 200000 l Wasser, die täglich in den Pazifischen Ozean fließen? Was soll`s, unsere Küsten liegen an Nord-u. Ostsee.
              Kontaminierte Böden? Kann man ins Ausland verschaffen. Die Japaner müssten sich nur mit einschlägigen Stellen bei uns beschäftigen. Wir haben darin genug Erfahrung.
              55000 Kinder, bei denen Schilddrüsenveränderungen festgestellt wurden? Herrscht in Fernost nicht sowieso Überbevölkerung?
              Tschernobyl? Ist schon so lange her. Die dort an Krebs erkrankten müssten auch ohne dieses Leiden doch irgendwann sterben. Und haben diese die letzten 28 Jahre nicht flott überlebt?
              50 an Leukämie erkrankte US-Soldaten? Peanuts im Vergleich zu den im Nahen Osten in Kampfeinsätzen Gefallene.
              Also, Herr Alt, bitte keine weitere Panikmache. Vertrauen Sie einfach den japanischen und unseren Politikern. Die wollen doch alle nur unser Bestes.

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              Letzte Kommentare:

              Ausgabe 83 / Rassismus im Kinderzimmer / Jochen Schaudig, 26.06.2016 05:45
              Mal ohne Scheiß... ich bekam die Umbenennung von Tarzan in Tim gerade noch mit, und ich konnte das nicht verstehen. Vor nicht allzulanger Zeit packte ich die Hörspiele wieder aus (als Kind mochte ich die Bücher mehr), und ich höre...

              Ausgabe 273 / 500 Euro zum Ersten / era, 25.06.2016 20:22
              Die beiden schreiben lustig und deutlich. Leider haben sie einen oder mehrere blinde Flecke. In "Der größte Raubzug der Geschichte" wiederholt sich z.B. ständig die Angst vor Staatsbankrotten, vor Inflation und vor Schulden. Beider...

              Ausgabe 273 / Jeden Tag ein guter Freund / Bibi, 25.06.2016 18:49
              Lieber Insider, wie geht sie denn, die ganze Wahrheit? So lange eine Chefredaktion/Verlagsleitung nicht öffentlich Stellung nimmt, gibt es eben nur die eine Seite. Und die ist für den Außenstehenden doch recht merkwürdig: ein...

              Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Müller, 25.06.2016 14:25
              @blender Sie haben nach mir gerufen... Gerne. 2014 wurde erst richtig mit dem Vortrieb begonnen. Schwuppdiwupp sind schon 15km gebohrt und gebaggert. Probleme? Keine. Mehrfach wurde bereits der Teufelskeuper durchdrungen. Die...

              Ausgabe 273 / Trumps Luftnummer / Müller, 25.06.2016 10:21
              @blender Selbstverständlich benötigt ein Hochhaus sehr viel Energie. Aber nur wenn man es mit einem Einfamilienhaus vergleicht. Wenn ich es aber mit mehreren hundert Einfamilienhäusern vergliche, dann ist es ein Energiesparwunder....

              Ausgabe 273 / Ausgelächelt / Blender, 25.06.2016 00:53
              Ich nehme an, dass der Bahnhof schon wieder sanierunsbedürftig ist bevor der erste Zug fährt. Zum Glück für die Bahn gehört das saure-Regen-empfindliche Betonkelch-Glasaugen-Betondach als Untergrundfläche der "Parkerweiterung" der...

              Ausgabe 273 / Trumps Luftnummer / Blender, 25.06.2016 00:10
              @Müller: "Prinzipiell sind Hochhäuser die ökologischte Art...." Da haben Sie vielleicht sogar Recht, aber nur, weil sich Insekten wie Kakerlaken und Bettwanzen, Bakterien woe Legionellen und Viren wie Varizellen oder Masern in einem...

              Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Blender, 24.06.2016 23:47
              Das einzig Richtige wäre die bereits gebauten Tunnelröhren für den Autoverkehr zu nutzen um die Autos zweispurig und kreuzungsfrei aus der Stadt bzw. auf die A8/A81 zu bringen, den Kopfbahnhof zu modernisieren, und im Park nach Vorbild...

              Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Blender, 24.06.2016 23:35
              Ich vermisse die an dieser Stelle das so oft von Alias @Müller geäußerte Hohelied auf die deutsche Ingenieurskunst. Aber Kostensteigerungen und Zeitverzögerungen von S21/22/23/.. wegen unerwartet gefundenem Gipskeuper ließen Menschen...

              Ausgabe 273 / Wer eine Grube gräbt / Fred Heine, 24.06.2016 21:04
              Peter S., 23.06.2016 15:46 "@Fred Heine, wollten Sie mir nicht noch eine Antwort geben aus der letzten Woche? Stichwort "Täuschung und Lüge"?" Ich stehe zu dem, was ich sage. Auch mit meinem Namen. Das bringt mich bisweilen in eine...

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