KONTEXT Extra:
Parkschützer helfen Wolfgang Dietrich beim VfB

Überraschende Hilfe für den früheren S 21-Sprecher Wolfgang Dietrich: Ermuntert durch das Kontext-Editorial ("Dietrich for President") finden sich im Bahnhofsgegner-Forum "Parkschützer" bereits Vorschläge für Sprechakte, die der 68-Jährige als VfB-Präsident vornehmen könnte. Besonders hübsch die Ansage, der Zweitligist plane den Kauf von Messi, Ronaldo und Ibrahimovic - "die Kosten dafür werden unseren Etat nicht belasten". Sehr schön auch der Plan, keinen Torwart einzusetzen, denn: "Ich bin sicher, wir bekommen eine Sondergenehmigung, unser Tor mit Brettern vernageln zu dürfen". Außerdem brauche der VfB keine elf Spieler - "unsere Mannschaft ist mit sechs Spielern 30 Prozent leistungsfähiger". Grundsätzlich habe der Abstieg in die 2. Liga keinerlei Auswirkungen auf das Ziel, 2017 Deutscher Meister zu werden: "Wir liegen da voll im Zeitplan". (28.7.2016)


Zwei Afd-Fraktionen im Landtag zulässig

Nach dem von der Landtagsverwaltung in Auftrag gegebenen Gutachten zur Vertretung der "Alternative für Deutschland" (AfD) im baden-württembergischen Parlament gibt es keine Handhabe gegen die Parallelfraktion. Die Professoren Christofer Lenz, Martin Morlok und Martin Nettesheim schreiben in ihrer 35-seitigen Stellungnahme: Der unter der Bezeichnung "Fraktion der Alternative für Baden-Württemberg im Landtag von Baden-Württemberg" auftretende Zusammenschluss von 14 der AfD angehörenden Abgeordneten sei "seit seiner Konstituierung am 06.07.2016 eine Fraktion im Sinne der Geschäftsordnung des Landtags". Einer Anerkennung bedürfe es nicht. Es bestünden keine über den Wortlaut Geschäftsordnung "hinausgehende, rechtliche Anforderungen an die Zulässigkeit einer Fraktionsbildung".

Auch das "Verbot der Fraktionsvermehrung" greift nach Einschätzung der Gutachter nicht. "Der Landtag würde die verfassungsrechtlichen Grenzen seiner Geschäftsordnungsautonomie aber nicht überschreiten", heißt es weiter, "wenn er eine Regelung erließe, die die Gründung einer 'Parallelfraktion' untersagt." Einer bereits bestehenden Fraktion ist der Status aber auch dadurch nicht zu nehmen. Denn: "Eine derartige Regelung dürfte nur mit Wirkung für die Zukunft erlassen werden, zweckmäßigerweise zum Zeitpunkt des Zusammentritts des neuen Landtag."

Damit müssen sich die anderen Fraktionen, wenn der AfD-Bundes- und Landessprecher Jörg Meuthen mit den Bemühungen eines Zusammenschlusses unter seiner Führung keinen Erfolg hat, weiterhin mit mindestens zwei rechtspopulistischen Rednern und Rednerinnen zu jedem Tagesordnungspunkt abfinden. Die geschätzen Kosten der Spaltung für die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen liegen bei drei Millionen Euro. Denn auch die zweite AfD-Fraktion hat ein Recht auf die allen anderen zustehende finanzielle Ausstattung. (25.7.2016)


Zweiter NSU-Ausschuss: Geheimdienste auf der Theresienwiese?

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags hat in seiner konstituierenden Sitzung am Donnerstag die ersten zwei Zeugen benannt. Sie sollen nach den Worten des Vorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) Auskunft darüber geben, "ob sich am Tag des Anschlags auf die beiden Polizeibeamten in Heilbronn Geheimdienste am oder in der Nähe des Tatorts befunden" haben.

Im ersten Ausschuss in der vergangenen Legislaturperiode hatte der Journalist und NSU-Experte Rainer Nübel als Sachverständiger dazu Stellung genommen. "Er verwies", wie es im Abschlussbericht heißt, "zunächst auf die mutmaßliche Anwesenheit der Defence Intelligence Agency (DIA) zur Tatzeit am Tatort". Mitte November 2011 habe er, wie Nübel weiter zitiert wird, eine Nachricht von der "Stern"-Redaktion in Hamburg erhalten, wonach ein dort vorliegendes Papier ein mutmaßliches Observationsprotokoll des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA darstelle. Daraus gehe hervor, dass zur Tatzeit eine Observation von "M. K." und einer weiteren, nicht näher definierten Person durch US-Agenten stattgefunden habe. Zumindest eine dieser beiden Personen habe zuvor bei der Santander-Bank 2,3 Millionen Dollar oder Euro abgeholt. Und weiter: "Sicherheitsbeamte entweder aus Baden-Württemberg oder Bayern sollten präsent gewesen sein und die Operation aufgrund eines 'Shooting Incident' zwischen 'White Wings', also Neonazis bzw. Rechtsextremisten, und einer Polizeistreife abgebrochen worden sein."

Nübel hatte bei seinem Auftritt als Sachverständiger umfangreiche Ausführungen zu den eigenen Recherchen gemacht. Aus Zeitgründen und angesichts des Endes der Legislaturperiode, so Drexler, der auch den ersten Ausschuss führte, habe diesem Komplex aber nicht mehr detailliert nachgegangen werden können. Im Einsatzbeschluss des zweiten Gremiums heißt es jetzt, insbesondere sei zu klären, ob "Angehörige von ausländischen Sicherheitsbehörden auf der Theresienwiese oder in der Umgebung im Umfeld des Mordanschlags am 25. April 2007 anwesend waren, ob und welche Rolle diese beim Tatgeschehen gespielt und welche Erkenntnisse dazu bei deutschen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden vorgelegen haben". Die erste öffentliche Sitzung des Untersuchungsausschusses findet am 19. September statt. Gehört werden zum Auftakt auch noch einmal vier Sachverständige.


Keine Nebenabsprache zu Stuttgart 21

Um Streit zu vermeiden, sind laut Winfried Kretschmann die bis zum Wochenanfang geheimen Nebenabreden mit der CDU zusätzlich zum Koalitionsvertrag getroffen worden. Die Aufregung darüber, dass Ausgaben von 1,3 Milliarden Euro ohne Finanzierungsvorbehalt an der Öffentlichkeit vorbei festgeschrieben wurden, versuchte der Regierungschef mit neuen Einblicken in seinen Politikstil zu kontern: "Auch ich muss mal mauscheln, auch ich muss mal dealen." Kein Mensch auf der Erde, der vernünftig Politik machen wolle, kriege das hin ohne Absprachen hinter den Kulissen. Da habe er kein schlechtes Gewissen, denn es sei "unspektakulär", einzelne Maßnahmen zu priorisieren, die grundsätzlich ohnehin im Koalitionsvertrag vereinbart seien.

Unter anderem ist im Detail aufgeführt, dass 325 Millionen Euro ohne Finanzierungsvorbehalt in die Digitalisierung fließen sollen, 100 Millionen in die bessere Ausstattung der Polizei oder 40 Millionen in die Elektromobilität. Der mit 500 Millionen Euro größte Betrag ist allerdings nicht mit konkreten Informationen versehen, die Summe steht für "Investieren/Sanieren (Straße/Schiene, Hochbau, Hochschulen, ...)" zur Verfügung. Der Ministerpräsident widersprach Mutmaßungen, dass in dieser halben Milliarde auch zusätzliche Mittel für Stuttgart 21 über den Kostendeckel hinaus versteckt sein könnten. Für die laufenden Zahlungen gebe es einen Sonderposten im Haushalt. Nebenabsprachen zu diesem Thema hätten nicht stattgefunden.

(19.07.2016)


Die Reichen sind noch viel reicher

Einkommenserhebungen bei Spitzenverdienern aus mehr als 1300 Firmen haben ergeben, dass alle offiziellen Einschätzungen zur wachsenden sozialen Kluft in der Bundesrepublik die Situation beschönigen. Nach den Zahlen, die das ARD-Magazin "Monitor" in diesen Tagen veröffentlichte, verdienen Manager und Vorstände im Durchschnitt nicht 200 000 Euro jährlich, sondern rund eine halbe Million. Die 200 000 Euro sind aber offiziell im sogenannten Sozioökonomischen Panel (SOEP) ausgewiesen, welches wiederum wichtiger Eckpfeifer der bisherigen Armuts- und Reichtums-Berichterstattung in Bund und Ländern ist.

Das Bundesarbeitsministerium will die Daten dort jetzt einfließen lassen, ebenso wie die Erkenntnisse einer in der vergangenen Woche von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie. Danach verdienen die einkommensstärksten zehn Prozent der Bevölkerung mehr als die unteren 40 Prozent zusammen. Und die Einkommensungleichheit wächst weiter. In "Monitor" präsentierte Wirtschaftsweise Peter Bofinger eine vergleichsweise einfache Lösung: "Aus meiner Sicht würde es naheliegen, wieder zu den Steuersätzen zurückzukehren, die wir in den Neunzigerjahren hatten, und das war ein Spitzensteuersatz in der Einkommenssteuer von 53 Prozent." Zurzeit liegt er bei 42 Prozent. Ab einer bestimmten Einkommenshöhe werden drei Prozentpunkte Reichensteuer hinzugerechnet. Von ihr sind aber nicht einmal ein halbes Prozent der Steuerzahler und Steuerzahlerinnen betroffen.


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Ausgabe 153
Gesellschaft

Du sollst den Kern nicht spalten

Von Gastautor Franz Alt
Datum: 05.03.2014
Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum dritten Mal. Der Super-GAU im fernen Japan veranlasste CDU-Kanzlerin Angela Merkel zum neuerlichen Atomausstieg, nachdem sie kurz zuvor die Laufzeiten der Meiler verlängert hatte. In Baden-Württemberg kostete das Unglück CDU-Ministerpräsident Stefan Mappus das Amt. "Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle", versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe heute – und plant neue Atomkraftwerke. Die Folgen des Super-GAU liegen nicht hinter uns, sondern noch vor uns, schreibt Kontext-Gastautor Franz Alt.

Lassen wir zuerst die Fakten sprechen:

  • Jeden Tag fließen noch immer mehr als 200 000 Liter radioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifischen Ozean.
  • Kontaminierte Böden finden sich auch weit entfernt vom Ort der Katastrophe.
  • Bis jetzt mussten 33 Kinder aus der Fukushima-Region wegen Schilddrüsenkrebs operiert werden, 41 weitere Kinder stehen unter Krebsverdacht. Bei 55 000 Kindern wurden bei Untersuchungen Schilddrüsenzysten oder -knoten festgestellt. Sie müssen nicht zu Krebs führen, aber sie können.
  • Die Ärzteorganisation IPPNW erwartet zwischen 22 000 und 66 000 Krebsfälle aufgrund der Erfahrungen in Tschernobyl. Diese Schätzungen basieren auf Daten der Weltgesundheitsorganisation.
  • Die radioaktive Verstrahlung ist zehnmal höher als bislang von der Betreiberfirma Tepco angegeben.
  • Noch immer sind 140 000 Einwohner der Präfektur Fukushima evakuiert.
  • Mehr als 50 US-Soldaten, die im März 2011 auf einem Marineschiff in der Nähe von Fukushima im Einsatz waren, sind in der Zwischenzeit schwer erkrankt. Sie leiden an Leukämie und verklagen Tepco auf Schadenersatz.

              Den Opfern wird erzählt, sie könnten in ihre Häuser zurückkehren

              Diese Fakten zeigen, dass auch drei Jahre nach der Katastrophe ein Ende der Schreckensmeldungen nicht absehbar ist. Die Erfahrungen früherer Atomunfälle machen vielmehr deutlich, dass die schlimmsten Folgen von Fukushima nicht hinter uns, sondern vor uns liegen. Hisayo Takada von Greenpeace Japan sagt: "Die Leiden der Bevölkerung werden von der japanischen Regierung ignoriert. Bis heute tut die Regierung so, als wäre die Krise vorbei. Es wird bewusst falsch informiert und den Opfern erzählt, dass sie irgendwann in ihre Häuser zurückkehren könnten. Das Kalkül dahinter ist klar: So müssen Kompensationszahlungen nicht zur Verfügung gestellt werden." Die Fukushima-Opfer leben bis heute in temporären Behausungen und wurden bisher nicht angemessen entschädigt.

              Ein Beweis für die hilflose Reaktion der japanischen Regierung auf die Katastrophe ist die Politik der Grenzwerterhöhung. Und die ging so: Bis März 2011 galt ein Grenzwert von 100 Becquerel pro Kilogramm als gefährlich. Nach der Katastrophe wurden die Grenzwerte jedoch auf 8000 Becquerel angehoben. So wollte man die verängstigte Bevölkerung in Sicherheit wiegen.

              AKW Fukushima am 16. März 2011, fünf Tage nach Beginn der Katastrophe. Foto: HJ Mitchell
              AKW Fukushima am 16. März 2011, fünf Tage nach Beginn der Katastrophe. Foto: HJ Mitchell

              Nach dem Unfall wurden alle 52 japanischen AKW vorübergehend abgeschaltet. Doch in der Zwischenzeit wollte die japanische Regierung die ersten Kraftwerke wieder ans Netz bringen, scheiterte aber überall am Widerstand der regionalen Bevölkerung. Über 65 Prozent der Japaner sprechen sich jetzt bei Umfragen gegen Atomenergie aus. Vor der Katastrophe waren es weniger als 40 Prozent. 

              "Tschüss Atomkraft" – mehr als 7,5 Millionen unterschreiben

              Es gab Anti-AKW-Demos mit über 100 000 Teilnehmern. Die Bewegung "Sayonara genpatu" ("Tschüss Atomkraft") sammelte mehr als 7,5 Millionen Unterschriften gegen Atomenergie. Jede Woche gibt es "Freitagsdemonstrationen". Die Reaktorkatastrophe hat Japan verändert. Aber noch nicht ausreichend, um einen dauerhaften Atomausstieg wie in Deutschland politisch durchzusetzen.

              Wie ist das möglich?

              Der Hauptgrund ist das sogenannte Atom-Dorf in Japan: So wird die Verfilzung von Stromkonzernen, Politik, Bürokratie, Medien, Wissenschaft und Kraftwerksbauern genannt. Hinzu kommen die Interessen der Kapitalanleger, denen mehr an ihrer Rendite als an der Sicherheit ihres Landes und seiner Menschen liegt. Die japanische Atomindustrie dient nicht in erster Linie der Erzeugung von Strom, sondern primär den Interessen des Kapitals. Und solange die Allgemeinheit die Folgekosten wie Unfälle oder gar die Entsorgung des Atommülls trägt, ist Atomstrom billiger als erneuerbare Energie. Noch. Deshalb sind AKW unter dem vorherrschenden kapitalistischen Wachstumszwang ein attraktives Investitionsziel.

              Greenpeace Japan hat herausgefunden, warum im Sommer 2012 das bis dahin abgeschaltete Kernkraftwerk Oi an der Japansee wieder ans Netz ging. Es war der Druck der 18 Großaktionäre, darunter 15 Großbanken, die allesamt nicht auf ihre Rendite verzichten wollten. Aber noch stärker war dann der Druck der Bevölkerung. Auch Oi musste inzwischen wieder abgeschaltet werden. Auch in Japan verstehen immer mehr Menschen, dass der Kampf gegen die Atomkraft ein Kampf für das Leben ist. Auch in Japan verwandelt sich Wut in Protest gegen die alte Energiewirtschaft. Deshalb boomen in Japan seit drei Jahren die Solarenergie und die Windbranche.

              Die Regierung trickst, täuscht und droht

              Täuschen, tricksen, verdrängen, vertuschen, verleugnen: Diese Politik der Regierung geht auch im obrigkeitsorientierten Japan heute nicht mehr auf. Täuschen, tricksen, drohen aus Profitinteressen: Auch in Japan durchschauen viele Menschen die Machenschaften der Profiteure. Auch wenn die Regierung wieder auf Atomkurs ist oder vielleicht gerade deshalb: Die Menschen haben gelernt, dass atomares Restrisiko exakt jenes Risiko ist, das uns jeden Tag den "Rest" geben kann. Deshalb heißt es nämlich genau so.

              Diese Entwicklung in Fernost ist ein Symbol für die weltweite Entwicklung der Atomenergie. Sie hat ihren Zenit überschritten. Die auch hierzulande oft zu hörende Mär von der "Renaissance der Atomenergie" ist leicht durchschaubares Wunschdenken der Atomlobby und der Ewiggestrigen. Weltweit wurde die größte Menge Atomstrom 2006 erzeugt, die meisten Atomkraftwerke wurden 2002 betrieben, und bereits 1993 war der höchste relative Anteil der Atomenergie an der kommerziellen Stromerzeugung mit 17 Prozent erreicht. Heute beträgt er unter zehn Prozent.

              Es lohnt sich jetzt rein wirtschaftlich nicht mehr, neue AKW zu bauen. Die englische Regierung versucht es gerade, braucht aber höhere Einspeise-Vergütungen für Atomstrom als für Sonnen- oder Windkraft, damit sich AKWs noch rechnen. Die Europäische Kommission hat Einspruch angemeldet. In Finnland verzögert sich der Bau eines neuen AKW seit vielen Jahren, weil private Betreiber die Kosten scheuen und der Staat vor zu hohen Subventionen zurückschreckt. Weltweit steigt der Anteil der erneuerbaren Energien, und der Anteil der atomaren Stromversorgung sinkt. An dieser Entwicklung wird aus Gründen der Sicherheit, aber auch aus ökonomischen und ökologischen Gründen mittel- und langfristig kein Weg vorbeiführen. Denn die Erneuerbaren werden von Jahr zu Jahr preiswerter, während wegen der zu Ende gehenden Ressourcen die alten fossil-atomaren Energieträger immer teurer werden müssen. Selbst die atomfreundliche Regierung in Tokio hat nach Fukushima die Sicherheitsauflagen für japanische AKW so erhöhen müssen, das auch dort die Betreiber wegen der immer höher werdenden Kosten stöhnen.

              Sonne und Wind schicken keine Rechnung

              Ich habe einmal in einer Fernsehsendung ironisch gefragt: "Was kostet es, einen Pförtner zu bezahlen, der eine Million Jahre lang ein Atommülllager bewachen muss?" Ein kluger deutscher Mathematik-Professor hat mir dann diese Rechnung aufgemacht: Wenn dieser Pförtner eine Million Jahre pro Monat 2500 Euro verdient und mit einer Inflationsrate von nur zwei Prozent gerechnet wird, dann kostet dieser Pförtner mehr Geld als alle Menschen der ganzen Welt heute insgesamt zur Verfügung haben. Billiger Atomstrom? Es darf gelacht werden. Auch in tausend Jahren schicken Sonne und Wind noch immer keine Rechnung. Die Erneuerbaren sind ein Geschenk des Himmels – Energie von ganz, ganz oben. Energie vom Chef selbst.

              In Ländern wie China, Russland oder Großbritannien werden zwar noch neue AKW angekündigt, aber kaum noch gebaut. China hat 2013 erstmals mehr Geld in erneuerbare Energieanlagen investiert als in alle fossil-atomare Energieträger zusammen. Nicht nur Deutschland, auch Indien, Japan und Spanien produzieren inzwischen mehr Strom aus erneuerbaren Quellen als mithilfe atomarer Spaltung.

              Ein elftes Gebot scheint sich jetzt weltweit durchzusetzen: Du sollst den Kern nicht spalten!

              Franz Alt, Jahrgang 1938, engagiert sich seit vielen Jahren für ökologisches Wirtschaften. Die Bücher des früheren SWR-Journalisten (bis 2003) und Christdemokraten (bis 1988) wurden in zwölf Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von zwei Millionen. Alt zählt auch zu den prominenten S-21-Gegnern.

              Seine Homepage ist hier zu finden.

              Veranstaltungen zum dritten Jahrestag sind hier aufgeführt.


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              Kommentare

              Martin Göbel Saarland, 13.03.2014 14:15
              https://www.youtube.com/watch?v=XEr9Sk9BGIY
              400m³ Atommüll pro Tag in den Ärmelkanal gepumpt ganz legal

              Dr. Diethelm Gscheidle, 10.03.2014 17:19
              Sehr geehrte Damen und Herren,

              natürlich ist das, was in Fukushima passiert ist, etwas Dummes, genauso wie das, was der Ivan vor 25 Jahren in Tschernobyl angerichtet hat. Allerdings muss man dennoch feststellen, dass wir in Deutschland ganz andere und viel zuverlässigere Kernkraftwerke haben! Es war eine Fehlentscheidung unseres ansonsten relativ redlichen Bundeskanzlers, Herrn Angela Merkel, die teuren Kernkraftwerke einfach stillzulegen bzw. ihre Abschaltung zu verfügen und damit Volksvermögen zu vernichten! Und wenn Volksvermögen vernichtet wird, steigen natürlich die Strompreise, da man ja teure, neue "alternative" Energie-Anlagen bauen muss! Dabei sind diese Anlagen gar nicht so umweltfreundlich, wie uns die Bevormundungs-Bündnisgrünen immer weismachen wollen:
              * Die Herstellung von Solarzellen kostet Unmengen an Energie und vor allem Wasser - Wasser, das gerade in den sonnenreichsten Regionen (Wüste) extrem wertvoll, knapp und teuer ist!
              * Windräder machen Geräusche, die zu Tinnitus, Kopfweh und sogar dem gefährlichen Gehirnbrand führen! Sie gehören daher sofort als gesundheitsgefährlich abgeschaltet! Auch "Auf-See-"Windparks sind umweltschädlich, da sie Seevögel mit ihren Rotorblättern töten und sie ihres natürlichen Lebensraus berauben!
              * Geothermie ist gefährlich, da diese zu Erdverschiebungen und dem Einsturz von Gebäuden führt!
              * Wasserkraftwerke verschandeln die Landschaft und hindern die Flüsse an ihrem natürlichen Fluss. Dies führt zu Wasserknappheit auf wertvollen landwirtschaftlichen Böden, die dann nicht mehr genutzt werden können, und andererseits zu Überschwemmungen an anderer Stelle. Sie sind daher ebenfalls strikt als umweltschädlich abzulehnen!

              Leider hat selbst die relativ redliche Union (unterstützt von Staatsverschuldungs-Sozen und Bevormundungs-Bündnisgrünen) den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen, was bereits jetzt zu gestiegenen Strompreisen führt. Klar, dass die Sozen das sicherlich wieder zum Anlass nehmen werden, dass das sowieso schon viel zu großzügig bemessene Hartz-IV erhöht wird, oder sogar dazu, dass ich die fürstlichen Gehälter, die ich meinen faulen Angestellten zahle, weiter erhöhen soll! Wenn mir Leute mit diesen unverschämten Forderungen kommen, schicke ich sie dann immer bei den Sozen vorbei - sollen die doch dafür blechen, wenn sich irgendwer den Strom nicht mehr leisten kann.

              Ich plädiere daher klar für ein Wiederanfahren der Kernkraftwerke und den Ausbau der mit Abstand saubersten Energiequelle der Welt: Dem Atomstrom! Schließlich bestehen unsere deutschen Kernkraftwerke aus deutscher Wertarbeit - wie auch das hervorragende und spottbillige Umweltschutz-Projekt "Stuttgart-21" zeigt, sind unsere Wissenschaftler und Inscheniöre zu Höchstleistungen fähig, so dass unsere Atomkraftwerke sicherlich niemals Störfälle aufweisen werden.

              Mit freundlichen Grüßen

              Dr. Diethelm Gscheidle
              (Verkehrswissenschaftler & Dipl.-Musikexperte)

              Peter Fleig, 10.03.2014 00:04
              Ja, in Deutschland gab es negative Strompreise, da die Energieversorger ihre Subventionierten Braunkohlekraftwerke ungern herunterregeln. Schließlich wird durch diese negativen Strompreise auch die EEG-Umlage in die Höhe getrieben, da diese den Preisunterschied zwischen Börsenpreis und Garantiepreis ausgleicht.
              Diesen für die Energieversorger äußerst lukrativen Zustand hat man am liebsten am WE, wo die Gesamtenergienachfrage meist geriner ist, als die Festpreischargen der Weiterverkäufer. Dadurch beschränkt sich das negative Handeslvolumen dann auf diejenigen, die Speicherkraftwerke betreiben, und mit denen ist man durch Beteiligungen bestens verbandelt.

              Interessant allerdings der Blick an die Französische Strombörse: Sommers gibt es dort nächtelang den Strom mit doppelter Zuzahlung im Vergleich zu Deutschland, schließlich läuft die Kettenreaktion in den Reaktoren auch nachts.

              R.Kreye, 08.03.2014 08:54
              Leute, ihr tut Fred Heine und Peter Leidinger Unrecht!
              Das sind sicherlich hart arbeitende, hoch anständige, fortschrittliche, B-Zeitung lesende und Tagsschau schauende Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft, die stolz darauf sind direkt neben einem Atomkraftwerk zu wohnen und die Argumente der Atomlobby zu schätzen wissen. Nicht so mißtrauische, hinterfragende und besserwisserische Ignoranten wie ihr - pfui!

              Gaigeler, 08.03.2014 00:22
              Ach Herr Leidinger, Sicherheit in der Versorgung durch Atomstrom; wenn dem doch nur so wäre. Aus der Politik nahen konservativen Kreisen kann man bei gezielter Nachfrage doch schon erfahren, wie die Energieversorger gerade alle Hände voll zu tun haben, dass ihnen das Netz nicht gänzlich zusammenbricht. Anscheinend werden im Hintergrund händeringend Experten dafür gesucht, um Leitzentralen o.ä. zu besetzten oder aufzubauen. Sagt natürlich keiner zum derzeitigen Zeitpunkt, schließlich kommt noch eine Energiewende, der man den Kollaps in die Schuhe schieben kann, damit's dann auch ja die Öffentlichkeit bezahlt.

              @Kontext: Thema schon gerochen?

              Werner, 07.03.2014 15:18
              @ Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Funktioniert Ihre Schilddrüse seit Fukushima nicht mehr normal oder geht dies schon seit Tschernobyl so? Ich würde in jedem Fall mal einen Arzt aufsuchen.

              Tillupp, 07.03.2014 14:57
              Wenn "Fred Heine" und "Peter LEIDINGER" alles so toll finden können Sie ja gerne nach Tschernobyl oder Fokushima umziehen. Grundstücke sind dort echt günstig und in besten Lagen zu haben. Ich möchte jedenfalls nicht in so einem Gebiet leben, und spare deshalb gerne Strom wenn ich dafür keinen Meiler in der Nähe habe. Bei der heutigen AKW Dichte ist es nur eine Frage der Wahrscheinlichkeit wann das nächste Erdbeben der Stärke 9 irgendwo auf der Welt passiert. Egal wo, ein AKW steht schon dort. Die bei uns gebauten halten wahrscheinlich nicht mal Stärke 7 stand. Fred Heiner und Peter Leidinger könnten es sich dann wahrscheinlich leisten wegzuziehen, wo die Strahlung geringer ist, oder sie sind alt genug, dass sie weder für Aufräumarbeiten noch für Schadensersatzzahlungen fürchten müssen. So können nur Egoisten denken.

              cooper, 07.03.2014 13:41
              @ Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Sie schreiben über Lügen und Halbwahrheiten zum Thema Atomenergie. Ihre Beispiele mit Anfragen nervender Journalisten und der "Empörungsröhre vom Dienst" Claudia Roth überzeugen nicht besonders. Viel interessanter wäre Ihr Faktencheck als Lügen- und Halbwahrheitenspezialist bezüglich Franz Alts Aussagen in diesem Artikel. Aber bitte mit nachprüfbaren Quellenangaben.

              Fred Heine, 07.03.2014 08:03
              Da wird mal wieder gegen die Lügen der Atomlobby gewettert, gleichzeitig werden die eigenen Lügen und Halbwahrheiten verbreitet:

              Es stimmt, nach Abschalten der Atomkraftwerke hat Deutschland tatsächlich Strom "exportiert" - ein ein paar wenigen heißen und windigen Tagen im letzten Sommer wurde in Deutschland so viel Strom verbraucht, dass er exportiert werden musste. Wobei das Wort "exportiert" ja unterstellt, dass dies für Deutschland einen wirtschaftlichen Nutzen gehabt hätte. Dem war aber nicht so. Denn wir haben an der Pariser Strombörse rund 4 Cent pro Kilowattstunde dafür bezahlt (!), dass uns der Strom abgenommen wurde!

              Wo die 55.000 Kinder mit Schilddrüsenerkrankungen herkommen sollen? Vielleicht mal wieder so eine Zahl wie die 180.000 Toten bei Tschernobyl? Genervt von den permanenten Anfragen deutscher Journalisten zu den Toten der Atomkatastrophe hat der Verantwortliche in der Ukraine irgendwann einmal die Gesamtzahl der Toten in seiner Region genannt, die während seiner Amtszeit gestorben sind. Seither geistert diese Zahl immer wieder durch die Gazetten.

              Nicht anders Claudia Roth. Auf ihrer Facebook-Seite ließ sie verbreiten, in Fukushima seien bei der Atomkatastrophe 16.000 Menschen zu Tode gekommen. Nur durch einen Shitstorm erster Güte (das einzige Mal, dass ich für diese Art des Protests war) hat sie diese Beahuptung wieder von ihrer Seite genommen. Zur Erinnerung: im AKW Fukushima sind ZWEI Menschen gestorben, beide nicht durch Radioaktivität.

              Man kommt sich vor wie bei Stuttgart 21: da wird die Unterstellung, die Bahn lüge die Leute an, als Rechtfertigung genommen, selber Lügen zu verbreiten.

              Rolf Steiner, 06.03.2014 18:36
              Peter LEIDINGER, 05.03.2014 16:40 -

              Und wenn Sie uns jetzt noch schnell sagen, wo das deutsche ATOM-ENDLAGER sein soll und wie schnell wir die ASSE sauber kriegen, dann bekommen Sie von mir den Intelligenz-Preis 2014.

              Peter Boettel, 06.03.2014 10:46
              Herr Leidinger hat wohl von Tschernobyl, Fukushima und vielen anderen Katastrophen in Atomkraftwerken, die bereits in Vergesenheit geraten sind, nie etwas mitbekommen.
              Hat er noch nicht erfahren, dass Deutschland nach der Stilllegung einiger AKW's sogar mehr Strom exportiert hat?
              Ist er bei der EnBW beschäftigt, oder ist sein Beitrag als Satire aufzufassen?

              ooo-Mannomannomann, 06.03.2014 09:28
              @FernDerHeimat: Jetzt erschrecken Sie den Herrn Leidinger doch nicht so. Jeder der zwischendurch auch mal "Feindpresse" liest muss uns lieber sein, als alle anderen. Da besteht immerhin noch Hoffnung auf offene Denkansätze. :-)

              FernDerHeimat, 05.03.2014 19:33
              Äh, Peter Leidinger, das hier ist übrigens nicht die Stuttgarter Zeitung.

              Peter Boettel, 05.03.2014 18:54
              Und gleich an der Grenze betreiben die Franzosen das AKW Cattenom, von fast wöchentlich Störfälle gemeldet werden, und das noch (60 !) Jahre genutzt werden soll, ohne dass die Bundesregierung auch nur einen Muckser verlauten lässt.
              Ministerin Hendricks erklärt, sie mische sich nicht ein, Gabriel schweigt, und im Koalitionsvertrag steht, man werde sich dafür einsetzen, dass die ausländischen AKW's sicherer werden. Aber nicht einmal das wird ernsthaft versucht.

              Peter LEIDINGER, 05.03.2014 16:40
              Nur die Nutzung, und die weitere, dauerhafte Nutzung, der Kernenergie sichert uns langfristig eine stabile Energieversorgung!

              Dank der bisher noch unerschlossenen Uranvorräte im Erzgebirge und im Schwarzwald wäre auch die Versorgung Deutschlands auf mittelfristige Sicht gewährleistet.

              Deshalb gilt es jetzt zügig, in Zusammenarbeit mit Frankreich, in die Neuplanung und den Neubau von Kernreaktoren zu investieren!

              Auch die Frage einer eigenständigen, deutschen WiederAufbereitungsAnlage gilt es wieder aufzunehmen und weiterzuverfolgen.

              FernDerHeimat, 05.03.2014 14:05
              Solange es eine Atomlobby gibt, die mit viel (Steuer-)Geldern unsere Politik kauft und unterwandert, wird diese Form der "nachhaltigen Umweltverschmutzung" leider nicht aufhören.

              Werner, 05.03.2014 13:40
              Was kümmert das uns(ere Politiker)?
              Radioaktiv verseuchte 200000 l Wasser, die täglich in den Pazifischen Ozean fließen? Was soll`s, unsere Küsten liegen an Nord-u. Ostsee.
              Kontaminierte Böden? Kann man ins Ausland verschaffen. Die Japaner müssten sich nur mit einschlägigen Stellen bei uns beschäftigen. Wir haben darin genug Erfahrung.
              55000 Kinder, bei denen Schilddrüsenveränderungen festgestellt wurden? Herrscht in Fernost nicht sowieso Überbevölkerung?
              Tschernobyl? Ist schon so lange her. Die dort an Krebs erkrankten müssten auch ohne dieses Leiden doch irgendwann sterben. Und haben diese die letzten 28 Jahre nicht flott überlebt?
              50 an Leukämie erkrankte US-Soldaten? Peanuts im Vergleich zu den im Nahen Osten in Kampfeinsätzen Gefallene.
              Also, Herr Alt, bitte keine weitere Panikmache. Vertrauen Sie einfach den japanischen und unseren Politikern. Die wollen doch alle nur unser Bestes.

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