Der Verein

Der KONTEXT:Verein für ganzheitlichen Journalismus e. V. wurde am 6. April 2011 von Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Das Ziel war, ein unabhängiges Informationsmedium sowie ein Forum zu schaffen, in dem Bildungsarbeit voran getrieben wird. Nach dem Motto: Kritischer Journalismus braucht eine kritikfähige Leserschaft, eine Demokratie ein Medium, das frei ist von parteipolitischen, kommerziellen  und sonstigen Lobbyinteressen.
Die Gründung fiel in die Zeit eines gesellschaftlichen Aufbruchs in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Die CDU wurde nach 58 Jahren von einer grün-roten Regierungskoalition abgelöst, die Bürgerinnen und Bürger verlangten nach mehr demokratischer Teilhabe, symbolisiert durch die Bewegung gegen das Projekt „Stuttgart 21“, Zeitungen und Rundfunk aber verharrten in altem Denken und alten Mustern, die ihre Glaubwürdigkeit minderten. In Stuttgart war ein „gesellschaftliches Labor“ (Jakob Augstein) entstanden, also ein ideales Feld für ein neues Medium, das eine offene Werkstatt sein musste. Wo, wenn nicht in Stuttgart, schrieb der „Spiegel“ zum Start, könne ein solches Projekt Erfolg haben.

Der gemeinnützige Verein KONTEXT wurde Herausgeber des Online-Magazins KONTEXT:Wochenzeitung.  Finanziell getragen wurde es zunächst von dem Ehepaar Schairer, das sich in der Tradition des Publizisten Erich Schairer sah. Heute finanziert sich KONTEXT zum großen Teil über regelmäßige Spenden von vielen Menschen. Redaktionell verantwortet wird es von angesehenen Journalistinnen und Journalisten, die in aller Freiheit arbeiten wollen. In der Satzung des Vereins KONTEXT wird diese Unabhängigkeit garantiert, festgehalten ist sie auch in einem Redaktionsstatut.

Erster Vorsitzender war von Beginn bis Juni 2015 Uli Reinhardt, der vor 25 Jahren die Reportageagentur „Zeitenspiegel“ gegründet hat. In ihrer Reutlinger Schule wird journalistischer Nachwuchs ausgebildet, der bei KONTEXT Praktika machen und, unter professioneller Anleitung,  ganze Ausgaben produzieren kann. Auch mit dieser Vernetzung leistet der Verein KONTEXT seinen Beitrag zum ganzheitlichen Journalismus.

Zum Stand Oktober 2015 zählt der Verein ca. 300 Mitglieder. Unter ihnen sind ca. 60 JournalistInnen aus der ganzen Republik, was darauf hindeutet, dass das Projekt auch in der Branche als ein Modell der Zukunft betrachtet wird.


Hier finden Sie die Vereinssatzung als pdf zum herunterladen.

Hier finden Sie das Redaktionsstatut als pdf zum herunterladen.

Hier finden Sie die Geschäftsordnung als pdf zum herunterladen.


Hier geht es zum Mitgliedsantrag.


 

 

Der Vorstand

Wilhelm Reschl (Erster Vorsitzender)

Filmemacher, Journalist, Historiker, viele Jahre Redakteur im Dokumentarbereich, leitete bis Herbst 2012 das "Haus des Dokumentarfilms".

Petra Bewer (Zweite Vorsitzende)

Selbstständige Buchantiquarin, Coach und Kommunikationsberaterin. Seit 2009 Ordentliches Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien der Stadt Stuttgart.

Johannes Rauschenberger (zuständig für Finanzen)

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, seit 1995 Aufsichtsratsmitglied der „taz“ in Berlin.


 

 

Beiräte

Edzard Reuter (Beiratsvorsitzender)

Von 1987 bis 1995 Vorstandsvorsitzender der Daimler-Benz-AG, Ehrenbürger der Stadt Berlin, sitzt im Vorstand mehrerer Stiftungen und ist Vorsitzender des Kuratoriums der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl.

Ingrid Bussmann

Wolfgang Heim

Journalist seit 1980, Mitentwickler und Moderator des erfolgreichen Radio-Talk-Formats „Leute“ des SWR.

Anton Hunger

Journalist, unter anderem für die Stuttgarter Zeitung, später Kommunikationschef bei Porsche Stuttgart. Er ist Autor der „Gebrauchsanweisung für Schwaben“ und Kuratoriumsmitglied der Zeitenspiegel-Reportageschule Günter Dahl.

Ulrich Reinhardt

Fotograf, Gründer und geistiger Vater der Agentur Zeitenspiegel in Weinstadt-Endersbach und der Reportageschule Günter Dahl in Reutlingen.
Erster Vorsitzender des KONTEXT:Verein für ganzheitlichen Journalismus e.V. von 2011-2015.

Christoph Strecker

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Ausgabe 308 / Geld gäb's genug / Schwabe, 27.02.2017 11:53
Stimme "Barolo, 22.02.2017 11:17" ebenfalls zu. Was uns unser "Fred Heine" - der Verteidiger der Reichen und der bestehenden unsozialen Verhältnisse bzw. der dafür politisch Verantwortlichen - in seiner Pippi Langstrumpf Logik sagen...

Ausgabe 308 / Macht mal nen Punkt! / Andreas Wolf, 26.02.2017 19:21
Die Künstler des" Drei-Wort-Satzes", die inzwischen in den großen Zeitungen und Online-Portalen, egal welcher Couleur, doch so reichlich vertreten sind, haben dafür sicher kein Verständdnis. :-)

Ausgabe 200 / Hartz IV: die verlorene Würde / Maria, 26.02.2017 18:51
Nach einer Meldung auf Spiegel-Online vom 25.2.2017 besitzen 10% der Deutschen 59,8% des Gesamtvermögens. Die ärmsten 50% aller Deutschen müssen sich nur 2,5% teilen. Und 40% aller Deutschen teilen sich die restlichen 37,7%....

Ausgabe 308 / Mit Google nach Indien / Fred, 26.02.2017 18:08
Der kleine Sunny Pawer spielt mit seinen fünf Jahren alle an die Wand. Einfach großartig.

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