KONTEXT: Verein für Ganzheitlichen Journalismus e.V. wurde im April 2011 gegründet. Auf Grund der vielfältigen Ereignisse in Stuttgart, wie Presselandschaft oder Stuttgart 21, wurde die Notwendigkeit gesehen, ein unabhängiges Informationsmedium zu schaffen, das auf den Grundwerten des Journalismus aufbaut: nachfragen, analysieren, recherchieren.  Hinzu kam die Einsicht, dass neben der Herausgabe einer Zeitung der Bildung eine besondere Bedeutung zukommt. Insbesondere der Umgang mit Informationen und deren Entstehen bieten steten Anlass zu hinterfragen. Beides Themen, in denen sich Journalisten gut auskennen.

Anerkannte Journalisten, wie Susanne Stiefel und Josef-Otto Freudenreich, machten von Beginn an mit. Andere, wie Anna Hunger oder Hermann G. Abmayr, kamen dazu, einige verließen uns auch wieder. Anfang 2011 konnte dank einer größeren Spende der Start finanziert werden. Und so entstand eine Wochenzeitung die online erscheint.
Die taz war sofort an dem Projekt interessiert und veröffentlicht seit Ausgabe 1 die Online-Ausgabe in der sonntaz jede Woche in gedruckter Form, zunächst nur in der Westausgabe und seit diesem April bundesweit.

An Schulen aller Formen und Hochschulen laufen mit großem Erfolg unsere Programme. Den SchülerInnen und StudentInnen wird darin vermittelt, welchen Regeln die Informationsbeschaffung und -verarbeitung folgt. Dass dies mit Spaß und Freude möglich ist, überrascht die TeilnehmerInnen immer wieder.

Mit KONTEXT:Café bieten wir regelmäßig ein Forum für den Informationsaustausch zu interessanten Themen. In einer der ersten Veranstaltungen über die Krisenberichterstattung „Die Wahrheit stirbt zuerst“  erfuhren die zahlreichen BesucherInnen von zwei Journalisten aus erster Hand, was es bedeutet aus Krisenregionen zu berichten und warum dies so wichtig ist. Beide waren kurz zuvor aus Syrien zurückgekommen. Weitere Veranstaltungen boten Informationen zu den Themen Genossenschaften, Bildung oder eingebetteter Journalismus.

Tatkräftig werden wir von den Mitgliedern des Beirates, Eva Hosemann (Intendantin Theater Rampe), Sigrid Klausmann-Sittler (Dokumentarfilmerin), Dieter Baumann (Olympiasieger), Wolfgang Heim (Journalist), Anton Hunger (Journalist) und Edzard Reuter (Autor) unterstützt.

Das Besondere ist, dass jeder KONTEXT online lesen kann, ohne eine finanzielle Verpflichtung zu haben. Aber, wir haben eine wachsende Zahl von Menschen die uns unterstützen, indem sie jeden Monat EUR 10,00 – oder mehr - spenden. Im Augenblick tun dies etwas mehr als 1.000 Soli-AbonnentInnen.
Zusätzlich wird der Verein immer wieder durch einzelne Spenden, teilweise für einzelne Projekte, in seiner Arbeit bestätigt.
Für diese Unterstützung sind wir sehr dankbar. Sie ist für uns aber auch Verpflichtung.

Der Verein hat in seiner Satzung festgeschrieben, dass er für einen ganzheitlichen, unabhängigen Journalismus eintritt. Dementsprechend muss die journalistische Unabhängigkeit durch ein Redaktionsstatut sichergestellt werden. Diese Unabhängigkeit ist im Verein gelebte Praxis.
Da wir keine Anzeigen oder sonstige Werbung verkaufen, kennen wir auch keinen Druck wirtschaftlicher Interessen. Wir können diese Arbeit im Verein nur leisten, weil diese von unseren SpenderInnen regelmäßig unterstützt wird.

Im April 2013 wird KONTEXT: nun 2 Jahre alt.  Es wurde Zeit, die Homepage den neuen Anforderungen anzupassen. Die Zeitung hat sich als wichtiger Informationsträger erwiesen. 85 Schulklassen haben mit unseren Journalisten eine andere Form des Lernens erlebt.
Und, dank unserer UnterstützerInnen, sehen wir noch eine Menge Aufgaben vor uns.

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Mitgliederversammlung 2014

Kontext freut sich über den dritten Geburtstag – und zwei Neue im Vorstand: Petra Bewer und Dieter Baumann. Am 6. April 2011 erschien die erste Ausgabe, jetzt gibt es Bewegung beim Herausgeber, dem Verein für ganzheitlichen Journalismus. Petra Bewer (62) rückt als zweite Vorsitzende für Rainer Stieber nach, der sich nicht zur Wiederwahl gestellt hatte. Dieter Baumann ist im Vorstand für die Redaktion zuständig. Beide wurden ohne Gegenstimme bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Mittwoch (26. März) gewählt, und beide sind für Kontext gut. Die Stuttgarter Antiquarin ist in der Kultur zu Hause, Mitglied im städtischen Ausschuss für Kultur und Medien, sitzt im Vorstand der Freunde des Stuttgarter Literaturhauses und veranstaltet – zusammen mit Peter Conradi und Rainer Graner – den "Neuen Montagskreis" im Theaterhaus. Ein kritisches Forum, das wunderbar zu Kontext passt.

Mitgliederversammlung im Café Stella, bei der Petra Bewer und Dieter Baumann neu in den Vereinsvorstand gewählt wurden. Fotos: Röttgers (2), Hass

Olympiasieger Dieter Baumann hat seine Laufschuhe zwar noch nicht ausgezogen, bewegt sich aber, altersadäquat (49), verstärkt in neuen Bahnen. Als Buchautor, Kolumnist und Kabarettist und Subjekt medialer Berichterstattung kennt er die Eigenheiten der Branche. Und er kennt Kontext seit Anfang – als Förderer und Beiratsmitglied.

Der Vorstand setzt sich damit wie folgt zusammen: Uli Reinhardt (erster Vorsitzender), Petra Bewer (Stellvertreterin), Gabriele Müller-Trimbusch (Bildung), Dieter Baumann (Redaktion) und Johannes Rauschenberger (Finanzen).

Letzte Kommentare:

Ausgabe 274 / Rebellion im Remstal / Rolf Steiner, 01.07.2016 15:00
Korrektur: Ich hoffe, K e r n e n bringt den Mut auf, im Remstal einen weiteren Höhepunkt in der Architektur zu setzen.

Ausgabe 274 / Rebellion im Remstal / Rolf Steiner, 01.07.2016 14:55
NIcht umsonst haben wir eine "repräsentive Demokratie" . Wäre es in Ulm nach dem Bürgerentscheid gegangen, wäre die Donau-Stadt trotz Münster heute nicht so attraktiv und hätte in der Architektur-Geschichte ohne das Maier-Stadthaus...

Ausgabe 274 / Rebellion im Remstal / Schwabe, 01.07.2016 11:24
@Dieter Binder "Wir, die Befürworter, wollen diesen Steg nicht um uns ein Denkmal zu setzen, sondern einen Anziehungspunkt für unseren Ort bei der Remstalgartenschau erstellen, was ist daran so verwerflich?" Was daran verwerflich...

Ausgabe 274 / Rebellion im Remstal / Rolf Steiner, 01.07.2016 11:06
Mutlos so weitermachen? Manche scheinen an der Moderne zu verzweifeln und wünschen sich in die Steinzeit zurück. Nicht anders die alles Rückständig bewahren wollenden Pegida-Anhänger. In zehn Jahren wird sich diese Architektur zum...

Ausgabe 274 / Pflegefall Pflege / Dispater, 01.07.2016 08:39
Dürfte einmal Praktikum in einem Seniorenheim machen. Ständig laufen Leute, Putze, Pfleger, Praktikanten im Zimmer herum, ständig muss ich irgentwas essen und in der Küche sind sich die Herrschaften zu fein Kartoffeln zu schälen....

Ausgabe 274 / Rebellion im Remstal / regina, 30.06.2016 22:43
es ist absurd, in das naturdenkmal sieben-linden in kernen im remstal einen steg zu rammen. im sinne von nachhaltigkeit und beständigkeit sollte man stolz das zeigen, was man hat, die yburg mit den nuss-skulpturen, die trockenmauern mit...

Ausgabe 274 / Pflegefall Pflege / Monika, 30.06.2016 21:59
Ich kann H. Jogerst nur zustimmen und ihm wünschen , das er nicht aufgibt.

Ausgabe 274 / Rebellion im Remstal / Rolf Steiner, 30.06.2016 16:49
Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte die Stadt Ulm/D. 1986 noch einmal einen Wettbewerb zum Bau eines neuen Stadthauses. Im November 1986 entschied sich dann das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Architekten Richard...

Ausgabe 274 / Kino unerwünscht / Markus Leser, 30.06.2016 16:00
Es gibt positive Signale: Seit kurzer Zeit gibt es gute, konstruktive Gespräche mit der Stadt - sowohl mit dem Bürgermeister als auch mit verschiedenen Stellen der Verwaltung. Wir sind dabei, uns zu Fragen, zu denen es in der...

Ausgabe 274 / Populismus pur / Schwabe, 30.06.2016 12:48
Warum ist die EU so unpopulär geworden? Sechs Vorschläge für den Neuanfang. Mit dem Ausscheiden der Briten ist die Europäische Union nicht automatisch auf einem guten Weg. Jenseits des unerträglichen Verhaltens der britischen...

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